Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 3597
Vorher
Michael Pitthan GmbH
Eingetragen
31.5.1989
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von WerkzeugenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Unternehmensgegenstand ist die komplette Planung und Ausführung von Objekten im Bereich der Ausbaugewerke und haustechnischen Gewerke, wobei die nicht selbst ausführbaren Teile der Ausbaugewerke an andere Unternehmen vergeben und lediglich im Rahmen der Gesamtplanung überwacht werden. Gegenstand des Unternehmens ist weiter die Installation, die Bearbeitung, die Wartung, der Vertrieb sowie der Handel von Elektro-/Schaltanlagen und Komponenten der Automatisierungs- und Steuerungstechnik im weitesten Sinn.

Historie

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Management

NameRolle
Peter Thomas Schmidt
seit 22.8.2022
Liquidator
Uwe Köninger
seit 15.9.2021
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

7.72% identifiziert92.28% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
7.72%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
CALVIAS GmbH
Germany
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Pitthan GmbH

Kirchen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019

Bilanz zum 31. Dezember 2019

AKTIVSEITE

31.12.2019
31.12.2018
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16.405,00 30.451,00
2. Firmenwert 109.774,00 0,00
126.179,00 30.451,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 893.023,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 16.739,00 15.895,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 362.940,00 294.178,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 801.306,08
379.679,00 2.004.402,08
Anlagevermögen gesamt 505.858,00 2.034.853,08
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.821.887,31 1.410.667,18
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.744.926,89 2.164.331,15
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.493.298,48 1.225.849,94
Umlaufvermögen gesamt 5.060.112,68 4.800.848,27
C. Rechnungsabgrenzungsposten 26.242,02 19.396,24
5.592.212,70 6.855.097,59

PASSIVSEITE

31.12.2019
31.12.2018
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Gewinnvortrag 2.155.017,40 2.325.832,54
III. Jahresüberschuss 398.829,26 829.184,08
2.583.846,66 3.185.016,62
B. Rückstellungen 422.566,85 894.460,99
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 87.359,17 1.009.861,30
2. Übrige Verbindlichkeiten 2.498.440,02 1.765.758,68
2.585.799,19 2.775.619,98
5.592.212,70 6.855.097,59

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2019

2019
2018
Rohergebnis 6.650.444,13 6.840.482,05
Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.566.241,21 -3.350.303,97
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -790.039,27 -691.823,51
- davon für Altersversorgung: € 79.296,59 (Vorjahr: 48.728,19)
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -142.703,19 -158.467,88
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.576.089,04 -1.373.231,81
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 830,52 1.440,77
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -31.543,89 -33.868,30
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: € 9.818,00 (Vorjahr: € 10.799,00)
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -132.759,11 -393.351,15
Ergebnis nach Steuern 411.898,94 840.876,20
Sonstige Steuern -13.069,68 -11.692,12
Jahresüberschuss 398.829,26 829.184,08

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

IV. Angaben zu Posten der Bilanz

V. Sonstige Pflichtangaben

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

1. Unternehmensdaten

Die Pitthan GmbH hat ihren Sitz in 57548 Kirchen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Montabaur unter der Nummer HR B 3597 eingetragen.

2. Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft gehört zum Konzern der CALVIAS GmbH, Trier, die sämtliche Anteile am Kapital unserer Gesellschaft hält. Der Jahresabschluss unserer Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der CALVIAS GmbH einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Gegenüber dem Vorjahr ergeben sich keine Abweichungen in der Form der Gliederung in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung.

Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 HGB.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren zugrunde gelegt. Die Gliederung entspricht § 275 Abs. 2 HGB.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Rückstellungen, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen (bei Zugängen zeitanteilig) vermindert. Die Abschreibung von Firmenwerten aus Unternehmenskäufen (asset deals) erfolgte planmäßig linear über einen Zeitraum von 15 Jahren.

2. Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die planmäßigen Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgten monatsgenau. Die sog. geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG sofort abgeschrieben.

3. Vorräte

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten.

Soweit es wegen geminderter Verwertbarkeit erforderlich war, erfolgte der Ansatz des niedrigeren beizulegenden Wertes. Die unfertigen Leistungen wurden zu Herstellungskosten (Einzelkosten und angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten; § 255 Absatz 2 HGB) bewertet. Die fertigen noch nicht abgerechneten Leistungen wurden mit dem Nominalwert angesetzt.

