Emil Löffelhardt Immobilien Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dietrich Rommel seit 25.9.2006 | Geschäftsführer |
Sabine Bachmann seit 25.9.2006 | Geschäftsführer |
Rainer Rommel seit 25.9.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rommel Verwaltungs-GmbHSchorndorfKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Lagebericht 01.04.2023 - 31.03.2024Rommel Verwaltungs-GmbHA. Grundlagen der Gesellschaft und MarktentwicklungDie operative Gesellschaft wurde 1906 gegründet und ist unverändert ein inhabergeführtes, selbständiges elektrotechnisches Großhandelsunternehmen mit 20 Standorten in Baden-Württemberg und Bayern. Wir beliefern Kunden aus den Bereichen Elektrohandwerk, Elektrofachhandel, Industrie und der öffentlichen Hand. Neben der Warenbelieferung als Vollsortimenter stellen wir unseren Kunden ein breites Dienstleistungsangebot zur Verfügung, das deren Optimierung der Beschaffungs- und Bestellprozesse unterstützt. Ebenso erbringen wir technische Beratungen, die bis zu einer gesamten Lösung in Form einer Applikation für unsere Kunden erstellt und geplant werden. Und das in den unterschiedlichsten Bereichen unseres gesamten Produktspektrums. Firmensitz der Gesellschaft ist Schorndorf, von welchem aus wir mit einem hochmodernen Zentrallager unsere Kunden und Filialstandorte mit Ware versorgen. Die Gesellschaft ist neben vier anderen mittelständischen Elektrogroßhändlern Gesellschafter der DEHA Elektrohandelsgesellschaft mbH & Co. KG in Gerlingen, einer Marketing- und Einkaufskooperation, die im Bereich der Elektrotechnik tätig ist. Deren Vermarktungssysteme Tecselect, Tecsolution und Tecstore sind die langfristig angelegten Erfolgsfaktoren in der Zusammenarbeit der DEHA-Unternehmen. Bei Konsumgütern ist die Gesellschaft gemeinsam mit anderen Elektrogroßhändlern Gesellschafter der Weltfunk GmbH & Co. KG, der Telering Marketing Verwaltungs GmbH, sowie der DEHA Consumer Electronics GmbH & Co. KG. Der Sachverständigenrat der deutschen Wirtschaft passte im März 2024 seine Prognose für das Wirtschaftswachstum 2024 leicht an und sagte ein geringes Wachstum von 0,2% voraus. Damit lag die Prognose geringfügig höher, als sie noch im November 2023 formuliert war. Ursächlich für diese positivere Sicht war eine größere Sicherheit bei der Energieversorgungslage und einem Rückgang bei den Energiepreisen. Die Lieferketten hatten sich in 2023 wieder stabilisiert und eine bessere Verfügbarkeit mit Waren geschaffen. Die hohen Zinsen belasteten wiederum die Zahl der Neubauten von Wohnungen und Häusern und sorgten für eine spürbaren Rückgang im Baubereich. Bei den Tarifparteien lagen die Meinungen deutlich weiter auseinander als in der Vergangenheit und eine Einigung war 2023 für den Elektrogroßhandel nicht erzielbar. Im Elektrogroßhandel zeigte sich 2023, wie bereits ein Jahr zuvor, beim Wachstum noch ein anderes Bild. Nach den Erhebungen des Bundesverbandes des deutschen Elektrogroßhandels (VEG) war im Kalenderjahr 2023 eine Umsatzsteigerung von 8,4% zum Vorjahr zu verzeichnen. Im Zeitraum Januar bis März 2024 war jedoch eine Umkehr vom Wachstum da und die Umsätze gingen um 15,6 % zurück. Eine erkennbare Eintrübung der positiven Entwicklung 2023 war ab dem Spätsommer erkennbar, spiegelte sich aber noch nicht in den kumulierten Werten des Jahres wieder. Mit Ausnahme der Warengruppen Empfangsantennen- und Breitbandverteiltechnik sowie Elektromobilität und Konsumgüter lagen alle übrigen Warengruppen kumuliert noch im Plus per Ende Dezember. Im ersten Quartal 2024 war dann aber ein durchgängiges Minus in allen Warengruppen zu verzeichnen. Die Photovoltaikbestände der Marktteilnehmer waren überall hoch bzw. überhöht und die Überbestände sorgten für Preisanpassungen und teilweise zu einem Preisverfall, obwohl die Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen insgesamt hoch blieb. Im Lichtbereich hatte das schon lange angekündigte Verbot der Leuchtstofflampe nicht zu dem erwarteten Umsatzanstieg geführt, weil viele den Austausch ihrer Lichtanlagen noch verschoben hatten. Beim Installationsmaterial sorgten die rückläufigen Zahlen bei den privaten Neubauten für Absatzrückgänge. B. Geschäftsverlauf und Lage der GesellschaftAm Abschlussstichtag lagen die Bruttoumsatzerlöse mit 364 Mio € um 15 Mio € unter dem Vorjahr. Das geplante Umsatzziel für das Geschäftsjahr. 