Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Dte. W. Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Schillerstraße 44, 67098 Bad Dürkheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dirk Best seit 12.5.2025 | Prokura |
Jan Moritz Metzger seit 5.4.2024 | Geschäftsführer |
Hans-Günther Gilgan seit 31.3.2014 | Geschäftsführer |
Jana, geb. Geisler Hähnel seit 7.8.2008 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% | |
| 48.01% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dte. W. Rechtsanwaltsgesellschaft mbHBad DürkheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens I. 1. Wirtschaftsbericht Die makroökonomische Entwicklung in Deutschland, Europa und der Welt im Vergleich im Jahr 2023 Einleitung Das Jahr 2023 war von bedeutenden makroökonomischen Entwicklungen geprägt, die sowohl auf nationaler Ebene in Deutschland als auch in Europa und weltweit von Bedeutung waren. Eine Analyse dieser Entwicklungen ermöglicht einen umfassenden Vergleich der wirtschaftlichen Lage in verschiedenen Regionen. Makroökonomische Entwicklung in Deutschland In Deutschland war die Wirtschaftslage im Jahr 2023 von verschiedenen Herausforderungen geprägt. Insbesondere die Energieknappheit aufgrund des russischen Überfalls auf die Ukraine führte zu steigenden Energiepreisen und einer Verlangsamung der Industrieproduktion [Quelle: "Süddeutsche Zeitung"]. Dies hatte Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft und führte zu einer intensiven Debatte über die Zukunft des Industriestandorts Deutschland. Trotz dieser Herausforderungen konnte Deutschland jedoch auch einige positive Entwicklungen verzeichnen. Die Arbeitslosenquote blieb vergleichsweise niedrig, und die Exporte konnten sich aufgrund der starken Nachfrage aus anderen europäischen Ländern stabilisieren [Quelle: "Statistisches Bundesamt"]. Makroökonomische Entwicklung in Europa In Europa standen im Jahr 2023 ähnliche Herausforderungen wie in Deutschland im Vordergrund. Die Energieknappheit und die steigenden Energiepreise beeinträchtigten die Wirtschaft vieler europäischer Länder. Insbesondere Länder, die stark von russischen Energieimporten abhängig waren, sahen sich mit erheblichen Problemen konfrontiert [Quelle: "European Central Bank"]. Trotz dieser Schwierigkeiten gab es auch positive Entwicklungen in Europa. Die Europäische Union setzte verstärkt auf erneuerbare Energien und investierte in die Modernisierung der Energieinfrastruktur. Dies trug dazu bei, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und die langfristige Nachhaltigkeit der europäischen Wirtschaft zu stärken [Quelle: "European Commission"]. Makroökonomische Entwicklung weltweit Weltweit war die wirtschaftliche Lage im Jahr 2023 von einer gewissen Uneinheitlichkeit geprägt. Während einige Schwellenländer ein robustes Wachstum verzeichneten, sahen sich andere Länder mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert. Insbesondere die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie waren weiterhin spürbar und führten zu einer Verlangsamung der wirtschaftlichen Erholung in einigen Regionen [Quelle: "International Monetary Fund"]. Darüber hinaus spielten geopolitische Spannungen eine zunehmend wichtige Rolle für die weltweite Wirtschaft. Insbesondere der Konflikt zwischen den USA und China sowie die Krise in der Ukraine hatten Auswirkungen auf die globalen Handelsströme und führten zu Unsicherheiten an den Finanzmärkten [Quelle: "World Bank"]. Fazit Das Jahr 2023 war für die makroökonomische Entwicklung in Deutschland, Europa und der Welt insgesamt von erheblicher Bedeutung. Trotz der Herausforderungen gab es auch positive Entwicklungen, die auf die Widerstandsfähigkeit der Wirtschaften in diesen Regionen hinweisen. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie sich die aktuellen Trends in den kommenden Jahren fortsetzen und welche Auswirkungen sie auf die langfristige wirtschaftliche Entwicklung haben werden. Quellen • "Süddeutsche Zeitung": Artikel über die Energieknappheit und ihre Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft • "Statistisches Bundesamt": Statistiken zur Arbeitslosenquote und zu den Exporten in Deutschland • "European Central Bank": Berichte über die wirtschaftliche Lage in Europa • "European Commission": Informationen über Investitionen in erneuerbare Energien in der Europäischen Union • "International Monetary Fund": Berichte über die weltweite wirtschaftliche Entwicklung • "World Bank": Analysen zu den Auswirkungen geopolitischer Spannungen auf die globale Wirtschaft Die Entwicklung Deutschlands Die deutsche Wirtschaft steht vor Herausforderungen, die sowohl kurzfristiger als auch struktureller Natur sind. Die Debatte um die Deindustrialisierung des Landes wird durch geopolitische Ereignisse wie den russischen Angriff auf die Ukraine und die damit verbundene Energieknappheit intensiviert. Die steigenden Energiepreise und der Wegfall russischer Gasimporte durch Nord Stream haben die deutsche Industrie dazu veranlasst, ihre Produktion zurückzufahren und möglicherweise Standorte in Länder mit günstigeren Energiekosten zu verlagern. Diese Entwicklungen werfen Fragen nach der vorübergehenden oder dauerhaften Natur der Probleme auf, sowie nach der Rolle des Strukturwandels hin zu Dienstleistungen und den potenziellen Auswirkungen auf den Industriestandort Deutschland. Die Verteuerung von Energie ist nicht nur ein kurzfristiges Phänomen, sondern könnte langfristig Bestand haben, was bedeutende Herausforderungen für die Industrie und die Energiepolitik des Landes mit sich bringt. Die erhöhten geopolitischen Spannungen, insbesondere zwischen den USA und China, verstärken die Unsicherheiten für deutsche Unternehmen, die stark mit China verbunden sind. Der strukturelle Wandel von der Industrie hin zu Dienstleistungen ist ein globaler Trend, dem auch Deutschland gegenübersteht. Während hohe Industrieanteile traditionell als Zeichen wirtschaftlicher Stärke betrachtet wurden, zeigen aktuelle Studien, dass ein Rückgang des Industrieanteils nicht zwangsläufig mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung einhergeht. Dennoch ist es wichtig, dass die deutsche Industrie ihre Wettbewerbsfähigkeit aufrechterhält und sich an die veränderten Bedingungen anpasst. In Bezug auf politische Maßnahmen zur Bewältigung dieser Herausforderungen wird diskutiert, ob eine subventionierte Strompreispolitik eingeführt werden sollte. Diese Maßnahme könnte jedoch langfristig kontraproduktiv sein und die Anpassungsfähigkeit der Industrie beeinträchtigen. Stattdessen sind breit angelegte Reformen erforderlich, um das Arbeitsangebot zu stärken, die Bildungssysteme zu verbessern und die Infrastruktur zu modernisieren. Insgesamt besteht die Herausforderung darin, den Industriestandort Deutschland angesichts der aktuellen geopolitischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten zu stärken und gleichzeitig den Strukturwandel hin zu Dienstleistungen zu bewältigen. Dies erfordert eine ganzheitliche Politik, die die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie fördert und gleichzeitig die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der Wirtschaft unterstützt. Entwicklung Factoringmarkt 2023 Die Mitglieder des Deutschen Factoring-Verbands e.V. (DFV), die zusammen 98 % des gesamten Factoringvolumens in Deutschland abbilden, haben trotz der gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen ein robustes Umsatzwachstum in der ersten Hälfte des Jahres erzielt. Insgesamt verzeichneten die Factoring-Umsätze der DFV-Mitglieder einen Anstieg um 5,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und erreichten im Jahr 2023 insgesamt etwa 192,8 Mrd. Euro. Ein wesentlicher Faktor für dieses Umsatzwachstum war das nationale Geschäft, das einen Anstieg von 12,6 Prozent verzeichnete