Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 99596
Vorher
SULO GmbH
Eingetragen
22.10.2004
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Gegenstand
Die Verwaltung eigenen Vermögens, insbesondere die Verwaltung und Anlage finanzieller Mittel, sowie das Erwerben, Veräußern und Halten von Beteiligungen an Unternehmen im In- und Ausland, deren Gegenstand das Erbringen von gewerblichen Dienstleistungen, insbesondere auf dem Gebiet der Abfallwirtschaft und/oder die Erzeugung und/oder der Handel mit Waren aller Art ist, sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte. Die Gesellschaft kann auch selbst gewerbliche Dienstleistungen, insbesondere auf dem Gebiet der Abfallwirtschaft, erbringen und/oder Waren aller Art erzeugen und/oder mit diesen handeln. Zudem kann sie Serviceleistungen im Bereich der Geschäftsführung sowie der kaufmännischen, technischen und organisatorischen Verwaltung für Unternehmen erbringen. Die Gesellschaft kann auch die persönliche Haftung und/oder die Geschäftsführung anderer Gesellschaften übernehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Kevin Dräger
seit 20.11.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Sebastian Kornisch
seit 28.4.2025
Prokura
Geschäftsführer
Stephan Haase
seit 15.8.2022
Prokura
Guido Adomßent
seit 11.7.2022
Geschäftsführer
Melanie Storck
seit 11.11.2020
Prokura
Axel Hoffmann
seit 2.11.2018
Prokura
Bärbel Stibane
seit 14.7.2014
Prokura
Rüdiger Lange
seit 23.2.2012
Prokura
Michael Vervoorts
seit 3.9.2010
Prokura
Prokura
Gerd Walter Maas
seit 30.5.2007
Prokura
Wolfgang Wick
seit 18.12.2006
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Veolia Propreté S.A.S.FRA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Veolia Holding Deutschland GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Veolia Umweltservice GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 233.107,00 352.091,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 14.280.133,18 15.004.273,97
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 221.962,00 269.510,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 52.185,00 14.554.280,18 0,00 15.273.783,97
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 632.324.923,53 496.907.269,93
2. Beteiligungen 1.300,00 632.326.223,53 1.300,00 496.908.569,93
647.113.610,71 512.534.444,90
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 142.814,89 136.071,99
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 19.272,50 92.745,32
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 236.167.382,34 217.357.913,24
3. Sonstige Vermögensgegenstände 49.859,98 236.236.514,82 16.344,95 217.467.003,51
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 444.910,84 417.021,31
236.824.240,55 218.020.096,81
C. Rechnungsabgrenzungsposten 339.541,96 187.916,26
884.277.393,22 730.742.457,97

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 254.826.700,00 254.826.700,00
254.851.700,00 254.851.700,00
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 492.685,00 498.966,00
2. Steuerrückstellungen 119.913,00 119.913,00
3. Sonstige Rückstellungen 8.190.079,54 6.947.119,12
8.802.677,54 7.565.998,12
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 1.314,05
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.493.244,01 735.523,69
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 617.925.426,01 465.617.038,89
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.204.345,66 1.970.883,22
- davon aus Steuern EUR 1.198.680,89 (i. VJ. EUR 1.965.254,41)-
620.623.015,68 468.324.759,85
884.277.393,22 730.742.457,97

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

2022 2021
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 45.799.883,07 27.141.310,75
2. Sonstige betriebliche Erträge 2.128.288,11 46.854.973,07
- davon aus Währungsumrechnungen EUR 620.781,06 (i. Vj. EUR 128.478,45) -
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hllfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 102.445,34 -33.919,83
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 7.814.972,89 7.917.418,23 5.790.678,25 5.756.758,42
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 20.150.049,06 16.366.733,09
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.059.203,16 23.209.252,22 2.307.113,44 18.673.846,53
- davon für Altersversorgung EUR 107.523,95 (i. Vj. EUR 45.680,03) -
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 802.787,32 857.367,20
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 26.390.896,90 23.075.034,95
- davon aus Währungsumrechnungen EUR 541.468,84 (i. Vj. EUR 50.734,39) -
7. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 15.113.201,34 21.218.372,63
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 15.113.201,34 (i. Vj. EUR 21.218.372,63) -
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.474.753,87 1.034.293,21
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 1.474.753,87 (i. Vj. EUR 1.034.293,21)-
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 2.482.346,40 0,00
10. Aufwendungen aus Verlustübernahme 2.576.686,43 1.085.832,80
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 2.576.686,43 (i. Vj. EUR 1.085.832,80) -
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7.637.102,99 5.031.427,95
- davon an verbundene Unternehmen EUR 7.543.760,94 (i. Vj. EUR 4.923.747,43)-
- davon aus der Aufzinsung EUR 9.386,00 (i. Vj. EUR 13.614,00) -
12. Ergebnis nach Steuern -6.500.364,10 41.768.681,81
13. Sonstige Steuern 16.092,24 14.625,83
14. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags übernommener Verlust (i. Vj. abgeführter Gewinn) 6.516.456,34 -41.754.055,98
15. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Amtsgericht Hamburg HRB 99596

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist gemäß den Größenklassen des § 267 HGB im Berichtsjahr erstmals eine große Kapitalgesellschaft. Gemäß § 267 Abs. 4 gelten weiterhin die Regelungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Der Abschluss ist in EURO aufgestellt.

