SMA Abwicklungsgesellschaft mbHLiquidiert

08056 Zwickau, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 31997
Vorher
SMA Sächsische Maschinen- und Anlagenbau GmbH
Eingetragen
4.10.2018
Branche
Bau von Industrieanlagen, außer GebäudenHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenHerstellung von allen anderen Maschinen für sonstige bestimmte Wirtschaftszweige a. n. g.
Gegenstand
Planung, Konstruktion und Fertigung von Industrieanlagen und Maschinen, insbesondere deren Entwicklung; Reparatur und Instandhaltung von Anlagen und Maschinen, einschließlich Vorrichtungen; Programmierung von Maschinen, Anlagen und Industrierobotern, schweißtechnische Verfahren sowie alle artverwandten Tätigkeiten die dem Unternehmenzweck förderlich sind; Abwicklung der Gesellschaft im Rahmen des Insolvenzverfahrens.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Falk Noffke
seit 4.10.2018
Geschäftsführer
Eric Jurran
seit 4.10.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
65.00%
35.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Reinsdorf
16.250 €
65.00%
Zwickau
8.750 €
35.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SMA Sächsische Maschinen- und Anlagenbau GmbH

Zwickau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht


Der vorliegende Lagebericht wird nach § 289 HGB nach den Vorgaben für mittelgroße Kapitalgesellschaften unter Beachtung des DRS 20 aufgestellt.

GRUNDLAGEN

Die Gesellschaft wurde im Herbst 2018 gegründet und hat zum 1. Januar 2019 das operative Geschäft der früheren SASIT Industrietechnik GmbH übernommen. Ebenfalls zum 1. Januar 2019 hat die SMA GmbH über einen Asset-Deal die Vermögensgegenstände der SASIT GmbH im Rahmen einer Ausgründung/eines Management-Buy-Outs erworben. Dabei sind die Patente sowie die Immobilien nicht auf die SMA übergegangen. Die zur Produktion notwendigen Immobilien werden seit Januar 2019 gemietet.

Die SMA GmbH ist, so wie die damalige SASIT GmbH, im Sondermaschi­nenbau tätig. Im Rahmen des Geschäftsmodells geht es in erster Linie um die Erstellung von Produktionsanlagen, die nach den speziellen Be­dürfnissen des (industriellen) Kunden konstruiert und (um)gebaut wer­den. Neben dem Sondermaschinenbau ist der Aufbau von Anlagen zur Herstellung von Autobatterien (sog. AGM-Anlagen) sowie die Automati­sierungstechnik und auch der Transport- und Fördersystembau Haupt­betätigungsfeld. Als wesentliche Absatzbranche der Gesellschaft ist die Automobilindustrie zu nennen. Rund 90% der Umsätze wurden in dem Sektor generiert. Damit geht naturgemäß auch eine Abhängigkeit von der Automobilkonjunktur einher.

Unsere Kernkompetenzen liegen in der Fertigungstiefe, den Wissensträgern in der Entwicklung, der Flexibilität, sowie dem Networking und einem schnellen Support. Dies zeichnet sich auch in der gegenwärtigen Auftragslage zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Berichtes ab. Wir konnten uns in diversen Marktbereichen integrieren und werden meist auf ähnliche Aufträge weiterempfohlen. Durch die Vielzahl von Sonderlösungen in unserem Produktportfolio können wir uns in vielen Ausschreibungen abheben. Selbst wenn der Markt von Standardanlagen gesättigt ist, können wir die Lücke mit neuen Sonderanlagen schnell füllen. Wir haben uns als Sondermaschinenbauer in den letzten drei Jahren bei einer Vielzahl von Projekten erfolgreich bewiesen, was in den kommenden Jahren die Grundlage für weitere Aufträge in den gleichen Segmenten schaffen soll.

WIRTSCHAFTSBERICHT

In früheren Jahren konnte die SASIT als Vorgesellschaft - mit Ausnahme des sehr positiven Jahres 2018 - Ergebnisse "so um die Nulllinie herum" ausweisen. Dieses Bild zeigte auch die SMA seit dem operativen Start in 2019. Im Berichtsjahr konnte nun ein etwas höherer Jahresüberschuss von 131 T€ generiert werden.