und nun etwa 142 Mrd. Euro beträgt. Trotz steigender Insolvenzen blieb die Anzahl der Factoring-Kunden relativ stabil und belief sich auf etwa 106.000 Kunden (+0,3 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2022). Die Factoring-Branche konnte trotz der stagnierenden preisbereinigten BIP im ersten Quartal 2022 und der erwarteten Stagnation im zweiten Quartal einen überproportionalen Zuwachs verzeichnen. Dies ist hauptsächlich auf die zunehmende Bedeutung des Factorings als Finanzierungsinstrument, Partner in der Unternehmensumstrukturierung und Stabilisator in Krisenzeiten zurückzuführen. Stefan Wagner, neues Vorstandsmitglied, betont: "Factoring gewinnt nicht nur als Stabilisator in Krisenzeiten, sondern auch als wesentlicher Bestandteil des Finanzierungsmixes, insbesondere auf nationaler Ebene, weiter an Bedeutung." Die Nachfrage nach "Made in Germany" im Ausland geht zurück, wie die Zahlen des internationalen Factoring-Geschäfts zeigen: Das internationale Geschäft verzeichnete einen Rückgang um 9,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und erreichte etwa 50,8 Mrd. Euro (erstes Halbjahr 2022: 56,2 Mrd. Euro). Sowohl bei Exporten als auch bei Importen sanken die Factoring-Umsätze deutlich, was die herausfordernden Zeiten der deutschen Wirtschaft im internationalen Vergleich widerspiegelt. Die Mitglieder des DFV sind in ihren Zukunftsaussichten etwas verhaltener als zu Beginn des Jahres, was sich unter anderem in einer durchschnittlichen Bewertung von 2,6 im Mittel gegenüber 2,5 zu Jahresbeginn widerspiegelt. Dies reflektiert die Herausforderungen wie Energiepreisunsicherheit, Fachkräftemangel und erhöhte Investitionskosten. Die genannten Zahlen sind repräsentativ für den gesamten deutschen Factoring-Markt, da die Mitglieder des Verbands etwa 98 Prozent des gesamten verbandlich organisierten Factoring-Volumens in Deutschland bedienen. I.2 Geschäftsverlauf Die Entwicklung unseres Geschäfts Unser Factoringgeschäft entwickelte sich im Geschäftsjahr 2023 überdurchschnittlich steigend gegenüber 2022. Das Factoringvolumen (eingereichte Rechnungen) erhöhte sich auf 25,4 Mio EURO, die daraus angekauften Forderungen von 14,5 auf 17,6 Mio Euro. Insgesamt haben wir netto 11 Kunden das Factoring mit unserer Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 aufgenommen. Die Umsätze im Bereich "reines" Inkasso sind nicht mehr von Bedeutung. Geschäftsverlauf im Berichtsjahr 2023 Die Anzahl der Kunden belief sich zum 31. Dezember 2023 auf 66. Daneben wurde mit einem Kunden das reine Forderungsmanagement betrieben. Die Leistungen umfassen dabei die Abwicklung wie beim Factoring mit Ausnahme der Bonitätsprüfung, der Limitvergabe und des Ankaufs. Das kumulierte Ankaufsvolumen beträgt zum 31.12.2023 TEUR 17,6. Die unserer Gesellschaft nahestehenden Unternehmen Liquide24 AG und Deutsche Genossenschaftliche Verrechnungsstelle für Steuerberater DEGEV eG unterstützen uns mit ausgefeilter Programmtechnik und der Werbung von Kunden für unser Factoringmodell. Es erfolgt eine angemessene Aufteilung der Erträge zwischen den Gesellschaften. Geschäftsergebnis 2023 Die Einnahmen aus dem Factoringgeschäft entwickelten sich positiv von TEUR 765 im Vorjahr auf TEUR 814 im Geschäftsjahr. Das Ergebnis konnte wieder ins Positive gedreht werden und liegt bei TEUR 6,2. I.3 Lage des Unternehmens Erläuterungen zur Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich leicht von EUR 562.551,69 im Vorjahr auf EUR 686.809,47 in 2023. Die Forderungen an Kreditinstitute beinhalten sieben Kontokorrentguthaben. Die Forderungen gegenüber Kunden aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 278 (VJ.: TEUR 200); aus dem Ankauf von Forderungen im Factoringgeschäft und vorgelegten Gerichtskosten entfallen weitere TEUR123. Der Forderungsbestand ist im Wesentlichen über eine Warenkreditversicherung gegen Ausfall aus Bonitätsgründen (Delkredere) gesichert. Für ausfallgefährdete Forderung wurden Einzelwertberichtigung in Höhe von TEUR 17 gebildet. Hinsichtlich der Refinanzierung der angekauften Factoringforderungen bestehen Verträge mit Kreditinstituten. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind mit TEUR 164 die Geschäftsanteile an der Deutschen Genossenschaftliche Verrechnungsstelle für Steuerberater DEGEV eG ein wesentlicher Vermögensgegenstand unserer Gesellschaft. Aufgrund der aus der Planung abgeleiteten Unternehmensbewertung gehen wir derzeit von der Werthaltigkeit der Geschäftsguthaben und Ausleihungen aus. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern sowie Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen (TEUR 369, im VJ TEUR 357). Das Eigenkapital setzt sich aus dem voll eingezahlten Stammkapital (TEUR 25), den durch Einzahlungen der Gesellschafter entstandenen Kapitalrücklagen (TEUR 53), und dem Verlustvortrag (TEUR 50) zusammen. Erläuterungen zur Finanzlage finanzielle Leistungsindikatoren
Im Vorjahr belief sich der Brutto-Cash-Flow auf TEUR -49. Er hat sich positiv entwickelt auf TEUR 24. Die den sonstigen Vermögensgegenständen zugeordneten Geschäftsguthaben der DEGEV eG sind in Höhe von TEUR 102 durch das Eigenkapital einschließlich nachrangiger Verbindlichkeiten gedeckt. Zum Bilanzstichtag steht noch eine freie Linie bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 21 zur Verfügung. Die Forderungsankäufe im Factoringgeschäft werden durch Kreditinstitute und durchgeleitete Mittel einer Gesellschafterin refinanziert. Erläuterungen zur Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 wurden Umsatzerlöse aus Kredit- und Geldmarktgeschäften in Höhe von TEUR 814 (VJ.: TEUR 766) erzielt und TEUR 69 (VJ.: TEUR 219) aus sonstigen betrieblichen Erträgen. Personalaufwendungen sind in Höhe von TEUR 199 (VJ.: TEUR 253) angefallen. Neueinstellungen waren im Geschäftsjahr 2023 nicht zu verzeichnen. Variable Vergütungen werden den teilweise in Teilzeit beschäftigten Mitarbeitern nicht gewährt. Insgesamt hat sich der Jahresüberschuss gegenüber dem Vorjahr von TEUR -67 auf TEUR 6,2 erhöht. Beurteilung durch die Geschäftsführung Die Unternehmensentwicklung ist geprägt durch die hohen Aufwendungen die insbesondere durch regulatorische Vorgaben (unter anderem betriebswirtschaftliche Beratung, Prüfung), die Kreditversicherung aber auch durch eine Erhöhung der Refinanzierungskosten. Dier Kundenzahlen und das daraus resultierende Auftragsvolumen kann durch unsere Personalausstattung gut bewältigt werden. Durch Effizienzsteigerungen und Aufrüstung im It-Bereich ist eine Steigerung der Kundenzahlen bei unveränderter Anzahl an Mitarbeitern möglich. Mit der Umsatzentwicklung sind wir zufrieden, da sowohl das Ergebnis als auch die Kundenanzahl gesteigert werden konnten. Vorgänge von Bedeutung im Geschäftsjahr 2023 Das operative Geschäft konnte in jeglicher Hinsicht gesteigert werden. II. Risiko- und Chancenbericht Stärken Die Stärken der Gesellschaft liegen in dem hohen Grad an Technisierung und Digitalisierung aufgrund der durch den Kooperationspartner LIQUIDE24 AG zur Verfügung gestellten Ressourcen. Gerade bei dem Klientel der Steuerberater wird dem Personal, der Technik und dem Produkt selbst ein hoher Grad an Flexibilität und Anpassungsfähigkeit abverlangt. Es ist gelungen, den Wünschen der Interessenten und Bestandskunden nachzukommen. Folgende Leistungen können durch unsere Gesellschaft angeboten werden: 1. Echtes und unechtes Factoring 2. Fälligkeitsfactoring, unter Optimierung des Zuflussprinzips bei § 4 Abs. 3 EStG - Rechnern. 3. Stilles und offenes Factoring 4. 4-Farbendruck des Schriftverkehrs auf dem Briefkopf des Kunden im Stillen Factoring. 