REICH Thermoprozesstechnik GmbH
Kappelweg 20, 73579 Schechingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Christian Schulenberg seit 15.5.2026 | Geschäftsführer |
Alexander Schilling seit 11.7.2025 | Prokura |
Gerd Moes seit 11.7.2025 | Prokura |
Tobias Martin Layer seit 8.1.2025 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Bettcher Industries Inc. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
REICH Thermoprozesstechnik GmbHSchechingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023Lagebericht gem. §§ 289, 290 HGB für das Geschäftsjahr 2022/2023der REICH Thermoprozesstechnik GmbH, SchechingenI. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell des UnternehmensDie Gesellschaft REICH Thermoprozesstechnik GmbH ist operativ als Maschinenbauunternehmen im Segment der thermoprozesstechnischen Bearbeitung von Lebensmitteln und Gegenständen tätig. Der Schwerpunkt liegt dabei sehr deutlich auf der Lebensmitteltechnik und der der Entwicklung komplexer und innovativer Anlagentechnik. Daneben werden alle Dienstleistungen rund um Aufbau, Service und Wartung solcher Anlagen erbracht. Die Gesellschaft ist nicht Teil einer Unternehmensgruppe und ist eine mittelständische Familiengesellschaft mit zwei Gesellschaftersträngen. Das Unternehmen entwickelt und baut maschinelle Anlagen für den weltweiten Markt. Wie oben dargestellt werden alle Dienstleistungen rund um Aufbau und Wartung dieser Anlagen ebenfalls weltweit erbracht. Zu diesem Zweck bestehen auch Beteiligungsverhältnisse mit ausländischen Vertriebsgesellschaften, die ihren Sitz teilweise außerhalb der Europäischen Union haben. Daneben unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehung zu mehr als 20 Vertriebspartnern weltweit. Die Kunden befinden sich derzeit fast ausschließlich in der Lebensmittelindustrie bzw. -herstellung (einschl. Tiernahrung). Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr 2022/2023 keine wesentlichen konzeptionellen Änderungen des Geschäftsbetriebs vorgenommen. Sie verfolgt weiterhin die Strategie, die Produktionstiefe noch weiter auszubauen, um das Knowhow zu konzentrieren und zu sichern. 2. Zweigniederlassungsbericht Es bestehen keine Zweigniederlassungen der Gesellschaft. 3. Forschung und Entwicklung Der Bereich Forschung und Entwicklung findet in Form der Fortentwicklung der Produkte statt und hat in der Vergangenheit in Einzelfällen auch schon zur Anmeldung von Patenten und Geschmacksmustern beim Deutschen Patent- und Markenamt geführt. Die Weiterentwicklung der Technologie, Produkte und Anlagentechnik findet auf höchstem Level statt. Der hierfür betriebene Aufwand ist quantitativ nicht von den unmittelbar von einzelnen, individuellen Projektentwicklungen abgrenzbar. Der Aufwand wird auf jährlich 0,75 Mio. bis 1 Mio. Euro geschätzt, wobei bis zu 8 Mitarbeiter involviert sind. Der Aufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr etwas erhöht. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen - national und international - haben sich für die Maschinenbauindustrie im Laufe des Geschäftsjahres 2022/2023 durch den Krieg in der Ukraine negativ verfestigt. In der Folge kam es zu starken Preiserhöhungen, im Jahr 2022 ganz besonders auch bei Rohstoffen sowie zu einer fallenden Nachfrage nach Industrieprodukten (Quelle: Bundesbank, Monatsbericht Januar 2023, S. 4 und Februar 2023, S. 10). Das preis-, saison- und kalenderbereinigte deutsche Bruttoinlandsprodukt fiel im Zuge dieser Krise im IV. Quartal 2022 um 0,4 % (Bundesbank, aaO). Das preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt war in Deutschland nach der ungenügenden Erholung nach den Rückgängen durch die Corona-Maßnahmen der Regierung (unser Vorjahresbericht m. w. N.) auch in der zweiten Hälfte des Wirtschaftsjahres mit "Zuwächsen" von 0,0 bzw. 0,1 % unbefriedigend (Stat. Bundesamt, www.destatis.de, Tabellen) Da die Gesellschaft jedoch nahezu ausschließlich Anlagen für die Lebensmittelindustrie herstellt und diese von konjunkturellen Einflüssen in direkter Form ebenso wie von der Kriegssituation in der Ukraine weniger betroffen sind, haben sich die Rahmenbedingungen des Umfeldes für die Gesellschaft im Laufe des abgelaufenen Wirtschaftsjahres 2022/2023 im Rahmen der ursprünglichen Erwartungen hinsichtlich des Produktabsatzes weiterhin stabil positiv