Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 722308
Vorher
P3 Systems GmbH
Eingetragen
17.11.2006
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von elektrischem Installationsmaterial
Gegenstand
Die Durchführung und die Koordinierung von Testleistungen und Dienstleistungen für Hersteller von Produkten im Elektrik/Elektronik-Umfeld, die Entwicklung und der Vertrieb von Testausrüstungen sowie der Vertrieb von technischen Produkten zur Optimierung von Testabläufen.

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Max Dr. Haberstroh
seit 8.8.2022
Prokura
Prokura
Frank Burkhardt
seit 5.10.2020
Prokura
Dominic Craciunescu
seit 5.10.2020
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
50.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

umlaut systems GmbH (vormals: P3 Systems GmbH)

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

1. Grundlagen der Gesellschaft/Konzernzugehörigkeit

Die umlaut systems GmbH (vormals: P3 Systems GmbH) ist eine Ingenieurgesellschaft, die Produkttestleistungen im Elektrik- und Elektronik-Umfeld (E/E), Entwicklungen und Vertrieb von Testausrüstungen sowie Vertrieb von technischen Produkten zur Optimierung von Testabläufen für Großkunden der Automobil- und Maschinenbauindustrie erbringt.

Der Hauptsitz liegt in Stuttgart. Weitere Zweigniederlassungen bzw. Standorte unterhält die Gesellschaft in Böblingen, Ingolstadt, Braunschweig und Wolfsburg.

Ergänzt werden die Ingenieurleistungen der umlaut systems GmbH (vormals: P3 Systems GmbH) durch die spezialisierten Beratungs- und Ingenieurdienstleistungen der Konzerngesellschaften im Verbund des Konzerns der umlaut AG (vormals: P3 group GmbH), Aachen.

2. Geschäft und Rahmenbedingungen

2.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Im Jahr 2019 betrug das Weltwirtschaftswachstum 2,9 % und weist damit im Vergleich zum Vorjahr eine geringere Dynamik auf (3,6 %). Dieses Wachstum lässt sich vor allem durch den guten Wirtschaftsausbau der Schwellenländer begründen, bei den Industrieländern schwächte er, wie im Vorjahr, leicht ab. Auch im Euro-Raum entwickelte sich die Wirtschaftsleistung mit einer Zunahme von 1,1 % schwächer als im Vorjahr (1,8 %).

Der Zuwachs des deutschen Bruttoinlandsproduktes nahm 2019 bedingt durch die Handelskonflikte, die aufgrund der damit verbundenen Unsicherheiten die Investitionsbereitschaft im exportorientierten Deutschland gedämpft haben, deutlich ab und lag bei 0,6 % (2018: 1,5 %). Verglichen mit dem Euroraum liegt Deutschland mit seinem Bruttoinlandsprodukt unterhalb des Durchschnittswertes (2019: 1,1 %; Vorjahr 1,8 %).

Für das Jahr 2020 wird laut Wirtschaftsbericht der deutschen Bundesregierung eine leichte Erhöhung der Wachstumsrate auf 1,1% erwartet, wobei die aktuellen Entwicklungen und Auswirkungen der Coronavirus hierbei noch nicht berücksichtigt waren.

2.2 Geschäftsentwicklung

Die für die umlaut systems GmbH (vormals: P3 Systems GmbH) maßgeblichen Branchen, Automobil- und Maschinenbau, entwickelten sich im Wirtschaftsjahr 2019, ungeachtet der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, zufriedenstellend.

Die Branchen-Marktführer sprechen allesamt von einem zufriedenstellendem Wirtschaftsjahr. Auch die Volkswagen AG konnte, trotz anhaltender Dieselthematik, ein operatives Ergebnis über dem Vorjahreswert erzielen.

Die globale PKW-Nachfrage blieb in 2019 unverändert zum Vorjahr. Auch im Wirtschaftsjahr 2019 konnte die umlaut systems GmbH (vormals: P3 Systems GmbH) an dieser Branchenentwicklung erneut partizipieren.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist es gelungen, das Auftragsvolumen beim vorhandenen Kundenstamm durch bewährte sowie neue Engineering-Themen zu steigern.

Erfreulich sind die weiterhin sehr guten Wachstumsraten bei den Unternehmen im VW-Konzern. Gleichzeitig konnte der Umsatz mit Daimler zum Vergleich zum Vorjahr stabil gehalten werden.