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft umfasst ein Kalenderjahr.

II. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Seit dem Geschäftsjahr 2010 werden geringwertige Anlagegüter nicht mehr über den jahresbezogenen Sammelposten über fünf Jahre, sondern zeitanteilig auf Grundlage der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Ferner werden, sofern notwendig, außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Anlagenklasse Abschreibunasmethode Nutzungsdauer
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten Linear 3-5 Jahre
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten Linear 3-33 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Linear 3-13 Jahre

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Waren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Der Anspruch der Arbeitnehmer auf Kurzarbeit gegenüber der Agentur für Arbeit wurde unter der Erfüllung der gesetzlichen Anspruchsvoraussetzungen und fristgerecht erfolgter Anzeige als Forderung aktiviert. Die Erstattung von Sozialversicherungsbeiträgen wurde als Kürzung der Personalaufwendungen erfasst.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,87% verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 1,75 % und erwartete Rentensteigerungen mit 1,50 % berücksichtigt. Die Fluktuation wurde nach einer detaillierten Fluktuationstabelle abhängig von Alter und Geschlecht mit einer Rate von bis zu 8,0 % berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag, welcher sich im Vergleich zur Verwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahre ergibt, beträgt TEUR 22 (i. Vj. TEUR 33).

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 FIGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

III. ANGABEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Angaben zum Anteilsbesitz

Zum Bilanzstichtag wurden Anteile an folgenden Unternehmen i. S. d. § 285 Nr. 11 und Nr. 11a HGB gehalten:

Name und Sitz der Gesellschaft Anteil
in %
Eigenkapital'
000
Jahresergebnis
'000
Währung
Unmittelbarer Anteilsbesitz
Altvater Chernivzy, Chernivzy, Ukraine 100,00 9.870 1.199 C UAH
Altvater Kiev, Kiev, Ukraine 100,00 134.890 28.358 C UAH
Altvater Temopil, Ternopil, Ukraine 100,00 23.534 6.909 C UAH
Eurologistik Umweltservice GmbH, Senftenberg 100,00 14.837 0 ** A EUR
EVA Jänschwalde GmbH & Co.KG, Cottbus 50,00 3.600 0 C EUR
EVA Verwaltungs GmbH, Peitz 50,00 24 -1 C EUR
Veolia Industrie Deutschland GmbH, Saarbrücken 100,00 25 0 ** A EUR
Veolia Umweltservice Beteiligungsverwaltungs GmbH, Hamburg 100,00 103.408 27.392 B EUR
Veolia Umweltservice Dual GmbH, Hamburg 100,00 159 * 0 ** A EUR
Veolia Umweltservice GmbH Deutschland, Hamburg 100,00 32.745 0 ** A EUR
Veolia Umweltservice Recycling & Recovery Deutschland GmbH, Köln 100,00 94.240 52.579 B EUR
Veolia Umweltservice Ressourcenmanagement GmbH, Hamburg 100,00 61 0 ** A EUR
Veolia Umweltservice Süd GmbH & Co. KG, Pegnitz 100,00 -29.088 957 B EUR
Veolia Umweltservice Süd Verwaltungs GmbH, Pegnitz 100,00 169 6 A EUR
Veolia Umweltservice Wertstoffmanagement GmbH, Hamburg 100,00 1.412 0 ** A EUR
Mittelbarer Anteilsbesitz
Agro-Service-Gröden GmbH, Groden *** 20,00 EUR
a.n.a. Kreislaufwirtschaft Gesellschaft bürgerlichen Rechts, Nürnberg 50,00 597 276 B EUR
Arge ACU (Abfallentsorgung Celle-Uelzen), Celle 30,00 0 -5 B EUR
Arge Altpapier Recycling für den Landkreis München,München 33,33 127 23 B EUR
Arge Fehr-Veolia Abfallwirtschaft, Lohfelden 66,66 8 -2 C EUR
Arge GEMA Gebäudemanagement GmbH & Co. KG und Veolia Industrie Deutschland GmbH GbR, München 50,00 0 0 B EUR
Baustoffrecycling Bayreuth GmbH & Co. KG, Bayreuth * 50,00 379 46 A EUR
Baustoffrecycling Bayreuth Verwaltungs GmbH, Bayreuth * 50,00 109 5 A EUR
BellandVision GmbH, Pegnitz 100,00 1.609 -9.684 B EUR
BHB Biomasse Heizwerk Bayreuth GmbH, Bayreuth 4,50 1.341 93 B EUR
BioCycling GmbH, Hamburg 100,00 427 0 ** A EUR
Biogasanlage Geislingen GmbH & Co. KG, Gröden *** EUR
Bio-Kompost und Entsorgung GmbH & Co. Bayreuth-Pegnitz, Bayreuth 45,00 102 12 B EUR
Bio-Kompost und Entsorgung Verwaltungs-GmbH, Bayreuth 45,00 105 6 B EUR
Entsorgungsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen, Nordhausen 50,00 0 0 B EUR
Entsorgungsgesellschaft Frankfurt/Oder GbR, Frankfurt/Oder 50,00 11 0 B EUR
FELS RECYCLING GmbH, Wolfsburg * 49,00 965 129 B EUR
Frankfurter Abfallwirtschaft GmbH, Frankfurt/Oder 24,00 25 o C EUR
GBP-Quality GmbH, Essen 25,00 29 3 C EUR
Gemeinsame Stelle dualer Systeme Deutschlands GmbH, Köln * 15,38 8 -23 B EUR
Globalis Beteiligungsgesellschaft mbH, Saarbrücken 100,00 28 0 A EUR
Globalis Service GmbH & Co. KG, Düren 100,00 48 178 A EUR
GHR Großmarkt Hamburg Recycling GmbH, Hamburg 50,00 146 -19 B EUR
GUD GERAER Umweltdienste GmbH & Co. KG, Gera 100,00 5.854 -727 B EUR
GUD GERAER Umweltdienste Verwaltungs-GmbH, Gera 100,00 30 1 A EUR
Industriepark Oberbruch Projektgesellschaft mbH & Co. KG, Heinsberg 49,00 1.450 716 B EUR
Industriepark Oberbruch Projektgesellschaft Verwaltungs-GmbH, Heinsberg 49,00 45 1 B EUR
Job & mehr GmbH, Neuruppin 100,00 99 0 ** A EUR
Kanalbetriebe Fritz Withofs GmbH, Wiesbaden 100,00 247 0 ** B EUR
MultiPet GmbH, Bernburg (Saale) 100,00 6,035 0 ** A EUR
Multiport GmbH, Bernburg (Saale) 100,00 6.589 1.619 B EUR
Onyx Rohr- und Kanal-Service GmbH, Hannover 100,00 2.571 0 ** B EUR
Recycling & Rohstoffverwertung Kiel GmbH, Kiel 55,63 30 - 1 B EUR
RecyPet AG, Frauenfeld, Schweiz 85,90 5.590 1.620 B CHF
Rohstoffhandel Kiel GmbH & Co, KG, Kiel 55,63 2.289 1.140 B EUR
RST Veolia GmbH & Co. KG, Herrenberg 50,00 307 1.804 B EUR
RST Veolia Verwaltungs-GmbH, Herrenberg 50,00 70 -1 B EUR
Schradenbiogas Betriebsgesellschaft mbH, Gröden *** 100,00 EUR
Schradenbiogas GmbH & Co. KG, Gröden *** 94,50 EUR
URR GmbH, Nürnberg 100,00 375 46 B EUR
Veolia Gebäudeservice Deutschland GmbH, Saarbrücken 100,00 7.101 0 ** A EUR
Veolia Industriepark Deutschland GmbH, Heinsberg 94,90 27.452 1.840 B EUR
Veolia Logistik Deutschland GmbH, Hamburg 100,00 25 4 B EUR
Veolia PET Germany GmbH, Hamburg 100,00 8.584 241 B EUR
Veolia PET Norge AS, Fetsund, Norwegen 100,00 -31.736 -22.736 B NOK
Veolia PET Svenska AB, Norrköping, Schweden 100,00 47.119 5.443 B SEK
Veolia Umweltservice & Consulting GmbH, Hamburg 100,00 1.410 0 ** A EUR
Veolia Umweltservice Nord GmbH, Hamburg 100,00 33.284 0 ** A EUR
Veolia Umweltservice Ochtendung GmbH, Sinn 100,00 7.893 0 ** B EUR
Veolia Umweltservice Ost GmbH, Dresden 100,00 71.616 0 ** A EUR
Veolia Umweltservice Ost Verwaltungs GmbH, Dresden 100,00 10 0 A • EUR
Veolia Umweltservice Rücknahmesysteme Wesseling GmbH, Köln 100,00 26 0 ** B EUR
Veolia Umweltservice Wesseling GmbH, Köln 100,00 65.405 0 ** B EUR
Veolia Umweltservice West GmbH, Hamburg 100,00 63.968 0 ** A EUR