entwickelt. Auch die Branche insgesamt in den für die Gesellschaft relevanten Teilmärkten hat eine konstante Entwicklung des Geschäftsgangs verzeichnet, allerdings unterhalb den Wachstumsquoten der Gesellschaft. Innerhalb der Branche hat sich die Situation wenig verändert. Es gibt nach wie vor einen Wettbewerb zwischen den mittelständisch geprägten und weitgehend in Deutschland basierten Unternehmen zur Herstellung von thermoprozesstechnischen Anlagen für die Lebensmittelproduktion. Zudem sind im unternehmerischen Umfeld die Tendenzen der Kunden zu mehr Produktqualität und technisch wie wirtschaftlich weiter verbesserter Gesamtlösungen unverändert. Die Gesellschaft meistert diese Wettbewerbssituation dadurch, dass weiterhin konsequent auf neue Technologien und individuelle Kundenlösungen gesetzt wird und die Kundenzufriedenheit und Prozessoptimierung im Fokus des täglichen Handelns steht. In diesem Bereich hat sich die Gesellschaft in der Vergangenheit bereits aussichtsreich als Top-Marke im Markt positioniert. Sie hat bereits in der Vergangenheit auf innovative Techniken, wie beispielsweise Entwicklungen und Dienstleistungen in der Automatisierung und Verbesserungen der Reinigungstechnik umgesetzt. Das Unternehmen setzt dabei konsequent auf Qualität und verzichtet insoweit schon gelegentlich auf schlecht bezahlte Aufträge, um dieses Niveau halten zu können. Der VDMA e.V. zählt in Deutschland rd. 50 Hersteller von Fleischverarbeitungsmaschinen inkl. Thermoprozessanlagen mit 664 Millionen Euro (I. Halbjahr 2023) halbjährlichem Produktionswert zu seinen Mitgliedern. Damit ist dieser Sektor die mit Abstand größte Teilbranche des Nahrungsmittelmaschinenbaus. Nach Angaben des VDMA stellt dies einen Steigerungswert von 10.8 % dar und der VDMA erwartet, dass die mittelständisch strukturierte Branche nach einer Stagnation in 2022 diese Aufwärtsbewegung im gesamten Jahr 2023 mit einem Jahreswert von rd. 8 bis 10 % fortsetzt (VDMA, Beatrix Fraese). Mit einer Gesamtleistung von gut 17,4 Mio. Euro beträgt der Anteil der Gesellschaft am Gesamtvolumen der Branche weiterhin knapp 1,5 %. Damit hat die Gesellschaft nahezu genau die durchschnittliche Größe eines Branchenunternehmens gemessen an der Gesamtleistung. 2. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf war im Berichtsjahr ganz besonders von den besonderen Einflüssen durch die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine geprägt. Das Geschäftsjahr war im Vertrieb neben der besonders wichtigen und großen Branchenmesse im Frühjahr 2022 (kurz vor Beginn des Geschäftsjahres) und der SÜFFA sowie dem Wandel im Auslandsgeschäft geprägt. Geschäftskontakte und Abschlüsse in der Folge waren sehr positiv. Die Gesellschaft entwickelte sich im Bereich der Erwartungen der Geschäftsführung. Negativ beeinflusst wurde die Entwicklung durch die in Folge des Krieges eingetretenen Verzögerungen bei Zulieferungen. Intern wurden durch fortgesetzte Investitionen in Innovationen und eine Erweiterung und Verbesserung der Produktionsabläufe Weichen für die Zukunft gestellt. Die Gesellschaft hat besonders in digitale Prozesssteuerung und Integration der Anlagen investiert und das Projekt Steuerungstechnik fortgesetzt und in die industrielle Fertigung verknüpft. Alle Maßnahmen dienten dem Ziel, die Produktionstiefe zu erweitern und die qualitativen Merkmale zur positiven Marktabgrenzung weiter zu stärken. In diesem Zusammenhang wurden im Geschäftsjahr 2022/2023 weitere Automatisierungen in die Produktionsabläufe eingebaut. Die Ertragslage der Gesellschaft spiegelt diese Aufwendungen für eine langfristig ausgerichtete Erfolgsstrategie wider. Die Gesellschaft hat dabei im Hinblick auf das Geschäftsvolumen die angestrebten, operativen Ziele im Wirtschaftsjahr 2022/2023 mit einer unternehmerischen Gesamtleistung auf knapp 17,9 Mio. EUR nicht ganz erreicht. Insgesamt kann festgestellt werden, dass sich die Gesellschaft nach Auffassung der Geschäftsführung aufgrund einer konsequent auf Nachhaltigkeit im Erfolg ausgerichteten Unternehmensstrategie eine sehr gute Position erarbeitet hat. Dabei war das Geschäftsjahr durch äußere Einflüsse der Beschaffungsschwierigkeiten und Auswirkungen der internationalen Konflikte und inneren Aufgabenstellungen, die ehrgeizige zukunftsorientierte Fortentwicklung der Produkte und der Produktion, geprägt. Die Marktanteile konnten behauptet werden. 3. VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung a) Ertragslage Zwischen der Gesellschaft und einem anderen Unternehmen der Gesellschafter bestehen keine Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge im Sinne von §§ 291 ff AktG. Operativ ist der Gesellschaft weitgehende Freiheit eingeräumt. Die Produktentwicklung sowie Vertrieb und Marketing erfolgen durch die Gesellschaft selbst. Es besteht eine Stille Gesellschaft mit der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft gGmbH, Stuttgart, die noch aus der Finanzierung bei der Übernahme des Unternehmens durch die heutigen Gesellschafter rührt. Die in den vergangenen Wirtschaftsjahren bereits eingeleitete strenge Fokussierung auf effektive Gestaltung und digitale Abbildung der Produktionsabläufe und des Kundenvertriebs in spezialisierten Teilsegmenten, hat sich weiterhin als richtig erwiesen. In der Folge hat sich auch die unternehmerische Gesamtleistung nur vorübergehend nicht positiv entwickelt. Das Jahresgesamtergebnis ist, trotz Belastung durch Zukunftsinvestitionen sowie negativen Sondereinflüssen aus den staatlichen Zwangsmaßnahmen, erneut zufriedenstellend ausgefallen. Die Gesellschaft hat durch konsequentes Kostenmanagement ein positives Ergebnis von rd. 504 TEUR (i. VJ. 651 TEUR) erreicht. Das Unternehmen erzeugt die technische Geschäftsleistung zu großen Teilen selbst. Das Rohergebnis betrug im Geschäftsjahr 8,5 Mio. EUR (VJ 9,0 Mio. EUR). Wichtigstes Kapital sind technische Innovationskraft und die eigenen Mitarbeiter. Es wurden aus ambitionierten und spezifischen Kundenanforderungen stets Inspirationen für die Weiterentwicklung der eigenen Produkte abgeleitet. Die Bedeutung von Fremdleistungen an der Gesamtleistung bleibt sehr gering bei unter 2 % (VJ rd. 1 %). Das Unternehmen hat die traditionell erheblichen Aufwendungen für Personalentwicklung und Fortbildung auf hohem Niveau gehalten und damit dem möglichen Trend zur Fluktuation entgegenwirken können. Die Mitarbeiter zeigen sich insgesamt weiterhin als sehr motiviert und loyal zum Unternehmen und dessen Zielen sowie fachlich qualifiziert. Es existiert ein erfolgsorientiertes Vergütungsmodell. Der Personalaufwand betrug im Geschäftsjahr 4.901 TEUR (i. VJ. 4.366 TEUR). Der Zuwachs bildet die Investition in die Zukunft und Produktentwicklung ab. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Geschäftsjahr 2022/2023 war mit insgesamt 2.737 TEUR gegenüber 3.598 TEUR im Vorjahr (minus fast 24 %) deutlich. Auffälligster Einzelbereich waren die Messekosten, die wegen des nur dreijährigen Turnus der IFFA um rd. 182 TEUR von 384 TEUR auf 102 TEUR reduziert haben und der Provisionsaufwand, der sich auf 309 TEUR ermäßigt hat (VJ 684 TEUR). Daneben sind noch die Beratungskosten deutlich reduziert auf rd. 25 TEUR angestiegen (VJ 112 TEUR) sowie die Sonstigen Kosten mehr als halbiert auf 94 TEUR (VJ 201 TEUR). Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Ertragssteuern) betrug im Geschäftsjahr rd. 723 TEUR (i. VJ. 874 TEUR). Es bestehen langfristige Beschaffungs-/ Rahmenverträge mit den Lieferanten der Rohbau- und Zukaufteile. Dieser Beschaffungsbereich verläuft traditionell ohne starke Änderungen, hatte im Berichtsjahr jedoch keine positive Entwicklung vorzuweisen in Folge der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklungen. Bei einem Rückgang der Gesamtleistung um gut 4 % ging der Einkauf für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sogar um gut 8 %. Die Zahlen spiegeln jedoch nicht die einhergehenden Produktionsverzögerungen wider und sind Ausdruck der erfolgreichen Beschaffungspolitik der Geschäftsführung. Die Auftragslage der Gesellschaft war während des gesamten Geschäftsjahres konstant hoch, so dass die Produktionskapazitäten im Jahresverlauf annähernd konstant ausgelastet waren. b) Finanzlage Die Vermögens- und Finanzstruktur in der Bilanz bewegt sich im Geschäftsjahr 2022/2023 im Vergleich zum Vorjahr stabil. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt + 763 TEUR (VJ + 959 TEUR). Die Investitionen der Gesellschaft in immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen hingegen bewegten sich deutlich höher als im Vorjahr mit der höchsten Einzelmaßnahme in Höhe von rd. 236 TEUR für eine neue Kabelverarbeitungsanlage (i. VJ. rd. 28 TEUR für Softwareentwicklung) in einem stark erhöhten Rahmen und lagen insgesamt bei rd. 737 TEUR (i. VJ. 331 TEUR). Die Erhöhung bei den Investitionen ist Konsequenz aus den oben geschilderten Modernisierungen der Produktion. Investitionen konzentrieren sich im Wesentlichen Verbesserungen in das Know How und in die Technologiestrukturen sowohl bei Produkten wie auch bei der Produktion. Hinzu kommen Entwicklungsaufwendungen, die sich jedoch im laufenden Aufwand abbilden. Die Liquidität der Gesellschaft ist auf Basis flüssiger Mittel von rd. 24 TEUR (Vj. 980 TEUR) mit einer Liquidität II (flüssige Mittel und kurzfristige Forderungen abzüglich Verbindlichkeiten) von fast 3,95 MEUR (VJ 2,18 MEUR) auf gutem Niveau gesichert. Unabhängig davon hat die Gesellschaft unverändert zur weiteren Absicherung Kreditrahmenvereinbarungen in Höhe von mehr als 1 MEUR als zusätzliche Reserve Im Bereich der Finanzierungsmaßnahmen hat es gegenüber den früheren Berichtsjahren eine Erhöhung bei der Kreditaufnahme auf 1,95 MEUR gegeben (VJ. 1 MEUR). Zwischen einem anderen Unternehmen der Gesellschafter und der Gesellschaft bestehen nach wie vor keine Beherrschungsverträge. Das langfristige Fremdkapital bei der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft (stille Beteiligung) liegt unverändert bei 300 TEUR. Die Finanzlage wird von der Geschäftsführung sehr positiv beurteilt. c) Vermögenslage Die Finanzkraft der Gesellschaft und ihre Fähigkeit zur Finanzierung von Investitionen hat sich unter dem Aspekt des akkumulierten Bilanzgewinns nochmals erhöht. Das buchmäßige Eigenkapital ist auf fast 3,9 MEUR (VJ knapp 3,6 MEUR) angewachsen. Das wirtschaftliche Eigenkapital beläuft sich ergänzend hierzu unter Einbeziehung der stillen Beteiligung auf fast 4,2 MEUR (i. VJ. 3,9 MEUR) und hinzu kommen noch Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von rd. 73 TEUR (i. VJ. 180 TEUR). Die bilanzielle Eigenkapitalquote liegt bei rd. 26 % (i. VJ: 31 %) der Bilanzsumme und unter Berücksichtigung der stillen Beteiligung bei fast 28 % (i. VJ. 34 %) liegt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bewegen sich in einem Volumen von 5,58 MEUR (VJ 3,31 MEUR). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich auf 1.006 TEUR nach 357 TEUR im Vorjahr. Das Eigenkapital wurde im Geschäftsjahr 2022/2023 weiter gestärkt. Die Gewinnrücklagen in der Bilanz wurden erneut um 300 TEUR gestärkt und betragen nunmehr 2,1 MEUR. Das gesamte bilanzielle Eigenkapital wuchs um 8,2 % (VJ 11,9 %) auf 3,88 MEUR nach 3,58 MEUR im Vorjahr. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind das Rohergebnis und der Jahresüberschuss. Personal Die Gesellschaft ist grundsätzlich nicht an Tarifverträge gebunden. Die Gesellschaft unterliegt keiner Mitbestimmungsregelung. Besondere Betriebsvereinbarungen bestehen, auch zur betrieblichen Altersversorgung, nicht. Das Personal besteht im Wesentlichen aus hoch qualifizierten Technikern, Programmierern und Produktionsmitarbeitern. Die Mitarbeiterzahl ist kontinuierlich gewachsen. Die Fluktuation ist wie bereits in den Vorjahren gering. Das Personalmanagement der Gesellschaft hat den Fokus u. a. auf die Mitarbeiterbindung, die neue Ausrichtung der Personalprozesse und den Gesundheits- und Arbeitsschutz gerichtet. 5. Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird von der Geschäftsführung der Gesellschaft grundsätzlich als zufriedenstellend beurteilt. Wie oben dargestellt wurde im Geschäftsjahr 2022/2023 die Marktentwicklung insgesamt den Erwartungen der Gesellschaft gerecht. Trotz der durch die aufgrund der Kriegssituation bestehenden Restriktionen mit Maßnahmen und den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine, erreichte der Auftragseingang die Erwartungen der Gesellschaft. Im Berichtsjahr waren fortgesetzte positive Entwicklungen durch die kontinuierliche Steigerung der technischen Fähigkeiten in Produkten, Konstruktion und Produktion im Unternehmen feststellbar. Daneben besteht ein sehr gut aufgestellter Vertriebsbereich, der insbesondere auch durch technische Lösungen die Kunden überzeugt. Durch umfangreiche Schulungen und kontinuierliche Verbesserungen sowie quantitativen Ausbau des Vertriebs bleibt die Erwartung der Geschäftsführung hier für die künftigen Wirtschaftsjahre