Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 338038
Eingetragen
28.12.2004
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: a) der Erwerb und die Verwaltung von eigenem Vermögen sowie von Beteiligungen an Industrie- und sonstigen Unternehmen im In- und Ausland, b) die Koordination der Geschäftspolitik der Beteiligungsunternehmen, c) der An- und Verkauf von Immobilien jeglicher Art, deren Vermietung, Verpachtung sowie sonstige Verwaltung, einschließlich sämtlicher Leistungen des Immobilienmanagements und der Projektentwicklung; eine Tätigkeit nach § 34 c Gewerbeordnung ist ausgeschlossen, d) die Erbringung von Finanzdienstleistungen und damit verbundenen Leistungen an Etex-Gesellschaften im In- und Ausland, e) die Erbringung von sonstigen Dienstleistungen gegenüber Beteiligungsunternehmen und Dritten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Thorsten Krema
seit 20.12.2019
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Etex NVBEL
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Etex NV
Belgium
5.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Etex Holding GmbH

Heidelberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Testatsexemplar

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.195.886,83 17.196.731,83
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.599,00 5.327,00
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 503.378.190,16 362.582.190,16
Summe Anlagevermögen 520.577.675,99 379.784.248,99
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.299.999,97 1.312.494,97
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 56.285.113,48 33.443.972,02
3. Sonstige Vermögensgegenstände 703.949,51 744.190,58
Summe Forderungen u. sonstige Vermögensgegenstände 58.289.062,96 35.500.657,57
II. Guthaben bei Kreditinstituten 79.739,27 83.067,99
Summe Umlaufvermögen 58.368.802,23 35.583.725,56
578.946.478,22 415.367.974,55

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 5.000.000,00 5.000.000,00
II. Kapitalrücklage 21.693.819,00 21.693.819,00
III. Verlustvortrag -4.559.698,64 -46.144.291,34
IV. Jahresüberschuss 2.974.931,84 41.584.592,70
Summe Eigenkapital 25.109.052,20 22.134.120,36
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 4.811.182,00 4.572.830,00
2. Steuerrückstellungen 10.042.335,31 15.298.223,01
3. Sonstige Rückstellungen 1.278.272,45 2.014.660,14
Summe Rückstellungen 16.131.789,76 21.885.713,15
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.091,19 1.095,72
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 87.576,59 31.587,11
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 536.014.114,84 370.924.187,81
4. Sonstige Verbindlichkeiten 572.674,75 391.270,40
davon aus Steuern
TEUR 570 (Vj. TEUR 386)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 1 (Vj. TEUR 5)
Summe Verbindlichkeiten 536.675.457,37 371.348.141,04
D. Passive latente Steuern 1.030.178,89 0,00
578.946.478,22 415.367.974,55

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 973,83 973,83
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.859.812,35 1.818.128,21
davon Erträge aus der Währungsumrechnung TEUR 0 (Vj. TEUR 0)
Summe 1.860.786,18 1.819.102,04
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.715.026,29 -1.800.665,40
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -728.772,34 -634.412,48
davon für Altersversorgung TEUR 405 (Vj. TEUR 282)
Summe Personalaufwand -2.443.798,63 -2.435.077,88
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.573,00 -2.426,90
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.475.790,00 -1.997.203,98
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung TEUR 0 (Vj. TEUR 0)
Summe betriebliche Aufwendungen -1.478.363,00 -1.999.630,88
Summe Aufwendungen -3.922.161,63 -4.434.708,76
Betriebsergebnis 2023 -2.061.375,45 -2.615.606,72
6. Erträge aus Gewinnabführung 55.438.289,52 52.463.813,14
7. Erträge aus Beteiligungen 917.908,20 0,00
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 42.476,06 8.305,27
9. Aufwendungen aus Verlustübernahme -17.343.783,68 0,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -28.821.993,63 -3.742.824,68
davon Aufwendungen aus der Aufzinsung TEUR 43 (Vj. TEUR 152)
davon an verbundene Unternehmen
TEUR 28.751 (Vj. TEUR 3.591)
Summe Finanzergebnis 10.232.896,47 48.729.293,73
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -5.130.089,92 -4.465.866,77
12. Ergebnis nach Steuern 3.041.431,10 41.647.820,24
13. Sonstige Steuern -66.499,26 -63.227,54
14. Jahresüberschuss 2.974.931,84 41.584.592,70

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft Etex Holding GmbH mit Sitz in Heidelberg ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter der Nummer HR B 338038 eingetragen.

