Stammdaten

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Amtsgericht Steinfurt HRB 2669
Vorher
Comfort Sinusverteiler GmbH
Eingetragen
21.9.1995
Branche
Großhandel mit Installationsbedarf für Gas, Wasser und HeizungHerstellung von Heizkörpern für ZentralheizungenHerstellung von elektrischem Installationsmaterial
Gegenstand
Herstellung und der Vertrieb von Artikeln der Marke "Sinusverteiler" sowie der Handel mit Materialien für die Gebäudetechnik, insbesondere Heizungsbau.

Historie

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Management

NameRolle
Sebastian Schrade
seit 4.2.2021
Geschäftsführer
Michael Agsten
seit 2.6.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert6.56% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (4)

NameAnteil
Beteiligungs SE
4.17%
1.04%
Winkelmann Group
0.83%
0.52%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Reflex Winkelmann GmbH
Germany
1.751.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sinusverteiler GmbH

Wettringen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2013

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Geschäftsmodell

Die Sinusverteiler GmbH fertigt Produkte im Bereich Heizungs-, Sanitär-, Klima- und Kältetechnik. Sie zählt zu den führenden europäischen Herstellern von Verteilern, hydraulischen Weichen, individuellen Pufferspeichern und Formteilen für den Anlagenbau.

Die wesentliche Produktionsstätte befindet sich in Wettringen (Deutschland).

Vom Standort Wettringen werden diese Produkte überwiegend in Deutschland vertrieben, aber auch in diversen Märkten in Europa. Insgesamt konnten wir unsere Marktanteile halten und ausbauen.

1.2. Forschung und Entwicklung

Im Jahre 2013 haben wir wieder intensiv an der Verbesserung unserer Produkte und Ausweitung unserer Produktpalette gearbeitet. Es wurden im abgelaufenen Jahr wieder einige Weiterentwicklungen mit gewerblichen Schutzrechten geschützt und so der Nachahmung durch Wettbewerber entzogen. Des Weiteren wurden einige Fertigungseinrichtungen weiterentwickelt und verbessert.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Marktsituation ist seit Jahren durch Verdrängungswettbewerb gekennzeichnet. Es besteht eine ausgeprägte Markttransparenz bei gleichzeitig hoher Preissensitivität der Nachfrager. Diesem Verdrängungswettbewerb begegnen wir mit innovativen Produkten, sehr schneller Lieferfähigkeit, hoher Qualität und Verlässlichkeit. Durch Erweiterung und Aktualisierung unseres Verkaufssortiments bauen wir den Absatz unserer Produkte bei Stammkunden aus und gewinnen Neukunden.

Langfristig sind Qualitätsprodukte zu angemessenen Preisen durchsetzbar. Unsere Positionierung am Markt mit unseren Produktinnovationen bestätigt unsere Geschäftspolitik.

2.2. Geschäftsverlauf

Im Jahre 2013 konnte die Sinusverteiler GmbH wiederum mit einem positiven Geschäftsjahr abschließen. Die Umsätze im Inland sowie der Auslandsumsatz konnten im Vergleich zum Vorjahr gehalten werden. Es ist eine minimale Steigerung von 0,5 % zu verzeichnen.

Am Beschaffungsmarkt trat, nach einem anfänglichen stabilen Preisniveau in der ersten Jahreshälfte, in der zweiten Jahreshälfte eine leichte Entspannung im Stahlbereich (vorwiegend im dritten Quartal) ein, die allerdings im vierten Quartal auf das Ausgangsniveau zurück anstieg. Insgesamt kann man aber von einem relativ stabilen Preisniveau in 2013 sprechen.

Die Ertragslage ist weiterhin zufrieden stellend, obwohl gegenüber dem Vorjahr ein leichter Rückgang zu konstatieren ist. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 891 TEUR.

