Fußboden-, Fliesen- und Plattenlegerei, Tapeziererei
Prometall GmbH
Esslinger Straße 4, 70736 Fellbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ralph Wager seit 6.10.2023 | Geschäftsführer |
Michael Kegel seit 20.4.2015 | Geschäftsführer |
Armin Koch seit 20.4.2015 | Prokura |
Christian Fleischer seit 7.12.2009 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 49.00% |
Ungelöste Beteiligungen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
Chiho Renewable International Holding Limited | 30.60% |
| 12.75% | |
Chiho Renewable Development Limited | 7.65% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ProMetall GmbHFellbachJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Lagebericht für OffenlegungszweckeA. Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Das Geschäftsjahr 2023 stand weiterhin unter dem Einfluss des Kriegs in der Ukraine und den damit verbundenen Auswirkungen auf das private und öffentliche Leben. Nach wie vor haben besonders energieintensive Industriezweige besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert. Das Statistische Bundesamt errechnet für das Bruttoinlandsprodukt 2023 einen um 0,3 Prozent niedrigeren Wert im Vergleich zum Vorjahr (preisbereinigt, Quelle: Statistisches Bundesamt). Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken und die nach wie vor hohen Preise dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Während aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau positive Impulse kamen, ging die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) insgesamt deutlich zurück. Im Baugewerbe machten sich insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Gestützt wurde die Wirtschaft im Jahr 2023 von einer Ausweitung der wirtschaftlichen Aktivitäten der meisten Dienstleistungsbereiche, die aber insgesamt schwächer ausfielen als in den beiden vorherigen Jahren. (Quelle: Statistisches Bundesamt) Nachdem bereits im Vorjahr die Rohstahlerzeugung in Deutschland wieder unter die 40 Millionen Tonnen-Grenze gefallen war, hat eine schwache Nachfrage in Verbindung mit hohen und international nicht wettbewerbsfähigen Strompreisen die Stahlproduktion in Deutschland im abgelaufenen Jahr auf ein historisch niedriges Niveau gedrückt. Insgesamt wurden nur noch 35,4 Millionen Tonnen und damit rund vier Prozent weniger produziert als im Vorjahr. (Quelle: Wirtschaftsvereinigung Stahl). Die Wettbewerbssituation veränderte sich in unserer Region zum Vorjahr nicht wesentlich. Die Wettbewerbsunternehmen in der Region sind uns bekannt. Die Konzentration in unserem Marktsegment ist unverändert hoch. 2. Entwicklung der Gesellschaft Der positive Trend der für das Unternehmen relevanten Branchen in den Geschäftsjahren 2021 und 2022 setzte sich auch im Berichtsjahr 2023 fort. Die produzierenden Industriebetriebe hatten zwar weiter mit Materialknappheiten und besonders mit stark gestiegenen Energiekosten zu kämpfen, aber ProMetall konnte diese Schwäche im Segment der produzierenden Betriebe durch die in den letzten Jahren intensivierten Aktivitäten am Markt und durch einen leicht veränderten Materialmix kompensieren. Dies gilt ebenso für den spürbaren Rückgang im Baugewerbe. Bemerkbar machten sich die weiterhin hohen Energiekosten bei ProMetall besonders bei der Beschaffung von Diesel für Fuhr- und Maschinenpark und den gestiegenen Frachtkosten. Ebenso waren im Berichtsjahr die sich deutlich verschlechterten Finanzierungsbedingungen zu spüren. Aufgrund der guten Ertragslage konnten diese deutlich erhöhten Kosten ausgeglichen werden. Im gesamten Geschäftsjahr 2023 war die Beschäftigung in allen Unternehmensbereichen sehr zufriedenstellend. Das Unternehmen musste die Mitarbeiter nicht in Kurzarbeit schicken. Trotz des im Jahr 2023 erneut schwierigen konjunkturellen Umfelds konnte wieder ein über Plan liegendes operatives Ergebnis (Jahresergebnis vor Ertragssteuern, neutralem Ergebnis und Finanzergebnis) von TEUR 957 erreicht werden. Somit konnte an das zufriedenstellende operative Ergebnis des Jahres 2022 von TEUR 1.108 angeknüpft werden. 