Von strategischer Bedeutung und als positiver Erfolg für 2019 ist zu verzeichnen, dass es gelungen ist, deutlich mehr Projekte und Umsätze im Themenfeld Laden & eMobilität zu generieren und neue Themenfelder wie z.B. Real-Drive-Emission erschlossen werden konnten. In diesem Bereich werden bedeutende Zukunftsperspektiven gesehen.

Darüber hinaus konnten in 2019 neue Partnerschaften mit Toolherstellern erschlossen sowie die Softwareprojekte in Polen weiter vorangetrieben werden.

Positiv zu erwähnen ist außerdem der Aufbau eines Data-Analyse Clusters in Stuttgart und Berlin sowie der Ausbau der vorhanden Themenfelder ADAS (Advanced driver-assistance systems) und Testprozessberatung.

Die bereits in den Vorjahren erfolgreiche Implementierung des Elektronik-Testhauses in Böblingen konnte in 2019 erfolgreich fortgeführt werden, wird immer wieder als Referenz unter den Testhäusern hervorgehoben und hilft somit bei der Projekt-Akquisition.

In der Konsequenz konnte auch in 2019 ein deutlicher Anstieg des Umsatzes erreicht werden. Die aktuelle Geschäftsentwicklung bestärkt diesen positiven Trend auch im Hinblick auf die kommenden Wirtschaftsjahre.

2.2.1 Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Ein bedeutsamer finanzieller Leistungsindikator für die Gesellschaft ist unverändert zum Vorjahr die Umsatzentwicklung. Es werden keine spezifischen nichtfinanziellen Leistungsindikatoren verwendet.

2.2.2 Ertragslage

Im Berichtsjahr sind die Umsatzerlöse von € 61,7 Mio. auf € 73,0 Mio. gestiegen. Die inländischen Umsatzerlöse haben sich um € 10,3 Mio. und die ausländischen um € 0,9 Mio. erhöht. Die Tätigkeitsfelder Infotainment umfassen circa 60 % der Gesamtumsätze im Geschäftsjahr 2019. Die übrigen 40 % verteilen sich auf die Bereiche E-Mobilität, Advanced driver-assistance systems, Software & Data Analyse und Sonstige.

Die Personaleinsatzquote ist im Vergleich zum Vorjahr um 3,92 %-Punkte gestiegen, während die durchschnittliche Mitarbeiterzahl um 20,58 % auf 709 (2018: 588) gestiegen ist.

Der Anteil extern bezogener Leistungen ist in 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 3,10 %-Punkte auf 17,38 % (2018: 14,28%) gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Verhältnis zu den Umsatzerlösen nur geringfügig (+ 1,83 % Punkte im Vergleich zum Vorjahr) gestiegen.

Auf Basis des vorgenannten wurde in 2019 ein Ergebnis vor Steuern unter dem Vorjahresniveau in Höhe von € 11,2 Mio. (2018: € 15,2 Mio.) sowie ein Jahresüberschuss von € 7,8 Mio. (2018: € 10,6 Mio.) erzielt. Die Ertragsteuern haben sich um € 1,16 Mio. auf € 3,38 Mio. verringert, das EBIT ist somit auf € 11,3 Mio. (2018: € 15,1 Mio.) gesunken .

Das Ergebnis liegt somit unter den im Vorjahr getroffenen Prognosen. Die Ursache hierfür liegt teilweise, in den mit der Restrukturierung der umlaut Gruppe (vormals: P3 Gruppe) und der Entwicklung einer neuen Marke entstandenen Kosten.

Die Beurteilung basiert auf einer vorsichtigen kaufmännischen Schätzung, d.h. die für Folgejahre erwarteten Umsatzerlöse werden bei der Schätzung eher konservativ und die Kosten mit einem Kostensteigerungsfaktor bewertet.

2.2.3 Finanzlage

Das Finanzmanagement auf Unternehmensebene ist Aufgabe der Geschäftsführung. Kernthema des Finanzmanagements ist das Liquiditätsmanagement. Hier wird sichergestellt, dass unser Unternehmen jederzeit seine Zahlungsverpflichtungen erfüllen kann.