A = 2022, B = 2021, C = 2020

* = abweichender Stichtag:
Baustoffrecycling Bayreuth GmbH & Co. KG, Bayreuth-31.03.2022
Baustoffrecycling Bayreuth, Verwaltungs GmbH, Bayreuth - 31.03.2022
FELS RECYCLING GmbH, Wolfsburg - 31.03.2021
Gemeinsame Stelle dualer Systeme Deutschlands GmbH, Köln - 28.02.2021

** = Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag

*** = Es liegen keine Abschlüsse vor

Die relevanten Umrechnungskurse nach § 256a HGB betrugen zum 31.12.2022:

SEK: 11,0775 SEK je EUR

NOK: 10,5045 NOK je EUR

UAH: 39,2364 UAH je EUR

CHF: 0,9851 CHFje EUR

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 236.227 (i. Vj. TEUR 217.463) eine Fälligkeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände weisen in Höhe von TEUR 10 (i. Vj. TEUR 4) eine Restlaufzeit von über einem Jahr auf. Dabei handelt es sich um zwei Mietkautionen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 835 (i. Vj. TEUR 461) aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 235.332 (Vorjahr: TEUR 216.897) aus sonstigen Verrechnungen (Cash-Pooling, Ergebnisabführung, Umsatzsteuer aus Organschaft etc.).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 125.364 (Vorjahr: TEUR 117.950) gegen den Gesellschafter.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Personal (TEUR 4.132), Restrukturierung (TEUR 50), ausstehende Rechnungen für IT-, Marketing-, Mobilfunkkosten sowie Kfz-Versicherung (TEUR 2.750), Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 701) und Beratungskosten (TEUR 387).

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen, dargestellt.

