Bibliographisches Institut AGLiquidiert

68167 Mannheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 153
Vorher
Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus Aktiengesellschaft
Eingetragen
1.1.1900
Branche
Verlegen von BüchernVerlegen von ZeitungenEinzelhandel mit Büchern
Gegenstand
Die Herstellung, die Vermarktung und der Vertrieb von Verlagserzeugnissen aller Art, jeder Form und jeden Mediums sowie die Aus- und Verwertung von Verlagsrechten und der Erwerb neuer Verlagsrechte. Hiervon umfasst sind insbesondere Druckerzeugnisse sowie elektronische Offline- und Online-Produkte, insbesondere in den Bereichen der Sprache und des Wissens.

Historie

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Management

NameRolle
Melpomeni Dr. Alexa
seit 20.10.2009
Prokura
Vorstandsmitglied
Timo Blümer
seit 2.10.2009
Vorstandsmitglied
Ilka Wesche
seit 25.5.2009
Prokura
Carsten Hiller
seit 25.5.2009
Prokura
Prokura
Prokura
Vorstandsmitglied
Prokura
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG

Mannheim

Konzern- und Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007

Aufsichtsrat

Andreas T.-Langenscheidt
Verleger, München
Vorsitzender

Hubertus Brockhaus
Rechtsanwalt, Wiesbaden
Stellvertretender Vorsitzender

Claudia Baumhöver
Verlegerin, München

Dr. Claus S. Hass
Rechtsanwalt, München

Dr. Florian Langenscheidt
Publizist, München

Prof. Dr. h.c. mult. Klaus G. Saur
Verleger, München

Vorstand

Dr. Alexander Bob (bis 30. September 2007)
Mannheim

Hans-Jörg Düllmann
Weinheim

Ulrich Granseyer
Worms

Marion Winkenbach (ab 1. Mai 2007)
Heidelberg

Lagebericht zum Geschäftsjahr 2007

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2007 von positiven Entwicklungen geprägt, insbesondere einem stärkeren Wirtschaftswachstum gegenüber den Vorjahren und einer rückläufigen Arbeitslosenquote.

Auch der Buchmarkt konnte im Berichtsjahr davon profitieren und konnte insgesamt ein Umsatzwachstum von 3 % erzielen. Damit hält die positive Entwicklung des Buchmarktes seit 2005 an – das Marktvolumen liegt jetzt bei 3,8 Mrd. € und hat damit nach dem Tiefstand im Jahr 2004 wieder das Niveau von 2002 erreicht.

Die Spartenentwicklung innerhalb des Buchhandels verlief dabei sehr uneinheitlich. Während Belletristik, Sachbuch und Ratgeber nur schwach wuchsen (Umsatzplus von 1 bis 3 %), legten Bild- und Kunstbände um 20 % zu, Kinder- und Jugendbuch sogar um 29 %. Die Steigerung im Kinder- und Jugendbuch ist allerdings weitgehend auf das Erscheinen des 7. Bandes der Harry-Potter-Reihe zurückzuführen. Einen leichten Umsatzrückgang gab es im Bereich „Sachbuch“ (–2 %) und einen dramatischen Einbruch in der Kategorie „Nachschlagewerke“ (–18 %). Zu diesem Rückgang passt,

a) dass das Buch als Informationsmedium mit –23 % ebenfalls deutlich rückläufig ist (als Unterhaltungsmedium hat das Buch übrigens um 24 % zugelegt),

b) dass die Internet-Reichweite, d.h. der Anteil an Personen ab 10 Jahren mit Internet-Zugangsmöglichkeit von zu Hause aus, nochmals gestiegen ist. Dieser Anteil liegt jetzt bei 66 % der gesamten Bevölkerung.

Diese Marktentwicklungen haben in der Umsatz- und Ergebnisentwicklung des Verlages deutliche Spuren hinterlassen.

Das Jahr 2007 wird vermutlich als ein Jahr in die Verlagsgeschichte eingehen, in dem der Verlag einerseits herausragende Printprodukte auf den Markt gebracht hat und die Mitarbeiter aller Abteilungen in besonderer Weise die großen und kleinen Herausforderungen bewältigen konnten, sich jedoch andererseits bei wenigen, aber gewichtigen Großwerken der Erfolg am Markt und bei den Kunden nicht wie geplant eingestellt hat. Deshalb bleiben wir leider hinter den Umsatzerwartungen zurück.

Erschwerend kommt hinzu, dass im Geschäftsjahr 2007 hohe Investitionen in die Entwicklung elektronischer Inhalte geflossen sind.

Die Verlagsgruppe BIFAB wird insgesamt rund 93,3 Mio. € Umsatz im Jahr 2007 erreichen, die BIFAB AG (ohne Schulbuch und Kalender) 65,5 Mio. € (nach 80,3 Mio. € im Jahr 2006).

Der Umsatzrückgang ist zu einem großen Teil auf die 24. Auflage des Bandes „Duden – Die deutsche Rechtschreibung“ zurückzuführen. Diese Auflage ist bekanntlich im Jahr 2006 zum Ende der Rechtschreibreform erschienen und hat im Vorjahr außerordentlich hohe Absatz- und Umsatzzahlen erzielt. Im Berichtsjahr sind Absätze und Umsatzniveau deutlich zurückgegangen und haben sich auf einem „normalen“ Niveau eingependelt. Im laufenden Jahr liegen Absätze und Umsätze wieder leicht über Plan.

Der oben geschilderte Rückgang des Umsatzvolumens bei Lexika spiegelt sich in den Zahlen unserer Nachschlagewerke direkt wider. Im Buchhandelssortiment musste der Verlag im Lexikonbereich entsprechend hohe Absatzrückgänge hinnehmen, betroffen sind Nachschlagewerke generell, also A–Z-Werke, Sachlexika, Nachschlagewerke für Kinder- und Jugendliche sowie Schülerlexika. Im Direktvertrieb verlief die Entwicklung bei Nachschlagewerken dagegen positiv: Die Absatzzahlen der Brockhaus-Produkte konnten durchweg gesteigert werden.

Die Investitionen in lexikalische Inhalte zur Weiterverwendung in elektronischen Medien sind im Jahr 2007 erheblich gewesen und belasten das Ergebnis zusätzlich stark. Der in dieser Größenordnung unvorhersehbare Rückgang des Marktvolumens bei Nachschlagewerken bei gleichzeitigen Investitionsanstrengungen in elektronische Medien ließ ein positives Ergebnis zum Jahresende nicht zu – das Ergebnis 2007 weist einen Jahresfehlbetrag in Höhe von rund –2,1 Mio. € aus. Der Verlag hat deshalb im Januar 2008 damit begonnen, tief greifende Anpassungsmaßnahmen in den Kostenstrukturen des Unternehmens anzudenken und vorzubereiten – die Umsetzung dieser Maßnahmen läuft und wird noch im Jahr 2008 abgeschlossen.

Auch wenn im Lexikongeschäft mit grundlegenden Marktverschiebungen und stark onlineorientiertem Mediennutzungsverhalten umgegangen werden muss, ist der Verlag insgesamt auf diese Veränderungen durch die frühzeitige Erweiterung seiner Geschäftsfelder vorbereitet.

Die in den letzten Jahren bewusst ausgebauten Standbeine Kinder- und Jugendbuch/Wissen und Lernen, Duden – Deutsche Sprache, Schulbuch und Kalender sind weiterhin stabil und auf Wachstumskurs. Sie sind kaum oder gar nicht durch das Internet gefährdet und besitzen gute bis sehr gute Zukunftsaussichten.

Verlagsbereich „Brockhaus – Print“

Die Arbeit im Verlagsbereich „Brockhaus – Print“ mit seinen beiden Programmbereichen „Allgemeine Lexika“ und „Thematisches Nachschlagen“ war im Jahr 2007 geprägt von der weiteren Optimierung der Arbeitsabläufe gerade im Bereich der allgemeinen Lexika und der Ausschöpfung von Synergien zwischen beiden Programmteilen. Eine wichtige Rolle spielten Medienkooperationen, da das Interesse der Verleger von Tages- und Wochenzeitungen sowie von Magazinen an fundierten Markeninhalten zur Herausgabe eigener Nachschlagereihen unvermindert anhielt.

Herauszuheben ist daneben auch die Zusammenarbeit mit inmediaONE – bekanntlich hat die Arvato-Tochter den Direktvertrieb von Großwerken unter der Marke Brockhaus übernommen. Die Zusammenarbeit verlief im Berichtsjahr sehr gut, der Door-to-Door-Vertrieb der Produkte war exzellent und konnte das bisherige Umsatzniveau steigern.

Das Bild im Programmbereich „Allgemeine Lexika“ ist differenziert zu betrachten. Der Markt für traditionelle Großlexika wie die „Brockhaus Enzyklopädie“ ist schwieriger geworden. So konnte weder die im Jahr 2006 abgeschlossene Standardausgabe noch die Sonderedition, für deren Einbandgestaltung Armin Mueller-Stahl gewonnen werden konnte, den erhofften Erfolg im Buchhandel erzielen – wenngleich Letztere ein so positives Medienecho fand, wie es wohl einmalig in der bisherigen Verlagsgeschichte ist.

Der „Brockhaus in sechs Bänden“, der im Herbst erschien, wurde vom Handel gut aufgenommen und eingekauft, blieb im Abverkauf aber leicht unter den Erwartungen. Ab November erschien Woche für Woche ein Band des in Kooperation mit der Tageszeitung „Die Welt“ und der Wochenzeitung „Welt am Sonntag“ herausgegebenen, auf insgesamt 21 Bände angelegten Lexikons. Trotz großer Werbekampagne hat dieses Werk die Erwartungen nicht erfüllt. Gute Absätze haben hingegen die kleineren, preisgünstigeren Werke erzielt, wie zum Beispiel „Meyers Universallexikon“ und „Der Große Brockhaus in einem Band“, beides attraktive Familienlexika mit ansprechender Gestaltung und üppiger Bebilderung. Der Programmbereich wird daher künftig vor allem auf die Palette der einbändigen Lexika setzen und zugleich lexikalische Angebote erarbeiten, die das Nachschlagen im Internet gezielt ergänzen können.

Im zweiten Programmbereich des Verlagsbereichs, dem „Thematischen Nachschlagen“, hielt durch erfolgreiche Medienkooperationen ein wichtiger umsatz- und ergebnisrelevanter Trend weiter an. Der phänomenale Erfolg der 20-bändigen Reihe von Themenlexika, die zusammen mit GEO realisiert wurden, hat sich fortgesetzt. Dem Kundeninteresse folgend, wurde noch eine zweite Staffel von nunmehr fünfzehn Bänden entwickelt, die in direktem Anschluss weitere faszinierende Themen in der für dieses Werk speziellen Vernetzung von moderner lexikalischer Information mit großartigen Reportagen von GEO zusammenführt. Auch die zweite Staffel – sie umfasste Themen wie Archäologie, Kunst und Architektur, Musik, Literatur, Wetter und Klima, Tiere und Pflanzen – wurde begeistert angenommen und hat Abonnentenzahlen im mittleren fünfstelligen Bereich erreichen können. Weitere Kooperationsprojekte mit GEO sind in Vorbereitung.

Ebenso erfolgreich konnte die dritte Kooperationsreihe mit der Wochenzeitung „Die Zeit“, „Der große Kulturführer“ in fünf Bänden, im Dezember 2007 abgeschlossen werden.

Die Kooperationseditionen haben auch deswegen weiterhin Relevanz für den wirtschaftlichen Erfolg des Verlagsbereichs, aber auch des Gesamtverlags, weil die bereits erwähnten veränderten Marktbedingungen für Lexika im Verbund mit der Konzentration im Sortimentsbuchhandel nicht ohne Auswirkungen auf die klassischen Handelsprodukte insgesamt, so auch die „Brockhaus Sachlexika“, bleiben. Hier werden durch neue, kreative Themen und Konzeptzuschnitte ständig Impulse gesetzt. Insgesamt hat die Reihe der „Brockhaus Sachlexika“ ihren festen Platz im Handel gefunden, fast alle Titel sind Marktführer in ihrem jeweiligen Themensegment. Vor diesem Hintergrund konnte im vergangenen Jahr die Reihe wiederum ausgebaut werden: Vorrangig ist der „Brockhaus Kochkunst“ zu nennen, der Informationen zu internationalen Speisen, Zutaten und Zubereitungsarten in neuartiger Vollständigkeit versammelt und so das Wissen um die gute Küche zu einem Wissensgebiet des Bildungskanons erhebt. Das Werk erzielte im Herbst- und Weihnachtsgeschäft deutlich überplanmäßige Absätze und ausgezeichnete Rezensionen. Auch in diesem Programmbereich ist die Zusammenarbeit mit inmediaONE ein wichtiges Standbein. Die thematischen Werke für den Direktvertrieb konnten ihren Umsatzanteil im Berichtszeitraum stabilisieren und ausbauen.