2023/2024 wurde nicht erreicht. Die Kosten entwickelten sich wegen günstigerer Energiekosten und niedrigerer Personalkosten aufgrund ausgebliebener Einigung der Tarifparteien unter dem Plan. Das geplante Ergebnis per 31.03.2024 wurde insgesamt übertroffen. Der Umsatz entwickelte sich ähnlich wie in der gesamten Branche und war von denselben Ursachen betroffen. Eine weitere Belastung für den Warenverkauf trat bei Kunden auf, die sich aufgrund der schlechten Warenverfügbarkeit noch aus dem Jahr 2022 resultierend wieder eigene Lagerbestände aufgebaut haben. Diese Kunden haben 2023 zuerst ihre eigenen Bestände abgebaut, bis sie wieder Bestellungen beim Großhandel getätigt haben. Die Photovoltaik legte im Umsatz trotz Überkapazitäten und Preisanpassungen und gravierenden 2-stelligen Umsatzrückgängen ab Oktober 2023 noch leicht zu. Im Berichtsjahr fanden regelmäßige Kundenveranstaltungen in Form von Schulungen und Informationen zu Produktneuheiten in verschiedenen Firmenstandorten statt, die von unseren Geschäftspartnern wie in den Vorjahren gerne und zahlreich besucht wurden. Für unsere Standorte in Nordbayern gab es mit der Hausmesse "el-Forum" im September 2023 die erste große Kundenveranstaltung in der Region. Sie fand in Bamberg statt und wurde von den Kunden und Lieferanten sehr gut aufgenommen. Im Februar 2024 fand in Fellbach unsere sehr lange etablierte Hausmesse "Autel" statt. Beide Veranstaltungen brachte interessante Gespräche, Kontakte und Vorstellungen von Produktinnovationen für Löffelhardt, die teilnehmenden Kunden und Lieferanten. C. PersonalAm Firmensitz und Zentrallagerstandort in Schorndorf sowie in den Filialstandorten wurde der Mitarbeiterbestand um einige Personen ausgebaut. Eine Konsolidierung in manchen Bereichen und eine Verstärkung in anderen Bereichen machte diesen Aufbau nach zwei Jahren mit hohen Umsatzsteigerungen bei konstanten Mitarbeiterzahlen notwendig. Ebenso nehmen die Anforderungen durch die Digitalisierung und aus der zukünftig verpflichtenden Einhaltung von Nachhaltigkeitsstandards zu. Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland wirkte sich dämpfender als in den Vorjahren auf die Wechselabsichten für Mitarbeiter aus. Gleichwohl bleibt der Fachkräftemangel ein zentrales Thema in der Personalarbeit, um frei gewordene oder zusätzliche Stellen zügig und mit den passenden Kräften zu besetzen. Wir bauen unseren Erfolg am Markt und bei den Kunden auf der langjährigen Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeitenden auf. Qualifiziertes Fachpersonal mit Kenntnis der Branche auf dem Arbeitsmarkt zu finden erfordert sehr hohe Anstrengungen. Daher bleibt die Berufsausbildung die zweite Stütze, um uns qualifiziertes Personal langfristig zu sichern. Neben der Ausbildung zum/zur Kaufmann/-frau für Groß- und Außenhandelsmanagement bildet die Gesellschaft auch Fachkräfte für Lagerlogistik sowie Fachinformatiker/ -innen aus. Im Geschäftsjahr 2023/2024 waren 53 Auszubildende im Unternehmen beschäftigt. Davon ermöglichen wir jedes Jahr etwa 20 jungen Menschen den Start ins Berufsleben und setzen diese nach bestandener Abschlussprüfung bei entsprechender Eignung im Unternehmen ein. Das duale Hochschulstudium mit der Fachrichtung Branchenhandel Bau/Haustechnik/Elektro sowie Digital Business Management runden die Vorbereitung auf den beruflichen Werdegang im Unternehmen ab. Zur Weiterqualifikation der Mitarbeiter/-innen und zur Vermittlung