Stammdaten

Register
Amtsgericht Weiden i. d. OPf (Weiden) HRB 1103
Eingetragen
18.6.1991
Branche
Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von sonstigen elektronischen und elektrischen Drähten und KabelnHerstellung von Drahtwaren, Ketten und Federn
Gegenstand
Gegenstand geändert, nun: Die industrielle Herstellung von und der Handel mit elektrisch leitenden Kabeln und Litzen für Energie- und Elektroanlagen, sowie Maschinen, Fahrzeuge und sonstigen Geräten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ursula Dr. Pahls
seit 6.2.2026
Geschäftsführer
Jürgen Eiglmeier
seit 3.6.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

95.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Christian PahlsPahls Verwaltung GmbH+3
95.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
4700000
94.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Drahtwerk Waidhaus GmbH

Waidhaus

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS

Zu dem vollständigen Jahresabschluss, der in der Gesellschafterversammlung am 12. Dezember 2024 festgestellt wurde, und dem Lagebericht, wurde der nachfolgende Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Drahtwerk Waidhaus GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Drahtwerk Waidhaus GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Drahtwerk Waidhaus GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Bamberg, den 21. November 2024

dhpg GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Riedhammer, Wirtschaftsprüfer

Wagner, Wirtschaftsprüfer

BESCHLUSSFASSUNG ÜBER DIE FESTSTELLUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND ÜBER DIE VERWENDUNG DES JAHRESABSCHLUSSES FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Die Gesellschafterversammlung vom 12. Dezember 2024 hat den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 festgestellt und beschlossen, dass der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen wird.

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

(Vorjahr zum Vergleich)

AKTIVSEITE

31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EURO EURO
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 74.494,00 91.971,41
II. Sachanlagen 1.086.073,58 1.130.232,45
III. Finanzanlagen 1.000,00 1.000,00
1.161.567,58 1.223.203,86
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 5.243.763,37 6.943.186,55
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.629.799,74 1.659.594,98
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 264.282,10 163.009,74
7.137.845,21 8.765.791,27
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.529,67 10.179,45
8.304.942,46 9.999.174,58

PASSIVSEITE

31. Dez. 2023 31. Dez 2022
EURO EURO
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.556.459,41 2.556.459,41
II. Gewinnvortrag 775.987,80 775.987,80
III. Jahresüberschuss (214.293,39) 0,00
3.118.153,82 3.332.447,21
B. Rückstellungen 1.203.060,00 1.647.836,00
C. Verbindlichkeiten 3.983.728,64 5.018.891,37
8.304.942,46 9.999.174,58

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023

(Vorjahr zum Vergleich)

2023 2022
EURO EURO
1. Rohergebnis 6.541.885,50 5.783.531,27
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter (3.961.459,58) (3.931.435,60)
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (925.375,84) (812.054,18)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (189.147,26) (182.709,42)
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen (1.577.250,70) (1.587.781,71)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 475,71 14,73
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (359.732,37) (99.718,80)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (1.415,73) (1.717,32)
8. Ergebnis nach Steuern (472.020,27) (831.871,03)
9. Sonstige Steuern 33.950,40 71.243,06
10. Aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder eines Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne und Erträge aus Verlustübernahme 223.776,48 760.627,97
11. Jahresüberschuss (214.293,39) 0,00

ANHANG ZUM 31. DEZEMBER 2023

(§ 284 ff. HGB)

I. Allgemeine Hinweise

Das Unternehmen führt die Firma "Drahtwerk Waidhaus GmbH" und hat ihren Sitz in Waidhaus. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Weiden i.d.Opf. unter der Nummer HRB 1103 eingetragen.

Der Jahresabschluss ist unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes erstellt worden. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich beibehalten worden.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Gliederung der Bilanz erfolgt unter Anwendung des § 266 Abs. 2 und 3 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung gliedert sich in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 1 und 2 HGB).

1. Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände und Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, einschließlich Nebenkosten, vermindert um die planmäßigen sowie gegebenenfalls außerplanmäßigen Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Es kommt die lineare Abschreibungsmethode zum Ansatz. Die Zugänge von beweglichen Wirtschaftsgütern werden pro rata temporis abgeschrieben.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bis EURO 250,00 werden sofort aufwandswirksam erfasst. Für Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- und Herstellungskosten von EURO 250,00 bis EURO 1.000,00 wird ein steuerlicher Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG gebildet und in die Handelsbilanz übernommen.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt.

2. Umlaufvermögen und Rechnungsabgrenzungsposten

a) Vorräte

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten. Schwer- bzw. ungängige Posten werden entsprechend wertberichtigt. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt getrennt nach Materialanteil und Fertigungskosten. Die Herstellungskosten umfassen - neben den Material- und Fertigungseinzelkosten - auch angemessene Teile der Gemeinkosten. Zinsen für das Fremdkapital werden nicht aktiviert. Wertminderungen bei Altbeständen werden durch entsprechende Abschläge Rechnung getragen.

b) Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel

Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und flüssigen Mittel werden grundsätzlich zum Nennbetrag angesetzt.

Die vorgenommenen Einzel- und Pauschalwertberichtigungen entsprechen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Auf fremde Währung lautende Forderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind gegebenenfalls mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag angesetzt.

c) Rechnungsabgrenzungsposten

Ausgaben vor dem Bilanzstichtag werden soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen, aktivisch als Rechnungsabgrenzungsposten erfasst.

3. Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen werden anhand von Richttafeln aus dem Jahr 2018 von Prof. Dr. Klaus Heubeck unter Anwendung der "Projected Unit Credit Method" ermittelt. Die Abzinsung erfolgt pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Rechnungszins beträgt 1,82 %. Bei der Berechnung wurde ein Gehaltstrend von 0,00 % p.a. und ein Rententrend von 2,00 % p.a. zugrunde gelegt.

Die sonstigen Rückstellungen sind mit einem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie sind der Höhe nach so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung tragen.

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind gegebenenfalls mit dem Devisenkassamittelkursen am Abschlussstichtag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Als Anschaffungs- oder Herstellungskosten sind die historischen Werte angesetzt.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem nachfolgenden Anlagespiegel ersichtlich.

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS UND DER WERTBERICHTIGUNG IN DER ZEIT VOM 1. JANUAR BIS ZUM 31. DEZEMBER 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge Stand am 31. Dez. 2023
EURO EURO EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 921.030,20 25.071,00 0,00 946.101,20
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.285.786,54 0,00 0,00 6.285.786,54
2. Technische Anlagen und Maschinen 17.339.956,93 4.200,00 0,00 17.344.156,93
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.975.953,84 96.780,04 29.894,92 4.042.838,96
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 127.940,51 1.459,94 0,00 129.400,45
27.729.637,82 102.439,98 29.894,92 27.802.182,88
II. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 1.000,00 0,00 0,00 1.000,00
28.651.668,02 127.510,98 29.894,92 28.749.284,08
Wertberichtigungen
Stand am 1. Jan. 2023 Zuführung Auflösung Stand am 31. Dez. 2023
EURO EURO EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 829.058,79 42.548,41 0,00 871.607,20
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.988.963,70 293,45 0,00 5.989.257,15
2. Technische Anlagen und Maschinen 17.285.646,15 16.422,78 0,00 17.302.068,93
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.324.795,52 129.882,62 29.894,92 3.424.783,22
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
26.599.405,37 146.598,85 29.894,92 26.716.109,30
II. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
27.428.464,16 189.147,26 29.894,92 27.587.716,50
Restbuchwert
Stand am 31. Dez. 2023 Stand am 31. Dez. 2022
EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 74.494,00 91.971,41
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 296.529,39 296.822,84
2. Technische Anlagen und Maschinen 42.088,00 54.310,78
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 618.055,74 651.158,32
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 129.400,45 127.940,51
1.086.073,58 1.130.232,45
II. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 1.000,00 1.000,00
1.161.567,58 1.223.203,86