Nach dem erfolgreichen Relaunch der „Harenberg Kulturführer“ im Herbst 2006 mit vier Titeln wurde diese nun im modernen Zuschnitt etablierte Reihe weiter ausgebaut: Die Themenbände „Klaviermusik“ und „Kammermusik“ erschienen in zeitgemäßem Gewand, dazu gesellte sich als Novität der „Harenberg Kulturführer Malerei“. Hier finden Kulturinteressierte den ebenso kongenialen wie modernen Einstieg in faszinierende Kulturthemen.

Der Herbst 2007 war auch ein Herbst der Atlanten: Das den Markt anführende Atlasprogramm von Meyers konnte wiederum ausgebaut und erneuert werden. In gänzlich neuer Konzeption und in besonders gelungener, wirkungsvoller Gestaltung erschien „Meyers Satellitenbildatlas“, der faszinierende Aufnahmen aus dem Weltall mit einer breiten Vielfalt von Informationen in durchdachter Verknüpfung präsentiert. Das Bild der Erde in seiner ganzen Fülle bietet das Premiumwerk „Meyers Großer Weltatlas“ mit elektronischem Atlas auf DVD-ROM. Dieses großformatige „Kartenwerk der Extraklasse“ wurde durchgehend aktualisiert und wiederum erweitert. Völlig neu ist das 162 Seiten umfassende, innovative Inhaltsmodul „Globale Welt – die Welt in thematischen Karten“, das die Zusammenhänge unserer zunehmend globalen Existenz nachvollziehbar macht. „Meyers Neuer Weltatlas“ erschien ebenfalls in gründlich aktualisierter und erweiterter Neuauflage und behauptete sich – als meistverkaufter Atlas Deutschlands – glänzend als das Werk mit dem besonders attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis.

Im Frühjahr wurde das sehr erfolgreiche Programm der Duden-Kreuzworträtsellexika ausgebaut und fortgesetzt: „Das große Kreuzworträtsel Lexikon“ erschien nun ergänzt um eine CD-ROM mit Rätselgenerator, mit dem sich Rätselfans ihre eigenen Rätsel erstellen können. Um 10.000 Fragen und Antworten erweitert wurde das „Duden – Profi Kreuzworträtsel Lexikon“, ein sehr beliebter Titel für alle echten Ratefüchse.

Einen höchst erfreulichen, überplanmäßigen Zuspruch erzielte in der Reihe „Duden – Allgemeinbildung“ das Familienbuch „Was jeder wissen muss“. In besonders zugänglicher und lebendiger Weise bietet der Band Information und Unterhaltung, zugleich aber auch eine ganz solide Wissensbasis.

Eine Neuentwicklung ist das Taschenbuch „Duden – Recht A–Z“, das für viele Situationen in Beruf und Alltag Information und Hilfe bietet. Abschließend erwähnt seien die Neuauflagen von zwei bewährten Klassikern, nämlich „Brockhaus Deutsche Geschichte in Schlaglichtern“ und „Duden – Wirtschaft von A bis Z“, ein Werk, das auch in der Fachwelt immer wieder hohe Anerkennung findet.

Verlagsbereich „Kinder- und Jugendbuch“

– Wissen und Lernen –

Von den ersten Pappbüchern bis hin zu Nachschlagewerken für Abiturienten reicht das wachsende Programm dieses Verlagsbereichs, segmentiert nach den Marken Duden, Meyers, Brockhaus sowie Guinness World Records.

Der steigende Bedarf des Marktes an Büchern, die Kinder und Jugendliche in der Entwicklung von Sprachvermögen und Wissenserwerb fördern, findet auch in den Programmen dieses Verlagsbereichs seinen Niederschlag. Produkte unter der Marke Duden sind als effektive Lernbegleiter und Nachschlagewerke für Kinder und Jugendliche aller Altersstufen positioniert und gehören zu dem am stärksten wachsenden Segment in diesem Verlagsbereich.

Für die Zielgruppe der Schüler sind es vor allem die begleitenden Titel zum lehrplanbezogenen Schulwissen, die Schülern das Lernen außerhalb der Schule erleichtern. Die erfolgreich eingeführte neue Reihe „Einfach klasse in“ wurde durch weitere Titel für Sekundarstufe I und Grundschule ausgebaut und um sehr absatzstarke Einzeltitel wie die „Diktattrainer“ ergänzt. Den Anforderungen an das Lernen im Medienverbund stellt sich nach wie vor die „Basiswissen Schule“-Reihe, deren neue Bände inzwischen mit einer DVD ausgestattet sind. Auch die neue Serie der „Prüfungstrainer“ für Realschulabschluss und Abitur mit Downloadmöglichkeit von bundeslandspezifischen Prüfungsklausuren aus dem Internet sowie die Diktatübungen für den CD- oder MP3-Player öffnen unser Buchangebot weiter für die zielgruppengerechte und zweckmäßige Kombination mit neuen Medien. Als Umsatzträger ist sicherlich die achtbändige „Abiturkassette“ mit CD-ROM hervorzuheben, die sich wieder auf Platz eins aller Abiturkassetten positionieren konnte. Zur Komplettierung unseres Angebotes in unterschiedlichen Preissegmenten erfolgte der Start der niedrigpreisigen Reihe „Deutsch/Mathe in 15 Minuten“, die das tägliche Üben zur Wiederholung des Schulstoffes und Vorbereitung von Klassenarbeiten unterstützt.

Auch in diesem Jahr stand das Thema der frühkindlichen Bildung wieder im Fokus von Bildungspolitik und Öffentlichkeit. Nicht nur Novitäten wie das „Kinder Brockhaus Bilderlexikon“ und Pappbücher mit Fühlelementen zur Wortschatzerweiterung stellen hier ein passendes Angebot dar, sondern auch das „Duden – Kindergarten-Wörterbuch“, das den erwarteten Sprachentwicklungsstand von Kindern vor der Einschulung nicht nur abbildet, sondern auch durch Vorlesetexte und Wortschatzrätsel fördert. Dass spielerisches Lernen aber nicht nur durch Buchformate abgedeckt werden muss, zeigt die neue Lernspielreihe „Spiel dich schlau“, die in Kooperation mit dem bekannten Spielehersteller Haba gemeinsam entwickelt und vertrieben wurde. Mit diesen hochwertig ausgestatteten Lernspielen konnte unter der Marke Duden erstmals die Vertriebsschiene Kindergarten und Spielwarenhandel systematisch bedient werden, ohne dort eigenes Vertriebspotenzial aufzubauen. Diesen erfolgreich eingeschlagenen Weg gilt es, auch in Zukunft weiterzuverfolgen.

Der Erfolg der Erstlesereihe „Lesedetektive“ setzte sich auch im Jahr 2007 ungebrochen fort und umfasst inzwischen bereits 25 Titel mit weiterem Ausbaupotenzial. Durch Arbeitshandreichungen für Lehrer im Internet konnten wir dem großen Interesse der Grundschullehrer an dieser Reihe noch weiter entgegenkommen. Auch für die jungen Leser/-innen selbst und deren Eltern konnte im Internet unter www.lesedetektive.de ein attraktives Angebot zum Thema Leseförderung mit enger Anbindung an die wachsende Buchreihe bereitgestellt werden.

Novitäten wie „Meyers Kinder Länderlexikon“, ein neuer Titel „Kinder Brockhaus Experimente“, Kinder- und Jugendbrockhaus, Nachschlagewerke zu den Themen Ritter und Geschichte oder Novitäten der Reihe „Meyers kleine Kinderbibliothek“, deren Relaunch nunmehr abgeschlossen ist, stützen das Kindersachbuchsegment.

Unser Vorjahresergebnis noch mal übertroffen hat das Jahrbuch „Guinness World Records“. Die TV-Präsenz des Themas in der großen RTL-Show und in regelmäßig ausgestrahlten Clipshowformaten ergab zusammen mit der Präsentation im Handel, erfolgreicher Pressearbeit und Liveveranstaltungen einen gelungenen Marketingmix, der ausschlaggebend für diesen außergewöhnlichen Erfolg war.

Kooperationen sind im Kinder- und Jugendbuch in diesem Jahr verstärkt angebahnt worden: Kooperationen mit GEOlino, mit dem Spielehersteller Haba, mit Ferrero, Daimler-Benz, Brunnen und anderen zeigen das breite Spektrum.

Verlagsbereich „Duden – Deutsche Sprache“

Nachdem das Ende der Rechtschreibreform dem Band „Duden – Die deutsche Rechtschreibung“ im Jahr 2006 noch einmal einen überaus erfreulichen Erfolg bescherte, hat sich dieser traditionelle Bestseller 2007 auf gewohnt hohem Niveau eingependelt. Auch 2007 ist es den Mitbewerbern nicht annähernd gelungen, seine herausragende Marktführerschaft anzugreifen. So bleibt der Duden im 127. Jahr seines Bestehens das mit großem Abstand führende Wörterbuch der deutschen Sprache. Eine im Frühjahr mit dem Marktforschungsinstitut SINUS Sociovision (Heidelberg) durchgeführte Befragung hat die feste Bindung des Publikums an den Duden eindrucksvoll bestätigt, wie sie auch den im Zusammenwirken mit der Abteilung Brockhaus-Duden Neue Medien (BDNM) beschrittenen Weg hin zu sprachtechnologischer Korrektursoftware als zukunftsweisend ausgewiesen hat. Über das gesamte Produkt- und Medienspektrum hinweg bleibt Duden im Bewusstsein der befragten Kreise die erste Adresse, wenn es um die Lösung alltagssprachlicher Probleme und Fragen geht.

In diesem Zusammenhang haben Dudenredaktion und BDNM den weiteren Ausbau des elektronischen Sprachwissensnetzes und des elektronischen Duden-Volltextkorpus vorangetrieben. Beide sind wesentliche Voraussetzung für die Entwicklung und Erarbeitung qualitativ führender elektronischer und konventioneller Nachschlagewerke zur deutschen Sprache und vor allem für den weiteren Ausbau sprachtechnologischer Produkte und Dienstleistungen rund um den „Duden Korrektor“.

Im Zentrum des klassischen Wörterbuchprogramms standen 2007 die Veröffentlichung der mittlerweile bereits 4. Auflage des „Großen Fremdwörterbuchs“, das jetzt mit CD-ROM angeboten wird. Außerdem wurde die 2. Auflage des „Großen Buchs der Zitate und Redewendungen“ veröffentlicht, ebenfalls neu mit CD-ROM.

Überaus erfreulich gestartet ist daneben die 6. Auflage des Titels „Richtiges und gutes Deutsch“ aus der Reihe „Der Duden in zwölf Bänden“, für die erstmals mit Prof. Peter Eisenberg ein externer Bearbeiter gewonnen werden konnte. Eisenberg ist einer der führenden deutschen Sprachwissenschaftler. Für seine Verdienste um die deutsche Sprache wurde ihm im Herbst 2007 der Konrad-Duden-Preis der Stadt Mannheim zuerkannt.

Aus der Reihe „Der kleine Duden“ sind die Titel „Deutsches Wörterbuch“ (7. Auflage) und „Fremdwörterbuch“ (6. Auflage) neu erschienen. Fortgeführt und ausgebaut wurde außerdem das Ratgeberprogramm mit den Titeln „Professionelles Bewerben – leicht gemacht“ (2. Auflage) sowie „Reden halten – leicht gemacht“ und „Rechtschreibung und Grammatik – leicht gemacht“. Die 3. Auflage des „Großen Vornamenlexikons“ sowie mehrere Duden-Taschenbücher runden das Programm der Dudenredaktion ab, das 2007 insgesamt 16 Neuerscheinungen umfasst.

Dass die Dudenredaktion im Bewusstsein der deutschen Sprachgemeinschaft die führende Instanz in allen Sprachfragen ist, verdankt sie neben ihrer Programmarbeit der seit annähernd 100 Jahren erteilten Sprachberatung. Von den Sprachberaterinnen und Sprachberatern der Duden-Sprachberatung wurden im Jahr 2007 ca. 36.000 telefonische Anfragen beantwortet. Der seit dem Jahr 2000 im vierzehntägigen Rhythmus veröffentlichte elektronische Newsletter schreibt seine Erfolgsgeschichte stetig fort. Im Jahr 2007 konnte die Zahl der Abonnenten von 107.000 auf 127.000 erhöht werden. Als zeitgemäße Ergänzung bietet die Duden-Sprachberatung seit Herbst 2007 außerdem Sprachberatungs-Podcasts mit Themen rund um die deutsche Sprache im Internet zum Herunterladen an. Diese gesprochenen Texte sind aus dem Stand bestens aufgenommen worden und ergänzen den Newsletter in hervorragender Art und Weise.