von Produktkenntnissen setzen wir auch künftig unsere bewährten Systeme elite-Akademie und E-Learning ein. Die Gesellschaft hat zur Unterstützung der Mitarbeitenden im Berichtsjahr bei der Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen der hohen Inflationsrate wie im Jahr davor Zahlungen aus der Inflationsausgleichsprämie geleistet. Außerdem zahlte das Unternehmen mangels eines Tarifabschlusses eine freiwillige Tariferhöhung von 5,1 % ab Oktober 2023. D. InvestitionenIm Geschäftsjahr 2023/24 wurden die Umbauarbeiten am Standort in Nürnberg fortgesetzt. Die angefallenen Kosten finden sich in den Anlagen im Bau wieder. Daneben erfolgten Investitionen in die Sachanlagen im Wege von Austausch und Neuanschaffung vor allem im Bereich IT (PC, Notebooks, Scanner) zur Verbesserung der Cyber-Sicherheit, in Logistik/Fuhrpark und bei Büromöbeln. E. Ertragslage und FinanzierungDie Bilanzsumme verringerte sich um rund 12 Mio €. Das immaterielle Anlagevermögen sank durch die Firmenwertabschreibungen und Abschreibungen auf Software. Die Grundstücke und Gebäude verminderten sich ebenfalls durch die Abschreibungen. Bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung waren die Investitionen höher als die Abschreibungen und die Anlagen im Bau erhöhten sich durch die Bautätigkeit in Nürnberg. Im Umlaufvermögen verringerten sich die Warenbestände und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen umsatzbedingt. In der Photovoltaik gab es bei einzelnen Artikeln einen Bestandsaufbau, aber insgesamt konnten hohe Überbestände vermieden werden. Die im Jahr zuvor aufgrund von Lieferschwierigkeiten der Hersteller noch bewusst geschaffenen Bestandsreserven in anderen Warengruppen wurden im Berichtsjahr konsequent abgebaut. Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, ergaben sich aus der Abgrenzung von Gewinnbeteiligungen. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten setzen sich aus der Abgrenzung von gezahlten Lizenzgebühren zusammen. Das Eigenkapital lag am 31.03.2024 wie zum Vorjahresstichtag bei 40 Mio. €. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten nahmen deutlich gegenüber dem Vorjahr ab. Langfristige Darlehen wurden planmäßig getilgt und die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten sanken wegen des verbesserten Working Capitals. Der Wert der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nahm umsatz- und stichtagsbedingt und wegen der niedrigeren Warenbestände ab. Die Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern erhöhten sich aufgrund der Gutschrift der Gewinnanteile auf den Gesellschafterkonten. Die sonstigen Verbindlichkeiten, die zu einem hohen Anteil aus Steuerverbindlichkeiten bestehen erhöhten sich durch den gestiegenen Saldo aus der Umsatzsteuer und Vorsteuer zum Vorjahr. Im Berichtsjahr erwirtschaftete Löffelhardt insgesamt einen Rohertrag von 73.257 T€ (im Vorjahr 76.560 T€). Der Konzernjahresüberschuss von 13.369 T€ (im Vorjahr 19.046 T€) liegt deutlich unter dem Vorjahr, aber über den Erwartungen zu Beginn des Geschäftsjahres, obwohl der gesamte Elektrogroßhandel in vielen Warengruppen im ersten Quartal 2024 Umsatzrückgänge verzeichnete. Auf der Kostenseite kompensierten Planunterschreitungen vor allem bei den Personalkosten den geringeren Rohertrag, so dass das Planergebnis deutlich überschritten wurde. F. PrognoseberichtDas Frühjahresgutachten 2024 des Sachverständigenrates sieht für Deutschland eine weitere Verzögerung für die Erholung der deutschen Wirtschaft. Nachdem das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt 2023 sogar um 0,2% zurückging, erwartet man für 2024 nur ein geringes Wachstum von 0,2%. Positive Impulse werden von einem Rückgang der Inflation und einer Steigerung der Nominallöhne erwartet. Die Inflation, die mit 5,9% voriges Jahr noch stark dämpfend auf den privaten Konsum einwirkte sieht der Sachverständigenrat mit 2,4% 2024 und 2,1% 2025, was die private Nachfrage beleben würde. Der andauernde Krieg in der Ukraine stellt einen erheblichen Risikofaktor dar. Sollten sich dadurch Leitzinssenkungen verschieben, würde sich eine wirtschaftliche Erholung verlangsamen. Das ifo-Institut sieht in seiner Prognose für 2024 ebenfalls ein Wachstum von 0,2% und für das Jahr 2025 von 1,5%. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern fällt Deutschland deutlich ab. Die Bauwirtschaft und die Industrie in Deutschland haben ein schlechtes Jahr 2023 hinter sich und hatten große Probleme durch die Auftragsrückgänge und wie das ifo-Institut mitteilt außergewöhnlich hohe Krankenstände. Der Bundesverband der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI) blickt in seiner Konjunkturprognose im Juni 2024 auf die ersten vier Monate des Jahres und berichtet von Auftragsrückgängen der Branche. Dieser Rückgang fiel im April niedriger aus, als in den ersten drei Monaten des Jahres. Ein weiterer Aspekt, den der ZVEI für den April erwähnt, ist der Rückgang bei den Inlandsorders, während die Auslandsorders sogar zugelegt haben. Ebenfalls ein positives Indiz im April ist die Zunahme in der Produktion, die preisbereinigt um 3% gegenüber dem Vorjahr zugelegt hatte. Bei der Zahl der Beschäftigten der Branche ist keine Veränderung zum Vorjahr zu verzeichnen. Der Mai 2024 setzte die positive Entwicklung des Aprils fort und der ZVEI spricht von einer Aufhellung des Geschäftsklimas bei den heimischen Elektrounternehmen. Allerdings muss man eine differenzierte Betrachtung auf die Nachfrage aus dem Inland und dem Ausland legen, die eine unterschiedliche Dynamik haben. Positive Impulse werden eher aus dem Export erwartet. Der Bundesverband des deutschen Elektrogroßhandels (VEG) führt Mitgliederbefragungen zu den Erwartungen der Geschäftsentwicklung innerhalb der Branche durch. Im Januar 2024 sahen 15% der befragten Unternehmen eine positive Entwicklung ihrer aktuellen wirtschaftlichen Situation und 27% eine negative. Im Juni 2024 fiel die positive Betrachtung auf 8% und die negative steig auf 55%. Die Erwartung für die kommenden sechs Monate änderte sich bei den befragten Unternehmen gegenüber Januar kaum und für 42% der befragten Unternehmen gibt es ihrer Einschätzung nach negative Aussichten für das zweite Halbjahr. In der Summe zeigt sich daher ein Bild für unser Geschäftsjahr 2024, bei dem nicht von hohen Wachstumsschritten ausgegangen werden kann. Die hohe Inflationsrate und die geopolitische Lage wirkten sich letztes Jahr sehr hemmend auf ein größeres Wachstum aus. 2024 ist die Inflationsrate nicht mehr die Wachstumsbremse, solange sie im aktuellen und prognostizierten Bereich bleibt. Die geopolitischen Konflikte prägen weiterhin das Geschehen und bleiben eine Wachstumsbremse. Allerdings steht Deutschland beim Wirtschaftswachstum auch schlechter da als viele andere EU-Mitglieder und vor allem im Vergleich mit der weltweiten Konjunkturentwicklung. Unter Einbeziehung dieser globalen Wirtschaftsdaten und unseren eigenen, geplanten Maßnahmen und Strategien zur Marktbearbeitung gehen wir für das Geschäftsjahr 2024/2025 von einer Seitwärtsbewegung im Umsatz und im Jahr danach von einer Steigerung im einstelligen Bereich aus. Bei den Kosten wird weiterhin ein straffes Kostenmanagement umgesetzt. Für die Erfüllung der finanziellen Verpflichtungen wird in ausreichendem Maße für das Geschäftsjahr 2024/25 Cashflow vorhanden sein und Löffelhardt bleibt auch mit einer Seitwärtsbewegung deutlich in der Gewinnzone. Eine Änderung der Geschäftspolitik sehen wir auch für das neue Geschäftsjahr und die Zeit danach nicht. Der Fokus bleibt wie bisher eng auf der Umsatz- und Spannensteigerung und der Kostendisziplin. G. Chancen und Risiken2024 hat die geopolitische Lage mit dem Krieg in der Ukraine und weiterer geopolitischer Konflikte wie im Jahr zuvor