Verbindlichkeitenspiegel in TEUR

31.12.2022
Restlaufzeit (RLZ) Gesamt
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0
im Vorjahr 1 0 0 1
2, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.493 0 0 1493
im Vorjahr 736 0 0 736
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 211.625 139.000 267.300 617.925
im Vorjahr 286.617 125.000 54.000 465.617
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.205 0 0 1.205
im Vorjahr 1.971 0 0 1.971
Summe 214.323 139.000 267.300 620.623
im Vorjahr 289.325 125.000 54.000 468.325

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen unter anderem aus fünf Darlehensverträgen mit der Veolia Environnement, Paris/Frankreich, in Höhe von insgesamt TEUR 179.000 (Vorjahr: TEUR 179.000). Die zum Bilanzstichtag bestehenden Darlehen haben in Höhe von TEUR 24.000 eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2024, in Höhe von TEUR 80.000 eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2024, in Höhe von TEUR 21.000 eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2025, in Höhe von TEUR 14.000 eine Laufzeit bis zum 15. Juni 2027 und in Höhe von TEUR 40.000 eine Laufzeit bis zum 07. Februar 2028.

Des Weiteren wurden zwei Darlehensverträge mit der Veolia Environnement, Paris/Frankreich, in Höhe von insgesamt TEUR 227.300 geschlossen. Die Darlehen haben in Höhe von TEUR 90.000 eine Laufzeit bis zum 18. Oktober 2032 und in Höhe von TEUR 137.300 eine Laufzeit bis zum 20. Dezember 2032.

Weiterhin besteht ein kurzfristiges revolvierendes Darlehen gegenüber der Veolia Environnement, Paris/Frankreich, in Höhe von TEUR 11.237 (Vorjahr: TEUR 57.849).

Ferner sind in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 273 (Vorjahr: TEUR 966) enthalten.

Die restlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 200.115 (Vorjahr: TEUR 227.801) resultieren wie im Vorjahr aus sonstigen Verrechnungen (Cash-Pooling, Ergebnisabführung etc.).

Für die Verbindlichkeiten werden keine gesonderten Sicherheiten gestellt.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus Konzernumlagen.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 984 (Vorjahr: TEUR 45.000), die aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren. Im Vorjahr resultieren die periodenfremden Erträge aus der Wertaufholung im Rahmen der Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen.

Haftungsverhältnisse

Insgesamt betragen die quantifizierbaren Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten (ohne die unten genannten Patronatserklärungen) TEUR 84.089 (Vorjahr: 67.070). Davon bestehen zugunsten verbundener Unternehmen TEUR 84.089 (Vorjahr: TEUR 67.070).

Die Gesellschaft hat weiterhin am 15. Mai 2017 eine Patronatserklärung gegenüber der Veolia Umweltservice Süd GmbH & Co. KG, Pegnitz, für gegenwärtige und zukünftige Verbindlichkeiten abgegeben. Diese weist zum 31. Dezember 2022 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 25.873 aus. Das Risiko der Inanspruchnahme in Bezug auf die Patronatserklärung wird als mittel eingeschätzt.

Die Veolia PET Norge AS in Fetsund, Norwegen, erhielt am 27. Januar 2020 eine Patronatserklärung (Letter of Comfort) zur Absicherung ihrer gegenwärtigen und zukünftigen Zahlungsverpflichtungen. Das Risiko der Inanspruchnahme in Bezug auf die Patronatserklärung wird als gering eingeschätzt.

Das Risiko aus der Inanspruchnahme der Haftungsverhältnisse wird für alle Haftungsverhältnisse aufgrund des bestehenden Qualitätsmanagements und der Möglichkeit der Einflussnahme auf die jeweiligen Tochtergesellschaften als gering bzw. mittel angesehen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Jahr 2023
TEUR
2024
TEUR
2025
TEUR
ab 2026
TEUR
Gesamt
Miet-und Leasingverpflichtungen 1.257 349 134 976 2.716
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0 0 0 0

Aufgliederung der Arbeitnehmerzahl

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich beschäftigt:

Angestellte 221
Aushilfen 3
Summe 224

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr zudem durchschnittlich 10 Auszubildende.

Geschäftsführung

Der Geschäftsführung der Veolia Umweltservice GmbH, Hamburg, gehören an:

Herr Matthias Harms, Klein-Nordende (bis 01.07.2022) hauptberuflich Geschäftsführer der Veolia Deutschland GmbH
Herr Jens Heinig, Hohenstein-Ernstthal hauptberuflich Geschäftsführer der Gesellschaft
Herr Matthias Henze, Dessau-Roßlau (bis 01.07.2022) hauptberuflich Geschäftsführer der Gesellschaft
Herr Robin William Karl Pattison, Hamburg hauptberuflich Geschäftsführer der Gesellschaft
Herr Matthias Vogel, Dissen (vom 01.01.2022 bis 01.07.2022) hauptberuflich Geschäftsführer der Gesellschaft
Herr Guido Adomßent, Rostock (ab 01.07.2022) hauptberuflich Geschäftsführer der Gesellschaft

Bezüge der Geschäftsführung

Fünf der im Geschäftsjahr beschäftigten Geschäftsführer haben eine Vergütung durch die Gesellschaft erhalten. Ein Geschäftsführer hat für seine Tätigkeit keine Vergütung durch die Gesellschaft, sondern von einem verbundenen Unternehmen erhalten. Die Geschäftsführer haben im Geschäftsjahr Bezüge von insgesamt TEUR 1.843 erhalten.

