SMA
Sächsische Maschinen- und Anlagenbau GmbH
Zwickau
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021
Lagebericht
Der vorliegende Lagebericht wird nach § 289 HGB
nach den Vorgaben für mittelgroße
Kapitalgesellschaften unter Beachtung des DRS 20
aufgestellt.
GRUNDLAGEN
Die Gesellschaft wurde im Herbst 2018 gegründet
und hat zum 1. Januar 2019 das operative Geschäft der
früheren SASIT Industrietechnik GmbH übernommen.
Ebenfalls zum 1. Januar 2019 hat die SMA GmbH über
einen Asset-Deal die Vermögensgegenstände der
SASIT GmbH im Rahmen einer Ausgründung/eines
Management-Buy-Outs erworben. Dabei sind die Patente sowie
die Immobilien nicht auf die SMA übergegangen. Die zur
Produktion notwendigen Immobilien werden seit Januar 2019
gemietet.
Die SMA GmbH ist, so wie die damalige SASIT GmbH, im
Sondermaschinenbau tätig. Im Rahmen des
Geschäftsmodells geht es in erster Linie um die
Erstellung von Produktionsanlagen, die nach den speziellen
Bedürfnissen des (industriellen) Kunden
konstruiert und (um)gebaut werden. Neben dem
Sondermaschinenbau ist der Aufbau von Anlagen zur
Herstellung von Autobatterien (sog. AGM-Anlagen) sowie die
Automatisierungstechnik und auch der Transport- und
Fördersystembau Hauptbetätigungsfeld. Als
wesentliche Absatzbranche der Gesellschaft ist die
Automobilindustrie zu nennen. Rund 90% der Umsätze
wurden in dem Sektor generiert. Damit geht
naturgemäß auch eine Abhängigkeit von der
Automobilkonjunktur einher.
Unsere Kernkompetenzen liegen in der Fertigungstiefe,
den Wissensträgern in der Entwicklung, der
Flexibilität, sowie dem Networking und einem schnellen
Support. Dies zeichnet sich auch in der gegenwärtigen
Auftragslage zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Berichtes
ab. Wir konnten uns in diversen Marktbereichen integrieren
und werden meist auf ähnliche Aufträge
weiterempfohlen. Durch die Vielzahl von Sonderlösungen
in unserem Produktportfolio können wir uns in vielen
Ausschreibungen abheben. Selbst wenn der Markt von
Standardanlagen gesättigt ist, können wir die
Lücke mit neuen Sonderanlagen schnell füllen. Wir
haben uns als Sondermaschinenbauer in den letzten drei
Jahren bei einer Vielzahl von Projekten erfolgreich
bewiesen, was in den kommenden Jahren die Grundlage
für weitere Aufträge in den gleichen Segmenten
schaffen soll.
WIRTSCHAFTSBERICHT
In früheren Jahren konnte die SASIT als
Vorgesellschaft - mit Ausnahme des sehr positiven Jahres
2018 - Ergebnisse "so um die Nulllinie herum"
ausweisen. Dieses Bild zeigte auch die SMA seit dem
operativen Start in 2019. Im Berichtsjahr konnte nun ein
etwas höherer Jahresüberschuss von 131 T€
generiert werden.
Angesichts des eher negativen Branchenumfeldes ist
die Stabilität der Ergebniskennzahlen hervorzuheben.
Insbesondere die Automobilindustrie hat in den Jahren 2020
und 2021 unter den Auswirkungen der Pandemie gelitten.
Viele Unternehmen reagierten mit Jobabbau,
Produktionsstillstand und Kurzarbeit. Die SMA konnte sich
diesem Umfeld zwar nicht vollumfänglich, aber doch im
Wesentlichen entziehen. Die nachfolgende Zusammenstellung
zeigt wesentliche Kennzahlen des Berichtsjahres.