3. Lage

3.1. Ertragslage

Aus der nachstehend aufgeführten Aufwandsstruktur in TEUR sind die Veränderungen gegenüber dem Vorjahr erkennbar:

Aufwandsstruktur mit Vergleich zum Vorjahr

G+V
in TEUR
31.12.2013 31.12.2012
Rohergebnis 8.254,7 8.637,4
Personalkosten 3.128,9 3.134,2
Abschreibungen 321,3 377,8
Sonstige betriebliche Aufwendungen/Betriebssteuern 3.652,5 3.795,3
Finanzergebnis 127,8 83,5
Steuern vom Einkommen und Ertrag 389,3 429,1
Jahresüberschuss 890,5 984,5

Trotz des konstanten Umsatzes ist das Rohergebnis unter dem Vorjahr zurückgeblieben. Dies ist auf die Fertigungsverlagerung einiger Produktgruppen zu unseren Tochter- und Schwesterfirmen zurückzuführen. Trotz der Fertigungsverlagerung sind die Personalkosten nahezu konstant geblieben. Dies deutet darauf hin, dass die Produkte fertigungsintensiver geworden sind. Die Abschreibungen gingen um 56,5 TEUR zurück. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (inkl. sonstige Steuern) reduzierten sich um 142,8 TEUR. Das Finanzergebnis erhöhte sich um 44,3 TEUR und die Ertragssteuern reduzierten sich um 39,8 TEUR. Somit konnte ein Jahresüberschuss von 890,5 TEUR in 2013 erzielt werden.

3.2. Finanzlage

3.2.1. Kapitalstruktur

Die Sinusverteiler GmbH ist zu mehr als die Hälfte eigenfinanziert. Die Eigenkapitalquote beträgt 55,3 %.

3.2.2. Investitionen

Unsere Investitionen finanzieren wir in der Regel aus dem Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit. Lediglich langfristige Investitionen werden fremdfinanziert.

3.2.3. Liquidität

Die Finanzlage war das gesamte Jahr 2013 gut. Die Gesellschaft konnte jederzeit ihren finanziellen Verpflichtungen unter Ausnutzung von Skontoerlösen nachkommen.

3.3. Vermögenslage

Die Bilanzstruktur änderte sich, da aufgelaufene Gewinne ausgeschüttet wurden. Somit reduzierte sich die Bilanzsumme um 2.210,9 TEUR oder 25,7 % auf 6.381,9 TEUR. Wir verweisen auf die nachstehend aufgeführte Tabelle:

Bilanzstruktur in Prozent der Bilanzsumme

Aktiva
%
31.12.2013 31.12.2012 Passiva
%
31.12.2013 31.12.2012
Anlagevermögen 23,5 16,1 Eigenkapital 55,3 78,2
Vorräte 25,1 20,1 Rückstellungen 8,3 7,3
Forderungen 26,3 55,6 Verbindlichkeiten 36,4 14,5
Flüssige Mittel 25,1 8,2      
  100,0 100,0   100,0 100,0

Das Eigenkapital hat sich - bezogen auf die Bilanzsumme - um 22,9 % verringert. Erhöhend wirkte auf das Fremdkapital die Entnahme der Gewinnrücklagen, gegenläufig die weiter abnehmenden Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten.

Das Anlagevermögen ist stichtagsbezogen zu 235,1 % (Vorjahr 485,9 %) durch Eigenkapital gedeckt.

4. Nachtragsbericht

Bei der Sinusverteiler GmbH sind nach dem Abschlussstichtag des Geschäftsjahres 2013 keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben könnten.

5. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

5.1. Prognosebericht

Laut Winterprognose der Europäischen Kommission wird sich die wirtschaftliche Erholung in den meisten Mitgliedstaaten wie auch in der EU als Ganzes fortsetzen. Nach Überwindung der Rezession im Frühjahr 2013 und drei aufeinanderfolgenden Quartalen einer verhaltenen Erholung, besteht nunmehr Aussicht auf ein moderates Anziehen des Wirtschaftswachstums. Die Wirtschaftstätigkeit soll nach einem realen BIP-Wachstum von 1,5 % in der EU und 1,2 % im Euroraum im Jahr 2014, auf 2,0 % in der EU und 1,8 % im Euroraum im Jahr 2015 ansteigen. Allerdings sollten wir uns von der vermeintlichen Stabilität nicht blenden lassen. Denn die Risiken für die Konjunktur seien immer noch groß - wie etwa die Unsicherheit über die Weltwirtschaft und eine ungelöste Krise im Euroraum. Wir stellen uns deshalb auf ein moderates europäisches Wirtschaftswachstum ein und rechnen für Deutschland mit einer Wachstumsprognose von +1,0 %.

