Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 2848 KI
Eingetragen
11.10.2004
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Kraftfahrzeughandel, der Handel mit Ersatzteilen und Zubehör sowie die Kraftfahrzeugreparatur insbesondere nach den Grundsätzen des Fordhändlervertrages.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Mark Carija
seit 4.3.2024
Geschäftsführer
Helmut Außenthal
seit 11.10.2004
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.10%
49.90%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Achterwehr
256.512 €
50.10%
Kronshagen
255.488 €
49.90%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Paulsen & Thoms GmbH

Kiel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Geschäftsmodell des Unternehmens

Paulsen & Thoms ist seit 1927 FORD-Händler in Kiel und befindet sich im Familienbesitz. Oberstes Unternehmensziel ist eine hohe Kundenzufriedenheit. An den Standorten in Kiel und Kronshagen werden Neufahrzeuge, Vorführ- und Gebrauchtfahrzeuge verkauft und ein vorbildlicher Service geliefert. Seit mehr als 96 Jahren sichert das familiengeführte Unternehmen seinen erworbenen Ruf der Zuverlässigkeit.

An der Ford-Niederlassung auf dem Kieler Ostufer ist unser Unternehmen Gesellschafter zu 100,0 %.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Für die Entwicklung des Gesamtmarktes in 2024 wird nach den schwachen Autojahren 2022/2023 gemäß Einschätzung des VDK mit einer Stabilisierung auf niedrigem Niveau des Automarktes gerechnet. Eine exakte Prognose ist aufgrund der anhaltenden Halbleiter- und der Ukraine-Krise nicht möglich. Der PKW-Marktanteil des Automobil-Herstellers Ford betrug im Jahr 2023 für Pkw 3,4 % und für Transporter 16,6 %.

2. Geschäftsverlauf

Der Marktanteil von P & T im Kundenbeobachtungsgebiet betrug im Jahr 2023 bei PKW 3,12 % und bei Transportern 13,37 %.

Die Umsatzerlöse konnten gegenüber dem Vorjahr nicht gehalten werden, der Rohertrag liegt daher unter dem Wert des Vorjahres.

3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft

Ertragslage

Der Rohertrag konnte mit TEUR 3.318 gegenüber TEUR 3.624 im Vorjahr nicht gehalten werden. Dies ist insbesondere auf den erwarteten Umsatzrückgang zurückzuführen. Die Gründe liegen insbesondere im zurückgegangenen Privatkundengeschäft sowie an der reduzierten Anzahl der von Ford angebotenen Modelle im PKW-Bereich. Der Personalaufwand ist aufgrund der Beendigung der Kurzarbeit nach der Corona-Pandemie um TEUR 239 oder 10,3 % gestiegen, die Abschreibungen sind um TEUR 42 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 122 gestiegen. Der Anteil der Personalkosten am Rohergebnis stieg von 63,7 % in 2022 auf 76,9 % in 2023. Der Jahresfehlbetrag beträgt TEUR 472 (Vj.: Jahresüberschuss von TEUR 236).

Vermögenslage

Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.035 auf TEUR 11.877 erhöht. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen eine Erhöhung des Bestands der Händlereinträge, des Bestands an Fahrzeugen im Vorratsvermögen sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Das Finanzierungsvolumen gegenüber der Ford Bank ist leicht gesunken. Die Darlehen von nahestehenden Personen, die in den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen werden, sind deutlich gestiegen. Die Guthaben bei Kreditinstituten betragen TEUR 919 (Vj.: TEUR 845). Gleichzeitig konnten die Verbindlichkeiten gegenüber der Ford Bank um TEUR 231 reduziert werden.

Die Eigenkapitalquote beträgt 30,5 % gegenüber 37,8 % im Vorjahr. Bezieht man in das Eigenkapital die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen mit ein, so ergibt sich für das wirtschaftliche Eigenkapital eine Eigenkapitalquote von 62,0 % gegenüber 61,5 % im Vorjahr.

Finanzlage

Die Investitionen des Sach- und Finanzanlagevermögens wurden vollständig durch Eigenmittel finanziert. Die Anschaffung von Neufahrzeugen wird überwiegend über das Einkaufsfinanzierungssystem der Ford Bank im Rahmen der Zinsfreiheit für 90 Tage abgewickelt.

Gesamtaussage

Die geplanten Umsatzsteigerungen konnten im Berichtsjahr nicht erreicht werden. Daher ging der Rohertrag gegenüber dem Vorjahr um TEUR 306 zurück. Gleichzeitig sind die Personalkosten, die Abschreibungen und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gestiegen. Dadurch verschlechterte sich das Jahresergebnis um TEUR 708,8 gegenüber dem Vorjahr.