Den für die Etex Holding GmbH befreienden Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen stellt die Etex N.V., Zaventem/Belgien, auf. Die Etex Holding GmbH und ihre Tochtergesellschaften werden in diesen Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt, wie sie in der EU anzuwenden sind. Die Gesellschaft ist daher gem. § 291 HGB von der Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit.

Der Jahresabschluss wurde nach den einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) sowie des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB. Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die Gesellschaft hat die Erleichterungen des § 288 Abs. 1 HGB für kleine Kapitalgesellschaften teilweise in Anspruch genommen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Mit notarieller Urkunde Nr. 17/2023 vom 11. Januar 2023 der Notarin Dr. Sabine Funke in Frankfurt am Main wurde die URSA INSMAT GmbH rückwirkend zum 1. Januar 2023 auf die Etex Holding verschmolzen. Die Eintragungen in das Handelsregister B des Amtsgerichts Mannheim erfolgte am 20. Januar 2023.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, entsprechend ihrer Nutzungsdauer, im Zugangsjahr zeitanteilig, um planmäßige Abschreibungen (3 bis 10 Jahre; lineare Methode) vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei der Ermittlung der Anschaffungskosten werden keine Fremdkapitalkosten einbezogen.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer, im Zugangsjahr zeitanteilig, linear abgeschrieben. Die wirtschaftlichen Nutzungsdauern bemessen sich wie folgt:

Bauten, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 25 Jahre bis 30 Jahre.

Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Sind die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung entfallen, erfolgt eine Wertaufholung bis maximal zu den fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellkosten.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert bewertet.

Für Finanzanlagen, deren Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Sind die Gründe für die außerplanmäßige Abschreibung entfallen, erfolgt eine Zuschreibung bis maximal zu den Anschaffungskosten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalbetrag bewertet. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel werden zu Nennwerten, die zugleich dem Zeitwert entsprechen, angesetzt.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projekte Unit Credit Method) unter Verwendung der Heubeck'schen Richttafeln 2018 G ermittelt. Für die Abzinsung wurde gemäß § 253 Abs. 2 HGB pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82% angesetzt (Vj. 1,78%). Für Mitarbeiter mit beitragsorientierter Zusage wurde der Barwert des zum Bilanzstichtag erreichten Anspruchs ermittelt. Rentensteigerungen wurden mit 1,00% p.a. (für Eintritte ab dem 1. Juli 1995) bzw. 2% (Vj. 2%) p.a. (für Vorstand und Altbestand) berücksichtigt. Da die Mitarbeiter in der Regel lange im Unternehmen beschäftigt bleiben, wurde auf die Berücksichtigung einer Fluktuationsrate verzichtet.

Die ausschließlich zur Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 HGB), wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Bei dem Deckungsvermögen handelt es sich um Rückdeckungsversicherungen und Fondsanteile (Wertpapiere).

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung tragen, unter Berücksichtigung zukünftiger Kostensteigerungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Zukünftig erwartete Kostensteigerungen werden ebenfalls berücksichtigt.

Die Rückstellungen für Dienstjubiläen werden für die zurückgelegten Dienstzeiten nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf der Grundlage des modifizierten Teilwertverfahrens mit einem Rechnungszins von 1,75% (Vj. 1,44%) p.a. (durchschnittlicher Marktzinssatz der letzten sieben Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren zum 31. Dezember 2023) sowie mit einer jährlichen Gehaltssteigerung wie im Vorjahr von 2,00 % ermittelt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 S. 1 HGB) beachtet.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts (§ 274 Abs. 1 S. 2 HGB).

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage 1 zum Anhang) dargestellt.

Angaben zum Anteilsbesitz

Für die Etex Holding GmbH ergeben sich folgende Angaben zum Anteilsbesitz.