5. Individuelle Bestimmung der Fälligkeit und Mahnläufe nicht nur auf Kunden sondern auch auf Debitorenebene. In 2011 wurde erstmals eine Kombination aus echtem und unechtem Factoring angeboten, was sich bewährt hat. Dabei werden die Forderungen angekauft, das Delkredere übernimmt jedoch der Kunde. Somit konnte die Ankauf- und Vorfinanzierungsquote auf weit über 90 % aller angedienten Forderungen von privaten und gewerblichen Kunden erhöht werden. Eine weitere Stärke sehen wir in den kurzen Entscheidungswegen und der flachen Hierarchie unserer Gesellschaft. Schwächen Die Dte. W. Rechtsanwaltsgesellschaft mbH nutzt die technischen Ressourcen der LIQUIDE24 AG. So besteht eine Abhängigkeit gegenüber der LIQUIDE24 AG, die sowohl die EDV-Software als auch die Hardware zur Verfügung stellt. Von Seiten der Software besteht eine Abhängigkeit in Bezug auf die Factoringsoftware ef3 gegenüber der efcom GmbH. Die Finanzbuchhaltung sowie die Vorbehaltsaufgaben werden mit Produkten der DATEV eG vorgenommen. Ein eigener Vertrieb in Bezug auf das Factoringgeschäft besteht nicht. Da nur DEGEV eG-Mitglieder den Zugang zum Factoringangebot der Dte. W. Rechtsanwaltsgesellschaft mbH haben, besteht hier ebenfalls eine Abhängigkeit des Factorings und Forderungsmanagements auf der vertrieblichen Ebene. Abhängigkeiten in Bezug auf die Vorbehaltsaufgaben als Rechtsanwaltsgesellschaft bestehen nicht. Möglichkeiten, Chancen Mit der Einführung des Factorings für Steuerberater ohne Zustimmung der Mandanten ab 2010/11, die auch die Möglichkeiten des stillen Factorings zulässt, hat die Dte. W. Rechtsanwaltsgesellschaft mbH wesentliche Alleinstellungsmerkmale im Markt des Steuerberaterfactoring. Die Chancen liegen ebenfalls im Vertriebsvorsprung und Bekanntheitsgrad des Kooperationspartners DEGEV eG gegenüber anderen Factoringunternehmen im Steuerberatermarkt. Da sich das Kerngeschäft unserer Gesellschaft der letzten Jahre auf Branchen im Nischen-Factoring konzentriert hat, dürfen wir von der aktuellen Entwicklung des Marktes am meisten profitieren. Insbesondere die Risiken der Preisfindung und -bildung in einem "homogenen" Markt führen zu einer Fluktuation der Kundschaft. Dies, weil es Angebote großer Factoringunternehmen mit niedrigeren Zinskosten und geringeren Factoringgebühren von 0,3 % schon bei Factoringvolumen von unter 10 Millionen EURO/Jahr gibt. Eine weitere Chance sehen wir in der anstehenden Refinanzierung die uns das B2C Factoring in vollem Umfang ermöglichen wird und wir uns noch mehr auf rentable Nischenmärkte fokussieren können. Hier sei auch der medizinische Bereich genannt. Mit der neuen Finanzierung im 2-Factoringmodell (True Sale-Verfahren) werden sich auch automatisch die Finanzzahlen verbessern, da wir keine Verbindlichkeiten für unsere Ankäufe bilanzieren müssen. Risiken Risiken bestehen insbesondere bei Ausfall einer der Kooperationspartner DEGEV eG und Liquide24 AG oder des Refinanzierers. Veritätsrisiken wirken wir durch die Auswertungen der Finanzströme und stichprobenartige Verifizierungen von Rechnungen mit höheren Volumen entgegen. Den Adressausfallrisiken in Bezug auf die angekauften Forderungen wurde durch eine Warenkreditversicherung begegnet. Die im Geschäftsjahr 2023 zu verzeichneten Ausfallrisiken waren überschaubar. Liquiditätsrisiken im Factoringgeschäft wurde durch den Abschluss von Vereinbarungen mit Kreditinstituten begegnet. Liquiditätsanforderungen des operativen Geschäftsbetriebs werden zurzeit durch die Gewährung von Nachrangdarlehen sowie weiterer Liquiditätsbereitstellungen der Gesellschafterin und nahestehender Personen sowie eine Kreditlinie bei einem Kreditinstitut abgedeckt. Mit durchlaufender Kontrolle der Arbeitsabläufe versuchen wir uns gegen operationelle Risiken zu schützen. Für den Betriebsprozess ist ein "Factoringhandbuch" als Organisationshandbuch vorhanden, das ständig an den individuellen Prozessablauf angeglichen wird. Rechtsrisiken aus dem operativen Geschäft begegnen wir durch Standardverträge, die unter juristischer Begleitung entwickelt wurden. Bestandsgefährdende Risiken zur Fortführung sind nicht