Basis AudioNet GmbHLiquidiert

Jessenstraße 4, 22767 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 85866
Eingetragen
20.12.2002
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
- Kommunikations- und Informationstechnik, Entwicklung und Vertrieb von Hard- und Software, Programmierungen in der Kommunikationsund Internettechnik. - Bereitstellung von Sprachmehrwertdiensten aller Art sowie Mobilfunkdienstleistungen aller Art. - Betreiben von Call-Centern, Entwicklung und zur Verfügungstellung von Call-Center Dienstleistungen aller Art. - Entwicklung und zur Verfügungstellung von Dienstleistungen und Software für die Kommunikations- und IT-Branche. - Leistung nationaler und grenzüberschreitender Telekommunikations-, Sprach-, Daten- und Internetdienste aller Art, Produktion von TV-Sendern. - Entwicklung von Marketing-, Vertriebsund Kommunikationskonzepten, insbesondere in der Telekommunikationsund IT-Branche. - Annahme von Lotto- und Totowetten per Telefon.

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
AVANTAXX Innovation Beteiligung Verwaltung AG
Germany
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Basis Audionet GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum 31.12.2007

Lagebericht

Der Telekommunikations-Markt in Deutschland

Auch im Geschäftsjahr 2007 wurde der Markt vom harten Wettbewerb im Segment der Breitband-Anschlüsse geprägt. Der Kampf um Marktanteile wurde weiterhin weitestgehend über Preis-Dumping geführt. Der Preisverfall beeinflusste das Marktverhalten der Carrier, es kam dadurch zu einem starken Verfall der Margen.

Fast alle Carrier begannen mit der Netzwerkumstellung in Richtung IP, wobei der Anteil der kombinierten Voice- und Datenangebote stark zunahm. Der Trend, Anfangs-Investitionen zu vermeiden und lieber die operativen Kosten zu erhöhen, beeinflussten den technischen Bereich der System-Plattformen und Applikationen.

BASIS AudionNet war hier durch das Angebot von Hosted-Services gut gerüstet. Nicht der Kauf der Systeme, sondern die Bezahlung nach Nutzung - pay as you grow - wird mehr und mehr zum Standard.

Generell ist weiterhin eine Verschmelzung der Voice- und Datendienste, mobil oder fixline festzustellen. Die Marktsättigung ist fast erreicht, neue Applikationen sind die Umsatztreiber der Branche.

CallCenter-Markt in Deutschland

Der Markt der CallCenter in Deutschland steht weiterhin unter starkem Preisdruck. Ausländische Anbieter mit wesentlich günstigerer Infrastruktur und niedrigeren Personalkosten drücken immer stärker in den sich globalisierenden Markt. Nur in Spezialsegmenten besteht noch die Chance auf zufrieden stellende Margen.

Bei den CallCenter-Dienstleistern kam es auch im Geschäftsjahr 2007 zu weiteren Konzentrationen aufgrund von Übernahmen und Fusionen.

Die IT-basierten Kommunikationsleistungen werden auch in der Zukunft nicht ohne CallCenter-Dienstleister auskommen.

Lage und Entwicklung der Basis AudioNet 2007

Im Bereich der technischen Systemanbieter konnte BASIS die Position des Vorjahres festigen und weiter ausbauen.

Durch die erfolgreiche Installation und den Betrieb der Telefonica/o2 DSL Lösung sind auch andere Carrier und Provider auf BASIS AudioNet zugekommen und haben Installationen beauftragt. So konnte der Kunde Airbites, eine Tochter der Swisscom gewonnen werden. Hier wurden in Polen und Rumänien erste Voice-Dienste angeboten. Für 2008 ist eine Ausweitung nach Bulgarien und der Ukraine geplant.

Mit der Firma Verizon, einem der größten global agierenden Carrier wurde ein Europa-Projekt in Angriff genommen, wobei Basis Audionet den kompletten Kundensupport realisieren soll und an der Einrichtung der Voice-Dienste beteiligt sein wird.

Weitere Verhandlungen gibt es mit Versatel und Telefonica Deutschland zum Aufbau von VoIP-Systemen.

Beim Großkunden, der Deutschen Telekom, konnte der Umsatz nicht gehalten werden. Eine geplante und bereits in Form eines Realisierungskonzeptes vorliegende Zusammenlegung einzelner Standorte wurde von der Deutschen Telekom nicht realisiert. Durch interne Umstrukturierung im Telekom-Konzern müssen hier erst Zuständigkeiten geklärt werden. Ob es zu der geplanten Zusammenlegung kommen wird, ist zur Zeit nicht sicher.

