PONGS Technical Textiles GmbHLiquidiert
Bahnhofstraße 21, 07919 Pausa-Mühltroff, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Helena Marzena Lautenbach seit 27.11.2018 | Prokura |
Bernd Peter Lautenbach seit 8.10.2003 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Seidenweberei Pongs GmbHMühltroffJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2009 bis zum 30.04.2010Lagebericht 2009/2010I. Darstellung des Geschäftsverlaufs der Seidenweberei PONGS GmbH, Mühltroff1. Markt- und Branchenentwicklung Die negativen Auswirkungen der Finanzkrise auf die Realwirtschaft haben sich im Verlauf des Jahres 2009 fortgesetzt. Mit minus 5 % war der Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts so stark wie noch nie in der Nachkriegszeit. Auch im Außenhandel ist der Rückgang der Exporte um fast 15 % bemerkenswert. In der Textilbranche lag der Umsatz im Kalenderjahr 2009 ca. 16,7 % unter dem Vorjahr. Während der Inlandsumsatz sich um 15,7 % reduzierte, lag der Auslandsumsatz sogar 18 % unter dem Vorjahr. Mit der um 3,3 % gesunkenen Anzahl der Betriebe reduzierte sich auch die Anzahl der Beschäftigten um 10,4%. Die inländische Produktion war im Vorjahresvergleich mit 19,4 % rückläufig. 2. Geschäftsverlauf der Seidenweberei PONGS GmbH Der Umsatzrückgang in den ersten Monaten des Jahres 2009 hat sich in den folgenden Monaten des Jahres fortgesetzt. Nachdem wir in dem letzten Jahr immer von einem teilweise zweistelligen Umsatzwachstum berichten konnten, kam es in diesem Geschäftsjahr erstmalig zu einem Rückgang um 9%. Während sich der Inlandsumsatz mit minus 17,1 % deutlich negativ entwickelte, stieg der Export ebenso deutlich um fast 30%. Der Exportanteil betrug damit 24,5 % (17,1 % Vj.). 3. Investitionen Trotz der allgemein schlechten konjunkturellen Lage wurden die geplanten Erweiterungsinvestitionen vorgenommen. Das Investitionsvolumen betrug insgesamt 1.157 T€. Hiervon entfielen 163 T€ auf Grund und Boden sowie Gebäude, weitere 487 T€ auf Maschinen und andere Anlagen. Die Installation einer weiteren Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 152 KW umfasste ein Investitionsvolumen von 506 T€. Damit wurde auch in diesem Geschäftsjahr eine bedeutende Investition in neuste Umwelttechnologie getätigt. 4. Finanzierung Auch in diesem Jahr wurden die Investitionen wiederum zu einem erheblichen Teil aus eigenen Mitteln der Gesellschafter finanziert. Die übrige Finanzierung erfolgte durch Investitionszuschüsse und Investitionszulagen ohne zusätzliche Kreditaufnahme bei Banken. II. Darstellung der Vermögens- und Ertragslage, Vorräte, Forderungen, EigenkapitalDas Anlagevermögen hat sich aufgrund der mit 2.372 T€ erfolgten Abschreibungen um 1.223 T€ reduziert. Im Umlaufvermögen sind die Vorräte nur geringfügig gesunken. Während die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sich um rund 31 % erhöht haben, reduzierten sich die sonstigen Vermögensgegenstände von 859 T€ (davon 800 T€ Investitionszulage) auf 106 T€. Auf der Passivseite haben sich die Sonderposten, bei denen es sich insbesondere um Sonderposten für Investitionszulagen und Investitionszuschüsse handelt, von 7.008 T€ auf 6.227 T€ planmäßig reduziert. Besonders durch die Auflösung der Rückstellung für Stromkosten reduzierte sich der Bilanzposten "sonstige Rückstellungen" von 904 T€ auf 685 T€. Die Verbindlichkeiten reduzierten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr von 16.046 T€ auf 15.020 T€. Insbesondere wird aufmerksam gemacht auf die Reduzierung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von 4.619 T€ auf 3.810 T€, sowie gegenüber verbundenen Unternehmen von 10.465 T€ auf 9.996 T€. Trotz der deutlich niedrigeren Umsatzerlöse ist es gelungen, den Rohertrag mit 41,6 % in