Honorar des Abschlussprüfers

Die Angabe hinsichtlich §285 Nr. 17 HGB erfolgt im Konzernabschluss der Veolia Environnement S.A., Paris.

Konzernverhältnisse

Die Veolia Environnement S.A., Paris/Frankreich, stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird.

Der Konzernabschluss ist nach den Regelungen der International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt und beim Greffe du Tribunal de Commerce, Paris, offen gelegt.

Zur Erstellung eines Konzernabschlusses war die Veolia Umweltservice GmbH, Hamburg, zum 31. Dezember 2022 nicht verpflichtet, da die Veolia Environnement S.A., Paris/Frankreich, in ihrer Eigenschaft als Muttergesellschaft zum 31. Dezember 2022 einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht mit befreiender Wirkung für die Veolia Umweltservice GmbH, Hamburg, erstellt.

 

Hamburg, 7. Juli 2023

Geschäftsführung

Jens Heinig

Guido Adomßent

Robin Pattison

Anlagenspiegel zum 31.12.2022

Veolia Umweltservice GmbH

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2022 Zugänge Abgänge Umbu-
chungen
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerblich' Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Wertet 4.634.583,99 € 18.673,90 € - € - € 4.653.257,89 €
4.634.583,99 € 18.673,90 € - € - € 4.653.257,89 €
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 25.541.507,77 € - € 249.563,79 € - € 25.291.943,98 €
2. Technische Anlagen und Maschinen 839.543,85 € - € - € - € 839.543,85 €
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.974.073,20 € 100.522,42 € 2.412,34 € - € 6.072.183,28 €
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau - € 52.185,00€ - € - € 52.185,00 €
32.355.124,82 € 152.707,42 € 251.976,13 € - € 32.255.856,11 €
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 670.552.269,93 € 137.900.000,00 € - € - € 808.452.269,93 €
2. Beteiligungen 1.300,00 € - € - € - € 1.300,00 €
670.553.569,93 € 137.900.000,00 € - € - € 808.453.569,93 €
707.543.278,74 € 138.071.381,32 € 251.976,13 € - € 845.362.683,93 €
Abschreibungen
01.01.2022 Umbu-
chungen
des Jahres Zuschrei-
bungen
Abgänge 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerblich' Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Wertet 4.282.492,99 € - € 137.657,90 € - € - € 4.420.150,89 €
4.282.492,99 € - € 137.657,90 € - € - € 4.420.150,89 €
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 10.537.233,80 € - € 517.808,00 € - € 43.231,00 € 11.011.810,80 €
2. Technische Anlagen und Maschinen 839.543,85 € - € - € - € - € 839.543,85 €
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.704.563,20 € - € 147.321,42 € - € 1.663,34 € 5.850.221,28 €
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau - € - € - € - € - € - €
17.081.340,85 € - € 665.129,42 € - € 44.894,34 € 17.701.575,93 €
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 173.645.000,00 € - € - € 2.482.346,40 € - € 176.127.346,40 €
2. Beteiligungen - € - € - € - € - € - €
173.645.000,00 € - € - € 2.482.346,40 € - € 176.127.346,40 €
195.008.833,84 € - € 802.787,32 € 2.482.346,40 € 44.894,34 € 198.249.073,22 €
Buchwerte
31.12.2022 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerblich' Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Wertet 233.107,00 € 352.091,00 €
233.107,00 € 352.091,00 €
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 14.280.133,18 € 15.004.273,97 €
2. Technische Anlagen und Maschinen - € - €
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 221.962,00 € 269.510,00 €
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 52.185,00€ - €
14.554.280,18 € 15.273.783,97 €
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 632.324.923,53 € 496.907.269,93 €
2. Beteiligungen 1.300,00 € 1.300,00 €
632.326.223,53 € 496.908.569,93 €
647.113.610,71 € 512.534.444,90 €

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

Veolia Umweltservice GmbH, Hamburg

1. Grundlagen

Die Veolia Umweltservice GmbH, Hamburg, deckt durch ihre Beteiligungen ein breites Spektrum von Dienstleistungen und Produkten rund um den Bereich Umweltservice ab. Die Geschäftsfelder der Beteiligungen erstrecken sich von modernen Entsorgungskonzepten bis hin zur Vermarktung von Wertstoffen im kommunalen Bereich wie für Privat-, Gewerbe- und Industriekunden. Geografisch erstrecken sich die Beteiligungen auf Deutschland und Europa.

Neben ihrer Funktion als operative Führungsholding für nahezu alle Unternehmen der Veolia Umweltservice Gruppe in Deutschland erbringt die Gesellschaft darüber hinaus Dienstleistungen für die verbundenen Unternehmen auf dem Gebiet der kaufmännischen, technischen und organisatorischen Beratung und Verwaltung. Im Wesentlichen werden die Leistungen in den Bereichen Personalwesen, Rechnungswesen, Controlling, Informationstechnologie und Unternehmensentwicklung erbracht.

2. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliches Umfeld und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Geschäftsentwicklung der Veolia Umweltservice GmbH, Hamburg, stand auch im Geschäftsjahr 2022 im Lichte einer durch die Corona- und Ukraine-Krise rückläufigen Konjunktur der nationalen und internationalen Dienstleistungsmärkte. Die Veolia Umweltservice-Gruppe ist als einer der größten Akteure der Branche Umweltservice sehr gut am Markt positioniert. Die Veolia Umweltservice GmbH partizipiert entsprechend ihrer Rolle als Beteiligungsgesellschaft innerhalb der Gruppe an dieser Marktstellung. Dennoch unterliegen der Markt und damit auch die Veolia Umweltservice GmbH einem Kostendruck durch starken Wettbewerb. Der verstärkte Wettbewerb der Entsorgungsunternehmen blieb generell erhalten.

Um die sich aus den gesetzlichen Regelungen (Verpackungsgesetz, Gewerbeabfallverordnung) ergebenden Verwertungsquoten zu erfüllen, werden die Sortieranlagen entsprechend ausgestattet.

Geschäftsverlauf und Lage

Die Umsatzerlöse liegen mit einer Veränderung von 18,7 Mio. EUR über dem Niveau des Vorjahres. Die Zunahme resultiert aus stark gestiegenen Umlagen für Verwaltungsleistungen an andere Konzernunternehmen. Insgesamt wurde das prognostizierte EBIT-Ziel (EBIT gern. Management Accounting - basiert im Wesentlichen auf den Vorschriften nach IFRS) in Höhe von -3,7 Mio. EUR mit -9,1 Mio. EUR insbesondere aufgrund gestiegener Personal kosten (+4,5 Mio. EUR) verfehlt.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr 2022 45,8 Mio. EUR und resultierten fast ausschließlich aus Verwaltungsleistungen für andere Konzernunternehmen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Geschäftsjahr 2022 von 46,9 Mio. EUR auf 2,1 Mio. EUR gesunken. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus einer im Vorjahr vorgenommenen Wertaufholung auf die Beteiligung an der Veolia Umweltservice Beteiligungsverwaltungs GmbH, Hamburg, in Höhe von 45,0 Mio. EUR

Die Personalaufwendungen haben sich im Wesentlichen aufgrund von Gehaltsanpassungen und gestiegenen Mitarbeiterzahlen um ca. 4,5 Mio. EUR erhöht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Geschäftsjahr 2022 von 23,1 Mio. EUR auf 26,4 Mio. EUR gestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus höheren Konzernumlagen, Software-/Lizenzkosten und Beratungskosten.

Die Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen nahmen um 6,1 Mio. EUR ab.

Die Änderung der Aufwendungen für Verlustübernahmen betrifft die Veolia Umweltservice Wertstoffmanagement GmbH, deren Verlust in 2022 von 1,1 Mio. EUR auf 2,6 Mio. EUR gestiegen ist.

Die Zinsaufwendungen sind um 2,6 Mio. EUR auf 7,6 Mio. EUR gestiegen. Die deutlich erhöhten Zinsaufwendungen resultieren im Wesentlichen aus der Anpassung der Intercompany-Zinssätze an das Zinsniveau auf den Kapitalmärkten.

Das Ergebnis nach Steuern betrug -6,5 Mio. EUR (Vorjahr: 41,8 Mio. EUR). Aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages ist der Verlust von 6,5 Mio. EUR (Vorjahr: Gewinn von 41,8 Mio. EUR) von der Muttergesellschaft Veolia Verwaltungsgesellschaft mbH, Berlin, vollständig übernommen worden.

Vermögens- und Finanzlage

Zum 31. Dezember 2022 beträgt die Bilanzsumme 884,3 Mio. EUR (Vorjahr: 730,7 Mio. EUR). Hiervon entfallen auf das langfristig gebundene Anlagevermögen 647,1 Mio. EUR (Vorjahr: 512,5 Mio. EUR) oder 73,2 % (Vorjahr: 70,1 %). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem Erwerb der Veolia Umweltservice Recycling & Recovery Deutschland GmbH in Höhe von 137,3 Mio. EUR. Auf das kurzfristig gebundene Umlaufvermögen einschließlich Rechnungsabgrenzungsposten entfallen 237,2 Mio. EUR (Vorjahr: 218,2 Mio. EUR) oder 26,8 % (Vorjahr: 29,9 %). Der Anstieg des Umlaufvermögens basiert überwiegend auf höheren Forderungen gegen diverse verbundene Unternehmen (insbesondere aus dem Cash-Pooling).

Die Eigenkapitalquote von 28,8 % (Vorjahr: 34,9 %) ist durch die gestiegene Bilanzsumme bei gleichbleibendem Eigenkapital gesunken. Die Rückstellungen betragen 8,8 Mio. EUR (Vorjahr: 7,6 Mio. EUR). Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus höheren Rückstellungen für Personal und ausstehende Rechnungen. Die Verbindlichkeiten betragen 620,6 Mio. EUR (Vorjahr: 468,3 Mio.

EUR). Der Anstieg basiert im Wesentlichen auf der Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber diversen verbundenen Unternehmen.

Neben der Eigenkapitalausstattung erfolgt die Finanzierung nahezu ausschließlich über Unternehmen der Veolia-Gruppe. Zum 31. Dezember 2022 bestanden feste Finanzierungen mit Laufzeiten von einem Jahr bis fünf Jahren in Höhe von 139,0 Mio. EUR (Vorjahr: 125,0 Mio. EUR) und in Höhe von 267,3 Mio. EUR (Vorjahr: 54,0 Mio. EUR) mit einer Laufzeit von mehr als fünf Jahren. Die Darlehen unterliegen einer variablen Verzinsung.