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Aufgliederung und Fristigkeit stellen sich wie folgt dar:

31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EURO EURO
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.442.381,83 1.445.717,69
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 187.417,91 213.877,29
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 0,00

3. Pensionsrückstellungen

Es besteht zum Bilanzstichtag eine rechnerische Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB n.F. in Höhe von EURO 28.540,00.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EURO EURO
Urlaubsanspruch 67.500,00 96.000,00
Prüfung, Rechts- und Beratungskosten 30.000,00 45.000,00
Berufsgenossenschaft 0,00 20.000,00
Überstunden 15.000,00 57.000,00
Rücknahme von Pfandspulen 268.000,00 418.000,00
Gewährleistungen und Reklamationen 34.000,00 34.000,00
Sonstige Personalrückstellungen 0,00 120.000,00
Aufbewahrung Altakten 30.000,00 30.000,00
Drohverluste 0,00 30.000,00
444.500,00 850.000,00

5. Verbindlichkeiten

Gesamt davon Restlaufzeit weniger als 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
EURO EURO EURO EURO
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
31. Dez. 2023 452.862,57 452.862,57 0,00 0,00
31. Dez. 2022 707.175,36 707.175,36 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
31. Dez. 2023 334.732,67 334.732,67 0,00 0,00
31. Dez. 2022 1.107.726,23 1.107.726,23 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
31. Dez. 2023 2.917.466,97 2.917.466,97 0,00 0,00
31. Dez. 2022 2.888.744,45 2.888.744,45 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 31. Dez. 2023 278.666,43 278.666,43 0,00 0,00
31. Dez. 2022 315.245,33 315.245,33 0,00 0,00
Gesamt 31. Dez. 2023 3.983.728,64 3.983.728,64 0,00 0,00
Gesamt 31. Dez. 2022 5.018.891,37 5.018.891,37 0,00 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in voller Höhe Gesellschafter.

6. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Stichtag bestanden, wie im Vorjahr, keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die von Bedeutung für die Finanzlage waren.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EURO 418.518,17 (im Vorjahr EURO 88.509,11) sowie Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EURO 4,10 (im Vorjahr EURO 0,01) enthalten.

2. Personalaufwand

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EURO 87.222,89 (im Vorjahr EURO 41.123,35) enthalten.

3. Finanzergebnis

Das Finanzergebnis stellt sich wie folgt dar:

2023
EURO
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 475,71
Zinsen und ähnliche Aufwendungen (359.732,37)
(359.256,66)

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind wie im Vorjahr keine Erträge aus der Abzinsung enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von EURO 14.151,00 (im Vorjahr EURO 14.532,00) vorhanden.

Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen EURO 259.274,71 (im Vorjahr EURO 36.034,38) verbundene Unternehmen.

V. Sonstige Angaben

1. Geschäftsführung

Als Geschäftsführer bestellt sind:

 

Herr Christian Pahls, Bad Aibling (ab 30. Oktober 2023)

 

Herr Norbert Pühl, Speichersdorf (bis 30. Oktober 2023)

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Für frühere Mitglieder der Geschäftsführung sind Pensionsrückstellungen in Höhe von EURO 758.560,00 (im Vorjahr EURO 797.836,00) gebildet.

2. Aufgliederung der durchschnittlichen Arbeitnehmerzahl

2023
Angestellte 21
Gewerbliche Arbeitnehmer 86
107

3. Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Auf die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers wird unter Bezugnahme auf § 288 Abs. 2 HGB verzichtet.