SMA
|
2021
|
2020
|
2019
|
Umsatz in T€
|
2.852
|
3.710
|
3.528
|
EBITDA in T€
|
392
|
197
|
230
|
EBT in T€
|
219
|
60
|
87
|
Ergebnis in T€
|
131
|
38
|
53
|
Die Margensituation der SMA hat sich im Berichtsjahr
verbessert. Lag die Rohmarge in 2020 - bezogen auf die
Leistung - noch bei knapp 59%, so stieg diese Kennzahl im
Berichtsjahr auf 62,7% an. Das liegt vor allem an der
begonnenen Aufnahme von Großaufträgen, die in
2022 zu entsprechenden Umsätzen führen werden und
im Berichtsjahr bereits - mit Herstellungskosten - als
Bestandserhöhungen die Leistung entsprechend
steigerten.
SMA
|
2021
|
2020
|
2019
|
Gesamtleistung in
T€
|
5.114
|
4.932
|
4.479
|
Rohertrag in T€
|
3.209
|
2.907
|
3.136
|
Rohmarge in T€
|
63
|
59
|
70
|
Nachfolgend finden sich wesentliche Kennzahlen im
Rahmen einer Vermögensstrukturanalyse. Es zeigt
sich, dass die Gesellschaft flexibel und
anpassungsfähig ist. Die Umlaufintensität konnte
im Vergleich zum Vorjahr abermals gesteigert werden.
SMA
|
2021
|
2020
|
2019
|
Anlagevermögen in
T€
|
866,0
|
7%
|
769,0
|
7%
|
866,0
|
24%
|
Umlaufvermögen in
T€
|
2.688,0
|
93%
|
3.455,0
|
93%
|
2.688,0
|
76%
|
Sonstige in T€
|
10,0
|
0%
|
9,0
|
0%
|
10,0
|
0%
|
Summe in T€
|
3.564,0
|
100%
|
4.233,0
|
100%
|
3.564,0
|
100%
|
Inflations- und Wechselkurseinflüsse ergaben
sich im Berichtsjahr nicht. Weiter werden von der
Gesellschaft keine Gegenstände oder Anlagen genutzt,
die gemietet oder geleast sind. Dies gilt ebenso für
außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente.
Die Eigenkapitalsituation der SMA ist - wie bei einem
Unternehmen in den ersten Wirtschaftsjahren typisch - etwas
angespannt. Die Eigenkapitalquote liegt bei 2,7 % und
ist damit als unterdurchschnittlich zu bezeichnen. Es
ist aber gelungen, erneut einen Jahresüberschuss zu
generieren und das Eigenkapital zu erhöhen. In
den nächsten Jahren wird es darauf ankommen, stabile
Jahresüberschüsse zu generieren, um die
Eigenkapitalpositionen auf branchenübliche Niveaus
anzuheben.
PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT
Die Geschäftsentwicklung der SMA GmbH hängt
in erster Linie an der Konjunktur der Automobilindustrie.
Das abgelaufene Berichtsjahr 2021 ist im Wesentlichen durch
drei Dinge gekennzeichnet: Die Transformation der
Automobilwirtschaft vom Verbrenner zur
Elektromobilität, die Auswirkungen der Pandemie und
die Chipkrise als Folge gestörter Lieferketten.
Dennoch gilt 2021, im Vergleich zum Vorjahr, als besseres
Automobiljahr. Der weltgrößte Automarkt - China
- konnte immerhin etwas zulegen. Dennoch ist zu
konstatieren, dass die globale Autoproduktion nur noch bei
50 Millionen Einheiten liegt, in 2017 gab es noch einen
weltweiten Austoß von 73,5 Mio. Autos. (Quelle: N-TV
Wirtschaft: "Autojahr 2021 und die Folgen" vom 28.12.2021).