Verlagsbereich „Brockhaus-Duden Neue Medien“

Das Jahr 2007 war ein für die digitalen Produkte und Dienstleistungen des Verlages besonders erfolgreiches. An erster Stelle ist hier die Sparte „Sprachtechnologie“ zu nennen. Das Leitprodukt, der „Duden Korrektor“, setzte sich in der neu herausgegebenen vierten Version sowohl in einschlägigen Tests und Rezensionen in den Medien als auch im Markt eindrucksvoll durch und gilt unangefochten als Standard und Marktführer. Der stetig breiter werdenden Nachfrage wurde durch die Veröffentlichung von weiteren Programmversionen wie z.B. dem „Duden Korrektor für Adobe InDesign“ Rechnung getragen. Neben solchen direkt einsetzbaren Programmversionen erfuhr auch der als „Duden Proof Factory“ angebotene linguistische Kern der Software sehr erfreuliche Nachfrage. Diese für den Investitionsgütermarkt erstellte Programmkomponente ermöglicht es Dritten, eigene Software um eine Rechtschreib- und Grammatikprüfung von Duden zu erweitern. Mit der Deutschen Presse-Agentur und der Austria Presse Agentur konnten zwei führende deutschsprachige Nachrichtenagenturen als Partner und Kunden gewonnen werden, was u.a. in einem neuen Prüfmodus entsprechend der Vorzugsschreibungen der Presse-Agenturen Ausdruck fand. Mit weiteren wichtigen Agenturen sind wir im Gespräch und stehen kurz vor Vertragsabschlüssen.

Neben den Erfolgen im Produktbereich kommt der Sprachtechnologie von Duden eine inzwischen tragende Rolle bei der Erarbeitung von Wörterbüchern zu. Ein objektorientiert modelliertes Datennetz, in dem das Wissen über die deutsche Sprache nicht nur medienneutral, sondern auch werkübergreifend gespeichert ist, dient als Grundlage aller wichtigen neuen Wörterbuchveröffentlichungen. Diese außerordentliche technologische Leistung ermöglicht es dem Verlag, bei steigender Kosteneffizienz die Qualität und Konsistenz der Nachschlagewerke, und mithin seine führende Position in diesem Bereich, weiter auszubauen.

Im Bereich „Digitale Lexika und Wörterbücher“ setzte sich die Entwicklung des Vorjahres fort. Einem Rückgang der Umsätze in den Handelsstrecken steht Wachstum in den beiden Vertriebswegen „Direktvertrieb“ und „Downloadshop“ gegenüber, die beide gegenüber dem Vorjahr noch einmal deutlich zulegen konnten.

Gut vorangekommen ist das Unternehmen insgesamt im Bereich Onlinepublishing. Die Websites des Verlages entwickeln sich in Suchmaschinenplatzierung, Abrufzahlen und Reichweite konstant positiv. Dies gilt insbesondere für das Lexikonportal „Meyers Lexikon online“, das seinen Benutzern nicht nur kostenlos abrufbare Lexikoninhalte bietet, sondern auch die Möglichkeit, mit Verbesserungsvorschlägen und eigenen Beiträgen mitzuwirken.

Mit einer fast 20 %igen Überschreitung des Planwerts fuhr der Verlagsbereich „Neue Medien“ einen Rekordumsatz ein. Zur maximalen Nutzung seiner Stärken gerade in diesem für die Zukunftsgestaltung wichtigen Verlagsteil hat das Unternehmen seit dem 1. Januar 2008 die Produktabteilungen von Brockhaus-Duden Neue Medien zu jeweils eigenen Verlagsbereichen aufgewertet, die seitdem in ihren jeweiligen Geschäftsfeldern agieren und künftig getrennt berichten werden.

B. Darstellung der Lage der Gesellschaft

I. Ertragslage

Das Geschäftsjahr 2007 war geprägt von Umsatzrückgängen in den Sparten „Allgemeine Lexika“ und „Duden“. Die Umsatzminderung im Bereich „Duden“ resultierte aus dem außerordentlichen Erfolg der 24. Auflage des Rechtschreibdudens im Geschäftsjahr 2006. Die Umsatzreduzierung im Geschäftsfeld „Allgemeine Lexika“ ist auf den starken Rückgang des Marktvolumens zurückzuführen. Die Umsatzzuwächse in allen übrigen Sparten konnten diese Umsatzrückgänge nicht kompensieren.

Aufgrund der Umsatzrückgänge ist beim Bruttoergebnis vom Umsatz eine Verschlechterung um 11.331 T€ auf 18.575 T€ festzustellen. In Relation zum Umsatz verschlechterte sich die Marge um rund 9 Prozentpunkte.

Als Ursache hierfür sind u. a. der Minderumsatz mit hochrentierlichen Titeln in der Sparte „Duden“ anzuführen. Weiterhin negativ wirkt sich in der Marge der unzureichende Absatz eines Kooperationswerkes („Welt Lexikon“) verbunden mit erhöhten Werbekosten im Zusammenhang mit dem Freibuchversand (Band 1) sowie die vorsichtige Bewertung der verbleibenden Bestände der 21. Auflage der „Brockhaus Enzyklopädie“ aus. Zu nennen sind ebenso die unter Plan liegenden Absatzzahlen der Sonderedition „Armin Mueller-Stahl“.

Die Vertriebskosten beinhalten im Wesentlichen Werbekosten, Sachkosten für das Marketing und die Auslieferung sowie Personalaufwendungen. Die Verminderung der Vertriebskosten im Berichtsjahr ist auf reduzierte Werbekosten und umsatzbedingte verminderte Vertriebsaufwendungen auch im Außendienst zurückzuführen.

Die Verwaltungskosten setzen sich im Wesentlichen aus Personalaufwendungen sowie Sachkosten im Zusammenhang mit der Infrastruktur der Gesellschaft zusammen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen weiterbelastete Kosten an verbundene Unternehmen sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten u.a. Rechts- und Beratungskosten, Forderungsverluste, Währungskursverluste, Zuführungen zu Wertberichtigungen zu Forderungen sowie Aufsichtsratshonorare. Die Verminderung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert im Wesentlichen aus der im Geschäftsjahr 2006 in dieser Position enthaltenen Abzinsung des Körperschaftsteuerguthabens aufgrund der Umstellung vom Anrechnungsverfahren zum Halbeinkünfteverfahren.

Die Beteiligungserträge enthalten folgende Erträge:

Der Kalenderverlag Mannheim GmbH, Mannheim (1.612 T€)

F.A. Brockhaus GmbH, Leipzig (710 T€)

Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG, Zug (381 T€)

sonstige (17 T€)

Mit folgenden Gesellschaften wurden im Jahr 2005 Ergebnisabführungsverträge geschlossen, welche jeweils zu folgenden Erträgen führten:

A – Z Satztechnik GmbH, Mannheim (240 T€)

wissenswert24 Buch und Medien GmbH, Mannheim (2 T€)

Brockhaus-Duden Neue Medien GmbH, Mannheim (23 T€)

Das Zinsergebnis resultiert im Wesentlichen aus der Konzerninnenfinanzierung und den Zinsaufwendungen aus dem Kontokorrent.

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

Das um rund 6.436 T€ verschlechterte Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus der starken Reduzierung des Bruttoergebnisses vom Umsatz einhergehend mit einer Verminderung der Vertriebskosten und einer Verbesserung des Finanzergebnisses.

Bilanzverlust

Der Bilanzverlust in Höhe von –1.529 T€ ergibt sich aus dem Jahresfehlbetrag in Höhe von –2.109 T€ zuzüglich des Gewinnvortrags in Höhe von 580 T€.

II. Finanzlage

Ziel unseres Finanzmanagements ist es, die Liquidität der Unternehmung langfristig zu sichern und zu gewährleisten.

Unter Berücksichtigung der Veränderungen der Bilanzposten gegenüber dem Vorjahr lassen sich die finanziellen Bewegungen im Berichtsjahr mit ihrer Auswirkung auf die Finanzlage der Gesellschaft wie folgt zuordnen:

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Cashflow-Kennzahlen 2007
T€
2006
T€
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 5.763 5.370
Zu-/Abfluss aus Investitionstätigkeit –1.722 –3.252
Zu-/Abfluss aus Finanzierungstätigkeit –4.438 –42
Zahlungswirksame Veränderung aus Geschäftstätigkeit –397 2.076

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist aufgrund der Verminderung der Vorräte und der Verringerung der Kundenforderungen positiv.

Der negative Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von –1.722 T€ resultiert im Wesentlichen aus Investitionen in die immateriellen Vermögensgegenstände wie Software und Bildrechte.

Aufgrund einer Dividendenausschüttung in Höhe von 4.393 T€ ergibt sich ein negativer Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von –4.438 T€.

Insgesamt ergibt sich somit eine Verringerung des Finanzmittelbestandes um rund 397 T€.

Der in der AG ausgewiesene Finanzmittelbestand beinhaltet über das Cashpooling die Finanzmittel aller inländischen Konzernunternehmen.

III. Vermögenslage

Die Bilanzsumme verringerte sich im Geschäftsjahr 2007 um 7.740 T€ auf 75.649 T€. Die Entwicklung ist im Wesentlichen auf das verminderte Eigenkapital, bedingt durch den Jahresfehlbetrag im Berichtsjahr, sowie auf die Dividende für das Geschäftsjahr 2006 zurückzuführen.

Die Vorräte sind um 5.523 T€ gefallen. Aufgrund der Auslieferung der noch ausstehenden Bände der im Herbst 2006 vollständig erschienenen 21. Auflage der „Brockhaus Enzyklopädie“ wurde der Bestand der Vorräte verringert. Weiterhin wurden die noch auf Lager befindlichen Vorräte der 21. Auflage der „Brockhaus Enzyklopädie“ aufgrund der geänderten Marktbedingungen vorsichtig bewertet.

Die Verringerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 1.765 T€ auf einen Forderungsbestand von insgesamt 17.804 T€ ist umsatz- und stichtagsbedingt.

C. Mitarbeiter

Unser Anliegen ist es, die richtigen Menschen zur richtigen Zeit am richtigen Arbeitsplatz einzusetzen, denn motivierte und qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für ein zukunftsorientiertes Unternehmen ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Wir wollen Fähigkeiten und Fertigkeiten unserer Mitarbeiter fördern und als erfolgsentscheidende Ressourcen nutzen.

Die Anzahl der Mitarbeiter lag im Jahr 2007 durchschnittlich bei 244. Im Vergleich zum Vorjahr verminderte sich die Anzahl der durchschnittlich Beschäftigten um eine Person.

D. Umweltschutz

Auf die Nutzung umweltgerechter Materialien wird bei der Produktion unserer Titel großer Wert gelegt.

Selbstverständlich arbeiten wir mit Lieferanten zusammen, die die Anforderungen an die Chain of Custody (Produktkette) von PEFC erfüllen bzw. einen Zeichennutzungsvertrag mit der RESY Organisation für Wertstoffentsorgung GmbH abgeschlossen haben.

E. Risikobericht

Unser Risikomanagementsystem ist in die Aufbau- und Ablauforganisation integriert und stützt sich auf den Planungs- und Controllingprozess mit entsprechender Berichterstattung.

Zur Stärkung unseres bereits bestehenden internen Kontrollsystems haben wir im Geschäftsjahr 2006 SAP eingeführt. Weitere Module mit interner Vernetzung sollen in naher Zukunft ebenfalls implementiert werden.

Auf der Grundlage der Profitcenterstruktur erfolgen jährliche Planungen, die sowohl eine Profitcenterergebnisrechnung als auch eine GuV-, Bilanz- und Liquiditätsplanung für den gesamten Verlag beinhalten.

Die zeitnahen Soll-Ist-Vergleiche mit differenzierten Analysen ermöglichen kurzfristige Reaktionen, z. B. auf Nachfrageveränderungen und Fehlentwicklungen. Die jährliche operative Unternehmensplanung wird ergänzt durch eine strategische Planung mit strategischem Controlling nach Profitcentern und eine operative Mehrjahresplanung, um frühzeitig Tendenzen und Veränderungen zu erkennen und bewertbar zu machen.

Gesamtwirtschaftliches Risiko

Das Geschäftsklima war insgesamt im Geschäftsjahr 2007 weiterhin freundlich.

Das Marktumfeld im Buchhandel ist jedoch in unseren Sparten nun schon länger durch eine schwache Konjunkturlage und eine entsprechend verhaltene Konsumneigung gekennzeichnet. Durch ein konsequentes Kostenmanagement in Verbindung mit Effizienzsteigerungen soll dieses Marktrisiko abgefedert werden.

Finanzwirtschaftliches Risiko

Nennenswerte finanzwirtschaftliche Risiken aus Währungs- und Kursänderungen ergeben sich nicht. Die Finanzierung des Unternehmens ist auch nach dem nicht befriedigenden Ergebnis des Geschäftsjahres 2007 durch eine solide Eigenkapitalausstattung, ausreichende Kreditlinien und eine gute Liquiditätslage gesichert.

Operatives Risiko

Im Geschäftsjahr 2007 ist eine schnellere Substitution der allgemeinen Lexika durch das Internet eingetreten als zunächst erwartet. Diesem Risiko sind wir damit begegnet, dass wir neben dem Printgeschäft zusätzlich verstärkt in elektronische Medien investiert haben.

Die Produkt- und Umweltrisiken sind eher von untergeordneter Bedeutung, wobei die Qualitätssicherung und der Einsatz umweltgerechter Materialien permanent einen hohen Stellenwert einnehmen.

