Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Paradieschen GmbH
An der Wann 1, 63589 Linsengericht, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kurt. Lorenz seit 10.9.2014 | Geschäftsführer |
Mario Blandamura seit 10.9.2014 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Paradieschen GmbHLinsengerichtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Überblick über den Geschäftsverlauf I. Beschreibung der Geschäftstätigkeit II. Wesentliche Entwicklungen im abgelaufenen Geschäftsjahr B. Darstellung der Lage der Gesellschaft I. Darstellung der Vermögenslage und der Finanzlage II. Darstellung der Ertragslage und des Geschäftsergebnisses C. Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung D. Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung A. Überblick über den Geschäftsverlauf I. Beschreibung der Geschäftstätigkeit Die Paradieschen GmbH mit Sitz in Linsengericht-Altenhaßlau ist ein Spezialist für den regionalen wie überregionalen Vertrieb von hochwertigen Bio- und Naturkostprodukten. Obst und Gemüse stammen zum Teil aus eigenem Anbau oder von Bauernhöfen, die nach strengen Kriterien ausgesucht werden. Mit dem regionalen Lieferservice Paradieschen "Die Biobringer" werden Abonnement-Kunden direkt im gesamten Rhein-Main-Gebiet mit frischem Obst und Gemüse beliefert. Für die Paradieschen Geschäftsleitung und Mitarbeiter ist "Bio" schon immer weit mehr als ein Produktsiegel - es ist vielmehr eine Lebensphilosophie, die von uns Tag für Tag gelebt wird. Bio bedeutet für uns nämlich nicht nur den Handel mit Produkten aus kontrolliert biologischem Anbau, sondern fordert von uns einen respektvollen Umgang mit Kunden, Partnern und Kollegen, sowie ein konsequent faires Handeln seit mehr als 20 Jahren. Größtmögliche Transparenz ist uns wichtig. Wir kennen unsere Produzenten persönlich und legen Wert auf kleine, feine Strukturen, auf Familienbetriebe und den fairen Handel. Denn jeder von uns ist verantwortlich für die Gestaltung der Welt. Heute und in Zukunft. In unserem Paradieschen Bioladen mit Bistro vertreiben wir auf über 700 m 2 mehr als 3.000 Bioprodukte. Hier wurde insbesondere auf eine ökologische Bauweise Wert gelegt und der Bioladen als Holzkonstruktion aus massiven Douglasien-Rundstämmen errichtet. II. Wesentliche Entwicklungen im abgelaufenen Geschäftsjahr Im Geschäftsjahr 2023 konnten die außergewöhnlich guten Zahlen der Vorjahre, auch aufgrund Wegfall des coronabedingten Umsatzeffektes, nicht gehalten werden und sowohl Umsatz als auch Rohertrag sind im Vergleich zum Vorjahr zurück gegangen. Dies ist im Wesentlichen auf den Rückgang beim Lieferservice zurück zu führen, während beim Naturkostladen und im Bistro leichte Zuwächse erzielt werden konnten. B. Darstellung der Lage der Gesellschaft I. Darstellung der Vermögenslage und der Finanzlage Die Vermögenslage ist gekennzeichnet durch eine bilanzielle Eigenkapitalquote von 89,9 % (Vorjahr 73,2 %) bei im Vergleich zum Vorjahr gesunkener Bilanzsumme auf T€ 8.083 (- 17,6 %). Auf der Aktivseite der Bilanz ergaben sich deutliche Minderungen bei den flüssigen Mitteln (- T€ 1.243), aufgrund der nahezu vollständigen Tilgung von Bankkrediten, während sich das Anlagevermögen abschreibungsbedingt um T€ 283 verringerte. Auf der Passivseite der Bilanz ist die gesunkene Bilanzsumme im Wesentlichen auf den Rückgang der Bankverbindlichkeiten (- T€ 1.683) sowie der Lieferantenverbindlichkeiten (- T€ 167) zurück zu führen. Die Finanzlage ist durch ausreichend flüssige Mittel, kurzfristige Wertpapiere und freie Kreditlinien sowie eine hohe Eigenkapitalquote gekennzeichnet, so dass die Finanzierung auch für die Zukunft als gesichert erscheint. II. Darstellung der Ertragslage und des Geschäftsergebnisses Die Paradieschen GmbH konnte auch im Jahr 2023 trotz des branchenbedingten Umsatzrückganges ihre Marktstellung als Anbieter von Naturkost- und Bioprodukten weiter festigen, auch wenn das Rohergebnis mit T€ 7.168 im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 504 niedriger liegt. Als Investition in die Zukunft und zur Verbesserung unseres Lieferservices erhöhten sich die EDV-Kosten um T€ 577 auf T€ 638 während die Werbe- u. Reisekosten um T€ 67 auf T€ 220 zurück gegangen sind. Letztlich ist der Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr zwar um TEUR 451 auf T€ 79 zurück gegangen, die Ertragslage wird von uns aber grundsätzlich weiterhin positiv beurteilt. C. Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung Aufgrund unserer Marktstellung und unserer Produktpalette rechnen wir für das Geschäftsjahr 2024 mit einem Umsatz und einem Jahresüberschuss in etwa auf dem Niveau des Jahres 2023. Sollte sich das gesamtwirtschaftliche Umfeld weiter verschlechtern, sind wir in der Lage, durch kurzfristige Kostenanpassungen zu reagieren und unser Ergebnis entsprechend zu sichern. D. Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung Durch unser Auswertungs- und Informationssystem wird sichergestellt, dass die Geschäftsführung über mögliche Risiken regelmäßig und zeitnah informiert wird und somit unmittelbar notwendige Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Besondere Hinweise auf Chancen und Risiken für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft, auf die gemäß § 289 Abs. 1 HGB einzugehen ist, sind nicht erkennbar.
Linsengericht-Altenhaßlau, den 17. Januar 2025 Die Geschäftsführung Mario Blandamura Kurt Lorenz HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen handelt es sich bei der Gesellschaft um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB unter Berücksichtigung der Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften in den §§ 264 ff. HGB vorgenommen. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Wertpapiere wurden mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 wird auf den als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel verwiesen. Pensionsrückstellungen Die Pensionsrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Beachtung der handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften (insb. § 253 HGB) nach dem Teilwertverfahren bewertet. Die Pensionsrückstellungen wurden auf Grundlage der "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Zur Rückdeckung der Ansprüche aus den Altersvorsorgeverpflichtungen hat die Gesellschaft Lebensversicherungen abgeschlossen. Diese sind zur Absicherung an die Pensionsberechtigten abgetreten. Die Voraussetzungen des § 7 e Abs. 2 SGB IV liegen vor. Daher war der Aktivwert der Lebensversicherung in Höhe von EUR 373.311,00 nach § 246 Abs. 2 HGB mit der Pensionsverpflichtung zu saldieren. Aufgrund der Kongruenz zwischen zugesagten und versicherten Leistungen entspricht der Wert der Pensionsverpflichtung der Summe der Aktivwerte, so dass nach Verrechnung kein auszuweisender Unterschiedsbetrag mehr verbleibt (Bewertungseinheit gemäß § 254 HGB in Verbindung mit § 253 Abs. 1 HGB). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen folgende Bereiche:
Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB, die für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren im Durchschnitt 169 Angestellte im Unternehmen beschäftigt. Vorschlag bzw. Beschluss der ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 79.341,44. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages ergibt sich ein Betrag von Euro 7.239.470,06, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung vorgetragen werden Euro 7.239.470,06. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Bezüglich der Bezüge der Geschäftsführer wurde von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht und die entsprechenden Angaben wurden unterlassen.
Linsengericht-Altenhaßlau, den 17. Januar 2025 Die Geschäftsführung Mario Blandamura Kurt Lorenz
Unterschrift der Geschäftsführung Die inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023, der mit einer Bilanzsumme von EUR 8.083.534,14 und einem Bilanzgewinn von EUR 7.239.470,06 abschließt, wird hiermit versichert.
Linsengericht, den 17.01.2025 Mario Blandamura Kurt Lorenz sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 17.01.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Paradieschen GmbH, Linsengericht-Altenhaßlau Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Paradieschen GmbH, Linsengericht-Altenhaßlau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Paradieschen GmbH, Linsengericht-Altenhaßlau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Blankenbach, 17. Januar 2025 Ralph Marks, Wirtschaftsprüfer |
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