Weiterhin wird es einen Mix geben aus den etablierten
Vebrennermotoren und der vor allem politisch gewollten
Elektromobilität. Dazu gesellen sich Themen wie die
zunehmende Digitalisierung und Automatisierung. Auch die
Schlagworte, die bereits in den Vorjahren den Wandel der
Automobilindustrie charakterisiert haben, bleiben
präsent: Autonomes Fahren, synthetische Kraftstoffe,
CO2-neutrale Antriebe, um nur eine wenige Themen zu nennen.
Für die SMA wird es darauf ankommen,
Sondermaschinen für alle Antriebsarten bauen zu
können. Einerseits im Markt der Verbrenner
präsent zu bleiben, andererseits den
Technologieschwenk zur E-Mobilität, den VW
anführt, aber auch mitzugehen. Im Berichtsjahr hat die
SMA die erkämpfte Marktposition weitgehend halten
können.
Für 2022 und die Folgejahre wird es Aufgabe
sein, unsere Stellung bei unserem Hauptkunden, der
Volkswagen AG, weiter zu stärken. Dazu ist in 2021 ein
wichtiger Schritt getätigt worden mit dem Gewinn eines
Großauftrages. Überdies sind auch Themen
jenseits der Automobilindustrie zu erkennen und zu
bearbeiten. Dazu gehört auch, die in die Jahre
gekommene IT-Ausstattung einer Modernisierung zu
unterziehen.
Risiken bestehen für die SMA im erhöhten
Maße, da die Gesellschaft nicht - wie zuvor die SASIT
- über eine komfortable Eigenkapitalausstattung
verfügt. Neben den skizzierten technischen und
branchentypischen Risiken gibt es demnach auch finanzielle
Risiken. Die SMA wird zurzeit durch langfristige Darlehen
eines nahestehenden Unternehmens finanziert.
Demgemäß gibt es ein erhöhtes
Liquiditäts- und Fortbestehensrisiko, sollte die
Liquiditätsausstattung der Gesellschaft beschnitten
werden und die SMA keine Jahresüberschüsse
erzielen. Eine Bestandsgefährdung ist zum Zeitpunkt
der Abfassung dieses Lageberichts zwar nicht absehbar, in
der Verdichtung aller Risiken zu einem Gesamtrisiko ist es
aber auch nicht auszuschließen.
Zum Zeitpunkt dieser Berichterstattung liegt der SMA
ein Auftragsbestand vor, der einen Jahresumsatz in
2022 von etwa 10,7 Mio.€ erwarten lässt. Es
ist jedoch zu berücksichtigen, dass - aufgrund der
zeitraumbezogenen Fertigung - ein wesentlicher Teil der
Erlöse erst in 2023 anfallen wird, so dass sich das
positive Ergebnis eben erst in 2023 manifestieren wird.
Insoweit rechnen wir in 2022 mit einem
Jahresüberschuss von etwa 100 T€ und einen
Cash-Flow von ca. 300 T€.
Zwickau, 11. Februar 2022
Falk Noffke Eric Jurran
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2021
EUR |
31.12.2020
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
663.976,08 |
769.126,47 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
2,00 |
0,00 |
| II.
Sachanlagen |
663.974,08 |
769.126,47 |
| B.
Umlaufvermögen |
9.446.931,07 |
3.455.397,87 |
| I.
Vorräte |
4.318.019,10 |
2.325.925,75 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
1.754.437,70 |
667.708,19 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
3.374.474,27 |
461.763,93 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
5.885,10 |
9.403,72 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
10.116.792,25 |
4.233.928,06 |
Passiva
|
|
31.12.2021
EUR |
31.12.2020
EUR |
| A.
Eigenkapital |
247.478,22 |
116.137,30 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
25.000,00 |
25.000,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
91.137,30 |
53.031,28 |
| III.
Jahresüberschuss |
131.340,92 |
38.106,02 |
| B.
Rückstellungen |
208.231,56 |
128.868,67 |
| C.
Verbindlichkeiten |
9.653.071,10 |
3.988.922,09 |
| D.