Die Bewertung der erhaltenen Anzahlungen erfolgte mit dem Erfüllungsbetrag.

4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalwert ausgewiesen. Mögliche Ausfall- und Kreditrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt.

5. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt.

6. Rechnungsabgrenzungsposten

Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben gebildet, die vor dem Bilanzstichtag getätigt wurden und nach dem Bilanzstichtag als Aufwand zu berücksichtigen sind.

7. Latente Steuern

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Die Aktivierung von latenten Steuerüberhängen unterbleibt entsprechend § 274 Abs. 1 HGB.

8. Pensionsrückstellungen und Deckungsvermögen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der PUC-Methode (Projected Unit Credit-Methode) unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze gebildet. Als Zinssatz wurde dabei der durchschnittliche Marktzins der vergangenen 10 Jahre für eine pauschale Laufzeit von 15 Jahren in Höhe von 2,71 % zugrunde gelegt. Die zugesagten Renten berücksichtigen einen Rententrend von jährlich0,00 %. Der Anwartschaftstrend sowie die Fluktuationswahrscheinlichkeit wurden mit jeweils 0,00 % berücksichtigt. Biometrische Rechnungsgrundlagen sind die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck.

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit diesen Schulden saldiert.

Die Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts des verrechneten Deckungsvermögens erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Berechnet wurde jeweils das Deckungskapital. Ansprüche aus Überschussguthaben werden ebenfalls einbezogen, soweit deren Höhe am Bilanzstichtag feststeht.

Für den Ausweis in der Bilanz wurden folgende Verrechnungen vorgenommen:

31.12.2019
EUR
Rückstellungen für Pensionen zum Erfüllungsbetrag 198.379,00
Rückdeckungsversicherungen zum beizulegenden Zeitwert 86.957,75
111.421,25

Erträgen aus der Erhöhung des Deckungsvermögens zu Pensionszusagen in Höhe von T€ 4 und der Auflösung der Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 117 stehen Zinsen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung von T€ 10 gegenüber.

Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände entsprechen dem beizulegenden Zeitwert.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (2,71 %) ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,97 %) ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 5.762,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

9. Übrige Rückstellungen

Alle noch nicht veranlagten Steuern wurden unter den Steuerrückstellungen (oder den sonstigen Verbindlichkeiten) ausgewiesen.

Sonstige Rückstellungen wurden für sämtliche erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen gebildet. Die Bewertung erfolgte zu dem Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für notwendig befunden wurde, um ungewisse Verbindlichkeiten oder ungewisse Risiken abzudecken. Das Unternehmen erwartet keine relevanten Kostensteigerungen, die in den Erfüllungsbeträgen zu berücksichtigen wären. Eine Abzinsung der sonstigen Rückstellungen ist wegen deren Kurzfristigkeit bzw. Unwesentlichkeit nicht erforderlich.

10. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.

IV. Angaben zu Posten der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens in 2019 ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Gegenüber dem Gesellschafter der Gesellschaft bestehen zum Bilanzstichtag Forderungen aus Verrechnungskonten in Höhe von EUR 0,00 (Vj. EUR 28.370,88).

3. Verbindlichkeiten

Über die Verbindlichkeiten, deren Restlaufzeiten und deren jeweiligen Besicherungen gibt der Verbindlichkeitenspiegel Auskunft.

V. Sonstige Pflichtangaben

1. Außerbilanzielle sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die zum Abschlussstichtag vorhandenen sonstigen finanziellen Verpflichtungen erstrecken sich auf Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Die voraussichtlichen jährlichen Aufwendungen daraus betragen rund TEUR 312. Die Leasing- und Mietverträge dienen der Verbesserung der Liquiditätssituation und der Eigenkapitalquote. Risiken bestehen in der vertraglichen Bindung bei technischen Neuerungen und laufenden Zahlungsabflüssen.

2. Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt

Gewerbliche Arbeitnehmer Vollzeit 64
Gewerbliche Arbeitnehmer Teilzeit 6
Angestellte Vollzeit 23
Angestellte Teilzeit 5
98

3. Mitglieder der Geschäftsführung

· Herr Christoph Schlate, Betzdorf, Geschäftsführer

· Herr Alexander Israel, Mülheim-Kärlich Geschäftsführer (mit Gesellschafterbeschluss vom 21. Februar 2019 als Geschäftsführer abberufen)

Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 Bürgerlichen Gesetzbuch(BGB) befreit.

4. Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Verbindlichkeiten im Sinne des § 251 HGB.

5. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss 2019 zunächst auf neue Rechnung vorzutragen.

Der Jahresüberschuss 2019 beträgt € 398.829,26
zuzüglich Gewinnvortrag € 3.155.016,62
€ 3.553.845,88
Aufgrund Beschluss des Gesellschafters erfolgte eine
Ausschüttung an den Gesellschafter von € 999.999,22
Der Restbetrag von € 2.553.846,66
wird als Bilanzgewinn zunächst auf neue Rechnung vorgetragen.

6. Ausschüttungssperre zum Bilanzgewinn

Es besteht keine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB, da vom Wahlrecht aktiv latenter Steuern kein Gebrauch gemacht wird und der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen nicht oberhalb der Anschaffungskosten liegt. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 S. 1 HGB aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von EUR 5.762,00 unterliegt einer Ausschüttungssperre.

7. Nachtragsbericht

Seit dem 01. Januar 2020 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen wir einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Pitthan GmbH erwarten.

Unterzeichnung des Jahresabschlusses

 

Kirchen, den 28. Februar 2020

Pitthan GmbH

gez. Christoph Schlate, Geschäftsführer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 wurde von der Gesellschafterversammlung am 13. Juli 2020 festgestellt.

Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2019

Bilanzposten des Anlagevermögens Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2019
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Stand 31.12.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 192.695,93 4.943,00 0,00 197.638,93
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 115.000,00 0,00 115.000,00
192.695,93 119.943,00 0,00 312.638,93
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.081.769,33 0,00 1.081.769,33 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 42.738,21 15.700,00 16.426,37 42.011,84
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 732.582,80 255.666,06 220.923,23 767.325,63
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 801.306,08 0,00 801.306,08 0,00
2.658.396,42 271.366,06 2.120.425,01 809.337,47
Gesamt 2.851.092,35 391.309,06 2.120.425,01 1.121.976,40
Bilanzposten des Anlagevermögens Abschreibungen
Stand 01.01.2019
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Stand 31.12.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 162.244,93 18.989,00 0,00 181.233,93
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 5.226,00 0,00 5.226,00
162.244,93 24.215,00 0,00 186.459,93
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 188.746,33 7.238,00 195.984,33 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 26.843,21 2.445,00 4.015,37 25.272,84
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 438.404,80 108.805,19 142.824,36 404.385,63
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
653.994,34 118.488,19 342.824,06 429.658,47
Gesamt 816.239,27 142.703,19 342.824,06 616.118,40
Bilanzposten des Anlagevermögens Bilanzwerte
Stand 31.12.2019 Stand 31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16.405,00 30.451,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 109.774,00 0,00
126.179,00 30.451,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 893.023,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 16.739,00 15.895,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 362.940,00 294.178,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 801.306,08
379.679,00 2.004.402,08
Gesamt 505.858,00 2.034.853,08

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

Inhaltsverzeichnis

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

2. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene

1. Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Ertragslage

b) Finanzlage

c) Vermögenslage

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

4. Gesamtaussage

III. Zweigniederlassungsbericht

IV. Prognosebericht

V. Chancen- und Risikobericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Mit mehr als 100 qualifizierten Mitarbeitern ist das mittelständische Unternehmen Pitthan GmbH, Unternehmen der Calvias Gruppe, ein moderner und innovativer Partner für große Projekte. Das Leistungsspektrum der Pitthan GmbH umfasst die elektronische Gebäudeausstattung inklusive Automation und Bussysteme, den Schaltanlagen- und Steuerungsbau sowie Energieoptimierungen. Mit dem zentralen Standort in Kirchen-Wehbach und der Niederlassung in Werdohl ist die Pitthan GmbH bundesweit schnell vor Ort.