4. Ergebnisverwendung

Der Jahresfehlbetrag in Höhe von EURO 214.293,39 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

5. Unterzeichnung des Jahresabschlusses (§ 245 HGB)

 

Waidhaus, den 21. November 2024

Christian Pahls, Geschäftsführer

LAGEBERICHT ZUM 31. DEZEMBER 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Drahtwerk Waidhaus GmbH befasst sich mit der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Drähten und Litzen aus Nichtedelmetallen sowie deren Beschichtung mit Silber, Zinn und Nickel. Bedient werden hauptsächlich marktführende Spezialkabelwerke, die in anspruchsvollen Märkten und Anwendungsfeldern zum Teil global aktiv sind. Drahtwerk Waidhaus GmbH konzipiert kundenspezifische Problemlösungen, die auftragsbezogen gefertigt und in ihren elektrischen und mechanischen Eigenschaften auf die Kundenbedürfnisse abgestimmt sind.

2. Forschung und Entwicklung

Grundlage für unseren Erfolg ist ein profundes Fertigungs- und Prozesswissen, dass wir kontinuierlich verbessern und ausbauen. Der lösungsorientierte Einsatz dieses Wissens ermöglicht es uns, unsere Kunden mit innovativen und kostenoptimierten Produkten zu beliefern.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023, nach ersten Berechnungen um 0,3 % niedriger als im Vorjahr.

Für das Welthandelsvolumen prognostiziert der IWF für das Jahr 2023 lediglich ein Wachstum von 2,2 %.

Der gesamte Bereich der Elektroindustrie zeigte ein erneutes Wachstum der Produktionsleistung von 6 % allerdings mit bereits rückläufigem Auftragseingang.

2. Umsatzentwicklung

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Umsätze im Geschäftsjahr von TEUR 17.528 um TEUR 1.008 auf TEUR 16.520 im Geschäftsjahr 2023 gesunken.

Dies ist die Folge unserer Preiserhöhungen im 4. Quartal 2022, aufgrund dessen einige unserer Kunden ihre Aufträge anderweitig platziert haben, und auf die konjunkturelle Abkühlung im 3. Quartal 2023. Trotz der Anstrengung zur Gewinnung von Neukunden und laufenden Bemusterungen zu neuen Projekten konnte dem Umsatzrückgang nicht entgegengewirkt werden.

3. Kursentwicklungen

Die Entwicklung der Metallnotierungen ist maßgeblich für die Gesellschaft. Kupfer notierte zum Bilanzstichtag bei 7,6699 EUR/kg, (im Vorjahr 8,01 EUR/kg), Silber bei 805 EUR/kg zum Bilanzstichtag (im Vorjahr 839 EUR/kg), Zinn notierte zum Bilanzstichtag 22,79 EUR/kg (im Vorjahr 23,25 EUR/kg), Nickel notierte zum Bilanzstichtag mit 14,75 EUR/kg (im Vorjahr 28,52 EUR/kg).

Kupfer veränderte sich gegenüber dem Vorjahr um knapp -2 %. Silber zeigte einen Verlust um ca. 4 %, Zinn fiel gegenüber dem Vorjahr um ca. 2 %. Nickel veränderte sich um über 52 % gegenüber dem Vorjahr.

Die EURO/Dollar-Relation veränderte sich im Berichtszeitraum mit 0,9049 USD/EUR zu 0,9376 USD/EUR zum 31. Dezember 2023.

4. Ertragslage

Das Rohergebnis in Höhe von TEUR 6.542 (Vorjahr TEUR 5.784) ist leicht gestiegen. Allerdings wurde es abermals durch die hohen Energiekosten belastet, welche nur in einem geringen Umfang an die Kunden weitergegeben werden konnten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 1.588 im Vorjahr auf TEUR 1.577 zum Bilanzstichtag gesunken. Es wurden unverändert hohe Ausgaben in Wartung und Reparaturen von Anlagen getätigt. Zwar wurde Ende Oktober das neue ERP-System fertiggestellt und in Betrieb genommen, bis dahin waren jedoch weiterhin hohe Aufwendungen im Bereich der IT nötig, um die Ablösung des bestehenden ERP-System ohne größere Probleme durchführen zu können.

