DF Deutsche Finance Capital GmbH

Hansastraße 29, 81373 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 212296
Vorher
DF Deutsche Finance Advisors GmbHDF Deutsche Finance Solution Service GmbH
Eingetragen
5.6.2014
Branche
Alle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.Vermittlung von KreditenSonstige mit Finanzdienstleistungen verbundene Tätigkeiten a. n. g.
Gegenstand
Vermittlung von Geschäften über die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten (Anlagevermittlung, § 2 Abs. 2 Satz Nr. 3 WpIG) sowie die Abgabe von persönlichen Empfehlungen an Kunden oder deren Vertreter, die sich auf Geschäfte mit bestimmten Finanzinstrumenten beziehen, sofern die Empfehlung auf eine Prüfung der persönlichen Umstände des Anlegers gestützt oder als für ihn geeignet dargestellt wird und nicht ausschließlich über Informationsverbreitungskanäle oder für die Öffentlichkeit bekannt gegeben wird (Anlageberatung, § 2 Abs. 2 Satz 4 WpIG). Die Gesellschaft ist nicht befugt, sich bei der Erbringung der Finanzdienstleistungen Eigentum oder Besitz an Geldern oder Anteilen von Kunden zu verschaffen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Peter Reinhard Lahr
seit 6.3.2025
Geschäftsführer
Mesut Cakir
seit 12.5.2016
Geschäftsführer
Volkmar Müller
seit 19.1.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
250.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DF Deutsche Finance Capital GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

nach RechKredV

DF Deutsche Finance Capital GmbH, München

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 476.161,02 701.403,83
2. Forderungen an Kunden 139.340,94 139.224,16
3. Immaterielle Anlagewerte
a) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00 1,00
4. Sachanlagen 239,00 649,00
5. Sonstige Vermögensgegenstände 41.505,50 6.071,61
6. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 20.460,00
Summe der Aktiva 657.247,46 867.809,60

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
a) andere Verbindlichkeiten
aa) täglich fällig 50,54 1.829,51
bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 138.277,33 126.187,21
2. Sonstige Verbindlichkeiten 9.139,59 344.442,88
3. Rückstellungen
a) andere Rückstellungen 109.780,00 95.350,00
4. Eigenkapital
a) Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
b) Kapitalrücklage 150.000,00 400.000,00 50.000,00
Summe der Passiva 657.247,46 867.809,60

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

nach RechKredV

DF Deutsche Finance Capital GmbH, München

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Zinsaufwendungen -9.992,99 -656,15
2. Provisionserträge 1.660.447,78 4.001.257,55
3. Provisionsaufwendungen -1.156.453,32 503.994,46 -2.884.579,31
4. Sonstige betriebliche Erträge 118.310,88 187.982,60
5. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter -329.930,22 -582.690,34
bb) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -29.946,62 -359.876,84 -33.491,99
darunter:
für Altersversorgung 192,00 Euro (Vorjahr: 576,00 Euro)
b) andere Verwaltungsaufwendungen -379.202,98 -739.079,82 -322.299,61
6. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen -410,00 -410,00
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -113.301,86 -171.823,40
8. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit -240.479,33 193.289,35
9. Erträge aus Verlustübernahme 240.479,33 0,00
10. Auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 0,00 -193.289,35
11. Bilanzgewinn 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Firmenname laut Registergericht: DF Deutsche Finance Capital GmbH
Firmensitz: München
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Registernummer: HRB 212296

Die DF Deutsche Finance Capital GmbH, München, ist ein Wertpapierinstitut gemäß Wertpapierinstitutsgesetz (WpIG). Die Erlaubnis gemäß § 15 WpIG durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wurde in 2015 erteilt, der Geschäftsbetrieb als Finanzdienstleistungsinstitut wurde am 10.04.2015 aufgenommen.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Die Verordnung über die Rechnungslegung der Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) sowie die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) wurden berücksichtigt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Forderungen an Kreditinstitute wurden zum Nennwert angesetzt.

