Baustudio Lilienthal GmbHLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 21671 HB
Eingetragen
20.6.2005
Branche
Vermittlungstätigkeiten für spezialisierte BautätigkeitenArchitekturbüros für HochbauBauträger für Wohngebäude
Gegenstand
Die Tätigkeit als Baubetreuer, und zwar sowohl für eigene Rechnung als auch durch die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Bauüberwachung, die Vermittlung und der Nachweis von Verträgen über Grundbesitz sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Historie

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Management

NameRolle
Carsten Wolfrath
seit 20.6.2005
Geschäftsführer
Thomas Thurow
seit 20.6.2005
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Baustudio Lilienthal GmbH

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapital 0,00 12.217,70
B. Anlagevermögen 12.452,00 10.678,00
I. Sachanlagen 4.952,00 3.178,00
II. Finanzanlagen 7.500,00 7.500,00
C. Umlaufvermögen 769.637,32 1.004.425,01
I. Vorräte 25.457,67 580.971,99
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 300.939,67 86.237,73
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 443.239,98 337.215,29
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 1.634,87
Bilanzsumme, Summe Aktiva 782.089,32 1.028.955,58

Passiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 221.443,45 164.794,43
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
1. nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -12.217,70 0,00
2. eingefordertes Kapital 12.782,30 25.000,00
II. Bilanzgewinn 208.661,15 139.794,43
B. Rückstellungen 519.169,11 381.892,00
C. Verbindlichkeiten 41.476,76 482.269,15
Bilanzsumme, Summe Passiva 782.089,32 1.028.955,58

Anhang




Baustudio Lilienthal GmbH
28357 Bremen


A. Allgemeine Angaben
 
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB auf. Die anzuwendenden Vorschriften des HGB wurden unter Berücksichtigung der neuen Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) bei der Aufstellung des Jahresabschlusses beachtet. Die Vorjahreszahlen wurden gem. Art. 67 Abs. 8 EGHGB nicht angepasst.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wird unter Beachtung der handelsrechtlichen Gliederungsvorschriften erstellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Um der Besonderheit der Geschäftstätigkeit Rechnung zu tragen, wurde die Bilanz unter Vorräte um die Position Vorratsgrundstücke und in Ausführung befindliche Bauaufträge angepasst. 

Gem. § 42 Abs. 3 GmbHG wurde die Bilanz um den Posten Forderungen gegen Gesellschafter erweitert.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
 
Die Bilanzierung- und Bewertungsmethoden  sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert geblieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgte unter zu Grundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode.

Abnutzbare, bewegliche Wirtschaftgüter des Anlagevermögen, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten Euro 150,00 nicht übersteigen, werden gem. § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt.

Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögen, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten Euro 150,00 aber nicht Euro 1.000,00 übersteigen, wurde ein Sammelposten gebildet, der jährlich mit einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird  ( § 6a Abs. 2 EStG ).

Die Vorratsgrundstücke und die in Ausführung befindlichen Bauaufträge wurden mit den Anschaffungs- oderherstellungskosten bewertet.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt worden.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem Nennwert und dem auf die Folgejahre entfallenden Anteil angesetzt.

Die Rückstellung für Pensionen wird gem. § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Im Jahresabschluss 2010 erfolgte zum 01.01.2010 eine erfolgswirksame Anpassung der Pensionsrückstellung unter Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetztes ( BilMoG ) von bisher € 228.164,00 auf € 255.518,00.

Das Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 EGHGB, die erforderliche Zuführung zu den Pensionsrückstellungen auf maximal 15 Jahre zu verteilen, wird nicht ausgeübt. Im Geschäftsjahr 2010 wurde die vollständige Zuführung vorgenommen. Der Anpassungsbetrag zum 01.01.2010 in Höhe von Euro 27.354,00 wird in der Gewinn- und Verlustrechnung unter außerordentliche Aufwendungen ausgewiesen.

Nach dem vorliegenden versicherungsmathematischen Gutachten erfolgt die Rückstellungsberechnung nach den Regeln des HGB in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes ( BilMoG ), § 253 Abs. 1 S. 2 und § 253 Abs. 2 S. 1 und S. 3 HGB und unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Heubeck mit einem von der Bundesbank veröffentlichtem Rechnungszins zum 31.12.2010 von 5,15 % p.a.. Bei der Berechnung wurde keine Rentendynamik berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen decken alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewisse Schulden in angemessener Höhe ab.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Erläuterungen zur Bilanz


I. AKTIVA

./.

II. PASSIVA

       Die sonstigen Rückstellungen betreffen Abschlusskosten (TEuro 6), Gewährleistungen (TEuro 97) und                      Tantiemen (TEuro 77).

Die Verbindlichkeiten haben sämtliche eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von Euro 5.031,05 ( Vorjahr Euro 279,30 ) enthalten.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

E. Sonstige Angaben

        Während des abgelaufenen Geschäftsjahres erfolgte die Geschäftsführung durch die Geschäftsführer der                 Gesellschaft :
                                 Herrn Thomas Thurow

                                Herrn Carsten Wolfrath
 
Bremen, den 06. Dezember 2011
 

                                                        
                  Thomas Thurow       Carsten Wolfrath

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 12.12.2011 festgestellt.

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