Schalker Grobblech-Handel GmbH

Ahlmannshof 50A, 45889 Gelsenkirchen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Gelsenkirchen HRB 12324
Eingetragen
17.12.2013
Branche
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit Werkzeugen und Kleineisenwaren
Gegenstand
Handel mit Eisen und Stahl, insbesondere mit Grobblech.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Vincent Grotjahn
seit 2.4.2025
Prokura
Maximilian Sickers
seit 11.1.2018
Geschäftsführer
Torsten Grotjahn
seit 17.12.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Herten
30.000 €
50.00%
Dorsten
30.000 €
50.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schalker Grobblech-Handel GmbH

Gelsenkirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023

Lagebericht

1. Rahmenbedingungen

a. Geschäftsmodell

Die Schalker Grobblech-Handel GmbH betreibt Handel mit Grobblechen. Dieses Geschäftsmodell hat sich bewährt und wir werden dieses auch in Zukunft beibehalten.

Die Schalker Grobblech-Handel GmbH bevorratet auf 7000 qm ständig ca. 9000-12000 to Grobbleche im Bereich 5- 300 mm in den Güten S235 und S355. Das Material wird sowohl per Bahn als auch per LKW angeliefert. Vor allem der Bahnanschluss macht uns für alle Stahlwerke zu einem attraktiven Partner und erlaubt uns zusätzlich einen schnellen und unkomplizierten Umschlag.

Durch eine Teilmaschine und 2 Brennplätze verschaffen wir uns eine hohe Flexibilität. Dies ermöglicht der Schalker Grobblech-Handel GmbH stets auf alle Kundenwünsche eingehen zu können. So können wir auch kleinere Bedarfsfälle abdecken und Bleche teilen und die Restbleche wieder einlagern. Eine Krankapazität von 25 to ermöglicht der Schalker Grobblech-Handel GmbH die Einlagerung von hohen Stückgewichten und Blechen bis zu einer Dicke von 300 mm. Durch modernste Traversen und einen Starkstromanschluss sind wir in der Lage Bleche mit großen Dimensionen zu bewegen. Die Kombination von kurzen Entscheidungswegen und einer hohen Leistungsfähigkeit hat uns zu einem zuverlässigen Partner für unsere Kunden werden lassen.

b. Entwicklung der wirtschaftlichen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen

Nach den extremen Preissteigerungen im Stahlbereich durch den Ukraine Konflikt ist der Preis zum Ende des Jahres 2022 wieder stark gefallen. Dieser Trend zog sich durch das komplette Geschäftsjahr 2022/2023. Mittlerweile befinden wir uns wieder auf dem niedrigen Preisniveau der vor-Corona Zeit. Die Verfügbarkeit von Baustahl ist ebenfalls auf vor-Corona Niveau und es sind keine Engpässe zu erwarten. Bedingt durch die vielen Krisenherde weltweit und die andauernden Konflikte in der Ukraine und Nahost ist die Stimmung in der Wirtschaft angespannt. Weiterhin sind die allgemeinen Wirtschaftsprognosen für Deutschland schlecht. Vor allem hohe Energiekosten und Fachkräftemangel drücken auf das Wachstum und die Investitionsfreude unserer Kunden.

2. Wirtschaftsbericht

a. Geschäftsverlauf

Das Unternehmen hat trotz der sinkenden Stahlpreise erwartungsgemäß ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2022/2023 absolviert. Die Nachfrage nach unseren Produkten blieb auf stabilem Niveau. Wie in den Vorjahren konnte daher weiterhin ein positives Jahresergebnis erzielt werden. Die Umsatzerlöse liegen im Geschäftsjahr 2022/2023 dabei unter dem Niveau des Vorjahres. Dies lag vor allem an den extrem gestiegenen Stahlpreisen im Zeitraum Februar bis August 2022 im Zuge des Ukraine-Konflikts, die zum Ende des Jahres 2022 wieder fielen. Trotz der gesunkenen Preise und der somit für uns ungünstigen Geschäftsentwicklung sind wir dennoch mit dem Ergebnis zufrieden. Wir konnten unsere verkauften Mengen leicht erhöhen und unsere Marktanteile verteidigen oder sogar leicht ausbauen. Diese Entwicklung deckt sich in etwa mit unseren Prognosen aus dem Jahr 2021/2022. Wir haben einen niedrigeren Umsatz bei leicht gestiegenem Absatz, wobei der Umsatzrückgang lediglich auf die gesunkenen Stahlpreise zurückzuführen ist. Wir hatten uns eine bessere Marge erhofft, konnten dieses Ziel aber aufgrund der langanhaltenden fallenden Preise nicht ganz erreichen.

b. Vermögenslage

Unsere Vermögensstruktur zum 31.08.2023 ist durch einen Anteil in Höhe 2,7 % (Vorjahr 1,7 %) des Anlagevermögens am Gesamtvermögen in Höhe von TEUR 13.338 geprägt.

Das Umlaufvermögen in Höhe von TEUR 12.959 entspricht zum Stichtag 97,2 % (Vorjahr 98,3 %) der Bilanzsumme. Das Umlaufvermögen besteht im Wesentlichen aus Vorräten, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Bank- und Kassenbeständen.

Die Eigenkapitalquote ist wegen der Ausschüttungen im Geschäftsjahr von 39,1 % im Vorjahr auf 18,4 % im aktuellen Geschäftsjahr gesunken.

Insgesamt schätzen wir die Eigenkapitalausstattung und die Vermögenslage als sehr gut ein.

c. Finanzlage

Die Gesellschaft verfügte im Geschäftsjahr 2022/2023 stets über ausreichende liquide Mittel, um sämtliche Verbindlichkeiten zu begleichen. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Dieses wird durch ausreichende Vorhalteliquidität sichergestellt. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Dazu bedienen wir uns der Möglichkeiten des Factorings. Darüber hinaus stehen dem Unternehmen weitere ungenutzte Kreditlinien über TEUR 300 zur Verfügung.

Die im Berichtsjahr erfolgten Ersatzinvestitionen waren von untergeordneter Bedeutung.

d. Ertragslage

Die Schalker Grobblech-Handel GmbH hat wie im Vorjahr erwartet ein sehr positives Ergebnis erzielt. Der Jahresüberschuss hat sich wegen der gefallenen Marktpreise im Berichtsjahr von TEUR 7.444 auf TEUR 2.244 vermindert und damit die Erwartung auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2020/2021 nicht erreicht.

Die Umsatzerlöse haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 15,7 % auf TEUR 44.915 vermindert. Dies ist insbesondere auf den gefallenen Marktpreis von Stahl zurückzuführen. Die Entwicklung der Umsatzerlöse entspricht der Erwartung des Vorjahres, wobei der Rückgang insgesamt niedriger als erwartet ausgefallen ist. Gleichzeitig ist der Materialaufwand um 1,3 % auf TEUR 37.804 gesunken.

Die Umsatzrentabilität beträgt im Geschäftsjahr 5,0 % (Vorjahr: 14,0 %).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 1.875 auf TEUR 1.593 verringert. Dies resultiert im Wesentlichen aus höheren Instandhaltungs-, Fracht- und sonstigen Aufwendungen im Vorjahr.

Insgesamt schätzen wir die Ertragslage als sehr gut ein.

3. Chancen- und Risikobericht

Der Grobblechhandel ist auch von der Konjunktur insgesamt abhängig. Ein Einbruch der Konjunktur würde sich jedoch nicht unmittelbar auf die Auftragslage auswirken. Dies wird aus den Zahlen des aktuellen Geschäftsjahres deutlich. Der Markt ist seit Jahren von einer Wettbewerbsintensität durch eine Vielzahl größerer und kleinerer Marktbegleiter gekennzeichnet.

Preisschwankungen im Metallbereich könnten in Zukunft zu höheren Kosten und damit zu einem Rückgang der Marge führen. Allerdings könnte sich das Verhältnis von Ein- und Verkaufspreisen auch zugunsten der Gesellschaft entwickeln, wodurch sich positive Effekte auf die Marge ergeben würden.

Bedingt durch Inflation, Fachkräftemangel, hohe Zinsen und die Transformation hin zu grünem Stahl sehen wir den Stahlpreis auf Dauer jedoch steigen. Dies würde uns als lagerhaltendem Händler Auftrieb geben und wieder zu höheren Margen verhelfen. Auch ein potenzieller Frieden in der Ukraine könnte sich sehr positiv auf die Wirtschaft und die Stahlbranche explizit auswirken.

Chancen für eine nachhaltig positive Entwicklung der Gesellschaft sehen wir vor allem in der kurzfristigen Lieferfähigkeit, die in Verbindung mit unserem Bahnanschluss von unseren Kunden geschätzt wird.

Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch interne Ablauf- und Qualitätskontrollen durch. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

4. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bzw. Darlehen bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Außerdem nutzen wir auf der Forderungsseite die Möglichkeiten des Factorings zur Sicherung der Liquidität.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgen wir eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

5. Prognosebericht

Vor dem Hintergrund der andauernden Krisen weltweilt und der weiter gefallenen Stahlpreise erwarten wir für das Geschäftsjahr 2023/2024 einen leichten Rückgang des Jahresüberschusses. Die Umsatzerlöse werden ungefähr auf dem Niveau dieses Geschäftsjahres sein. Wir erwarten eine ähnliche Absatzmenge bei niedrigeren Preisen.

Bilanz

Aktiva

31.8.2023
EUR
31.8.2022
EUR
A. Anlagevermögen 365.191,00 324.225,00
I. Sachanlagen 362.691,00 321.725,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.195,00 19.787,00
2. technische Anlagen und Maschinen 224.844,00 229.772,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 125.652,00 72.166,00
II. Finanzanlagen 2.500,00 2.500,00
1. Beteiligungen 2.500,00 2.500,00
B. Umlaufvermögen 12.958.874,59 18.956.013,39
I. Vorräte 8.965.948,00 11.626.113,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.142.903,11 1.560.286,11
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.850.023,48 5.769.614,28
C. Rechnungsabgrenzungsposten 13.958,70 1.500,99
Aktiva 13.338.024,29 19.281.739,38

Passiva

31.8.2023
EUR
31.8.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.452.320,90 7.542.810,00
I. Gezeichnetes Kapital 60.000,00 60.000,00
II. Gewinnvortrag 148.107,84 39.005,45
III. Jahresüberschuss 2.244.213,06 7.443.804,55
B. Rückstellungen 3.218.651,84 3.672.311,36
C. Verbindlichkeiten 7.667.051,55 8.066.618,02
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 350.000,00 630.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 350.000,00 630.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 313.040,95 1.197.853,45
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 313.040,95 1.197.853,45
3. sonstige Verbindlichkeiten 7.004.010,60 6.238.764,57
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 7.004.010,60 6.238.764,57
Passiva 13.338.024,29 19.281.739,38

Gewinn- und Verlustrechnung

1.9.2022 - 31.8.2023
EUR
1.9.2021 - 31.8.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.192.069,20 15.014.118,64
2. Personalaufwand 1.881.991,90 1.883.455,74
a) Löhne und Gehälter 1.687.860,02 1.686.646,13
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 194.131,88 196.809,61
davon für Altersversorgung 9.818,30 9.681,37
3. Abschreibungen 71.143,39 68.915,12
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 71.143,39 68.915,12
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.592.634,44 1.874.524,85
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 203,71 833,01
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 132.279,72 29.249,72
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.162.290,60 3.713.272,67
8. Ergebnis nach Steuern 2.351.932,86 7.445.533,55
9. sonstige Steuern 107.719,80 1.729,00
10. Jahresüberschuss 2.244.213,06 7.443.804,55

Anhang

1. Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Die Berichtsgesellschaft hat ihren Sitz in Gelsenkirchen und wird beim Amtsgericht Gelsenkirchen unter der Nummer HRB 12324 geführt. Sie ist gem. § 267 Abs. 2 HGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen. Sie ist daher für das Geschäftsjahr 2022/2023 verpflichtet, einen Jahresabschluss nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB aufzustellen. Dabei sind die besonderen Vorschriften für Kapitalgesellschaften gem. §§ 264 ff. HGB zu beachten.

Nachstehender Anhang enthält die gesetzlich bestimmten Angaben gem. § 284 sowie die sonstigen Pflichtangaben gem. § 285 HGB, wobei von der Möglichkeit der größenabhängigen Erleichterungen gem. § 288 HGB Gebrauch gemacht wurde.

Gliederung und Bewertung der Bilanz- und Gewinn- und Verlustposten entsprechen den gesetzlichen Vorschriften.

Die Bilanz ist in Kontoform aufgestellt worden. Die in § 266 Abs. 2 und 3 HGB bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden, § 275 Abs. 1 HGB. Die in § 275 Abs. 2 HGB bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen.