erkennbar. III. Prognosebericht Vorschau auf 2024 Nicht nur, dass echtes und unechtes Factoring in der Kombination angeboten, stilles und offenes Factoring kombiniert werden können, sondern auch Altforderungen noch erworben werden können sind Alleinstellungsmerkmale unserer Gesellschaft. Das Produktportfolio ist den Bedürfnissen der Kunden angepasst worden und übertrifft das der am Markt bestehenden Konkurrenten an Leistung und Preis. Für 2024 gehen wir davon aus, dass die Kundenzahl und der Umsatz weiter gesteigert werden kann. Außerdem gehen wir wegen mehreren in die Wege geleiteten Maßnahmen zur besseren Refinanzierung von einer Umsatzsteigerung von in etwa 10 % aus. Für das Geschäftsjahr 2024 planen wir mit einem Jahresüberschuss von rund TEUR 10. Für das Geschäftsjahr 2024 haben wir eine Steigerung der Kundenzahl prognostiziert. Die geplante Umsatzentwicklung konnte in 2023 übertroffen werden. Der gesamte Markt des Factorings dürfte sich aufgrund der aktuell anhaltenden Corona-Krise für Factoringunternehmen insgesamt positiv entwickeln. Viele Debitoren wünschen Ratenzahlungen und interessieren sich als gewerbetreibende Kunden für das Factoring. Der Anhang vom 27.03.2023 wurden um Feststellungen der Wirtschaftsprüferin ergänzt
Bad Dürkheim, 28.05.2024 Dte.
W. Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Hans-Günther Gilgan, Geschäftsführer Jan Metzger, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31. Dezember 20231. Allgemeine Angaben Die Dte. W. Rechtsanwaltsgesellschaft mbH mit Sitz in Bad Dürkheim ist unter der Handelsregisternummer: 61.158 beim Amtsgericht Ludwigshafen am Rhein eingetragen. Mit Inkrafttreten des Jahressteuergesetzes 2009 am 25. Dezember 2008 wurde die Dte. W. Rechtsanwaltsgesellschaft mbH aufsichtsrechtlich als Finanzdienstleistungsinstitut i. S. v. § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 9 KWG eingeordnet. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie nach der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt worden. Er wurde unter Berücksichtigung der Ergebnisverwendung gemäß § 268 Abs. 1 HGB aufgestellt. Die Dte. W. Rechtsanwaltsgesellschaft mbH wird nicht in einen Konzernabschluss einbezogen, ist allerdings mehrheitlich, ohne Stimmrechtsmehrheit an der Deutsche Genossenschaftliche Verrechnungsstelle für Steuerberater DEGEV eG, Bad Dürkheim beteiligt. Die Anteile werden unter der Position "sonstige Vermögensgegenstände" ausgewiesen. 2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Forderungen Forderungen an Kreditinstitute wurden mit dem Nennwert bilanziert. Die Forderungen an Kunden wurden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Die darin enthaltenen Forderungen aus dem Factoring sind im Wesentlichen im Rahmen einer Warenkreditversicherung versichert. Bei den Forderungen an Kunden wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Forderungen gegenüber Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Sonstige Vermögensgegenstände Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften Die Geschäftsguthaben an der DEGEV eG sind bestimmt, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Als Bewertungsmaßstab kam deshalb das gemilderte Niederstwertprinzip zur Anwendung (§ 253 Abs. 3 HGB). Nach dem Jahresabschluss der DEGEV eG ist die Genossenschaft zum 31. Dezember 2023 überschuldet. Eine tatsächliche Überschuldung ist wegen der von der Genossin Ingrid Stepp gewährten und mit einem Rangrücktritt versehenen Darlehen zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 nicht gegeben. Im Rahmen der Bewertung der Geschäftsguthaben haben wir eine Planung für die DEGEV eG einschließlich des Geschäftsjahres 2025 vorgenommen. Aus den Planungsdaten haben wir eine "Unternehmensbewertung für die Zwecke eines handelsrechtlichen Jahresabschlusses" erstellt. Danach ergibt sich ein für die Bewertung zu berücksichtigender anteiliger Unternehmenswert der DEGEV eG, der