Fachleute versichern, dass im laufenden Jahr 2014 der Wohnungsbau und der öffentliche Bau für ein nahezu gleichbleibendes bis gutes Umsatzwachstum in der Bauwirtschaft sorgen werden. Die Auftragsbücher seien zurzeit voll.

Die Bestandsmaßnahmen, die sich in der Vergangenheit als äußerst krisenresistent erwiesen und in vielen Ländern durch Gebäudesanierungsprogramme auch noch zusätzlich stimuliert wurden, werden die Bauaktivitäten im Wohnungsbau auch in den kommenden Jahren noch weiter herrschen.

Die Umsatzzielerreichung wollen wir durch weitere konsequente Marktbearbeitung mit gezielten Marketingaktivitäten, durch entsprechende Akquisition neuer Kunden und neuen Märkten, durch Realisierung von Kundenwünschen mit Produktneuentwicklungen und neuen Einsatzgebieten realisieren.

5.2. Chancenbericht

Für das Geschäftsjahr 2014 rechnet die Gesellschaft mit vorsichtig optimistischen Marktchancen und ausreichender Kapazitätsauslastung. Dabei gehen wir von einer weiterhin auskömmlichen Ergebnissituation in diesem Jahr aus.

5.3. Risikobericht

Die Überprüfung unserer Risikosituation hat ergeben, dass im Berichtsjahr 2013 keine Risiken für den Fortbestand der Gesellschaft Sinusverteiler GmbH bestanden haben und keine größeren Risiken für die Zukunft zu erkennen sind. Zu den Instrumenten des Risikomanagements gehören unter anderem systematische Geschäftsfeld-, Wettbewerbs- und Produktgruppenanalysen. Auf Grundlage unseres umfassenden Berichtswesens wird ein monatlicher Überblick über alle wirtschaftlich und finanziell relevanten Vorgänge erstellt. Für unvorhersehbare Risiken, wie z. B. Brand, existieren Gebäude- bzw. Betriebsunterbrechungsversicherungen in ausreichender Höhe.

5.4. Risikobericht in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Finanzwirtschaftliche Risiken

Das operative Geschäft der Sinusverteiler GmbH wird kaum durch Währungs- und Zinsschwankungen beeinflusst.

Eng gestrickte Handlungsrahmen und Verantwortlichkeiten bei Zahlungsvorgängen sowie bei Anlage- und Sicherungsvorgängen begrenzen zudem das Risiko. Termingeschäfte und Zinsswaps werden nur im Zusammenhang mit dem operativen Geschäft, Geldanlagen und Finanzierungsvorgängen eingesetzt; Spekulationsgeschäfte sind nicht zulässig.

Bei Finanzanlagengeschäften achten wir ebenfalls auf risikoarme Anlageformen und versuchen eine möglichst breite Streuung zu erreichen.

 

Wettringen, im 5. April 2014

Geschäftsführung

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2013

AKTIVA

  31.12.2013
31.12.2012
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 45.646,50 52.822,50
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 39.751,50 40.879,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 948.244,50 960.046,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 217.272,50 244.151,50
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 166.500,00 0,00
  1.371.768,50 1.245.077,50
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 84.133,08 84.133,08
2. Übrige Finanzanlagen 150,00 150,00
  84.283,08 84.283,08
  1.501.698,08 1.382.183,08
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 1.602.078,00 1.731.122,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 507.499,78 2.579.721,86
2. Übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.150.005,31 2.163.528,67
  1.657.505,09 4.743.250,53
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.601.077,52 701.949,78
  4.860.660,61 7.176.322,31
C. Rechnungsabgrenzungsposten 19.564,52 34.316,88
- davon Disagio (0,00) (279,00)
  6.381.923,21 8.592.822,27

