Willi Krampe - Strahltechnik - GmbH
Pferdekamp 6, 59075 Hamm, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ulrich Dipl.-Ing. Krampe seit 4.11.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Willi Krampe - Strahltechnik - GmbHHammKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzern-Lagebericht 2023I. Grundlagen des Konzerns Konzernstruktur und Geschäftstätigkeit Die Willi Krampe - Strahltechnik - GmbH gehört mit der operativen Dachgesellschaft KrampeHarex GmbH & Co. KG in Hamm/Westfalen sowie mit ihren drei weiteren Tochtergesellschaften KrampeHarex Leisnig GmbH (Leisnig/Sachsen), KrampeHarex Fibrin Ges. mbH (St. Florian/Österreich) und KrampeHarex CZ spol. sr. o. (Brno, Tschechien) zu den weltweiten Technologieführern im Markt für Strahlmittel und Fasern zur Betonbewehrung. Die Unternehmensgruppe produziert Strahlmittel und Fasern aus unterschiedlichsten Materialien für diverse Anwendungen und vertreibt diese Produkte weltweit in mehr als 70 Nationen. In der Strahlmittelsparte wird gezogener Draht zu zylindrischem und gerundetem (arrondiertem) Stahl- oder Nichteisenmetall-Drahtkorn verarbeitet. Ferner werden beispielsweise Stahl- und Hartguss-Granulate, Glasstrahlperlen, Keramikstrahlmittel, Kunststoff-Strahlmittel und Strahlkorund vertrieben. Anwendungsgebiete dieser Produkte sind unter anderem das Putzen, Reinigen, Entzundern, Entrosten und Entgraten von Stählen, das Aufrauen von Oberflächen bzw. das Bearbeiten von Gesteinen und das Oberflächenverfestigungsstrahlen (sog. Shot Peening). Darüber hinaus werden diese Strahlmittel zum Gravieren, Mattieren, Strukturieren und Veredeln von Werkstücken beispielsweise für Formgussteile, chirurgische Instrumente oder elektronische Elemente bzw. zur Bearbeitung von Glas, Schmuck, Dentalprodukten etc. eingesetzt. Im Produktionsbereich Fasern werden Stahlfasern aus Draht und Kaltband in verschiedenen Längen und Querschnitten hergestellt. Diese Fasern werden zur Armierung von Betonen verwendet und sind ein Substitutionsprodukt zur Baustahlmatte. Anwendung finden Stahlfasern aufgrund ihrer besonderen Materialeigenschaften im Industriefußbodenbau zur Steigerung der Langlebigkeit, im Wohnungsbau für Kellersohlen und -wände, für Betonfertigteile, bei der Verarbeitung von Spritzbeton und Fertigteilen im Tunnelbau, für Feuerfestbeton von Ofenauskleidungen sowie beim Tresorbau für Auskleidungen zur Erhöhung des Widerstands gegen mechanische Zerstörungen und Vibrationen. Glas- und Kunststofffasern gehören zum weiteren Leistungsspektrum der Fasersparte. Das Konzept der KrampeHarex Gruppe sieht neben der Lieferung erstklassiger Produkte auch einen umfassenden Servicebereich vor, dem "Service+". Hier werden unter anderem neben ausführlichen Produktberatungen auch statische Berechnungen, Vorortanlagenchecks und Verleihservice von Dosiergeräten angeboten. Die Tochtergesellschaften übernehmen hierbei im Wesentlichen Produktions- und Vertriebsaufgaben. Sie sind weitgehend frei von administrativen Aufgaben. Am Hauptsitz in Hamm werden die übergeordneten Aufgaben wie das Qualitätsmanagement, die internationale Beschaffung, die IT-Infrastrukturen und das Marketing gebündelt. Hierdurch können sich die Tochtergesellschaften, sowie die internationalen Vertriebspartner voll den vertrieblichen Interessen der jeweiligen Märkte widmen. II. Wirtschaftsbericht 1. Weltwirtschaftliche Entwicklung Die weltwirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2023 war weiterhin von den Nachwirkungen der Covid-19-Pandemie sowie den anhaltenden geopolitischen Spannungen, insbesondere dem Krieg zwischen Russland und der Ukraine, geprägt. Diese Faktoren führten zu Unsicherheiten in den globalen Märkten und beeinträchtigten das Wirtschaftswachstum weltweit. Zusätzlich belasteten hohe Inflation und gestiegene Zinsen die Konjunktur, während viele Länder mit einer schwachen Industrieproduktion zu