plaza Grundstücks- und Verwaltungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gerrit Dr. Schönicke seit 26.1.2022 | Geschäftsführer |
Volker Tarek Dr. El-Samalouti seit 26.1.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 44.11% | |
| 0.47% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LKF Laboratorium für klinische Forschung GmbHSchwentinentalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016LageberichtA. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Das Unternehmen ist für die labortechnische Prüfung und Auswertung von Probenmaterial verantwortlich. Die Proben werden von national und international tätigen Pharmaunternehmen genommen und zur Auswertung übersandt. Dabei übernimmt die LKF die Logistik und den Import der Proben sowie deren Dokumentation und Aufbewahrung nach Auswertung. Die Geschäftstätigkeit unseres Betriebes im Verhältnis zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ist weiterhin stabil gewesen. Die Neukundenakquise sowie die ständige Pflege der laufenden Geschäftsbeziehungen werden fortlaufend intensiviert. In Deutschland gibt es im Bereich der Auftragsforschung wenig vergleichbare Mitbewerber mit einem derart umfangreichen und komplexen Dienstleistungsangebot. Die Geschäftsentwicklung ist gut. Die Teilnahme an Fachmessen wird kontinuierlich umgesetzt. Das Auftragsportfolio besteht weiterhin aus wenigen großen und vielen mittleren und kleinen Pharmaunternehmen; die Risikostreuung ist dadurch breiter bzw. die Auftragssummen sind kleiner, aber die Abhängigkeiten deutlich geringer; im Geschäftsjahr 2016 war der Umsatzanteil des größten Kunden auf ca. 25 % zurückgegangen. B. Forschung und Entwicklung Das ERP-System NAV 2016 ist bereits für die Bereiche Warenwirtschaft, Kreditoren, Debitoren und Finanzen voll im Einsatz. Für die neue Laborsoftware Labware ist eine erste kleine Teststudie für Ende 2017/Anfang 2018 geplant. Die weiteren Implementierungen sind die internen Herausforderungen für die nächsten Jahre. C. Feststellungen zu Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a) Vermögenslage AKTIVSEITE
Die Bilanzsumme der nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten zusammengefassten Bilanz hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 267,8 erhöht. Die Veränderungen sind im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass sich das Anlagevermögen um T€ 302,9 erhöht hat. Es wurden Investitionen in Höhe von T€ 486,1 vorgenommen; die Abschreibungen für das Geschäftsjahr 2016 betrugen T€ 183,2 . Der Anteil der Forderungen an der Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 11,2 %-Punkte vermindert. Die liquiden Mittel sind um T€ 688,0 nominal und im Verhältnis um zur Bilanzsumme um 6,6 % gestiegen. Zum Bilanzstichtag überdecken die liquiden Mittel die kurz- und mittelfristigen Verbindlichkeiten um T€ 4.006,2. Im Vorjahr bestand eine Überdeckung von T€ 3.516,7. Die Struktur der Passivseite ist dadurch gekennzeichnet, dass die Investitionen zwecks Schonung der Liquidität durch ein KfW-Darlehen finanziert wurden. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten haben sich um T€ 198,7 erhöht, dabei wirkt sich der Anteil der kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aufgrund der Darlehenstilgung im Folgejahr mit T€ 200,0 aus. Das Eigenkapital hat sich aufgrund ders erzielten Jahresüberschusses in Höhe von T€ 505,7 abzüglich Ausschüttung von T€ 800,0 vermindert. Die bilanzielle Eigenkapitalquote beträgt zum 31.12.2016 74,9 % (im Vorjahr 81,0 %) und ist somit um 6,1 %-Punkte gesunken. Das Eigenkapital finanziert wie in Vorjahren das gesamte Anlagevermögen, die Vorräte und die Forderungen. Die Vermögenslage ist weiterhin gut. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist unter Abzug von Skonto zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Kapitalstruktur ist außerordentlich gut. Im Jahr 2016 wurden Investitionen insbesondere im EDV-Bereich vorgenommen, die auch noch nicht abgeschlossen sind. Hier werden in den folgenden Jahren weitere Investitionen notwendig sein. Die Investitionen wurden zur Erhaltung der Liquidität und aufgrund der außerordentlich guten Kreditkonditionen durch ein KfW-Darlehen in Höhe von T€ 600,0 finanziert. Zum Bilanzstichtagt beträgt das Darlehen T€ 550,0; bei einer vierteljährlichen Tilgungsrate in Höhe von T€ 50,0 umfasst die Restlaufzeit weniger als 3 Jahre. Die Ausschüttungen wurden durch den Abbau von liquiden Mitteln und den Abbau von Forderungen finanziert. Die Liquidität ergibt sich im Vorjahresvergleich aus folgender Zusammenstellung:
Die Liquiditätsgrade des Bilanzstichtages und des Vorjahres zeigen folgendes Bild:
Die Deckung liegt weit über 100 %. Die Liquiditätslage im 1. Grad hat sich im Geschäftsjahr zum Vorjahr verschlechtert. Die Liquiditätslage 2. Grades hat sich im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls verschlechtert. Die Veränderung ist auf das aufgenommene Darlehen im Jahr 2016 in Höhe von T€ 600 zurückzuführen. Die sich daraus zum 31.12.2016 ergebende Verbindlichkeit gegenüber Kreditinstituten beträgt T€ 550, davon sind T€ 200 (Tilgung 2017) den kurzfristigen Verbindlichkeiten zuzurechnen und T€ 350 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr als Verbindlichkeiten auszuweisen. Liquiditätsrisiken sind im Geschäftsjahr nicht vorhanden gewesen. Die Liquiditätslage zum Stichtag ist sehr gut. c) Ertragslage In der folgenden Aufstellung sind die zusammengefassten Ergebnisse der beiden letzten Jahre einander gegenübergestellt:
Das Rohergebnis ist um 1,3 % gesunken. Der Rohertrag in Relation zum Umsatz beträgt 59,59 % (in 2015 53,94 %). Er hat sich somit zum Vorjahr um 5,65 % erhöht. Die Steigerung ist insbesondere in der Verminderung der bezogenen Waren und Dienstleistungen zu sehen. Die Personalkosten sind um 0,49 % gesunken. In 2016 wurden 87 Mitarbeiter beschäftigt, im Vergleich dazu in 2015 93 Mitarbeiter. Die sonstigen Aufwendungen sind um 11,04 % gestiegen. Das Geschäftsergebnis hat sich vor Steuern und Zinsen um T€ 115,2 vermindert. Dies ist in erster Linie auf die Steigerung der Sonstigen Kosten zurückzuführen. d) Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung u.a. die folgenden Kennzahlen heran: 1. Umsatz pro Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2016 wurden durchschnittlich 87 Arbeitnehmer (Vorjahr: 93) beschäftigt. Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt T€ 114,7 (Vorjahr: T€ 118,5). 2. Umsatzrentabilität Jahresüberschuss nach Steuern x 100 Umsatzerlöse Die Umsatzrentabilität beträgt 5,06 % (Vorjahr: 5,33 %). 3. Eigenkapitalrentabilität Jahresüberschuss nach Steuern x 100 Eigenkapital Die Eigenkapitalrentabilität beträgt 8,07 % (Vorjahr: 8,97 %). 4. Gesamtkapitalrentabilität Jahresüberschuss nach Steuern + Fremdkapitalzinsen x 100 Gesamtkapital Die Gesamtkapitalrentabilität beträgt 6,07 % (Vorjahr: 7,27 %). Als Dienstleistungsunternehmen mit wachsender Mitarbeiterzahl nimmt die LKF GmbH ihre Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft sehr ernst. In diesem Zusammenhang wurde im Geschäftsjahr 2016 zum ersten Male eine Bewertung der Nachhaltigkeit (Corporate Social Responsibility, CRS) des Unternehmens durch einen entsprechenden Anbieter (Firma Eco Vadis) durchgeführt. Diese Bewertung umfasst 21 Kriterien aus den vier Bereichen Umwelt, Soziales, Ethik und Lieferkette. Bereits im ersten Jahr der Bewertung erzielte die LKF GmbH 45 von 100 Scores und damit den Bronze-Recognition-Level. Für das Geschäftsjahr 2017 ist eine erneute Bewertung der Nachhaltigkeit im Anschluss an die Einführung entsprechender Prozesse vorgesehen. Gesamtaussage: Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist stabil. C. Chancen- und Risikobericht 1. Volkswirtschaftliche / konjunkturelle Risiken Die LKF Laboratorium für Klinische Forschung GmbH (LKF GmbH) unterliegt den gesamtwirtschaftlichen konjunkturellen Schwankungen, die durchaus auch die Auftragslage der Pharmaunternehmen beeinflussen können und somit auch zu Umsatz- und Ergebnisrisiken führen können. Zurzeit ist die konjunkturelle Entwicklung aber positiv und stabil. Die Gesellschaft wird aber weiter versuchen, alle Verträge in Euro abzuschließen, um das Währungsrisiko so niedrig wie möglich zu halten. 