Zum Bilanzstichtag bestanden liquide Mittel von € 8,43 Mio. (2018: € 3,69 Mio.).

Die Investitionen 2019 wurden aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit finanziert. In Summe belaufen sich die Auszahlungen für Investitionen in 2019 auf € 2,0 Mio. (2018: € 2,3 Mio.), die Aufwendungen aus Abschreibungen sind mit € 1,7 Mio. (2018: € 1,2 Mio.) leicht angestiegen.

Die Auszahlungen an Unternehmenseigner beliefen sich 2019 auf € 1,8 Mio. (2018: € 12,9 Mio.).

2.2.4 Vermögenslage

Bei den Investitionen in Bauten auf fremden Grundstücken handelt es sich um das Testhaus Böblingen sowie den neuen Standort Wolfsburg. Die Investitionen in das langfristige Vermögen konzentrierten sich 2019 fortgesetzt auf die Modernisierung der gesamten IT-Infrastruktur. Abgesehen von den oben genannten Mietereinbauten besteht dienstleistungsbedingt das Anlagevermögen im Wesentlichen aus Soft- und Hardware. Insgesamt wird langfristiges Vermögen in Höhe von € 3,6 Mio. (2018: € 3,3 Mio.) bei einem Gesamtvermögen von € 28,6 Mio. (2018: € 22,0 Mio.) ausgewiesen.Das übrige Vermögen besteht im Wesentlichen aus kurzfristig fälligen Forderungen aus Liefer- und Leistungsbeziehungen und sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von € 16,0 Mio. (2018: € 14,6 Mio.). Die darin enthaltenen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen umfassen € 0,5 Mio. (2018: € 0,02 Mio.).

Im kurzfristigen Bereich bestehen korrespondierende Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von insgesamt € 4,9 Mio. (2018: € 2,3 Mio.); davon gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 1,8 Mio. (2018: € 1,7 Mio.).

Verbindlichkeiten resultierend aus Umsatzsteuer bestehen in Höhe von € 2,1 Mio.

(2018: € 2,1 Mio.).

Insgesamt bestanden zum Bilanzstichtag kurzfristig fällige Verbindlichkeiten in Höhe von € 7,7 Mio. (2018: € 7,3 Mio.), denen ein Bestand kurzfristiger Forderungen und sonstiger Vermögensgegenstände in Höhe von € 16,0 Mio. (2018: € 14,6 Mio.) gegenüberstand.

Neben Steuerrückstellungen in Höhe von € 2,1 Mio. (2018: € 2,3 Mio.) wurden für ungewisse Verbindlichkeiten Rückstellungen in Höhe von € 2,2 Mio. (2018: € 1,7 Mio.) gebildet.

Das Eigenkapital wird in Höhe von € 16,6 Mio. (2018: € 10,7 Mio.) ausgewiesen. Dies führt per 31.12.2019 zu einer Eigenkapitalquote von 58,17 % (2018: 48,55 %).

2.2.5 Zusammenfassende Aussage über die Ertrag s- Finanz- und Vermögenslage

Im Geschäftsjahr 2019 hat sich die umlaut systems GmbH (vormals: P3 Systems GmbH) insgesamt erfreulich entwickelt. Die für 2019 prognostizierte Entwicklung konnte, wie bereits unter der Ertragslage beschrieben, nicht erreicht werden. Vor dem Hintergrund der weiterhin positiven Ergebnisentwicklung, der soliden Kapitalstruktur und der aktuellen Auftragslage sind wir davon überzeugt, dass die umlaut Systems GmbH (vormals: P3 Systems GmbH) sich auch künftig erfolgreich weiterentwickelt.

3. Risikomanagement

Risikomanagement wird in der umlaut-Gruppe als Managementaufgabe aufgefasst. Durch die permanente Identifikation, Bewertung, Steuerung und Überwachung von Risiken im Rahmen standardisierter Management-Systeme wird eine nachhaltige Geschäftsentwicklung gewährleistet. Mögliche Risiken werden sowohl auf der operativ-technischen als auch auf der operativ-wirtschaftlichen Ebene evaluiert. Das Risikomanagementsystem zielt darauf ab, wesentliche und auch bestandsgefährdende Risiken frühzeitig zu identifizieren, zu bewerten und zu kontrollieren.