Die technische Weiterentwicklung der "cSARU" und der "MCCS" bilden die Erfolg versprechende Grundlage für weitere Applikationen, die vom Markt nachgefragt werden. So konnte durch Erweiterung der vorhandenen Chat-Applikation ein sehr erfolgreiches Angebot noch weiter optimiert werden und stellt nun eine der erfolgreichsten Grundlagen für Communities und TV-Sendungen dar. Bis zu 2 Mio. Minuten werden pro Tag über diese Dienste realisiert.

Zusammenfassend kann für den technischen Systembereich der Basis von einer weiteren Markt-durchdringung und Positionssteigerung ausgegangen werden.

Im Geschäftsbereich CallCenter war die BASIS im Geschäftsjahr 2007 großen, zusätzlichen Heraus-forderungen der Deutschen Telekom ausgesetzt. Das zurück gewonnene Projekt Sprachbox musste neu verhandelt werden. Um den Dienst auch weiterhin für BASIS AudioNet zu sichern, mussten erhebliche Zugeständnisse gemacht werden. Die Preise wurden gesenkt. Die Laufzeit konnte allerdings im Gegenzug auf 3 Jahre ausgeweitet werden, was sehr ungewöhnlich und als Erfolg zu werten ist. Das Abrechnungs- bzw. Entlohnungsmodell für die Mitarbeiter wurde daraufhin auf mehr leistungsbezogene Komponenten umgestellt.

Ein zweiter Dienst der Deutschen Telekom wurde im August kurzfristig gekündigt, da eine technisch notwendige Einrichtung von der Telekom nicht realisiert werden konnte. Die vertraglich vereinbarte Ausgleichszahlung hat BASIS AudioNet vor Schaden bewahrt. Nach Errichtung der technischen Voraussetzungen, soll der Dienst zu BASIS AudioNet zurückkommen.

Im Jahr 2007 konnten darüber hinaus einige weitere CallCenter-Projekte realisiert werden. Besonders hervorzuheben ist hier das Projekt eViacon, ein Reiseportal für den b2b und b2c Bereich. Dieses Projekt wird allerdings erst im Folgejahr Erträge erwirtschaften können.

Der CallCenter-Geschäftsbereich der BASIS wird sich zukünftig noch stärker auf hohe Dienstleistungsservices ausrichten. Hierbei steht die Qualität im Vordergrund, da hierdurch eine sehr gute Kundenbindung bei guter Ertragslage gesichert scheint.

Insgesamt wird sich BASIS AudioNet stärker den Outsourcing Interessen des Marktes widmen und sich als Outsourcing-Partner der Carrier und Provider positionieren. In der Gesamtkonstellation hat BASIS AudioNet quasi eine Alleinstellung im Markt. Das Gesamtangebot von technisch hochwertigen, zeitgemäßen Systemen, innovativen Applikationen, kompetentem Support und den fachlich hochwertigen Service-Dienstleistungen für die Nutzer ist so zur Zeit im Markt nicht vergleichbar.

Im US Markt wurde die Konzentration auf das Produkt CAS - Zentraler Zugang aufgegeben und sich stattdessen auf das Angebot von Hosted-Services im Bereich VoIP-Systeme konzentriert. Die Verantwortung für den Geschäftsbereich wurde von der Geschäftsleitung in Deutschland direkt übernommen. Durch mehrfache Messebesuche und -Beteiligungen, wurden zahlreiche Kontakte geknüpft und im 4. Quartal erste Kontrakte mit Providern geschlossen.

Investitionen

Investitionen erfolgten im Bereich Hardware. Hier wurden weitere Entwicklungs-, Test- und Referenzsysteme angeschafft. Weiterhin wurde in die Softwareentwicklung investiert.

Für das Callcenter wurde eine neue Etage erschlossen, hier sind nun alle Projekte auf einer Etage untergebracht, was die Abläufe sehr stark vereinfacht.

Personal- und Sozialbereich

Das Entlohnungsmodell für die Callcenter Agenten wurde umgestellt.

Die Organisation in den einzelnen Projekten wurde von der Teamstruktur auf eine Projektstruktur umgestellt und nun von Incharge-Managern auf Effektivität überwacht.

Auch im Geschäftsbereich Technik musste BASIS AudioNet auf die gestiegenen Anforderungen reagieren und stellte sowohl Entwickler als auch Support-Techniker ein.

Die Mitarbeiterzahl betrug durchschnittlich 320 Mitarbeiter.

Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr

Der Vertrieb wurde neu organisiert. Durch Neueinstellung eines in der Branche erfahrenen Vertriebsleiters wird mehr Effektivität und Präsenz im Markt und bei Bestandskunden erwartet.