weiterhin deutlich positiv. Der Anteil des Auslandsgeschäfts hat für das Unternehmen auch im Berichtsjahr eine signifikante Bedeutung. Die Exportquote der Gesellschaft lag bei über 76 % (i. VJ. 74 %). Auch für die nahe Zukunft wird eine kontinuierliche Entwicklung der Bedeutung des Auslandsgeschäfts erwartet und beabsichtigt. Innerhalb des Exportbereichs sind die Exporte innerhalb der Europäischen Union im Gegensatz zum Vorjahr schwächer entwickelt als das Drittlandgeschäft, welches wiederum gewachsen ist. Die Gesellschaft hat sich im Wirtschaftsjahr auf die Stabilisierung der Präsenz in den bestehenden Märkten konzentriert. Erfolgreich war aber auch die Gewinnung von Neukundenbeziehungen und die Erschließung neuer Märkte, die konsequent strategisch weiterverfolgt wurde. Aus den erfolgreichen Akquisitionen der vergangenen Jahre konnten erfolgreich (Folge-)Umsätze generiert werden. III. Prognosebericht 1. Gesamtwirtschaft und Branche Die Weltwirtschaft befindet sich zum Jahresende 2023 in einer Phase globaler Unsicherheit und in vielen wichtigen Wirtschaftsgebieten am Rande einer Rezession. Das globale BIP weist wieder Wachstumsraten nach dem erstmaligen Rückgang in 2020 aus. Es ist in 2022 um rd. 3.6 Bio. USD auf rd. 100,1 Bio. USD gestiegen, dem dann auch 2023 ein Wachstum von 4,4 % folgen soll. Für 2024 liegt die Prognose bei + 4,5 % und für 2025 bei rd.+ 4,5 % (Datenquelle jeweils nach B. Urmersbach, zitiert nach www.de.statista.com). Damit ist die Weltwirtschaft insgesamt zwar gut, in den großen Volkswirtschaften jedoch eher schwach unterwegs und die Prognosen sind in Folge des Kriegs in der Ukraine und der Krise in China in diesen Bereichen zuletzt stets nach unten korrigiert worden. Diese Folgen zeigen sich im Euroraum und Deutschland entsprechend. Das DIW sieht für Deutschland im Jahr 2024 ein Wachstum des BIP von noch 0,6 %, welches zuletzt auch wieder halbiert wurde (www.diw.de/publikationen), wogegen nach offizieller Statistik (www.destatis.de) im III. Kalenderquartal 2023 nur ein Minus-Wachstum von 0.1 % zum Vorquartal und 0.0 % zum Vorjahresquartal erzielt wurde (jeweils preis-, saison- und kalenderbereinigt). Dies bildet zwar die oben dargestellt Lage ab, die Prognose des DIW erscheint aber nicht auch in der reduzierten Form nur schwer erreichbar. Der deutsche Fleischverarbeitungsmaschinenbau zeigt sich nach Feststellung des VDMA im Jahr 2023 robust und steigert den Produktionswert im Jahr 2023 voraussichtlich insgesamt um 8 % bis 10 %. Positiv für die Entwicklung im Jahr 2023 wird die anhaltend gute Nachfragesituation sein, da der Auftragseingang der Branche noch stärker gewachsen ist. Die gravierenden Konjunkturbremsen stellen die Materialpreise, mögliche Störungen der Logistikketten und hohe Transport- und Energiekosten im Jahr 2023 dar. Die Branche erwartet, dass diese, mit Ausnahme einer kurzfristigen Entlastung bei den Energiepreisen, bis ins Jahr 2024 hinein andauern werden. 2. Wesentliche Änderungen Das Unternehmen plant, sich im Bereich Anlagenbau für die thermische Bearbeitung und Veredlung von Lebensmitteln noch stärker zu profilieren. Im Rahmen der Unternehmensstrategie wird die Gesellschaft die gewonnene technische Kompetenz zunehmend auch in anderen Märkten wie Tiernahrung und technische Produkte einsetzen. In den Bereichen Produktentwicklung und Absatz wird der bisher eingeschlagene Weg konsequent fortgeführt. Die interne Leistungsstruktur bzw. Fertigungstiefe wurde dabei für die Zukunft neugestaltet. Dies umfasst insbesondere auch die Digitalisierung des Produktionsprozesses. 3. Marktstellung Da die Gesellschaft erlebt, dass die Produkte und verbundenen Dienstleistungen im Markt positiv aufgenommen werden, geht die Geschäftsführung der Gesellschaft davon aus, dass im Geschäftsjahr 2023/2024 zumindest eine stabile Marktstellung im Bereich des thermoprozesstechnischen Anlagenbaus weiterhin erreicht werden wird und eine weiter leicht steigende Position erreicht werden sollte. Die Geschäftsleitung folgt den Einschätzungen des VDMA, dass die Jahre 2023 und 2024 weiterhin durch die gute Nachfrage, ungeachtet der Probleme bei Energie- und Rohstoffpreisen und Lieferkettenprobleme bestimmt werden. Die Geschäftsführung rechnet ab dem Geschäftsjahr 2023/2024 wieder mit nachhaltigen Umsatzsteigerungen. Wie bereits oben