Sowohl das interne Kontrollsystem als auch das Risikomanagementsystem haben zum Ziel, die Ordnungsmäßigkeit und Wirksamkeit der operativ-technischen wie auch der Rechnungslegungsprozesse bis hin zur Finanzberichterstattung sicherzustellen. Risiken aus den laufenden Projekten werden durch die Verantwortlichen regelmäßig mit der Geschäftsführung diskutiert und bewertet.

Das Risikomanagement ist auch zentrales Thema im Rahmen der ISO9001-Zertifizierung. Die bestehenden Risiken wurden im Rahmen eines Managementreviews eruiert und bewertet.

Die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird u. a. durch ein standardisiertes Berichtswesen, eine etablierte Regelkommunikation, ein konsequentes Mahnwesen sowie eine verantwortungsvolle Investitions- und Finanzierungstätigkeit kontrolliert.

4. Chancen- und Risikenbericht

Um unternehmerische Risiken und Chancen frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und konsequent zu handhaben, werden Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt. Eine Verrechnung von Chancen und Risiken erfolgt nicht, beide Systeme werden stets getrennt voneinander betrachtet.

Dem Kundenportfolio der umlaut systems GmbH (vormals: P3 Systems GmbH) ist durchweg eine vergleichsweise gute Bonität zuzuschreiben. Dem Risiko der Umsatzkonzentration auf einige wenige Kunden mit Fokus auf die Automobil- und Maschinenbaubranche wird durch die laufende Akquisition von Neukunden, auch in zusätzlichen Branchen und in Kooperation mit weiteren umlaut Gesellschaften, begegnet. Die umlaut systems GmbH (vormals: P3 Systems GmbH) partizipiert sehr stark an dieser Branchenentwicklung und steht somit in einer starken Abhängigkeit von deren Wirtschafts- und Auftragslage.

Die umlaut systems GmbH (vormals: P3 Systems GmbH) wickelt einen Großteil der Aufträge über die vorhandenen Personalkapazitäten ab. Die Leistungserbringung unter Einbindung externer Zulieferer ist von untergeordneter Bedeutung. Es ist erforderlich, aufgrund der hohen, teilweise spezifischen, Kundenanforderungen stets kurzfristig und temporär den Einsatz hochqualifizierter Mitarbeiter gewährleisten zu können, um hierdurch parallel die Kostenstrukturen möglichst flexibel zu halten. Dieser Tatsache wird mit einer weiter verbesserten Planung der Auftragslage und einer damit einhergehenden Ressourcenplanung begegnet. Der Erhalt und die Pflege des Know-hows auf qualitativ hohem Niveau ist ein wesentlicher Teil des Risikomanagements auf der Beschaffungsseite. Hierzu trägt auch die Mitarbeit in relevanten Gremien der Autoindustrie, z.B. der Charin e.V. im Bereich der Ladestandards, bei.

Auch bedarf es einer stetigen Aktualisierung dieses Wissens. Das wird insbesondere dadurch gewährleistet, dass Kontakte zu technischen Hochschulen gepflegt und hierdurch neue Ansätze im Bereich der Forschung und Entwicklung frühzeitig aufgenommen werden. Erfreulich ist hier die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung mit der Technischen Universität Stettin.

Die umlaut systems GmbH (vormals: P3 Systems GmbH) vergibt pro Jahr 15 - 25 Abschlussarbeiten an Studenten diverser Hochschulen. Damit ist sichergestellt, dass die Gesellschaft kontinuierlich an innovativen Themen mitarbeitet.

Die aus diesem Umfeld generierten Spezialkenntnisse schaffen Chancen der weiteren Marktpositionierung, Kundenanerkennung und -beauftragung, sowohl national als auch international.

Neben den vorgenannten Risikopotenzialen sind weitere Risikofaktoren mit Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, derzeit nicht erkennbar. Den Auswirkungen und Konsequenzen des Coronavirus für Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten der umlaut Gruppe (bzw. umlaut systems GmbH) werden seitens des Managements aktiv begegnet.