Die Forderungen an Kunden wurden ebenfalls zum Nennwert angesetzt. Bei der Bewertung wurden sämtliche erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr liegen nicht vor.

Die immateriellen Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten bewertet, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend ihrer Nutzungsdauer von drei Jahren. Es wurde nach der linearen Methode abgeschrieben.

Von dem Wahlrecht zur Aktivierung selbsterstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurde kein Gebrauch gemacht.

Die Zugänge zu den Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

Bei der Folgebewertung wurden die Anschaffungskosten des abnutzbaren Sachanlagevermögens vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen gemäß der voraussichtlichen Nutzungsdauer von drei Jahren angesetzt.

Bei der Bestimmung der Abschreibungsmethode wurde der tatsächliche Wertverzehr des Anlagevermögens beachtet.

Die Abschreibungen des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig.

Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden bis zu einem Wert von EUR 800,00 im Jahr des Zuganges in voller Höhe abgeschrieben.

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt.

Ausgaben vor dem Bilanzstichtag wurden in Höhe ihres Nominalbetrages als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen, sofern sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und passivierungspflichtigen ungewissen Verbindlichkeiten. Sie wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Beträgt die Laufzeit mehr als ein Jahr, werden diese abgezinst.

Fremdwährungsgeschäfte wurden mit den Kursen zum Zeitpunkt der Geschäftsvorfälle umgerechnet.

Im Zusammenhang mit Provisionserträgen stehende Provisionsaufwendungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "Provisionsaufwendungen" ausgewiesen. Zur Gewährleistung einer besseren Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr wurde in diesem Zusammenhang der Vorjahresausweis dahingehend geändert, dass in 2022 angefallene Provisionsaufwendungen in Höhe von EUR 378.652 unter dem Posten "Provisionsaufwendungen" statt bisher unter dem Posten "Allgemeine Verwaltungsaufwendungen / andere Verwaltungsaufwendungen" ausgewiesen wurden.

III. Angaben zur Bilanz

Forderungen an Kreditinstitute

Die Forderungen an Kreditinstitute haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten.

Forderungen an Kunden

Die Forderungen an Kunden haben wie im Vorjahr in vollem Umfang eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten.

Die Forderungen an Kunden setzen sich wie folgt zusammen:

2023 2022
EUR EUR
Forderungen an Kunden 139.341 139.224
- davon an verbundene Unternehmen 84.275 107.389

Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen

Die Aufgliederung und die Entwicklung der immateriellen Anlagewerte und Sachanlagen ergeben sich aus dem Anlagespiegel (Anlage zu diesem Anhang).

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr in vollem Umfang eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Der Saldo zum 31.12.2023 setzt sich wie folgt zusammen:

2023 2022
EUR EUR
Forderungen gegen Gesellschafter 33.775 0
Geleistete Anzahlungen 5.050 5.650
Vorsteuern im Folgejahr abziehbar 1.309 245
Andere sonstige Forderungen 1.372 176

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden haben wie im Vorjahr in vollem Umfang eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden setzen sich wie folgt zusammen:

2023 2022
EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 138.328 128.017
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen 49.232 86.688

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr in vollem Umfang eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten und setzen sich wie folgt zusammen:

2023 2022
EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Steuern 6.703 14.502
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0 328.699
Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt 1.892 1.200
Andere sonstige Verbindlichkeiten 545 42

Rückstellungen

Die Rückstellungen betragen EUR 109.780 (VJ: EUR 95.350) und setzen sich wie folgt zusammen:

2023 2022
andere Rückstellungen EUR EUR
Rückstellung für Abschluss- und Prüfungskosten 77.600 68.350
Rückstellungen für ausstehende Rechnungen 31.180 26.000
Sonstige Rückstellungen 1.000 1.000

Eigenkapital

Das Eigenkapital gliedert sich auf in das gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 250.000 und die Kapitalrücklage in Höhe von EUR 150.000.