kämpfen hatten. Lieferkettenprobleme, die in den Jahren zuvor stark ausgeprägt waren, begannen sich 2023 langsam zu entspannen. Dennoch blieben Engpässe in kritischen Sektoren wie Halbleitern und bestimmten Rohstoffen bestehen. Laut dem Statistischen Bundesamt verzeichnete Deutschland im Jahr 2023 einen Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,3 % 1. Der Internationale Währungsfonds (IWF, 2024) prognostizierte für Europa ein moderates Wirtschaftswachstum von rund 1,2 % 2. Hohe Energiepreise und eine schwache Binnennachfrage bremsten die wirtschaftliche Erholung in Deutschland. Zudem führten gestiegene Zinsen zu einer geringeren Investitionsbereitschaft in vielen Industriezweigen. Die Inflation blieb auch 2023 ein zentrales Thema. Während sie sich im Laufe des Jahres in einigen Regionen abschwächte, blieb sie dennoch über den Zielwerten der Zentralbanken. Insbesondere in der Eurozone und den USA wurde die Geldpolitik weiter gestrafft, um den Preisauftrieb einzudämmen. Insgesamt war 2023 ein Jahr wirtschaftlicher Unsicherheit, das durch hohe Kosten, geopolitische Spannungen und eine schwache Nachfrage gekennzeichnet war. 2. Branchenentwicklung Die branchenbezogenen Herausforderungen des Jahres 2023 wirkten sich auch auf die Entwicklung der Gesellschaft mit ihren beiden Produktbereichen "Fasern" und "Strahlmittel" aus. Steigende Energiepreise und anhaltende geopolitische Spannungen stellten Herausforderungen dar, die auch Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft nahmen. Statistisches Bundesamt (Destatis), Bruttoinlandsprodukt 2023 um 0,3 ?% gesunken, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024, online verfügbar unter: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html. Internationaler Währungsfonds (IWF), World Economic Outlook - October 2024, veröffentlicht am 22. Oktober 2024, online verfügbar unter: https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2024/10/22/world-economic-outlook-october-2024. Strahlmittel Im Bereich "Strahlmittel" war das Marktumfeld herausfordernd, da hohe Rohstoffpreise und Energiekosten die Produktionskosten erheblich beeinflussten. Diese Kostensteigerungen konnten nur teilweise an die Abnehmer weitergeleitet werden. Dennoch konnte durch gezielte Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und durch eine angepasste Preisstrategie die Wettbewerbsfähigkeit erhalten bleiben. Stahlfasern Im Produktbereich "Fasern" brach die Nachfrage in den verschiedenen Industriezweigen, insbesondere im Industrieboden- und Wohnungsbau stark ein. Trotz leicht rückläufiger Bauaktivitäten in einigen Regionen konnte das Geschäft durch eine anhaltende Nachfrage nach Hochleistungsfasern gestützt werden. 3. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage
Aufgrund der nachlassenden Nachfrage und der wirtschaftlichen Abschwächung gingen die Auftragseingänge insgesamt zurück. Infolgedessen sank die Betriebsleistung im Vergleich zum Vorjahr um 32,0 %. Die damit verbundenen Aufwendungen reduzierten sich um 26,9 %. b) Finanzlage
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit liegt deutlich über dem Jahresergebnis. Dies hängt zusammen mit den Abnahmen der Vorräte um TEUR 3.420 (Vorjahr Zunahme um TEUR 2.247) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 2.124 (Vorjahr Zunahme um TEUR 292) sowie Zunahmen bei den Lieferverbindlichkeiten und Leistungen um TEUR 1.884 (Vorjahr Abnahme um TEUR 2.383). Im Geschäftsjahr 2023 erfolgten Investitionen in das Sachanlagevermögen. Es handelte sich insbesondere um im Bau befindliche Werks- und Lagerhallen sowie Maschinen. Der negative Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus Eigenkapitalzuführungen, Veränderungen eines Verrechnungskontos und den planmäßigen Tilgungen von Finanzkrediten und gezahlten Zinsen. c) Vermögenslage, Kapitalstruktur
* Die Zahlen können Rundungsabweichungen
beinhalten.
Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 5.196 gestiegen (11,8 %). Das Anlagevermögen erhöhte sich um TEUR 4.896 (27,8 %). Das Umlaufvermögen veränderte sich bei einem Anstieg von TEUR 291 kaum (1,1 %). Im Wesentlichen erhöhten sich dabei die sonstigen Vermögensgegenstände bedingt durch Cash-Poll-Geschäfte und Erhöhungen bei den Steuerforderungen um TEUR 6.605 (243,1 %), während sich die Vorräte um TEUR -3.420 (-25,0 %), die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR -2.124 (-29,4 %) und die liquiden Mittel um TEUR -734 (-27,9 %) veränderten. Der Rückgang des Eigenkapitals um TEUR 6.313 resultiert aus dem niedrigeren Gewinn des Geschäftsjahres und aus der Ergebnisverwendung der Personengesellschaften des Vorjahres eines Tochterunternehmens. Der Anstieg beim langfristigen Fremdkapital um TEUR 9.126 ergab sich vorwiegend aufgrund von Darlehensaufnahmen und der Verteilung des Vorjahresgewinns auf die Gesellschafter. Auch die Veränderung des mittelfristigen Fremdkapitals um TEUR 1.522 ergab sich vorwiegend aufgrund von Darlehensneuaufnahmen. Der Anstieg des kurzfristigen Fremdkapitals um TEUR 611 hängt im Wesentlichen mit Erhöhungen im Bereich der Lieferverbindlichkeiten und der Abnahme bei den erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen zusammen. 4. Gesamtaussage Die Geschäftsführung des KrampeHarex-Konzerns sah sich im Jahr 2023 einer insgesamt herausfordernden Entwicklung gegenüber. Aufgrund geringerer Nachfrage und teils gestiegener Herstellpreise konnte das Ergebnis des Vorjahres nicht erreicht werden. Steigende Rohstoff- und Energiekosten sowie wirtschaftliche Unsicherheiten belasteten die Profitabilität. Insgesamt fiel das Ergebnis im Vergleich zu 2022 schwächer aus. III. Prognosebericht Individuelle und maßgeschneiderte Systemlösungen mit anspruchsvollen Leistungsbildern sind weiterhin gefragt. KrampeHarex ist dieser Herausforderung in beiden Geschäftsbereichen gewachsen und wird auch weiterhin mit den Anforderungen wachsen. KrampeHarex wird weiterhin in beiden Geschäftsfeldern kunden- und projektspezifische Aufgabenstellungen annehmen und Lösungen erarbeiten. Strahlmittel Im Bereich Strahlmittel waren die Absätze im Geschäftsjahr 2023 konjunkturbedingt rückläufig. Die allgemeine Investitionszurückhaltung im B2B-Sektor, bedingt durch politische und energetische Unsicherheiten, wirkt sich weiterhin belastend auf das Geschäft aus. Allerdings ist für das erste Halbjahr 2024 von einer Stabilisierung der Marktsituation auszugehen. Ein positiver Trend zeigt sich bei Strahlmitteln mit verbesserten Leistungsmerkmalen, die sich wachsender Beliebtheit bei den Kunden erfreuen und eine Chance für weiteres Wachstum bieten. Zudem arbeitet das Team kontinuierlich an der Erschließung neuer Anwendungsfelder, um zusätzliche Marktpotenziale zu nutzen. Stahlfasern Steigende Zinsen am Kapitalmarkt sowie hohe Baumaterialpreise im Jahr 2023 führten dazu, dass viele Investitionsvorhaben unserer Kunden zurückgestellt oder verschoben wurden. Dies hatte auch bei KrampeHarex Absatzrückgänge im Bereich Stahlfasern zur Folge. Zudem sind die Preise nach dem Rekordniveau des Jahres 2022 wieder auf ein normales Maß zurückgegangen. Dennoch bieten Anwendungsfelder wie der Tunnelbau und die Errichtung von Logistikflächen zunehmend Potenzial für größere Einzelprojekte. In diesen Bereichen spielen Zuverlässigkeit und Produktqualität eine entscheidende Rolle - beides zählt zu den Kernstärken der Marke KrampeHarex. Um den wachsenden Bedarf langfristig zu decken, wird gegen Anfang 2025 ein neues Stahlfaserwerk am Standort Hamm in Betrieb genommen. Damit schafft KrampeHarex zusätzliche Kapazitäten, um weltweit leistungsfähige Lösungen für anspruchsvolle Bauprojekte bereitzustellen und bekennt sich zum Produktionsstandort Deutschland. Gesamtausblick Die Nachfrage nach unseren Produkten wird sich weiterhin auf einem hohen Niveau bewegen, jedoch sind die hohen Energiepreise sowie ständig steigende Zinsen eine Hemmschwelle für viele Investoren. KrampeHarex wird trotz dieser Entwicklung das neue Faserwerk in 2025 fertigstellen, um für zukünftige Projekte gut am Markt platziert zu sein. Für die Investition am Standort Hamm sprechen starke Standortfaktoren. Die zentrale Rolle Hamms in Bezug auf die infrastrukturelle Lage ist von großem Vorteil, aber auch die über Generationen hinweg gewachsene Mitarbeiterstruktur. Darauf basiert unser Ruf, der eigentlich der Kern unserer Unternehmenskultur ist. Auch für 2024 wird im Konzern mit einem positiven Betriebsergebnis auf dem Niveau von 2023 gerechnet. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Im Rahmen unserer geschäftlichen Aktivitäten sind wir Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unserem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Unternehmerisches Handeln ist ohne das Eingehen von Risiken nicht denkbar. Echte Risiken resultieren aus nicht planbaren Ereignissen, die sowohl Gefährdungen als auch Chancen mit sich bringen können. Für uns bedeutet Risikomanagement daher nicht nur einseitig die Reduzierung von Gefahren, sondern zugleich das bewusste Umgehen mit Chancen. Ziele des Risikomanagements sind die Absicherung unserer Unternehmensziele, die Steigerung unseres Unternehmenswerts und die Reduzierung von Risikokosten. Die Aufgaben des Risikomanagements sind es, über die gesamte Wertschöpfungskette vorhandene und zu erwartende Risiken zu erkennen, zu analysieren, zu bewerten und zu überwachen sowie Maßnahmen abzuleiten. Dabei werden sowohl Risiken betrachtet, die von außen auf unsere Unternehmen einwirken als auch Risiken, die intern entstehen. Unser Risikomanagement basiert auf einem eher risikoscheuen Grundverständnis, d. h. es zielt darauf ab, sich eher gegen drohende Risiken abzusichern, als kurzfristige Gewinnchancen zu realisieren. Auf existenzgefährdende Risiken gehen wir grundsätzlich nicht ein. Das Risiko im Bereich "Finanzielle Stabilität und Liquidität" wird als mittleres Risiko eingestuft. Die wesentliche Veränderung des Zinsniveaus wird sich auf das Ergebnis der KrampeHarex Gruppe auswirken. Durch den derzeitigen Liquiditätsbestand der Gesellschaft sind keine Liquiditätsengpässe abzusehen. Darüber hinaus verfügt die Gesellschaft über ausreichende Kreditlinien, um die Bereitstellung der Liquidität während des kommenden Jahres zu gewährleisten. 2. Chancenbericht Die KrampeHarex Gruppe ist, wie bereits im Wirtschaftsbericht erläutert wurde, in Märkten unterwegs, die grundsätzlich nachhaltige Wachstumsraten verzeichnen. Aufgrund des enormen Nachhol- und Neubedarfs an Bauleistungen in der Welt - getrieben von anhaltender Urbanisierung und dem Bevölkerungswachstum - gehen wir davon aus, dass sich das Wachstum in den kommenden Jahren trotz der vielen Turbulenzen auf den Weltmärkten nicht verändern wird. Dennoch wird es notwendig sein, sehr flexibel auf die Verschiebungen von Marktschwerpunkten zu reagieren. Die wirtschaftliche Ausrichtung der bisher eingeschlagenen Wege wird noch einige Jahre andauern. Die anhaltend starke Nachfrage erfordert einen besonnenen Umgang mit Investitionen und dem Aufbau von Kapazitäten, um bei möglichen Schwankungen dieses sehr großen Marktes weiter flexibel zu bleiben. Die abgeschwächte wirtschaftliche Entwicklung hat zu einem spürbaren Rückgang in der Bauindustrie geführt. Zusätzlich erschwert der zunehmende Preisdruck durch Wettbewerber, die mit niedrigen Angeboten auf den Markt drängen, eine strategische Positionierung. Trotz dieser Herausforderungen konnte KrampeHarex bislang seine Marktanteile erfolgreich behaupten und ausbauen. Die aktuellen geopolitischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten machen eine verlässliche Einschätzung der künftigen Entwicklungen schwierig. Dennoch blicken wir zuversichtlich nach vorn - gestützt auf mehrere stabile Erfolgsfaktoren: unsere internationale Marktpräsenz, die kontinuierlich optimierte Qualität unserer Produkte, unser qualifiziertes Team sowie unsere solide finanzielle Basis. Diese Stärken versetzen uns in die Lage, unser Unternehmen nachhaltig weiterzuentwickeln und auch in einem herausfordernden Marktumfeld profitabel zu agieren.
