ProCepta Service eGLiquidiert
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ProCepta Service eGHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Bilanz zum 31.12.2018Aktiva
AnhangAllgemeine Angaben Die ProCepta Service eG ist zum Bilanzstichtag am 31. Dezember 2018 eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Bilanzgliederung entspricht dem Schema der §§ 266 und 337 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Der Sitz der Gesellschaft ist in 20457 Hamburg, Am Strandkai 1. Zuständig ist das Genossenschaftsregister des Amtsgerichts Hamburg, wo die PCS unter der Registernummer 1084 geführt wird. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB unter Beachtung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) und der Änderungen durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren Kurswert angesetzt. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt. Das Geschäftsguthaben wird zum Nennwert angesetzt. Die Bewertung von Pensionsverpflichtungen gegenüber derzeitigen Beschäftigten der PCS erfolgt handelsbilanziell nach § 249 Abs. 1 HGB in Verbindung mit § 253 Abs. 1 HGB. Die Rückstellungen für Pensionen und tariflich oder betrieblich vereinbarte ähnliche Verpflichtungen einschließlich der Jubiläumsrückstellungen werden auf Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen bewertet. Die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen erfolgt pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 HGB). Der Unterschiedsbetrag zu einer Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre beträgt 501 Tsd. Euro. Die Zinssätze im Durchschnitt der letzten 10 bzw. 7 Jahre betragen zum 31.12.2018 3,21% bzw. 2,32%. Gemäß § 246 Abs. 2 HGB erfolgt eine Saldierung der Rückstellung mit den Vermögensgegenständen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen) und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen. Die Vermögensgegenstände sind nach § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gem. § 253 Abs. 1 HGB angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden Preis- und Kostensteigerungen berücksichtig und sie sind gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten werden zu Erfüllungsbeträgen bewertet. Erläuterungen zur Bilanz Aktiva A. Anlagevermögen Das Anlagevermögen in Höhe von 2.157 Tsd. Euro (Vorjahr 2.199 Tsd.) besteht ausschließlich aus Wertpapieren. Die Kapitalanlagen haben sich in 2018 wie folgt entwickelt:
B. I. Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 557 Tsd. Euro (Vorjahr 405 Tsd.) betreffen offene Rechnungen des 4. Quartals 2018 für Dienstleistungen (528 Tsd. Euro/Vorjahr 402 Tsd.), die Zahlungen sind inzwischen vollständig eingegangen. Des Weiteren sind Forderungen aus Körperschaftsteuer (19 Tsd. Euro/Vorjahr 0 Tsd.) sowie gegenüber Krankenkassen (9 Tsd. Euro/Vorjahr 2 Tsd.) enthalten. B. II. Schecks, Kassenbestand, Bundesbankguthaben und Guthaben bei Kreditinstituten Der Gesamtbetrag von 2.952 Tsd. Euro (Vorjahr 2.734 Tsd.) besteht aus Guthaben bei Kreditinstituten. C. Rechnungsabgrenzungsposten Die Position von 20 Tsd. Euro (Vorjahr 21 Tsd.) besteht im Wesentlichen aus abgegrenzten Zinsen (9 Tsd. Euro vs. 9 im Vorjahr Tsd.) und Versicherungsprämien (11 Tsd. Euro/Vorjahr 11 Tsd.). D. aktive latente Steuern Die aktiven latenten Steuern in Höhe von 158 Tsd. Euro (Vorjahr 50 Tsd.) betreffen Pensionsrückstellungen inkl. Deckungsvermögen, Jubiläums- und Sterbegeldrückstellungen sowie die Differenzen dieser zu IFRS-Werten von der Pensionskasse Berolina VVaG (PKB) übernommenen Verpflichtungen gegenüber den Wertansätzen in der Steuerbilanz (94 Tsd. Euro/Vorjahr 24 Tsd.), einen steuerlich nicht angesetzten passiven RAP (33 Tsd. Euro/ Vorjahr 15 Tsd.) bzw. steuerlich nicht ansatzfähige/abzuzinsende Rückstellungen (10 Tsd. Euro/Vorjahr 8 Tsd.) sowie die Finanzanlagen (21 Tsd. Euro/Vorjahr 3 Tsd.). Sie wurden mit den aktuell gültigen Steuersätzen für Körperschaft- und Gewerbesteuer sowie Solidaritätszuschlag (total 32,28% in 2018) ermittelt. Passiva A. Eigenkapital Der im Vorjahr ausgewiesene Bilanzgewinn von 257 Tsd. Euro wurde in voller Höhe in die Rücklagen eingestellt. Aus