Im laufenden Geschäftsjahr wurde die Kapitalrücklage um EUR 100.000 erhöht.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Zinsaufwendungen

Die Zinsaufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

2023 2022
EUR EUR
Zinsen für Gesellschafterdarlehen 9.993 656

Aufgliederung der Provisionserträge

Sämtliche Provisionserträge wurden im Inland erzielt und setzen sich wie folgt zusammen:

2023 2022
EUR EUR
Eigenkapitalvermittlungsprovision 1.039.978 3.632.148
Erlöse Betreuungsgebühren 615.807 365.380
Erlöse Beteiligungsgebühren 4.663 3.730

Aufgliederung der Provisionsaufwendungen

Die Provisionsaufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

2023 2022
EUR EUR
Verkaufsprovisionen 773.910 2.471.156
Betreuungsgebühren 379.978 411.098
Gebühren Vertragsübertragung 2.565 2.325

Aufgliederung der sonstigen betrieblichen Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:

2023 2022
EUR EUR
Erträge aus Weiterbelastung 34.336 172.151
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 1.000 0
Kfz-Sachbezüge 15.832 15.832
Andere sonstige betriebliche Erträge 67.143 0

Aufgliederung der allgemeinen Verwaltungsaufwendungen

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

2023 2022
EUR EUR
Personalaufwand 359.877 616.182
Andere Verwaltungsaufwendungen 379.203 322.300

Aufgliederung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

2023 2022
EUR EUR
Kostenweiterbelastungen 46.159 171.823
Andere sonstige betriebliche Aufwendungen 67.143 0

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:

netto EUR
Kosten im Zusammenhang mit der Konzernumlage 48.750
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen 48.750
Leasingverträge 25.899

Anzahl Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer: 1 (VJ: 1).

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar für den Abschlussprüfer des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 beträgt EUR 31.000. Davon entfallen auf Abschlussprüfungsleistungen EUR 31.000.

Ergebnisverwendung

Die Gesellschaft hat am 06.05.2014 mit der DF Deutsche Finance Holding AG mit dem Sitz in München (Amtsgericht München HRB 159834) einen Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Dieser wurde am 05.06.2014 ins Handelsregister (Amtsgericht München HRB 212296) eingetragen. Der Jahresfehlbetrag des laufenden Jahres in Höhe von EUR 240.479 wird von der DF Deutsche Finance Holding AG, München, im Rahmen des bestehenden Gewinnabführungsvertrags übernommen.

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer:

Herr Volkmar Müller, Potsdam

Herr Mesut Cakir, Lindlar

Herr Markus Spengler, Berg (bis 30.06.2023)

Herr Theodor Randeltshofer, Baierbrunn (ab 01.07.2023)

Für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wendet die Gesellschaft die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB an.

Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der DF Deutsche Finance Partners GmbH, München, einbezogen, der im Unternehmensregister veröffentlicht wird.

 

München, den 29.05.2024

DF Deutsche Finance Capital GmbH, München

Volkmar Müller

Mesut Cakir

Theodor Randeltshofer

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

DF Deutsche Finance Capital GmbH, München

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge- Umbuchungen kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.481,07 0,00 11.480,07
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 11.481,07 0,00 11.480,07
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.230,23 0,00 991,23
Summe Sachanlagen 1.230,23 0,00 991,23
Summe Anlagevermögen 12.711,30 0,00 12.471,30
Abschreibungen Zuschreibungenvom 01.01.2023 bis 31.12.2023 Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 410,00 239,00 649,00
Summe Sachanlagen 410,00 239,00 649,00
Summe Anlagevermögen 410,00 240,00 650,00

Lagebericht zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

1. Grundlagen der Gesellschaft - Unternehmensstruktur und Geschäftsmodell

Unternehmensstruktur

Die DF Deutsche Finance Capital GmbH, mit Sitz in München, ist ein Wertpapierinstitut, wurde am 06.05.2014 gegründet und hat im März 2015 die Erlaubnis zur Erbringung der Finanzdienstleistungen Anlageberatung und Anlagevermittlung von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht erhalten. Sie darf sich dabei nicht Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden verschaffen und Finanzinstrumente auf eigene Rechnung weder anschaffen noch veräußern. Geschäftsleiter der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2023 Herr Volkmar Müller, Herr Markus Spengler, bis zum 30.06.2023, Theodor Randeltshofer, ab 01.07.2023, und Herr Mesut Cakir. Es werden keine Zweigstellen oder Zweigniederlassungen unterhalten.

