Easy Rent International GmbH
Selbe AdresseVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martyna Nowak-Holm seit 15.10.2025 | Prokura |
Nuray Misteli seit 15.10.2025 | Prokura |
Oliver Christian Jentzsch seit 15.10.2025 | Prokura |
Lisa Blair Davis seit 15.10.2025 | Prokura |
Heather Carole Drislane seit 15.11.2023 | Prokura |
Omar Mujid Kazimi seit 15.11.2023 | Prokura |
Megan Nicole Parmelee seit 15.11.2023 | Prokura |
Hjalte Hojsgaard seit 15.11.2023 | Prokura |
Patrick Francis Crannell seit 15.11.2023 | Prokura |
Arie Teunis den Besten seit 15.11.2023 | Prokura |
Jasvinder Phull seit 15.11.2023 | Prokura |
Bao Quoc Tran seit 3.11.2023 | Geschäftsführer |
Lauren Dawn Budden seit 3.11.2023 | Geschäftsführer |
John Kapples seit 2.5.2019 | Geschäftsführer |
Donald Jarod Cass seit 7.3.2019 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Insulet Netherlands B.V. | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
![]() Insulet Germany GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben Die Insulet Germany GmbH, München, (im Folgenden kurz „Gesellschaft“ genannt) hat ihren Sitz in München und ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 238299 eingetragen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 wurde gemäß § 242 ff. und 264 ff. des HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Bei der Erstellung dieses Abschlusses wurden die größenabhängigen Entlastungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften berücksichtigt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei den Zugängen zu Sachanlagen erfolgte die zeitanteilige Abschreibung. Geringwertige Anlagegüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die jeweiligen Abschreibungen erfolgen wie folgt:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Im B2B-Bereich wird eine pauschalierte Einzelwertberichtigung in Abhängigkeit von der Anzahl der Tage der Überfälligkeit der Forderungen vorgenommen. Im B2C-Bereich wird eine Pauschalwertberichtigung in Abhängigkeit von der Ablehnungsquote der Krankenversicherungen vorgenommen. Guthaben bei Kreditinstituten Die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit ihrem Nennwert angesetzt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Sie berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Zukünftige Kostensteigerungen (Inflations- und Lohnkosten durch Gehaltserhöhungen) werden bei der Schätzung/Berechnung der Rückstellungen berücksichtigt. Die Rücknahmevergütung wird berechnet, indem die durchschnittliche Rückgabequote auf die Umsätze des Geschäftsjahres angewendet wird. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Aktive und passive latente Steuern Latente Steuern werden aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund von steuerlichen Verlustvorträgen gebildet. Sie werden mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls bewertet. Zum Bilanzstichtag werden Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel verwiesen (siehe Anlage zum Anhang). Forderungen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem laufenden Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten T€ 0 Forderungen gegen die Gesellschafterin (Vorjahr: T€ 648). Sonstige Rückstellungen Die ausgewiesenen sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 1.359 enthalten personalbezogene Rückstellungen (T€ 774), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (T€ 505), sowie Rückstellungen für Retouren (T€ 80). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem laufenden Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten T€ 0 Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin (Vorjahr: T€ 0). Die Kreditaufnahmen beziehen sich auf eine Cash-Pooling-Vereinbarung. Das Unternehmen ist eines von mehreren Konzernunternehmen, das an einer fiktiven Cash-Pooling-Vereinbarung in mehreren Währungen mit einer Drittbank teilnimmt, um den globalen Liquiditätsbedarf zu verwalten. Im Rahmen dieser Vereinbarung, können von teilnehmenden Tochtergesellschaften eingezahlte Barmittel zum Ausgleich von Beträgen verwendet werden, die andere teilnehmende Tochtergesellschaften der Bank schulden, sofern der Gesamtsaldo im Cash-Pool mindestens Null beträgt, wodurch gesetzliche Rechte auf Aufrechnung bestehen. Für Einlagen werden Zinsen zum Basiszinssatz abzüglich 0,0125 % gewährt, für Überziehungsguthaben wird der Basiszinssatz zuzüglich 3,25 % berechnet. Zum 31. Dezember 2023 verfügte das Unternehmen im Rahmen dieser Vereinbarung über einen Überziehungskredit in Höhe von T€ 5.400 (Vorjahr: T€ 6.782), was sich in der Bilanz als kurzfristige Verbindlichkeiten widerspiegelt. Zum 31. Dezember 2023 verfügte die Gruppe als Ganzes über einen positiven Liquiditätsbestand entsprechend den Anforderungen der Cash-Pooling-Vereinbarung. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Sämtliche Umsätze wurden in Deutschland erzielt. V. Sonstige Angaben Geschäftsführung Die Geschäftsführer des Unternehmens im Laufe des Jahres und bis zum Datum der Unterzeichnung dieses Jahresabschlusses sind: Bret Christensen - Executive Vizepräsident und Chief Commercial Officer (Rücktritt am 22. August 2023) John W. Kapples - Senior Vizepräsident, Sekretär und General Counsel Wayde McMillan - Executive Vizepräsident, Chief Financial Officer und Treasurer (Rücktritt am 22. August 2023) Lauren Budden - Group Vizepräsident, Chief Accounting Officer und Controller (Ernennung am 22. August 2023) Bao Tran - Vizepräsident Corporate Treasury (Ernennung am 22. August 2023) Die Geschäftsführer erhielten für ihre Tätigkeit als Geschäftsführer des Unternehmens keine Vergütung. Grundlage der Vorbereitung Die Geschäftsführer gehen davon aus, dass das Unternehmen über ausreichende Ressourcen verfügt, um seine Geschäftstätigkeit fortzusetzen und seine Verbindlichkeiten bei Fälligkeit in absehbarer Zeit zu erfüllen, d. h. in einem Zeitraum von mindestens zwölf Monaten ab dem Datum der Genehmigung dieses Jahresabschlusses. Dementsprechend geht die Geschäftsführung bei der Erstellung des Jahresabschlusses weiterhin von der Annahme der Unternehmensfortführung aus. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Wesentliche finanzielle Verpflichtungen, die nicht in den Rückstellungen, Verbindlichkeiten oder Haftungsverhältnissen enthalten sind, bestehen für Verpflichtungen aus Kfz-Leasingverträgen in Höhe von T€ 243. Zeitraum der künftigen Zahlungen:
Mitarbeiter Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter (einschließlich Geschäftsführern) während des Geschäftsjahres war wie folgt:
Konsolidierungskreis Die Insulet Corporation, Acton, Massachusetts, USA, ist das Unternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich am Nagog Park 100, Acton, MA 01720 USA. Diese Finanzberichte sind öffentlich verfügbar unter http://investor.insulet.com/financial-information.
München, 29. Oktober 2024 Lauren D. Budden John W. Kapples Bao Q. Tran Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Unser Geschäftsmodell Insulet Germany GmbH ('das Unternehmen' oder 'Insulet' - Registernummer HRB 238299, eingetragen in Landsberger Straße 302, Büro 431, 80687 München, Deutschland) ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Insulet Corporation, Massachusetts, Vereinigte Staaten. Die Insulet Corporation ist ein innovatives Medizintechnikunternehmen, das sich der Vereinfachung des Lebens von Menschen mit Diabetes und anderen Erkrankungen durch seine Omnipod- Produktplattform widmet. Das Unternehmen ist ein Handelsunternehmen, das das Omnipod® Insulin- Management-System in Deutschland direkt an Kunden sowie über Vertriebspartner und Gesundheitsdienstleister verkauft. Das Büro des Unternehmens in Deutschland befindet sich in München, und das Unternehmen verfügt über keine Niederlassungen oder externen Lagerhäuser. Die Insulet Corporation beschäftigt sich hauptsächlich mit der Entwicklung, Herstellung und dem Verkauf ihres proprietären kontinuierlichen Insulinabgabesystems für Menschen mit insulinabhängigem Diabetes. Die Omnipod-Plattform umfasst das neueste Omnipod 5 Automated Insulin Delivery (,AID') System (,Omnipod 5') sowie die Vorgängermodelle Omnipod DASH und Classic Omnipod. Wirtschaftsbericht - Makroökonomisches und branchenspezifisches Umfeld Im Jahr 2023 ging das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland leicht um 0,3 % zurück und die Inflation lag bei 5,9 % 1. Obwohl Deutschland in den vergangenen Jahren bereits einige Senkungen der Mehrwertsteuer, beispielsweise auf Lebensmittel und Energie, vorgenommen hat, hatte diese Änderung keinen wesentlichen Einfluss auf das Unternehmen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes beliefen sich die Gesamtausgaben für das Gesundheitswesen im Jahr 2023 in Deutschland auf 494,6 Milliarden Euro (11,79 % des BIP) 2. 