Passiva

   
  31.12.2013
31.12.2012
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 1.750.000,00 1.750.000,00
II. Kapitalrücklage 34.031,03 34.031,03
III. Bilanzgewinn 1.746.537,71 4.930.719,41
  3.530.568,74 6.714.750,44
B. Rückstellungen 528.272,46 628.301,49
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 28.565,30
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 583.968,89 604.401,87
3. Übrige Verbindlichkeiten 1.739.113,12 616.803,17
  2.323.082,01 1.249.770,34
  6.381.923,21 8.592.822,27

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2013

  2013
2012
1. Rohergebnis 8.254.656,69 8.637.403,06
2. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 2.618.475,64 2.646.449,44
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung    
- davon für Altersversorgung: € 32.103,85 (Vorjahr: € 32.130,39) 510.418,19 487.719,19
  3.128.893,83 3.134.168,63
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 321.294,29 377.775,57
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.630.871,00 3.778.625,93
5. Betriebsergebnis 1.173.597,57 1.346.832,93
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge    
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 63.631,43, (Vorjahr: € 33.923,00) 129.600,78 88.676,40
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.797,98 5.208,95
8. Finanzergebnis 127.802,80 83.467,45
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.301.400,37 1.430.300,38
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 389.315,32 429.111,72
11. Sonstige Steuern 21.565,31 16.644,81
12. Jahresüberschuss 890.519,74 984.543,85
13. Gewinnvortrag 4.930.719,41 3.946.175,56
14. Ausschüttung -4.074.701,44 0,00
15. Bilanzgewinn 1.746.537,71 4.930.719,41

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2013

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 der Sinusverteiler GmbH, Wettringen, wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Zusätzlich wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

In der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen. Die Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen ist in formeller und materieller Hinsicht gegeben.

Die dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewandt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB beibehalten.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei Aufstellung des Jahresabschlusses wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen € 150,00 und € 1.000,00 wurden einheitlich über eine planmäßige Nutzungsdauer von fünf Jahren linear abgeschrieben.

Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden latente Risiken durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

C. Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2013

  Anschaffungs-/Herstellungskosten
  01.01.2013
Zugänge
Abgänge
31.12.2013
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 293.302,35 10.380,00 0,00 303.682,35
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 118.886,77 0,00 0,00 118.886,77
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.885.854,04 227.007,84 0,00 3.112.861,88
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 940.691,19 36.921,45 0,00 977.612,64
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 166.500,00 0,00 166.500,00
  3.945.432,00 430.429,29 0,00 4.375.861,29
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 84.133,08 0,00 0,00 84.133,08
2. Übrige Finanzanlagen 150,00 0,00 0,00 150,00
  84.283,08 0,00 0,00 84.283,08
  4.323.017,43 440.809,29 0,00 4.763.826,72
  Abschreibungen
  01.01.2013
Zugänge
Abgänge
31.12.2013
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 240.479,85 17.556,00 0,00 258.035,85
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 78.007,27 1.128,00 0,00 79.135,27
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.925.807,54 238.809,84 0,00 2.164.617,38
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 696.539,69 63.800,45 0,00 760.340,14
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  2.700.354,50 303.738,29 0,00 3.004.092,79
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Übrige Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
  2.940.834,35 321.294,29 0,00 3.262.128,64
  Buchwerte
  31.12.2013
31.12.2012
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 45.646,50 52.822,50
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 39.751,50 40.879,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 948.244,50 960.046,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 217.272,50 244.151,50
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 166.500,00 0,00
  1.371.768,50 1.245.077,50
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 84.133,08 84.133,08
2. Übrige Finanzanlagen 150,00 150,00
  84.283,08 84.283,08
  1.501.698,08 1.382.183,08

D. Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2013

  davon mit einer Restlaufzeit  
  Gesamtbetrag
€ (Vorjahr €)
bis zu 1 Jahr
€ (Vorjahr €)
über 1 Jahr bis 5 Jahre
€ (Vorjahr €)
über 5 Jahre
€ (Vorjahr €)
Besicherung*
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00 Sicherungsübereignung von Maschinen
  (28.565,30) (28.565,30) (0,00) (0,00)  
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 583.968,89 583.968,89 0,00 0,00  
  (604.401,87) (604.401,87) (0,00) (0,00)  
3. Übrige Verbindlichkeiten 1.739.113,12 1.739.113,12 0,00 0,00 Sicherungsübereignung von Maschinen
  (616.803,17) (616.803,17) (0,00) (0,00)  
  2.323.082,01 2.323.082,01 0,00 0,00  
  (1.249.770,34) (1.249.770,34) (0,00) (0,00)  

*: Der Gesamtbetrag der besicherten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beträgt € 0,00 (Vorjahr: € 21.250,00) *: Der Gesamtbetrag der besicherten übrigen Verbindlichkeiten beträgt € 0,00 (Vorjahr: € 5.582,56)

E. Erläuterungen zur Bilanz

1. Kapitalanteile gem. § 285 Nr. 11 HGB

Die Gesellschaft besitzt folgende Kapitalanteile von mindestens 20 % an anderen Unternehmen:

  Anteile am Gesellschaftskapital Eigenkapital der Gesellschaft Ergebnis des letzten vorliegenden Jahresabschlusses
Name und Sitz % Bilanzstichtag Jahr
SINUS-KER Kereskedelmi és Ipari KFT, Ungarn 94,00 31.12. 2.411.314,97 2013 98.050,77

2. Forderungen

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von € 57.358,60 (Vorjahr: € 92.737,25) enthalten.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von € 437.499,70 (Vorjahr: € 507.499,78) enthalten.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von € 32.085,00 (Vorjahr: € 0,00) enthalten.

3. Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 130.086,34 (Vorjahr: € 120.953,57) sowie Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von € 17.671,52 (Vorjahr: € 13.405,09) enthalten.

F. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Beschäftigten

Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer stellt sich wie folgt dar:

  2013 2012
Kaufmännische Angestellte 30 28
Gewerbliche Angestellte 41 37
  71 65

Neben den aufgeführten Arbeitnehmern haben sich durchschnittlich sieben (Vorjahr: sieben) Beschäftigte in einem Ausbildungsverhältnis befunden.

2. Mitglieder der Geschäftsführung und Aufwendungen für Organe im Geschäftsjahr

Der Geschäftsführung gehörte im Geschäftsjahr an:

Herr Dr. Jürgen Ridder, Dipl.-Kaufmann.

Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt.

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB

Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte sonstige finanzielle Verpflichtungen des folgenden Geschäftsjahres, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen zum Bilanzstichtag in folgendem Umfang:

Verpflichtung aus: 2013 T€ p.a. 2012 T€ p.a.
Miet-, Pachtverträge 512 512
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen (512) (512)
  512 512

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne künftiger Zahlungsansprüche Dritter sind als Nettowert, d.h. ohne Umsatzsteuer, angesetzt.

Zu den angegebenen Restmietverpflichtungen entsteht jährlich noch ein variabler umsatzabhängiger Anteil von max. 3 % des Umsatzes. Der Mietvertrag hat nach Ausübung des Optionsrechts auf Verlängerung eine Laufzeit bis zum 31.12.2016.

 

Wettringen, den 5. April 2014

Geschäftsführung

BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2013

Zu dem am 9. Mai 2014 festgestellten vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013 wurde der folgende Bestätigungsvermerk mit Datum vom 7. April 2014 erteilt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Sinusverteiler GmbH, Wettringen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Osnabrück, den 7. April 2014

PKF Osnabrück WMS Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

ppa. Dipl.-Kfm. Michael Strack, Wirtschaftsprüfer

Jürgen Bruns-Coppenrath, Wirtschaftsprüfer

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