Für mögliche Schadensfälle und Haftungsrisiken haben wir Versicherungen abgeschlossen, die die finanziellen Folgen von möglicherweise eintretenden Risiken begrenzen.

Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sind nicht erkennbar.

F. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

In Bezug auf die Mehrheitsbeteiligung der Langenscheidt Verlagsgesellschaft für Wissen und Sprache mbH in München und der kraft Zurechnung weiterhin mit Mehrheit beteiligten Langenscheidt KG, Berlin und München, haben wir den in § 312 AktG vorgeschriebenen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt. Unsere Schlusserklärung dazu lautet: „Unsere Gesellschaft erhielt bei jedem ausgeführten Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung. Sonstige Maßnahmen haben nicht vorgelegen.“

G. Prognosebericht und Ausblick

Das Geschäftsklima wird auch im Geschäftsjahr 2008 insgesamt weiter freundlich sein.

In unseren Sparten rechnen wir jedoch mit einer Stagnation. Die Konzentration im Buchhandel wird wie in den vergangenen Jahren weiter zunehmen, wenn auch nicht mehr in so großen Schritten. Aufgrund der hohen Marktanteile und der meist führenden Marktposition unserer Produkte sind wir von der zunehmenden Konzentration nicht negativ betroffen.

Das Marktvolumen im Bereich „Allgemeine Lexika“ wird im Jahr 2008, wie bereits im Jahr 2007, weiterhin stark rückläufig sein. Das hat zur Folge, dass das gesamte Unternehmen im Geschäftsjahr 2008 umstrukturiert werden muss. Die Neuorganisation erfordert dabei neben dem konsequenten Kostenmanagement im Sach- und Fremdkostenbereich auch Personalfreisetzungen.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Tätigkeit wird der Ausbau der Sprachtechnologie sein. Bisher haben wir den „Duden Korrektor“ in seinen verschiedenen Ausprägungen hauptsächlich im „b2c-Geschäft“ verkauft. Zukünftig werden wir diese Technologie vor allem auch im „b2b-Geschäft“ vermarkten. Gerade auf diesem Vertriebsweg versprechen wir uns erhebliche Umsatzzuwächse.

In den Sparten „Kinder- und Jugendbuch“ sowie „Schule und Lernen“ werden wir wie bisher kontinuierlich organisch wachsen. Aufgrund der sich abzeichnenden Marktveränderungen beim schulischen und außerschulischen Lernen können durchaus strukturelle Änderungen im Geschäftsjahr notwendig werden. Hierbei geht es dann um eine strukturell und organisatorisch stärkere Verzahnung von Vormittagsmarkt (Schulbuch) und Nachmittagsmarkt (Kinder- und Jugendbuch/Schule und Lernen).

Im Bereich „Thematisches Nachschlagen“ erwarten wir für das Geschäftsjahr 2008 einen Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr. Im Geschäftsjahr 2007 war das starke Wachstum dieser Sparte wesentlich auf das in Kooperation mit der Zeitschrift GEO vermarktete Themenlexikon zurückzuführen. Dieser Erfolg wird im Jahr 2008 nicht wiederholbar sein. Im Jahr 2009 wird dann wieder eine Umsatzausweitung in dieser Sparte zu verzeichnen sein.

Stabile Umsätze erwarten wir in der Sparte „Duden“. In diesem Bereich rechnen wir im Geschäftsjahr 2009 mit erheblichen Umsatzzuwächsen.

Insgesamt wird der Umsatz im Geschäftsjahr 2008 leicht rückläufig sein. Im Ergebnis des Geschäftsjahres 2008 werden auch die Kosten der Umstrukturierung enthalten sein. Diese führen zu außerordentlichen Belastungen, die für das laufende Jahr noch kein positives Ergebnis erwarten lassen.

Der positive Effekt der Maßnahmen wirkt sich erst vollständig im Geschäftsjahr 2009 aus, sodass wir erst dann wieder mit einem positiven Ergebnis rechnen.

H. Sonstige Angaben

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres im Sinne des § 289 Abs. 2 HGB: Die reduzierten Absatzchancen im lexikalischen Bereich haben dazu geführt, dass die Kostenstruktur an die verringerten Umsätze anzupassen ist. Die Gesellschaft wird neu zu strukturieren sein, wobei auch von Personalfreisetzungen auszugehen ist.

Aufgrund der Investitionen in elektronische Medien könnte es zu einer Beeinträchtigung der Geschäftsbeziehungen zu einem Großkunden kommen. Durch den intensivierten Kontakt zu diesem Großkunden gehen wir aber davon aus, dass wir die Geschäftsbeziehungen unvermindert fortsetzen und sogar ausbauen werden.

Die Gesellschaft tätigt nur im branchenüblichen Umfang eigene Forschungen und Entwicklungen.

Die Gesellschaft unterhält derzeit keine Zweigniederlassungen.

Mannheim, den 14. März 2008

Der Vorstand

Bericht des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat hat die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und im Geschäftsjahr 2007 die Führung der Geschäfte durch den Vorstand überwacht und ihn beratend begleitet.

Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat regelmäßig zeitnah und umfassend über alle für das Unternehmen relevanten Fragen der Planung, der Geschäftsentwicklung und der Risikolage sowie über den Stand der geplanten Akquisitionsvorhaben.

Im Geschäftsjahr 2007 fanden acht Aufsichtsratssitzungen statt. Der Aufsichtsrat hat während des Geschäftsjahres keine Ausschüsse gebildet.

Alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung sowie die strategische Ausrichtung des Unternehmens und Themen der wirtschaftlichen Konsolidierung hat der Aufsichtsrat eingehend mit dem Vorstand erörtert und, wenn dies nach Gesetz oder Satzung erforderlich war, genehmigt.

Ein besonderer Schwerpunkt der Beratung mit dem Vorstand war – wie auch im Jahr zuvor – die strategische Ausrichtung des Verlages. Hierbei ging es sowohl um die Ausweitung bestehender Geschäftsfelder als auch um das veränderte Nachschlageverhalten einzelner Zielgruppen, bedingt durch die fortschreitende Nutzung des Internets. Dabei stand die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle für zukünftige Präsentationsformen unserer lexikalischen Inhalte im Vordergrund. Aufgrund der Wachstumsdynamik des Internets wurden weiterhin die Chancen unserer allgemeinen Print-Nachschlagewerke diskutiert.

Darüber hinaus erfolgten Beratungen über die Intensivierung der Arbeit in unseren neuen Geschäftsfeldern, vor allem im Schulbuch- und Kalenderbereich. Insbesondere im Kalenderbereich gilt es, Synergien zu heben und leistungsfähige Strukturen für die weiter gehende Markterschließung aufzubauen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 einschließlich Lagebericht und der Konzernabschluss einschließlich Lagebericht sowie der Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen für das Geschäftsjahr 2007 wurden vom Vorstand vorgelegt und von der in der Hauptversammlung vom 4. Juli 2007 zum Abschlussprüfer gewählten H.-F. Breiler & H.-J. Schnabl OHG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, geprüft. Die Prüfungsberichte zum Jahresabschluss und zum Konzernabschluss tragen jeweils den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers gemäß § 322 HGB. Der Bestätigungsvermerk zum Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen lautet: „Nach unserer pflichtgemäßen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass 1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind, 2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war.“

Der Aufsichtsrat hat die Berichte geprüft und mit den Abschlussprüfern eingehend erörtert. Der Aufsichtsrat hat nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss, den Konzernabschluss und die Schlusserklärung des Vorstands zum Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erhoben und stimmt dem Ergebnis des Abschlussprüfers zu. Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2007 wurde in der Aufsichtsratssitzung vom 27. Mai 2007 gebilligt und damit nach § 172 AktG festgestellt. In dieser Sitzung wurde auch der Konzernabschluss mit Lagebericht verabschiedet.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand für die erfolgreiche Führung der Gesellschaft und für die guten und konstruktiven Gespräche bei allen Gelegenheiten. Für das hohe Engagement dankt der Aufsichtsrat auch im Namen der Aktionäre.

 

Mannheim, im Mai 2008

Der Aufsichtsrat

Andreas T.-Langenscheidt, Vorsitzender

Bilanz der AG zum 31. Dezember 2007

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  Anhang 31.12.2007 31.12.2006
AKTIVA   T€
A. Anlagevermögen (3)    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände   2.783.928,75 2.433
II. Sachanlagen   8.038.593,24 8.922
III. Finanzanlagen   19.476.905,08 19.288
    30.299.427,07 30.643
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe   240.462,76 418
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen   4.576.730,01 8.779
3. Fertige Erzeugnisse und Waren   9.027.645,87 10.810
4. Geleistete Anzahlungen   639.550,00 0
    14.484.388,64 20.007
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (4)    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen   17.803.745,93 19.569
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen   6.605.027,93 6.394
3. Sonstige Vermögensgegenstände   1.819.254,47 1.742
    26.228.028,33 27.705
III. Flüssige Mittel   4.540.467,94 4.937
    45.252.884,91 52.649
C. Rechnungsabgrenzungsposten (5) 96.193,91 97
    75.648.505,89 83.389
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  Anhang 31.12.2007 31.12.2006
PASSIVA   T€
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital (6) 16.316.664,00 16.317
II. Kapitalrücklage   9.977.406,52 9.977
III. Gewinnrücklagen (7) 16.791.406,69 16.791
IV. Bilanzverlust/-gewinn   ./. 1.529.409,32 4.972
    41.556.067,89 48.057
B. Rückstellungen (8)    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen   11.750.888,00 11.387
2. Steuerrückstellungen   278.029,00 360
3. Sonstige Rückstellungen   4.381.250,26 6.945
    16.410.167,26 18.692
C. Verbindlichkeiten (9)    
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen   0,00 9
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   3.840.001,44 4.336
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   12.299.739,02 10.251
4. Verbindlichkeiten aus Steuern   506.960,53 994
5. Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit   0,00 7
6. Sonstige Verbindlichkeiten   951.770,65 1.040
    17.598.471,64 16.637
D. Rechnungsabgrenzungsposten   83.799,10 3
    75.648.505,89 83.389

Gewinn-und-Verlust-Rechnung der AG für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007

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  Anhang   2007   2006
        T€
1. Umsatzerlöse (11)   65.523.878,12   80.314
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen   ./. 46.949.072,45 ./. 50.407
3. Bruttoergebnis vom Umsatz     18.574.805,67   29.907
4. Vertriebskosten   ./. 16.707.998,34 ./. 17.876
5. Allgemeine Verwaltungskosten   ./. 8.282.673,84 ./. 8.484
6. Sonstige betriebliche Erträge (14)   2.356.476,26   1.981
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen (15) ./. 1.394.770,83 ./. 2.048
8. Ergebnis vor Finanzergebnis     5.454.161,08   3.480
9. Beteiligungsergebnis (16)   3.184.009,08   967
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge (17)   729.762,17   365
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (17) ./. 556.558,48 ./. 473
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   ./. 2.096.948,31   4.339
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag     19.679,33   1.379
14. Sonstige Steuern   ./. 31.683,12 ./. 32
15. Jahresfehlbetrag/-überschuss   ./. 2.108.952,10   5.686
16. Gewinnvortrag     579.542,78   86
17. Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen     0,00 ./. 800
18. Bilanzverlust/-gewinn (20) ./. 1.529.409,32   4.972

Anhang zum Jahresabschluss der AG zum 31. Dezember 2007

1. Grundsätzliche Angaben

Der Jahresabschluss wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt.

Soweit ein Wahlrecht zur Darstellung gesetzlich bestimmter Sachverhalte in der Bilanz und der Gewinn-und-Verlust-Rechnung oder im Anhang besteht, erfolgen die Angaben teilweise im Anhang.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, Währungsumrechnung

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und in der Regel in drei bis vier Jahren abgeschrieben. Vermögensgegenstände, deren Nutzung vertraglich zeitlich begrenzt ist, werden entsprechend der vertraglichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Grundstücke und Bauten erfolgen, soweit zulässig, linear. Die übrigen Sachanlagen werden degressiv abgeschrieben.

Die Verteilung der Abschreibungen erfolgt in der Regel nach Maßgabe der jeweils kürzesten steuerlich für zulässig gehaltenen Nutzungsdauer. Geringwertige Anlagegüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten oder fortgeführten Buchwerten bilanziert. Die gesetzlich vorgeschriebene Wertaufholung wurde berücksichtigt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungsgemeinkosten einbezogen, zum Teil erfolgt die Ermittlung retrograd ausgehend vom Verkaufspreis. Alter und eingeschränkte Verwendbarkeit der Vorräte werden durch entsprechende Abschläge berücksichtigt. Für in Vorjahren abgeschriebene, jedoch noch verkäufliche Vorräte wurden Zuschreibungen vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten angesetzt, jeweils gekürzt um notwendige Wertberichtigungen.

Der Teilwert der Pensionsverpflichtungen wird nach versicherungsmathematischen Methoden auf Basis eines Zinsfußes von 6 % errechnet. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen wurden im Geschäftsjahr die Richttafeln RT 2005G zugrunde gelegt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen bilanziert.