großen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung. Die positiven Konjunkturprognosen mit geringem Wachstum hängen an einer stabilen Inflation auf dem derzeitigen niedrigen Niveau. Sollte diese wieder steigen, werden die ein Wirtschaftswachstum begünstigenden Leitzinssenkungen unterbleiben und das fragile Wachstum dadurch gefährden. In der Automobilindustrie als Schlüsselbranche bleibt Deutschland mit rückläufigen Verkaufszahlen vor allem bei Elektrofahrzeugen konfrontiert. Die angebotene Modellpalette und das Preisniveau zeigen, dass ausländische Hersteller bei Elektrofahrzeugen besser bei den Kunden ankommen, als die deutschen Produkte. Dies sorgt nicht für Planungssicherheit bei den Automobilzulieferern. Auf der anderen Seite sehen wir im Elektrogroßhandel weiterhin gute Geschäfte in der Photovoltaik. Allerdings wirken hier die Preissenkungen, die Hersteller aufgrund von Überkapazitäten vornehmen, dem Ausbau des Umsatzes entgegen. Der Bedarf an Elektromaterial ist im Renovierungs- und Modernisierungsbereich trotz Rückgang bei den Neubauten weiterhin vorhanden. Die Gesellschaft ist im Elektrogroßhandel mit starkem Know-How als zuverlässiger und kompetenter Partner unserer Kunden und Lieferanten vertreten. Das Verbot der Leuchtstofflampe hatte bisher noch nicht die im letzten Jahr erwarteten Impulse im Lichtsortiment gebracht, weil sich viele Kunden noch mit den notwendigen Investitionen zurückgehalten haben. Der Investitionsstau muss sich aber mit der Zeit auflösen und den Absatz bei LED erhöhen. Daneben erwarten wir eine Fortsetzung der Konzentration in unserer Branche. Kleine und mittelgroße Elektrogroßhandlungen werden weiterhin durch den Wettbewerbsdruck auf die Preise und damit auf die Rohertragsmarge mit der Problematik konfrontiert sein, ihr Unternehmen erfolgreich im Markt zu platzieren. Daneben werden auch die größeren Unternehmen mehr Schwierigkeiten bekommen, Aufträge und Projekte zu akquirieren, da der Kuchen für die Marktteilnehmer im Elektrogroßhandel nicht größer geworden ist. Der Druck auf die Preise ist allenthalben stärker zu spüren. Firmeninsolvenzen bleiben ein Risikofaktor und die Entwicklung bleibt im engen Fokus unseres Debitorenmanagements. Für die Insolvenzen gehen die großen Kreditversicherer in Deutschland von einer deutlichen Erhöhung der Zahlen in 2024 aus. Digitalisierung und der Einsatz und die Möglichkeiten von KI, machen es für Anbieter in Zukunft unerlässlich, für die Kunden passende Online-Bestellsysteme zur Verfügung zu stellen und weiterzuentwickeln. Der Preisvergleich zwischen verschiedenen Großhändlern gelingt damit sehr einfach und dieser hält so den Druck auf die Marge hoch. Löffelhardt führt die Digitalisierung der Unternehmensprozesse wie in der Vergangenheit konsequent fort und wird hier weiterhin nachhaltig investieren, um aktiv das Marktgeschehen zu gestalten und unseren Platz im Wettbewerb kontinuierlich auszubauen. Der digitale e-Businessbereich wie der Onlineshop und direkte Schnittstellen zu den Systemen der Kunden und auch Onlinemarktplätze sind bereits heute ein wichtiges Standbein bei Löffelhardt. Auch Produktkonfiguratoren sind im Onlineshop von Löffelhardt bereits integriert und die Konfigurationen können nahtlos als Warenkörbe übergeben werden. Die Umsätze im Bereich E-Business behalten wir im Fokus, bauen diese aus und arbeiten weiterhin konsequent an Verbesserungen und Neuerungen für unsere Kunden. Das nachhaltige Wachstum des Unternehmens und die Erreichung unserer zukünftigen Finanz-, Kosten- und Umsatzziele sehen wir als sicher an. Auf geopolitische Entwicklungen gibt es keinen Einfluss, so dass hier weitere Konflikte schnell zu einem Verfehlen der Wirtschaftsprognosen führen können. Neue Handelsstreitigkeiten mit China, die dieses Mal auch von der EU über Strafzölle ausgehen könnten, dürften nicht ohne negative Auswirkungen auf eine exportorientierte Nation wie Deutschland bleiben.