Passive latente Steuern |
8.011,37 |
0,00 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
10.116.792,25 |
4.233.928,06 |
Anhang
ALLGEMEINE ANGABEN
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde nach
den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches
und den Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.
Die SMA Sächsischen Maschinen- und Anlagenbau
GmbH ist eine kleine Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267
HGB.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Gesamtkostenverfahren in der Gliederung gemäß
§ 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.
ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN
Die SMA GmbH hat Ihren Sitz in Zwickau und ist unter
HRB 31997 beim Handelsregister Chemnitz eingetragen. Der
Geschäftszweck ist:
ALLGEMEINE ANGABEN ZU INHALT UND GLIEDERUNG DES
JAHRESABSCHLUSSES
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der
§§ 242 ff. HGB unter Beachtung der
ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße
Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des
GmbHG aufgestellt.
Größenabhängige Erleichterungen bei
der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des
Jahresabschlusses wurden nicht in Anspruch genommen.
ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN
Entgeltlich erworbene immateriellen Gegenstände
des Anlagevermögens sowie Gegenstände des
materiellen Anlagevermögens wurden mit den
Anschaffungskosten bewertet und entsprechend der
betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis
abgeschrieben.
Geringwertige Gegenstände wurden sofort
abgeschrieben.
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, die
regelmäßig ersetzt werden und ihr Gesamtwert
für das Unternehmen von nachrangiger Bedeutung ist,
wird mit einer gleichbleibenden Menge und einem
gleichbleibenden Wert (Festwert) angesetzt.
Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu
Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und
Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des
Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung
veranlasst, § 255 II 2 HGB) bewertet, sofern nicht
nach § 253 IV HGB außerplanmäßige
Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert
geboten sind. In die Herstellungskosten der Erzeugnisse
wurden Fremdkapitalzinsen, die im Herstellungszeitraum auf
deren Finanzierung entfallen, nicht einbezogen.
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen wurden brutto
bilanziert, d.h. nicht offen von dem Bilanzposten
"Vorräte" abgesetzt.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert
bewertet. Erkennbaren Einzelrisiken wurde durch
Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine
Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung von
1% berücksichtigt.
Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag
angesetzt.
Die Rückstellungen werden in Höhe des nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Betrages passiviert, erwartete Preis- und
Kostensteigerungen berücksichtigt. Rückstellungen
werden so bemessen, dass allen erkennbaren Risiken und
ungewissen, aber wahrscheinlichen Verpflichtungen
Rechnung getragen wurde. Verpflichtungen mit einer
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr liegen nicht vor, so
dass eine Diskontierung unterbleiben konnte.
Verbindlichkeiten werden mit dem
Erfüllungsbetrag ausgewiesen.
RÜCKSTELLUNGEN
Dotierung, Verbrauch und Auflösung der
Rückstellungen im Berichtsjahr zeigt nachfolgender
Rückstellungsspiegel.