53,3 % dieser Ausgaben entfielen auf die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV), und ihre Ausgaben steigen von Jahr zu Jahr weiter an. Im Marktsegment Heil- und Hilfsmittel, in dem Insulet tätig ist, gab die GKV im Jahr 2022 21,3 Milliarden Euro aus3. Diese Informationen sind für 2023 noch nicht verfügbar. Der Insulinpumpenmarkt in Deutschland ist innovationsgetrieben und sehr dynamisch und wettbewerbsintensiv. Wir haben die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und des Konflikts im Nahen Osten berücksichtigt und festgestellt, dass diese Ereignisse, keinen wesentlichen Einfluss auf das Unternehmen hatten. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1296413/umfrage/entwicklung-des-bip-und-der-inflation/1 https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Gesundheitsausgaben/Tabellen/ausgabentraeger.html2 https://www.vdek.com/presse/daten/d_ausgaben.html#:~:text= Wirtschaftsbericht Die folgenden Kennzahlen werden vom Management als wesentliche Leistungsindikatoren des Unternehmens angesehen:
Der Jahresumsatz beträgt 45,1 Mio. € und liegt damit über den 42,7 Mio. € des Vorjahres. Die Verkaufsleistung lag leicht unter dem angestrebten Umsatz, was hauptsächlich auf längere Verschreibungs- und Schulungszeiträume zurückzuführen ist, die im Budget nicht berücksichtigt wurden. Der Rohertrag für das Jahr beträgt 10,9 Mio. €, was einem Anstieg von 2 Mio. € im Vergleich zum Rohertrag des Vorjahres von 8,9 Mio. € entspricht. Der Rohertrag entsprach dem Jahresbudget. Der Rohertrag verhält sich nicht direkt proportional zum Umsatz, da es sich beim Materialaufwand um eine Weiterbelastung durch ein anderes Konzernunternehmen auf der Grundlage einer Verrechnungspreisvereinbarung handelt, die sowohl den Umsatz als auch andere Faktoren berücksichtigt. Der Personalaufwand stieg im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 um 0,8 Mio. € aufgrund der gestiegenen Mitarbeiterzahl von durchschnittlich 54 Mitarbeitern im Jahr 2023 gegenüber 50 im Jahr 2022. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 um 1,1 Mio. €, bedingt durch erhöhte Werbeausgaben sowie Kosten für die Jahresabschlussprüfung, Personalbeschaffung, Reisen, Hotels und Unterkunft sowie Aufwendungen für uneinbringliche Forderungen. Zum 31.12.2023 verfügt das Unternehmen über Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 4,2 Mio. € im Vergleich zu 7,2 Mio. € im Vorjahr. Im Jahr 2022 war das Unternehmen eines von mehreren Konzernunternehmen, die sich an einer neuen Cash-Pooling-Vereinbarung beteiligten. Im Rahmen dieser Vereinbarung können die von teilnehmenden Tochtergesellschaften eingezahlten Barmittel zum Ausgleich von Beträgen verwendet werden, die andere teilnehmende Tochtergesellschaften der Bank schulden, sofern der Gesamtsaldo im Cash-Pool mindestens Null beträgt. Die Position des Unternehmens im Cash-Pool entsprach zum 31.12.2023 einem Überziehungskredit in Höhe von 5,4 Mio. € gegenüber 6,8 Mio. € im Jahr 2022, der in der Bilanz als kurzfristige Verbindlichkeit ausgewiesen wird. Die Bewegung bei Barmitteln und kurzfristigen Krediten wurde durch die Begleichung historischer konzerninterner Salden im Jahr 2023 verursacht. Zum 31. Dezember 2023 betrug die Verbindlichkeit des Unternehmens gegenüber anderen Konzernunternehmen 367.029 €, verglichen mit 17.123 € zum 31. Dezember 2022. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zum 31. Dezember 2022 um 3,2 Mio. €. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich im Jahr 2023 entsprechend dem Umsatzwachstum. Die sonstigen Rückstellungen sind im Vergleich zu 2022 um 0,1 Mio. € gestiegen, was auf eine höhere Mitarbeiteranzahl sowie einen gesteigerten Wert der aufgelaufenen Rechnungen zurückzuführen ist. Das Management ist mit der Leistung des Unternehmens im Jahr 2023 zufrieden. Das Management hat keine Risiken identifiziert, die Zweifel an der Fortführung des Unternehmens aufkommen lassen könnten. Die Geschäftstätigkeit und die Finanzierungsvereinbarungen des Unternehmens mit der größeren Insulet-Gruppe werden als ausreichend angesehen, um den Finanzierungsbedarf des Unternehmens zu decken. Risikobericht Das Unternehmen