Die Vorbereitungen für die Umstellung auf ein neues Erscheinungsbild wurden eingeleitet, um die Neuausrichtung des Unternehmens auch nach außen deutlich zu machen.

Die Weiterentwicklung unserer Systemtechnik auf eine reine Softwarelösung (HMP) die alle bisherigen und zukünftigen Leistungsmerkmale auf handelsüblichen Rechnern lauffähig macht, wurde angestoßen. Wir machen uns damit unabhängig von Hardware-Zulieferern, was eine weitere, wesentliche Risiko-Minimierung darstellt.

Darstellung der Risiken, des Risiko-Managements und der Marktchancen

Risiken konnten weiter vermindert werden, da neu entwickelte Technologie und eine optimierte Marketingstrategie von weiteren Großkunden neben der T-Com anerkannt wurden. Weitere große Carrier und Provider sind daraufhin auf BASIS AudioNet aufmerksam geworden und haben Kontakt für erste Verhandlungen aufgenommen.

Das Risiko im Bereich Callcenter besteht nach wie vor durch die hohe Auslastung des Kunden T-Com. Zwar wurde der Dienst gefestigt und auf längere Zeit gesichert, es ist aber bisher nicht gelungen, einen weiteren Großkunden zu gewinnen. Hier wurden Maßnahmen ergriffen (eViacon), um durch Diversifikation weiter Marktsegmente zu erschließen.

Die Personalressourcen wurden durch die Einstellung weiterer Entwickler und Projektverantwortliche gestärkt.

Risiko Management

Marktrisiken und Marktchancen

Risiken sind in erster Linie im Preisverfall für Telekommunikationsdienstleistungen zu erkennen. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, ist auf jeden Fall mit geringeren Margen zu rechnen. Global-Player wie Comverse und HP versuchen durch Dumpingpreise Marktanteile zu halten und Wettbewerber aus dem Markt zu drängen.

Marktchancen für BASIS AudioNet ergeben sich aus der Angebotsstrategie, neben der Hardware auch das komplette System- und Kundenmanagement anzubieten. Es ergeben sich hierdurch weitere Möglich-keiten, Kunden aus den Bereichen Carrier und Provider zu gewinnen.

BASIS Audionet wird sich im Geschäftsjahr 2008 noch stärker auf diese Bereiche fokussieren.

Erlös-, Ertrags- und Eigenkapitallage

Es wurden keine Kapitalmaßnahmen eingeleitet. Das Eigenkapital bleibt aufgrund des Ergebnis-abführungs- und Beherrschungsvertrages zur Holding unverändert.

Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr alle Auftragsabwicklungen aus eigenen Mitteln finanzieren.

Die Ertragslage wird weiterhin auf positivem gutem Niveau gehalten.

Liquiditätslage

Die Gesellschaft verfügte im gesamten Geschäftsjahr über sehr gute Liquidität im Rahmen des Cash-Pool-Vertrages, sie brauchte zu keiner Zeit kurzfristige Fremdmittel in Anspruch zu nehmen.

Das Währungsrisiko bestand ausschließlich im EURO/US-Dollar-Kurs-Verhältnis.

Im Geschäftsjahr wurden Devisentermingeschäfte durch die Holding eingerichtet. Dies erwies sich als positiv.

Risiken der künftigen Entwicklung

Die Gesellschaft ist den normalen Risiken aus unternehmerischer Tätigkeit ausgesetzt.

Die Marktrisiken wurden vorstehend bereits dargestellt. Die Vertriebsaktivitäten in internationalen Märkten wurden nachdrücklich verstärkt und stellen somit eine weitere Risikominimierung dar.

Die Zielsetzung des Unternehmens, ein bekanntes, auch international akzeptiertes und wachsendes Unternehmen in den Bereichen Systementwicklung, Systemintegration und Systemsupport zu werden, wurde durch einen stärkeren multimedialen Aspekt optimiert, um sich auch als Outsourcingpartner und nicht ausschließlich als Systemanbieter positionieren zu können.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2008

BASIS AudioNet startet zuversichtlich in das Jahr 2008. Neue Kundenbeziehungen lassen auf weitere Aufträge hoffen. Bereits in 2006 und 2007 abgeschlossene Verträge mit Telefonica und anderen konnten auf eine Laufzeit von 36 Monaten vereinbart werden. Die Personaldecke lässt weitere Projekte zu, im Callcenter wurde die Möglichkeit der Personalanpassung aufgrund von Auftragsschwankungen berücksichtigt. Der Bereich CallCenter ist zu einem Customer Management Center ausgebaut worden, um eine erweiterte Produktpalette abbilden zu können.