3. Rechnungswesen Der Sitz des Unternehmens sowie die zentrale kaufmännische Leitung befinden sich in Fellbach. Zu den übergeordneten Aufgaben gehören die Personal- und Finanzbuchhaltung sowie das Controlling der Standort übergreifenden Prozesse. Die implementierte BI-Lösung, die auf den Daten des ERP-Systems aufsetzt, liefert die erforderlichen Kennzahlen, um die Unternehmensprozesse erfolgreich zu steuern. Als weiteres Instrument zur Prozessoptimierung dient das im Jahr 2019 implementierte digitale Archivierungsprogramm. 4. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Verkaufsmenge nahm trotz des schwierigen konjunkturellen Umfelds bei weiterhin guter Beschäftigung nur leicht ab. Im Vergleich zum Vorjahr setzte ProMetall rund 0,3 Prozent weniger an Tonnage in den Segmenten Stahlschrott unlegiert/legiert, NE-Metalle und Wertstoffe ab. Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 erreichten TEUR 82.937. Dies entspricht einem Rückgang im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 96.775) um rund 14,3 Prozent. Der Umsatzrückgang bei fast identischer Verkaufstonnage basiert auf einem im Jahresdurchschnitt deutlich niedrigeren Preisniveau. Positiv hat sich, trotz des nicht einfachen Marktumfelds, im Geschäftsjahr 2023 der Rohertrag entwickelt. Bei fast identischer Tonnage konnte dieser im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 11.048) um rund TEUR 234 auf TEUR 11.282 gesteigert werden. Somit konnte die Rohertragsquote um rund 2,2 Prozentpunkte verbessert werden. 5. Geschäftsergebnis ProMetall erwirtschaftete ein operatives Ergebnis in Höhe von TEUR 957. Im Jahr 2022 betrug das operative Ergebnis TEUR 1.108. Das geplante Jahresergebnis (TEUR 400) wurde im Geschäftsjahr 2023 mit einem tatsächlichen Jahresergebnis in Höhe von TEUR 508 übertroffen. 6. Beschaffung Der Beschaffungsmarkt bleibt wie in den Vorjahren hart umkämpft. Die Preisschwankungen in den jeweiligen Sparten (Stahlschrott, legierter Stahlschrott, NE-Metalle und Wertstoffe) sind im Rohstoffmarkt evident. Die Notierungen der Industriemetalle an der London Metal Exchange (kurz: LME) bleiben weiterhin sehr volatil. ProMetall betreut die Kunden aktiv. Für die Industrie werden vom Mitarbeiterteam maßgeschneiderte Entsorgungskonzepte entwickelt. Trotz der weiterhin schwierigen konjunkturellen Wirtschaftslage im Produzierenden Gewerbe aufgrund hoher Energiekosten und im Baugewerbe verringerte sich die Menge des Wareneinkaufs nur um rund 2 Prozent zum Vorjahr. ProMetall konnte im Geschäftsjahr 2023 trotz des Mengenrückgangs im Vergleich zum Vorjahr einen um rund TEUR 234 höheren Rohertrag erwirtschaften. Dieses Ergebnis resultiert aus einer hervorragenden Teamleistung und der hohen Akzeptanz in die Leistungsfähigkeit des Unternehmens. 7. Investitionen Das vorhandene Anlagevermögen wurde durch Ersatzinvestitionen auf einem technisch hohen Niveau gehalten. ProMetall hat keinen Investitionsstau. Trotz der nach wie vor herrschenden Unsicherheit über den Krieg in der Ukraine und die stagnierende Konjunkturentwicklung in Deutschland hat ProMetall den eigenen Fuhrpark um ein Fahrzeug aufgestockt. ProMetall verfügt nach wie vor über gut funktionierende und gewartete Anlagegüter. Damit ist die erforderliche Einsatzbereitschaft gewährleistet. 8. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Die getätigten Investitionen wurden entweder über Eigenmittel, Leasing oder durch Aufnahme von Darlehen finanziert. Alle bestehenden Finanzierungen wurden vereinbarungsgemäß bedient. Das Unternehmen weist keinerlei Rückstände aus. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte zudem die Durchführung eines Sale & Lease Back-Geschäfts. ProMetall musste auch im Geschäftsjahr 2023 keine staatlichen Hilfen in Anspruch nehmen. Die verfügbaren Mittel reichten vollständig aus, um den Geschäftsbetrieb zu alimentieren und die vereinbarten Tilgungsleistungen zu erfüllen. 9. Personal- und Sozialbereich Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich leicht gegenüber dem Vorjahr. Im Dezember 2023 waren bei ProMetall insgesamt 63 Personen (Voll- und Teilzeitbeschäftige sowie Aushilfen) beschäftigt. Damit stellt das Unternehmen die künftige Leistungsfähigkeit sicher. Die Mitarbeiterzahl ist für die Unternehmensgröße angemessen. Mitarbeiter nahmen regelmäßig an Aus- und Fortbildungsmaßnahmen teil. 10. Umweltschutz Alle Lager- und Umschlagplätze entsprechen dem aktuellen Stand der Technik. Sie erfüllen alle bekannten gesetzlichen Vorschriften. Die notwendigen Genehmigungen sind erteilt. 11. Sonstige wichtige Ereignisse und Entwicklungen im Geschäftsjahr Es war ein schwieriges Jahr für die deutsche Wirtschaft. Krisen, Kriege, Konsumflaute: Auf die Coronakrise folgte der auch im Geschäftsjahr 2023 weiterhin andauernde russische Angriff auf die Ukraine, der zur Verteuerung von Energie, landwirtschaftlichen Erzeugnissen und sonstiger Rohstoffe führte und damit die Inflationsrate in Deutschland stark steigen ließ. Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste durch die Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommt die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz) Während die Maßnahmen der Europäischen Zentralbank bei der Eindämmung der hohen Inflationsrate ihren Zweck erfüllt haben, leidet besonders das Baugewerbe unter den stark gestiegenen Finanzierungskosten. Der bereits im Geschäftsjahr 2022 geplante Rückzug des Gesellschafters Herr Jochen Gaiser und der damit verbundene Gesellschafterwechsel konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr abschließend umgesetzt werden. Bereits im Mai 2022 wurde der Verkauf von 51 Prozent der Geschäftsanteile an die Schrott- und Metallhandel M. Kaatsch GmbH, Plochingen, und von 49 Prozent der Geschäftsanteile an die Michael Kegel Beteiligungs UG, Pfullingen, notariell beurkundet. Die Genehmigung des Verkaufs wurde nach Abschluss des Fusionskontrollverfahrens Ende Januar 2023 durch das Bundeskartellamt, Bonn, erteilt. Die Alt-Gesellschafter sind daher im Geschäftsjahr 2023 ausgeschieden. Nach der Zustimmung des Bundeskartellamtes zum Verkauf der Geschäftsanteile ist Herr Jochen Gaiser per 28.02.2023 aus der Geschäftsführung der ProMetall GmbH ausgeschieden. Nach der positiven Entscheidung und der damit verbundenen Genehmigung des Erwerbs durch das Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, Berlin, wurde Herr Ralph Wager im September 2023 zum weiteren Geschäftsführer der ProMetall GmbH berufen. B. Darstellung der Lage 1. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme beläuft sich per 31.12.2023 auf TEUR 10.921 (Vorjahr TEUR 11.175) Die Bilanzsumme verringert sich somit um TEUR 254. Die Abnahme resultiert überwiegend aus der Verringerung des Anlagevermögens durch planmäßige Abschreibungen (Aktiva) sowie der Verringerung der Verbindlichkeiten durch die Rückführung von Darlehen (Passiva). Der Bestandswert aller Vorräte (Schrotte, Metalle und Wertstoffe) beträgt per 31.12.2023 TEUR 7.284 (Vorjahr: TEUR 7.314). Die Abnahme ist der Mengen- und Preisentwicklung im Geschäftsjahr geschuldet. Die von unseren Finanzierungspartnern (Banken und Factoring) zur Verfügung gestellten Linien reichten vollständig aus, um die aus dem Handelsgeschäft entstandenen Verbindlichkeiten fristgerecht zu bedienen. Die Liquiditätslage ist trotz des Ukraine-Kriegs und den gravierenden Preissteigerungen entspannt. Der operative Cashflow betrug im Jahr 2023 TEUR 1.380 (Vorjahr: TEUR 1.311) bei einem Cashflow aus der Investitionstätigkeit von TEUR -405 (Vorjahr: TEUR -791) und einem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit von TEUR -879 (Vorjahr: TEUR -242). Die im Jahr 2022 gebildeten Rückstellungen wurden im Jahr 2023 planmäßig verbraucht. Erforderliche Rückstellungen wurden entsprechend neu gebildet. Durch bestehende und ungekündigte Verträge ist die finanzielle Situation gefestigt. Der mit den bisherigen Finanzierungspartnern vereinbarte Bankenpool wurde im Geschäftsjahr 2023 wie geplant beendet. 2. Ertragslage Trotz einer Verringerung der Umsatzerlöse um TEUR 13.838 von TEUR 96.775 auf TEUR 82.937 im Geschäftsjahr 2023 erhöhte sich der Rohertrag (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 11.048 auf TEUR 11.282. Der Zuwachs entspricht einem Wert von TEUR 234. Die Rohertragsquote (Rohertrag bezogen auf die Umsatzerlöse) verbesserte sich im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 2,2 Prozentpunkte auf 13,6 Prozent. Die Abschreibungen erreichten im Geschäftsjahr ein Volumen von TEUR 789 und lagen damit um TEUR 169 über dem Vorjahresniveau in Höhe von TEUR 620. Die Gesellschaft zeigt ein positives operatives Ergebnis von TEUR 957 (Vorjahr: TEUR 1.108). Das im Vergleich zum Vorjahr etwas niedrigere operative Ergebnis resultiert hauptsächlich aus gestiegenen Kosten für den Fuhrpark und Frachtkosten, den höheren Aufwendungen für Abschreibungen sowie den zurückgestellten Tantiemen sowie freiwilligen Sonderzahlungen an Mitarbeiter. Das Finanzergebnis verschlechterte sich um rund TEUR 65 im Vergleich zum Vorjahr. Grund hierfür sind die gestiegenen Finanzierungskosten. Das Jahresergebnis liegt unter Berücksichtigung von neutralen Ergebniseffekten in Höhe von TEUR 59 und dem Aufwand für Ertragsteuern in Höhe von TEUR 183 mit TEUR 508 unter dem Vorjahreswert von TEUR 595. C. Prognosebericht In ihrer aktuellen Frühjahrsprojektion geht die Bundesregierung davon aus, dass die deutsche Wirtschaft im Frühjahr 2024 an einem konjunkturellen Wendepunkt steht. Die konjunkturelle Erwartung wird hier im Jahresverlauf mit einem leichten Anstieg von 0,3 Prozent beziffert. Zudem wird erwartet, dass sich die deutsche Wirtschaft langsam aus der Schwächephase herausbewegt (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz). In der Frühjahrsprojektion geht die Bundesregierung davon aus, dass sich die deutsche Wirtschaft im Jahresverlauf 2024 im Zuge niedrigerer Inflationsraten, geldpolitischer Lockerungen, steigender Löhne und Einkommen, einer anhaltend stabilen Arbeitsmarktentwicklung und zunehmender Impulse der Außenwirtschaft allmählich erholt und wieder an Dynamik gewinnt. Wesentliche Wachstumsimpulse werden vor allem von dem privaten Verbrauch erwartet: Deutlich höhere Reallöhne in Verbindung mit einer insgesamt robusten Beschäftigungsentwicklung sollen zu einer Belebung des privaten Konsums führen (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz). Auf Basis der aktuell vorliegenden Frühindikatoren sieht das ifo-Institut in ihrer Konjunkturprognose für den Jahresbeginn noch keine konjunkturelle