Die DF Deutsche Finance Capital GmbH hatte zum Berichtsstichtag insgesamt einen Mitarbeiter, davon einen abhängig Beschäftigten sowie die Geschäftsleitung (Vorjahr ein Mitarbeiter).

Der Unternehmenszweck der Gesellschaft ist die Anlageberatung und Anlagevermittlung gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 3 und Nr. 4 WpIG. Die DF Deutsche Finance Capital GmbH ist eine 100%ige Tochter der DF Deutsche Finance Holding AG, mit Sitz in München und hat einen Gewinn- und Verlustabführungsvertrag mit der DF Deutsche Finance Holding AG abgeschlossen.

Geschäftsmodell

Die DF Deutsche Finance Capital GmbH betreibt die Anlagevermittlung für alternative Publikums-Investmentfonds, welche von der DF Deutsche Finance Investment GmbH, mit Sitz in München, aufgelegt und verwaltet werden, sowie die Anlageberatung für offene Investmentvermögen (z. B. OGAW). Bei der Anlegerkategorisierung wird unterschieden in professionelle Kunden, Privatkunden und geeigneten Gegenparteien. Die Anlagevermittlung für geschlossene AIF wird ausschließlich gegenüber Privatanlegern erbracht. Die Anlageberatung wird ausschließlich gegenüber professionellen Kunden erbracht.

2. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das Ende der langjährigen weltweiten Niedrigzinsen und hohe Liquidität im Markt führten im Jahr 2023 dazu, dass alternative Anlageklassen wie Immobilien, Infrastruktur und Private Equity weiterhin gefragt waren und klassische Anlageprodukte für Privatanleger, insbesondere Lebensversicherungen, Bausparverträge und festverzinsliche Anlagen wieder attraktiv wurden und erste Zuwächse bei der Platzierung verzeichneten. Die Entwicklung der Börsen ist zum Ende des Jahres 2023 positiv auf einem hohen Niveau.

Branchenbezogenes Umfeld

Trotz des hohen Anlagebedarfs privater Anleger ist die gesamte Kapitalanlagebranche, sowohl im Bereich der OGAW's, als auch im Bereich der AIF, im Jahr 2023 weit weg von der vertrieblichen Dynamik früherer Jahre, vor dem Inkrafttreten des KAGB. Im Jahr 2023 sind die Platzierungszahlen bezogen auf den Gesamtmarkt im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls gesunken. Die Zulassungen nach § 34 f GewO sind auf einem geringen Niveau stabil, im Vergleich zu der Zeit vor dem Inkrafttreten der FinVermV und des KAGB. In den nächsten Jahren werden weitere Vermittler, unter anderem aus Altersgründen, ihre Tätigkeit aufgeben.

In diesem Umfeld verfügt die DF Deutsche Finance Capital GmbH beim Aufbau als spezialisierte Vertriebsorganisation nach eigener Einschätzung über ein Alleinstellungsmerkmal im Markt. Die Konzentration auf die Anlagevermittlung für Privatanleger ist sowohl für den qualifizierten Vermittler als auch für den Anleger langfristig von Vorteil.

Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Geschäftsabschlüsse in Höhe von 9,0 Mio. EUR (Vorjahr 31,2 Mio. EUR) vermittelt, diese Geschäftsabschlüsse verteilen sich auf 280 Zeichnungsscheine (Verträge).

Zum 31.12.2023 waren insgesamt 175 vertraglich gebundene Vermittler (Vorjahr 159) angemeldet.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Im direkten Vergleich des Geschäftsergebnisses zum Vorjahr zeigt sich, dass die Gesellschaft im Berichtsjahr die Anzahl der angebundenen Vermittler erhöht hat und gleichzeitig die Umsätze signifikant zurückgegangen sind.