Die Veolia Umweltservice GmbH ist in das Clearingverfahren des Veolia Konzerns eingebunden und kann hierüber Mittel variabel in Anspruch nehmen. Durch die Finanzierung innerhalb des Veolia-Konzerns war und ist die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft zu jedem Zeitpunkt gegeben.

Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung die Lage der Gesellschaft als zufriedenstellend.

3. Prognosebericht

Im Geschäftsjahr 2023 wird die Gesellschaft weiterhin als operative Führungsholding der Veolia Umweltservice-Sparte fungieren. In diesem Zusammenhang wird auf Grund steigender Preise von einer höheren operativen Ertrags- und Kostenstruktur ausgegangen. Alle derzeit bekannten Effekte aus der Ukraine-Krise sind in der Planung berücksichtigt.

Für die Ergebnisprognose wird das EBIT gemäß Management Accounting (basiert auf IFRS) herangezogen. Das EBIT nach HGB ist das handelsrechtliche Ergebnis nach Steuern, korrigiert um Aufwendungen und Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen, Zinsen und Steuern. Der Unterschied zwischen dem EBIT nach Management Accounting (-9,1 Mio. EUR) und dem EBIT nach HGB (-12,9 Mio. EUR) beträgt -3,8 Mio. EUR. Der Unterschied resultiert im Wesentlichen daraus, dass im EBIT nach Management Accounting Erträge aus weiterbelasteten Kosten und Nebenkosten des Geldverkehrs nicht miteinbezogen werden.

Für 2023 rechnen wir mit Umsatzerlösen von 58,2 Mio. EUR und einem EBIT (EBIT lt. Management Accounting - basiert im Wesentlichen auf den Vorschriften nach IFRS) in Höhe von -2,4 Mio. EUR. Auf Basis der Erfahrungen des abgeschlossenen Geschäftsjahres 2021 wird die Differenz zwischen dem EBIT nach Management Accounting und dem EBIT nach HGB gleichbleibend in Höhe von ca. 0,3 Mio. EUR erwartet. Der erwartete Anstieg der Umsatzerlöse und des EBIT sowohl nach Management Accounting als auch gemäß HGB ist auf die erstmalige Weiterberechnung einer erhöhten Konzernumlage an Konzernunternehmen ab dem Geschäftsjahr 2022 zurückzuführen.

4. Chancen- und Risikobericht

Generelles Risikomanagement

Das Risikomanagement für die Veolia Umweltservice Gruppe hat zur Aufgabe, auf die Konzernunternehmen einwirkende Risiken so frühzeitig zu identifizieren und zu bewerten, dass rechtzeitig geeignete Maßnahmen getroffen werden können, um wirtschaftliche Verluste zu begrenzen und den Fortbestand des Unternehmens nicht zu gefährden.

Die Verantwortlichen der zentralen Fachabteilungen und der operativen Geschäftseinheiten sind innerhalb ihres Verantwortungsbereiches für die Identifikation, Bewertung, Steuerung und Kommunikation von Risiken verantwortlich. Risikorelevante Sachverhalte werden regelmäßig in das interne Berichtswesen eingearbeitet und entsprechend ihrer Werthaltigkeit in den Führungsgremien behandelt.

Die Interne Revision prüft die Einhaltung von Richtlinien, der Vollmachtsordnung, Prozess-Effektivität sowie die ordnungsmäßige Bearbeitung von Sachverhalten. Sie prüft regelmäßig die Funktionsfähigkeit und Effektivität sowie empfiehlt Ansätze zur Weiterentwicklung des Risikomanagementsystems. Die Interne Revision berichtet direkt an den Vorsitzenden der Gruppengeschäftsführung.

Im Rahmen des Chancen- und Risikomanagements wird in wirtschaftliche Risiken, regulatorische Risiken, bestandsgefährdende Risiken und finanzwirtschaftliche Risiken unterschieden.

• Wirtschaftliche Risiken und Chancen

In Bezug auf die isolierte Entwicklung der Gesellschaft besteht für das Geschäftsjahr 2023 nur noch ein moderates Risiko steigender Zinsen für die von Veolia Paris erhaltenen Darlehen. Weiterhin wird das grundsätzliche Risiko gesehen, dass qualifiziertes Personal nicht im ausreichenden Maße akquiriert oder gehalten werden kann, um das geplante Leistungserbringungsniveau zu erreichen. Dieses Risiko wird aber als gering eingestuft.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Veolia Umweltservice GmbH, Hamburg, ist aufgrund bestehender Ergebnisabführungsverträge und der deutschen Cash-Pool-Führerschaft der Gesellschaft auch durch das operative Geschäft der Tochtergesellschaften geprägt.

Im Geschäftsbereich Umweltservice werden für das Geschäftsjahr 2023 insbesondere die folgenden Risiken gesehen:

Volatilität der Rohstoffpreise

Rückgang des Absatzes von Ersatzbrennstoffen aufgrund der Abhängigkeit von der Verfügbarkeit erneuerbar erzeugter Energie

Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal

Realisation erwarteter Kundenvertragsverlängerungen und Neukundengewinnung

Verfügbarkeit von Input-Materialien infolge der Lieferkettenproblematik, der Sanktionsmaßnahmen im Rahmen des Ukraine-Krieges.

Die Risiken werden insgesamt als mittel beurteilt.