Durch die Verschmelzung der URSA INSMAT GmbH in die Etex Holding GmbH, hat diese die Anteile an der URSA Deutschland GmbH erlangt.

Name der Gesellschaft Beteiligungsquote Eigenkapital Ergebnis des letzten Geschäftsjahres
% TEUR TEUR
Etex Germany Exteriors GmbH, Deutschland 100 28.245 1) -17.344 1)2)
URSA Deutschland GmbH, Deutschland 100 68.481 1) -282 1)
Eternit Baltic, Litauen 100 60.279 1) 3.003 1)
Etex BP International, Frankreich 3,3 829.454 1) 47.572 1)

1) Werte beziehen sich auf einen vorläufigen und untestierten Jahresabschluss.
2) Werte vor Ergebnisabführung.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 56,3 Mio. (Vj. EUR 33,4 Mio.) beinhalten hauptsächlich Forderungen aus Gewinnabführung EUR 55,2 Mio., Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 0,3 Mio. (Vj. EUR 0,9 Mio.) und Forderungen aus USt EUR 0,7 Mio..

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 0,7 Mio. (Vj. EUR 0,7 Mio.) beinhalten hauptsächlich Forderungen gegenüber dem Finanzamt.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Eigenkapital

Das Eigenkapital belief sich zum Ende des Geschäftsjahres auf TEUR 25.109 (Vj. TEUR 22.134)

Das gezeichnete Kapital blieb durch den Merger mit der URSA Insmat GmbH unverändert bei TEUR 5.000. Die Verschmelzung mit der URSA erfolgt gem. § 54 UmWG ohne Kapitalerhöhung. Die Kapitalrücklage beträgt zum 31. Dezember 2023 unverändert zum Vorjahr TEUR 21.694.

Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 4,8 Mio. (Vj. EUR 4,6 Mio.) ergeben sich aus der Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden.

Unter den sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 1,3 Mio. (Vj. EUR 2,0 Mio.) werden im Wesentlichen Rückstellungen für fehlende Rechnungen EUR 0,4 Mio. (Vj. EUR 1,1 Mio.), Abraumbeseitigung EUR 0,7 Mio. (Vj. EUR 0,7 Mio.) sowie Jubiläum TEUR 44 (Vj. TEUR 42) und Personalrückstellungen TEUR 143 (Vj. TEUR 122) ausgewiesen.

Verbindlichkeiten

Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten, ihre Restlaufzeiten und Besicherung werden in einer besonderen Übersicht (Anlage 2 zum Anhang) dargestellt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 536,0 Mio. (Vj. EUR 370,9 Mio.) beinhalten hauptsächlich Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von EUR 486 Mio., Cash-Pool Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 30,7 Mio. (Vj. EUR 23,4 Mio.), Verbindlichkeiten aus dem Gewinnabführungsvertrag gegenüber der EGE von EUR 17,3 Mio. sowie EUR 1,5 Mio. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:

TEUR Gesamt Restlaufzeiten
bis zu 1
Jahr
1 bis 5 Jahre mehr als 5
Jahre
- aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen 59 58 1 0
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 57 57 0 0
- Dienstleistungsverträgen 142 138 4 0
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
Summe 201 196 5 0
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 57 57 0 0

Die kurzfristigen Miet- und Leasingverträgen betreffen im Wesentlichen Kraftfahrzeuge, Büro- und Geschäftsausstattung sowie Dienstleistungs- und Wartungsverträge.

Vorteile von Miet- und Leasingverträgen liegen in der Liquiditätsoptimierung. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Besondere Risiken aus den Leasingverhältnissen sind nicht ersichtlich.

Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die Sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von EUR 1,9 Mio. (Vj EUR 1,8 Mio.) im Wesentlichen Weiterbelastungen an verbundene Unternehmen EUR 1,7 Mio (Vj. EUR 1,8 Mio.).

Der Personalaufwand beträgt EUR 2,4 Mio. (Vj. EUR 2,4 Mio.).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die betrieblichen Aufwendungen haben sich zum Vorjahr um EUR 0,5 Mio. auf EUR 1,5 Mio. (Vj. EUR 2,0 Mio.) reduziert.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag führen zu einem Aufwand von EUR 5,1 Mio.