Die Personalkosten sind zum Vorjahr um TEUR 144 angestiegen. Im ersten und zweiten Quartal wurde weiterhin Personal aufgebaut, zum einen um frei gewordene Stellen wieder zu besetzen, zum anderen um Personal in Maschinengruppen mit Engpassmaschinen aufzubauen. Ab September wurde Kurzarbeit eingeführt und im Oktober wurde, im Rahmen von Umstrukturierungen, Personal drastisch abgebaut, sodass im 4. Quartal die Personalkosten bereits signifikant gesunken sind.

Das Ergebnis vor Steuern beträgt TEUR -471 (im Vorjahr TEUR -830). Dieses Ergebnis entspricht nicht den Erwartungen, da wir ein ausgeglichenes Ergebnis angestrebt hatten. Eine Ursache dafür liegt in den Umarbeitungspreisen und dem Produkt-Mix. Diese wurden zu Corona-Zeiten gesenkt, um Aufträge zu erhalten, sind aber nur schwer wieder auf das vorherige Niveau zu bringen. Auch die hohen Personalkosten bis Oktober 2023 haben das Ergebnis belastet. Hinzu kommen nach wie vor hohe Instandhaltungskosten für den Maschinenpark.

Die Materialaufwandsquote beläuft sich auf 59,2 % und ist somit gegenüber dem Vorjahreszeitraum (69,5 %) gesunken. Die Summe der Abschreibungen auf das Anlagevermögen beträgt im Berichtsjahr TEUR 189 (im Vorjahr TEUR 183).

Mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2023 sind wir im Hinblick auf das Ergebnis nicht zufrieden. Trotzdem sind wir überzeugt, dass sowohl die enthaltenen Aufwendungen in den Maschinenpark sowie die bereits durchgeführten und noch geplanten Umstrukturierungsmaßnahmen bereits im kommenden Geschäftsjahr positive Ergebnisse bringen werden.

5. Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft ist weiterhin zufriedenstellend. Der Bestand der flüssigen Mittel erhöhte sich zum Bilanzstichtag von TEUR 163 im Vorjahr auf TEUR 264, die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten lagen zum 31. Dezember 2022 bei TEUR 453 (im Vorjahr TEUR 707). Kreditlinien der Banken bestehen weiterhin.

Der "Praktiker"-Cashflow (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen und unter Berücksichtigung der Veränderung der Pensionsrückstellungen) lag bei TEUR -210 (im Vorjahr TEUR -609).

6. Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt TEUR 8.305 (im Vorjahr TEUR 9.999). Aufgrund der geringen Neuinvestitionen und nach planmäßigen Abschreibungen hat sich das Anlagevermögen im Berichtsjahr von TEUR 1.223 um TEUR 61 zum Vorjahr auf TEUR 1.162 verringert. Die Vorräte betragen zum Bilanzstichtag TEUR 5.244 (im Vorjahr TEUR 6.943). Der Abbau der Bestände resultiert einerseits aus dem Abbau von Ladenhütern, die entweder den Kunden neu angeboten und auch abgenommen wurden, andererseits wurden Lagerbestände an Schrott verkauft. Natürlich spielt auch der Rückgang der Metallnotierungen eine große Rolle, da dies in der Bewertung der Metalle berücksichtigt wurde.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind verglichen mit dem Vorjahr geringfügig von TEUR 1.660 auf TEUR 1.629 gesunken.

Das Eigenkapital beträgt nach Kündigung des Ergebnisabführungsvertrages zum 18. Oktober 2023 am Bilanzstichtag TEUR 3.118 (im Vorjahr TEUR 3.332). Die Rückstellungen betragen zum Bilanzstichtag TEUR 1.204 und sind gegenüber dem Vorjahr (TEUR 1.648) um TEUR 444 gesunken. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf TEUR 3.983 (im Vorjahr TEUR 5.019). Davon entfallen auf die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 2.916 (im Vorjahr TEUR 2.889).