dargestellt, wird sich nach Einschätzung der Geschäftsführung weiterhin längerfristig eine überwiegend positive Marktentwicklung für die Gesellschaft ergeben, wobei sich kurzfristig Risiken die beschriebenen Risiken im Geschäftsjahr 2022/2023 wie zuletzt dargestellt realisiert haben, aber künftig kaum noch auswirken könnten Für das Geschäftsjahr 2023/2024 plant die Gesellschaft mit einem steigenden Rohergebnis und einem wachsenden Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr. IV. Chancen- und Risikobericht Die Umsätze resultieren wie bereits in der Vergangenheit im Wesentlichen aus langfristigen Geschäftsbeziehungen oder Vertriebsaktivitäten. Die Strategie des Unternehmens ist auch im Geschäftsjahr 2023/2024 darauf fokussiert, Kunden langfristig durch qualitativ hochwertige Leistung an sich zu binden. Dieses Ziel ist höherwertiger als kurzfristige Umsatzsteigerungen zu Lasten von Qualität oder Kundeninteressen. Die Aussichten des Marktes sind aus Sicht der Gesellschaft mittel- und langfristig positiv zu beurteilen, da bei vorhandenen und potenziellen Kunden in der Lebensmittelindustrie nach wie vor ein nachhaltiger Bedarf an hochwertigen thermoprozesstechnischen Anlagen besteht. Insbesondere die Lebensmittelbearbeitung als Kompetenz-Schwerpunkt der Gesellschaft rückt tendenziell noch stärker in den Fokus. Die sich möglicherweise schwächer entwickelnde Konjunktur in den großen Volkswirtschaften und das geringere Wirtschaftswachstum im Inland im Jahr 2022 und 2023 sind beim Unternehmen (noch) nicht angekommen. Es besteht jedoch grundsätzlich das Risiko, dass bei einer dynamischen Entwicklung der weltweiten Krisen und den Einschränkungen durch Regierungseingriffe in die Wirtschaft zugunsten von Drittzielen in den Bereichen Energie und Emissionen auch die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft nachteilig beeinflusst werden könnte. Nach den verfügbaren Daten des deutschen Außenhandels für die ersten Monate in 2023 stiegen die deutschen Exporte von Fleischverarbeitungsmaschinen wiederum an. Dieser Zuwachs ist im Vergleich zu anderen Branchen des Maschinenbaus und angesichts der bestehenden Rahmenbedingungen für die Weltwirtschaft positiv zu beurteilen. Auf der Angebotsseite wird strukturell auf längere Sicht eine Verbesserung der Situation dadurch erwartet, dass die Nachfrage nach Produkten der Gesellschaft international langfristig weiter kontinuierlich steigen wird. Kritisch kann sich hier allenfalls der Absatz auf einzelnen Märkten wegen Währungsschwankungen auswirken. Von diesen ist die Gesellschaft niemals direkt betroffen, da keine Währungsgeschäfte getätigt werden, zudem könnte der Export zumindest auf mittlere Sicht bestimmte Länder begünstigt werden für die Produkte der Gesellschaft, da die Preise für die dortigen Kunden in EUR durch dessen Schwäche attraktiver werden könnten. Die Innovationskraft und die bewiesene Kontinuität und Verlässlichkeit beim Service des Unternehmens sind am Markt eine wichtige Grundlage und können gegenüber den Kunden sehr positiv dargestellt werden. Das Unternehmen wird ist damit auf den zusätzlichen Effekt unter den vorstehend erläuterten Währungseffekten bestehender Auftragschancen nicht angewiesen und hat die Folgen der durch die Reaktion der Regierung auf die Pandemie ausgelösten Wirtschaftskrise wie auch die Folgen des Kriegs in der Ukraine nach Auffassung der Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2022/2023 auch weiterhin sehr gut kompensieren können. Im Zuge der Einschränkungen des Wirtschaftslebens durch die Regierungen in Deutschland und den wichtigen Industrieländern, teils als Reaktion auf Corona, teils als Reaktion auf die Kriege in der Ukraine und in Nahost, besteht noch das Risiko, dass sich durch Schwachpunkte in den Lieferketten die Preise für Rohstoffe stark erhöhen und in Einzelfällen sich auch die Auslieferung von Anlagen und damit die Realisierung von Umsätzen verzögern könnte. Die Geschäftsführung bemüht sich durch variable Preisgestaltungen einen wirtschaftlichen Ausgleich zu schaffen und geht aktuell davon aus, dass sich dieser Preiserhöhungsdruck nicht in rückläufigen Margen oder stornierten Auftragseingängen spiegeln wird. Es besteht grundsätzlich das Risiko von Forderungsausfällen, diesem wird auch durch konsequente Vertragsgestaltungen entgegengewirkt.