Die Geschäftsbereiche der Pitthan GmbH gliedern sich in folgende Unternehmensbereiche:

Installation

Das richtige Konzept zur elektrotechnischen Gebäudeausstattung senkt dauerhaft die Betriebskosten. Wir wissen, worauf es bei der Energieversorgung und -verteilung ankommt und wie sich die Investitionen für den Kunden rentieren. Wir sind auch der richtige Ansprechpartner für den optimalen Brandschutz und für fundierte Entscheidungskriterien bei Auswahl und Vernetzung von Stark- und Schwachstromanlagen.

Automation

Wenn in Produktions- und Industriebetrieben Anlagen die richtige Spannung erhalten, die Motoren sich im richtigen Fertigungstakt drehen, die Prozesse gesteuert und automatisiert ablaufen - dann stecken unsere Mess-, Steuer- und Regelanlagen dahinter. Die Pitthan GmbH bietet Lösungen von der Energieversorgung bis zur Prozessautomation.

Engineering

Unsere Ingenieure und Techniker für Elektrotechnik verfügen über Erfahrung, Durchblick und das neueste Know-how. Unsere Fachkompetenz umfasst einen interdisziplinären Engerineering-Ansatz zur Entwicklung und Realisierung komplexer technischer Systeme. Wir bieten Ihnen dadurch passende Lösungen für jede Anforderung. Projektbezogene Entwicklungsteams stehen Ihnen selbstverständlich auch vor Ort mit fundierten Fachwissen zur Verfügung. Auf unsere Leistungen können Sie bauen. Von der Planung bis zur Abnahme.

Kabel und Trassenbau

Mit einer Artikelauswahl von über 35.000 Artikeln und dazu optimalem Service bieten wir alles, was rund um die Kabelverlegetechnik benötigt wird. Die Lieferung der Standardprodukte erfolgt im Inland innerhalb von 48 Stunden direkt auf die Baustelle. Durch den Einsatz von kompetenten Projekt- und Bauleitern sowie einem leistungsfähigen Projektmanagementsystem ist ein reibungsloser Ablauf in der Montage gewährleistet.

. Forschung und Entwicklung

In den kommenden Jahren soll die E-Mobilität weiter vorangetrieben werden. Um zusätzliche Anreize für den Kauf von Elektroautos zu erhalten, muss das E-Tankstellennetz weiter ausgebaut werden. Die Versorgung dieser E-Tankstellen stellt hierbei besondere Herausforderungen an potentielle Betreiber und Energieversorger (EVU) im Bezug auf die zu schaffende Infrastruktur dar.

Hier setzt die Entwicklung der modularen E-Tankstellen der Pitthan GmbH an. Grundidee ist hierbei, mehrere E-Zapfsäulen konzentriert an einem modular aufgebauten Gebäude zu installieren, das flexibel an fast beliebiger Stelle aufgebaut werden kann.

Dabei bedeutet modular, dass in dem Grundmodul alle Komponenten enthalten sind, die zur Versorgung der Zapfsäulen (auch Schnelllader) notwendig sind, wie Verteilung, Stromschienensystem, Absicherungen, Abrechnungssystem und optional die Mittelspannung-/ und Trafoanlage. Weitere Optionen stehen zur Verfügung.

Ein wesentlicher Vorteil der modularen Bauweise besteht darin, dass je nach Energiebedarf nur ein Niederspannungs- oder Mittelspannungskabel sowie optional ein Wasser- und Abwasseranschluss benötigt wird. Dies bedeutet, ein autarker Betrieb ohne aufwändige Eingriffe in die bestehenden Gebäude-Infrastrukturen ist möglich.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Überblick Markt, Branche, Konjunktur

Das Handwerk hat weiter Hochkonjunktur, die aktuelle Geschäftslage der Betriebe ist hervorragend. Aber die Geschäftsaussichten für 2020 lassen eine schwächere Handwerkskonjunktur als 2019 erwarten - jedoch auf einem im Vergleich zu anderen Wirtschaftsbereichen immer noch hohen Niveau. Dieses Fazit zieht der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) aus seiner Konjunkturumfrage bei über 20.000 Unternehmen in ganz Deutschland. In Zahlen bedeutet das: 2019 erwartet der ZDH ein Umsatzplus von vier Prozent, 2020 von drei Prozent.

