New Century Drinks GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Getränken
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mike Kaldig seit 4.9.2025 | Prokura |
Stefan Nobis seit 4.9.2025 | Prokura |
Mike Sebastian Schmidt seit 7.8.2023 | Prokura |
Carsten Alt seit 26.1.2022 | Prokura |
Sascha Nießen seit 26.1.2022 | Prokura |
Sebastian Friedl seit 7.10.2021 | Prokura |
Joachim, geb. Ehlers Ehlers-Nuwenhof seit 6.8.2021 | Geschäftsführer |
Markus Spanier seit 18.6.2021 | Prokura |
Rainer Noll seit 18.6.2021 | Prokura |
Dirk Huizing seit 4.6.2019 | Prokura |
Thomas Nuhn seit 10.10.2018 | Geschäftsführer |
Manfred Franz Speuser seit 2.10.2018 | Prokura |
Eric Rainer Donath seit 2.10.2018 | Prokura |
Thorsten Schötten seit 19.12.2016 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
U***** J****** | 4.20% |
| 3.60% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
trinkkontor Rhein-Ruhr GmbHDuisburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Lagebericht1. Grundlagen des UnternehmensDie trinkkontor Rhein-Ruhr GmbH mit Sitz in Duisburg (Europaallee 10) betreibt neben dem Standort Duisburg weitere Betriebsstätten in Kleve und Aldenhoven. Das Unternehmen gehört zur Bitburger Kontor-Gruppe GmbH, die ihrerseits eine mittelbare Tochtergesellschaft der Th. Simon GmbH & Co. KG ist. 2. Wirtschaftsbericht2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Laut statistischem Bundesamt ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2019 gegenüber dem Vorjahr um +0,6% gestiegen. Insgesamt ist die deutsche Wirtschaft damit im zehnten Jahr in Folge gewachsen. Dies stellt die längste Aufschwung-Phase in Deutschland seit der Wiedervereinigung dar. Das Wachstum hat sich jedoch gegenüber dem Durchschnittswert der vergangenen zehn Jahre (+1,3% pro Jahr) verlangsamt. Auf der Verwendungsseite wird das Wachstum hauptsächlich durch den Konsum getragen. Die privaten Konsumausgaben steigen preisbereinigt um +1,6% und die staatlichen Konsumausgaben um +2,5% gegenüber dem Vorjahr an. Neben den Bruttoanlageinvestitionen (+3,8%) nehmen auch die Exporte im Jahresdurchschnitt 2019 weiter zu. Während die Exporte preisbereinigt um +0,9% ansteigen, wachsen die preisbereinigten Importe mit +1,9% noch stärker. Auf der Entstehungsseite des Bruttoinlandsprodukts zeigen sich gegensätzliche Tendenzen. Die Dienstleistungsbereiche Information und Kommunikation sowie die Finanz- und Versicherungsdienstleister verzeichnen jeweils einen Zuwachs von +2,9%. Das deutlichste Wachstum zeigt sich mit +4,0% im Baugewerbe. Demgegenüber steht ein Rückgang im Produzierenden Gewerbe mit -3,6%, der insbesondere auf die schwache Produktion in der Automobilindustrie zurückzuführen ist. Die Erwerbstätigkeit steigt nach den ersten Berechnungen gegenüber 2018 um rund +400.000 Personen (+0,9%) und erreicht damit im Jahresdurchschnitt 2019 erstmals mehr als 45 Millionen Erwerbstätige. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 15. Januar 2020) 2.2. Branchenspezifische Entwicklung Die Entwicklung des Getränkefachgroßhandels in Deutschland folgt der Entwicklung des Marktes für Alkoholfreie Getränke (AfG) und der des Biermarktes. Laut Statistischem Bundesamt sinkt der Gesamtbierabsatz aller deutschen Brauereien inklusive der Auslandsabsätze im Jahr 2019 um -1,9% gegenüber dem Vorjahr auf etwa 92,2 Mio. hl. Der Inlandsabsatz geht dabei um -2,1% auf 76,1 Mio. hl zurück. Dieser Rückgang liegt zum einen an dem langfristig rückläufigen Pro-Kopf-Konsum an alkoholhaltigem Bier. Zum anderen wurde der Absatz im Jahr 2018 durch den heißen Sommer und die Fußball-Weltmeisterschaft positiv beeinflusst. Alkoholfreie Biere und alkoholfreie Mixe sind in dieser Absatzstatistik nicht enthalten. Der deutsche Handel verzeichnet im Jahr 2019 einen Absatzrückgang von -2,7% für alkoholhaltige und alkoholfreie Bier- und Biermischgetränke. Der Umsatzrückgang ist mit -0,8% etwas moderater, da vor allem höherpreisige Segmente wie Spezialitäten und