ausreicht, die im Jahresabschluss vorgenommene Bewertung der Geschäftsguthaben zu Anschaffungskosten zu unterlegen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten die Geschäftsguthaben an der DEGEV eG in Höhe von TEUR 164. Die Ausleihungen und Geschäftsguthaben sind bestimmt, dem Geschäftsbetrieb unserer Gesellschaft auf Dauer zu dienen und wurden den Forderungen an Kreditinstituten, dort unter "andere Forderungen" zugeordnet. Aufgrund der geplanten Überschüsse des bilanziell überschuldeten Unternehmens in der Zukunft ist von der Werthaltigkeit unserer Forderungen und der Geschäftsguthaben auszugehen. Die sonstigen unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Forderungen und die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit dem Nennwert bewertet. Soweit Wertberichtigungen notwendig waren, wurden diese vorgenommen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Rückstellungen Die anderen Rückstellungen werden in Übereinstimmung mit § 253 Abs. 1 HGB gemäß den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Die anderen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für die gesetzliche Prüfung. Die Rückstellungen haben keine Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr. Ein Kreditrisiko, für das eine Rückstellung zu bilden wäre, bestand im Berichtsjahr nicht. Die Höhe der sonstigen Rückstellungen entspricht im Wesentlichen dem zu erwartenden Rückstellungsbedarf. Eigenkapital Das Eigenkapital wurde zum Nennbetrag bewertet. 3. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Forderungen an Kreditinstitute (Bankenbilanz lfd. Nr. 3) Bei den Forderungen an Kreditinstitute handelt es sich um Kontokorrentguthaben auf bei inländischen Kreditinstituten geführten Konten. Forderungen an Kunden: (Bankenbilanz lfd. Nr. 4)
Sonstige Vermögensgegenstände: (Bankenbilanz lfd. Nr. 14)
Entwicklung des Anlagevermögens
* Es handelt sich um die Geschäftsguthaben an der DEGEV eG sowie die der DEGEV eG gewährte Ausleihung. Durch Zukauf von Softwarelizenzen und Genossenschaftsanteile erhöht sich das immaterielle Anlagevermögen nach Abschreibung um 6,7 TEUR. Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB: Die Dte. W. Rechtsanwaltsgesellschaft mbH besitzt seit 2009 die Mehrheit (rund 70 %) der Genossenschaftsanteile der Deutsche Genossenschaftliche Verrechnungsstelle für Steuerberater DEGEV eG, Bad Dürkheim. Das vorläufige Ergebnis der DEGEV eG für 2023 beläuft sich auf TEUR 18. Das Eigenkapital der Genossenschaft beläuft sich in 2023 auf TEUR -35 und ist durch Nachrangdarlehen gedeckt. Die Stimmrechtsausübung ist in der Generalversammlung der Genossenschaft auf max. 10 % der stimmberechtigten Anteile beschränkt. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (Bankenbilanz lfd. Nr. 2) Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist gliedern sich nach Restlaufzeiten wie folgt:
Sonstige Verbindlichkeiten (Bankenbilanz lfd. Nr. 3) Bei den sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 369) handelt es sich im Wesentlichen um Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen, davon gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 235. Rückstellungen (Bankenbilanz lfd. Nr. 4) Die Rückstellungen werden in Übereinstimmung mit § 253 Abs. 1 HGB gemäß den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Die anderen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für die gesetzliche Prüfung. Die Rückstellungen haben keine Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr. Ein Kreditrisiko, für das eine Rückstellung zu bilden wäre, bestand im Berichtsjahr nicht. Die Höhe der sonstigen Rückstellungen entspricht im Wesentlichen dem zu erwartenden Rückstellungsbedarf. Nachrangige Verbindlichkeiten (Bankenbilanz lfd. Nr. 9) Die nachrangigen Verbindlichkeiten ergeben sich aus einer Kaufpreisverbindlichkeit, sowie aus Darlehen. Diese Verbindlichkeiten sind mit einem Rangrücktritt versehen.