Politische Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft spürt erheblichen Gegenwind. Vor allem der Außenhandel macht zurzeit Sorgen. Die exportorientierte Industrie gerät immer mehr in Mitleidenschaft durch die globale, vielfach politisch verursachte Unsicherheit, die ihre Ursachen in einer immer stärker protektionistischen Handelspolitik, aber auch den immer noch ungeklärten Brexit-Modalitäten hat.

Lichtblick bleibt nach wie vor die Binnenkonjunktur, die gerade auch von den Betrieben des Handwerks maßgeblich gestützt wird. Angesichts der prognostizierten gesamtwirtschaftlichen Konjunktureintrübung ist es daher umso wichtiger, die Bedingungen für ein auch weiter erfolgreich wirtschaftendes Handwerk zu erhalten. Denn nur mit wettbewerbsfähigen Rahmenbedingungen und einer wirtschaftsfreundlichen Politik wird das Handwerk auch künftig konjunktureller Stabilitätsanker in Deutschland bleiben.

Generell stehen für den weiteren Ausbau der Digitalsierung und die darunter fallenden Bereiche wie Smart City oder Industrie 4.0 EU-Fördergelder bereit.

. Geschäftsverlauf und Lage

Mit ihrer langjährigen Erfahrung als Elektobetrieb sowie den drei Standbeinen Installation, Automation und Engineering ist die Pitthan GmbH in ganz Deutschland ein geschätzter Partner.

Das Berichtsjahr 2019 stand vor allem unter dem Zeichen des Unternehmensverkaufs, der Pitthan GmbH an die Calvias Gruppe.

Calvias bildet alle Gewerke der technischen Gebäudeausrüstung bundesweit und in Luxemburg nachhaltig und dynamisch ab. Projektorientierte Energie - und Kosteneffizienz für die Ansprüche des Kunden sind für die Gruppenunternehmen eine Selbstverständlichkeit.

Im Dezember 2019 konnten wir im Rahmen eines Asset Deals das Elektrounternehmen Hinse GmbH & Co.KG aus Werdohl zukaufen, das ab dem 20.12.2019 als Niederlassung in Werdohl unser Geschäftsfeld After Sale / Wartung / Prüfung erweitern wird.

Durch die Gewinnung von zusätzlichen namhaften Industriekunden im Raum Lüdenscheid sind wir im Industriebereich auch weiterhin im Wachstum.

In 2019 sind wir in unsere neue Produktions- und Lagerhalle in der Jungenthaler Straße in Kirchen umgezogen, so dass wir unsere Produktion der Schaltanlagen erweitern und optimieren konnten.

Der Umzug in das dortige neue Verwaltungsgebäude ist für 05/2020 geplant. Mit diesem neuen Gebäude werden wir die Arbeitsbedingungen unserer Mitarbeiter verbessern und durch die Work Life Balance eine bessere Arbeitsleistung erzielen.

Die Auftragslage ist in allen Bereichen als gut zu bezeichnen.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen 2019 Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Gesamtleistung 22.755 23.049 -294 -1,3
Betriebsergebnis 576 1.267 -691 -54,5
Jahresergebnis 399 829 -430 -51,9

Die Pitthan GmbH erwirtschaftete im Geschäftsjahr eine Gesamtleistung von 22,8 Mio. € und liegt damit um rund T€ 300 leicht unter dem Vorjahresniveau. Die Gesamtleistung reduzierte sich aufgrund von Projektverschiebungen, so dass die ersten zwei Monate im Jahr 2019 nicht das gewünschte Ergebnis erzielten. Diese zwei Monate konnten wir im ganzen Jahr 2019 nicht aufholen und spiegeln sich im Jahresergebnis 2019 wider.

b) Finanzlage

Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen und Veränderung der Pensionsrückstellung) beträgt im Berichtsjahr T€ 430. (Vj. T€ 996). Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit konnten die Zahlungen an Kapitalgeber bedient werden.

Notwendige Investitionen wurden aus der laufenden Geschäftstätigkeit bzw. hinsichtlich des Zukaufs der Firma Elektro Hinse aus Eigenmitteln finanziert.

c) Vermögenslage

Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.529 gesunken. Wesentliche Ursache ist dabei die Veräußerung der Lagerhalle und des im Bau befindlichen Verwaltungsgebäudes. Das Unternehmen hat für diese Gebäude langfristige Mietverträge abgeschlossen.