Im Geschäftsjahr entsprach das Ergebnis der Gesellschaft nach Verlustübernahme 0 EUR (Vorjahr 0 EUR). Die angefallenen Verluste wurden durch den Gewinn- und Verlustabführungsvertrag von der DF Deutsche Finance Holding AG übernommen. Vor der Verlustübernahme an die DF Deutsche Finance Holding AG wird für das Geschäftsjahr 2023 ein negatives Ergebnis i.H.v. -240.479 EUR (Vorjahr 193.289 EUR) ausgewiesen.

Das im Vorjahr prognostizierte Ergebnis von Geschäftsabschlüssen in Höhe von 30,0 Mio. EUR konnte nicht erreicht werden, da sich die Umsätze, bezogen auf die Vermittlung von AIF, stark rückläufig entwickelt haben und weniger als ein Drittel des Vorjahresergebnisses erreicht werden konnte. An die erfolgreiche Vermittlung von Club Deals der DF Deutsche Finance Investment GmbH konnte nicht angeknüpft werden. Die im Vorjahr prognostizierten Provisionserlöse von 3.750.000 EUR konnten folglich nicht erreicht werden.

Die im Vorjahr prognostizierte Erhöhung der Anzahl der vertraglich gebundenen Vermittler auf 200 wurde nicht erreicht, die Gesellschaft hat sich neben den Neuanbindungen auch von inaktiven Vermittlern getrennt, so dass am 31.12.2023 insgesamt 175 vertraglich gebundene Vermittler gemeldet waren.

Die Provisionserträge der Gesellschaft reduzierten sich im Geschäftsjahr, auf Grund des starken Umsatzrückganges, auf 1.660.448 EUR (Vorjahr 4.001.258 EUR). Die Provisionsaufwendungen reduzierten sich auf 1.156.453 EUR (Vorjahr 2.884.579 EUR) da auf Grund der stark zurückgegangenen Umsätze auch entsprechend weniger Vergütungen an die vertraglich gebundenen Vermittler ausbezahlt werden mussten.

Der Personalaufwand reduzierte sich auf 359.887 EUR (Vorjahr 616.183 EUR), der Grund waren der Wegfall von Sonderzahlungen im Berichtsjahr an Mitarbeiter und Veränderungen in der Mitarbeiterstruktur. Die anderen Verwaltungsaufwendungen betrugen 379.203 EUR (Vorjahr 322.300 EUR).

Die wesentlichen Vermögenspositionen bestehen aus Forderungen an Kreditinstitute 476.161 EUR (Vorjahr 701.404 EUR), Forderungen an Kunden 139.341 EUR (Vorjahr 139.224 EUR), darunter im Wesentlichen Forderungen gegenüber der DF Deutsche Finance Investment GmbH, sowie sonstige Vermögensgegenstände von 41.505 EUR (Vorjahr 6.072 EUR). Die Veränderungen ergeben sich aus der normalen Geschäftsentwicklung der Gesellschaft.

Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen ausstehende Eingangsrechnungen sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 147.468 EUR (Vorjahr 472.460 EUR). Sowohl Forderungen als auch Verbindlichkeiten sind kurzfristig und haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Rückstellungen in Höhe von 109.780 EUR (Vorjahr 95.350 EUR) betreffen im Wesentlichen Abschluss- und Prüfungskosten sowie Beiträge und Aufbewahrungskosten.

Die Gesellschaft hat keine langfristigen Fremdmittel aufgenommen, eine Abhängigkeit von Zinsänderungsrisiken ist somit nicht gegeben. Wesentliche, nicht ausgenutzte Kreditlinien bestanden nicht. Außerbilanzielle Verpflichtungen existieren zum Berichtsstichtag nicht.

Wesentliche Investitionen wurden im Geschäftsjahr nicht getätigt.