Schechingen, 20. Februar 2024 gez. Steffen Jaiser gez. Tobias Layer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die REICH Thermoprozesstechnik GmbH hat ihren Sitz in Schechingen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Ulm unter der Registernummer HRB 729076. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 274a, 276, 286 Abs. 3 + 4, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 327 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen, soweit sich nicht im Einzelfall aus diesem Anhang etwas anderes ergibt. Im Einzelnen wurden die nachfolgend dargestellten Grundsätze und Methoden angewandt. II. Erläuterungen der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Im Einzelnen werden zu § 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB folgende Angaben gemacht: 1. Bilanzierungsmethoden Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden sofern nicht handelsrechtlich Ausnahmen bestimmt sind (z.B. § 246 Abs. 2 HGB). 2. Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. a) Anlagevermögen Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßige Abschreibungen bewertet. Als Nutzungsdauer wird bei Software drei Jahre unterstellt. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird planmäßig über 15 Jahre abgeschrieben. Der entsprechende Gegenwert wurde bezahlt, weil sich der Aufbau einer entsprechenden Organisation mit Produktionsverfahren und Vertriebsstruktur frühestens in diesem Zeitraum amortisiert hätte. Zudem richtet sich die Nutzungsdauer nach Lauf- und Verfallzeiten wichtiger Kriterien wie z. B. Technologie und Mitarbeiter und des Bestandes langfristiger Verträge. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis Euro 800 wurden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. In die Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurden bei Zugängen des laufenden Wirtschaftsjahres keine Fremdkapitalzinsen einbezogen. b) Umlaufvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Fertige und unfertige Erzeugnisse und Leistungen werden zu durchschnittlichen Herstellungskosten angesetzt. Diese umfassen neben dem Fertigungsmaterial, den Fertigungslöhnen und den Abschreibungen auch die Material- und Fertigungsgemeinkosten. Für Bestandsrisiken werden ausreichende Abschläge gebildet. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt verlustfrei. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. c) Rückstellungen Die Rückstellungen wurden entsprechend § 249 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt/ermittelt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. d) Pensionsrückstellungen Die Gesellschaft hat keine Pensionsrückstellungen gebildet, da keine Zusagen erteilt wurden. e) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. f) Währungsumrechnung Im Jahresabschluss sind keine Posten enthalten, die auf fremde Währung lauteten oder ursprünglich auf fremde Währung gelautet haben. III. Angaben zur Bilanz Im Einzelnen werden entsprechend § 285 HGB folgende Angaben gemacht: 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist nachfolgend im Anlagenspiegel dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird über 10 Jahre abgeschrieben, weil der Name "Reich" seit Jahrzehnten besteht und als Marke in dieser Branche weltweit eingeführt ist. Die Notwendigkeit einer außerplanmäßigen Abschreibung ergab sich bislang nicht, da die langfristigen Kundenbeziehungen und die eingesetzte Technologie diese Nutzungsdauer rechtfertigen. 2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben in Höhe von Euro 6.950,00 (i. Vj. TEUR 121,4) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von Euro 9.490,79 (i. Vj. TEUR 11,1) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die Gliederung, die Restlaufzeit und die Besicherung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen ist aus dem Forderungenspiegel ersichtlich. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die Wertpapiere wurden mit dem Nennwert oder dem niedrigeren Börsen- oder dem beizulegendem Wert angesetzt. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 259 (i. Vj. TEUR 273). 3. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Soweit Aufwendungen für Zeiträume nach dem Bilanzstichtag bereits vor diesem getätigt wurden, wurde zur Abgrenzung ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Finanzierungskosten, Kreditbearbeitungskosten und Disagio-Beträge, die in Zusammenhang mit der Aufnahme langfristiger Bankverbindlichkeiten angefallen sind, in Höhe von insgesamt Euro 18.325,50 (i. Vj. EUR 14.691,00) enthalten. Der Betrag wird planmäßig aufgelöst. 4. Aktive latente Steuern Es lagen keine Sachverhalte vor, nach denen die Gesellschaft ihr Wahlrecht gemäß § 274 HGB zur Bildung eines Bilanzpostens latenter aktiver Steuern hätte ausüben können. 5. Eigenkapital/ Ergebnisverwendung Das Eigenkapital wurde nach den Vorschriften des § 272 HGB ausgewiesen. Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Ergebnis:
6. Sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen wurden nach üblicher kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern. Die Aufgliederung der Rückstellungen ergibt sich aus dem Rückstellungenspiegel. 7. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.