Helles weiter gewachsen sind. Auch alkoholfreie Biere und alkoholfreie Biermischgetränke verzeichnen ein weiteres Umsatzwachstum. Alkoholfreie Getränke (AfG) verlieren im Jahr 2019 deutlich an Menge (Absatz -5,8 % vs. Vorjahr). Die Absatzverluste betreffen alle AfG-Segmente, insbesondere aber Wasser. Der Wassermarkt wird im Jahr 2019 sowohl durch den im Vergleich zum Vorjahr geringeren Sommereffekt als auch durch den Trend zu Leitungswasser belastet. Der Wassermarkt verzeichnet insgesamt eine negative Absatz- (-8,1 % vs. Vorjahr) und Umsatzentwicklung (-3,2 % vs. Vorjahr). (Quellen: Statistisches Bundesamt (Destatis): Absatzstatistik Bier, Fachserie 14, Reihe 9.2, Dezember und Jahr 2019 // Nielsen MarketTrack, Bier- und Biermix, LEH+GAM inkl. Aldi/Lidl/Norma; Gesamtjahr 2019 // GfK Consumer Panel FMCG, AFG, Jan-Dez 15-19; GfK Consumer Panel FMCG, Wasser, Jan-Dez 15-19) 2.3. Umsatzentwicklung und Ertragslage Die trinkkontor Rhein-Ruhr GmbH erzielte im Berichtsjahr konsolidierte Umsatzerlöse in Höhe von 127.559 Tsd € die um 1,0 % unter dem Vorjahr (128.930 Tsd. €) lagen. Von diesem Umsatz wurden 98,5 % im Inland erzielt (Vorjahr: 98,1 %). Das Ergebnis nach Steuern im Unternehmen beträgt 1.912 Tsd € auf (Vorjahr -150 Tsd. €). Der Jahresüberschuss lag mit 1.829 Tsd. € um 2,092 Tsd. € über dem Vorjahr. 2.4. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme des Unternehmens sank im abgelaufenen Geschäftsjahr von 46.900 Tsd. € auf 30.541 Tsd. €. Das Eigenkapital betrug zum Bilanzstichtag 18.734 Tsd. € nach 32.904 Tsd. € zum 31. Dezember des Vorjahres. Zum Stichtag deckte das Eigenkapital die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen zu 597% (Vorjahr 861%). Das gesamte Anlagevermögen einschließlich der Finanzanlagen war zum Bilanzstichtag zu 243% (Vorjahr 356%) durch Eigenkapital gedeckt. Der Finanzmittelbestand betrug zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres 3.641 Tsd. € (Vorjahr: 3.785 Tsd. €). Innerhalb des Unternehmens betrug das EBITDA 2.967 Tsd. € (Vorjahr 1.321 Tsd. €). Die Geschäftsführung beurteilt die Geschäftsentwicklung des Konzerns vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Entwicklung weiterhin als chancenreich. 2.5. Investitionen und Qualitätswesen Im Unternehmen wurden im Berichtsjahr 467 Tsd. € in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände investiert (Vorjahr: 978 Tsd. €). Für die Unternehmen der trinkkontor Gruppe hat die Sicherstellung einer gleichbleibend hohen Qualität ihrer Prozesse höchste Priorität. Vor diesem Hintergrund werden in den Unternehmen die internen Prozesse und Qualitätsmanagementsysteme kontinuierlich unter dem Einsatz moderner Managementmethoden weiterentwickelt. 2.6. Personal Im Jahresdurchschnitt des Berichtsjahres waren in dem Unternehmen 392 Mitarbeiter (Vorjahr: 400), beschäftigt. Für Löhne und Gehälter einschließlich der Sozialabgaben sowie der Aufwendungen für die Altersversorgung wurden im Berichtsjahr 16.839 Tsd. € (Vorjahr: 17.443 Tsd. €) aufgewendet. In dem Unternehmen wurde, wie in den Vorjahren, eine bedarfsorientierte Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geleistet. Zahlreiche Qualifizierungsmaßnahmen zu unterschiedlichen Themengebieten wurden durchgeführt. Die Bereitschaft der Belegschaft zur Erweiterung der fachlichen und überfachlichen Kompetenzen ist gut ausgeprägt. Im Berichtsjahr waren in dem Unternehmen 8 (Vorjahr: 5) Auszubildende beschäftigt. Ausbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen sichern eine hohe Motivation unserer Mitarbeiter und tragen zu einer niedrigen Fluktuation in allen Unternehmen der Gruppe bei. Das Geschäftsergebnis unserer Unternehmensgruppe wäre ohne das Engagement und die guten Leistungen unserer Mitarbeiter nicht möglich gewesen. Gerade in Zeiten schneller ökonomischer Veränderungen, wechselnder Rahmenbedingungen und einer insgesamt älter werdenden Gesellschaft sind Flexibilität, ein hohes Engagement und die Bereitschaft zur Weiterbildung maßgeblich für einen nachhaltigen Unternehmenserfolg. Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie ihren gewählten Vertretern sprechen wir für ihre im Berichtsjahr geleistete Arbeit großen Dank und Anerkennung aus. 2.7. Nachhaltigkeitsbericht Als Teil der Bitburger Unternehmensgruppe denken wir langfristig und generationenübergreifend. Langfristiger wirtschaftlicher Erfolg wiederum ist die Grundlage für die nachhaltige Entwicklung unserer Unternehmensgruppe. Nur wenn nachhaltig Gewinne erzielt werden, investieren Unternehmen und ihre Eigentümer in die Zukunft des Unternehmens und sichern und schaffen Arbeitsplätze. Der Einklang von Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft zu Gunsten zukünftiger Generationen ist für uns ein wichtiges Anliegen und bedeutet auch die Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung. Das Unternehmen erfüllt regional eine wichtige Rolle als Arbeitgeber. 3. Prognose-, Chancen-, Risikobericht3.1. Prognosebericht Das Getränkefachgroßhandel sieht sich seit Jahren einem wandelnden Konsumverhalten und einem intensiven Verdrängungswettbewerb ausgesetzt. Für unser Unternehmen ist es wichtig, auch in Zukunft auf ein solides Fundament aufsetzen zu können. Dieses Fundament bilden unsere Servicequalität, unser breites Portfolio, unsere Mitarbeiter und eine solide Kapitalbasis. Nach dem herausfordernden Geschäftsjahr 2019 rechnen wir im Rahmen unserer Planung aus dem Herbst 2019 für das Jahr 2020 mit einem leichten Umsatzanstieg. In unserem Unternehmen planen wir Kostensteigerungen. Insgesamt gehen wir deshalb für unser Unternehmen von einem leicht rückläufigen Ergebnis aus. Aus Sicht der Geschäftsführung ist das Unternehmen für die zukünftigen Herausforderungen gut aufgestellt und die aktuelle Lage wird positiv beurteilt. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat am 30. Januar 2020, ausgelöst durch das sogenannte Coronavirus (COVID-19), die internationale Gesundheitsnotlage ausgerufen und inzwischen die Verbreitung des Coronavirus als Pandemie eingestuft. Bund und Länder haben, um die Ausbreitungsgeschwindigkeit in Deutschland zu verlangsamen, umfangreiche Maßnahmen und Einschränkungen beschlossen. Die Auswirkungen auf sowohl die deutsche Wirtschaft als auch die Weltwirtschaft und insbesondere auf die trinkkontor Rhein-Ruhr GmbH sind nach bisherigen Erkenntnissen schwer abzuschätzen. Wir rechnen allerdings mit Umsatz- und Ergebnisrückgängen für 2020. 3.2. Chancenbericht Die trinkkontor Rhein-Ruhr GmbH verfolgt mit großen Anstrengungen den Weg, über Standardisierung und Digitalisierung den Anforderungen des Marktes bestmöglich zu entsprechen. Dabei richten wir das Augenmerk, neben der Erhöhung des Bestellkomforts und der Effizienz der Prozesse, auch auf die weitere, kontinuierliche Optimierung der Lieferqualität. Sinnvolle Investitionen in Technologie und Akquisitionen können uns zusätzliches Wachstum ermöglichen, so dass wir Optionen haben, die gute Position unseres Unternehmens im Markt zu stärken und auszubauen. 3.3. Risikobericht Durch konservative Bilanzierungsstandards und Bewertungen betreibt unser Unternehmen bereits eine Risikovorsorge. Für darüber hinausgehende Risiken, die sich intern, im Markt oder auch durch andere externe Rahmenbedingungen ergeben können, verfeinern wir stetig unsere Systeme und Controllingstrukturen, die eine Erkennung und Bewertung der Situation ermöglichen. Neben den Bestandsrisiken und Risiken aus Kostensteigerungen, sind auch die für unsere Unternehmen bedeutenden Ausfallrisiken im Bereich der Waren- und Darlehensforderungen berücksichtigt. Dem Risiko von Compliance Verstößen wirkt unser Unternehmen mit dem stetigen Ausbau des Compliance Management Systems entgegen. Die Gesamtbewertung der Risikosituation des Unternehmens zeigt, dass der Fortbestand der Gesellschaft unter Substanz- und Liquiditätsgesichtspunkten nicht gefährdet ist und aktuell keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar sind.