C. Prognosebericht

Für die Entwicklung des Gesamtmarktes in 2024 werden unterschiedliche Prognosen von dem ZDK (Zentralverband des deutschen Kraftfahrzeuggewerbes) und den verantwortlichen Planern von Ford ausgegeben. Es wird ein Gesamtmarkt von 2,8 - 2,9 Mio. PKW erwartet.

In einem volatilen konjunkturellen Umfeld erwarten wir eine Stabilisierung der Ertragslage. Wir gehen dabei von gleichbleibenden Umsätzen aus. Im Firmengeschäft ist die Nachfrage stabil, die Entwicklung im Privatkundengeschäft ist sehr zögerlich.

Am Jahresanfang fand ein Wechsel der Geschäftsführung statt. Es wird eine Verbesserung der Wareneinsatzquote angestrebt, Ziel ist es, das Jahresergebnis in 2024 zu steigern und mindestens ein ausgeglichenes Ergebnis zu erreichen.

Das Unternehmen hat solide Eigenkapital- und Liquiditätsreserven und ist daher davon überzeugt, auch eine erneute Veränderung der Maßnahmen, Chip- und Ukraine-Folgen wirtschaftlich bewältigen zu können.

D. Chancen- und Risikobericht

Die konjunkturelle Entwicklung sowie die Entwicklung der Marke Ford in Deutschland sind wesentlich für den Erfolg des Unternehmens.

Die Marktposition der Gesellschaft und der Marke Ford in Schleswig-Holstein ist gut. Dies erhöht unsere Chancen, auch zukünftig gute Umsätze zu erzielen. Ebenso gilt es, die Wettbewerbssituation im Teilehandel durch überregionale Anbieter weiterhin sorgfältig zu beobachten.

Sämtliche Kunden- und Lieferantenverträge werden in EURO abgeschlossen, so dass Währungsrisiken nicht bestehen.

Risiken für das Geschäftsjahr 2024 ergeben sich aus den Folgen der Halbleiter- und Ukraine-Krise und der Neuausrichtung von Ford im Pkw/Transit-Bereich. Die Entwicklung des Kaufverhaltens der Kunden im 2. Halbjahr ist unsicher. Für diese Zeit muss ggf. mit Umsatzrückgängen gegenüber dem Vorjahr gerechnet werden.

Mitentscheidend für die Ergebnisentwicklung ist auch die Entwicklung der staatlichen Anreize zum Erwerb eines Elektro-Fahrzeugs. Gleichzeitig wichtiger Bestandteil des Geschäftes ist der anhaltend sehr gute Service. Das Unternehmen ist finanziell gut aufgestellt und hat damit eine gute Ausgangssituation, die Marktveränderungen erfolgreich begleiten zu können.

 

Kiel, den 9. Januar 2025

gez. Mark Carija, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Paulsen & Thoms GmbH, Kiel

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Paulsen & Thoms GmbH, Kiel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Paulsen & Thoms GmbH, Kiel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kiel, 10. Januar 2025

RBB GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jörg Bernstein, Wirtschaftsprüfer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.125.621,63 1.698.550,55
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 11.664,00 20.895,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 11.664,00 20.895,00
II. Sachanlagen 1.693.941,08 1.257.639,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.693.941,08 1.257.639,00
III. Finanzanlagen 420.016,55 420.016,55
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 385.216,55 385.216,55
2. Beteiligungen 34.300,00 34.300,00
3. sonstige Finanzanlagen 500,00 500,00
B. Umlaufvermögen 9.751.777,97 9.143.099,62
I. Vorräte 7.009.713,54 6.610.040,76
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.822.876,03 1.688.389,88
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 58.096,09 190.192,43
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.764.779,94 1.498.197,45
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 919.188,40 844.668,98
Bilanzsumme, Summe Aktiva 11.877.399,60 10.841.650,17

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.628.136,87 4.100.523,20
I. gezeichnetes Kapital 511.291,88 511.291,88
II. Gewinnrücklagen 2.823.924,91 2.823.924,91
III. Gewinnvortrag 765.306,41 528.873,98
IV. Jahresfehlbetrag 472.386,33 -236.432,43
B. zur Durchführung der Kapitalerhöhung geleistete Einlagen 708,12 0,00
C. Rückstellungen 501.943,20 439.975,74
D. Verbindlichkeiten 7.746.611,41 6.301.151,23
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.234.682,61 3.465.559,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 2.622,38
3. sonstige Verbindlichkeiten 4.511.928,80 2.832.969,85
Bilanzsumme, Summe Passiva 11.877.399,60 10.841.650,17