Der Barmittelbestand liegt bei T€ 1.493. Das Unternehmen verfügt darüber hinaus über einen Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, der sich um T€ 307 auf T€ 1.485 verringert hat. Die Einzel- und Pauschalwertberichtigungen konnten aufgrund eines aktiven Debitorenmanagements auch im Geschäftsjahr niedrig gehalten werden.

Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahrs auf T€ 2.584. Die Eigenkapitalquote liegt bei 46,2 % und somit über den Größenordnungen vergleichbarer Unternehmen der Branche.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden reduziert und liegen im Geschäftsjahr bei T€ 87. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Berichtsjahr um T€ 688 auf T€ 1.836 erhöht.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Gesamtleistungsentwicklung,

Betriebsergebnis und

Liquiditätsentwicklung.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Projekt, Gesamtleistungsrendite, Zahlungsbedinungen, Bonusvereinbarung und den Cashflow heran.

Die Gesamtleistungsrendite (Ergebnis vor Ertragsteuern) bezogen auf die Gesamtleistung) hat sich im Geschäftsjahr 2019 auf 2,3 % (Vj. 5,3 %) verringert.

Die Liquiditätsausstattung unseres Unternehmens war im Geschäftsjahr 2019 sichergestellt.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Wir konnten im Geschäftsjahr 2019 eine Gesamtleistung im Bereich des Vorjahresniveaus erzielen. Die Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr 2019 lag aufgrund der Projektverläufe unterhalb des Vorjahres.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Skontofrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt.

III. Zweigniederlassungsbericht

Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Kirchen-Wehbach unverändert über eine inländische Niederlassung in Werdohl. Der Standort München wurde zum 30.09.2019 aufgeben, da unser Hauptauftraggeber in München erheblich den Umsatz mit der Pitthan GmbH reduziert hat.

Insgesamt beschäftigen wir außerhalb Kirchen-Wehbach 10 Mitarbeiter (Vj. 4).

IV. Prognosebericht

Die Pitthan GmbH ist ein erfahrenes Elektrounternehmen mit einer starken Abteilung in der Planung der Gebäudetechnik. Das Unternehmen vereint wirtschaftlichen Erfolg mit ökologischer Verantwortung. Die Projektierung und Realisierung von Großprojekten bleibt unser Kerngeschäft. Hinzu kommen Steuerungsbau und unsere weitere Entwicklung als Partner der Industrie.

Als Partner der Elektroindustrie entwickeln wir gemeinsam neue Märkte und Kunden. Der Ausbau der E-Mobilität ist ein global diskutiertes Thema. Wir sind in einem Markt tätig, der weltweit kontinuierlich wächst.

Die Digitalisierung beeinflusst mittlerweile sämtliche Lebensbereiche, Gesellschaftsschichten und Kulturen und ist somit einer der Megatrends schlechthin. Speziell im Bereich der Haustechnik werden in den kommenden Jahren erhebliche Veränderungen Einzug halten. Hierbei wird insbesondere das Thema "Smarthome" zunehmend eine Rolle spielen, da sich bereits heute eine Vielzahl von Verbrauchern Komfort- bzw. Einsparpotenziale durch intelligente Systeme in der Haustechnik verspricht. Gleichzeitig wird dem Thema "Datenschutz" und "Datensicherheit" in der Elektro-Branche eine völlig neue Bedeutung zukommen. Denn sowohl der Schutz der Kundendaten beim Elektro-Betrieb selbst als auch der Schutz der installierten Anlagen vor möglichen externen Zugriffen werden darüber entscheiden, welchen Betrieb bzw. welches Produkt die Kunden bevorzugen.

Energiedienstleistungen, Digitalisierung und E-Mobilität füllen die Auftragsbücher. Elektro- und Informationstechnik entwickeln sich mit rasanter Geschwindigkeit zu Leittechnologien für alle wirtschafts- und lebensrelevanten Bereiche. Dies verschafft den E-Handwerken derzeit eine günstige Ausgangsposition im Wettbewerb mit konkurrierenden Anbietern.

Die Pitthan GmbH hat in den letzten Jahren wesentliche Schritte vollzogen, um ihr Geschäftsmodell zu erweitern. Dazu gehört seit dem Jahr 2019 der Zusammenschluss mit der Calvias Gruppe, als auch die Gründung des Standorts Werdohl.