hat die folgenden Hauptrisiken identifiziert: Markenrisiko - Wenn es uns nicht gelingt, ein effektives Vertriebsteam auszubauen und aufrechtzuerhalten oder unsere Beziehungen zu Zwischenhändlern aufrechtzuerhalten, können unser Geschäft, unsere Aussichten und unsere Marke erheblich und nachteilig beeinträchtigt werden. Cashflow-Risiko - Wir sind derzeit auf den Verkauf der Omnipod-Plattform angewiesen, um fast unseren gesamten Umsatz zu erzielen, und unsere Fähigkeit, unseren Umsatz zu steigern, hängt zum Teil davon ab, dass wir einen hohen Prozentsatz unserer Kunden behalten. Operatives Risiko - Wenn wir unser Wachstum nicht effektiv verwalten, könnten unsere Geschäftsressourcen überlastet werden und wir könnten unsere Produkte möglicherweise nicht rechtzeitig liefern, was sich negativ auf unsere Betriebsergebnisse auswirken könnte. Produktentwicklungsrisiko - Unsere Produktentwicklungsinitiativen könnten sich als unwirksam oder kommerziell nicht erfolgreich erweisen und technologische Durchbrüche in der Diabetesüberwachung, -behandlung oder -prävention könnten unsere Produkte überflüssig machen oder weniger wünschenswert. Möglicherweise sind wir nicht in der Lage, unsere geistigen Eigentumsrechte angemessen zu schützen, oder es wird uns vorgeworfen, die Eigentumsrechte Dritter zu verletzen oder unrechtmäßig zu nutzen. Lizenzen- und Vereinbarungsrisiko - Unsere Geschäftstätigkeit beruht auf Vereinbarungen oder Lizenzen für geistiges Eigentum oder andere Rechte, die erforderlich sind, um unsere aktuellen Produkte zu vertreiben und neue Produkte zu kommerzialisieren. Sollte es uns nicht gelingen, diese Vereinbarungen, Lizenzen oder anderen Rechte zu bewahren oder zu erlangen, könnte dies unsere Fähigkeit beeinträchtigen, unsere Produkte zu verkaufen, zu entwickeln oder zu vermarkten. Beispielsweise unterliegt unser Recht zur Integration des FreeStyle-Blutzuckermessgeräts in Classic Omnipod einem Lizenzvertrag mit Abbott. Des Weiteren verfügen wir über eine kommerzielle Vereinbarung mit Dexcom, die uns erlaubt, den Omnipod 5 in Verbindung mit Dexcoms kontinuierlichem Glukosemonitoring (CGM) zu vertreiben, sowie über einen Entwicklungsvertrag mit Abbott zur Integration von Abbotts CGM in den Omnipod 5. Diese Vereinbarungen bestehen mit der Insulet Corp ., die als verantwortliche Herstellerin der Pods tätig ist. Der Verlust eines dieser Rechte könnte die Funktionalität unserer Produkte beeinträchtigen oder uns daran hindern, unsere Produkte zu vertreiben, es sei denn, umfangreiche Entwicklungs- und Regulierungsmaßnahmen werden rechtzeitig durchgeführt, um eine Unterbrechung der Verfügbarkeit unserer Produkte für die Verbraucher zu vermeiden. Dies könnte erhebliche nachteilige Auswirkungen auf unser Geschäft, unsere finanzielle Situation und unsere Betriebsergebnisse haben. IT-Risiko - Wir sind auf Informationssysteme angewiesen, um elektronische Informationen in unserem täglichen Geschäftsbetrieb zu verarbeiten, zu übermitteln und zu speichern. Unsere Geschäftstätigkeit erfordert den Empfang und die Speicherung persönlicher und finanzieller Daten unserer Kunden, einschließlich sensibler medizinischer Informationen. Unsere Informationssysteme unterstützen oder verwalten eine Vielzahl von Geschäftsprozessen und -aktivitäten, darunter Vertrieb, Versand, Rechnungsstellung, Kundenservice, Beschaffung, Lieferkette, Fertigung und Kreditorenbuchhaltung. Zudem nutzen wir Unternehmensinformationssysteme zur Aufzeichnung, Verarbeitung und Zusammenfassung von Transaktionen sowie anderen finanziellen Informationen und Ergebnissen für interne Berichtszwecke und zur Einhaltung gesetzlicher, finanzieller und steuerlicher Anforderungen. Viele unserer Informationssysteme werden in der Cloud gehostet und von Drittanbietern verwaltet, die möglicherweise Zugang zu vertraulichen geschäftlichen, persönlichen, medizinischen und/oder Kundeninformationen haben. Unsere Informationssysteme könnten potenziellen Schäden, Störungen oder Ausfällen ausgesetzt sein, die durch Computerviren, Hackerangriffe, Fehler beim Upgrade oder Austausch von Software, Datenbanken oder deren Komponenten, Stromausfälle, Hardwarefehler, Telekommunikationsstörungen, Benutzerfehler oder katastrophale Ereignisse verursacht werden. Ein Versagen unsererseits, unsere Informationssysteme und