Der Einmarsch der russischen Streitkräfte in die Ukraine im Februar 2022 stellt ein Ereignis dar, das auch in der globalen Wirtschaft Spuren hinterlassen wird. Die gegen Russland verhängten Sanktionen werden voraussichtlich auch langfristig Konsequenzen für die Weltwirtschaft haben. Aussagen zur zeitlichen Erstreckung der Krise sind gegenwärtig nicht möglich. Risiken für die Weltwirtschaft sehen wir insbesondere im Bereich der globalen Lieferketten und der Entwicklung der Strom- und Gaspreise. Unabhängig von dieser generellen Entwicklung sehen wir keine unmittelbaren Risiken für die Gesellschaft, da wir weder in der Ukraine noch in Russland unmittelbar tätig sind. Die mittelbaren Risiken und die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind derzeit noch nicht qualifizierbar, jedoch eher negativ. Insbesondere die volatile Entwicklung der Strom- und Gaspreise beobachten wir mit Sorge.

Diese Risiken werden insgesamt als gering beurteilt.

Auf der anderen Seite verfügt die Unternehmensgruppe sowohl über eine Vielzahl von Behandlungsanlagen unterschiedlichster Technologie als auch über verschiedene Verwertungskanäle sowie über ein hohes Know-how im Wertstoffmanagement. Durch die breite Präsenz in ganz Deutschland, kombiniert mit einem sehr differenzierten Produktspektrum, können wir unseren Kunden im Umweltbereich flächendeckend in Deutschland unterschiedlichste Entsorgungsdienstleistungen anbieten. Dies bietet der Gruppe neue Chancen durch Cross-Selling-Effekte. Zusätzliche positive Effekte erwarten wir durch den Know-how-Transfer aus sich ergänzenden Geschäftsfeldern.

Durch die weiterhin konsequente Optimierung aller Prozesse innerhalb der Unternehmensgruppe sowie zusätzliche Aktivitäten, die sich aus der Einbindung in die Veolia-Gruppe ergeben, wollen wir unsere Position durch Verbesserungen auf der Kostenseite stärken und so die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens erhöhen. Darüber hinaus hat die Gruppe entschieden, effizientere Controlling-Tools einzuführen und eine Optimierung des Vertriebs vorzunehmen. Die Kooperation mit Schwestergesellschaften in Deutschland und im europäischen Ausland in den Bereichen Energie und Wasser bietet Synergiepotentiale im Einkauf und der IT.

In Kerngeschäftsfeldern sind insbesondere weitere Optimierungen in der Betriebsstätte n-Struktur geplant sowie eine Verstärkung der Vertriebsaktivitäten bei Gewerbekunden.

Daneben soll dem Konkurrenzdruck durch den gezielten Ausbau von anderen Geschäftsfeldern in Richtung eines höheren Geschäftsanteils im Gesamtportfolio begegnet werden. Zu nennen wären hier insbesondere der Ausbau der PET-Recyclingaktivitäten, der Position im Papier- und Ersatzbrennstoff-Bereich und weitere wertschöpfende Behandlungsanlagen.

Die Chancen werden insgesamt als mittel eingestuft.

• Regulatorische Risiken

Mit dem Auslaufen der Entsorgungsverträge mit privaten oder teilprivaten Entsorgern gehen immer mehr öffentlich-rechtliche Entsorger dazu über, die mit der Abfallentsorgung verbundenen Aufgaben oder einzelne Teilleistungen zu rekommunalisieren. Mit dem Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) wird die hoheitliche (öffentliche) Abfallentsorgung durch die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger abgesichert. So haben private Unternehmen ihre gewerblichen Sammlungen anzuzeigen, während den Kommunen die Möglichkeit eingeräumt wird, ihnen diese Tätigkeit unter bestimmten Voraussetzungen zu untersagen. Dies führt kontinuierlich zu einem Rückgang im kommunalen Dienstleistungssegment. Das Risiko hieraus für wesentliche Effekte wird aber als gering eingestuft.

• Bestandsgefährdende Risiken

Bestandsgefährdende Risiken bestehen aus unserer Sicht nicht.

• Finanzwirtschaftliche Risiken

Zu den finanzwirtschaftlichen Risiken gehören das Ausfall- und Liquiditätsrisiko:

Forderungsausfallrisiko

Das Ausfallrisiko auf Forderungen besteht in der Gefahr des Ausfalls eines Vertragspartners und daher maximal in Höhe der Forderungen mit dem jeweiligen Geschäftspartner. Wir gehen davon aus, dass durch Wertberichtigungen für Forderungsausfälle das tatsächliche Risiko abgedeckt ist. Weiter werden Ausfallrisiken neben einer permanenten Debitorenüberwachung durch den Abschluss von Kreditversicherungen weiter minimiert. Insgesamt wird das Risiko daher als gering eingestuft.

Liquiditätsrisiko

Die Liquiditätsversorgung der Gesellschaft ist durch die Einbindung in ein konzerninternes Cash-Pooling gesichert, sodass dieses Risiko als gering eingestuft wird.

 

Hamburg, 14. Juli 2023

Jens Heinig

Guido Adomßent

Robin Pattison

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Art die Veolia Umweltservice GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Veolia Umweltservice GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Veolia Umweltservice GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317- HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen ' entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß. an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 15. September 2023

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Nikolaus Schadeck, Wirtschaftsprüfer

Christoph Wichmann, Wirtschaftsprüfer

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