Die Ausrichtung als Anbieter von Hosted-Services wird sich in den nächsten Monaten als richtig herausstellen. Weitere Ausweitungen der Geschäftsfelder in Richtung multimedialer Anwendungen werden die Bedeutung des Unternehmens steigern.

Das internationale Geschäft wird zusätzliche eigene Kunden generieren und so das Ergebnis der BASIS AudioNet erhöhen.

Zusammenfassende Bewertung der Lage, der Risiken und der künftigen Entwicklung

Die wirtschaftliche Situation des Unternehmens ist weiterhin erfolgreich.

Risiko Management, Controlling und Financing werden den betrieblichen Anforderungen gerecht.

Die Optimierung der betrieblichen Prozesse befindet sich in einem stetigen Prozess.

Die positive Ertragslage wurde planmäßig und sicher erreicht.

Die Finanz- und Liquiditätslage ist weiterhin besonders gut und ermöglicht weiteres Wachstum.

Bilanz zum 31.12.2007

AKTIVA

  Euro 31.12.2007
Euro
31.12.2006
Euro
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   120.931,00 146.394,00
II. Sachanlagen      
1. technische Anlagen und Maschinen 708.845,65   711.751,06
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.090.293,51   1.163.879,51
  1.799.139,16 1.799.139,16 1.875.630,57
    1.920.070,16 2.022.024,57
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 840.995,91   381.779,46
2. unfertige Leistungen 72.443,37   0,00
3. fertige Erzeugnisse und Waren 116.698,88   105.099,34
4. geleistete Anzahlungen 19.189,47   0,00
  1.049.327,63 1.049.327,63 486.878,80
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.293.656,52   3.825.577,96
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.965.428,33   189.164,71
3. sonstige Vermögensgegenstände 297.778,08   40.924,15
  4.556.862,93 4.556.862,93 4.055.666,82
III. Flüssige Mittel      
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   32.157,10 34.208,48
    5.638.347,66 4.576.754,10
C. Rechnungsabgrenzungsposten   35.671,84 29.929,95
    7.594.089,66 6.628.708,62

Passiva

     
  Euro 31.12.2007
Euro
31.12.2006
Euro
A. Eigenkapital      
I. gezeichnetes Kapital   100.000,00 100.000,00
II. Gewinnrücklagen      
andere Gewinnrücklagen   2.266.008,07 2.266.008,07
    2.366.008,07 2.366.008,07
B. Rückstellungen      
sonstige Rückstellungen   346.628,60 328.864,66
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3,31   45,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 570.708,74   439.595,98
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.002.830,35   3.126.913,96
4. sonstige Verbindlichkeiten 301.718,59   359.540,95
- davon aus Steuern Euro 83.039,07 (Euro 74.890,58) 4.875.260,99 4.875.260,99 3.926.095,89
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 3.039,70 (Euro 4.468,80)      
D. Rechnungsabgrenzungsposten   6.192,00 7.740,00
    7.594.089,66 6.628.708,62

Gewinn- und Verlustrechnung

  Euro 31.12.2007
Euro
31.12.2006
Euro
1. Umsatzerlöse   17.534.529,73 20.526.463,79
2. Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen   -32.655,97 -378.115,80
3. sonstige betriebliche Erträge   599.003,40 447.806,26
4. Materialaufwand      
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -54.146,23 -1.675.371,56
5. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -8.173.455,73   -7.841.533,99
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -1.716.066,20 -9.889.521,93 -1.538.327,80
- davon für Altersversorgung      
Euro 22.678,51 (Euro 19.621,16)      
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -657.313,52 -547.742,12
7. sonstige betriebliche Aufwendungen   -3.812.235,61 -3.166.309,76
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   2.625,49 123.989,28
- davon aus verbundenen Unternehmen Euro 0,00 (Euro 122.857,76)      
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -7.676,26 -40,72
- davon aus verbundenen Unternehmen Euro 6.435,22 (Euro 0,00)      
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   3.682.609,10 5.950.817,58
10. außerordentliche Erträge   0,00 180.663,79
    3.682.609,10 6.131.481,37
11. Ertragsteuerumlagen -1.488.182,00   -2.478.810,00
12. sonstige Steuern -3.309,92 -1.491.491,92 -1.585,98
    2.191.117,18 3.651.085,39
13. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags
abgeführte Gewinne   -2.191.117,18 -3.651.085,39
Jahresüberschuss / Bilanzgewinn   0,00 0,00

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

1. Aktiva

1.1 Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten oder Herstellungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 2 HGB abzüglich aufgelaufener Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen.