7. Investitionen

Die Zugänge zu den Sachanlagen betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 128 (im Vorjahr TEUR 44). Investiert wurde im Wesentlichen in Ersatzbeschaffungen für Betriebs- und Geschäftsausstattungen.

Eine Vielzahl von werterhaltenden Aufwendungen durch die Erneuerung von wesentlichen Anlagenkomponenten ist erfolgt, diese sind allerdings nicht aktivierbar und belasten somit das operative Ergebnis.

8. Umweltschutz

Den Anforderungen des Umweltschutzes wird durch die Zertifizierung des Unternehmens nach DIN ISO 14001 Rechnung getragen. Hierbei wird besonderes Augenmerk auf den effizienten Energieeinsatz gelegt. Weitere Projekte zur Energie- und Kosteneinsparung wurden realisiert. Weitere wesentliche Projekte sind konzipiert und werden schrittweise umgesetzt.

9. Personalwesen

Der Mitarbeiterstand betrug im Jahresdurchschnitt 107 Personen (im Vorjahr 117).

In dieser Zahl sind auch Beschäftigte enthalten, die im Rahmen von Projekten - auf EUR 520,00 Grundlage oder teilzeitbeschäftigt - eingesetzt werden.

Durch die Reorganisation des gesamten Unternehmens wurden alle Schlüsselpositionen der Organisation besetzt.

III. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken:

Mittlerweile ist das Geschäft auf eine Reihe von Hauptkunden aus unterschiedlichen Branchen verteilt. Die konjunkturelle Lage macht sich jedoch in fast allen Branchen bemerkbar. Die Energiekosten und gesamtwirtschaftlichen Risiken für die Konjunktur sind in den Vordergrund getreten.

Wir versuchen rückläufige Umsätze in einzelnen Segmenten durch eine breitere Kunden- und Produktbasis auszugleichen.

Die Anstrengungen im Vertrieb wurden fortgesetzt. Es wird aktuell an einer neuen Kalkulation gearbeitet, um sowohl Verlust- als auch Gewinnpotentiale sichtbar zu machen und diese Erkenntnisse entsprechend einzusetzen.

Es wurden weiterhin Anstrengungen unternommen, um für andere Marktsegmente, außerhalb der Elektrotechnik, Feinstdrähte und Litzen, insbesondere aus Legierungen, zu entwickeln. Diese Entwicklung steht allerdings erst am Anfang.

Ertragsorientierte Risiken:

Die Gesellschaft ist hinsichtlich der Schwankungen der Metallpreise bei den Rohstoffen einem Preisänderungsrisiko ausgesetzt, welches sich auch im Ergebnis niederschlagen kann. Daher werden Metallverkäufe an Kunden umfassend durch entsprechende Gegengeschäfte gedeckt. Weiterhin wird der Produkt- und Kundenmix aktiv beeinflusst, um negativen Effekten so weit wie möglich entgegenzuwirken.

Finanzwirtschaftliche Risiken:

Ein umfassendes, monatliches Berichtswesen sichert, dass die Geschäftsführung über mögliche Risiken regelmäßig und zeitnah informiert wird, um unmittelbar erforderliche Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.

Finanzielle Risiken werden durch eine proaktive Überwachung der Zahlungsfähigkeit und ein aktives Forderungsmanagement minimiert. Neben der monatlichen Bewertung der Liquidität, auf Grundlage einer entsprechenden Finanzplanung, verfügt die Gesellschaft über einen hohen Bestand an werthaltigen Roh- und Halbfertig-Beständen, auf die, bei Bedarf, kurzfristig zurückgegriffen werden kann, um die Liquidität zu gewährleisten. Die Liquidität wird durch präventiv bestehende Kreditlinien abgesichert.

Die Liquiditätslage ist unverändert zufriedenstellend.