Trendwende und rechnet mit einer spürbaren gesamtwirtschaftlichen Erholung erst in der zweiten Jahreshälfte 2024. Auch hier wird mit einem sehr geringen Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandprodukts von 0,2 Prozent gerechnet. Als Risiken für den weiteren Verlauf werden auch weiterhin die Unsicherheit der Entwicklung der Energiepreise und der geopolitischen Umstände gesehen (Quelle: ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2024). Schwierig ist die Lage nach wie vor in der Bauwirtschaft und dort insbesondere beim Wohnungsbau. Die Ökonomen des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB) erwarten ein Umsatzminus um weitere drei Prozent. Während der Wohnungsbau insgesamt schwächelt, zeigt sich im Wirtschaftsbau ein zweigeteiltes Bild: leichter Rückgang im Hochbau und leichter Aufschwung im Tiefbau (Quelle: Zentralverband Deutsches Baugewerbe). Während die Unsicherheiten bei der Entwicklung der Energiepreise bei der Beschaffung von Gas und Strom für ProMetall aufgrund der niedrigen Verbrauchsmengen eher von nebensächlicher Bedeutung sind, bleiben die Kosten für Diesel ein wichtiger Faktor für das Geschäftsjahr 2024. Ebenso sind die stark gestiegenen Kosten für die Maut eine Belastung für ProMetall. Während im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank bei ProMetall zu einem deutlichen Anstieg der Finanzierungskosten geführt hat, könnten hier Zinssenkungen im Jahr 2024 zu spürbaren Entlastungen führen. Ein weiterer, wichtiger Bereich sind die Personalkosten. ProMetall hat im vergangenen Geschäftsjahr 2023 aufgrund der gestiegenen Lebenshaltungskosten bei der Entlohnung entsprechende Maßnahmen (u.a. Erhöhungen der Regelgehälter) ergriffen. ProMetall hat auch im ersten Quartal 2024 bereits Rückstellungen für Sonderzahlungen im Personalaufwand gebildet. ProMetall überarbeitet turnusmäßig am Ende eines Geschäftsjahres die Planung für das kommende Geschäftsjahr. Die Planung beruht immer auf Annahmen der künftigen Entwicklung. So wie im Vorjahr beinhaltet die Planung für das Geschäftsjahr 2024 ein hohes Maß an Unsicherheit. Der weiterhin andauernde Krieg in der Ukraine und weitere geopolitische Verwerfungen stellen eine dynamische Herausforderung dar und können auch weiterhin ernstzunehmende wirtschaftliche Folgen haben. Die Einflussgrößen auf das Geschäft von ProMetall sind vielfältig und kaum zu kalkulieren. Die Zahlen im Finanz-Reporting werden wie in den Vorjahren den Planwerten gegenübergestellt. Im ersten Quartal 2024 übertreffen die Ist-Zahlen den Planwert im operativen Ergebnis um TEUR 162. ProMetall konnte die Gesamtleistung im ersten Quartal 2024 gegenüber dem Planwert um 4,9 Mio. EURO und den Rohertrag um TEUR 323 übertreffen. Die Auftragslage und Beschäftigung waren entsprechend gut. Das gute Ergebnis wirkt sich positiv bei der verfügbaren Liquidität aus. Die Lieferantenverbindlichkeiten von ProMetall werden zu den vereinbarten Zahlungsterminen ausgeglichen. Die Zusammenarbeit mit der Coface Finanz GmbH wurde im Jahr 2021 um weitere drei Jahre bis zum 03.11.2024 verlängert. Die Geschäftsverbindung besteht seit dem Jahre 2006 und hat sich als wichtiger Finanzierungsbaustein in der zurückliegenden Zeit bewährt. Der Finanzierungsrahmen bleibt unverändert in Höhe von TEUR 7.500 bestehen. Im zweiten Quartal 2024 wird ProMetall mit der Coface Finanz GmbH in die Verhandlung um eine Vertragsverhandlung eintreten. Die weitere Entwicklung der Rohstoffpreise im Geschäftsjahr 2024 lässt sich bekanntermaßen nicht verlässlich prognostizieren. Die Vergangenheit zeigte immer wieder, dass es nach Phasen von starken Preiserhöhungen zu massiven Kurskorrekturen