Die Abschreibungszeiträume basieren auf der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Ursächlich bedingt durch den schwankenden Wechselkurs Euro zum US-Dollar sind Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB vorgenommen worden. Die Abwertung basiert auf einem langfristig erwarteten Wechselkursverhältnis von 1,47 US-$/€.

Von der Bewertungsvereinfachungsregel für geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG wird Gebrauch gemacht.

1.2 Umlaufvermögen

Vorräte sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Durch den schwankenden Wechselkurs des Euro zum US-Dollar sind Abwertungen auf in US-Dollar fakturierte Vorräte auf den niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 3 vorzunehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Flüssige Mittel sind zum Nennwert bilanziert.

1.3. Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

2. Passiva

Die Wertansätze der sonstigen Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt ihrer Entstehung bzw. mit dem höheren Kurs zum Bilanzstichtag bewertet.

Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, werden passivisch abgegrenzt.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens wird gesondert im Anlagenspiegel dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

3. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Urlaubsansprüche, Gehaltssonderzahlungen und sonstige nachlaufende Kosten des Geschäftsjahres.

4. Verbindlichkeiten

Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten sowie die Besicherung ergeben sich aus dem auf der nachfolgenden Seite dargestellten Verbindlichkeitenspiegel.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen teilweise Eigentumsvorbehalte im üblichen Rahmen.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen Umsätze aus der Telekommunikationsbranche.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Auflösung von Rückstellungen und Verrechnung von Sachleistungen.

3. Abschreibungen

Es werden außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen in Höhe von T€ 28,5 vorgenommen.

Es werden außerplanmäßige Abschreibungen auf das Umlaufvermögen in Höhe von T€ 60,8 vorgenommen. Diese sind im Materialaufwand ausgewiesen.

4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Es handelt sich im Wesentlichen um die Aufwendungen für Beratungen, Mieten, Umlagen, Fremdarbeiten, Wartungskosten und um Forschungs- und Entwicklungskosten.

E. Sonstige Angaben

1. Belegschaft

Die Gesellschaft beschäftigt im Geschäftsjahr durchschnittlich 382 (Vorjahr 399) Mitarbeiter.

2. Geschäftsführung

Zu Geschäftsführern sind die Herren Lutz Schaffhausen und Rüdiger Kaun bestellt.

Beide Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

3. Bezüge der Geschäftsführung

Von der Befreiung nach § 286 Abs. 4 HGB betreffend den Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9 HGB wird Gebrauch gemacht.

4. Konsolidierungskreis

Die Gesellschaft ist Tochterunternehmen der AVANTAXX Innovation Beteiligung Verwaltung AG und als solche in den Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz des Mutterunternehmens in Elmshorn erhältlich.

Anlagenspiegen 31.12.2007

Entwicklung des Anlagevermögens

  Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
  01.01.2007
Zugänge
Abgänge
31.12.2007
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte 9.680,36 0 0 9.680,36
2. EDV-Software 666.255,62 50.221,77 0 716.477,39
3. Lizenzen an gewerbl. Schutzrechten 119.373,27 0 0 119.373,27
  795.309,25 50.221,77 0 845.531,02
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.425.536,01 224.835,67 6.130,66 1.644.241,02
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.035.404,36 451.362,85 188.078,87 2.298.688,34
  3.460.940,37 676.198,52 194.209,53 3.942.929,36
  4.256.249,62 726.420,29 194.209,53 4.788.460,38
  kumulierte Abschreibungen Buchwert
  01.01.2007
Abschreibungen
Abgänge
31.12.2007
31.12.2007
31.12.2006
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte 9.679,36 0 0 9.679,36 1 1
2. EDV-Software 553.030,12 53.786,27 0 606.816,39 109.661,00 113.225,50
3. Lizenzen an gewerbl. Schutzrechten 86.205,77 21.898,50 0 108.104,27 11.269,00 33.167,50
  648.915,25 75.684,77 0 724.600,02 120.931,00 146.394,00
II. Sachanlagen            
1. Technische Anlagen und Maschinen 713.784,95 221.610,42   935.395,37 708.845,65 711.751,06
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 871.524,85 360.018,33 23.148,35 1.208.394,83 1.090.293,51 1.163.879,51
  1.585.309,80 581.628,75 23.148,35 2.143.790,20 1.799.139,16 1.875.630,57
  2.234.225,05 657.313,52 23.148,35 2.868.390,22 1.920.070,16 2.022.024,57

Berichtsprüfung

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers:

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der BASIS AudioNet GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung, aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse, entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hamburg, den 30. Juli 2008

gez. Harald Braun, Wirtschaftsprüfer

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