2. Chancenbericht

Kundenumfeld

Die nationale und internationale Kundenbasis der Gesellschaft konnte abermals erweitert werden. Zudem sind die durchschnittlichen Erlöse pro Kg angestiegen. Dies ist den ergriffenen Maßnahmen im Bereich der Beistellung und des Produktmix geschuldet.

Der Anteil an Sonderprodukten mit höherer Wertschöpfung konnte weiter ausgebaut werden. In diesem Segment gibt es noch erhebliche Potentiale, die nicht ausgeschöpft sind. Weiterhin laufen bei einer hohen Anzahl von Kunden Bemusterungen und Freigaben von Produkten, die zukünftig weiteres Wachstum versprechen.

Fertigungsumfeld

Mit Einführung des neuen ERP-System wurden vorhandene Mess- und Steuerungsmaßnahmen in der Fertigung implementiert und verbessert. Durch die Wartung und Instandhaltung des Maschinenparks konnten die Durchlaufgeschwindigkeiten in der Produktion gesteigert und dementsprechend die Ausbringung erhöht werden. Durch diese Steigerung der Produktivität kann die vorhandene Kapazität, sowohl die Maschinen als auch das Personal, optimiert und verbessert werden. Dadurch werden Engpässe vermieden und Liefertermine weitestgehend eingehalten, bzw. verkürzt.

IV. Prognosebericht

Mit notariellem Vertrag vom 18. Oktober 2023 und mit Wirkung zu diesem Datum hat die DW Beteiligungs GmbH ihre Anteile an der Drahtwerk Waidhaus GmbH an die Pahls Besitz GmbH verkauft. Zu diesem Datum wurde auch der bestehende Ergebnisabführungsvertrag gekündigt.

Die Gesellschaft erzielte zum 31. Dezember 2023 ein negatives Ergebnis in Höhe von TEUR 438 nach einem auch negativen Ergebnis von TEUR 761 zum 31. Dezember 2022. Die ursprüngliche Planung für das Jahr 2023 wurde im Hinblick auf den Auftragseingang zunächst übertroffen.

Die eingeführten Energiezuschläge an die Kunden wurden beibehalten. Weiterhin werden Kunden und Produkte analysiert, um unwirtschaftliche Produkte zu reduzieren. Der Fokus liegt auf profitablen Produkten, um die vorhandene maschinelle und personelle Kapazität gewinnbringend einzusetzen.

Durch die gesteigerten Durchlaufgeschwindigkeiten in der Produktion werden jedoch die dadurch verursachten hohen Instandhaltungskosten das operative Ergebnis zunächst belasten. Mittel- und langfristig wird sich dadurch die wirtschaftliche Lage des Unternehmens wesentlich verbessern.

Die konjunkturelle Entwicklung, vor dem Hintergrund der unverändert hohen Energiekosten und der politischen Rahmenbedingungen, bereitet Sorgen. Dem dadurch eventuell verursachten Auftragsrückgang wirken wir durch vermehrte Anstrengungen zu weiteren Einsparungen bei den Personalkosten und dem Energieverbrauch entgegen. Durch die Verbesserung der Kalkulation und die Intensivierung unserer Vertriebsaktivitäten versuchen wir ein neues produktives Produktmix zu gestalten und die gegebenen Möglichkeiten optimal zu nutzen.

Es wurden zahlreiche Mitarbeiter entlassen, sowohl im Fertigungsbereich als auch in der Verwaltung. Die noch vorhandenen Mitarbeiter werden gefördert und weiterhin qualifiziert, um einen effektiven und produktiven Personalstamm zu erhalten.

Die Entwicklung von Sonderprodukten, die eine deutlich höhere Wertschöpfung haben, wird gezielt fortgesetzt.

Zusammenfassend erwarten wir daher geplant rückläufige Mengen und daraus resultierend leicht niedrigere Umsätze, jedoch steigende Durchschnittspreise und ein angestrebt ausgeglichenes Ergebnis.

 

Waidhaus, im November 2024

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