Der Umzug in den Neubau der Lager- und Produktionshalle sowie der ständige Ausbau der Nutzung unseres ERP-System stellen weitere Entwicklungsschritte dar. In der fertiggestellten Produktionshalle sind wir nun in der Lage höhere Stückzahlen zu produzieren.

Die Pitthan GmbH ist insgesamt sehr gut aufgestellt. Wir sind sehr zuversichtlich, auch künftig die Chancen im Wachstumsmarkt "E-Mobilität"" nutzen zu können.

Durch die Calvias Gruppe werden sich unsere Aufgabengebiete noch erweitern, so dass wir in der Zukunft auch MSR-Projekte abwickeln.

Im Bereich Einkauf haben wir uns um einen Einkaufsleiter erweitert. Dieser wird uns im Projekt- und Tagesgeschäft unterstützen und somit für das Unternehmen Pitthan GmbH eine höhere Rendite erwirtschaften.

Vertrieblich haben wir uns zum 01.01.2020 auch durch einen Vertriebsmitarbeiter verstärkt, der sich mit dem Thema Energieeffizienz beschäftigt; er wird somit neue Kunden gewinnen können.

Bei gleichbleibender Branchenentwicklung und Nachfrage sehen wir für die nächsten Jahre gute Voraussetzungen für eine Umsatzausweitung. Gleichzeitig streben wir ein optimiertes Kostenmanagement an, um unser Betriebsergebnis zu stabilisieren.

Unseren Mitarbeiterbestand können wir durch unser Angebot flexibler Arbeitszeitmodelle sowie soziale Zusatzleistungen aufrechterhalten und auszubauen.

Wir erwarten eine zufriedenstellende Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Für das Geschäftsjahr 2020 gehen wir nach dem bisherigen Geschäftsverlauf und der Projektlage von einer höheren Gesamtleistung in Höhe von rund 24.3 Mio. € aus. Das Jahresergebnis wird somit voraussichtlich über dem Vorjahresniveau liegen.

V. Chancen- und Risikobericht

Risiken aus operativer Tätigkeit

Ein wesentliches Risiko ist der Fachkräftemangel sowie die Suche nach qualifizierten und bezahlbaren Nachunternehmern.

Aus den Projekten im internationalen Bereich könnten sich mittel- und langfristig Probleme bei der Montagetätigkeit ergeben. Nach Jahren des Wachstums hat sich die Konjunktur im zurückliegenden Jahr durch weltpolitische Einflüsse, wie den Handelskonflikt zwischen den USA und China und den BREXIT, deutlich abgekühlt. Auch das Coronavirus macht dem Exportland Deutschland schwer zu schaffen.

Ein Lieferantenrisiko im Bereich der Zulieferer ergibt sich aus der starken weltweiten Nachfrage im Verhältnis zu den vorhandenen Kapazitäten. Trotz eines raschen Ausbaus der Kapazitäten bei den Herstellern von Mittelspannungsanlagen können Lieferengpässe bei steigender internationaler Nachfrage nicht ausgeschlossen werden. Solche Lieferengpässe könnten zu verzögerter Realisierung von Projekten führen.

Ein Kundenrisiko besteht im Verhältnis zum Auftraggeber hinsichtlich zeitlicher Projektverschiebungen sowie Zahlungsproblemen, die die Liquidität des Unternehmens beeinträchtigen können.

Politische Risiken / Marktrisiken

Unkalkulierbare Risiken können auch von außen in den Markt getragen werden. Hierzu würde insbesondere eine plötzliche Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland oder den Auslandsmärkten zählen.

Chancen der künftigen Entwicklung

E-Mobilität

Alle 15 Monate verdoppelt sich bislang der Anteil der Elektroautos am Weltmarkt. E-Mobilität ist eine starke Säule des Klimaschutzkonzepts.

Ausbau der Energiemanagementsysteme

Durch den Ausbau von Energiemanagementsystemen werden Kunden in die Lage versetzt, ihre Energieverbräuche zu messen, und daraus Handlungsoptionen zu entwickeln und Prozessabläufe zu optimieren.