Fremdwährungen werden grundsätzlich mit dem Kurs am Einbuchungstag umgerechnet. Bei wesentlichen negativen Abweichungen zum EZB-Referenzkurs am Bilanzstichtag werden die entsprechenden Kursverluste berücksichtigt.

3. Entwicklung des Anlagevermögens

Die Aufgliederung der Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Berichtsjahr sowie die 2007 vorgenommenen Abschreibungen ergeben sich aus der nachstehenden Aufstellung.

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Anschaffungskosten          
  1.1.2007 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2007
 
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 9.491.729,62 1.300.812,34 14.407,00 20.785,69 10.798.920,65
Geleistete Anzahlungen 29.052,14 45.237,50 8.266,45 (20.785,69) 45.237,50
Immaterielle Vermögensgegenstände 9.520.781,76 1.346.049,84 22.673,45 0,00 10.844.158,15
Grundstücke und Bauten 15.752.545,54 0,00 0,00 42.755,08 15.795.300,62
Technische Anlagen und Maschinen 2.062.596,42 0,00 0,00 0,00 2.062.596,42
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.069.971,49 262.534,63 690.417,98 0,00 7.642.088,14
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 55.909,41 7.653,52 13.154,33 (42.755,08) 7.653,52
Sachanlagen 25.941.022,86 270.188,15 703.572,31 0,00 25.507.638,70
Anteile an verbundenen Unternehmen 19.273.842,22 175.490,23 186.112,36 4.457.023,09 23.720.243,18
Beteiligungen 4.470.708,08 0,00 0,00 (4.457.023,09) 13.684,99
Finanzanlagen 23.744.550,30 175.490,23 186.112,36 0,00 23.733.928,17
Total Anlagevermögen 59.206.354,92 1.791.728,22 912.358,12 0,00 60.085.725,02
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Wertberichtigungen            
  1.1.2007 Zugänge Abgänge Zuschreibungen Umbuchungen 31.12.2007
 
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 7.087.462,49 987.117,86 14.350,95 0,00 0,00 8.060.229,40
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 7.087.462,49 987.117,86 14.350,95 0,00 0,00 8.060.229,40
Grundstücke und Bauten 7.956.074,77 468.793,10 0,00 0,00 0,00 8.424.867,87
Technische Anlagen und Maschinen 1.690.805,76 212.907,11 0,00 0,00 0,00 1.903.712,87
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.372.152,48 396.308,56 627.996,32 0,00 0,00 7.140.464,72
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 17.019.033,01 1.078.008,77 627.996,32 0,00 0,00 17.469.045,46
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 200.000,00 4.457.023,09 4.257.023,09
Beteiligungen 4.457.023,09 0,00 0,00 0,00 (4.457.023,09) 0,00
Finanzanlagen 4.457.023,09 0,00 0,00 200.000,00 0,00 4.257.023,09
Total Anlagevermögen 28.563.518,59 2.065.126,63 642.347,27 200.000,00 0,00 29.786.297,95
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Buchwerte    
  31.12.2007 31.12.2006
  T€
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 2.738.691,25 2.404
Geleistete Anzahlungen 45.237,50 29
Immaterielle Vermögensgegenstände 2.783.928,75 2.433
Grundstücke und Bauten 7.370.432,75 7.796
Technische Anlagen und Maschinen 158.883,55 372
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 501.623,42 698
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.653,52 56
Sachanlagen 8.038.593,24 8.922
Anteile an verbundenen Unternehmen 19.463.220,09 19.274
Beteiligungen 13.684,99 14
Finanzanlagen 19.476.905,08 19.288
Total Anlagevermögen 30.299.427,07 30.643

Bilanzerläuterungen

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4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2007 2006
  T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 17.803.745,93 19.569
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0,00) (0)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.605.027,93 6.394
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0,00) (0)
Sonstige Vermögensgegenstände 1.819.254,47 1.742
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (1.218.647,47) (1.329)
  26.228.028,33 27.705

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen zum überwiegenden Teil Forderungen aus Warenlieferungen an Buchhändler und Kaufhäuser.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen das abgezinste Körperschaftsteuerguthaben, welches aus dem Übergang vom steuerlichen Anrechnungsverfahren auf das Halbeinkünfteverfahren resultiert.

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5. Rechnungsabgrenzungsposten 2007 2006
  T€
Übrige 96.193,91 97
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6. Gezeichnetes Kapital 2007 2006
  T€
Das Grundkapital beläuft sich am 31. Dezember auf 16.316.664,00 16.317
und ist in 627.564 Stückaktien eingeteilt. Die Aktien lauten auf den Namen und jede Stückaktie gewährt eine Stimme.    
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7. Rücklagen 2007 2006
  T€
Gesetzliche Rücklage 705.848,16 706
Andere Gewinnrücklagen 16.085.558,53 16.085
Gewinnrücklagen 16.791.406,69 16.791
Entwicklung der Gewinnrücklagen 2007 2006
  T€
Stand 1. 1. 16.791.406,69 15.991
Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen 0,00 800
Stand 31. 12. 16.791.406,69 16.791

8. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für erwartete Remissionen und Bildhonorare für bereits erschienene Werke. Weiterhin wurden Rückstellungen gebildet für rückständige Urlaubsansprüche, Ausgleichsansprüche der Handelsvertreter, ausstehende Honorare, Abfindungen für Personalfreisetzungen sowie alle sonstigen erkennbaren Risiken.

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9. Verbindlichkeiten 2007 2006
  T€
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 9
davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr (0,00) (9)
davon mit einer Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren (0,00) (0)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren (0,00) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.840.001,44 4.336
davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr (3.840.001,44) (4.336)
davon mit einer Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren (0,00) (0)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren (0,00) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber    
verbundenen Unternehmen 12.299.739,02 10.251
davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr (12.299.739,02) (10.251)
davon mit einer Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren (0,00) (0)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren (0,00) (0)
Verbindlichkeiten aus Steuern 506.960,53 994
davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr (506.960,53) (994)
davon mit einer Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren (0,00) (0)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren (0,00) (0)
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 7
davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr (0,00) (7)
davon mit einer Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren (0,00) (0)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren (0,00) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 951.770,65 1.040
davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr (483.773,20) (527)
davon mit einer Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren (261.145,70) (261)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren (206.851,75) (251)
  17.598.471,64 16.637
Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert.    
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10. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen 2007 2006
  T€
Sonstige finanzielle Verpflichtungen    
Verbindlichkeiten aus Miet- und Leasingverträgen 1.112.590,06 1.451
fällig im nächsten Jahr 687.748,10 702
fällig in 1 bis 5 Jahren 424.841,96 749
fällig nach Ablauf von 5 Jahren 0,00 0

Erläuterungen zur Gewinn-und-Verlust-Rechnung

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11. Umsatzerlöse 2007 2006
  T€
Bücher, elektronische Medien 65.523.878,12 80.314
Aufgliederung nach Regionen    
Deutschland 59.975.204,00 76.747
Direktexporte 5.548.674,12 3.567
  65.523.878,12 80.314
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12. Materialaufwand 2007 2006
  T€
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 20.884.791,27 26.774
Aufwendungen für bezogene Leistungen 6.090.198,57 6.778
  26.974.989,84 33.552
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13. Personalaufwand/Mitarbeiter 2007 2006
  T€
Löhne und Gehälter 12.055.230,15 12.968
Soziale Abgaben 2.056.876,89 2.002
Aufwendungen für Altersversorgung 1.238.240,97 1.173
  15.350.348,01 16.143
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) 2007 2006
Bereich Herstellung 121 125
Bereich Vertrieb 67 62
Bereich Verwaltung 56 58
  244 245
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14. Sonstige betriebliche Erträge 2007 2006
  T€
  2.356.476,26 1.981

Es handelt sich hauptsächlich um Kostenumlagen für Personal-, Raum- und Sachkosten an die Tochtergesellschaften, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Erträge aus Vertriebs- und Auslieferungskosten von Kooperationspartnern.

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15. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2007 2006
  T€
  1.394.770,83 2.048

Es handelt sich hauptsächlich um Aufwendungen für Beratungsleistungen, Zuführungen zu den Wertberichtigungen auf Forderungen, Aufsichtsratsbezüge und Kosten für die Hauptversammlung.

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16. Beteiligungsergebnis 2007 2006
  T€
Beteiligungserträge 2.719.921,19 481
davon aus verbundenen Unternehmen (2.703.162,07) (467)
Erhaltene Gewinne aufgrund von Gewinnabführungsverträgen 264.087,89 486
Zuschreibungen Anteile an verbundenen Unternehmen 200.000,00 0
  3.184.009,08 967
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17. Zinsergebnis 2007 2006
  T€
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 729.762,17 365
davon aus verbundenen Unternehmen (470.121,11) (344)
Zinsen und ähnliche Aufwendungen ./. 556.558,48 ./. 473
davon an verbundene Unternehmen (411.405,26) (253)
  173.203,69 ./. 108

Sonstige Angaben

18. Beteiligungsverhältnisse

Die Langenscheidt Verlagsgesellschaft für Wissen und Sprache mbH, München, hat mit Wirkung vom 23. Juni 1997 von der Langenscheidt KG, Berlin und München, eine Mehrheitsbeteiligung übernommen. Die Langenscheidt KG gilt kraft Zurechnung (§ 16 Abs. 1 und 4 AktG) weiterhin als mit Mehrheit beteiligt.

19. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates und des Vorstandes

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrates betrugen 56.500,00 €. Die Gesamtbezüge des Vorstandes beliefen sich auf 604.505,41 €.

Für Verpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstandes und ihren Hinterbliebenen sind 3.171.634,00 € zurückgestellt, ausschließlich für Pensionen; die laufenden Bezüge betrugen 231.614,82 €.

Die Mitglieder des Aufsichtsrates und des Vorstandes sind oben genannt.

20. Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns

Da im Berichtsjahr ein Bilanzverlust ausgewiesen wird, ist dieser zwingend auf neue Rechnung vorzutragen.

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21. Angaben gemäß § 285 Nr. 11 HGB:        
  Anteil am Kapital
%
Währung Eigenkapital Währung '000 Ergebnis Währung '000
Bibliographisches Institut GmbH, Leipzig 100,00 652 20
F.A. Brockhaus GmbH, Leipzig 99,98 7.873 361
Brockhaus-Duden Neue Medien GmbH, Mannheim 100,00 252 23¹
Der Kalenderverlag Mannheim GmbH, Mannheim (ehemals Brockhaus Service GmbH) 100,00 8.106 545
WEINGARTEN Promotion Service GmbH, Weingarten 100,00 195 92
wissenswert24 Buch und Medien GmbH, Mannheim 100,00 21
Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG, Zug/Schweiz 100,00 CHF 1.209 629
Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus Verlag GmbH, Zürich/Schweiz 100,00 CHF 19 ./. 1
Südbuch Vertrieb AG, Zug/Schweiz 100,00 CHF 765 15
Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus GmbH, Wien/Österreich 100,00 26 ./. 1
Brockhaus online GmbH, Mannheim 100,00 230 ./. 3
Thüringer Verlagsauslieferung Langenscheidt KG, Gotha 25,00 keine Angaben keine Angaben
A–Z Satztechnik GmbH, Mannheim 100,00 99 240¹
DUDEN PAETEC GmbH, Berlin 74,80 ./. 3.482 ./. 724
NBV Neue Bildungsmedien Versandbuchhandlung GmbH, Berlin 100,00 16 14¹
PVG PAETEC Vermittlungsgesellschaft mbH, Berlin 100,00 25 26¹
¹Ergebnis vor Gewinnabführungsvertrag        

 

Mannheim, den 14. März 2008

Der Vorstand

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der

Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus Aktiengesellschaft, Mannheim

für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen in der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmässiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstösse, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmässiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen in die Rechnungslegung eingeflossenen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmässiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Frankfurt am Main, den 19. März 2008

H.-F. Breiler & H.-J. Schnabl OHG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Schnabl, Wirtschaftsprüfer

Gallus, Wirtschaftsprüfer

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2007

A. Die Konzernstruktur

Im Mittelpunkt der Konzernentwicklung standen die Geschäftsbereiche der AG, die dort im Lagebericht erläutert werden. Wesentliche weitere Geschäftsbereiche werden über inländische Tochtergesellschaften für das Kalendergeschäft und das Schulbuchgeschäft abgewickelt.

Im Folgenden werden für die im Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften, die in der Aufstellung des Anteilsbesitzes des Verlages Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG unter Punkt 2 des Anhangs aufgeführt sind, der jeweilige Geschäftsgegenstand sowie die Geschäftsentwicklung kurz beschrieben.

Inländische Tochtergesellschaften

Die Firma Der Kalenderverlag Mannheim GmbH, Mannheim, befasst sich seit dem Geschäftsjahr 2006 mit der Herstellung, Vermarktung und dem Vertrieb des Kalenderprogramms der Marken Harenberg, Weingarten, Brockhaus, Meyers und Duden.

