HKT connect & charge GmbH
Selbe AdresseBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Susan Dathe seit 8.7.2025 | Prokura |
Patrick Gaska seit 8.7.2025 | Prokura |
Klaus Martin Daske seit 8.7.2025 | Prokura |
Oguzhan Darici seit 8.7.2025 | Prokura |
Frank Kamusien seit 8.7.2025 | Prokura |
Andreas Christian Stöckl seit 8.7.2025 | Prokura |
Thilo Jang seit 8.7.2025 | Prokura |
Carsten Mallon seit 7.10.2024 | Geschäftsführer |
Berthold Brosthaus seit 7.10.2024 | Geschäftsführer |
Marcus Sellenmerten seit 7.10.2024 | Geschäftsführer |
Patrick Etzrodt seit 28.12.2021 | Prokura |
Markus Karl Herzberg seit 11.12.2013 | Prokura |
Uwe Pewny seit 23.10.2013 | Geschäftsführer |
Thomas Dipl.-Ing. Lempik seit 20.11.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HKT GmbHBochumJahresabschluss zum 31. Dezember 2020Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020I. Grundlagen des UnternehmensDie HKT GmbH ist im Bereich der Errichtung und des Vertriebes kommunikationstechnischer Einrichtungen tätig. Neben dem Sitz und Hauptstandort in Bochum wird die Geschäftstätigkeit in einer Zweigniederlassung in Bleicherode sowie über die Projektbüros in Berlin, Köln, Augsburg, Hannover und Kassel ausgeübt. II. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2020 hat das SARS-Cov-2-Virus die Weltwirtschaft in eine tiefe Rezession gestürzt. Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie ergriffen die Regierungen weitreichende Schutzmaßnahmen vor allem in Form von Lockdowns und Shutdowns sowie umfangreichen Kontaktbeschränkungen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) schätzt den Rückgang der globalen Wirtschaftsleistung für das Jahr 2020 auf preisbereinigt 3,5 Prozent. Erfreulicherweise war das 4. Quartal von einer deutlichen wirtschaftlichen Erholung geprägt, und da diese stärker als erwartet war, fiel der Einbruch um 0,9 Prozentpunkte geringer aus als noch im Oktober 2020 vom IWF prognostiziert. Dennoch ist 2020 gänzlich anders gelaufen als erwartet worden war. Noch im Januar 2020 hatte der IWF ein globales BIP-Wachstum von 3,3 Prozent prognostiziert. Die deutsche Wirtschaft geriet nach einer zehnjährigen Wachstumsphase im Corona-Krisenjahr 2020 in eine tiefe Rezession. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2020 nach ersten noch vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 5,0 % niedriger als im Vorjahr. Im Mobilfunksektor hingegen setzt sich die bereits in den vergangenen Jahren festgestellte erhöhte Investitionsbereitschaft der Netzbetreiber weiter fort. Insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Krise gewann der Sektor, welcher ohnehin zur kritischen Infrastruktur gehört, für die gesamte Volkswirtschaft weiter an Bedeutung. Ständige Innovationen im Bereich der Anwendungen von Mobilfunktechnologie und Multimedia erfordern eine permanente Verbesserung der Netzkapazität. Aufgrund des intensiven Wettbewerbs der Betreiber untereinander, in Verbindung mit der Inbetriebnahme neuer Technologien (u.a. LTE, IP-RAN), waren die Rahmenbedingungen für das Geschäftsjahr 2020 nach wie vor sehr gut. Weltweit schreitet die Digitalisierung des Alltags ständig voran. Um international konkurrenzfähig zu bleiben, hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur auf der homepage der Bundesregierung den Investitionsbedarf für die kommenden Jahre detailliert aufgeführt. ("Im Mobilitätsbereich ermöglicht die Digitalisierung bereits heute Angebote und Anwendungen, die noch vor wenigen Jahren kaum denkbar erschienen. Dies ist jedoch erst der Anfang. Hochleistungsfähige Datennetze sind die Lebensadern der digitalen Gesellschaft. Der künftige Mobilfunkstandard der fünften Generation (5G) wird das Herzstück für das "Internet der Dinge" und macht unsere Netze intelligent. Parallel wächst das Volumen der zu transportierenden und zu nutzenden Daten immer weiter an. Hochverfügbare, gesicherte und flächendeckend