In Bezug auf die Mitarbeiter wurden und werden Maßnahmen zur Aufklärung, der Fürsorge und zum Schutz durch ein Ende Januar eingerichtetes, zentrales Team (Crisis Response Team) unter Einbezug führender Institute und behördlicher Maßnahmen initiiert und koordiniert. Den wirtschaftlichen Herausforderungen wird mit dem Ziel der maximal möglichen Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes durch eine enge Abstimmung mit den Auftraggebern und erforderlichen organisatorischen und personellen Maßnahmen entsprochen. Parallel wurden aktiv interne Maßnahmen eingeleitet, um die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu sichern, auch unter Abwägung staatlicher Unterstützung. Ungeachtet der ständigen Überprüfung der Maßnahmen und Auswirkungen können letztere zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht quantifiziert werden.

5. Prognosebericht

Als Grundlage für diese Planung werden auch die Einschätzungen der Bundesregierung in ihrem Jahreswirtschaftsbericht 2019 und die Prognosen der Branchenführer herangezogen. Die Erwartungen an den Geschäftsverlauf werden rollierend entsprechend der aktuellen Geschäfts- und Rahmenbedingungen angepasst. Die Prognose basiert auf dem derzeitigen Kenntnisstand.

Für das Jahr 2020 wird von einer Vielzahl der Wirtschaftsforschungsinstitute eine Rezession für die deutsche Wirtschaft vorhergesagt. Die Prognose für 2021 liegt dagegen wieder deutlich höher mit einem erwarteten Anstieg von 2,3 %. Grund für die prophezeite Rezession sind die bereits jetzt erheblich erkennbaren Einbrüche der Weltwirtschaft aufgrund des Coronavirus, wobei hier sowohl die globale Weltwirtschaft als auch der Euroraum und die Auswirkungen des Welthandels auf deutsche Exporte betrachtet werden.

Durch den Konjunktureinbruch in China, dem drittwichtigsten Exportland für Deutschland, werden die Produktionsrückgänge hierzulande deutlich merkbar sein. Hinzu kommt auch der spürbare Konsumrückgang innerhalb Deutschlands selbst, der aus der Unsicherheit der Bevölkerung und gesetzlich abgesagten Veranstaltungen resultiert. Insgesamt ist durch die Corona-Krise die gesamte Weltwirtschaft betroffen, sodass ein deutlicher Rückgang des weltweiten konjunkturellen Wachstums für 2020 vorausgesagt wird.

Durch den Ausbruch des sogenannten Coronavirus in China und der darauffolgenden Ausbreitung der Krankheit auf zahlreiche Länder hat sich die Lage der Weltwirtschaft im Laufe des ersten Quartals 2020 jedoch deutlich verändert. Quarantäne und andere Sicherheitsmaßnahmen führten bis Mitte März in nahezu allen Märkten zu teilweise massiven Einschränkungen. Deutschland ist von den Folgen der Pandemie nach Einschätzung des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) besonders betroffen, da die Volkswirtschaft "intensiv in die globalen Wertschöpfungsketten eingebunden" sei. Insgesamt waren Ende März die negativen Auswirkungen der Coronakrise auf die globale Wirtschaft nicht prognostizier- und abschätzbar.

Es bestehen national und international Wachstumspotenziale im gesamten Leistungsportfolio der umlaut systems GmbH (vormals: P3 Systems GmbH). Die Berücksichtigung der zukünftigen, dynamischen Umfeldentwicklungen in Verbindung mit der in der Vergangenheit aufgebauten, ausgezeichneten Unternehmensreputation sind in diesem Zusammenhang die Grundlagen für eine fortgesetzte Entwicklung der umlaut systems GmbH (vormals: P3 Systems GmbH) und lassen eine positive Prognose der Geschäftsentwicklung für die kommenden zwei Jahre zu.

Ob dieser Trend sich nachhaltig auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ist und in welchem Umfang einzelne Kundensegmente durch die massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens infolge der Coronakrise betroffen sein könnten, lässt sich aktuell nicht verlässlich abschätzen. Die Auswirkungen auf das ursprünglich für das Geschäftsjahr 2020 geplante Umsatz- (€ 82 Mio.) bzw. Ergebnisziel (€ 14 Mio.) können nicht verlässlich quantifiziert werden. Nach diesen überwiegend vorsichtigen Prognosen gilt es umsichtig zu agieren. Die Prognosen werden im Verlauf des Geschäftsjahres fortlaufend angepasst.

 

Stuttgart, den 31. März 2020

Dr. Christof Horn

Sebastian Keller

Patrick Simons

Frank Nies

Bilanz

Aktiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen 3.598.610,24 3.311.256,55
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 393.995,19 437.371,50
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 325.612,00 405.799,00
2. geleistete Anzahlungen 68.383,19 31.572,50
II. Sachanlagen 3.189.697,00 2.858.967,00
1. Bauten auf fremden Grundstücken 959.375,00 1.106.776,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.230.322,00 1.752.191,00
III. Finanzanlagen 14.918,05 14.918,05
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 14.918,05 14.918,05
B. Umlaufvermögen 24.935.471,54 18.647.377,05
I. Vorräte 516.791,64 320.323,19
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.878,15 26.386,21
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 495.913,49 276.174,35
3. fertige Erzeugnisse und Waren 15.000,00 17.000,00
4. geleistete Anzahlungen 0,00 762,63
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 15.987.904,44 14.638.310,16
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 14.832.632,70 14.443.882,39
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 466.251,28 23.431,09
3. sonstige Vermögensgegenstände 689.020,46 170.996,68
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 8.430.775,46 3.688.743,70
C. Rechnungsabgrenzungsposten 33.688,43 9.062,82
Bilanzsumme, Summe Aktiva 28.567.770,21 21.967.696,42

Passiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital 16.618.383,85 10.665.634,60
I. gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Bilanzgewinn 16.568.383,85 10.615.634,60
B. Rückstellungen 4.243.617,88 3.990.946,07
1. Steuerrückstellungen 2.053.085,40 2.307.446,56
2. sonstige Rückstellungen 2.190.532,48 1.683.499,51
C. Verbindlichkeiten 7.705.768,48 7.311.115,75
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 101.914,57
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 101.914,57
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.037.229,45 619.186,89
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.837.724,34 1.724.248,97
4. sonstige Verbindlichkeiten 2.830.814,69 4.865.765,32
davon aus Steuern 2.704.765,49 3.965.688,30
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 19.619,40 24.787,24
Bilanzsumme, Summe Passiva 28.567.770,21 21.967.696,42

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1. Umsatzerlöse 72.961.216,14 61.675.162,91
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 217.739,14 276.174,35
3. sonstige betriebliche Erträge 534.966,33 349.840,10
davon Erträge aus Währungsumrechnung 958,74 1.515,98
4. Materialaufwand 12.718.673,63 8.847.104,66
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 446.566,41 700.686,83
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 12.272.107,22 8.146.417,83
5. Personalaufwand 39.942.081,39 31.343.831,99
a) Löhne und Gehälter 33.253.930,22 26.118.848,69
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 6.688.151,17 5.224.983,30
davon für Altersversorgung 264.014,58 204.447,42
6. Abschreibungen 1.670.929,78 1.159.368,30
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.670.929,78 1.159.368,30
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 8.182.999,00 5.816.393,33
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 613,83 -297,82
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 809,35 36.511,76
davon aus verbundenen Unternehmen 760,35 0,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 15.136,83 0,00
davon an verbundene Unternehmen 15.024,83 0,00
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 11.184.910,33 15.170.990,84
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag 3.384.827,58 4.543.973,34
12. sonstige Steuern 47.333,50 11.382,90
13. Jahresüberschuss 7.752.749,25 10.615.634,60

Ergebnisverwendung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
13. Jahresüberschuss 7.752.749,25 10.615.634,60
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 10.615.634,60 12.877.343,38
15. Vorabausschüttung / beschlossene Ausschüttung GJ 1.800.000,00 12.877.343,38
16. Bilanzgewinn 16.568.383,85 10.615.634,60

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

umlaut systems GmbH (vormals: P3 Sytems GmbH), Stuttgart

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der umlaut systems GmbH (vormals: P3 systems GmbH), Stuttgart, wurde nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches, sowie den ergänzenden Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die umlaut systems GmbH (vormals: P3 Systems GmbH) hat ihren Sitz in Stuttgart und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart mit der Nummer HRB 722308.

Die Darstellung der Bilanz erfolgte entsprechend den in § 266 Abs. 2 und 3 HGB geregelten Gliederungsvorschriften. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Gliederungsschema das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden die handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften beachtet.

Die auf den Vorjahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde die Fortführung der Unternehmenstätigkeit unterstellt.

2. Angaben zur Bilanz

2.1. Aktivseite

Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Das abnutzbare Anlagevermögen wurde um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer gemindert.

Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von bis zu € 800 wird das Wahlrecht des Sofortabzugs in Anspruch genommen und in voller Höhe abgeschrieben. Ihr gleichzeitiger Abgang aus dem Betriebsvermögen wurde unterstellt.

Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert nach § 253 Abs. 3 S. 5 und 6 HGB angesetzt.

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Einzelnen ist nachfolgend im Anhang dargestellt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Fremdkapitalzinsen wurden bei der Ermittlung der Herstellungskosten nicht berücksichtigt. Sofern die Marktwerte am Bilanzstichtag niedriger waren, kamen diese zum Ansatz.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt.

Die Bewertung von Fremdwährungsforderungen erfolgte nach Maßgabe des Wechselkurses zum Entstehungsstichtag, soweit nicht eine Veränderung des Wechselkurses am Bilanzstichtag eine niedrigere oder höhere Bewertung erforderlich gemacht hat.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde das allgemeine Ausfallrisiko durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung auf die Nettoforderungen angemessen berücksichtigt. Die Höhe der pauschalen Wertberichtigung wurde risikoorientiert und vor dem Hintergrund der aktuellen konjunkturellen und wirtschaftlichen Lage vorgenommen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen umfassen in Höhe von € 305.490,93 (2018: € 23.431,09) solche aus Lieferungen und Leistungen.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind solche mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von € 20.387,66 (2018: € 34.288,00) enthalten.

Die flüssigen Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

2.2. Passivseite

Die Steuer- und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages bemessen, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Sonderzahlungen, Urlaubsansprüche, Tantiemen und Gewährleistungen und sonstige Personalrückstellungen.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert.

Die Bewertung der Fremdwährungsverbindlichkeiten erfolgte nach Maßgabe des Wechselkurses zum Entstehungsstichtag, soweit nicht eine Veränderung des Wechselkurses am Bilanzstichtag eine niedrigere oder höhere Bewertung erforderlich gemacht hat.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 1.837.724,34 (2018: € 1.724.248,97) betreffen solche aus Lieferungen und Leistungen. Die in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthaltenen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen insgesamt € 743.193,97 (2018: € 585.347,11).

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen jeweils weniger als ein Jahr.

3. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen: Für Deutschland ergibt sich ein Umsatzanteil von 96,86% (2018: 97,96 %); für Europa (ohne Deutschland) ergibt sich ein Umsatzanteil in Höhe von 1,36% (2018: 1,46%) und weltweit (ohne Europa) liegt der Umsatzanteil bei 1,79% (2018: 0,58%). Die Tätigkeitsfelder Infotainment umfassen circa 60 % der Gesamtumsätze im Geschäftsjahr 2019. Die übrigen 40 % verteilen sich auf die Bereiche E-Mobilität, Advanced driver-assistance systems, Software& Data Analyse und Sonstige.

4. Sonstige Angaben

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen zum Bilanzstichtag berichtspflichtige sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen im Sinne des § 285 Nr. 3a HGB wie folgt:

Höhe der Verpflichtung
Mietverträge Immobilien T€ 3.950 (2018: T€ 4.722)
Leasingverträge T€ 224 (2018: T€ 79)

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer beträgt 709 (2018: 588), es handelt sich ausschließlich um Angestellte.

Da die Prüferhonorare im übergeordneten Konzernabschluss der umlaut AG (vormals: P3 group GmbH), Aachen, angegeben werden, macht die Gesellschaft vom Wahlrecht des § 285 Nr. 17 letzter Satzteil HGB Gebrauch und veröffentlicht diese Angaben nicht zusätzlich.

Als Geschäftsführer waren während des Geschäftsjahres bestellt:

Dr. Christof Horn, Ingenieur, Stuttgart

Dipl.-Ing (MBE) Sebastian Keller, Ingenieur, Stuttgart

Dipl.-Ing Patrick Simons, Ingenieur, Stuttgart

Dipl.-Ing Frank Nies, Ingenieur, Weißenfeld

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Von der Schutzklausel nach § 286 IV HGB wurde Gebrauch gemacht. Grund dafür ist, dass zwei der Geschäftsführer Ihre Bezüge über eine andere umlaut Gesellschaft beziehen.