kommen kann. Oberstes Gebot ist daher für die Risikovorsorge die Balance zwischen Beständen, Einkauf und Verkäufen zu bewahren. Sollte sich der Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2024 ohne Disruptionen fortsetzen, dann könnte wieder ein operatives Ergebnis leicht unter Vorjahresniveau 2023 erreicht werden. D. Forschung und Entwicklung ProMetall betreibt keine eigene Forschung und Entwicklung. E. Hinweise auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung Kursschwankungen bedingen grundsätzlich ein gewisses Risiko hinsichtlich der Ergebnisentwicklung in unserer Branche. Ob und wann Kursschwankungen erfolgen, kann nicht seriös vorhergesagt werden. Entscheidend ist, dass die Metallpositionen permanent mittels dem implementierten Controllinginstrument beobachtet werden. Die stark gestiegenen Finanzierungskosten haben weiterhin große Auswirkungen auf die Baubranche und die Nachfrage nach Bauleistungen ist dadurch eingebrochen. Die Automobilkonjunktur ist neben der Bewältigung des Umbruchs von der Verbrennertechnologie zum Elektroantrieb zusätzlich durch die hohen Energiekosten gefordert. Dieser Wirtschaftszweig ist ein wichtiger Partner in unserem Entsorgungsgeschäft. Die Prognosen für das Kalenderjahr 2024 sind in diesem Segment verhalten. Der Krieg in der Ukraine und weitere geopolitische Verwerfungen bleiben auch weiterhin ein großes Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung. Besonders die Auswirkungen auf die Energieversorgung sind noch nicht überwunden. Weiterhin besteht die Gefahr einer erneuten Unterbrechung globaler Lieferketten. ProMetall wird die Entwicklung konsequent beobachten und gegebenenfalls darauf abgestimmte Maßnahmen ergreifen. Diese bereits in den vorherigen Geschäftsjahren angewandte Strategie verhalf dem Unternehmen unbeschadet durch die Krisenjahre zu kommen. Der Forderungsverkauf und die Warenkreditversicherung haben sich als Sicherungsinstrument gegen kundenseitige Insolvenzen und Zahlungsausfälle bewährt und werden fortgeführt. Außerdem wird die zur Verfügung stehende, kurzfristige Liquidität für den reibungslosen Zahlungsverkehr eingesetzt. Die dem Unternehmen zur Verfügung stehenden Betriebsmittelkreditlinien gewährleisten bis dato die erforderliche Liquidität, die Handelsgeschäfte ohne Einschränkung abzuwickeln. Der Geschäftsanteilsverkauf hat hierbei erwartungsgemäß zu keinem Bruch geführt. F. Chancen und voraussichtliche Entwicklung ProMetall ist gut in das neue Geschäftsjahr 2024 gestartet und konnte im ersten Quartal 2024 ein klar über Plan liegendes Ergebnis zu erzielen. Sollten sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht wesentlich eintrüben, dann wird ProMetall im aktuellen Geschäftsjahr 2024 ein operatives Ergebnis leicht unter dem operativen Ergebnis des Vorjahres 2023 erreichen. Die Entschuldung des Unternehmens schreitet planmäßig voran. Die Darlehen werden wie vereinbart zurückgeführt. Die realisierte Veränderung in der Gesellschafterstruktur schafft Spielräume für eine prosperierende Entwicklung der ProMetall GmbH. ProMetall wird in diesem Netzwerk eine wichtige Rolle einnehmen. Außerdem wird die Bedeutung des Metallrecyclings in allen Volkswirtschaften an Bedeutung gewinnen. Gerade die jüngst gewonnene Erkenntnis, dass die Verfügbarkeit von Rohstoffen eine wesentliche Rolle für das Gedeihen einer Volkswirtschaft bilden, stärken die Notwendigkeit einer gut funktionierenden Erfassung und Verwertung der endlichen Rohmaterialien auf unserem Planeten. Die Wiederverwertung von Stahlschrotten und NE-Metallen trägt dazu bei, die CO 2 -Bilanz zu verbessern und die angestrebten Klimaziele zu erreichen.