Die Aufgliederung, die Restlaufzeit und die Besicherung der Verbindlichkeiten ist aus dem Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich. Von den sonstigen Verbindlichkeiten bestehen TEUR 73 (i. Vj. TEUR 180) gegenüber nicht stillen Gesellschaftern. 8. Zusatzangaben in der Bilanz Zusatzangaben in der Bilanz nach § 327 Nr. 1 HGB sind nicht erforderlich, da es sich zwar um eine sogenannte mittelgroße Kapitalgesellschaft handelt, die nach § 327 Nr. 1 HGB erforderlichen Angaben jedoch in der Bilanz enthalten sind. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. V. Sonstige Angaben 1. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane Geschäftsführer:
Die Angaben der Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. 2. Arbeitnehmer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren durchschnittlich beschäftigt (ohne Organmitglieder):
3. Angaben über Unternehmensbeziehungen Die Angaben zu Unternehmensbeziehen gemäß § 285 Nr. 11 HGB entfallen gemäß § 286 Abs. 3 HGB. 4. Forderungenspiegel
5. Rückstellungenspiegel
6. Verbindlichkeitenspiegel
7. Haftungsverhältnisse a) Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB Am 30. Juni 2023 bestehen Haftungsverhältnisse aus der Begebung einer Bürgschaft in Höhe von TEUR 800 und der Sicherungsübereignung des gesamten Inventars und Warenbestands bis zu einer Höhe von TEUR 463 zur Sicherung der Verbindlichkeiten der Layer + Jaiser Immobilien GbR, Schechingen bei der Kreissparkasse Waiblingen. Das Risiko der Inanspruchnahme aus den gewährten Sicherheiten wird derzeit als gering eingeschätzt, da die Layer + Jaiser Immobilien GbR nach derzeitiger Ertragslage ihre Verbindlichkeiten vollständig fristgerecht bedienen kann. b) Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 a HGB Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen sind und auch keine Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind, die für die Beurteilung der Lage des Unternehmens von Bedeutung sind, bestanden am Abschlussstichtag aus:
8. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen - nicht zu marktüblichen Bedingungen Die Gesellschaft hat der Layer + Jaiser Immobilien GbR, Schechingen im Geschäftsjahr 2019/2020 ein Darlehen in Höhe TEUR 900 gewährt. Das Darlehen wurde bis zum 30.06.2028 tilgungsfrei gestellt und es wurden keine Sicherheiten gewährt. Daneben erklärte die Gesellschaft als Darlehensgeberin unmittelbar einen qualifizierten Rangrücktritt gem. § 19 Abs.2 Satz 2 InsO. Es wurde keine Wertberichtigung zum 30. Juni 2023 vorgenommen, da die Layer + Jaiser Immobilien GbR nach derzeitiger Ertragslage ihre Verbindlichkeiten vollständig fristgerecht bedienen kann. Das Darlehen wird unter den sonstigen Ausleihungen ausgewiesen Anlagespiegel
sonstige Berichtsbestandteile
Schechingen, 20. Februar 2024 gez. Steffen Jaiser gez. Tobias Layer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.02.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die REICH Thermoprozesstechnik GmbH, Schechingen PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der REICH Thermoprozesstechnik GmbH, Schechingen, - bestehend aus der Bilanz zum 30.06.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der REICH Thermoprozesstechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.06.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 20. Februar 2024 BW
PARTNER Bauer Schätz Hasenclever Partnerschaft mbB
Dr. Julian Bauer, Wirtschaftsprüfer i.V. Tobias Doll, Wirtschaftsprüfer |
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