Schorndorf, 15.07.2024 Rommel Verwaltungs-GmbH Dietrich Rommel Rainer Rommel Sabine Bachmann Konzernbilanz zum 31. März 2024AKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis 31. März 2024
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023/2024I. RechnungslegungsvorschriftenDie Rommel Verwaltungs-GmbH gilt gemäß § 290 Abs. 2 Nr. 2 HGB aufgrund der gesellschaftsvertraglichen Übernahme der Komplementärfunktion bei der Emil Löffelhardt GmbH & Co. KG, Schorndorf, als Mutterunternehmen. Als Erstkonsolidierungszeitpunkt wurde der 1. April 2004 gewählt. Die Erstkonsolidierung erfolgte entsprechend § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a.F. nach der Buchwertmethode. Der Konzernjahresabschluss der Rommel Verwaltungs-GmbH, Schorndorf, wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und unter Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften des HGB erstellt. Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gliederungsschema der §§ 266, 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden verschiedene Angaben nicht in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, sondern im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Im Übrigen wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze gegenüber dem Vorjahr unverändert angewendet. II. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeAnlagevermögen Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die aktivierten Geschäfts- oder Firmenwerte werden entsprechend ihrer angenommenen Nutzungsdauer über einen Zeitraum von 5 bis 15 Jahre abgeschrieben. Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zuordenbaren Anschaffungsnebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen sind abgesetzt. Bei den Gegenständen des Sachanlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, wurden die Anschaffungs- und Herstellungskosten um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vermindert. Zugänge wurden pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von € 250 bis € 800 werden im selben Jahr abgeschrieben. Anschaffungen mit einem Wert bis € 250 werden sofort als Aufwand erfasst. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgt eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Umlaufvermögen Die Waren wurden zu Anschaffungskosten angesetzt, soweit nicht zur Beachtung des Niederstwertprinzips ein niedrigerer Wertansatz geboten war. Bei der Bewertung der Vorräte wurden Abschläge für Ungängigkeit und mangelnde Verwertbarkeit vorgenommen. Andere Gegenstände des Umlaufvermögens wurden jeweils zum Nennbetrag aktiviert. Den erkennbaren Einzelrisiken und dem allgemeinen Kreditrisiko wurde angemessen Rechnung getragen. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Konsolidierungskreis und Grundsätze der KonsolidierungKonsolidierungskreis Neben dem Mutterunternehmen sind in den Konzernabschluss noch folgende Gesellschaften mit einbezogen worden:
Im Konsolidierungskreis wurde im Geschäftsjahr 2015/2016 die Emil Löffelhardt Verwaltungs-GmbH zum 1. April 2015 erstkonsolidiert und die DEHA-CE erstmalig nach der Equity-Methode als assoziiertes Unternehmen berücksichtigt. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgte bis zum Geschäftsjahr 2009/2010 grundsätzlich gemäß § 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB a.F. nach der Buchwertmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital der konsolidierten Tochterunternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile. Ab dem Geschäftsjahr 2010/2011 erfolgt die Kapitalkonsolidierung für neue Erwerbsvorgänge gemäß § 301 HGB n.F. i.V.m. § 309 HGB n.F. nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 HGB). Dabei werden die Anschaffungskosten der Anteile an den einbezogenen Tochterunternehmen mit dem jeweils anteiligen Reinvermögen basierend auf den beizulegenden Zeitwerten der übernommenen Vermögenswerte und Schulden dieser Unternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs verrechnet. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wurde als Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen. Schuldenkonsolidierung Die Schuldenkonsolidierung wird gemäß § 303 HGB vorgenommen. Hierbei werden alle Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen konsolidierten Unternehmen herausgerechnet. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge werden nach § 305 HGB aufgerechnet. Hierbei wurde darauf geachtet, dass nach dem Grundsatz der Einheitlichkeit sämtliche Gewinn- und Verlustverrechnungen nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt sind. Zwischenergebniskonsolidierung Auf die Zwischenergebniseliminierung wurde in Übereinstimmung mit § 304 Abs. 2 HGB verzichtet. IV. FremdwährungsumrechnungKurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Devisenkassa-Mittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten bestehen nicht. V. Erläuterung zur Konzernbilanza) Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Konzernanhang dargestellt. Als Bruttoanschaffungs- oder Herstellungskosten sind die historischen Werte angesetzt. b) Immaterielle Vermögensgegenstände Sie betreffen entgeltlich erworbene Lizenzen an Software einschließlich Fremdleistungen zu deren Fertigstellung. Der aktivierte Firmenwert resultiert aus den Übernahmen der Firma Stephan Stephan KG, Göppingen vom 18. Dezember 2009. Die Abschreibungen der Firmenwerte erfolgen nach der linearen Methode über eine Nutzungsdauer von jeweils 15 Jahren. c) Sachanlagen Betriebsgrundstücke befinden sich am Stammsitz in Schorndorf, sowie in den Filialen Frickenhausen, Ulm, Herrenberg, Freudenstadt, Albstadt, Heilbronn, Göppingen und Nürnberg. d) Finanzanlagen Es handelt sich im Wesentlichen um folgende nicht vollkonsolidierte Beteiligungen mit einem Beteiligungsbesitz von 20 %:
e) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Alle zum 31. März 2024 ausgewiesenen Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Erkennbare Risiken wurden bei der Bewertung durch angemessene Einzelabwertungen und einer Pauschalabwertung in vollem Umfang berücksichtigt. f) Forderungen gegen Gesellschafter Forderungen gegen Gesellschafter bestehen, wie im Vorjahr, zum 31. März 2023 nicht. g) Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Darlehen an Betriebsangehörige (T€16 , Vorjahr: T€ 17) mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren und Steuererstattungsansprüche (T€ 38, Vorjahr T€ 53), sowie debitorische Kreditoren (T€ 163, Vorjahr: T€ 63) enthalten mit einer Restalufzeit von mehr als fünf Jahren enthalten.. h) Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel bestehen aus Guthaben bei Kreditinstituten sowie aus Kassenbeständen. Fremdwährungsbestände wurden zum Stichtagskurs umgerechnet. i) Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält mit T€ 378 (Vorjahr: T€ 140) abgegrenzte Lizenzgebühren und abgegrenzte Bearbeitungsgebühren für Bankdarlehen. j) Eigenkapital Die Entwicklung des Eigenkapitals ist im Konzerneigenkapitalspiegel ersichtlich. Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt € 26.000. Der ausgewiesene Ausgleichsposten für Anteile Fremder betrifft die Kommanditeinlagen bei der Emil Löffelhardt GmbH & Co. KG, Schorndorf. k) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten überwiegend Urlaubsrückstellungen (T€ 598, Vorjahr: T€ 589), sowie Zeitguthabenrückstellungen (T€ 248, Vorjahr: T€ 222) und Rückstellungen für Weihnachtsgeld (T€ 350, Vorjahr: T€ 330). l) Erhaltene Anzahlungen Die erhaltenen Anzahlungen enthalten insbesondere Beträge, die Kunden auf Warenbestellungen geleistet haben. m) Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben T€ 7.900 (Vorjahr: T€ 16.192) eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Weitere T€ 17.182 (Vorjahr: T€ 17.796) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und bis zu fünf Jahren. Weitere T€ 13.981 (Vorjahr: T€ 18.514) haben eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern haben in Höhe von T€ 35.459 (Vorjahr: T€ 18.064) eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren und T€ 6.103 (Vorjahr: T€ 13.388) eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Alle anderen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Umsatzsteuerverbindlichkeiten von T€ 1.129 (Vorjahr: T€ 810) Lohn- und Kirchensteuerverbindlichkeiten von T€ 275 (Vorjahr: T€ 282) sowie kreditorische Debitoren mit T€ 860 (Vorjahr: T€ 687) enthalten. Daneben ist eine langfristige Kaufpreisverbindlichkeit in Höhe von T€ 962 (Vorjahr: T€ 1.052) enthalten, wovon T€ 42 (Vorjahr: T€: 43) eine Restlaufzeit innerhalb eines Jahres, T€ 196 (Vorjahr: T€ 202) innerhalb von einem bis fünf Jahren und T€ 728 (Vorjahr: T€ 807) von größer fünf Jahren haben. VI. Erläuterung zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnunga) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen den Elektrofachgroßhandel. Die Umsatzerlöse werden nahezu ausschließlich auf dem inländischen Markt erzielt. b) Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind aperiodische Aufwendungen in Höhe von insgesamt T€ 48 (Vorjahr: T€ 48) enthalten, welche Aufwendungen aus der Abschreibung auf Forderungen wegen Uneinbringlichkeit beinhalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten aperiodische Erträge in Höhe von T€ 74 (Vorjahr: T€ 260). Diese betreffen im Wesentlichen Erträge aus abgeschriebenen Forderungen, Erträge aus Anlagenabgängen sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen sind keine Aufwendungen oder Erträge aus Währungsumrechnung enthalten. VII. Angaben zur KapitalflussrechnungDie dargestellte Kapitalflussrechnung wurde entsprechend DRS 21 aufgestellt. Ergänzend hierzu werden im Anhang folgende Angaben gemacht: Der Finanzmittelfonds umfasst ausschließlich kurzfristige Zahlungsmittel und Festgeldanlagen von vollkonsolidierten Unternehmen abzüglich der jederzeit fälligen Bankverbindlichkeiten und entspricht der Höhe nach den Flüssigen Mittel gemäß Bilanz (T€ 749; Vorjahr: T€ 1.121). Bedeutsame zahlungsunwirksame Investitions- und Finanzierungsvorgänge sowie sonstige Geschäftsvorfälle sind nicht angefallen. VIII. Angaben zum EigenkapitalspiegelDer dargestellte Eigenkapitalspiegel wurde entsprechend DRS 22 aufgestellt. Ergänzend hierzu werden im Anhang folgende Angaben gemacht. Der Betrag, der zum Bilanzstichtag zur Ausschüttung an die Gesellschafter des Mutterunternehmens zur Verfügung steht, beläuft sich auf T€ 3.814 (Vorjahr: T€ 3.549). Beträge, die aufgrund gesetzlicher oder gesellschaftsvertraglicher Bestimmungen einer Ausschüttungssperre unterliegen, bestehen nicht. IX. Ergänzende Erläuterungen zum KonzernabschlussBetriebsprüfung Im GJ. 2022/23 fand eine Betriebsprüfung durch das Finanzamt Schwäbisch Gmünd statt und umfasste die Veranlagungszeiträume 2016 bis 2020. Die Ergebnisse wurden im Jahresabschluss zum 31.03.2023 eingearbeitet. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Der jährliche Mietzins für die angemieteten Filialen und Lager beläuft sich auf T€ 975 (Vorjahr: T€ 822). Die Gesamtaufwendungen aus Leasingverträgen betragen T€ 1.803 (Vorjahr: T€ 1.498) bis zum Ende der Vertragslaufzeit. Zum Bilanzstichtag bestanden Haftungsverhältnisse aus einer Avalbürgschaft und aus der Bestellung von Sicherheiten (Grundschulden) in Höhe von zusammen T€ 53.170 (Vorjahr: T€ 53.170). Die Darlehen, für die die Sicherheiten bestellt wurden, valutieren zum Stichtag mit T€ 38.480 (Vorjahr: T€ 34.338). Für Erbbaurechte ist die Gesellschaft verpflichtet Erbbauzinsen in Höhe von T€ 14 jährlich für eine Restdauer von 26 Jahren zu entrichten. Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen wird derzeit nicht gerechnet. Derivative Finanzinstrumente Die Emil Löffelhardt GmbH & Co. KG hat verschiedene langfristige Darlehensverträge abgeschlossen (Grundgeschäfte), welche teilweise einen variablen Zinssatz aufweisen, der sich in Abhängigkeit eines Referenzzinsatzes ändern kann. Um diesen Zinsänderungsrisiken zu begegnen sind derivative Finanzinstrumente in Form von Zinsswaps (Sicherungsgeschäfte) abgeschlossen worden. Es werden jeweils einzelne Darlehensverträge abgesichert. Für diese Geschäfte sind die Voraussetzungen für das Vorliegen einer Bewertungseinheit erfüllt. Die Effektivitätsmessung der abgeschlossenen Sicherungsinstrumente erfolgt über die Critical Term Match-Methode, indem die Übereinstimmung der Bedingungen und Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft überprüft wird. Es wird die Einfrierungsmethode angewendet. Zum Bilanzstichtag sind Darlehensverbindlichkeiten in Höhe T€ 14.574 (Vorjahr: T€ 16.411) in Bewertungseinheiten einbezogen. Unterstützungskasse Für die Unterstützung von Mitarbeitern und ehemaligen Betriebsangehörigen sowie deren Angehörigen der Löffelhardt GmbH & Co. KG besteht die "Unterstützungskasse der Firma Emil Löffelhardt e. V." Die Satzung der Unterstützungskasse ist gültig in der Fassung vom 1. Oktober 1972. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023/2024 waren im Durchschnitt 584 (Vorjahr: 570) Mitarbeiter beschäftigt. Die Mitarbeiter sind ausschließlich im Bereich Elektrogroßhandel beschäftigt. Angabe nach § 264b HGB und § 264 Abs. 3 HGB Für die Emil Löffelhardt GmbH & Co. KG, Schorndorf, als Personenhandelsgesellschaft i.S.v.§264 a HGB wird die Erleichterungsvorschrift des § 264 b HGB bezüglich der Offenlegung des Einzelabschlusses für das Geschäftsjahr 2022/2023 in Anspruch genommen. Für die Emil Löffelhardt Verwaltungs-GmbH wird die Erleichterungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB bezüglich der Offenlegung des Einzelabschlusses für das Geschäftsjahr 2023/2024 in Anspruch genommen. Die Rommel Verwaltungs-GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter Nr. HRB 260454 eingetragen. Honorare des Abschlussprüfers Die Honorare des Abschlussprüfers für Prüfungs- und Beratungsleistungen betragen:
GewinnverwendungsvorschlagDer verbleibende Bilanzgewinn nach der Gewinnverteilung der Kommanditisten wird auf neue Rechnung vorgetragen. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht) Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor. Geschäftsführung Zu Geschäftsführern waren im Berichtsjahr bestellt:
Auf die Angabe der Geschäftsführergehälter wurde gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6a HGB i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Schorndorf, 15.07.2024 Dietrich Rommel Rainer Rommel Sabine Bachmann Entwicklung des Konzernanlagevermögens vom 1. April 2023 bis 31. März 2024
Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024
Entwicklung des Konzerneigenkapitals zum 31. März 2024 (Konzern-Eigenkapitalspiegel)
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Rommel Verwaltungs-GmbH, Schorndorf Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Rommel Verwaltungs-GmbH, Schorndorf, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. März 2024, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Rommel Verwaltungs-GmbH, der mit dem Lagebericht der Gesellschaft zusammengefasst ist, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 15. Juli 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Andrea Ehrenmann, Wirtschaftsprüferin Thomas Büchler, Wirtschaftsprüfer Der Konzernabschluss zum 31.03.2024 wurde am 27.09.2024 gebilligt. |
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