Hamm, 20. März 2025 Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Kapitalflussrechnung 2023
Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Die Willi Krampe - Strahltechnik - GmbH (Konzern) hat zum 31. Dezember 2023 den Konzernabschluss unter Beachtung der Vorschriften der §§ 290 bis 314 HGB aufgestellt. Der Konzernabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und unter Berücksichtigung der für Kapitalgesellschaften und bestimmte Personenhandelsgesellschaften geltenden ergänzenden Vorschriften aufgestellt. Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Januar und endet am 31. Dezember. Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt. Der Konzernabschluss besteht aus der Konzern-Bilanz, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzern-Anhang, der Kapitalflussrechnung und dem Eigenkapitalspiegel. Ergänzt wurde der Konzernabschluss durch einen Konzernlagebericht. Angaben, die wahlweise in der Konzern-Bilanz, in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung oder im Konzern-Anhang gemacht werden können, sind im Konzern-Anhang aufgeführt. Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Willi Krampe - Strahltechnik - GmbH hat Ihren Sitz in Hamm und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Hamm unter der Handelsregisternummer B1233 eingetragen. Das voll eingezahlte Kapital wird zum 31. Dezember 2023 von Herrn Dipl.-Ing. Ulrich Krampe, Hamm (EUR 25.700,00), und Gabriele Hackforth, Herne (EUR 300,00), gehalten. Die Gesellschaft ist einzige Komplementärin der KrampeHarex GmbH & Co. KG, Hamm, die in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamm unter der Handelsregisternummer A 1534 eingetragen ist. II. Konsolidierungskreis Folgende Gesellschaften sind im Konsolidierungskreis enthalten:
III. Konsolidierung-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Konsolidierungsmethoden In den Konsolidierungskreis sind sämtliche wesentliche Unternehmen enthalten, an denen die Willi Krampe - Strahltechnik - GmbH zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung mittelbar beteiligt ist. Ab einer Beteiligungshöhe von 50,0% erfolgt eine Vollkonsolidierung der Unternehmen, sofern sie eine werbende Tätigkeit ausüben oder wesentlich für die Gesamtaussage sind. Teilkonsolidierungen, die eine Beteiligungsquote zwischen 20,0% und 49,9% voraussetzen, lagen nicht vor. Bei allen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen entspricht der Stichtag des Einzelabschlusses dem Stichtag des Konzernabschlusses. 2. Bewertungen bei der Erstkonsolidierung und Folgebewertungen Für die Erstbewertung zum 1. Januar 2019 ist die Neubewertungsmethode entsprechend des Handelsgesetzbuches durchgeführt worden. Unter der Prämisse der Einzelbewertung und der kaufmännischen Sorgfalt wurden die Vermögensgegenstände und Schulden zu Marktpreisen und/oder Wiederbeschaffungspreisen bewertet. Etwaige Unterschiedsbeträge zu den laufenden Buchwerten wurden erfolgsneutral ins Eigenkapital eingestellt. Eventuelle auf die Bewertungsunterschiede entfallende latente Steuern wurden berücksichtigt. Bei den Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, die der Abschreibung unterliegen, werden die Bewertungsunterschiede in den Folgejahren erfolgswirksam über die Restnutzungsdauer abgeschrieben. 3. Kapitalkonsolidierung Anstelle der Beteiligungsbuchwerte wurden in der Konzernbilanz die Buchwerte der Vermögensgegenstände und Schulden der vollkonsolidierten Tochterunternehmen zu dem Zeitpunkt angesetzt, zu dem die Tochterunternehmen erstmalig in den Konsolidierungskreis aufgenommen wurden (§ 301 Abs. 2 Satz 3 HGB). Ein sich ergebender Unterschiedsbetrag wurde analysiert und, wenn er auf der Aktivseite entstanden ist, als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Entstand er auf der Passivseite, wurde er als Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung innerhalb des Ausgleichspostens für Anteile der Kommanditisten ausgewiesen. Aus der Erstkonsolidierung resultieren aktive Unterschiedsbeträge von TEUR 1.008 und passive Unterschiedsbeträge von TEUR 7.448. Zum Abschlussstichtag sind diese unverändert und von der Gesellschaft jeweils als vor der Konzernzugehörigkeit erwirtschaftetes Eigenkapital eingeordnet. Dementsprechend wurden diese im Konzerneigenkapital mit den Gewinnrücklagen innerhalb des Ausgleichspostens für Anteile der Kommanditisten verrechnet. Die nicht von Konsolidierungsvorgängen beeinflussten Aktiva und Passiva wurden unverändert aus den jeweiligen Abschlüssen übernommen. Alle übrigen Aktiva und Passiva wurden gemäß Konzernbilanzierungsrichtlinie übergeleitet. Die auf die Kommanditisten entfallenden Anteile am Kapital und an den Rücklagen sowie an den Gewinnen und Verlusten der konsolidierten Unternehmen wurden im Ausgleichsposten für Anteile der Kommanditisten erfasst. 4. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. In Fällen der angewandten Neubewertungsmethode sind die Vermögensgegenstände zu Marktpreisen oder Wiederbeschaffungskosten bewertet und um die planmäßigen Abschreibungen vermindert. Immaterielle Vermögensgegenstände werden im Wesentlichen über 5 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibungen bei den Sachanlagen sind nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Anlagegüter linear berechnet worden. Bei den einzelnen Sachanlagen ergeben sich durchschnittliche Nutzungsdauern wie folgt:
Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis einschließlich EUR 250,00 wurden im Zugangsjahr direkt als Aufwand erfasst. Anlagenzugänge, deren Anschaffungskosten zwischen EUR 250,01 und EUR 800,00 betragen, werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang erfasst. Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Umlaufvermögen. Die Rohstoffe und Waren sind mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder dem niedrigeren Marktpreis bewertet. Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten bzw. beim Vorliegen der Voraussetzungen mit einem Festwert, der 80 % der Anschaffungskosten beträgt, bewertet. Eine Festwertaufnahme fand zum 31. Dezember 2019 statt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Diese enthalten neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und Abschreibungen, aber keine Fremdkapitalzinsen. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie die geleisteten Anzahlungen und liquide Mittel sind zum Nennwert ausgewiesen. Forderungen sind einzeln im Umfang erkennbarer Risiken sowie pauschal wegen des allgemeinen Kreditrisikos wertberichtigt. Verbindlichkeiten und erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Sie berücksichtigen in angemessenem Umfang alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen sowie Preissteigerungsraten und bei Laufzeiten, die größer als 1 Jahr sind, entsprechende Abzinsungsbeträge. Gemäß § 253 Abs. 2 HGB wurden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre (im Falle von Altersversorgungsverpflichtungen: zehn Geschäftsjahre) abgezinst. Für Pensions- und vergleichbare langfristig fällige Verpflichtungen sieht das HGB eine Vereinfachungsregelung vor, wonach einheitlich derjenige Zinssatz zu verwenden ist, der sich bei Zugrundelegung einer Laufzeit von 15 Jahren ergeben würde. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mit dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Project Unit Credit Method) ermittelt. Dabei wird gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB pauschal eine Restlaufzeit von 10 Jahren angenommen. Damit wird für die Bewertung ein 10-Jahres-Durchschnitts-Zinssatz von 1,82% angesetzt. Biometrische Rechnungsgrundlagen sind die "Richttafeln 2018G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Der Rententrend wird mit 1,0 % angenommen. Wäre für den Zinsfuß der Durchschnitt der letzten sieben Jahre (1,74%) zu Grunde gelegt worden, wäre die Pensionsrückstellung mit TEUR 384 auszuweisen gewesen. Die rechnerische Differenz liegt bei TEUR 2. Als rechnungsmäßiges Pensionsalter wurde die vertragliche Altersgrenze einbezogen. Die Anwartschaft auf Hinterbliebenenversorgung wurde nach der kollektiven Methode angesetzt. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen in angemessenem Umfang alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. 5. Währungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Kurs zum Entstehungszeitpunkt erfasst. Am Abschlussstichtag werden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, die eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr haben, zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Die in Fremdwährung lautende Jahresabschlüsse der Gesellschaften wurden mit der modifizierten Stichtagsmethode gemäß § 308a HGB umgerechnet: Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde mit dem Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Die Posten der Bilanz sind mit Ausnahme des Eigenkapitals mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Die Unterpositionen des Eigenkapitals sind zu historischen Kursen umgerechnet. Etwaige Umrechnungsdifferenzen zwischen den historischen Kursen und dem Stichtagskurs werden in der Position Währungsumrechnungsdifferenzen im Ausgleichsposten der Kommanditisten ausgewiesen. 6. Befreiender Konzernabschluss Folgende Gesellschaften nehmen die Befreiung gemäß § 264 Abs. 3 bzw. § 264 Abs. 3 i. V. m. § 264 b Nr. 3 HGB in Anspruch:
IV. Erläuterung zur Konzern-Bilanz 1. Anlagevermögen Bei der Entwicklung des Anlagevermögens wurde eine von den historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten ausgehende Entwicklung des Anlagevermögens in der Anlage 1 zum Konzernanhang dargestellt. Der Geschäfts- und Firmenwert über TEUR 1.008 resultiert aus der Erstkonsolidierung und wird planmäßig über fünf Jahre abgeschrieben. Grund und Boden sind bei der Erstkonsolidierung zu Marktpreisen entsprechend der Veröffentlichungen der Gutachterausschüsse neu bewertet worden. Die Gebäude und Bauten sind zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung zu Wiederbeschaffungskosten unter der Annahme einer moderaten Preisentwicklung von 1,5% per anno auf die Anschaffungskosten bewertet worden. Die offengelegten stillen Reserven und stillen Lasten aus den Bereichen der technischen Anlagen und Maschinen sowie anderen Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattungen resultieren aus der Annahme einer Wiederbeschaffung eines ähnlichen Anlagegutes in ähnlicher Art und Güte. Die Abschreibungen auf die offengelegten stillen Reserven und stillen Lasten erfolgen linear über die betriebsgewöhnliche Restnutzungsdauer der entsprechenden Wirtschaftsgüter. Alle Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen und Sachanlagevermögen nach dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung werden zu den Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen in der Bilanz ausgewiesen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten überwiegend Beträge mit einer vereinbarten Laufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Forderungen gegenüber Unternehmen in Höhe von TEUR 8.721, die in ein Zentrales Cash-Management-Verfahren eingebunden sind, Umsatzsteuerforderungen (TEUR 216) und Forderungen gegen Mitarbeiter (TEUR 113). Alle genannten Beträge haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Unter dem Posten werden Periodenabgrenzungen von Finanzierungsverträgen Höhe von TEUR 42 (Vorjahr TEUR 36) ausgewiesen. 4. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital in Höhe von TEUR 26 entspricht dem im Handelsregister eingetragenen Stammkapital und ist voll eingezahlt. In den Ausgleichsposten der Kommanditisten erfolgte aus der Kapitalkonsolidierung eine Zuweisung in Höhe von insgesamt TEUR 7.448. Darin enthalten sind Anteile
den Ergebnisvorträge von Einzelgesellschaften. 5. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Pensionsrückstellungen setzen sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt zusammen:
6. Steuerrückstellungen Ausgewiesen werden Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für das laufende Geschäftsjahr und für Vorjahre von 825 TEUR (Vorjahr 782 TEUR). 7. Sonstige Rückstellungen
Die Rückstellungen im Personalbereich betreffen im Wesentlichen Urlaubs- und Jubiläumsverpflichtungen. Die Rückstellungen im Verkaufsbereich betreffen im Wesentlichen Garantieverpflichtungen. 8. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte besichert. Des Weiteren bestehen eine Globalzession für Kundenforderungen, eine Kapitalbindungs- und Rangrücktrittserklärung eines Gesellschafters, Abtretungen der Rückgewährungsansprüche für Grundschulden sowie Sicherungsübereignungen von Warenlagern. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Leasingverbindlichkeiten über TEUR 79 (Vorjahr TEUR 143) passiviert, bei denen die Leasinggegenstände sicherungsübereignet wurden. Die übrigen Verbindlichkeiten sind unbesichert. Die Restlaufzeiten stellen sich wie folgt dar:
9. Latente Steuern Im Konzern wurden gemäß § 306 HGB und DRS 18 aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 15 und passive latente Steuern in Höhe von TEUR 644 gebildet. Diese resultieren aus den temporären Differenzen zwischen den Handels- und Steuerbilanzen der einbezogenen inländischen und ausländischen Konzerngesellschaften sowie aus der Eliminierung von Zwischengewinnen. Weitere Erläuterungen wurden bei den Angaben zu § 314 HGB Abs. 1 Nr. 21 HGB vorgenommen.