Mit einem gezeichneten Kapital von 250.000 EUR (Vorjahr 250.000 EUR) und einer Rücklage von 150.000 EUR (Vorjahr 50.000 EUR), sowie der Ergebnisabführungsvereinbarung ist die DF Deutsche Finance Capital GmbH angemessen kapitalisiert. Die Eigenmittel sind als Guthaben bei einem deutschen Kreditinstitut angelegt.

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr entsprechend negativ entwickelt. Die Liquidität und Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war dennoch zu jeder Zeit gegeben.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die DF Deutsche Finance Capital GmbH hat unverändert zum Vorjahr nachfolgende finanzielle Leistungsindikatoren definiert:

Höhe der Geschäftsabschlüsse

Anzahl der vertraglich gebundenen Vermittler

Provisionserträge

Die DF Deutsche Finance Capital GmbH konnte mit 280 Geschäftsabschlüssen Verträge in Höhe von 9,0 Mio. EUR (Vorjahr ca. 31,2 Mio. EUR) an Privatanleger vermitteln. Die Gesellschaft hatte zum Geschäftsjahresende 175 (Vorjahr 159) vertraglich gebundene Vermittler. Die Provisionserlöse betrugen 1.660.448 EUR (Vorjahr 4.001.258 EUR).

Die DF Deutsche Finance Capital GmbH hat keine nichtfinanziellen Leistungsindikatoren definiert.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Im Jahr 2022 haben die Notenbanken der wichtigsten Wirtschaftsnationen eine Zinswende vollzogen und somit ein Ende der Niedrigzinspolitik eingeläutet. Die Entwicklung der Zinsen hat sich mittlerweile eingependelt und zeigt schon erste rückläufige Tendenzen. Die zu Jahresbeginn 2023 sehr hohe Inflationsrate hat sich im Verlauf des Jahres wieder normalisiert, die aus den starken Schwankungen resultierende Unsicherheit dürfte dennoch für Zurückhaltung bei Anlegern sorgen. Eventuelle Rückgänge an den Aktienmärkten würden erfahrungsgemäß auch negative Auswirkungen auf die Investitionsbereitschaft von Anlegern haben.

Die Auswirkungen des anhaltenden Krieges in der Ukraine, sind für die Gesellschaft nicht absehbar, da das Verhalten der Anleger zum Zeitpunkt nicht einzuschätzen ist. In diesem Zuge kann unsere Geschäftstätigkeit von den Auswirkungen des Krieges betroffen sein. Dies kann sich auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken. Die Höhe können wir aufgrund der rasanten Entwicklung und dem damit verbundenen hohen Grad an Unsicherheit nicht abschätzen.

Die Einnahmen der Gesellschaft haben sich im Geschäftsjahr deutlich reduziert. Dennoch sind mit den Club Deals der DF Deutsche Finance Investment GmbH für Privatanleger sehr attraktive Produkte im Vertrieb. Daher geht die Geschäftsleitung davon aus, im Jahr 2024 die Einnahmen wieder steigern zu können. Die Gesellschaft plant im Jahr 2024 die Anzahl der vertraglich gebundenen Vermittler auf 200 zu erhöhen und mit Geschäftsabschlüssen in Höhe von 20,0 Mio. EUR, die daraus geplanten Provisionserlöse betragen 2.500.000 EUR. Weiterhin geht die Gesellschaft von Einnahmen aus der Anlagevermittlung im Zweitmarkt und der Anlageberatung für offene Investmentvermögen von ca. 500.000 EUR aus, so dass die Gesamteinnahmen geplant 3,0 Mio. EUR betragen.

Aufgrund der Marktunsicherheiten und der Auswirkungen des Krieges in der Ukraine besteht das Risiko, dass die geplante Steigerung der Geschäftsabschlüsse dennoch nicht umsetzbar ist, die Anzahl der vertraglich gebundenen Vermittler nicht gesteigert werden kann und somit das geplante Jahresergebnis vor Ergebnisabführung nicht erreicht werden kann.

Chancen- und Risikobericht

Chancenmanagement

Die Marktchance der DF Deutsche Finance Capital GmbH ist die konsequente Fortführung ihrer Vertriebsstrategie, verbunden mit einer stärkeren Durchdringung des Marktes und des Vertriebsumfeldes. Die Publikums AIF, insbesondere die Club-Deals für Privatanleger, welche von der Kapitalverwaltungsgesellschaft DF Deutsche Finance Investment GmbH aufgelegt und verwaltet werden, sind sowohl für Anleger als auch für vertraglich gebundene Vermittler interessante Produkte. Der weitere Ausbau der Vertriebsaktivitäten und Vertriebskanäle bildet die Basis für nachhaltige Wachstums- und Entwicklungsmöglichkeiten.

Risikomanagement

Die Darstellung der Risiken erfolgt qualitativ, da eine quantitative Darstellung nur schwer möglich ist.

Die Gesellschaft betreibt ausschließlich Anlagevermittlung von AIF an Privatkunden, die Anlageberatung wird ausschließlich gegenüber professionellen Kunden erbracht, die einem geringen Schutzniveau unterliegen. Daher sind unter Berücksichtigung der Größe sowie Art und Umfang der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft die vorzuhaltenden Kontrollstrukturen in hierfür geeigneter Weise eingerichtet.

Die Geschäftsleiter üben die wesentlichen Kontrollfunktionen selbst aus. Im Rahmen der Überwachung der Anforderungen zur Risiko- und Liquiditätssteuerung überprüfen die Geschäftsleiter auf regelmäßiger Basis die laufende Geschäftstätigkeit.

In Übereinstimmung mit den gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Anforderungen wendet die DF Deutsche Finance Capital GmbH ein einheitliches und durchgängiges Risikomanagementsystem an, das laufend überprüft und an die Komplexität des Geschäftes angepasst wird. Ziel des Risikomanagements ist es, Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden, zu vermeiden oder frühzeitig zu erkennen.

Für das Management und die Steuerung dieser Risiken hat die Gesellschaft spezifische Prozesse aufgesetzt und die Verantwortlichkeiten klar geregelt. Die Gesellschaft steuert die Risiken durch ein internes Kontrollsystem, welches in regelmäßigen Abständen von der internen Revision geprüft wird.

Geschäftsrisiko

Risiken im Bereich der Anlagevermittlung resultieren aus der Unsicherheit der erwarteten Erträge im Zuge der geplanten Vermittlung bestehender und neuer Fondsprodukte. Die Gesellschaft vermittelt ausschließlich Produkte, die von Konzernunternehmen der DEUTSCHE FINANCE GROUP konzipiert werden und ist daher auf deren Akzeptanz bei den Anlegern angewiesen. In diesem Zusammenhang sind die Erträge von dem vermittelten Fondsvolumen abhängig.

Liquiditätsrisiko

Aufgrund der laufenden Absicherung der Liquidität der Gesellschaft durch die DF Deutsche Finance Holding AG, auch im Zusammenhang mit dem Gewinn- und Verlustabführungsvertrag, stehen der Gesellschaft zu jedem Zeitpunkt ausreichend liquide Mittel zur Verfügung. Allerdings ist die Gesellschaft auf diese Absicherung angewiesen.

Adressenausfallrisiko

Die ausstehenden Forderungen bestehen überwiegend gegenüber der Kapitalverwaltungsgesellschaft DF Deutsche Finance Investment GmbH, die ein Konzernunternehmen der DF Deutsche Finance Holding AG ist, gegenüber Publikums AIF, welche von der Kapitalverwaltungsgesellschaft DF Deutsche Finance Investment GmbH aufgelegt und verwaltet werden und gegenüber einem Kreditinstitut mit guter Bonität, sodass nicht mit einem besonderen Ausfallrisiko für die bestehenden Forderungen gerechnet wird.