An folgendem Unternehmen ist die umlaut systems GmbH (vormals: P3 Systems GmbH) mit mindestens 20 % beteiligt:

Gesellschaft Höhe des Anteils
%
Eigenkapital
T€
Ergebnis im Geschäftsjahr
T€
umlaut eS GmbH 50,00 500 338

Stuttgart

Mutterunternehmen ist die umlaut AG (vormals: P3 group GmbH), Aachen. Die Muttergesellschaft stellt einen Konzernabschluss auf, der im elektronischen Bundesanzeiger zu veröffentlichen ist. Der Jahresabschluss der umlaut systems GmbH (vormals: P3 Systems GmbH), Stuttgart, wird in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft einbezogen.

5. Nachtragsbericht

Im ersten Quartal 2020 verbreitete sich das Coronavirus auf allen Kontinenten rapide. Die Auswirkungen der weltweiten Coronavirus-Pandemie auf die Geschäftstätigkeit der umlaut systems GmbH (vormals: P3 Systems GmbH) waren bis Ende März als moderat zu bezeichnen. Es lagen keine wesentlichen Stornierungen von Kundenaufträgen vor. Dennoch sollte mit negativen Auswirkungen auf die erstellten Prognosen gerechnet werden. Insgesamt steht das Thema Coronavirus und mögliche Risiken für die umlaut systems GmbH (vormals: P3 Systems GmbH) im Fokus und wird eng überwacht.

6. Angaben zur Verwendung des Bilanzergebnisses

Die Geschäftsführung hat den Jahresabschluss unter Berücksichtigung der teilweisen Gewinnverwendung aufgestellt. Im Geschäftsjahr erfolgte eine Gewinnausschüttung in Höhe von € 1.800.000,00. Danach wurde der Jahresüberschuss dem Gewinnvortrag zugeführt. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Bilanzgewinn in Höhe von € 16.568.383,85 ab.

 

Stuttgart, den 31. März 2020

Dr. Christof Horn

Sebastian Keller

Patrick Simons

Frank Nies

Anlagespiegel

umlaut systems GmbH, Stuttgart

Anlagengitter zum 31. Dezember 2019

Kumulierte Anschaffungskosten
01.01.2019
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
31.12.2019
Euro
I. Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.109.959,77 155.832,48 -32,00 1.265.824,25
2. geleistete Anzahlungen 31.572,50 36.810,69 0,00 68.383,19
Zwischensumme 1.141.532,27 192.643,17 -32,00 1.334.207,44
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.978.110,69 141.322,47 2.119.433,16
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.703.984,89 1.722.113,83 97.764,00 5.328.334,72
Zwischensumme 5.682.095,58 1.863.436,30 97.764,00 7.447.767,88
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 14.918,05 0,00 0,00 14.918,05
Gesamt 6.838.545,90 2.056.079,47 97.732,00 8.796.893,37
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2019
Euro
Zuführungen
Euro
Auflösungen
Euro
31.12.2019
Euro
I. Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 704.160,77 235.987,48 0,00 940.148,25
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Zwischensumme 704.160,77 235.987,48 0,00 940.148,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 871.334,69 288.723,47 0,00 1.160.058,16
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.951.793,89 1.146.218,83 0,00 3.098.012,72
Zwischensumme 2.823.128,58 1.434.942,30 0,00 4.258.070,88
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 3.527.289,35 1.670.929,78 0,00 5.198.219,13
Buchwert 31.12.2019
Euro
Buchwert 31.12.2018
Euro
I. Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 325.676,00 405.799,00
2. geleistete Anzahlungen 68.383,19 31.572,50
Zwischensumme 394.059,19 437.371,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 959.375,00 1.106.776,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.230.322,00 1.752.191,00
Zwischensumme 3.189.697,00 2.858.967,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 14.918,05 14.918,05
Gesamt 3.598.674,24 3.311.256,55

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 09.04.2020 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die umlaut systems GmbH (vormals: P3 systems GmbH), Stuttgart

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der umlaut systems GmbH (vormals: P3 systems GmbH), Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der umlaut systems GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 9. April 2020

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Schumacher, Wirtschaftsprüfer

gez. Stramitzer, Wirtschaftsprüfer

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