der gleichen Größe wie im Vorjahr zu erzielen. Absolut ist er jedoch um 1.190 T€ gesunken, sodass sich trotz Reduzierung der Aufwendungen für Personal, Abschreibungen und sonstigen Aufwendungen um 678 T€ ein negatives Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeiten in Höhe von 739 T€ errechnet. Bei der Ergebnisverschlechterung muss berücksichtigt werden, dass im Vorjahr Erträge aus Anlagenabgängen in Höhe von 279 T€ entstanden sind, die im Berichtsjahr aber nur 5 T€ betrugen. III. Die voraussichtliche Entwicklung der GesellschaftNach einem unbefriedigendem Verlauf des zurückliegenden Geschäftsjahres gilt es jetzt insbesondere verlorene Umsätze möglichst schnell zurück zu gewinnen. Die Voraussetzungen sind gerade in den letzten Monaten des zurückliegenden Geschäftsjahres besser geworden. Die Umsätze sind nicht mehr fallend sondern leicht steigend. Auch wir haben die Talsohle durchschritten und partizipieren vom Aufwärtstrend. Der Geschäftsklimaindex ist schon fast wieder auf dem Niveau von 2006 und 2007, und wir sind davon überzeugt, dass sich die positive Stimmung auch positiv auf unsere Geschäftstätigkeit auswirkt. Im Event-, Sponsoringbereich sowie für den Messebau sind die Budgets in den letzten Monaten deutlich erhöht worden. Der deutlich gestiegene Auftragseingang bei Maschinenbauern und der Automobilindustrie werden steigende Etats für Werbung und Präsentation auf Messen zur Folge haben. Diese Entwicklung wird sich sowohl auf unseren Digitaldruck als auch auf unseren Verkauf von Digitaldruckgeweben an Dritte sehr positiv auswirken. Im Export wird der westeuropäische Markt weiterhin wachsen. Die Nachfrage nach Geweben für den Digitaldruck sowie nach technischen Geweben für den Decken- und Akustikbereich wird zu einer positiven Umsatzentwicklung beitragen. Auch in Osteuropa, wo im letzten Jahr eine bedeutende Umsatzsteigerung von 31 % erzielt werden konnte, sind die Chancen weiterhin positiv. Unser Markenprodukt DESCOR® für den Decken- und Wandbereich ist sowohl im Neubaubereich als auch für Renovierungen gerade in Osteuropa ein sehr gefragtes Produkt. Ein Schwerpunkt unserer Tätigkeit im neuen Geschäftsjahr wird das Bestreben sein, die Ertragslage zu verbessern. Auch aufgrund deutlich gestiegener Rohstoffkosten haben wir neue Preise kalkuliert, die auf Kundenseite nicht negativ interpretiert wurden. Weitere Investitionen im Produktbereich werden zu Kostenreduzierung führen. Hierbei handelt es sich um die Anschaffung einer neuen Wirkanlage sowie um die Erweiterung der Trockenkammern in der Ausrüstungsanlage. Die hierdurch möglichen höheren Produktionsgeschwindigkeiten werden die Produktionskosten reduzieren. Für die nächsten drei Geschäftsjahre haben wir einen Investitionsplan erstellt. Mit den Investitionen werden wir im September 2010 beginnen. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf 8.000 T€. Die Finanzierung soll, wie in den Jahren vorher, insbesondere über Eigenmittel der PONGS Gruppe erfolgen. Fremdmittel werden in einer Größenordnung von maximal 2.700 T€ benötigt. Die wesentlichen Risiken für das neue Geschäftsjahr liegen darin begründet, dass die Preise für Rohstoffe wie Baumwolle, Polyestergarne sowie chinesische Produkte weiterhin steigen. Hierüber haben wir unsere wichtigsten Kunden informiert und Verständnis vorgefunden, sodass wir davon ausgehen, die Kostensteigerungen zum größten Teil in eigene Preisanpassungen einzubeziehen. Wir sehen dem neuen Geschäftsjahr durchaus positiv entgegen und erwarten unter Berücksichtigung des bisherigen Geschäftsverlaufs ein insgesamt positives Jahresergebnis. IV. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 Nr. 2 HGBVorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht mehr ereignet.