2. Ertragsorientierte Risiken Das Wettbewerbsrisiko hat zugenommen. Die Anzahl der Neueinführungen von Medikamenten nimmt wieder zu. Es ist eine Verlagerung der klinischen Forschung von den großen Pharmaunternehmen zu kleineren, oftmals Risikokapital finanzierten Unternehmen zu beobachten. Neben der notwendigen Neuakquise dieser Unternehmen steigt aber auch das Risiko von Zahlungsausfällen. Die Neuausrichtung der LKF GmbH auf den chinesischen Markt bietet neben dem möglichen Wachstumspotential aber auch nicht abschätzbare Risiken (Währungsrisiko, Probleme beim Import/Export von Proben und Material). Durch die Wahl eines Partnerlabors und mit Unterstützung der WTSH (Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH) wird versucht, das Risiko möglichst gering zu halten. 3. Finanzwirtschaftliche Risiken Liquiditätsrisiken sind aufgrund der hervorragenden Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation nicht zu erkennen. Die im Unternehmen genutzten Finanzinstrumente bestehen aus Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die LKF GmbH verfügt über einen sehr solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind, auch aufgrund der häufig langjährigen partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den Kunden, die Ausnahme. Die Verbindlichkeiten werden in der Regel unter Nutzung des Skontoabzugs innerhalb der Zahlungsfristen gezahlt. 4. Chancenbericht Die LKF GmbH hat über Jahre eine konstante, faire Kooperation zu den Lieferanten aufgebaut. Diese sind überwiegend im Norden lokalisiert, wodurch lange Transportwege vermieden werden und die Möglichkeit für kurze persönliche Gespräche eher gegeben ist. Aus diesem Grund engagiert sich die Gesellschaft zusammen mit der WTSH (Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH) bei der Initiative "Unser Partner im Norden". Das Konzept der Gesellschaft ist nicht nur sehr schnell zu agieren, sondern dem Anspruch unserer Kunden an Sicherheit, Qualität, Flexibilität und Konstanz nachzukommen. Gerade die schnelle Reaktionszeit ist ein Wettbewerbsvorteil gegenüber den großen Konkurrenzlaboratorien. 5. Gesamtaussage Wir sehen uns in unserem Wettbewerbsumfeld einem überschaubaren Risiko ausgesetzt. Das Währungsrisiko lässt sich durch den verstärkten Abschluss künftiger Verträge in Euro weiter minimieren. Unsere Kunden akzeptieren weitestgehend die Rechnungsstellung in Euro. Bei Forderungen von Partnerlaboren wird versucht, das Währungsrisiko durch entsprechende Fremdwährungskosten zu minimieren. Wir nutzen unseren Standort und die Flexibilität unserer Lieferanten, unserer Kurierdienste und unseres Personals, um bei der Geschwindigkeit im Aufsetzen neuer Projekte neue Maßstäbe zu setzen. Gerade die schleichende Veränderung von sehr großen Studien hin zu mittelgroßen und auch kleinen Studien ist für die LKF GmbH von Vorteil. Von Nachteil ist die zunehmende Zahl kleinerer Kunden mit Risikokapitalfinanzierung. Hier besteht ein steigendes Risiko von Zahlungsausfällen. Die Partnerschaft mit einem chinesischen Labor stellt eine große Wachstumschance dar. Erste Studien werden im Jahr 2017 durchgeführt. Die Gesellschaft kann bei der Anzahl von durchzuführenden Messungen nicht mit den ganz großen Laboratorien (mit bis zu 2000 Mitarbeitern) konkurrieren. Die Stärken der LKF GmbH liegen in der Flexibilität und in der Schnelligkeit, neue Projekte aufzusetzen und in kürzester Zeit mit der erfolgreichen Durchführung zu beginnen. Das Preisniveau stagniert; in diesem Jahr wurden aus taktischen Gründen keine Preiserhöhungen vorgenommen. Die finanzielle Stabilität der Gesellschaft ist gegeben; ein Risiko ist nicht zu erkennen. E. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht zu verzeichnen. F. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft (Prognosebericht)