Unter den nachrangigen Verbindlichkeiten ist eine Verbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 61 und gegenüber nahestehenden Personen in Höhe von TEUR 12 ausgewiesen. Als wesentliche Vertragsbedingungen sind zu nennen: 1) Im Falle des Insolvenzverfahrens oder der Liquidation erfolgt eine Rückerstattung erst nach Befriedigung aller nicht nachrangiger Gläubiger. 2) Die erklärte Nachrangigkeit der Darlehen ist an keine Bedingung gebunden. Eine vorzeitige Rückzahlungsverpflichtung kann nicht entstehen. 3) Eine Aufrechnung des Rückzahlungsanspruches gegen eigene Forderungen der Gesellschaft und die Stellung von Sicherheiten sind ausgeschlossen. Angaben gem. § 35 I und III S. 1 Nr. 2, a RechKredV Die Zinserträge und Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 823 (VJ.: TEUR 765) wurden ausschließlich mit in Deutschland tätigen Steuerberater- und Rechtsanwaltskanzleien erzielt. Die Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 494 (VJ: TEUR 662) enthalten mit TEUR 192 (VJ.: TEUR 411) Aufwendungen aus der Weiterleitung von Gebührenanteilen an einen Kooperationspartner. Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft entfallen vollständig auf Forderungsausfälle.
4. sonstige finanzielle Verpflichtungen Weitere Bürgschafts-, Patronats- oder andere haftungsverpflichtende Erklärungen wurden nicht abgegeben. 5. Sonstige Angaben Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr: Herr Hans-Günther Gilgan, Rechtsanwalt, Münster Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Abschlussprüferhonorar Das dem Abschlussprüfer für Abschlussprüfungsleistungen gewährte Honorar beläuft sich auf TEUR 15 zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer. Weitere Leistungen wurden von unserem Abschlussprüfer nicht in Anspruch genommen. Arbeitnehmer
Die Geschäftsführer Herr Hans-Günther Gilgan wird nicht als Arbeitnehmer geführt. 6. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss von EUR 6.199,24 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Der Anhang vom 27.03.2024 wurden um Feststellungen der Wirtschaftsprüferin ergänzt.
Bad Dürkheim, 28.05.2024 Dte.
W. Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Hans-Günther Gilgan, Geschäftsführer Jan Metzger, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 07.11.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk der unabhängigen AbschlussprüferinVermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lagebericht Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Dte. W. Rechtsanwaltsgesellschaft mbH- bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der dort dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Dte.W. Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Bad Dürkheim, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigen oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, sofern einschlägig, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit anzugeben sowie dafür, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, soweit dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung der Abschlussprüferin für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Anlage zu diesem Bestätigungsvermerk enthält eine weitergehende Beschreibung meiner Verantwortung für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil meines Bestätigungsvermerks." Die Anlage zu dem Bestätigungsvermerk ist im Anhang des Prüfungsberichts erfasst.
Mannheim, den 31. Mai 2024 Barbara Hoffmann, Wirtschaftsprüferin Anlage zum Bestätigungsvermerk Weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lagebericht Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und angemessen sind, um als Grundlage für mein Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Angaben nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Angaben bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Abschlussprüfung relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit des internen Kontrollsystems der Gesellschaft abzugeben: • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit der Anwendung des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit durch die gesetzlichen Vertreter sowie auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss oder im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle. |
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