Unter den Marken Harenberg, Brockhaus, Meyers und Duden vertreibt die Gesellschaft Tisch- und Abreißkalender, vorwiegend mit Tages- oder Wochenkalendarium, wohingegen die Marke Weingarten für qualitativ hochwertige Wandkalender mit Monatskalendarium steht.

Die Firma WEINGARTEN Promotion-Service GmbH, Weingarten, ist eine Tochtergesellschaft der Der Kalenderverlag Mannheim GmbH, Mannheim, und befasst sich mit der Vermarktung und dem Verkauf des Kalenderprogramms der Muttergesellschaft sowie weiteren Werbeartikeln an Industriekunden.

Die Firma DUDEN PAETEC GmbH, Berlin, ist ein Schulbuchverlag mit mathematisch-naturwissenschaftlichem Schwerpunkt, der sich mit der Entwicklung und Realisierung von Schulbuchprogrammen beschäftigt.

Darüber hinaus führt die Gesellschaft eine eigene Wirtschaftsakademie, die sich mit beruflichen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, Outplacement, Coaching und Karriereberatungen beschäftigt. In fast 50 Instituten deutschlandweit werden Lerntherapien für Kinder und Jugendliche mit Rechen-, Lese-Rechtschreib- oder Englischschwächen angeboten.

Die Firma NBV Neue Bildungsmedien Versandbuchhandlung GmbH, Berlin, befasst sich mit dem Vertrieb von Verlagswerken der Muttergesellschaft DUDEN PAETEC GmbH, Berlin. Mit der Muttergesellschaft DUDEN PAETEC GmbH, Berlin, besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.

Die Firma PVG PAETEC Vermittlungsgesellschaft mbH, Berlin, ist eine Tochtergesellschaft der DUDEN PAETEC GmbH, Berlin, und beschäftigt sich mit der Organisation und Durchführung von Transfermaßnahmen und sonstigen Maßnahmen zur Qualifizierung und Vermittlung von Personal. Mit der Muttergesellschaft DUDEN PAETEC GmbH, Berlin, besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.

Die Firma Bibliographisches Institut GmbH, Leipzig, wird als eigenständiges Redaktionsbüro geführt, das seine Aufwendungen von der Muttergesellschaft erstattet bekommt. Im Berichtsjahr wurden im Wesentlichen Redaktionsleistungen für Printwerke sowie Entwicklungen einer Onlineplattform im Auftrag der Muttergesellschaft erbracht.

Die Firma F.A. Brockhaus GmbH, Leipzig, hält die Rechte an dem Namen Brockhaus und erzielt Einnahmen aus der Vergabe von Lizenzen an den Verlag Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG.

Die Firma Brockhaus-Duden Neue Medien GmbH, Mannheim, befasst sich im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsvertrages mit dem Verlag Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG, Mannheim, mit der Herstellung und dem Handel von elektronisch gespeicherten Informationen sowie deren Datenträgern. Mit der Muttergesellschaft besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.

Die Firma wissenswert24 Buch und Medien GmbH, Mannheim, beschäftigt sich mit dem Vertrieb von Verlagsprodukten der Muttergesellschaft und dem Kalenderprogramm von der Gesellschaft Der Kalenderverlag Mannheim GmbH, Mannheim, über das Internet an Endkunden. Mit der Muttergesellschaft besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.

Die Firma A–Z Satztechnik GmbH, Mannheim, ist vorwiegend für die Muttergesellschaft tätig und bekommt die Kosten von dieser erstattet. Daneben wurden in geringem Umfang Leistungen für Dritte erbracht. Mit der Muttergesellschaft besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.

An der Firma Tanto Portal Solutions GmbH i.L., München, wurden im Geschäftsjahr 2007 weitere 50 % der Geschäftsanteile erworben. Anschließend fand die Umfirmierung in die Brockhaus online GmbH, Mannheim, statt. Die Gesellschaft wird sich zukünftig mit der Vermarktung elektronischer Inhalte beschäftigen.

Die Firma Thüringer Verlagsauslieferung Langenscheidt KG, Gotha, befasst sich mit der Lagerung und Auslieferung von Handelswaren, insbesondere von Verlagserzeugnissen aller Art und den damit verbundenen Serviceleistungen.

Ausländische Tochtergesellschaften

Die Firma Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG in Zug (Schweiz) befasst sich mit der Belieferung des Schweizer Buchhandels mit den Verlagswerken der Muttergesellschaft.

Die Firma Südbuch Vertrieb AG in Zug (Schweiz) hat im Geschäftsjahr 2002 ihre bisherige Tätigkeit weitgehend eingestellt und befasst sich nur noch mit der Abwicklung von Altaufträgen aus dem Ankauf von Lieferverträgen für Großlexika von Reise- und Versandbuchhändlern.

Die Firmen Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus Verlag GmbH in Zürich (Schweiz) und Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus GmbH in Wien (Österreich) waren nicht aktiv.

Sämtliche Gesellschaften einschließlich der Muttergesellschaft tätigen nur im branchenüblichen Umfang eigene Forschungen und Entwicklungen.

B. Darstellung des Geschäftsverlaufs

I. Geschäftsentwicklung

Die Geschäftsentwicklung bei den zum Konsolidierungskreis gehörenden Gesellschaften war unterschiedlich. Während bei der Muttergesellschaft ein Umsatzrückgang mit negativem Ergebnis zu verzeichnen war, haben die Tochtergesellschaften – mit Ausnahme der DUDEN PAETEC GmbH, Berlin, positive Ergebnisse erzielen können. Bei der DUDEN PAETEC GmbH, Berlin, ist im Geschäftsfeld Wirtschaftsakademie der Ausfall von Fördermitteln aus dem Europäischen Sozialfonds ursächlich für die Ergebnisbelastung. Weiterhin enthält der Konzern im Wesentlichen die Umsätze der Kalenderverlage und der Schweizer Töchter.

II. Ertragslage

Umsatzentwicklung

Der Umsatz im Konsolidierungskreis liegt im Jahr 2007 bei 92.646 T€. Ursächlich für den Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen der Umsatzrückgang bei Lexika und Wörterbüchern bei der Muttergesellschaft. In allen anderen Geschäftsfeldern der Muttergesellschaft und bei der DUDEN PAETEC GmbH, Berlin, ist eine positive Umsatzentwicklung zu verzeichnen.

Ergebnisentwicklung

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist mit –4.408 T€ im Jahr 2007 negativ. Die Ursachen liegen im Rückgang des Lexikonmarktes im Buchhandel einerseits, in der Beendigung der Rechtschreibreform 2006 und dem daraus resultierenden Absinken des Absatzes des Rechtschreibwörterbuchs andererseits. Daraus ergibt sich eine Verschlechterung des Bruttoergebnisses vom Umsatz um –11.028 T€ einhergehend mit einer Reduzierung der Marge um rund 6 Prozentpunkte auf 32 % vom Umsatz.

Des Weiteren wirken sich bereits getätigte Investitionen im Bereich elektronischer Medien belastend auf das Ergebnis aus.

III. Finanzlage

Ziel unseres Finanzmanagements ist es, die Liquidität des Konzerns langfristig zu sichern und zu gewährleisten.

Unter Berücksichtigung der Veränderungen der Bilanzposten gegenüber dem Vorjahr lassen sich die finanziellen Bewegungen im Berichtsjahr mit ihrer Auswirkung auf die Finanzlage der Gesellschaft wie folgt zuordnen:

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  2007 2006
  T€ T€
Cashflow nach DVFA/SG ./. 1.077 8.319
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 4.327 9.689
Cashflow aus der Investitionstätigkeit ./. 1.711 ./. 5.845
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ./. 4.393 0
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 5.554 7.331

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus dem Konzernergebnis, den Abschreibungen auf das Anlagevermögen sowie aus den Verminderungen der Vorräte, Forderungen und der sonstigen Rückstellungen.

Nach Investitionen in das Anlagevermögen und der Auszahlung von Dividenden ist eine Verringerung des Finanzmittelstandes um –1.777 T€ auf 5.554 T€ zu verzeichnen.

Die Gesellschaft tätigte im Berichtsjahr Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von 2.077 T€. Davon betrafen 1.517 T€ immaterielle Vermögensgegenstände wie z.B. Software und Bildrechte. Investitionen in das Sachanlagevermögen erfolgten mit 560 T€.

IV. Vermögenslage

Die Bilanzsumme verringerte sich im Geschäftsjahr 2007 um –11.790 T€ auf 63.98 T€. Ursächlich dafür sind – unter Berücksichtigung diverser Saldierungen – im Wesentlichen der Konzernjahresfehlbetrag sowie die Ausschüttung der Dividende für das Geschäftsjahr 2006.

Das Vorratsvermögen verminderte sich um –4.640 T€ auf 21.506 T€ aufgrund der Auslieferung der noch ausstehenden Bände der im Herbst 2006 vollständig erschienenen 21. Auflage der „Brockhaus Enzyklopädie“. Weiterhin wurden die noch auf Lager befindlichen Vorräte der 21. Auflage der „Brockhaus Enzyklopädie“ aufgrund der geänderten Marktbedingungen vorsichtig bewertet.

Die Verringerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um –3.445 T€ auf 19.909 T€ ist umsatz- und stichtagsbedingt.

Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 51 % und verringerte sich somit um rund 4 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr.

C. Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2007 verringerte sich die Anzahl der Mitarbeiter um 2 auf 484. Damit ist die Belegschaft nahezu konstant geblieben.

D. Umweltschutz

Auf die Nutzung umweltgerechter Materialien wird bei der Produktion unserer Titel großer Wert gelegt. Wo immer möglich, verwenden wir Papiere, die aus Rohstoffen stammen, die aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern gewonnen werden. Dabei arbeiten wir mit Lieferanten zusammen, die die Anforderungen an die Chain of Custody (Produktkette) von PEFC erfüllen bzw. einen Zeichennutzungsvertrag mit der RESY-Organisation für Wertstoffentsorgung GmbH abgeschlossen haben. Der Einsatz chlorfrei gebleichten Papiers für die Printprodukte gehört zum Standard. Die Abfälle werden im Unternehmen getrennt gesammelt und der Müllverwertung zugeführt.

E. Risikobericht

Um mögliche Risiken aus der Konzernentwicklung zu erkennen und ihnen zu begegnen, werden unterschiedliche Systeme eingesetzt. Das konzernweite Berichtswesen gewährleistet sachgerechte und zeitnahe Informationen zur wirtschaftlichen Entwicklung und dient als Frühwarnindikator für Markt- und Wettbewerbsveränderungen. Durch zeitnahe Analysen können Fehlentwicklungen frühzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen rechtzeitig ergriffen werden.

Die jährliche operative Unternehmensplanung wird ergänzt durch eine strategische Planung mit strategischem Controlling nach Gesellschaften und innerhalb der Gesellschaften nach Profitcentern und eine operative Mehrjahresplanung, um frühzeitig Tendenzen und Veränderungen zu erkennen und bewertbar zu machen.

Gesamtwirtschaftliches Risiko

Das Geschäftsklima war insgesamt im Geschäftsjahr 2007 weiterhin freundlich. Das Marktumfeld im Buchhandel ist jedoch in unseren Sparten nun schon länger durch eine schwache Konjunkturlage und eine entsprechend verhaltene Konsumneigung gekennzeichnet. Durch ein konsequentes Kostenmanagement in Verbindung mit Effizienzsteigerungen soll dieses Marktrisiko abgefedert werden.

Finanzwirtschaftliches Risiko

Nennenswerte finanzwirtschaftliche Risiken aus Währungs- und Kursänderungen ergeben sich nicht. Die Finanzierung des Konzerns ist auch nach dem nicht befriedigenden Ergebnis des Geschäftsjahres 2007 durch eine solide Eigenkapitalausstattung, ausreichende Kreditlinien und eine gute Liquiditätslage gesichert.

Operatives Risiko

Im Geschäftsjahr 2007 ist deutlich geworden, dass das Thema Nachschlagen im Internet zunehmend an Bedeutung gewinnt. Dem sich daraus ergebenden Risiko im Hinblick auf Buchhandelsausgaben unserer Nachschlagewerke sind wir damit begegnet, dass wir zusätzlich verstärkt in elektronische Medien investiert haben. Darüber hinaus intensivieren wir die Zusammenarbeit mit inmediaONE, um die sehr rentable Basis für den Absatz von Brockhaus-Nachschlagewerken im Direktvertrieb zu erhalten und auszubauen. Weiterhin werden wir sowohl das Programm im Kalendergeschäft als auch die Sparte „Schulbuch“ ausbauen, die sehr gute Umsatzzuwächse und hohe Renditen erwarten lassen.

Die Produkt- und Umweltrisiken sind eher von untergeordneter Bedeutung, wobei die Qualitätssicherung und der Einsatz umweltgerechter Materialien einen hohen Stellenwert einnehmen. Für mögliche Schadensfälle und Haftungsrisiken sind Versicherungen abgeschlossen, die die finanziellen Folgen von möglicherweise eintretenden Risiken begrenzen.

Nach Überprüfung der gegenwärtigen Risikosituation sind bestandsgefährdende Risiken nicht erkennbar.