Fellbach, 13.05.2024 gez. Michael Kegel gez. Ralph Wager Bilanz für OffenlegungszweckeAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke
AnhangAllgemeine Angaben
Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 i. V. m. Abs. 4 HGB. Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben nach § 265 Absatz 2 HGB Im Geschäftsjahr 2023 werden Forderungen gegen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern unter den Positionen Forderungen gegen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 349 wurden im Vorjahr abweichend als Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ausgewiesen. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung Die Bilanzierung erfolgt zu Fortführungswerten. Die zu Anschaffungskosten aktivierten entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Die Nutzungsdauern bei den entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenständen liegen grundsätzlich zwischen zwei bis 15 Jahren. Die betriebliche Nutzungsdauer des entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerts beträgt 15 Jahre. Die zugrunde gelegte Nutzungsdauer ergibt sich aus der Stabilität und Bestandsdauer der Branche. Die kontinuierliche Fortführung des Unternehmensbereichs mit den bestehenden Absatz- und Beschaffungsmärkten wird angestrebt. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungspreisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Latente Steuern werden auf temporäre Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Die sich danach ergebenden aktiven und passiven latenten Steuern werden verrechnet und angesetzt. Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) bewertet. Als Rechnungszinssatz wurden 1,82 % p.a. (Vorjahr 1,78 % p.a.) angesetzt. Als Sterbetafeln wurden die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Der Gehalts- und Rententrend wurde mit jeweils 0 % p.a. angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs in einem gesonderten Anlagenspiegel dargestellt, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 62 saldiert mit Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 0 saldiert mit Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 0). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 22 (Vorjahr: T€ 0). Latente Steuern Die sich ergebenden aktiven und passiven latenten Steuern werden miteinander verrechnet. Der danach verbleibende Aktivüberhang in Höhe von T€ 105 (Vorjahr T€ 93) wird in der Bilanz ausgewiesen. Insoweit besteht nach § 268 Absatz 8 HGB eine Ausschüttungssperre. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht gem. Art. 67 Abs.1 S.1 EGHGB Gebrauch, den notwendigen Zuführungsbetrag aufgrund der BilMoG-Umstellung auf 15 Jahre zu verteilen. Die Zuführungsbeträge werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" erfasst. In 2023 erfolgte eine Zuführung von T€ 0 (Vorjahr T€ 13). Zum Bilanzstichtag beträgt der noch nicht erfasste Zuführungsbetrag (Unterdeckung) T€ 26 (Vorjahr T€ 26). Bei den Rückstellungen für Altersvorsorgeverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von T€ 8. Insoweit besteht nach § 253 Absatz 6 HGB eine Ausschüttungssperre. Die von der Gesellschaft gebildeten Pensionsrückstellungen mit einem Erfüllungsbetrag von T€ 944 (Vorjahr T€ 981) wurden mit dem zuzuordnenden Planvermögen verrechnet. Die Anschaffungskosten des gesamten Planvermögens betrugen T€ 261 (Vorjahr T€ 261), der verrechnete beizulegende Zeitwert T€ 23 (Vorjahr T€ 26). Der beizulegende Zeitwert wurde aus dem berechneten Deckungskapital abgeleitet beziehungsweise entspricht dem Marktpreis. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Von den Verbindlichkeiten sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 1.444 (Vorjahr T€ 2.087) durch Patronatserklärungen der Gesellschafterin Schrott- und Metallhandel M. Kaatsch GmbH sowie Sicherungsübereignungen von Fahrzeugen besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 194 (Vorjahr T€ 0). Darüber hinaus wurden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 37 (Vorjahr T€ 0) verrechnet. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 84 enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 122 (Vorjahr T€ 0). Darüber hinaus wurden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 37 (Vorjahr T€ 0) verrechnet. Außerbilanzielle Geschäfte Leasingverträge/Miet- und Pachtverträge Die Gesellschaft hat als Leasingnehmer diverse Verträge über die Nutzung von Umschlaggeräten, LKW und PKW sowie diverse Miet- und Pachtverträge über die Nutzung von Grundstücken und Gebäuden sowie Containerlagerplätzen abgeschlossen. Zweck der Geschäfte war die Nutzung der betreffenden Vermögensgegenstände bei Vermeidung einer langfristigen Kapitalbindung. Aus den Leasingverträgen resultieren folgende finanzielle Verpflichtungen:
Das Risiko aus diesen Geschäften resultiert aus der Restlaufzeit der Verträge von bis zu 60 Monaten, die einen Austausch des Fahrzeugbestandes nicht ohne Weiteres ermöglicht. Aus den Miet- und Pachtverträgen resultieren folgende finanzielle Verpflichtungen:
Das Risiko aus diesen Geschäften resultiert aus der Restlaufzeit der Verträge von bis zu 78 Monaten, die eine kurzfristige räumliche Veränderung nicht ohne Weiteres ermöglicht. Die Vorteile liegen in der größeren finanziellen Flexibilität in Folge geringerer Kapitalbindung. Factoring Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 2.881 an eine Factoringgesellschaft verkauft. Zweck des Factorings ist die Verbesserung der Liquiditätslage und die Begrenzung des Delkredererisikos. Die Vorteile bestehen in der verbesserten Liquiditätslage sowie in der Übertragung des Bonitätsrisikos auf den Forderungskäufer. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den genannten außerbilanziellen Geschäften bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung außergewöhnliche Erträge von nicht untergeordneter Bedeutung in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten:
außergewöhnliche Aufwendungen von nicht untergeordneter Bedeutung in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten:
Sonstige Angaben Geschäftsführung
Gesamtbezüge der Geschäftsführer Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurden die Angaben nach § 285 Nr. 9 Buchstabea und b HGB unterlassen. Mitarbeiter Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl im Jahr 2023 betrug 22 Angestellte (Vorjahr 19) und 40 gewerbliche Mitarbeiter (Vorjahr 41), insgesamt somit 62 (Vorjahr 60). Konzernverhältnisse Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Chiho Environmental Group Limited (ehemals Chiho-Tiande Group Limited), Cayman Islands, gelistet an der Hong Kong Stock Exchange (Stock code: 0976.HK), einbezogen (größter Konzernkreis). Der Konzernabschluss der Chiho Environmental Group Limited wird zum Handelsregister beim Amtsgericht Ulm, HRB 733963, durch das Mutternunternehmen des kleinsten Konzernkreises, die Scholz Recycling GmbH, Essingen, eingereicht. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss der Gesellschaft zu 50 % auszuschütten. Die Geschäftsführung schlägt weiter vor, den danach verbleibenden Bilanzgewinn (bestehend aus verbleibenden Jahresüberschuss iHv T€ 254 und Gewinnvortrag iHv T€ 167) auf neue Rechnung vorzutragen.
Fellbach, 13.05.2024 gez. Michael Kegel gez. Ralph Wager Anlagenspiegel für OffenlegungszweckeAnschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Abschreibungen
Buchwerte
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für OffenlegungszweckeBei dem nachfolgenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach §§ 326 f. HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: An die ProMetall GmbH, Fellbach PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der ProMetall GmbH, Fellbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ProMetall GmbH, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 13.05.2024 BW
PARTNER
gez. Till Schätz, Wirtschaftsprüfer gez. Markus Schwarzkopf, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. Andere Berichtsbestandteile für OffenlegungszweckeDer Jahresabschluss wurde am 13.05.2024 festgestellt. ErgebnisverwendungDer Jahresüberschuss in Höhe von € 507.562,71 zuzüglich des Gewinnvortrags in Höhe von € 167.251,16 ergibt insgesamt einen Bilanzgewinn in Höhe von € 674.813,87. Mit der Feststellung des Jahresabschlusses der ProMetall GmbH vom 13.05.2024 wurde beschlossen, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von € 674.813,87 einen Betrag in Höhe von € 334.000,00 an die Gesellschafter auszuschütten und den Restbetrag in Höhe von € 340.813,87 auf neue Rechnung vorzutragen. |
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