nutzbare digitale Infrastrukturen schaffen die Basis für neue Möglichkeiten der Automatisierung und Vernetzung - gerade auch im Mobilitätssektor.") Für die HKT als full turn-key Unternehmen, welches seine Leistungen für alle Betreiber mobiler Kommunikationsnetze direkt und indirekt erbringt, bedeutet dies in den kommenden Jahren nach wie vor eine konstant hohe Kapazitätsauslastung. Aufgrund der erforderlichen speziellen Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen gehört die HKT zu den wenigen Unternehmen, welche kommunikationsspezifische Projekte auf allen Ebenen zuverlässig begleiten können. Die Nachfrage nach Kapazitäten für Planung und Realisierung am Markt ist mittelfristig deutlich größer als das Angebot. So ist es derzeit eine große Herausforderung, dringend benötigtes, qualifiziertes Fachpersonal für kommende Aufgaben zu finden. Bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die HKT erheblich investiert, um sich auf das erwartete deutliche Wachstum der kommenden Jahre vorzubereiten. Das Wartungs-,Instandhaltungs-, und Entstörungsgeschäft konnte in der Unternehmensgruppe erfolgreich ausgebaut werden. Wie bereits im vergangenen Jahr, profitiert hier auch die HKT aufgrund der Kompetenzen im Wartungsgeschäft (preventive maintenance). Hinzu kommt der Abschluss der Lizenzversteigerungen für das Mobilfunknetzt der kommenden Generation (5G). Hierbei handelt es sich um einen Quantensprung im Vergleich zum derzeitigen LTE Standard. 5G soll deutlich flexibler und leistungsfähiger werden. Kommunikation in Echtzeit soll im Ergebnis zahlreiche neue Anwendungen ermöglichen. Exemplarisch hierfür ist beispielsweise der automatisierte und vernetzte Straßenverkehr zu nennen. Um die Infrastruktur hierfür zu schaffen, sind seitens der Mobilfunkbetreiber, über die Lizenzgebühren hinaus, erhebliche Investitionen erforderlich. 5G verlangt beispielsweise größere Antennen, so dass neben der Realisierung auch neue Aufgaben im Bereich Statik und Planung entstehen. Darüber hinaus hat mit 1&1 (Drillisch) ein zusätzlicher Akteur auf dem Markt für mobile Kommunikation eine 5G Lizenz erworben. Im Gegensatz zu den etablierten Anbietern muss 1&1 eine vollständige Infrastruktur neu aufbauen. Auch hier bahnt sich eine zukünftige Partnerschaft mit der HKT an. Da das 5G -Netz aufgrund bahnbrechender Anwendungsinnovationen besonders zuverlässig und in Echtzeit funktionieren muss, gehen wir mittelfristig von einem deutlich steigendem Wartungs-, Instandhaltungs-, und Entstörungsbedarf aus. Die HKT richtet sich im Bereich seiner Kernkompetenz Wartung auch auf diese außerordentliche Zukunftsaufgabe ein. Wie im vergangenen Geschäftsjahr steht die HKT weiterhin als Rolloutpartner im Bereich Elektromobilität zur Verfügung. Ähnlich, wie im Mobilfunk besteht auch in einem ständig wachsenden Ladesäulennetz ein permanenter Wartungs-, Instandhaltungs-, und Entstörungsbedarf. Dieses Geschäftsfeld bietet der HKT aufgrund der Synergien zu den Anforderungen in der Wartung von Kommunikationsanlagen zusätzliche Ertragsaussichten. Die Konkurrenzsituation für die HKT wird, insbesondere aufgrund hoher Markteintrittshürden für neu gegründete Unternehmen, als überschaubar erachtet. Auch im Bereich Festnetz ist mittelfristig eine stabile Auslastung zu erwarten. Von Bedeutung ist hierbei die Initiative des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, welche im deutschlandweiten flächendeckenden Ausbau der Breitbandversorgung (schnelles Internet mit 50Mbit/s) eine Grundlage für wirtschaftliches Wachstum, mehr Beschäftigung und Wohlstand sieht. Das Ministerium plant in diesem Bereich Investitionen in Höhe von 2,7 Mrd. Euro. Für dieses Großprojekt hat die Koalition in 2018 die erforderlichen Mittel freigegeben. HKT sieht hier ein erhebliches Potential und hat bereits in 2017 begonnen, sich auf die anstehenden Anforderungen einzurichten. Inzwischen wurde die in 2018 neu gegründete Abteilung "Tiefbau" aufgrund des schnellen Wachstums in die zu diesem Zwecke gegründete "HKT Breitband" ausgegliedert. Geschäftsverlauf Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich gesteigert werden. Der Auftragsbestand ist nach wie vor konstant gut, so dass alle Abteilungen permanent voll ausgelastet sind. Die Position des Unternehmens am Markt wurde weiter gestärkt, was sich durch ein Wachstum der Kundennachfrage in diesem Jahr belegen lässt. Bei einem nur geringeren Anstieg der Aufwendungen erhöhte sich das Jahresergebnis auf T€ 2.583 gegenüber T€ 989 im Vorjahr. Der erneute Anstieg des Jahresergebnisses hat sich im Geschäftsjahr 2020 auch positiv auf die Finanzlage ausgewirkt. So konnte die Nettoverschuldung von € 6,5 Mio. auf € 2,7 Mio. reduziert werden. Weiterhin führen die Besonderheiten der vertraglichen Ausgestaltung der bedeutendsten Kundenverträge sowie lange Projektlaufzeiten zu einer Belastung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Da in diesen Verträgen eine Teilabrechnung von erbrachten Leistungen nicht vorgesehen ist, kann ein Projekt grundsätzlich erst dann fakturiert werden, wenn alle beauftragten Leistungen mängelfrei erbracht sind. Zahlreiche kundenseitig verursachte Verzögerungen führten dazu, dass bereits vollständig erbrachte und einzeln bewertbare Teilleistungen nicht abgerechnet werden konnten und somit die in diesen Leistungen enthaltenen Gewinnanteile im Jahresabschluss 2020 noch nicht realisiert werden konnten. Der Bilanzposten unfertige Erzeugnisse und unfertige Leistungen hat sich daher erneut erhöht und enthält erhebliche stille Reserven. III. Ertrags-, Finanz- und VermögenslageErtragslage
Die Umsatzerlöse haben sich um T€ 13.607 (26,0 %) auf T€ 65.996 und der Rohertrag um T€ 3.964 (16,6 %) auf T€ 27.845 erhöht. Bei einem gleichzeitigen Anstieg der betrieblichen Aufwendungen um T€ 1.692 (7,8 %) auf T€ 23.517 ist das Betriebsergebnis auf T€ 4.328 angestiegen (Vorjahr: T€ 2.056). Zusammen mit dem negativen Finanzergebnis von T€ 435 sowie den Ertragsteuern von T€ 1.310 ergab sich ein Jahresüberschuss von T€ 2.583 (Vorjahr: T€ 989). Die in unserem Lagebericht 2019 beschriebenen Prognosen sahen für den Berichtszeitraum einen leichten Anstieg der Umsatzerlöse und ein deutliches Ergebniswachstum vor. Durch den gegenüber der Planung stärkeren Anstieg der Umsatzerlöse konnten die Prognosen übertroffen werden. Auch die weiterhin bestehenden Probleme der Abrechnung der erbrachten Leistungen konnten im Geschäftsjahr 2020 eingedämmt werden, so dass die Auswirkungen auf das Jahresergebnis gegenüber den Vorjahren abgemildert werden konnte. Finanzlage Das Finanzmanagement der HKT GmbH ist darauf ausgerichtet, unter Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit die zur Verfügung gestellten Kreditlinien nur in der unbedingt notwendigen Höhe auszuschöpfen. Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital finanziert. Die Liquidität ist durch die Vor-Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebes weiterhin - wenn auch in abgeschwächter Form - belastet. Der Finanzierungssaldo zwischen Vorräten und Kundenforderungen (T€ 20.723) und Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten (T€ 7.414) belief sich zum Bilanzstichtag auf T€ 13.309 und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr (T€ 15.091) um T€ 1.782 vermindert. Die Finanzlage verdeutlicht folgende Kapitalflussrechnung:
Die HKT GmbH weist bei einem Jahresüberschuss von T€ 2.583 und nicht zahlungswirksamen Aufwendungen von T€ 431 einen Brutto-Cashflow von T€ 3.014 aus. Im Bereich des Working Capital ergaben insgesamt Mittelzuflüsse von T€ 1.770, so dass sich ein Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von T€ 4.784 (Vorjahr: T€ 2.134) ergeben hat. Vor allem die Investitionen in Kraftfahrzeuge führten zu Cashflow aus der Investitionstätigkeit von T€ -1.000. Darlehensaufnahmen von T€ 1.188 führten bei Auszahlungen für die Tilgung der gewährten Darlehen zu einem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit von T€ 477. Insgesamt hat sich der Finanzmittelfonds vor allem durch das positive operative Ergebnis um T€ 4.261 erhöht und beträgt zum 31. Dezember 2020 T€ -852. Der Finanzmittelfonds enthält die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten von T€ 915 und die Kontokorrentverbindlichkeiten von T€ 1.767. Vermögenslage
Die Bilanzsumme erhöhte sich um T€ 2.698 auf T€ 24.820. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 36,0 % (Vorjahr: 28,7 %). Die Vermögenslage weist bei langfristigen Vermögenswerten von T€ 1.456 und einem Eigenkapital von T€ 8.926 weiterhin eine solide Struktur auf. Die kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen sind vollständig durch kurzfristiges Vermögen finanziert. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur internen Unternehmenssteuerung werden verschiedene Kennzahlen herangezogen. Zu den von uns besonders beobachteten Leistungsindikatoren Umsatzerlöse, Jahresergebnis und Bestand liquide Mittel verweisen wir auf die bereits gemachten Ausführungen. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Wir sind der Auffassung, dass auch nichtfinanzielle Ziele wesentlich zum Unternehmenserfolg beitragen. Als nicht-finanzielle Leistungsindikatoren beobachten wir vor allem die Kundenzufriedenheit sowie die Mitarbeiterfluktuation. Bei beiden Größen konnten wir im Geschäftsjahr keine negativen Entwicklungen feststellen. Um die Mitarbeiterfluktuation möglichst niedrig zu halten, haben auch Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz einen hohen Stellenwert in unserem Unternehmen. IV. PrognoseberichtWir erwarten, dass die insgesamt positive Entwicklung der vergangenen Jahre auch in den kommenden Jahren fortgesetzt werden kann. Chancen zur Umsetzung der positiven Entwicklung bestehen vor allem durch die festen Kundenbeziehungen als Lieferant in wachstumsstarken Märkten, durch die weitere Orientierung in neue Geschäfts- und Aufgabenfelder, die technische Notwendigkeit der Kunden zur Durchführung von Investitionen sowie die besondere Fähigkeit, das Angebot an Dienstleistungen kundenorientiert und flexibel gestalten zu können. Zusätzlich besteht eine wachsende Diversifizierung hinsichtlich der Kunden- und Angebotsstruktur. Neben der gewohnt flexiblen Ausrichtung des Angebots an Kundenanfragen wurden die im letzten Jahr erschlossenen Geschäftsfelder erfolgreich weiter betrieben bzw. stetig weiterentwickelt. Neu hinzugekommen ist insbesondere der Wartungsauftrag der GfTD Services. Derzeit sind alle Abteilungen der HKT voll ausgelastet. Der Auftragsbestand ist sehr zufriedenstellend. Aufgrund eines weiteren Anstiegs der Kundennachfragen, den Aufgaben aus dem Wartungsvertrag mit der GfTD Services GmbH und der erwarteten verbesserten Abrechnung der Aufträge gehen wir für das Jahr 2021 von einem leichten Anstieg der Umsatzerlöse und auch einem leichten Anstieg des Jahresergebnisses aus. Die durch den Ausbruch des Coronavirus beschlossenen Maßnahmen der Behörden zu ihrer Eindämmung werden sich auch im Jahr 2021 negativ auf die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung auswirken. Das Ausmaß dieser Effekte kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beurteilt und quantifiziert werden. Aufgrund der bislang weitestgehend unveränderten Fortführung der Geschäftstätigkeit sind derzeit keine Anzeichen für eine negative wirtschaftliche Entwicklung der HKT erkennbar. Hinzu kommt, dass die Auftragslage weiterhin ausgesprochen gut ist und sich somit derzeit keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft durch die Corona-Pandemie abzeichnen. V. Risiko-/ChancenberichtIm Rahmen der Geschäftstätigkeit ist es vielfach unumgänglich, Risiken einzugehen, um Chancen im Markt wahrzunehmen. Es ist somit das Ziel, die Risikosituation der HKT GmbH zu optimieren und nicht zu minimieren, da ansonsten Chancen unberücksichtigt bleiben. Konjunktur- und Branchenrisiken Die HKT GmbH ist von der Investitionsneigung der Kunden im Bereich Telekommunikation und Mobilfunk abhängig. Diese Investitionsneigung der Mobilfunkbetreiber ist einerseits durch die Verbrauchernachfrage, andererseits durch den Wettbewerb untereinander bestimmt. In Deutschland ist derzeit der Mobilfunkmarkt unter drei Netzbetreibern aufgeteilt. Um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, wird zwischen diesen ständig um Marktanteile gerungen. Marktanteile erfordern jedoch bestimmte Netzkapazitäten und Netzqualitäten, welche wiederum ständige Investitionen voraussetzen. Eine geringere Wirtschaftsleistung würde sich unter bestimmten Umständen negativ auf Umsatz und Ergebnis auswirken. Eine nicht nur vorübergehende Krise könnte die Investitionsbereitschaft unserer Kunden verringern. Wir können die wirtschaftliche Entwicklung des Marktumfeldes nicht aktiv beeinflussen. Durch die Beobachtung der Märkte sind wir dennoch in der Lage, möglichst frühzeitig auf Marktveränderungen zu reagieren. Beschaffungsrisiken Die Entwicklung der Preise auf den Beschaffungsmärkten sowie die Energiepreise sind für die HKT von wesentlicher Bedeutung. Ein Anstieg des Preisniveaus kann negative Auswirkungen auf die zu erzielenden Deckungsbeiträge haben, da die Kostenerhöhungen oft nicht vollumfänglich an die Kunden weitergegeben werden können. In vielen Bereichen waren in den vergangenen Monaten erhebliche Preissteigerungen zu verzeichnen. Durch die Ausbreitung des Coronavirus bestehen zusätzliche Risiken durch unterbrochene Lieferketten, so dass die Beschaffung von Material als absolut kritisch bezeichnet werden muss. Ertragsorientierte Risiken Ein für die HKT typisches Geschäftsrisiko kann sich aus stärkeren Schwankungen auf den Absatzmärkten ergeben. Die Intensität und Häufigkeit dieser Schwankungen hat jedoch nach unseren Beobachtungen und Erfahrungen in den vergangenen Jahren abgenommen. Die Ursache hierfür ist insbesondere darin zu sehen, dass die Kommunikationsbranche ein Wachstumsmarkt ist, welcher sich durch ein hohes Maß an technischen Innovationen auszeichnet. Dem generellen Risiko, in eine existenzbedrohende Lage zu geraten, begegnen wir mit einem diversifizierten Portfolio an Produkten, Abnehmerbranchen und regionalen Absatzmärkten. Die HKT verfügt aufgrund der guten Marktposition und dem guten Verhältnis von Preis und Qualität über stabile Kundenbeziehungen. Zudem waren die Diversifizierungsbemühungen in der Vergangenheit erfolgreich. Inzwischen ist die HKT Servicepartner für alle bedeutenden Unternehmen der Mobilfunkbranche sowie für die Betreiber des digitalen Behördenfunknetzes. In einigen vergangenen Jahren war das Wetter ein erheblicher Risikofaktor. Aufgrund einer geänderten Auftragsstruktur (z.B. zahlreiche Inhouse-Projekte, Arbeitnehmerüberlassung, Projektmanagement, Consulting) konnte in den letzten Geschäftsjahren deutlich mehr Unabhängigkeit erreicht werden. Finanzwirtschaftliche Risiken Finanzwirtschaftliche bzw. Liquiditätsrisiken bestehen vor allem darin, dass die HKT GmbH möglicherweise nicht in der Lage ist, die Finanzmittel zu beschaffen, die zur Begleichung der im Zusammenhang mit Finanzinstrumenten eingegangenen Verpflichtungen notwendig sind. Solche Verpflichtungen bestehen vor allem in der Ablösung fälliger Finanzverbindlichkeiten. Ein Risiko ist vor allem darin zu sehen, dass aufgrund der teilweise langen Durchlaufzeit der Aufträge von der Durchführung bis zur Abrechnung und Bezahlung ein erhebliches Finanzierungsvolumen erforderlich ist. Dieser Finanzierungsbedarf wird durch vorgegebene Zahlungsziele der Kunden weiter erhöht. Die Möglichkeit, Teilabrechnungen für angearbeitete Aufträge durchzusetzen, hat sich im vergangenen Geschäftsjahr nicht wesentlich verbessert. Der erhebliche Anstieg kostenintensiver Langzeitprojekte sowie die