Angesichts des eher negativen Branchenumfeldes ist die Stabilität der Ergebniskennzahlen hervorzuheben. Insbesondere die Automobilindustrie hat in den Jahren 2020 und 2021 unter den Auswirkungen der Pandemie gelitten. Viele Unternehmen reagierten mit Jobabbau, Produktionsstillstand und Kurzarbeit. Die SMA konnte sich diesem Umfeld zwar nicht vollumfänglich, aber doch im Wesentlichen entziehen. Die nachfolgende Zusammenstellung zeigt wesentliche Kennzahlen des Berichtsjahres.

SMA
2021
2020
2019
Umsatz in T€
2.852
3.710
3.528
EBITDA in T€
392
197
230
EBT in T€
219
60
87
Ergebnis in T€
131
38
53



Die Margensituation der SMA hat sich im Berichtsjahr verbessert. Lag die Rohmarge in 2020 - bezogen auf die Leistung - noch bei knapp 59%, so stieg diese Kennzahl im Berichtsjahr auf 62,7% an. Das liegt vor allem an der begonnenen Aufnahme von Großaufträgen, die in 2022 zu entsprechenden Umsätzen führen werden und im Berichtsjahr bereits - mit Herstellungskosten - als Bestandserhöhungen die Leistung entsprechend steigerten.

SMA
2021
2020
2019
Gesamtleistung in T€
5.114
4.932
4.479
Rohertrag in T€
3.209
2.907
3.136
Rohmarge in T€
63
59
70



Nachfolgend finden sich wesentliche Kennzahlen im Rahmen einer Ver­mögensstrukturanalyse. Es zeigt sich, dass die Gesellschaft flexibel und anpassungsfähig ist. Die Umlaufintensität konnte im Vergleich zum Vorjahr abermals gesteigert werden.

SMA
2021
2020
2019
Anlagevermögen in T€
866,0
7%
769,0
7%
866,0
24%
Umlaufvermögen in T€
2.688,0
93%
3.455,0
93%
2.688,0
76%
Sonstige in T€
10,0
0%
9,0
0%
10,0
0%
Summe in T€
3.564,0
100%
4.233,0
100%
3.564,0
100%



Inflations- und Wechselkurseinflüsse ergaben sich im Berichtsjahr nicht. Weiter werden von der Gesellschaft keine Gegenstände oder Anlagen genutzt, die gemietet oder geleast sind. Dies gilt ebenso für außerbilan­zielle Finanzierungsinstrumente.

Die Eigenkapitalsituation der SMA ist - wie bei einem Unternehmen in den ersten Wirtschaftsjahren typisch - etwas angespannt. Die Eigenka­pitalquote liegt bei 2,7 % und ist damit als unterdurchschnittlich zu be­zeichnen. Es ist aber gelungen, erneut einen Jahresüberschuss zu gene­rieren und das Eigenkapital zu erhöhen. In den nächsten Jahren wird es darauf ankommen, stabile Jahresüberschüsse zu generieren, um die Eigenkapitalpositionen auf branchenübliche Niveaus anzuheben.

PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Die Geschäftsentwicklung der SMA GmbH hängt in erster Linie an der Konjunktur der Automobilindustrie. Das abgelaufene Berichtsjahr 2021 ist im Wesentlichen durch drei Dinge gekennzeichnet: Die Transformation der Automobilwirtschaft vom Verbrenner zur Elektromobilität, die Auswirkungen der Pandemie und die Chipkrise als Folge gestörter Lieferketten. Dennoch gilt 2021, im Vergleich zum Vorjahr, als besseres Automobiljahr. Der weltgrößte Automarkt - China - konnte immerhin etwas zulegen. Dennoch ist zu konstatieren, dass die globale Autoproduktion nur noch bei 50 Millionen Einheiten liegt, in 2017 gab es noch einen weltweiten Austoß von 73,5 Mio. Autos. (Quelle: N-TV Wirtschaft: "Autojahr 2021 und die Folgen" vom 28.12.2021).

Weiterhin wird es einen Mix geben aus den etablierten Vebrennermotoren und der vor allem politisch gewollten Elektromobilität. Dazu gesellen sich Themen wie die zunehmende Digitalisierung und Automatisierung. Auch die Schlagworte, die bereits in den Vorjahren den Wandel der Automobilindustrie charakterisiert haben, bleiben präsent: Autonomes Fahren, synthetische Kraftstoffe, CO2-neutrale Antriebe, um nur eine wenige Themen zu nennen.