die Datenintegrität, einschließlich des Schutzes vor Cyberangriffen, Eindringlingen, Störungen oder Ausfällen, aufrechtzuerhalten oder zu sichern, könnte zu unbefugtem Zugriff auf Kundendaten und personenbezogene Informationen, Diebstahl von geistigem Eigentum oder sonstiger Unterschlagung von Vermögenswerten, Verlust wichtiger Daten und Informationen oder anderweitiger Gefährdung unserer vertraulichen und proprietären Informationen sowie zu Störungen unserer Betriebsabläufe führen. Rechts- und Compliance-Risiken - Die Nichteinhaltung relevanter Gesetze und Vorschriften, einschließlich derjenigen für medizinische Geräte, Datenschutz und Sicherheit sowie Marketing- und Finanzvorschriften, könnte sich erheblich nachteilig auf unser Geschäft auswirken und zivil- und/oder strafrechtliche Sanktionen nach sich ziehen. Fehlfunktionen unserer Produkte könnten auch zu Rückrufen oder Sicherheitswarnungen führen und erhebliche nachteilige Auswirkungen auf uns haben. Bewertung des Betrugsrisikos durch das Management - Es besteht das Risiko, dass die Finanzabschlüsse des Unternehmens durch Betrug erheblich fehlerhaft dargestellt werden, bedingt durch interne oder externe Umweltfaktoren. Zur Identifizierung von Betrugsrisiken im gesamten Unternehmen sowie zur Überprüfung der bestehenden Kontrollen und Prozesse zur Verhinderung oder Aufdeckung von Betrug wird jährlich eine Betrugsrisikobewertung durchgeführt. Das Management ist der Auffassung, dass dieses Risiko aufgrund der implementierten Kontrollumgebung als gering einzustufen ist. Gesetze und Vorschriften - Wir unterliegen umfassenden staatlichen Regulierungen, die den Vertrieb und das Marketing unserer Produkte einschränken könnten und die uns erhebliche Kosten verursachen könnten. Die oben aufgeführte Liste ist nicht abschließend, und die genannten Risiken stellen nicht zwangsläufig die einzigen Risiken dar, mit denen das Unternehmen konfrontiert sein könnte. Es besteht die Möglichkeit, dass unbekannte oder weniger signifikante Risiken existieren, die potenziell Einfluss auf das Unternehmen ausüben könnten. Chancenbericht Insulet brachte am 28. August 2023 das Omnipod 5 AID-System auf den Markt. Dies gilt als bedeutende Chance für das Unternehmen im Jahr 2024, seinen Kundenstamm und Umsatz zu erweitern, da die vollständigen Auswirkungen erst im Jahr 2024 zur Geltung kommen werden. Prognosebericht Es ist darauf hinzuweisen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von den Erwartungen hinsichtlich der wahrscheinlichen Entwicklungen abweichen können, falls sich die den zukunftsgerichteten Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unzutreffend herausstellen. Haushaltsplan 2024 Wir erwarten im Jahr 2024 einen signifikanten Anstieg sowohl des Umsatzes als auch der Neukundenanmeldungen im Vergleich zum Berichtszeitraum. Diese Entwicklung ist insbesondere auf die Markteinführung unseres neuesten Produkts, des Omnipod 5, sowie auf das Wachstum unseres Direktmarktes zurückzuführen. Die Umsätze und Neukunden werden auf Unternehmensebene für jedes Geschäftsjahr unter Berücksichtigung der aktuellsten verfügbaren Informationen und Erwartungen budgetiert. Wir rechnen mit einem leichten Anstieg des Rohertrags im Jahr 2024. Der Rohertrag des Unternehmens basiert auf den erwarteten konzerninternen Umrechnungen in der Periode, da das Unternehmen keine Lagerbestände hält. Bei den Materialaufwendungen handelt es sich um Weiterbelastungen durch ein anderes Konzernunternehmen. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Insulet Germany GmbH, München PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der Insulet Germany GmbH, München - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Insulet Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 29. Oktober 2024 BDO AG Jarraß, Wirtschaftsprüfer Kasch, Wirtschaftsprüfer Beschluss über die Feststellung und ErgebnisverwendungDie Gesellschafterversammlung hat den Jahresabschluss der Insulet Germany GmbH für das Geschäftsjahr 2023 mit Beschluss vom 29. Oktober 2024 festgestellt. Es wurde beschlossen, den gesamten Jahresüberschuss in Höhe von EUR 752.398,65 für das Geschäftsjahr 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. |
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Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen