Metallveredlung Kotsch GmbH

Am Gerichtsberg 4, 08289 Schneeberg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 19539
Eingetragen
18.2.2002
Branche
Beschichten von MetallenBearbeitung und Veredlung von KunststoffwarenVeredlung von Holzwaren
Gegenstand
galvanische Beschichtung von Metalloberflächen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Patricia Kotsch
seit 3.8.2018
Prokura
Hardy Kotsch
seit 27.8.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Schneeberg
52.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Metallveredlung Kotsch GmbH

Schneeberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

1. Das Unternehmen

Die Metallveredlung Kotsch GmbH befasst sich ausschließlich mit galvanischen Beschichtungen von Metallteilen, die im Kundeneigentum verbleiben.

Unsere Leistungen bestehen im Aufbringen von galvanisch oder chemisch erzeugten Abscheidungen dünner Metallschichten auf metallischen Grundwerkstoffen aus Eisen, Messing und Kupfer.

Ziel unserer galvanischen Beschichtungen ist meist die Erhöhung von Gebrauchswerteigenschaften dieser Produkte in Bezug auf Korrosionsschutz, Vermeidung von Kontaktkorrosion, Verbesserung von Gleit-, Verschleiß- und Klebeeigenschaften sowie die Herstellung physiologisch unbedenklicher Überzüge.

Der Schwerpunkt liegt auf Korrosionsschutzbeschichtungen bei Gestellteilen.

Die Beschichtung von komplexen Rohrleitungen mit verschiedensten Beschichtungen ist ein weiterer Schwerpunkt.

Der Produktionsstandort liegt in Schneeberg. Am Standort befinden sich zwei Werke.

2. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und branchenspezifische Entwicklung

Im Euroraum war ein Anstieg des BIP von 12,38 Bil. € auf 13,41 Bil. € zu verzeichnen, was einem Anstieg von 8,3 % entspricht. Damit ist der Vor-Pandemiewert von 2019 um 11,4 % übertroffen worden.(1)

Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hat sich im vergangenen Jahr angesichts der Energiekrise und der Lieferkettenprobleme als erfreulich widerstandsfähig erwiesen. Nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes nahm das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Gesamtjahr um 1,9 % zu. Damit ist die deutsche Wirtschaft trotz Ukraine-Krieg, Lieferkettenengpässen und Energiepreiskrise gewachsen. Gründe für den positiven Verlauf sind Nachholeffekte nach der Corona-Pandemie sowie nachlassende Lieferengpässe. So hat der private Konsum mit einer Wachstumsrate von +4,6 % stark expandiert, da wieder Reisen, Restaurantbesuche, große Kulturveranstaltungen, Feste und Messen möglich waren.

Die Inflationsrate hat sich im Dezember um 1,4 Prozentpunkte auf ca. 8,6 % verringert. Im Jahresdurchschnitt 2023 lagen die Verbraucherpreise damit um 7,9 % über dem Vorjahresniveau.(2)

In den einzelnen Industriebranchen verlief die Entwicklung der Produktion unterschiedlich: Der gewichtige Bereich Kfz und Kfz-Teile konnte kräftig um 5,6 % expandieren, während die Ausbringung im ähnlich großen Maschinenbau unverändert blieb. Bei den besonders energieintensiven Wirtschaftszweigen konnten sich die Bereiche Chemische Erzeugnisse (+3,3 %) sowie Kokerei und Mineralölverarbeitung (+5,0 %) erholen. Die Bereiche Papier und Pappe (-2,5 %), Metallerzeugung und -bearbeitung (-2,3 %) sowie Glas, Glaswaren und Keramik (-2,5 %) verzeichneten hingegen erneut Rückgänge.

Die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe sind im November gegenüber dem Vormonat saisonbereinigt um 5,3 % gesunken. Damit setzten die Bestellungen ihren seit Februar letzten Jahres zu beobachtenden Abwärtstrend wieder verstärkt fort, nachdem es im Oktober zu einer kurzen Stabilisierung gekommen war (+0,6 %). Die Nachfrage beim Verarbeitenden Gewerbe war im November stark von ausbleibenden Großaufträgen im sonstigen Fahrzeugbau geprägt. Ohne Großaufträge liegt der Rückgang bei 2,9 %. Das deutliche Minus im Vormonatsvergleich ist vor allem auf einen kräftigen Rückgang bei der Auslandsnachfrage um 8,1 % zurückzuführen (Euroraum: -10,3 %, Nicht-Euroraum: -6,8 %). Die Bestellungen aus dem Inland verringerten sich dagegen nur um 1,1 %.(3)

Auch die Automobilmärkte konnten sich weltweit wieder etwas erholen. In Deutschland stiegen die Neuzulassungen von PKW wieder leicht um +1,1 % auf nun 2,65 Mio. Von diesen waren 1.315.567 Pkw, und somit erstmals knapp die Hälfte, mit einem alternativen Antrieb ausgestattet. Neben den Pkw mit Flüssiggas-Antrieb, die sich im Vergleich zum Jahr 2021 um +48,3 % erhöhten, waren auch bei den batterieelektrischen Pkw (BEV) und den Plug-in-Hybriden Zuwächse von +32,2 % beziehungsweise +11,3 % zu beobachten.

Die Anzahl der Neuzulassungen von Nutzfahrzeugen im Jahr 2022 ging dagegen deutlich zurück (-11,2 %). Insgesamt wurden 365.232 Nutzfahrzeuge neu zugelassen, darunter 20.606 BEV und 232 Plug-in-Hybride. Der Anteil der BEV und Plug-in-Hybride bei den Nutzfahrzeugen betrug damit 5,7 %.(4)

Im Jahr 2022 lag die Anzahl der weltweiten Neuzulassungen von Personenkraftwagen bei rund 66,2 Mio. Fahrzeugen. Die meisten Pkw wurden dieses Jahr wieder mit rund 34,4 Mio. in der Region Asien neu zugelassen. Damit liegt die Anzahl der weltweiten Neuzulassungen 2,6 Mio. Einheiten über dem Krisenjahr 2020, jedoch immer noch um mehr als 10 Mio. PKW geringer als in den Jahren 2017-2019.(5)

Nach der Corona-Pandemie und dem Chipmangel in 2021 folgten für die gesamte Industrie 2022 weitere Einschnitte in ihren gewohnten Abläufen. Die Inflation verteuert die Produktion vieler Güter in Deutschland deutlich.

Das Statistische Bundesamt meldet den stärksten Preisanstieg seit etwa 70 Jahren. Die Inflation in Deutschland überschritt im Oktober 2022 angesichts hoher Energie- und Lebensmittelpreise die Marke von 10,0 %.(6)

Im Jahresdurchschnitt 2022 stiegen die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte gegenüber dem Vorjahr 2021 um 32,9 %. Das war die höchste gemessene Veränderung im Jahresdurchschnitt seit Beginn der Erhebung im Jahr 1949. 2021 waren die Erzeugerpreise im Vergleich zu 2020 um 10,5 % gestiegen.

Auch die Metallveredlung Kotsch spürte die Auswirkungen dieser Ereignisse, hauptsächlich von Seite der Lieferanten.

Die bereits Ende 2021 steigenden Preise für Industriemetalle stiegen in 2022 weiter bis zur Jahresmitte an und die Beschaffung wurde schwieriger. Zinn war mit einem Preisanstieg in der Spitze um bis zu +250 % im Vergleich zu 2020 am stärksten betroffen.(7) Zink verteuerte sich weiter um ca. 50 % im Vergleich zu 2021(8), Nickel um durchschnittlich +100 %. Hier wurde der Handel an der LME teilweise ausgesetzt, da aufgrund von Spekulationen im ersten Quartal der Nickel-Preis kurzzeitig um bis zu 300 % stieg.(9)

Ein noch deutlicherer Preisanstieg war im Bereich von Grund- und Fachchemikalien zu verzeichnen.

Anorganische Grundchemikalien verteuerten sich um durchschnittlich +350 %, vor allem getrieben von der Preissteigerung bei Salzsäure. Zu den Preissteigerungen kamen noch Lieferschwierigkeiten aufgrund der Embargos gegenüber Russland und der damit verbundenen Handelsverwerfungen.

3. Entwicklung der Metallveredlung Kotsch GmbH 2022

3.1 Allgemeine Entwicklung

Das Jahr 2022 war geprägt von einer stabilen Auftragslage mit Auftragszuwächsen vor allem durch die Ende 2020 erfolgte Inbetriebnahme der neuen Zink-Nickel-Beschichtungsanlage.

Erhebliche Preissteigerungen seitens der Lieferanten belasteten das operative Geschäft ganzjährig. Es mussten mehrere allgemeine Preisanpassungen vorgenommen werden, um die Liquidität zu sichern.

Das Jahr konnte mit einem Umsatzplus von +26 % abgeschlossen werden.

Diese Entwicklung ist einem ausgeglichenen Kundenspektrum, sehr diversifizierten Absatzmärkten und einer aktiven Akquise zu verdanken.

Die Umsätze verteilen sich wie folgt: Automotive Bereich 26 % (Vorjahr: 23 %), Nutzfahrzeuge 16,5 % (Vorjahr 17 %), Filtertechnik 25,5 % (Vorjahr: 23 %), Bau/Baumaschinen 15 % (Vorjahr: 16 %), Rohrsysteme 9 % (Vorjahr: 11 %), sonstige 8 % (Vorjahr: 10 %).(10)

Der erzielte Umsatzzuwachs stammt somit aus nahezu allen Branchen.

3.2 Geschäftsergebnis

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern betrug 219 TEUR und liegt damit im Vergleich zum Vorjahreswert um 62 TEUR niedriger.

3.3 Ertragslage

Der Jahresabschluss weist einen Jahresüberschuss in Höhe von 90 TEUR (Vorjahr: 123 TEUR) aus. Der weitere Rückgang wurde hauptsächlich von den gestiegenen Rohstoff- und Energiepreisen verursacht.

3.4 Finanz- und Vermögenslage

Zum Bilanzstichtag des Berichtsjahres verringerte sich die Bilanzsumme um -167 TEUR auf 10.778 TEUR (Vorjahr 10.945 TEUR).

Der Wert der Sachanlagen verringerte sich leicht auf nun 9.074 TEUR (Vorjahr 9.684 TEUR), welcher sich hauptsächlich aus 4.730 TEUR für Grundstücke und Bauten sowie 3.832 TEUR für technische Anlagen und Maschinen zusammensetzt.

Der Bestand der liquiden Mittel erhöhte sich von 247 TEUR auf 357 TEUR.

Auf der Passivseite ergaben sich ebenfalls Veränderungen. Das Eigenkapital ist von 3.812 TEUR auf 3.902 TEUR gestiegen. Des Weiteren verringerten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch planmäßige Tilgung von 4.894 TEUR auf 4.580 TEUR.

3.5 Beurteilung der Geschäftsleitung zu Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Trotz des um 26 % gestiegenen Umsatzes konnte die Ertragslage nicht wie geplant erreicht werden. Die gestiegenen Rohstoffkosten, vor allem Grundchemikalien, Metalle sowie die gestiegenen Energiekosten und der deutlich gestiegene Mindestlohn belasteten das operative Ergebnis erheblich. Die gestiegenen Kosten mussten mehrfach im Laufe des Jahres durch Preisanpassungen kompensiert werden, um die liquiden Mittel halten zu können.

Die Verbindlichkeiten können wie geplant abgebaut werden. Es wurden zu keiner Zeit Kontokorrentkredite in Anspruch genommen.

3.6 Analyse und Erläuterung von finanziellen Leistungsindikatoren

Die Geschäftsleitung steuert das Unternehmen über monatlich erhobene Bilanz- und Ertragskennzahlen. So werden festgelegte Umsatz- und Absatzziele sowie EBIT-Ziele überprüft.

Die Eigenkapitalrendite verringerte sich auf 2,3 % (Vorjahr: 3,2 %), die Gesamtkapitalrendite verringerte sich auf 1,7 % (Vorjahr: 2,0 %). Die EBITDA-Marge sinkt auf 2,5 % (Vorjahr: 4,2 %). Eine Verschlechterung der Leistungsindikatoren ist vor allem auf die stark gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise zurückzuführen.

3.7 Mitarbeiter

Im Jahr 2022 wurden durchschnittlich 115 (Vorjahr: 103) Mitarbeiter beschäftigt. Es konnten alle Mitarbeiter trotz des schwierigen Marktumfeldes gehalten werden. Über das gesamte Jahr 2022 setzte sich der Personalaufbau für das neue Werk fort. Damit einhergehend sowie aufgrund des deutlich gestiegenen Mindestlohnniveaus stieg der Personalaufwand von 3.279 TEUR in 2021 auf 4.076 TEUR in 2022.

3.8 Organisation

Aufgrund der Werkserweiterung musste die Organisationsstruktur weiter angepasst werden und neue Stellen für die Organisation des Geschäftsablaufes geschaffen werden. Der Stellenaufbau ist mit Ende des Geschäftsjahres 2022 weitestgehend abgeschlossen.

3.9 Umwelt

In 2022 wurde das Überwachungsaudit nach ISO 14001 wieder erfolgreich requalifiziert. Die Zertifizierung ist bis 2023 gültig. Damit wird das seit Jahren gelebte Umweltmanagement geprüft und bestätigt.

4. Zukünftige Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken

4.1 Zukünftige Entwicklung

In 2023 werden eine leichte Stagnation der Weltwirtschaft und eine endgültige Beilegung der Chipkrise erwartet. Die Rohstoff- und Energiepreise stabilisieren sich auf hohem Niveau bzw. sinken wieder leicht. Aufgrund der breiten Kundenstreuung und neuer Projekte erwarten wir eine stabile Auftragslage.

Alle Beschichtungsanlagen sollen weiterhin dreischichtig ausgelastet und der Betrieb des neuen Werkes weiter intensiviert werden. Aufgrund der geplanten Steigerung der Auslastung sowie Preisanpassungen wird mit einer Umsatzsteigerung i.H.v. 15 % geplant. Dafür werden mindestens 10 weitere Stellen ausgeschrieben, die Anzahl der Vollzeit-Mitarbeiter soll auf ca. 120 steigen.

4.2 Risikobericht

1) Marktrisiken

Risikofaktoren sind weiterhin die zukünftige Entwicklung der Rohstoffpreise und Versorgungssicherheit mit Energie und Rohstoffen sowie die Lohnentwicklung, die maßgeblich die Ertragslage des Unternehmens bestimmen.

Die Preisentwicklung der Industriemetalle ist in 2022 besorgniserregend. Metallpreissteigerungen von bis zu 100 % können nur noch durch Preisanpassungen abgefangen werden. Dazu kommt ein drastisch steigender Gaspreis in 2023, der das bestehende Preisgefüge deutlich verschiebt. Hier zeichnen sich eine Verdopplung bzw. Verdreifachung der Kosten ab. Die Grundchemikalienpreise stagnieren auf sehr hohem Niveau, hier bleibt die weitere Kostenentwicklung abzuwarten.

Der Ukraine-Krieg birgt allerdings weitere unbekannte Risiken in Bezug Rohstoffpreise, Lieferverzögerungen und zusammenbrechende Lieferketten. Viele unserer chemischen Rohstoffe werden in Russland gefördert bzw. hergestellt. Das verhängte Embargo für Energie und Exportgüter findet sich deutlich negativ auf der Kostenseite wieder.

2) Auftragsrisiken

Die Bauwirtschaft wird zunehmend von drastischen Preissteigerungen betroffen. Das wird in naher Zukunft die Baukonjunktur deutlich negativ beeinflussen, die erheblichen Einfluss auf die Umsätze der Metallveredlung Kotsch GmbH hat.

Die Automobilbranche, die mit 26 % Umsatzanteil ebenfalls ein wichtiges Standbein ist, durchlief eine für uns stabile Entwicklung. Relevante Serienanläufe und dagegen leicht sinkende Auftragsmengen seitens unserer Kunden zeichnen ein durchwachsenes, aber leicht positives Bild, ebenso wie in der Nutzfahrzeugbranche.

Wir sind durch den höheren Exportanteil nicht direkt abhängig von teilweise abgekoppelten Trends in Deutschland oder Europa und schätzen das betriebliche Risiko für 2023 als eher gering ein.

Dennoch bergen der weitere Verlauf der konjunkturellen Entwicklung und die Entwicklung des Ukraine-Krieges Risiken für die zukünftige Nachfrage am Markt im Bau- und Kraftfahrzeug- bzw. Nutzfahrzeugsektor.

3) Finanzwirtschaftliche Risiken

Da die Mehrheit der Kunden in Deutschland ansässig ist, sind keine Risiken aus Währungsschwankungen zu erwarten. Das Liquiditätsrisiko wird in 2023 sinken, da die liquiden Reserven durch erfolgte notwendige Preisanpassungen wieder stabilisiert werden. Das Risiko von Zahlungsausfällen durch mangelnde Schuldnerbonität ist durch eine stabile Kundenstruktur wie bereits in den Vorjahren als sehr gering zu bewerten.

4) Corona-Pandemie Risiken

In 2023 erwarten wir eine vollständige Auflösung der pandemischen Lage. Das Hygienekonzept der Metallveredlung Kotsch GmbH hat bisher erfolgreich relevante Störungen des Geschäftsablaufes verhindert und damit nur geringe Risiken erzeugt. Das wird ebenfalls für 2023 erwartet.

5) Sonstige Risiken

Die Rekrutierung von geeignetem Personal wird zunehmend schwieriger. Geeignete Bewerber sind häufig nur noch für die Stellen mit geringen Anforderungen zu finden. Unsere attraktive Arbeitsumgebung ermöglicht es, eine gerade noch ausreichende Zahl an Mitarbeitern zu rekrutieren.

4.3 Chancenbericht

Auch in 2023 können wir von der zusätzlichen Kapazität der neuen Zink- & Zink-Nickel-Beschichtungsanlage und den durch die Prozessverlagerung freigewordenen Kapazitäten profitieren, in dem in einer Phase mit hohen Auftragsvorläufen Kunden schneller bedient und neue Serienanläufe realisiert werden können.

Die Nachfrage aus dem Kfz-, Nutzfahrzeug- und Baumaschinengewerbe ist global nach wie vor hoch. In diesen Absatzfeldern erwarten wir weitere Umsatzsteigerungen durch vertraglich vereinbarte Serienanläufe und Neukunden.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Schneeberg, 15.08.2023

gez. Hardy Kotsch

(1) https://de.statista.com/statistik/daten/studie/222901/umfrage/bruttoinlandsprodukt-bip-in-der-europaeischen-union-eu/

(2) BMWK - Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Januar 2023 und vorläufige Zahlen zum BIP 2022

(3) BMWK - Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Januar 2023 und vorläufige Zahlen zum BIP 2022

(4) Kraftfahrt-Bundesamt - Jahresbilanz (kba.de). & Kraftfahrt-Bundesamt - Pressemitteilungen - Fahrzeugzulassungen im Dezember 2022 - Jahresbilanz (kba.de)

(5) https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1255739/umfrage/pkw-neuzulassungen-weltweit-nach-region/

(6) Rückblick: So war das Wirtschaftsjahr 2022 (produktion.de)

(7) Preise und Preisindizes für gewerbliche Produkte (Erzeugerpreise) - Fachserie 17 Reihe 2 - Dezember 2022 (destatis.de)

(8) https://www.finanzen.net/rohstoffe/zinnpreis/chart/euro

(9) https://www.finanzen.net/rohstoffe/zinnpreis/chart/euro

(9) Langfristiger Nickelpreischart in Dollar | Nickelpreis Tendenz | finanzen.net

(10) Geschäftsbericht 2022

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 9.077.172,90 9.686.711,06
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.749,00 2.723,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 2.748,00 2.722,00
II. Sachanlagen 9.074.423,90 9.683.988,06
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.730.458,63 4.871.247,63
2. technische Anlagen und Maschinen 3.832.133,50 4.123.357,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 511.831,77 689.382,93
B. Umlaufvermögen 1.666.518,04 1.228.342,87
I. Vorräte 170.377,00 108.381,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.138.831,18 872.728,63
1. Forderungen gegen Gesellschafter 42.167,51 4.776,57
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 507,50
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.096.663,67 867.952,06
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 357.309,86 247.233,24
C. Rechnungsabgrenzungsposten 34.269,04 29.481,34
Aktiva 10.777.959,98 10.944.535,27

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 3.902.019,19 3.811.665,62
I. Gezeichnetes Kapital 52.000,00 52.000,00
II. Gewinnrücklagen 80.473,23 80.473,23
III. Gewinnvortrag 3.679.192,39
IV. Jahresüberschuss 90.353,57
V. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 3.679.192,39
davon Gewinn-/Verlustvortrag 3.556.144,05
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 1.345.595,74 1.431.613,19
C. Rückstellungen 235.875,44 145.672,12
D. Verbindlichkeiten 5.294.469,61 5.555.584,34
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.580.315,70 4.893.543,63
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 314.310,42 313.227,93
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 4.266.005,28 4.580.315,70
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 558,61
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 558,61
3. sonstige Verbindlichkeiten 714.153,91 661.482,10
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 454.586,04 401.914,23
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 259.567,87 259.567,87
Passiva 10.777.959,98 10.944.535,27

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 6.338.110,37 5.318.654,83
2. Personalaufwand 4.075.734,10 3.278.568,54
a) Löhne und Gehälter 3.395.989,33 2.727.175,37
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 679.744,77 551.393,17
davon für Altersversorgung 22.786,93 19.253,43
3. Abschreibungen 786.024,44 642.866,74
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 786.024,44 642.866,74
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.257.005,57 1.116.251,58
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 1.488,63 0,00
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 46,00 5,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 90.489,31 94.752,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 32.795,13 52.308,99
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 0,00
8. Ergebnis nach Steuern 96.107,82 133.911,98
9. sonstige Steuern 5.754,25 10.863,64
10. Jahresüberschuss 90.353,57 123.048,34
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.556.144,05
12. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 3.679.192,39

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie der Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Die Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB werden teilweise in Anspruch genommen.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Metallveredlung Kotsch GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Schneeberg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Chemnitz
Register-Nr.: 19539

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und im Wirtschaftsjahr der Anschaffung sofort abgeschrieben.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Flüssige Mittel wurden zum Nennwert bewertet.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben ausgewiesen, die vor dem Abschlussstichtag geleistet wurden, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Bewertung erfolgte zu Anschaffungskosten.

Erhaltene Zuschüsse werden in einen gesonderten Passivposten nach § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB eingestellt und über die Nutzungsdauer der entsprechenden Vermögensgegenstände aufgelöst.

Der Wertansatz der Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind mit dem Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr werden mit einem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vorangegangenen sieben Jahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die entsprechenden Abschreibungen des Geschäftsjahres sind im Anlagenspiegel dargestellt.

Anschaffungskosten
01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16.251,85 1.134,33 0,00 0,00 17.386,18
2. Geschäfts- oder Firmenwert 67.500,00 0,00 0,00 0,00 67.500,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 83.751,85 1.134,33 0,00 0,00 84.886,18
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.799.696,88 45.832,99 0,00 0,00 5.845.529,87
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.480.662,40 47.862,77 57.345,65 0,00 6.471.179,52
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.094.427,83 81.668,19 28.896,76 0,00 1.147.199,26
Summe Sachanlagen 13.374.787,11 175.363,95 86.242,41 0,00 13.463.908,65
Summe Anlagevermögen 13.458.538,96 176.498,28 86.242,41 0,00 13.548.794,83
Abschreibungen
01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.529,85 1.108,33 0,00 14.638,18
2. Geschäfts- oder Firmenwert 67.499,00 0,00 0,00 67.499,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 81.028,85 1.108,33 0,00 82.137,18
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 928.449,25 186.621,99 0,00 1.115.071,24
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.357.304,90 339.084,77 57.343,65 2.639.046,02
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 405.044,90 259.209,35 28.886,76 635.367,49
Summe Sachanlagen 3.690.799,05 784.916,11 86.230,41 4.389.484,75
Summe Anlagevermögen 3.771.827,90 786.024,44 86.230,41 4.471.621,93
Restbuchwerte
31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.748,00 2.722,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.749,00 2.723,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.730.458,63 4.871.247,63
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.832.133,50 4.123.357,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 511.831,77 689.382,93
Summe Sachanlagen 9.074.423,90 9.683.988,06
Summe Anlagevermögen 9.077.172,90 9.686.711,06

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0 TEUR (Vorjahr: 1 TEUR).

Sonstige Vermögensgegenstände

Unter dem Posten sonstige Vermögensgegenstände werden Ansprüche ausgewiesen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Abschlussstichtag zu Einnahmen führen, aufgrund der periodengerechten Darstellung jedoch bereits Erträge des laufenden Geschäftsjahres darstellen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 214 TEUR (Vorjahr: 139 TEUR) betreffen die Bildung eines Rückstellungspostens für Personalkosten, für die Aufbewahrung der Geschäftsunterlagen, für noch ausstehende Rechnungen, für Gewährleistungen sowie für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses.

Angabe zu Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten ist aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich:

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2022

TEUR TEUR (VJ)
gegenüber Kreditinstituten 4.580,3 4.893,5
aus Lieferungen und Leistungen 154,3 138,1
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,0 0,6
sonstige Verbindlichkeiten 559,8 523,4
Summe 5.294,4 5.555,6

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2022

bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre größer 5 Jahre
TEUR TEUR (VJ) TEUR TEUR (VJ) TEUR TEUR (VJ)
gegenüber Kreditinstituten 314,3 313,2 1.268,6 1.264,0 2.997,4 3.316,3
aus Lieferungen und Leistungen 154,3 138,1 0,0 0,0 0,0 0,0
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,0 0,6 0,0 0,0 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 300,2 263,8 0,0 0,0 259,6 259,6
Summe 768,8 715,7 1.268,6 1.264,0 3.257,0 3.575,9

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vollständig durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Als Sicherheiten dienen:

- Verpfändung von Lebensversicherungen

- Grundschuldbestellung an den betrieblich genutzten Grundstücken

- Sicherungsübereignung bestimmter Maschinen und Anlagen

- Bürgschaftsübernahmen

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Im Geschäftsjahr 2022 erfolgt erstmals der differenzierte Ausweis des Wertverzehrs der aktivierten Gestelle unter den Abschreibungen und der Aufwendungen für den Gestellbau unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für bewegliche und unbewegliche Wirtschaftsgüter. Da diese jedoch für die Beurteilung der Finanzlage als nicht wesentlich erachtet werden, kann insoweit auf eine weitreichendere Aufstellung hierzu verzichtet werden.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 115 (Vorjahr: 103). Davon entfallen 102 (Vorjahr: 89) auf gewerbliche Mitarbeiter und 13 (Vorjahr: 14) auf Angestellte.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Hardy Kotsch ausgeübter Beruf: Galvaniseurmeister

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr 2022 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 90 TEUR ab. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss 2022 auf neue Rechnung vorzutragen. Über die weitere Gewinnverwendung werden die Gesellschafter in einer Gesellschafterversammlung entscheiden.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Schneeberg, 15.08.2023

Hardy Kotsch

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die Metallveredlung Kotsch GmbH, Schneeberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Metallveredlung Kotsch GmbH, Schneeberg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Metallveredlung Kotsch GmbH, Schneeberg für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Leipzig, 29. November 2023

Mazars GmbH & o. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Helge Schäfer, Wirtschaftsprüfer

Niels Bahr, Wirtschaftsprüfer

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