Für die SMA wird es darauf ankommen, Sondermaschinen für alle An­triebsarten bauen zu können. Einerseits im Markt der Verbrenner präsent zu bleiben, andererseits den Technologieschwenk zur E-Mobilität, den VW anführt, aber auch mitzugehen. Im Berichtsjahr hat die SMA die erkämpfte Marktposition weitgehend halten können.

Für 2022 und die Folgejahre wird es Aufgabe sein, unsere Stellung bei unserem Hauptkunden, der Volkswagen AG, weiter zu stärken. Dazu ist in 2021 ein wichtiger Schritt getätigt worden mit dem Gewinn eines Großauftrages. Überdies sind auch Themen jenseits der Automobilindustrie zu erkennen und zu bearbeiten. Dazu gehört auch, die in die Jahre gekommene IT-Ausstattung einer Modernisierung zu unterziehen.

Risiken bestehen für die SMA im erhöhten Maße, da die Gesellschaft nicht - wie zuvor die SASIT - über eine komfortable Eigenkapitalausstat­tung verfügt. Neben den skizzierten technischen und branchentypischen Risiken gibt es demnach auch finanzielle Risiken. Die SMA wird zurzeit durch langfristige Darlehen eines nahestehenden Unternehmens finanziert. Demgemäß gibt es ein erhöhtes Liquiditäts- und Fortbestehensrisiko, sollte die Liquiditätsausstattung der Gesellschaft beschnitten werden und die SMA keine Jahresüberschüsse erzielen. Eine Bestandsgefährdung ist zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Lageberichts zwar nicht absehbar, in der Verdichtung aller Risiken zu einem Gesamtrisiko ist es aber auch nicht auszuschließen.

Zum Zeitpunkt dieser Berichterstattung liegt der SMA ein Auftragsbe­stand vor, der einen Jahresumsatz in 2022 von etwa 10,7 Mio.€ erwarten lässt. Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass - aufgrund der zeitraumbezogenen Fertigung - ein wesentlicher Teil der Erlöse erst in 2023 anfallen wird, so dass sich das positive Ergebnis eben erst in 2023 manifestieren wird. Insoweit rechnen wir in 2022 mit einem Jahresüberschuss von etwa 100 T€ und einen Cash-Flow von ca. 300 T€.

Zwickau, 11. Februar 2022
Falk Noffke Eric Jurran

Bilanz

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen 663.976,08 769.126,47
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 0,00
II. Sachanlagen 663.974,08 769.126,47
B. Umlaufvermögen 9.446.931,07 3.455.397,87
I. Vorräte 4.318.019,10 2.325.925,75
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.754.437,70 667.708,19
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.374.474,27 461.763,93
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.885,10 9.403,72
Bilanzsumme, Summe Aktiva 10.116.792,25 4.233.928,06

Passiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital 247.478,22 116.137,30
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 91.137,30 53.031,28
III. Jahresüberschuss 131.340,92 38.106,02
B. Rückstellungen 208.231,56 128.868,67
C. Verbindlichkeiten 9.653.071,10 3.988.922,09
D. Passive latente Steuern 8.011,37 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 10.116.792,25 4.233.928,06

Anhang

ALLGEMEINE ANGABEN

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches und den Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die SMA Sächsischen Maschinen- und Anlagenbau GmbH ist eine kleine Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren in der Gliederung gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN

Die SMA GmbH hat Ihren Sitz in Zwickau und ist unter HRB 31997 beim Handelsregister Chemnitz eingetragen. Der Geschäftszweck ist:

ALLGEMEINE ANGABEN ZU INHALT UND GLIEDERUNG DES JAHRESABSCHLUSSES

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden nicht in Anspruch genommen.

ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Entgeltlich erworbene immateriellen Gegenstände des Anlagevermögens sowie Gegenstände des materiellen Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten bewertet und entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis abgeschrieben.