F. Prognosebericht

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland wird auch im Geschäftsjahr 2008 insgesamt weiter freundlich sein.

In den Sparten der Muttergesellschaft rechnen wir jedoch mit einer Stagnation. Die Konzentration im Buchhandel wird wie in den vergangenen Jahren weiter zunehmen, wenn auch nicht mehr in so großen Schritten. Das Marktvolumen im Buchhandel im Bereich „Allgemeine Lexika“ wird im Jahr 2008, wie bereits im Jahr 2007, rückläufig sein, im Bereich Direktvertrieb aber stabil bleiben bzw. sogar wachsen.

Im Kalendergeschäft rechnen wir für das Geschäftsjahr 2008 aufgrund des Zusammengehens mit dem Heye Verlag mit stark ansteigenden Umsätzen. Die Umsatzsteigerungen in der Sparte „Schulbuch“ werden zunehmend unsere Position in diesem speziellen Markt festigen.

Die veränderte Marktsituation im Buchhandel im lexikalischen Bereich erfordert, dass die Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG im Geschäftsjahr 2008 an verschiedenen Stellen umzustrukturieren ist. Bei dieser Restrukturierung geht es vor allem um die Senkung der Kostenbelastung des Unternehmens. Konsequenterweise sind hiervon alle Kostenbereiche betroffen. Bei dieser Neuorganisation ist neben dem konsequenten Kostenmanagement im Sach- und Fremdkostenbereich auch von Personalfreisetzungen auszugehen.

Insgesamt gehen wir im Geschäftsjahr 2008 von einer stabilen Umsatzentwicklung aus. Das Ergebnis 2008 wird die Restrukturierungskosten enthalten, die zu einer außerordentlichen Ergebnisbelastung führen werden.

Die positive Wirkung der Maßnahmen wirkt sich erst vollständig im Geschäftsjahr 2009 aus, sodass wir erst dann wieder mit positiven Ergebnisentwicklungen rechnen.

G. Sonstige Angaben

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres im Sinne des § 289 Abs. 2 HGB: Die reduzierten Absatzchancen im lexikalischen Bereich haben dazu geführt, dass die Kostenstruktur auf die verringerten Umsätze anzupassen ist. Die Gesellschaft wird neu zu strukturieren sein, wobei alle Kostenbereiche (Sach- und Fremdkosten, Personalkosten) betroffen sein werden.

Mit Wirkung zum 1. 4. 2008 haben der Verlag Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG, Mannheim, und die Gesellschafter der Heye Verlag GmbH, Unterhaching, die Holding „Kalenderverlag KVH GmbH“ mit Sitz in Unterhaching gegründet.

Die Gesellschafter der Heye Verlag GmbH, Unterhaching, bringen die Heye Verlag GmbH, Unterhaching, als Sacheinlage in die Kalenderverlag KVH GmbH, Unterhaching, ein. Der Verlag Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG bringt den Verlag Der Kalenderverlag Mannheim GmbH, Mannheim, als Sacheinlage in die Kalenderverlag KVH GmbH, Unterhaching, ein. Die Muttergesellschaft ist zu 56,9 % an der Kalenderverlag KVH GmbH, Unterhaching, beteiligt. Die ehemaligen Gesellschafter der Heye Verlag GmbH, Unterhaching, halten Anteile von 43,1 % an der Kalenderverlag KVH GmbH, Unterhaching.

Aufgabe der Holding ist es, die Verlage in den Bereichen Programm, Vertrieb und Finanzen optimal zu steuern, Schwerpunkte zu setzen sowie synergetische Potenziale zu erkennen und auszubauen.

 

Mannheim, den 02. April 2008

Der Vorstand

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2007

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  Konzernanhang 31.12.2007 31.12.2006
AKTIVA   T€
A. Anlagevermögen (5)    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände   4.925.134,33 5.576
II. Sachanlagen   8.338.980,44 9.145
III. Finanzanlagen   934.676,16 1.121
    14.198.790,93 15.842
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe   401.891,57 587
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen   7.113.038,28 10.717
3. Fertige Erzeugnisse und Waren   13.351.936,74 14.842
4. Geleistete Anzahlungen   639.550,00 0
    21.506.416,59 26.146
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (6)    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen   19.908.570,19 23.354
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen   326.754,09 978
3. Sonstige Vermögensgegenstände   2.352.236,84 1.962
    22.587.561,12 26.294
III. Flüssige Mittel   5.553.821,88 7.331
    49.647.799,59 59.771
C. Rechnungsabgrenzungsposten (7) 134.459,20 158
    63.981.049,72 75.771
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  Konzernanhang 31.12.2006 31.12.2005
PASSIVA   T€
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital   16.316.664,00 16.317
II. Kapitalrücklage   9.977.406,52 9.977
III. Gewinnrücklagen   13.791.482,57 10.769
IV. Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung   ./. 1.656,09 14
V. Konzernbilanzgewinn   ./. 6.495.826,36 5.485
VI. Ausgleichsposten für Anteile fremder Gesellschafter   ./. 879.620,81 ./. 697
    32.708.449,83 41.865
B. Rückstellungen (8)    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen   11.999.903,00 11.667
2. Steuerrückstellungen   376.965,44 266
3. Sonstige Rückstellungen   7.827.514,59 9.854
    20.204.383,03 21.787
C. Verbindlichkeiten (9)    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten   9.900,85 40
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   5.715.814,75 6.090
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   439.081,30 443
5. Verbindlichkeiten aus Steuern   747.049,68 1.237
6. Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit   573,56 10
7. Sonstige Verbindlichkeiten   3.920.138,12 4.211
    10.832.558,26 12.031
D. Rechnungsabgrenzungsposten   235.658,60 88
    63.981.049,72 75.771

Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007

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  Konzernanhang   2007   2006
        T€
1. Umsatzerlöse (11)   92.646.006,53   107.608
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen   ./. 62.631.452,43 ./. 66.566
3. Bruttoergebnis vom Umsatz     30.014.554,10   41.042
4. Vertriebskosten   ./. 24.360.519,99 ./. 25.771
5. Allgemeine Verwaltungskosten   ./. 9.912.617,79 ./. 10.241
6. Sonstige betriebliche Erträge (14)   1.735.466,31   1.391
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen (15) ./. 1.959.502,41 ./. 2.769
8. Ergebnis vor Finanzergebnis   ./. 4.482.619,78   3.652
9. Beteiligungsergebnis (16)   16.759,12   14
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge (17)   372.396,67   158
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (17) ./. 314.207,06 ./. 419
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   ./. 4.407.671,05   3.405
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   ./. 364.988,96   1.080
14. Sonstige Steuern   ./. 31.683,12 ./. 32
15. Konzernjahresfehlbetrag/-überschuss   ./. 4.804.343,13   4.453
16. Ergebnisanteil konzernfremder Gesellschafter     182.408,26   420
17. Konzerngewinnvortrag     1.092.108,51   1.412
18. Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen   ./. 2.966.000,00 ./. 800
19. Konzernbilanzverlust/-gewinn   ./. 6.495.826,36   5.485

Kapitalflussrechnung Konzern

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    2007   2006
    T€   T€
Konzernergebnis ./. 4.804   4.453
Unterschiedsbetrag Währungsumrechnung ./. 16 ./. 21
Abschreibungen auf das Anlagevermögen   3.445   3.663
Erhöhung der Pensionsrückstellungen   333   210
Gewinne/Verluste aus Anlagenabgängen ./. 35   14
Cashflow nach DVFA/SG ./. 1.077   8.319
Veränderung der Vorräte   4.640   2.455
Veränderung der Forderungen   3.445 ./. 2.171
Veränderung der Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   647   292
Veränderung des sonstigen Umlaufvermögens ./. 366 ./. 1.350
Veränderung der sonstigen Rückstellungen ./. 1.915   3.226
Veränderung der erhaltenen Anzahlungen ./. 30 ./. 4.074
Veränderung der Lieferantenverbindlichkeiten ./. 375   1.131
Veränderung der übrigen Verbindlichkeiten ./. 642   1.861
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit   4.327   9.689
Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen und Veränderung des Konsolidierungskreises ./. 2.021 ./. 6.004
Einzahlungen aus dem Finanzanlagevermögen   186   148
Einzahlungen aus Abgängen von Anlagevermögen   124   11
Cashflow aus der Investitionstätigkeit ./. 1.711 ./. 5.845
Auszahlung von Dividenden ./. 4.393   0
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ./. 4.393   0
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestandes ./. 1.777   3.844
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode   7.331   3.487
Finanzmittelbestand am Ende der Periode   5.554   7.331

Konzern-Eigenkapitalentwicklung

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  Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Währungsumrechnung
  T€ T€ T€ T€
Stand 1.1.2006 16.317 9.977 12.644 35
Dividende für das Vorjahr        
Ergebnis der Periode        
Ergebnis der Periode fremde Gesellschafter        
Einstellung Rücklagen     800  
Veränderungen Konsolidierungskreis     ./. 2.675  
Sonstige neutrale Veränderungen       ./. 21
Stand 31.12.2006 16.317 9.977 10.769 14
Dividende für das Vorjahr        
Ergebnis der Periode        
Ergebnis der Periode fremde Gesellschafter        
Einstellung Rücklagen     2.966  
Veränderungen Konsolidierungskreis     56  
Sonstige neutrale Veränderungen       ./. 16
Stand 31.12.2007 16.317 9.977 13.791 ./. 2
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  Konzerngewinn/ -verlust Ausgleichsposten für Anteile Dritter Eigenkapital
  T€ T€ T€
Stand 1.1.2006 1.412 ./. 547 39.838
Dividende für das Vorjahr 0   0
Ergebnis der Periode 4.453   4.453
Ergebnis der Periode fremde Gesellschafter 420 ./. 420 0
Einstellung Rücklagen ./. 800   0
Veränderungen Konsolidierungskreis   270 ./. 2.405
Sonstige neutrale Veränderungen     ./. 21
Stand 1.1.2006 5.485 ./. 697 41.865
Dividende für das Vorjahr ./. 4.393   ./. 4.393
Ergebnis der Periode ./. 4.804   ./. 4.804
Ergebnis der Periode fremde Gesellschafter 182 ./. 182 0
Einstellung Rücklagen ./. 2.966    
Veränderungen Konsolidierungskreis     56
Sonstige neutrale Veränderungen     ./. 16
Stand 1.1.2007 ./. 6.496 ./. 879 32.708

Anhang zum Konzernabschluss zum 31. Dezember 2007

1. Grundsätzliche Angaben

Geschäftsjahr des Mutterunternehmens und der Beteiligungsgesellschaften ist das Kalenderjahr.

Der Konzernabschluss wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 290 ff. HGB) und des Aktiengesetzes aufgestellt.

Gliederung und Bewertung sind nach den von der Muttergesellschaft festgelegten Bilanzierungs- und Bewertungsrichtlinien erfolgt; bei Abweichungen sind die entsprechenden Jahresabschlüsse der Tochterunternehmen angepasst worden.

Für die Konsolidierung nach der Equity-Methode werden von den konzerneinheitlichen Grundsätzen abweichende Wertansätze in den Jahresabschlüssen der assoziierten Unternehmen nur dann angepasst, wenn sie wesentlich sind.

Soweit ein Wahlrecht zur Darstellung gesetzlich bestimmter Sachverhalte in der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung oder im Konzernanhang besteht, erfolgen die Angaben teilweise im Konzernanhang.

Der Verlag Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG ist zum 31. Dezember 2007 verpflichtet, einen Konzernabschluss nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB aufzustellen.

2. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss sind neben der Muttergesellschaft folgende Gesellschaften einbezogen:

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Gesellschaft Sitz Anteil am Kapital
Verbundene Unternehmen:   %
Bibliographisches Institut GmbH Leipzig 100
F.A. Brockhaus GmbH Leipzig 99,98
Brockhaus-Duden Neue Medien GmbH Mannheim 100
wissenswert24 Buch und Medien GmbH Mannheim 100
Der Kalenderverlag Mannheim GmbH Mannheim 100
WEINGARTEN Promotion Service GmbH Weingarten 100
A–Z Satztechnik GmbH Mannheim 100
Brockhaus online GmbH Mannheim 100
DUDEN PAETEC GmbH Berlin 74,80
NBV Neue Bildungsmedien Versandbuchhandlung GmbH Berlin 100
PVG PAETEC Vermittlungsgesellschaft mbH Berlin 100
Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG Zug/Schweiz 100
Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus Verlag GmbH Zürich/Schweiz 100
Südbuch Vertrieb AG Zug/Schweiz 100
Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus GmbH Wien/Österreich 100

Die Brockhaus online GmbH firmierte im Vorjahr als Tanto Portal Solutions GmbH i.L., an welcher die Muttergesellschaft zu 50 % beteiligt war. Die Beteiligung wurde unter der Position Anteile an assoziierten Unternehmen ausgewiesen, die Konsolidierung erfolgte nach der Equity-Methode. Nach dem Erwerb sämtlicher Anteile an diesem Unternehmen ist dieses nunmehr als verbundenes Unternehmen in den Konzernabschluss einzubeziehen und voll zu konsolidieren.