weitere Expansion führten zu einer deutlichen Erhöhung der unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich lange Zahlungsziele nicht ohne Weiteres an Lieferanten weitergeben lassen. Dennoch konnten in diesem Bereich durch intensive Verhandlungen teilweise verbesserte Konditionen erreicht werden. Durch die verbesserte Ertragslage hat sich jedoch im Jahr 2020 eine Verminderung der finanzwirtschaftlichen Risiken durch eine erheblich geringere Netto-Verschuldung ergeben. Aufgrund von bedeutenden Kundenakquisitionen und einer guten Marktsituation kann die Strategie einer Fixkostenreduktion nicht fortgesetzt werden. Personelle Investitionen sind für das fortgesetzte Wachstum unbedingt erforderlich und werden von der Hausbank wie üblich zuverlässig begleitet. Das sich hieraus ergebende Risiko ist durch den Abschluss langfristiger Rahmenverträge mit den Kunden sowie gute Rentabilität der Aufträge überschaubar. Derzeit sind keine Anzeichen ersichtlich, dass die Gesellschaft ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen kann. Personelle Risiken Die HKT GmbH ist stark von der Qualifikation und Erfahrung ihrer Mitarbeiter abhängig. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens kann durch eine nicht adäquate personelle Ausstattung negativ beeinflusst werden. Darüber hinaus können sich Personalrisiken aus einer hohen Fluktuation von Leistungsträgern und einem unzureichenden Ausbildungsstand ergeben. Ein entscheidender Bestandteil des Erfolgs resultiert daher aus dem Engagement und der Leistung der Mitarbeiter. Um den Erfolg auch nachhaltig zu gewährleisten und sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren, werden externe und interne Weiterbildungsmaßnahmen entwickelt und angeboten, um qualifizierte Mitarbeiter aufzubauen, weiterzuentwickeln, zu motivieren und langfristig an das Unternehmen zu binden. Chancen Vor dem Hintergrund eines zunehmend schwierigen konjunkturellen Umfeldes und trotz der Anpassung an aktuelle wirtschaftliche Rahmenbedingungen sehen wir durch eine starke Wettbewerbsposition erhebliche Chancen für die HKT GmbH. Mit jedem weiteren Jahr der Geschäftstätigkeit steigen auch der Bekanntheitsgrad und die Anerkennung der Kernkompetenzen des Unternehmens. Gesamtaussage Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Einschätzung zu Risiken und Chancen durch die erheblich verbesserte Ertragslage und damit verbunden auch auf die Vermögens- und Finanzlage positiv verändert. Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis aller wesentlichen Einzelrisiken. Derzeit sieht die Geschäftsführung auch durch die Corona-Pandemie keine zusätzlichen Risiken. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass alle bei der Aufstellung des Jahresabschlusses bilanziell zu berücksichtigenden Risiken durch ausreichende Rückstellungen und Wertberichtigungen abgebildet worden sind. Die Liquiditätssituation ist durch die Vorfinanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit belastet. Durch die gestiegene hohe Ertragskraft ist die Liquiditätssituation jedoch erheblich verbessert und die Zahlungsfähigkeit sichergestellt. Die traditionelle teilweise Abhängigkeit zu wenigen Großkunden wurde bereits in Vorjahren stetig durch den Zuwachs an bedeutenden Kunden reduziert. Aktuell kann aufgrund der sehr diversifizierten Kundenstruktur keine Abhängigkeit mehr festgestellt werden. Insbesondere aufgrund der sehr guten Auftragslage und der weiter zunehmenden Nachfrage ist die Unternehmensleitung der HKT davon überzeugt, dass der Fortbestand des Unternehmens langfristig gesichert ist. Derzeit besteht ein hohes Risiko durch steigende Beschaffungspreise und Verfügbarkeit von Material. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenZu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen auf der Aktivseite im Wesentlichen die Guthaben bei Kreditinstituten und die Kundenforderungen. Auf der Passivseite enthalten die originären Finanzinstrumente im Wesentlichen die zu Erfüllungsbeträgen bewerteten Verbindlichkeiten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeder Art. Der Bestand an originären Finanzinstrumenten wird in der Bilanz ausgewiesen, die Höhe der finanziellen Vermögenswerte gibt das maximale Ausfallrisiko an. Soweit bei den finanziellen Vermögenswerten Ausfallrisiken erkennbar sind, werden diese Risiken durch Wertberichtigungen erfasst. Finanzinstrumente zu Handels- und Spekulationszwecken werden nicht eingesetzt. Preisänderungsrisiken sind von untergeordneter Bedeutung, da aufgrund der Geschäftstätigkeit Währungs-, Zins- und Marktrisiken nahezu nicht bestehen. Aus den Geschäftsbeziehungen mit Kunden und Lieferanten ergeben sich Kreditrisiken. Das Risikomanagement zielt darauf ab, diese in einem angemessenen Rahmen zu halten. Das Ausfallrisiko wird vor allem durch laufende Überwachung sowie Bonitätsnachfragen bei Auskunfteien und Kreditversicherungen sowie eine Forderungsausfallversicherung begrenzt.
Bochum, 10. Juni 2021 Thomas Lempik, Geschäftsführer Uwe Pewny, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2020AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020
Anhang für das Geschäftsjahr 2020A. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie HKT GmbH hat ihren Sitz in Bochum. Sie ist im Handelsregister unter HRB 6466 beim Amtsgericht Bochum eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHG, unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, aufgestellt. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte vor Ergebnisverwendung. Der Jahresabschluss ist in Euro aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Alle Beträge wurden - soweit nicht anders dargestellt - in T€ angegeben. B. Angaben zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und VerlustrechnungDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. I. Angaben zur BilanzDie immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen aktiviert. Die Abschreibungen werden planmäßig nach der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer mit steuerlich zulässigen Sätzen vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang erfasst. Die Abschreibungen auf Zugänge werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Der Bestand der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurde zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgte auf Basis des letzten Einstandspreises. Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten (Materialkosten, Fertigungskosten und notwendige Gemeinkosten) angesetzt. Die Fertigungs- und Gemeinkosten wurden in Höhe von 20 % des Auftragswertes in Ansatz gebracht. Die Kosten der allgemeinen Verwaltung und des Vertriebs sind nicht aktiviert. Die verlustfreie Bewertung wurde beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie liquide Mittel werden zu Nennwerten bilanziert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dem in den einzelnen Forderungen liegenden Risiko durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in angemessener Höhe Rechnung getragen. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben allesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen Gesellschafter sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Der Rechnungsabgrenzungsposten wurde in Höhe der Ausgaben des Berichtjahres angesetzt, soweit diese Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Posten des Eigenkapitals sind zum Nennbetrag angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Preis- und Kostensteigerungen bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Rückstellung für Gewährleistungen wurde anhand der mit Gewährleistungsansprüchen behafteten Umsatzerlöse ermittelt. Die Berechnung erfolgte mit einem Prozentsatz von 0,75 % auf die Nettoumsatzerlöse. Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. Die Zusammensetzung, Fristigkeit und Besicherung ergibt sich aus nachfolgender Tabelle:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind T€ 1.803 durch Globalzession der Kundenforderungen sowie der Sicherungsübereignung des Warenlagers und T€ 720 durch Sicherungsübereignung von Kraftfahrzeugen und anderen Gegenständen gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen Darlehensverbindlichkeiten mit T€ 172, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit T€ 760 sowie sonstige Verbindlichkeiten mit T€ 3. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit T€ 600 Darlehensverbindlichkeiten und mit T€ 1.576 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. II. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse gliedern sich nach Geschäftsbereichen sowie nach geographischen Märkten wie folgt:
C. Sonstige AngabenI. HaftungsverhältnisseDie Gesellschaft haftet durch Schuldbeitritt für Darlehensverbindlichkeiten der Muttergesellschaft GFTD GmbH, Dortmund, in Höhe von T€ 1.400. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den oben genannten Verpflichtungen wird als gering angesehen, da nach derzeitigem Kenntnisstand damit zu rechnen ist, dass die bestehenden Verpflichtungen von der oben genannten Gesellschaft aus eigener Finanz- und Ertragskraft zurückgezahlt bzw. erbracht werden können. II. Sonstige finanzielle VerpflichtungenEs bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen von T€ 5.252. Die Verträge dienen der Finanzierung von Gebäuden, Kraftfahrzeugen sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Verträge haben Laufzeiten von bis zu zehn Jahren. Die Vorteile der abgeschlossenen Verträge bestehen in der Nutzung der Vermögensgegenstände, die Risiken in der Verpflichtung zur Zahlung einer festen Miet- oder Leasingrate. III. Belegschaft
IV. Angaben zum GesamthonorarDie innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfassten Honorare für den Abschlussprüfer des Jahresabschlusses enthalten Aufwendungen für Abschlussprüfungsleistungen von T€ 10 und Steuerberatungsleistungen von T€ 5. V. Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und PersonenWesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind, haben im Geschäftsjahr 2020 nicht stattgefunden. VI. SteuerabgrenzungDifferenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen bestehen zum 31. Dezember 2020 nicht. VII. GeschäftsführungGeschäftsführer der Gesellschaft sind: Herr Dipl.-Ing. Thomas Lempik, Dortmund, Ressort Technik und Vertrieb Herr Dipl.-Ök. Uwe Pewny, Bochum, Ressort Verwaltung Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. VIII. AnteilsbesitzDie Gesellschaft hält 50 % der Anteile an der H2Service GmbH, Traunstein. Die Gesellschaft befindet sich in Liquidation, ein Jahresabschluss liegt nicht vor. IX. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt vor Ergebnisverwendung. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von T€ 2.583 zusammen mit dem Gewinnvortrag von T€ 5.553 auf neue Rechnung vorzutragen. X. Angaben zum MutterunternehmenMuttergesellschaft der HKT GmbH, Bochum, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die GFTD GmbH, Dortmund (Amtsgericht Dortmund, Nr. HRB 22924). Der Konzernabschluss der GFTD GmbH, Dortmund, wird im elektronischen Bundesanzeiger offen gelegt.
Bochum, den 10. Juni 2021 Thomas Lempik, Geschäftsführer Uwe Pewny, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020 (Anlagenspiegel)
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die HKT GmbH, Bochum Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HKT GmbH, Bochum - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss undden Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, 10. Juni 2021 MÄRKISCHE
REVISION GMBH
Karl-Heinz Berten, Wirtschaftsprüfer Dirk Herrmann, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 wurde auf der Gesellschafterversammlung am 24. Juni 2021 festgestellt. |
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