Sämtliche Forderungen des Vorjahres sind bereits ausgeglichen, ein erneuter Aufbau ist nicht geplant. Die liquiden Mittel sind weiterhin gut und bleiben für spontane Investitionen erhalten. Es sind Ausschüttungen aus den liquiden Mitteln in Höhe von ca. T€ 400 vorgesehen. Damit wird insgesamt die Vermögenslage etwas verringert.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden aus der operativen Geschäftstätigkeit und dem Eigenkapital beglichen. Die Finanzierung für NAV 2016 sowie die neue LIMS (Labor-Informations-Management-System)-Software ist mit T€ 600 über 3 Jahre finanziert. Die Liquidität wird zu keinem Zeitpunkt gefährdet sein.
Der erwirtschaftete Umsatz zum 31.03.2017 beträgt ca. Mio. € 1,9. Das neue Auftragsvolumen zu diesem Zeitpunkt, das im Durchschnitt über vier Jahre abgearbeitet werden muss, beträgt derzeit ca. Mio. € 20,0. Es ist mit einem Umsatzvolumen für das Jahr 2017 von ca. Mio € 9,6 zu rechnen. Daraus wird folgende Ergebnisprognose für 2017 abgeleitet:
Die Anforderungen an das Unternehmen im Jahr 2017 werden als anspruchsvoll - aber durchaus positiv - eingeschätzt.
Schwentinental, den 7. Juni 2017 gez. Wilfried Töhl gez. Bärbel Wilke gez. Uwe Troge BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die LKF Laboratorium für Klinische Forschung GmbH hat ihren Sitz in Schwentinental. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kiel unter HR B 2150 PL eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 wurde gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 286 und § 288 HGB wurden in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) wurden erstmalig angewandt. Auswirkungen auf die Darstellung und Wertigkeit ergeben sich im Rahmen der Gewinn- und Verlustrechnung in der Form, dass die Vorjahreswerte der sonstigen betrieblichen Erträge insoweit um EUR 646,79 erhöht und die außerordentlichen Erträge gemindert wurden. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögenswerte sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Für geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 wird im Geschäftsjahr 2016 die Sofort-Abschreibung zum 31. Dezember 2016 gewählt. Die entsprechenden Anlagegüter sind in einem besonderen Verzeichnis erfasst. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel sind zum Nominalwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen. Der Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen ist mit dem beizulegenden Zeitwert zum Bilanzstichtag bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und Vorruhestandsverpflichtungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Die Pensionsrückstellungen wurden nach dem versicherungsmathematischen Teilwertverfahren ermittelt. Als Rechnungszins wurde der in der Rückstellungsabzinsungsverordnung genannte Zins für die pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren angesetzt. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwerten liegt unter Verwendung der Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck ein Rechnungszinssatz von 4,03 % und eine Lohn- und Gehaltssteigerung von 0 % zugrunde. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und wurden mit dem nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Umrechnung von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten in fremder Währung erfolgte mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Erträge für die Archivierung und Vernichtung von Proben für Zeiträume nach dem Bilanzstichtag. Die Auflösung erfolgt entsprechend der in den Lieferverträgen genannten Laufzeiten. IV. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Eigenkapital Bilanzgewinn Im Bilanzgewinn zum 31.12.2016 in Höhe von EUR 1.011.568,23 ist ein nach Ausschüttung verbleibender Gewinnvortrag von EUR 505.834,04 enthalten; im Übrigen verweisen wir auf den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses auf Seite 5. Rückstellungen Nach § 246 Abs. 2 HGB sind die Rückstellungen für Pensionen mit Rückdeckungsansprüchen aus Lebensversicherungen zu verrechnen.