Urbanisierung

Die Vernetzung der Welt wird durch die rasante Urbanisierung vorangetrieben. Bis 2050 wird der Anteil der in Städten lebenden Weltbevölkerung auf 66 Prozent ansteigen. Die 750 größten Städte werden in Zukunft 61 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsproduktes erwirtschaften. Diese urbanen Veränderungen erfordern eine effiziente und infrastrukturelle Planung seitens der Politik und Wirtschaft, um dem rasanten Wachstum gerecht zu werden.

Ein Umdenken im Umgang mit knappen Ressourcen ist schon jetzt notwendig. Die Stadt der Zukunft wird von energieeffizienten Gebäuden, der Reduktion von Verschwendung und der Nutzung erneuerbaren Energien - auch bei der Wahl von Transportmitteln - geprägt sein.

Zusammenschluss der Haustechnikgewerke durch Zukauf von Unternehmen

Weil die entsprechenden Systeme immer aufwendiger und komplexer werden, oft sogar ineinandergreifen, nimmt die Haustechnik seit einigen Jahren einen besonderen Stellenwert im Hausbau ein. Ein Grund dafür ist der Einsatz von modernen Technologien, welche das Leben für die Bewohner einerseits komfortabler machen und andererseits einen schonenderen Umgang mit den Ressourcen sicherstellen sollen. Weil die Anforderungen im gewerblichen Bereich seit einigen Jahren ebenfalls drastisch gestiegen sind, wird die Haustechnik heute oft mit der Gebäudetechnik zum übergeordneten Begriff der Versorgungstechnik zusammengefasst, die sowohl private als auch gewerbliche sowie industriell genutzte Gebäude umfasst.

Aus diesem Grund gehört die Pitthan GmbH der Calvias Gruppe an um sich weiter als Dienstleister rund um die Gebäudetechnik zu entwickeln.

Steckfertige Elektroinstallation

Wiederholen sich Raumsituationen in einem Gebäude, können durch die Standardisierung von Bauteilen und Verfahren oft Zeit und Geld eingespart werden. Insbesondere bei Hotels, Büros, Krankenhäusern oder Schulen ist die Ausstattung vieler Räume ähnlich und die Elektroinstallation durch steckfertige Installation zu optimieren.

Baustellenlogistik

Eine durchdachte Baustellenlogistik bildet den Grundstein für einen reibungslosen Bauablauf. Alle logistischen Abläufe auf einer Baustelle werden zentral koordiniert, damit keine unnötigen Lagerungskosten entstehen, Flächen optimal genutzt und Baumaterialien geschont werden.

E-Procurement

Die elektronische Beschaffung (E-Procurement) bietet Vorteile, wie Schnelligkeit, besseres Informationsmanagement und Kostentransparenz.

Durch die Automatisierung der Prozesse und die Reduzierung der Lieferantenanzahl lassen sich Fehler im gesamten Beschaffungsprozess minimieren.

Herausforderungen im Schaltanlagenbau durch Lean Management

Produktspezifikationen sind individuell und komplex. Produktionsabläufe sind "breit" und komplex: Blechbearbeitung, mechanische Fertigung, Elektromontage, Kabelfertigung, Vormontage, Endmontage, Prüfung, Inbetriebnahme.

Wir streben an, im gesamten Unternehmen Pitthan GmbH unsere festgelegten Regeln und Standards infrage zu stellen, zu verbessern und neue Standards zu setzten.

Einschätzung:

Digitalisierung, E-Mobilität und Industrie 4.0 sowie der weitere Zukauf von Handwerksbetrieben der Gebäudetechnik bieten einen großen Wachstumsmarkt. Die Baubranche boomt!

Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung, gegenüber dem 31. Dezember 2019 nicht wesentlich verändert. Die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens sind aus Sicht der Geschäftsführung positiv.

Nach Einschätzung der Geschäftsführung, ist auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich.

 

Kirchen, im Februar 2020

gez. Christoph Schlate, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk für das Geschäftsjahr 2019

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten, Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

An die Pitthan GmbH, Kirchen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Pitthan GmbH, Kirchen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pitthan GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Geschäftsführung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der Geschäftsführung zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Siegen, den 06. März 2020

DR. GEHRE-TREUHAND-GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Grümbel, Wirtschaftsprüfer

gez. Saßmann, Wirtschaftsprüfer

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