Duisburg, den 29. Mai 2020 trinkkontor Rhein-Ruhr GmbH Die Geschäftsführung Frank Maßen Frank Hußmann Thomas Nuhn Wolfgang Bode Bilanz zum 31. Dezember 2019Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019
Anhang für das Geschäftsjahr 2019(1) Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie trinkkontor Rhein-Ruhr hat ihren Sitz in Duisburg und ist beim Amtsgericht Duisburg unter der Nr. HRB 29126 registriert. Der Jahresabschluss der trinkkontor Rhein-Ruhr GmbH wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung wurden in der Bilanz sowie in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst; sie sind im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie bisher das Gesamtkostenverfahren angewendet. (2) Bilanzierung- und BewertungsmethodenDer Jahresabschluss wurde unter Beachtung des Grundsatzes der Unternehmensfortführung aufgestellt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Im Wesentlichen handelt es sich um Belieferungsrechte, die planmäßig mit der Liefermenge bzw. linear über die voraussichtliche Laufzeit abgeschrieben werden. Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen der Zugänge 2019 werden entsprechend der branchenüblichen Nutzungsdauer nach linearer Methode errechnet. Die Zugänge an beweglichen Vermögensgegenständen im Anlagevermögen werden linear abgeschrieben. Sofortabschreibungen auf geringwertige Wirtschaftsgüter erfolgen bei Anschaffungskosten bis 800,00 €. Bei den Finanzanlagen sind Beteiligungen und Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten bilanziert. Die sonstigen Ausleihungen sind grundsätzlich mit dem Nettowert angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken und dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch angemessene Abwertungen Rechnung getragen. Im Anlagevermögen erfolgen bei dauernder Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen, um Vermögensgegenstände mit ihren niedrigeren beizulegenden Werten anzusetzen. Sofern die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung weggefallen sind, erfolgt eine Zuschreibung. Die Vorräte an Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken bewertet. Für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung von den Forderungen abgesetzt. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten umfassen Zahlungen des Geschäftsjahres, welche Aufwand künftiger Perioden darstellen. Die Rückstellungen sind in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge bewertet. Zukünftige Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage der Projected Unit Credit Methode unter Anwendung eines Diskontierungssatzes von 2,44 % (Vorjahr 2,95 %) p.a. (Pensionsverpflichtungen) gemäß § 253 Abs. 2 HGB für Restlaufzeiten von 15 Jahren (10-Jahres-Durchschnitt), eines Gehaltstrends von 2,4 % (Vorjahr 2,4 %) p.a. und eines Rententrends von 2,00 % (Vorjahr 2,00 %) p.a. errechnet. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt 79.957,00 € (Vorjahr 97.556,00 €). Der handelsrechtlichen Ausschüttungssperre (§ 268 Abs. 8 HGB) unterliegen T€ 79.952 gemäß § 253 Abs. 6 HGB aus dem Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des siebenjährigen und des zehnjährigen Durchschnittszinssatzes. Grundlage für die vorgenommene Bewertung sind die anerkannten "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck, Köln. Soweit verpfändetes Deckungsvermögen für Pensionsverpflichtungen oder Altersteilzeitverpflichtungen besteht, erfolgt eine Verrechnung mit der Rückstellung. Eventuelle Überdeckungen werden unter der Position "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz AKTIVA (3) AnlagevermögenDie Aufgliederung und die Entwicklung der Anlagepositionen sind im Anlagespiegel dargestellt. (4) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
(5) Aktiver Unterschiedsbetrag aus der VermögensverrechnungSoweit aus verpfändetem Deckungsvermögen für Pensionsverpflichtungen eine Überdeckung resultiert wird diese unter der Position "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen.