|
Stand am
|
Verbrauch
|
Auflösung
|
Zuführung
|
Stand am
|
|
01.01.2021
|
2021
|
2021
|
2021
|
31.12.2021
|
Steuerrückstellungen
|
0 €
|
0 €
|
0 €
|
85.387 €
|
85.387 €
|
Archivierungskosten
|
10.250 €
|
0 €
|
0 €
|
0 €
|
10.250 €
|
Prüfungskosten
|
6.300 €
|
6.300 €
|
0 €
|
7.300 €
|
7.300 €
|
Resturlaubsansprüche
|
35.468 €
|
0 €
|
35.468 €
|
19.741 €
|
19.741 €
|
Sonstiges
|
76.851 €
|
49.002 €
|
13.949 €
|
71.654 €
|
85.554 €
|
|
128.869 €
|
55.302 €
|
49.417 €
|
184.082 €
|
208.232 €
|
RESTLAUFZEITEN DER VERBINDLICHKEITEN
Mit ausgewiesen werden hier die Verbindlichkeiten die
im Rahmen der Ausgliederung auf die neue Gesellschaft von
dieser Übernommen wurden. Zusätzlich sind im
Rahmen der Ausgliederung Liquiditätshilfen geleistet
worden die ebenfalls mit ihrer von den Parteien
vereinbarten Laufzeit ausgewiesen sind. Die
Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag
angesetzt. Restlaufzeiten ergeben sich wie folgt:
|
mit einer
Restlaufzeit von insgesamt
|
|
bis zu 1 Jahr
|
1-5 Jahre
|
mehr als 5 Jahre
|
|
T€
|
T€
|
T€
|
Verbindlichkeiten
gegenüber nahestehenden Unternehmen
|
0 €
|
0 €
|
2.319 €
|
Verbindlichkeiten
gegnüber Kreditinstituten
|
0 €
|
0 €
|
800 €
|
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
|
163 €
|
0 €
|
0 €
|
Erhaltene Anzahlungen
|
6.357 €
|
0 €
|
0 €
|
Sonstige
Verbindlichkeiten
|
9 €
|
0 €
|
0 €
|
|
6.529 €
|
0 €
|
3.119 €
|
BESICHERUNGEN
Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden
Unternehmen i.H.v. 1,2 MIo. € sind durch
Sicherungsrechte an den veräußerten
Wirtschaftsgütern besichert. Für die weiteren
Verbindlichkeiten bestehen die gesetzlichen
Sicherungsrechte.
MITZUGEHÖRIGKEIT
Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden
Unternehmen sind den sonstigen Verbindlichkeiten
zuzuordnen.
ARBEITNEHMER
Die durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
beträgt 59 Personen.
VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEUTUNG NACH DEM
GESCHÄFTSJAHR
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem
Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind haben
sich nicht ergeben.
SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN
Die Gesellschaft hat die Immobilien angemietet.
Hieraus ergeben sich ab dem Januar 2022 jährliche
Mietverpflichtungen von 214 T€ (VJ: 144 T€).
Zwickau, 11. Februar 2022
gez. Falk Noffke gez.
Eric Jurran
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 02.06.2022 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
Die Gesellschaft macht von den Erleichterungen der
§§ 326 f. HGB Gebrauch. Der nachfolgend
wiedergegebene Bestätigungsvermerk des
Abschlussprüfers wurde für den aufgestellten
vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021
erteilt.
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
An die
SMA Sächsische Maschinen und Anlagenbau GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der SMA Sächsische
Maschinen und Anlagenbau GmbH - bestehend aus der Bilanz
zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum
31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich
der dort dargestellten Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus
haben wir den Lagebericht der SMA Sächsische Maschinen
und Anlagenbau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021
und · vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Sonstige Informationen
Die gesetzlichen Vertreter sind für die
sonstigen Informtionen verantwortlich. Die sonstigen
Informationen umfassen die inhaltlich nicht geprüften
Bestandteile des Geschäftsberichtes insbesondere die
Abschnitte B "Unternehmensplanung", Abschnitt E
"Erläuterungen der Positionen der Bilanz", Abschnitt G
"Erläuterungen der Positionen der Gewinn- und
Verlustrechnung".
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und
Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen
Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein
Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von
Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir
die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und
dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
· wesentlich Unstimmigkeiten zum
Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der
Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder
· anderweitig wesentlich falsch dargestellt
erscheinen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für
den
Jahresabschluss
und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen für Kapitalgesellschaft geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder
unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss im Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichtes
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen - beabsichtigten oder
unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche
falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lagebericht getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir
die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder
unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unser Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
ist bei Verstößen höher als bei
Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches
Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen
bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen
beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis
von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit
der von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir die
Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des
Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie,
ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt,
dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage des Unternehmens.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere
die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden
Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger Mängel im internen
Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung
feststellten.
Jena, 11. Februar 2022
Brammertz & Lau GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Astrid Brammertz Wirtschaftsprüferin
|