Fahner Druck GmbHLiquidiert

90431 Nürnberg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 32246
Eingetragen
28.7.1978
Branche
Verlegen von BüchernVerlegen von ZeitungenDrucken von Zeitungen
Gegenstand
Betrieb einer Druckerei und der Betrieb eines die Herstellung von Vervielfältigungen, gleich auf welche Weise, bezweckenden Unternehmens.

Historie

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Management

NameRolle
Mirko Tronicke
seit 27.7.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fahner Druck GmbH

Nürnberg

(vormals: Dresden)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Bilanz

Aktiva

31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Anlagevermögen 188.362,00 255.970,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 57.143,00 69.945,00
II. Sachanlagen 128.094,00 182.900,00
III. Finanzanlagen 3.125,00 3.125,00
B. Umlaufvermögen 831.924,62 822.111,64
I. Vorräte 360.919,53 516.460,17
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 413.474,13 292.294,91
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 57.530,96 13.356,56
C. Rechnungsabgrenzungsposten 41.019,38 61.724,55
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 101.777,00 114.360,00
E. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 803.613,89 361.155,84
Bilanzsumme, Summe Aktiva 1.966.696,89 1.615.322,03

Passiva

31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 104.500,00 104.500,00
II. Kapitalrücklage 578.332,68 578.332,68
III. Bilanzverlust 1.486.446,57 1.043.988,52
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 803.613,89 361.155,84
B. Rückstellungen 70.950,00 76.380,00
C. Verbindlichkeiten 1.890.496,89 1.529.276,06
D. Rechnungsabgrenzungsposten 5.250,00 9.665,97
Bilanzsumme, Summe Passiva 1.966.696,89 1.615.322,03

Anhang


Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Der Jahresabschluss ist nach den Regelungen des Handelsgesetzbuches für kleine Kapitalgesellschaften und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung unter Berücksichtigung der vollständigen Ergebnisverwendung aufgestellt worden.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zugleich in Übereinstimmung mit den steuerlichen Ansatz- und Bewertungsvorschriften ausgewiesen, wenn und soweit dies die handelsrechtlichen Regelungen zulassen.

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt, sofern es sich um eine dauerhafte Wertminderung handelt.

Geringwertige Anlagegüter werden im Geschäftsjahr nach Maßgabe der steuerrechtlichen Regelung in § 6 Abs. 2a EStG sofort (bis Euro 150) oder als Sammelposten (Euro 151 bis Euro 1.000) auf fünf Jahre abgeschrieben; dieses Verfahren entspricht dem in den Vorjahren angewandten Verfahren.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

-  Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Warenbestand sind zu Einstandspreisen oder zu niedrigeren Stichtagspreisen bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf Basis einer Zuschlagskalkulation zu den Herstellungskosten bewertet. Anteilige Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu ihren Nennwerten angesetzt. Für das allgemeine Ausfallrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Kassenbestand und Bankguthaben sind zu Nominalwerten angesetzt.

Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung angesetzt. Der Erfüllungsbetrag berücksichtigt mögliche Kosten- oder Preissteigerungen und wird gemäß der RückAbzinsV bei einer Laufzeit größer 1 Jahr abgezinst.

Steuerlatenzen werden nur berücksichtigt, sofern sie als ungewisse Verbindlichkeit gem. § 249 Abs. 1 HGB zu erfassen sind.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurden 15 Jahre festgelegt. Die Nutzung von 15 Jahren begründet sich in der tatsächlich längeren wirtschaftlichen Nutzbarkeit des übernommenen Geschäftswerts aufgrund langfristiger Kundenbeziehungen.

Altersvorsorgeverpflichtungen

Die Bewertung der Altersversorgungsverpflichtungen erfolgt nach der PUC-Methode. Als Zinssatz wurde der Durchschnittszinssatz für eine Restlaufzeit von 15 Jahre lt. Bundesbank zum 31.12.2014 in Höhe von 4,53% berücksichtigt. Gehalt- oder Rententrends werden nicht berücksichtigt. Es wurden die Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck zugrundegelegt.

Nach § 246 Abs. 2 HGB sind verrechnet worden:

- Rückdeckunsgversicherung (Anschaffungskosten EUR 578.179,00; beizulegender Wert EUR 578.179,00) mit Pensionsrückstellungen (passivierter Betrag EUR 498.661,00).

Der nicht ausgewiesene Fehlbetrag der Pensionsverpflichtung nach Art. 67 Abs. 2 EGHGB beträgt EUR 22.259,00.

Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten:

- mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr: EUR 1.850.496,89, VJ EUR 1.270.291,46,
- mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren: EUR 0,00, VJ EUR 132.694,43,
- davon gesichert: EUR 0,00.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter belaufen sich auf Euro 425.000,00 (VJ: Euro 0,00).

Im Rahmen eines außergerichtlichen Vergleichs im Jahr 2012 über den Erlass einer Darlehensforderung über EUR 90.000,00 wurde ein Besserungsschein aus den Handelsbilanzgewinnen 2015 bis 2017, soweit dieser EUR 1.250,00 übersteigt, beschlossen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt lässt sich die Verbindlichkeit nicht betragsmäßig bestimmen.

Sonstige Angaben

Zusätzliche Angaben gem. § 264 Abs. 2 Satz 2 HGB

Die Gesellschaft ist bilanziell überschuldet (T€ 804). Zum 24.11.2014 stellte die Geschäftsleitung Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens beim zuständigen Amtsgericht Dresden. Zum 25.11.2014 erfolgte durch das Amtsgericht Dresden die  Anordnung der  vorläufigen Eigenverwaltung gem. § 270b lnsO. Bei erfolgreicher Umsetzung des Insolvenzplans geht die Geschäftsführung von der Fortsetzung des Unternehmens aus.

Geschäftsführer

Herr Kai Herrmann, Lauf, Kaufmann
Herr Andrew Seidl [mit Eintragung zum 07.11.2014], Dresden, Rechtsanwalt

sonstige Berichtsbestandteile


Dresden, 06.10.2015

gez.
Kai Herrmann
Andrew Seidl
(Geschäftsführer)


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 28.09.2015 festgestellt.

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