Die Veränderung der aktiven latenten Steuern beläuft sich auf TEUR 4 und die der passiven latenten Steuern auf TEUR -96. V. Erläuterung zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse lassen sich auf folgende Bereiche aufgliedern
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen Die Bestandsveränderung resultiert aus einer Minderung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse von 1.298 TEUR (Vorjahr Erhöhung 1.513 TEUR). 3. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 496 (Vorjahr TEUR 456) beinhalten folgende periodenfremden und außerordentlichen Erträge:
4. Personalaufwand Von den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung entfallen auf die Altersversorgung TEUR 44 (Vorjahr TEUR 28). 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 6.392 (Vorjahr TEUR 7.653) enthalten korrespondierend zu den sonstigen betrieblichen Erträgen auch periodenfremde und außerordentliche Aufwendungen. Diese gliedern sich wie folgt:
6. Finanzergebnis In den Zinsaufwendungen sind Abzinsungen von TEUR 10 (Vorjahr TEUR 9) enthalten. 7. Steuern vom Einkommen und Ertrag Der Posten mit einem Betrag von insgesamt TEUR 859 beinhaltet neben dem Körperschaft- und gewerbesteueraufwand für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von TEUR 1.091 auch Gewerbesteuererstattung aus Vorjahren von TEUR 125 und Erträge aus den Abgrenzungen für latente Steuern in Höhe von TEUR 107. Der bei den Personengesellschaften zu Grunde gelegte Steuersatz für die Berechnung der laufenden Steuern unter deutscher Steuerhoheit ergibt sich aus einem Satz für Gewerbeertragsteuer zwischen 13,7% und 16,3%. Bei den Kapitalgesellschaften wurde für Körperschaftsteuer der Prozentsatz von 15,8% auf die unter deutsche Steuerhoheit fallenden Gesellschaften zu Grunde gelegt. Es handelt sich hierbei um die aktuell geltenden Steuersätze. Die Steuersätze der ausländischen Konzerngesellschaften wurden analog ermittelt. Sie bewegen sich in einer Bandbreite zwischen 19% und 25%. 8. Sonstige Steuern Die sonstigen Steuern beinhalten Grundsteuern für das Berichtsjahr in Höhe von. TEUR 44, Kfz-Steuern von TEUR 7 und sonstige Steuern von TEUR 5. VI. Sonstige Angaben 1. Arbeitnehmerzahl
Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer wurde entsprechend § 267 Abs. 5 HGB ermittelt In der Ausbildung befindliche Personen (4 Personen, Vorjahr 2 Person) sind nicht in der Aufstellung enthalten. 2. Mitglieder der Geschäftsführung Der Geschäftsführer in der Konzern-Muttergesellschaft ist Herr Dipl.-Ing. Ulrich Krampe. 3. Vergütung der Konzern-Führungsorgane Auf die Angabe der Bezüge gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 a) und b) HGB wird verzichtet. Die Befreiung gemäß § 314 Abs. 3 HGB i. V. m. § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen. 4. Haftungsverhältnisse Außerbilanzelle Haftungsverhältnisse zu Gunsten Dritter oder nahestehender Personen bestehen aus Konzernsicht nicht. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Neben den Vorteilen einer günstigeren Kapitalbindung und einer besseren zeitlichen Planbarkeit der Leasingraten werden aus den günstigeren Einkaufsbedingungen der Leasinggeber bedingt durch deren Marktmacht weitere Vorteile gewonnen. VII. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Aufgrund der geopolitischen Entwicklungen, insbesondere der Situation zwischen Russland und der Ukraine, wurde eine Risikobewertung der Lieferbeziehungen zu Rohstoff-Lieferanten aus der Ukraine im Werterhellungszeitraum durchgeführt. Deutschland befindet sich im dritten Jahr einer Rezession. Die weitere Entwicklung ist schwer abzuschätzen.
Hamm, 20. März 2025 Entwicklung des Anlagevermögens in der Konzernbilanz im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Willi Krampe - Strahltechnik - GmbH (Konzern) Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Willi Krampe - Strahltechnik - GmbH (Konzern), Hamm und ihrer Tochtergesellschaften - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Willi Krampe - Strahltechnik - GmbH (Konzern), Hamm für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamm, den 15. April 2025 KPS
Treuhandgesellschaft mbH
Dipl.-Kfm. Reiner Klüsener, Wirtschaftsprüfer |
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