Die im vorliegenden Jahresabschluss dargestellten Vorjahresbeträge sind zwecks Vergleichbarkeit wie folgt angepasst worden:

lt. Jahresabschluss zum
betroffene Position 31.08.2023 Vorjahreszahl
EUR
31.08.2022
EUR
Veränderung
EUR
Gewinn- und Verlustrechnung
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.819.411,85 -1.874.524,85 55.113,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -84.362,72 -29.249,72 -55.113,00

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter Beachtung der handelsrechtlichen und - soweit nicht abweichend - steuerrechtlichen Buchführungs- und Bilanzierungsvorschriften (§ 42 GmbHG in Verbindung mit §§ 242 und 264 HGB und § 8 KStG). Die Bewertung erfolgte entsprechend den Bestimmungen der §§ 252-256 des Handelsgesetzbuches.

Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der branchenüblichen Nutzungsdauer linear angesetzt worden. Die planmäßigen Abschreibungen neuer beweglicher Vermögensgegenstände wurden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer in Anlehnung an steuerlich zulässige Werte vorgenommen. Die Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen, das bereits zum Ende des vorangegangenen Geschäftsjahres vorhanden war, wurden planmäßig fortgeführt.

Neu angeschaffte Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu 800 € werden unter Berücksichtigung von § 6 Abs. 2 EStG auch handelsrechtlich vollständig abgeschrieben.

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Vorräte sind mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt worden soweit nicht Wertberichtigungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert zu berücksichtigen waren.

Forderungen sind zum Nennbetrag bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine pauschale Wertberichtigung, erkennbaren Einzelrisiken durch individuelle Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Rückstellungen sind in Höhe der Beträge ausgewiesen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung geboten sind und entsprechen den zu erwartenden Aufwendungen. Allen am Bilanzstichtag bestehenden Risiken - soweit sie bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses erkennbar waren - ist durch die Bildung ausreichender Rückstellungen und Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Wechselobligo und Bürgschaften bestehen nicht.

Gliederung und Bewertung der Bilanz- und Gewinn- und Verlustposten entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt worden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital (Stammkapital) beträgt wie im Vorjahr TEUR 60.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen für Verpflichtungen gegenüber dem Personal, Tantiemen, Aufbewahrungspflichten sowie Abschluss- und Prüfungskosten gebildet worden.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und Besicherungen der Verbindlichkeiten sind dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen:

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit davon
31.08.2023 TEUR bis 1 Jahr
TEUR
über 1 Jahr
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
besichert
gegenüber Kreditinstituten 350,0 280,0 70,0 0,0 350,0
Vorjahr 630,0 280,0 350,0 0,0 630,0
aus Lieferungen und Leistungen 6.852,8 6.852,8 0,0 0,0 0,0
Vorjahr 5.496,3 5.496,3 0,0 0,0 0,0
gegenüber Gesellschaftern 313,0 313,0 0,0 0,0 0,0
Vorjahr 1.197,9 1.197,9 0,0 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 151,2 151,2 0,0 0,0 0,0
Vorjahr 742,4 742,4 0,0 0,0 0,0
Summe 7.667,0 7.597,0 70,0 0,0 350,0
Vorjahr 8.066,6 7.716,6 350,0 0,0 630,0

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch eine Bürgschaft sowie Rangrücktritts- und Darlehensüberlassungserklärung der Gesellschafterdarlehen besichert.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insbesondere Ausgangsfrachten und Factoringgebühren enthalten.

Sonstige Steuern

Die sonstigen Steuern enthalten Umsatzsteueraufwendungen in Höhe von TEUR 105 als Folge einer abgeschlossenen Betriebsprüfung.

5. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung der Gesellschaft oblag im Geschäftsjahr 2022/2023 Herrn Torsten Grotjahn, Kaufmann und Herrn Maximilian Sickers, Kaufmann. Die Offenlegung der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl gemäß § 267 Abs. 5 HGB beträgt 15 (Vorjahr 15), davon sind 6 Mitarbeiter (Vorjahr 6) Angestellte und 9 Mitarbeiter (Vorjahr 9) Arbeiter.

Sonstige Finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von 118 T€ p.a.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.244 auf neue Rechnung vorzutragen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Gelsenkirchen, den 28. November 2023

gez. Maximilian Sickers

gez. Torsten Grotjahn

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 23.02.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die Schalker Grobblech-Handel GmbH, Gelsenkirchen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Schalker Grobblech-Handel GmbH, Gelsenkirchen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schalker Grobblech-Handel GmbH, Gelsenkirchen, für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. August 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Minden, 22. Februar 2024

ARTAG Allgemeine Revision & Treuhand Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stefan Schulte, Wirtschaftsprüfer

Mathias Sprenger, Wirtschaftsprüfer/Certified Public Accountant

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

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Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

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6 nahegelegene Organisationen

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