dem laufenden Jahresergebnis wurden die Rücklagen satzungsgemäß um 21 Tsd. Euro erhöht (Vorjahr 29 Tsd.). B. Rückstellungen Rückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen bestehen zum 31. Dezember 2018 in Höhe von 2.798 Tsd. Euro (Vorjahr 2.850 Tsd.). Diese wurden mit Deckungsvermögen in Höhe von 1.423 Tsd. Euro (Vorjahr 1.317 Tsd.) gemäß § 246 Abs. 2 HGB verrechnet. Die historischen Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen 1.281 Tsd. Euro (Vorjahr 972 Tsd.). Als Deckungsvermögen wurden die auf den Unilever Pensions Treuhand Verein e.V. (UPT) zur treuhänderischen Verwahrung und Verwaltung übertragenen Vermögensgegenstände klassifiziert. Der Verlust aus dem Deckungsvermögen von 97 Tsd. Euro (Vorjahr Gewinn von 97 Tsd.) wird im Finanzergebnis zusammen mit dem Zinsaufwand aus Pensionsrückstellungen unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände wurde anhand von Marktpreisen auf einem aktiven Markt bestimmt. Die Steuerrückstellungen betragen 5 Tsd. Euro (Vorjahr 107 Tsd.). Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten den Unterschied zwischen der Bewertung der Rückstellungen für Pensionen zum 31.12.2016 und dem Betrag, der als Ausgleich für die Übernahme dieser Rückstellungen nach dem Betriebsübergang von der PKB gezahlt wurde (IFRS-Bewertung). Dieser Unterschiedsbetrag wird jährlich um ein Zehntel gewinnerhöhend aufgelöst (1.070 Tsd. Euro/Vorjahr 1.204 Tsd.). Des Weiteren sind in den sonstigen Rückstellungen solche für variable Bezüge (285 Tsd. Euro/Vorjahr 301 Tsd.), für Verpflichtungen gegenüber den Mitarbeitern aus Zeitguthaben und nicht genommenen Urlaub (17 Tsd. Euro/Vorjahr 3 Tsd.) sowie für Jubiläen und Sterbegeld (62 Tsd. Euro/Vorjahr 55 Tsd.) enthalten. Weitere Beträge betreffen Rückstellungen für die Erstellung, Prüfung und Veröffentlichung des Jahresabschlusses sowie für die Erstellung der Steuererklärung (23 Tsd. Euro/Vorjahr 28 Tsd.), Beiträge zur Berufsgenossenschaft (8 Tsd. Euro/Vorjahr 7 Tsd.) sowie Kosten für Dienstleistungen (6 Tsd. Euro/Vorjahr 50 Tsd.). Im Vorjahr waren außerdem die Kosten für einen bis November 2017 genutzten Firmenwagen (9 Tsd. Euro) enthalten. C. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten setzen sich zusammen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (191 Tsd. Euro/Vorjahr 50 Tsd.), Verbindlichkeiten für Pensionsverpflichtungen aus Versetzungen von Mitarbeitern (473 Tsd. Euro/Vorjahr 0 Tsd.), Lohn- und Kirchensteuer (26 Tsd. Euro/Vorjahr 30 Tsd.), Umsatzsteuer (46 Tsd. Euro/Vorjahr 30 Tsd.), Zahlungsverpflichtungen aus der Beteiligung an einem Aktienprogramm (4 Tsd. Euro/Vorjahr 13 Tsd.) und sonstige (0 Tsd. Euro/Vorjahr 1). Die Aufgliederung nach Fälligkeiten ist wie folgt:
D. passive Rechnungsabgrenzungsposten Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 158 Tsd. Euro (Vorjahr 47 Tsd.) bestehen aus der Abgrenzung von einem Kunden bereits in voller Höhe in Rechnung gestellten Betrag für die Betreuung von Vorpensionären, die sich über mehrere Geschäftsjahre erstreckt. Sonstige Angaben Mitglieder, Geschäftsguthaben
Eine Haftsumme besteht nicht. Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes Genossenschaftsverband - Verband der Regionen e.V.
Vorstand Karl-Peter Bertzel Michael Hahn Rainer Koebbel (bis 30.09.2018) Daniel Stockem (ab 01.10.2018) Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2018 waren 23 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 24). Zukünftige finanzielle Verpflichtungen Für die Anmietung der Geschäftsräume inklusive Bereitstellung der erforderlichen Infrastruktur (EDV, Meetingräume, Büro-Services) entstehen zukünftig bis zum nächstmöglichen Kündigungstermin des Vertrages finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 139 Tsd. Euro.
Hamburg, den 25. April 2019 Der Vorstand Karl-Peter Bertzel Michael Hahn Daniel Stockem Die Generalversammlung hat am 26. Juni 2019 den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 festgestellt und beschloss, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 189.936,74 in die anderen Ergebnisrücklagen einzustellen. |
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