Mühltroff, 30. Juli 2010 Seidenweberei PONGS GmbH Geschäftsleitung Adam Lautenbach Bernd Peter Lautenbach Bilanz zum 30. April 2010Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Mai 2009 bis 30. April 2010
ANHANG zum 30. April 2010I. Allgemeine AngabenBei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. des § 267 Abs. 2 HGB. Sie unterliegt damit der Pflicht zur Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses nach §§ 316 ff und § 325 HGB. Das Gliederungsschema des § 266 Abs. 2 u. 3 HGB wird für die Bilanz unverändert angewandt. Das Gliederungsschema des § 266 HGB für die Bilanz wird angepasst im Hinblick darauf, dass die EDV-Software innerhalb der immateriellen Vermögensgegenstände gesondert ausgewiesen wird. Es wurde um den Ausweis von Sonderposten auf der Passivseite erweitert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren i.S. von § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Aufstellungserleichterung des § 276 HGB wurde nicht in Anspruch genommen. Sofern zutreffend wurde von der größenabhängigen Erleichterung des § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden1. Bilanzierungsmethoden Die auf den Jahresabschluss angewandten Bilanzierungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung unter Beachtung der steuerlichen Bestimmungen. Bilanzierungshilfen wurden nicht angesetzt. 2. Bewertungsmethoden 2.1 Aktiva Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungsdauer wird jeweils unter Zugrundelegung der steuerlichen Abschreibungstabellen unter Einbeziehung der jeweiligen Nutzungsdauer festgelegt. Immaterielle Vermögensgegenstände sowie unbewegliche und bewegliche Anlagegüter des Sachanlagevermögens werden linear und soweit zulässig degressiv abgeschrieben. Sofern bei letzteren die lineare Abschreibungsmethode zu einer höheren Abschreibung führt, wird von der degressiven zur linearen Abschreibungsmethode gewechselt. Neben den planmäßigen Abschreibungen wurden für alle Zugänge bis 31.12.1998 Sonderabschreibungen gemäß § 4 Abs. 1 FördG in Höhe von 40 % bzw. 50 % in den Sonderposten mit Rücklageanteil eingestellt. Bis zum 31.12.2009 wurden die geringwertigen Wirtschaftsgüter bis zu Euro 150,00 im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten über Euro 150,00 bis Euro 1.000,00 wurden mit fünf Jahren abgeschrieben (Poolabschreibung). Ab dem 01.01.2010 wurde in Anlehnung an § 6 Abs. 2a EStG von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten nicht mehr als Euro 410,00 betragen, im Zugangsjahr voll abzusetzen. Durch diese Bewertungsänderung ergeben sich keine wesentlichen Ergebnisauswirkungen. Die Vorräte werden zu durchschnittlichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu Nominalbeträgen angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Bildung von pauschalen Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalabwertung Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bilanziert, unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Vorauszahlungen für künftige Zeiträume abgegrenzt. 2.2 Passiva Der Sonderposten mit Rücklageanteil wurde entsprechend § 4 Abs. 1 FördG in Höhe von 40 bzw. 50 % der bis zum 31.12.1998 angeschafften absetzbaren beweglichen und unbeweglichen Anlagengegenstände gebildet. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen enthält gewährte öffentliche Zuschüsse des Freistaates Sachsen aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur". Während die auf die bis zum 30.04.1997 getätigten Investitionen entfallenden Zuschüsse ertragswirksam vereinnahmt wurden, hat die Gesellschaft die seit dem 01.05.1997 zugeflossenen Zuschüsse passiviert. Im laufenden Geschäftsjahr wurden € 168.800,00 zugeführt. Seit dem Geschäftsjahr 2005/2006 wird ein Sonderposten für Investitionszulagen zum Anlagevermögen gebildet. Im laufenden Geschäftsjahr wurden € 56.730,85 zugeführt. Die Auflösung der gebildeten Sonderposten erfolgt parallel zur handelsrechtlichen Abschreibung der Vermögensgegenstände. Bei Bildung der sonstigen Rückstellungen ist den erkennbaren ungewissen Verpflichtungen und erkennbaren Risiken angemessen Rechnung getragen. Sie wurden mit dem Betrag angesetzt, der sich nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ergibt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs.1 HGB). III. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagengitter dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 3. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt laut Handelsregister 1.500.000,00 DM (entspricht € 766.937,82). 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden gebildet für:
5. Verbindlichkeitenspiegel
Art der Sicherheiten: Grundschulden auf dem Betriebsgrundstück in Mühltroff und dem Betriebsgrundstück der Muttergesellschaft in Stadtlohn; Sicherungsübereignung von Web- und weiteren Maschinen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in voller Höhe gegenüber der Arthur PONGS Textil GmbH & Co. KG. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung enthält sonstige betriebliche Erträge von € 131.031,93 und sonstige betriebliche Aufwendungen von € 20.378,02, die anderen Geschäftsjahren zuzurechnen sind. Bei den periodenfremden Erträgen handelt es sich um die Auflösung von Stromrückstellung (€ 124.382,37) und Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen (€ 4.536,17). Die periodenfremden Aufwendungen bestehen aus der Ausbuchung von Forderungen in Höhe von € 17.817,34 und verschiedenen Aufwendungen von € 2.560,68. Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge von € 506.104,00 aus der Auflösung der in der Bilanz passivierten Investitionszuschüsse, € 470.750,85 aus der Auflösung der seit 2005/06 passivierten Investitionszulage und aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklagenanteil gemäß § 4 FördG € 29.839,00 enthalten. V. Sonstige AngabenGeschäftsführung Die Geschäftsführung obliegt Herrn Adam Lautenbach und Herrn Bernd Peter Lautenbach (beide Geschäftsführer der Pongs-Gruppe). Die Angaben der Bezüge unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Mitarbeiter Die Zahl der durchschnittlich Beschäftigten betrug:
Ergebnisabführungsvertrag Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Arthur PONGS Textil GmbH & Co. KG.
Mühltroff, 30. Juni 2010 Geschäftsführung Adam Lautenbach Peter Lautenbach Entwicklung des Anlagevermögens 2009/2010(Anlage zum Anhang)
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersIch habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Seidenweberei Pongs GmbH, Mühltroff, für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2009 bis 30. April 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Recklinghausen, 3. September 2010 Alois Schulte Sasse, Wirtschaftsprüfer |
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