Die Erträge aus Deckungsvermögen wurden in Höhe von 209,00 € mit dem Personalaufwand und Zinsaufwand in Höhe von 6.135,60 € verrechnet. Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen entspricht deren Anschaffungskosten. PASSIVA (6) Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalrückstellungen, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sowie Rückstellungen für den Aufwand von Fremden (insbesondere Schadensfälle). (7) Verbindlichkeiten
(8) Latente SteuernLatente Steuern wurden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf der Basis des kombinierten Ertragssteuersatzes der Gesellschaft von rd. 31,8 %. Der kombinierte Ertragssteuersatz umfasst Körperschaft- und Gewerbesteuer sowie den Solidaritätszuschlag. Abweichend hiervon werden latente Steuern aus zeitlichen Bilanzierungsunterschieden aus Beteiligungen in der Rechtsform der Personengesellschaft auf Basis eines kombinierten Ertragssteuersatzes ermittelt, der lediglich Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag beinhaltet, dieser beträgt 15,83 %. Die Unterschiedsbeträge zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen ergeben sich wie folgt:
Bei den aktiven latenten Steuern wird von dem bestehenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (9) UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse ergeben sich zum überwiegenden Teil aus dem Vertrieb von Bieren, alkoholfreien Getränken und sonstigen Handelswaren. Zusätzlich werden hier Kostenweiterbelastungen sowie Miet- und Pachterträge ausgewiesen. (10) Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge enthalten unter anderem Erträge aus Anlagenabgängen, der Auflösung von Wertberichtigungen im Umlaufvermögen sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Zusätzlich werden hier sonstige betriebliche Nebenerträge ausgewiesen. (11) Personalaufwand
Die Zahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt:
(12) Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten mit 7,3 Mio € (Vorjahr 9,9 Mio €) Betriebskosten sowie Vertriebs- und Verwaltungskosten. (13) Finanzergebnis
(14) GeschäftsführungsorganZu Geschäftsführern sind bestellt:
(15) Aufwendungen für OrganmitgliederDie Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt mit dem Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. (16) Haftungsverhältnisse
Mit einer Inanspruchnahme aus der Bürgschaftsverpflichtung ist derzeit nicht zu rechnen, da die zugrunde liegende Schuld vertragsgemäß bedient wird. (17) Sonstige finanzielle Verpflichtungen/Außerbilanzielle GeschäfteDie Verbindlichkeiten aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen betragen insgesamt (über die Restlaufzeit bis zur ersten Kündigungsmöglichkeit) 16.233.040,23 € (Vorjahr 18.511.368,32 €). Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen Zweck/Vorteil: Überwiegend handelt es sich um Standortmieten. Zudem enthalten sind in kleinem Umfang Anmietungen bzw. Verwaltungen von Gastronomieobjekten zwecks Weiterverpachtung an Kunden. Dies dient der Kundenbindung. Nachteil: In unbedeutendem Umfang besteht in Einzelfällen eine Verpflichtung zur Miet-/Pachtzahlung auch bei Ausfall des Pächters. (18) AbschlussprüferhonorarDie Gesellschaft hat die Angabe über das Gesamthonorar des Abschlussprüfers unterlassen, da die Angabe in dem das Unternehmen einzubeziehenden Konzernabschluss der Th. Simon GmbH & Co. KG, Bitburg, zum 31. Dezember 2019 gemacht werden soll. (19) Angaben zum MutterunternehmenAn der trinkkontor Rhein-Ruhr GmbH, Duisburg, ist die Bitburger Kontor-Gruppen GmbH, Bitburg, mit einer Stammeinlage von 100 % beteiligt. Diese wird, wie die Berichtsgesellschaft, in den Konzernabschluss der Th. Simon GmbH & Co. KG, Bitburg, einbezogen, deren Konzernabschluss im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird. (20) GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, folgenden Beschluss zu fassen: Das Jahresergebnis zum 31. Dezember 2019 in Höhe von 1.828.782,53 € wird auf neue Rechnung vorgetragen. (21) Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sindDie Weltgesundheitsorganisation WHO hat am 30. Januar 2020, ausgelöst durch das sogenannte Coronavirus (COVID-19), die internationale Gesundheitsnotlage ausgerufen und inzwischen die Verbreitung des Coronavirus als Pandemie eingestuft. Die Auswirkungen auf sowohl die deutsche als auch die Weltwirtschaft und insbesondere auf die trinkkontor Rhein-Ruhr GmbH sind nach bisherigen Erkenntnissen schwer abzuschätzen. Die Geschäftsführung rechnet mit Umsatz- und Ergebnisrückgängen für 2020.
Duisburg, den 29. Mai 2020 trinkkontor Rhein-Ruhr GmbH Die Geschäftsführung gez. Frank Maßen gez. Frank Hußmann gez. Thomas Nuhn gez. Wolfgang Bode Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2019
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die trinkkontor Rhein-Ruhr GmbH, Duisburg PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der trinkkontor Rhein-Ruhr GmbH, Duisburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der trinkkontor Rhein-Ruhr GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 4. August 2020 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Norbert Linscheidt, Wirtschaftsprüfer ppa. Dario Nikolic, Wirtschaftsprüfer |
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