Reputationsrisiko (Kundenzufriedenheit)

Auch wenn die Gesellschaft selbst nicht für die Performance, der von ihr vermittelten Investmentvermögen verantwortlich ist, so liegt dennoch ein bekanntes Risiko in der Kundenzufriedenheit und der Kundenbindung der Anleger. Leidet die Reputation der Gesellschaft als Vermittler für alternative Publikums-Investmentfonds, kann auch der Vertrieb neuer Fondsprodukte gefährdet werden, für die neben den Bestandskunden auch Neukunden gewonnen werden sollen. Die vertraglich gebundenen Vermittler halten daher auch nach der Vermittlung engen Kontakt zu ihren Anlegern, um diese über den Verlauf der gezeichneten Fonds zu informieren, parallel erhält jeder Anleger einen persönlichen Zugang zum Kundenportal der DEUTSCHE FINANCE GROUP in welchem alle anlegerrelevanten Informationen archiviert sind. Im Jahr 2023 gab es keine Kundenbeschwerden und somit keine gerichtlichen Auseinandersetzungen.

Rechtliche Risiken

Rechtliche Risiken für die Gesellschaft können sich, neben den Risiken aus der Anlagevermittlung, durch Verstöße gegen die Vorgaben des WpIG und des WpHG ergeben. Weitere Rechtliche Risiken können sich durch die Auslagerung von Prozessen und Fremdbezug von Dienstleistungen ergeben. Die Gesellschaft hat daher die erforderlichen Prozesse eingeführt, um derartige Verstöße zu identifizieren und zu verhindern.

Weiterhin kann nicht ausgeschlossen werden, dass eine Berücksichtigung von geänderten rechtlichen Gegebenheiten ergänzenden Anpassungsaufwand erforderlich macht bzw. machen wird. Es ist zudem nicht auszuschließen, dass sich für die Gesellschaft Risiken aus weiteren Gesetzgebungsinitiativen entwickeln können.

Marktpreisrisiken

Da die Gesellschaft die Anlagevermittlung ausschließlich in Deutschland betreibt, und die Anlageberatung ausschließlich im Euro Währungsraum betrieben wird, kommen keine wesentlichen Marktpreisrisiken zum Tragen.

Operationelle Risiken

Die operationellen Risiken der Gesellschaft ergeben sich im Wesentlichen durch die Auslagerung der Anlagevermittlung an VGV. Konkret handelt es sich um Haftungsrisiken durch fehlerhafte Anlagevermittlung, Verlust von Anlegergeldern oder Verstößen gegen die Vorschriften des WpIG und des WpHG. Weitere operationellen Risiken stellen Cyberangriffe und Verstöße gegen DSGVO, Datenschutz und Informationssicherheit dar. Dies Risiken werden ständig überwacht. Durch vorbeugende Maßnahmen wird sichergestellt, dass die Handlungsfähigkeit der Gesellschaft bei Notfällen und Krisen erhalten bleibt. Grundlagen für ein korrektes und verantwortungsbewusstes Verhalten bilden die für alle Mitarbeiter verbindlichen Compliance Verhaltensgrundsätze sowie die Effektivität der Geschäftsprozesse und Kontrollen.

Weitere Risiken

Aufgrund der Marktunsicherheiten und der Auswirkungen des Krieges in der Ukraine besteht das Risiko, dass die geplante Steigerung der Geschäftsabschlüsse nicht umsetzbar ist, die Anzahl der vertraglich gebundenen Vermittler nicht gesteigert werden kann und somit das positive Jahresergebnis vor Ergebnisabführung nicht erreicht wird.

 

München, den 29.05.2024

DF Deutsche Finance Capital GmbH

Volkmar Müller, Geschäftsführer

Mesut Cakir, Geschäftsführer

Theodor Randeltshofer, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die DF Deutsche Finance Capital GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DF Deutsche Finance Capital GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DF Deutsche Finance Capital GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Institute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Institute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 29. Mai 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Griesbeck, Wirtschaftsprüfer

gez. Alfranseder, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses und Beschluss über die Ergebnisverwendung gem. § 29 GmbHG der Firma DF Deutsche Finance Capital GmbH, München

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 05.06.2024 festgestellt.

Der Jahresfehlbetrag wird gemäß Gewinnabführungsvertrag vom 06.05.2014 an die DF Deutsche Finance Holding AG abgeführt.

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