Geringwertige Gegenstände wurden sofort abgeschrieben.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, die regelmäßig ersetzt werden und ihr Gesamtwert für das Unternehmen von nachrangiger Bedeutung ist, wird mit einer gleichbleibenden Menge und einem gleichbleibenden Wert (Festwert) angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst, § 255 II 2 HGB) bewertet, sofern nicht nach § 253 IV HGB außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert geboten sind. In die Herstellungskosten der Erzeugnisse wurden Fremdkapitalzinsen, die im Herstellungszeitraum auf deren Finanzierung entfallen, nicht einbezogen.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen wurden brutto bilanziert, d.h. nicht offen von dem Bilanzposten "Vorräte" abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert bewertet. Erkennbaren Einzelrisiken wurde durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung von 1% berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmänni­scher Beurteilung notwendigen Betrages passiviert, erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Rückstellungen werden so bemessen, dass allen erkennbaren Risiken und ungewissen, aber wahr­scheinlichen Verpflichtungen Rechnung getragen wurde. Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr liegen nicht vor, so dass eine Diskontierung unterbleiben konnte.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

RÜCKSTELLUNGEN

Dotierung, Verbrauch und Auflösung der Rückstellungen im Berichtsjahr zeigt nachfolgender Rückstellungsspiegel.


Stand am
Verbrauch
Auflösung
Zuführung
Stand am

01.01.2021
2021
2021
2021
31.12.2021
Steuerrückstellungen
0 €
0 €
0 €
85.387 €
85.387 €
Archivierungskosten
10.250 €
0 €
0 €
0 €
10.250 €
Prüfungskosten
6.300 €
6.300 €
0 €
7.300 €
7.300 €
Resturlaubsansprüche
35.468 €
0 €
35.468 €
19.741 €
19.741 €
Sonstiges
76.851 €
49.002 €
13.949 €
71.654 €
85.554 €

128.869 €
55.302 €
49.417 €
184.082 €
208.232 €



RESTLAUFZEITEN DER VERBINDLICHKEITEN

Mit ausgewiesen werden hier die Verbindlichkeiten die im Rahmen der Ausgliederung auf die neue Gesellschaft von dieser Übernommen wurden. Zusätzlich sind im Rahmen der Ausgliederung Liquiditätshilfen geleistet worden die ebenfalls mit ihrer von den Parteien vereinbarten Laufzeit ausgewiesen sind. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Restlaufzeiten ergeben sich wie folgt:


mit einer Restlaufzeit von insgesamt

bis zu 1 Jahr
1-5 Jahre
mehr als 5 Jahre

T€
T€
T€
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen
0 €
0 €
2.319 €
Verbindlichkeiten gegnüber Kreditinstituten
0 €
0 €
800 €
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
163 €
0 €
0 €
Erhaltene Anzahlungen
6.357 €
0 €
0 €
Sonstige Verbindlichkeiten
9 €
0 €
0 €

6.529 €
0 €
3.119 €



BESICHERUNGEN

Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen i.H.v. 1,2 MIo. € sind durch Sicherungsrechte an den veräußerten Wirtschaftsgütern besichert. Für die weiteren Verbindlichkeiten bestehen die gesetzlichen Sicherungsrechte.

MITZUGEHÖRIGKEIT

Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen sind den sonstigen Verbindlichkeiten zuzuordnen.

ARBEITNEHMER

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 59 Personen.

VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEUTUNG NACH DEM GESCHÄFTSJAHR

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind haben sich nicht ergeben.

SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN

Die Gesellschaft hat die Immobilien angemietet. Hieraus ergeben sich ab dem Januar 2022 jährliche Mietverpflichtungen von 214 T€ (VJ: 144 T€).

Zwickau, 11. Februar 2022
gez. Falk Noffke      gez. Eric Jurran

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 02.06.2022 festgestellt.

Bestätigungsvermerk


Die Gesellschaft macht von den Erleichterungen der §§ 326 f. HGB Gebrauch. Der nachfolgend wiedergegebene Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers wurde für den aufgestellten vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 erteilt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die SMA Sächsische Maschinen und Anlagenbau GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SMA Sächsische Maschinen und Anlagenbau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom  1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der dort dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SMA Sächsische Maschinen und Anlagenbau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
·  entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und ·  vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informtionen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die inhaltlich nicht geprüften Bestandteile des Geschäftsberichtes insbesondere die Abschnitte B "Unternehmensplanung", Abschnitt E "Erläuterungen der Positionen der Bilanz", Abschnitt G "Erläuterungen der Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung".

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
· wesentlich Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder · anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaft geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss im Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichtes

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lagebericht getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
·  identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

·  gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

·  beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

·  ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs­legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

·  beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie, ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

·  beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

·  führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellten.

Jena, 11. Februar 2022
Brammertz & Lau GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Astrid Brammertz Wirtschaftsprüferin

Nachrichten & Medien

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Chronologischer Abdruck

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