Die Zuführung zur Pensionsrückstellung zum Bilanzstichtag untergliedert sich in Personalaufwand in Höhe von EUR 12.725,00 und Zinsaufwand von EUR 30.674,00. In der Gewinn- und Verlustrechnung zum 31. Dezember 2016 wird ein Zinsaufwand aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen von EUR 7.054,08 ausgewiesen, da gemäß § 246 Abs. 2 HGB der Zinsaufwand in Höhe von EUR 30.674,00 mit dem Zinsertrag von EUR 23.619,92, der in dem Aktivwert der verpfändeten Verträge enthalten ist, zu saldieren ist. Zum Bilanzstichtag 31.12.2016 ergibt sich aus der Differenz zum Ansatz des Zinssatzes (10 Jahre zu 7 Jahre) eine Ausschüttungssperre in Höhe von EUR 103.237,00. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalverpflichtungen (TEUR 242) sowie für Gewährleistungen für Vermögensschäden (TEUR 60) gebildet. Verbindlichkeiten Angaben zu den Verbindlichkeiten Nach § 268 Abs. 5 Satz 1 HGB sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr gesondert auszuweisen. Zur Vereinfachung werden sämtliche Restlaufzeiten im Anhang angegeben.
Passive Rechnungsabgrenzungsposten In den passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden erhaltene Zahlungen für die Archivierung und Vernichtung von Proben, soweit sie Erträge nach dem Bilanzstichtag darstellen, abgegrenzt und über die Laufzeit der zugrunde liegenden Verträge aufgelöst. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse (TEUR 9.976) wurden wie folgt erzielt:
VI. Sonstige Angaben Geschäftsführung Geschäftsführer im Geschäftsjahr waren: - Frau Bärbel Wilke, Medizinisch-technische Assistentin, Kiel - Herr Wilfried Töhl, Biologisch-chemisch-technischer Assistent, Schwentinental, und - Herr Uwe Troge, Handelsfachwirt, Schwentinental. Frau Wilke und Herr Töhl haben die Befugnis, die Gesellschaft allein zu vertreten. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Bezüge der Geschäftsleitung betrugen im Jahr 2016 EUR 858.171,00. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2016 beschäftigten Mitarbeiter betrug 82 Angestellte und 5 Auszubildende. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3a HGB bestehen aus Miet- bzw. Pacht- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 678. Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen Dezember 2017 und Dezember 2019. Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres mit maßgeblicher Bedeutung für den Jahresabschluss sowie die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht eingetreten. Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Jahresüberschuss 2016 TEUR 400 auszuschütten. Zur Verwendung des restlichen Jahresüberschusses in Höhe von TEUR 106 sowie des Gewinnvortrages in Höhe von TEUR 506 werden die Geschäftsführer den Vorschlag unterbreiten, diesen auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsleitung
Schwentinental, den 7. Juni 2017 gez. Wilfried Töhl, Geschäftsführer gez. Bärbel Wilke, Geschäftsführerin gez. Uwe Troge, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.07.2017 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersIn dem vorstehenden zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang) und Lagebericht der LKF Laboratorium für Klinische Forschung GmbH, Schwentinental, wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 und dem Lagebericht 2016 der LKF Laboratorium für Klinische Forschung GmbH, Schwentinental, habe ich den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der LKF Laboratorium für Klinische Forschung GmbH, Schwentinental, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Kiel, 8. Juni 2017 gez. Jürgen Stelk, Wirtschaftsprüfer |
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