Nachtragsbericht

Durch die aktuellen geopolitischen Spannungen und dem Angriffskrieg Russlands ggü. der Ukraine herrscht hohe Unsicherheit am Gas- und Rohstoffmarkt. Störungen in den Lieferketten und Verfügbarkeitsengpässe führen zu steigenden Preisen. Es kann derzeit nicht abgesehen werden ob hier mittelfristig ein Einfluss auf den Geschäftsverlauf entsteht.

Darüber hinaus gab es nach Abschluss des Berichtsjahres bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die sich wesentlich auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft auswirkten.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.975. auf neue Rechnung vorzutragen.

Sonstige Angaben

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte das Unternehmen 22 Mitarbeiter (Vj. 24), davon 20 Angestellte (Vj. 22) sowie 2 Gewerbliche (Vj. 2).

Geschaftsfuhrer im Geschaftsjahr waren

Herr Rolf Haberlah, Sarstedt, Geschäftsführer Etex Germany Exteriors GmbH, Warnt Fulgurit GmbH, Etex Switzerland & Austria GmbH (in Liquidation)

Dirk Altgassen, Düsseldorf, Chief Information Officer

Auf die Angabe der im Berichtsjahr an aktive Geschaftsfuhrer gewahrten Bezuge wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs 4 HGB verzichtet

Es bestehen Pensionsruckstellungen für pensionsberechtigte Angehorige ehemaliger Geschaftsfuhrer der Gesellschaft in Hohe von TEUR 35 (Vj TEUR 36)

Heidelberg, 15 03 2024

Etex Holding GmbH

Die Geschäftsführer Die Geschaftsfuhrer
Rolf Haberlah Dirk Altgassen

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Verschmelzung URSA 31.12.2023 01.01.2023 Zugänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 18.210.736,31 0,00 18.210.736,31 1.014.004,48 845,00 1.014.849,48
2. Büromaschinen 6.910,90 0,00 6.910,90 1.583,90 1.728,00 3.311,90
I. Summe Sachanlagen 18.217.647,21 0,00 18.217.647,21 1.015.588,38 2.573,00 1.018.161,38
Gesamt Sachanlagen 18.217.647,21 0,00 18.217.647,21 1.015.588,38 2.573,00 1.018.161,38
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 363.853.049,28 140.796.000,00 504.649.049,28 1.270.859,12 0,00 1.270.859,12
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Summe Finanzanlagen 363.853.049,28 140.796.000,00 504.649.049,28 1.270.859,12 0,00 1.270.859,12
Gesamt Anlagevermögen 382.070.696,49 140.796.000,00 522.866.696,49 2.286.447,50 2.573,00 2.289.020,50
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.195.886,83 17.196.731,83
2. Büromaschinen 3.599,00 5.327,00
I. Summe Sachanlagen 17.199.485,83 17.202.058,83
Gesamt Sachanlagen 17.199.485,83 17.202.058,83
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 503.378.190,16 362.582.190,16
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
0,00 0,00
II. Summe Finanzanlagen 503.378.190,16 362.582.190,16
Gesamt Anlagevermögen 520.577.675,99 379.784.248,99

Aufstellung der Verbindlichkeiten 2023

Gesamtbetrag
31.12.2023
Restlaufzeit
unter 1 Jahr
Restlaufzeit
1 bis 5 Jahre
Restlaufzeit
über 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1 1 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 88 88 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 536.014 49.705 486.309 0
Sonstige Verbindlichkeiten 573 573 0 0
Verbindlichkeiten insgesamt 536.676 50.367 486.309 0

Aufstellung der Verbindlichkeiten 2022

Gesamtbetrag
31.12.2022
Restlaufzeit
unter 1 Jahr
Restlaufzeit
1 bis 5 Jahre
Restlaufzeit
über 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1 1 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 32 32 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 370.924 23.924 347.000 0
0
Sonstige Verbindlichkeiten 391 391 0 0
Verbindlichkeiten insgesamt 371.348 24.348 347.000 0

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Etex Holding GmbH, Heidelberg

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der Etex Holding GmbH, Heidelberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 29. März 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stephan Schims ppa. Christian Storms
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