Der Kommanditanteil an der Thüringer Verlagsauslieferung Langenscheidt KG, Gotha, ist zu fortgeschriebenen Anschaffungskosten bilanziert.

3. Konsolidierungsgrundsätze

Verbundene Unternehmen werden voll, assoziierte Unternehmen nach der Equity-Methode konsolidiert.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Buchwertmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten der Beteiligungen mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs. Ein sich dabei ergebender Unterschiedsbetrag wird den Vermögensgegenständen und Schulden des konsolidierten Tochterunternehmens insoweit zugerechnet, als deren Zeitwert vom Buchwert abweicht. Ein verbleibender aktiver Unterschiedsbetrag wird als Geschäftswert behandelt oder mit den Gewinnrücklagen verrechnet.

Die Konsolidierung nach der Equity-Methode folgt denselben Grundsätzen. Anteilige Jahresüberschüsse erhöhen den Beteiligungswert, anteilige Jahresfehlbeträge mindern den Beteiligungswert in der Konzernbilanz entsprechend. Die Zu- und Abgänge zum Beteiligungswert werden im Anlagespiegel in den Spalten Zugänge bzw. Abgänge zu den Wertberichtigungen ausgewiesen.

Die auf konzernfremde Dritte entfallenden Anteile am Eigenkapital und am Ergebnis der voll konsolidierten Unternehmen werden als „Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter“ innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen.

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sowie die Aufwendungen und Erträge aus dem gegenseitigen Lieferungs- und Leistungsverkehr sind weggelassen worden. Zwischengewinne aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen sind eliminiert.

Bei den nach der Equity-Methode bilanzierten Gesellschaften werden Zwischenergebnisse aus Lieferungen und Leistungen zwischen den einbezogenen Unternehmen wegen Geringfügigkeit nicht eliminiert.

Auf die ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgänge werden Steuerabgrenzungen vorgenommen, soweit sich der abweichende Steueraufwand in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich ausgleicht.

4. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, Währungsumrechnung

Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Unternehmen sind nach den folgenden Grundsätzen bewertet:

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und in der Regel in drei bis vier Jahren abgeschrieben. Vermögensgegenstände, deren Nutzung vertraglich zeitlich begrenzt ist, werden entsprechend der vertraglichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Grundstücke und Bauten erfolgen, soweit zulässig, linear. Die übrigen Sachanlagen werden degressiv abgeschrieben.

Die Verteilung der Abschreibungen erfolgt in der Regel nach Maßgabe der jeweils kürzesten steuerlich für zulässig gehaltenen Nutzungsdauer. Geringwertige Anlagegüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Die nicht zu konsolidierenden Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten oder fortgeführten Buchwerten bilanziert. Die gesetzlich vorgeschriebene Wertaufholung wurde berücksichtigt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungsgemeinkosten einbezogen; zum Teil erfolgt die Ermittlung retrograd ausgehend vom Verkaufspreis. Alter und eingeschränkte Verwendbarkeit der Vorräte werden durch entsprechende Abschläge berücksichtigt. Für in Vorjahren abgeschriebene, jedoch noch verkäufliche Vorräte wurden Zuschreibungen vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten angesetzt, jeweils gekürzt um notwendige Wertberichtigungen.

Der Teilwert der Pensionsverpflichtungen wird nach versicherungsmathematischen Methoden auf Basis eines Zinsfußes von 6 % errechnet. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen wurden im Geschäftsjahr die Richttafeln RT 2005G zugrunde gelegt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen bilanziert.

In den Einzelabschlüssen der einbezogenen Unternehmen werden Fremdwährungen grundsätzlich mit dem Kurs am Einbuchungstag umgerechnet. Bei wesentlichen negativen Abweichungen zum EZB-Referenzkurs am Bilanzstichtag werden die entsprechenden Kursverluste berücksichtigt.

Die Umrechnung der in Fremdwährungen erstellten Jahresabschlüsse der ausländischen Tochterunternehmen in Euro erfolgt für die Eigenkapitalposten mit historischen Kursen; alle übrigen Posten der Bilanz und der Gewinn-und-Verlust-Rechnung sind mit dem EZB-Referenzkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die aus der Umrechnung der Eigenkapitalposten resultierenden Währungsdifferenzen sind ergebnisneutral als gesonderter Eigenkapitalposten ausgewiesen; alle anderen Währungsdifferenzen sind ergebniswirksam behandelt worden.

5. Entwicklung des Anlagevermögens

Die Aufgliederung der Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Berichtsjahr sowie die 2007 vorgenommenen Abschreibungen ergeben sich aus der nachstehenden Aufstellung.

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Anschaffungskosten          
  1.1.2007 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2007
 
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 15.428.618,83 1.471.889,83 15.010,32 20.785,69 16.906.284,03
Geleistete Anzahlungen 29.052,14 45.237,50 8.266,45 (20.785,69) 45.237,50
Immaterielle Vermögensgegenstände 15.457.670,97 1.517.127,33 23.276,77 0,00 16.951.521,53
Grundstücke und Bauten 15.752.545,54 0,00 0,00 42.755,08 15.795.300,62
Technische Anlagen und Maschinen 2.065.749,30 4.433,60 0,00 0,00 2.070.182,90
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.993.387,61 548.173,58 832.126,40 0,00 9.709.434,79
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 55.909,41 7.653,52 13.154,33 (42.755,08) 7.653,52
Sachanlagen 27.867.591,86 560.260,70 845.280,73 0,00 27.582.571,83
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.107.103,53 0,00 186.112,36 0,00 920.991,17
Anteile aus assoziierten Unternehmen 4.457.023,09 0,00 4.457.023,09 0,00 0,00
Beteiligungen 13.684,99 0,00 0,00 0,00 13.684,99
Finanzanlagen 5.577.811,61 0,00 4.643.135,45 0,00 934.676,16
Total Anlagevermögen 48.903.074,44 2.077.388,03 5.511.692,95 0,00 45.468.769,52
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Wertberichtigungen        
  1.1.2007 Zugänge Abgänge 31.12.2007
 
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 9.881.994,79 2.159.346,18 14.953,77 12.026.387,20
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 9.881.994,79 2.159.346,18 14.953,77 12.026.387,20
Grundstücke und Bauten 7.956.074,77 468.793,10 0,00 8.424.867,87
Technische Anlagen und Maschinen 1.692.381,80 213.304,41 0,00 1.905.686,21
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.073.673,80 603.258,42 763.894,91 8.913.037,31
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 18.722.130,37 1.285.355,93 763.894,91 19.243.591,39
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Anteile aus assoziierten Unternehmen 4.457.023,09 0,00 4.457.023,09 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Finanzanlagen 4.457.023,09 0,00 4.457.023,09 0,00
Total Anlagevermögen 33.061.148,25 3.444.702,11 5.235.871,77 31.269.978,59
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Buchwerte    
  31.12.2007 31.12.2006
  T€
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 4.879.896,83 5.547
Geleistete Anzahlungen 45.237,50 29
Immaterielle Vermögensgegenstände 4.925.134,33 5.576
Grundstücke und Bauten 7.370.432,75 7.796
Technische Anlagen und Maschinen 164.496,69 373
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 796.397,48 920
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.653,52 56
Sachanlagen 8.338.980,44 9.145
Anteile an verbundenen Unternehmen 920.991,17 1.107
Anteile aus assoziierten Unternehmen 0,00 0
Beteiligungen 13.684,99 13
Finanzanlagen 934.676,16 1.120
Total Anlagevermögen 14.198.790,93 15.841

Bilanzerläuterungen

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6. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2007 2006
  T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 19.908.570,19 23.354
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (21.892,80) (68)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 326.754,09 978
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0,00) (0)
Sonstige Vermögensgegenstände 2.352.236,84 1.962
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (1.281.222,97) (1.392)
  22.587.561,12 26.294

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen zum überwiegenden Teil Forderungen der Firma Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG, Mannheim, aus Warenlieferungen an Buchhändler und Kaufhäuser.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen das Körperschaftsteuerguthaben, welches aus dem Übergang vom steuerlichen Anrechnungsverfahren auf das Halbeinkünfteverfahren resultiert sowie aktivisch abgegrenzte latente Steuern in Höhe von 181 T€.

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7. Rechnungsabgrenzungsposten 2007 2006
  T€
Übrige 134.459,20 158

8. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für erwartete Remissionen und Bildhonorare für bereits erschienene Werke.

Weiterhin wurden Rückstellungen gebildet für rückständige Urlaubsansprüche, Ausgleichsansprüche der Handelsvertreter, ausstehende Honorare, Abfindungen für Personalfreisetzungen sowie alle sonstigen erkennbaren Risiken.

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9. Verbindlichkeiten 2007 2006
  T€
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 9.900,85 40
davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr (9.900,85) (40)
davon mit einer Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren (0,00) (0)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren (0,00) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.715.814,75 6.090
davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr (5.715.814,75) (6.090)
davon mit einer Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren (0,00) (0)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren (0,00) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 439.081,30 443
davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr (439.081,30) (443)
davon mit einer Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren (0,00) (0)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren (0,00) (0)
Verbindlichkeiten aus Steuern 747.049,68 1.237
davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr (747.049,68) (1.237)
davon mit einer Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren (0,00) (0)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren (0,00) (0)
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 573,56 10
davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr (573,56) (10)
davon mit einer Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren (0,00) (0)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren (0,00) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 3.920.138,12 4.211
davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr (3.452.140,67) (3.698)
davon mit einer Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren (261.145,70) (261)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren (206.851,75) (251)
  10.832.558,26 12.031
Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert.    
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10. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen 2007 2006
  T€
Sonstige finanzielle Verpflichtungen    
Verbindlichkeiten aus Miet- und Leasingverträgen 3.763.793,93 6.253
fällig im nächsten Jahr 1.779.983,70 3.329
fällig in 1 bis 5 Jahren 1.983.810,23 2.924
fällig nach Ablauf von 5 Jahren 0,00 0

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung

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11. Umsatzerlöse 2007 2006
  T€
Bücher, elektronische Medien 89.983.263,28 104.054
Dienstleistungen 2.662.743,25 3.554
  92.646.006,53 107.608
Aufgliederung nach Regionen    
Deutschland 84.306.557,05 100.502
Direktexporte 8.339.449,4 7.106
  92.646.006,53 107.608
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12. Materialaufwand 2007 2006
  T€
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 28.760.268,10 32.203
Aufwendungen für bezogene Leistungen 7.973.034,78 11.372
  36.733.302,88 43.575
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13. Personalaufwand/Mitarbeiter 2007 2006
  T€
Löhne und Gehälter 20.825.822,87 21.760
Soziale Abgaben 3.607.661,26 3.674
Aufwendungen für Altersversorgung 1.418.042,77 1.352
  25.851.526,90 26.786
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)  
  2007 2006
Herstellung 285 301
Vertrieb 121 109
Verwaltung 78 76
  484 486
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14. Sonstige betriebliche Erträge 2007 2006
  T€
  1.735.466,31 1.391

Es handelt sich hauptsächlich um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Herabsetzung von Wertberichtigungen auf Forderungen, Erträge aus Kooperationen und sonstigen Kostenbelastungen.

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15. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2007 2006
  T€
  1.959.502,41 2.769

Es handelt sich hauptsächlich um Aufwendungen für Beratungsleistungen, Zuführungen zu den Wertberichtigungen auf Forderungen, Aufsichtsrats­bezüge und Kosten für die Hauptversammlung.

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16. Beteiligungsergebnis 2007 2006
  T€
Beteiligungserträge 16.759,12 14
davon aus verbundenen Unternehmen (0,00) (0)
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17. Zinsergebnis   2007   2006
      T€
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   372.396,67   158
davon aus verbundenen Unternehmen   (233,82)   (0)
Zinsen und ähnliche Aufwendungen ./. 314.207,06 ./. 418
davon an verbundenen Unternehmen   (0,00)   (0)
    58.189,61 ./. 260

Sonstige Angaben

18. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates und des Vorstandes

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrates betragen 56.500,00 €.

Die Gesamtbezüge des Vorstandes beliefen sich auf 604.505,41 €.

Für Verpflichtungen aus Pensionszusagen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstandes und ihren Hinterbliebenen sind 3.171.634,00 € zurückgestellt, die laufenden Bezüge betrugen 231.614,82 €.

Die Mitglieder des Aufsichtsrates und des Vorstandes sind oben genannt.

 

Mannheim, den 2. April 2008

Der Vorstand

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Konzernabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel – und den Konzernlagebericht der Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus Aktiengesellschaft, Mannheim für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen in der ­Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstands der Muttergesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmässiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstösse, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmässiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht ­vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich aus­wirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die ­Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung ­werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzern­lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen in die Rechnungslegung eingeflossenen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmässiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht im Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die ­Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Frankfurt am Main, den 4. April 2008

H.-F. Breiler & H.-J. Schnabl OHG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Schnabl, Wirtschaftsprüfer

Gallus, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

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Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

7 nahegelegene Organisationen

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