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 3.317.521,42 3.624.135,56
2. Personalaufwand 2.550.714,32 2.311.385,89
a) Löhne und Gehälter 2.125.887,27 1.921.337,14
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 424.827,05 390.048,75
3. Abschreibungen 342.124,86 300.369,02
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 342.124,86 300.369,02
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 855.310,31 733.229,47
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 31.510,17 41.985,72
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 52.236,48 26.474,73
davon aus Abzinsung 5.029,00 5.369,00
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 9.507,18 51.059,55
8. Ergebnis nach Steuern -460.861,56 243.602,62
9. sonstige Steuern 11.524,77 7.170,19
Jahresfehlbetrag 472.386,33 -236.432,43

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1 Allgemeine Angaben

Die Paulsen & Thoms GmbH, Kiel, wird beim Amtsgericht Kiel unter der HRB 2848 KI geführt.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 276 und § 288 HGB wurden in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögenswerte sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer von 3 bis 6 Jahren um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer von 1 bis 20 Jahren um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis EUR 1.000,00 werden in einen Sammelposten eingestellt und über fünf Jahre abgeschrieben, sofern die wirtschaftliche Nutzungsdauer nicht kürzer ist. Nach Ablauf der fünf Jahre wird ein Abgang dieser Vermögensgegenstände unterstellt.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage von versicherungsmathematischen Gutachten nach den Grundsätzen des deutschen Handelsrechts in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes nach dem Teilwertverfahren angesetzt. Der Berechnung der Pensionsrückstellungen wurden die Richttafeln 2018 G von Dr. Heubeck sowie ein Rechnungszins von 1,83 % (Vorjahr: 1,78 %) und ein Rententrend von 0,00 % zugrunde gelegt. Der Rechnungszins ist der nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung durch die Deutsche Bundesbank veröffentlichte Diskontierungszinssatz für Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von 15 Jahren.

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB, für den eine Ausschüttungssperre besteht, beträgt TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 6).

Steuerrückstellungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

3 Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
davon FK-Zinsen
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 81.100,67 0,00 0,00 0,00 0,00 81.100,67
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 81.100,67 0,00 0,00 0,00 0,00 81.100,67
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.417.419,03 1.767.741,94 0,00 1.194.373,94 0,00 2.990.787,03
Summe Sachanlagen 2.417.419,03 1.767.741,94 0,00 1.194.373,94 0,00 2.990.787,03
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 385.216,55 0,00 0,00 0,00 0,00 385.216,55
Beteiligungen 34.300,00 0,00 0,00 0,00 0,00 34.300,00
Genossenschaftsanteile 500,00 0,00 0,00 0,00 0,00 500,00
Summe Finanzanlagen 420.016,55 0,00 0,00 0,00 0,00 420.016,55
Summe Anlagevermögen 2.918.536,25 1.767.741,94 0,00 1.194.373,94 0,00 3.491.904,25
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 60.205,67 9.231,00 0,00 0,00 0,00 69.436,67
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 60.205,67 9.231,00 0,00 0,00 0,00 69.436,67
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.159.780,03 332.893,86 0,00 195.827,94 0,00 1.296.845,95
Summe Sachanlagen 1.159.780,03 332.893,86 0,00 195.827,94 0,00 1.296.845,95
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.219.985,70 342.124,86 0,00 195.827,94 0,00 1.366.282,62
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 11.664,00 20.895,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 11.664,00 20.895,00
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.693.941,08 1.257.639,00
Summe Sachanlagen 0,00 1.693.941,08 1.257.639,00
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 385.216,55 385.216,55
Beteiligungen 0,00 34.300,00 34.300,00
Genossenschaftsanteile 0,00 500,00 500,00
Summe Finanzanlagen 0,00 420.016,55 420.016,55
Summe Anlagevermögen 0,00 2.125.621,63 1.698.550,55

Finanzanlagen

Die Gesellschaft ist zu 100,00 % am Stammkapital (nominal TEUR 250) der Autozentrum Ostufer GmbH, Kiel, beteiligt (Jahresergebnis 2023: TEUR 36). Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 1.048.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich in Höhe von EUR 18.884,55 (Vj.: EUR 12.306,11) um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt DM 1.000.000,00 (EUR 511.291,88). Im Dezember 2023 wurde das Eigenkapital auf Euro umgestellt und um EUR 708,12 auf EUR 512.000,00 erhöht. Die Eintragung der Kapitalerhöhung erfolgte jedoch erst in 2024. Der auf die Kapitalerhöhung schon in 2023 eingezahlte Betrag von EUR 708,12 wird nach dem Eigenkapital gesondert unter dem Posten "Zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlagen" ausgewiesen.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen unter anderem Personalrückstellungen (TEUR 100 sowie Rückstellungen für Gewährleistung (TEUR 40).

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber der Ford Bank von 3.234.682,61 sind durch die Sicherungsübereignung der finanzierten Fahrzeuge gesichert.

4 Sonstige Angaben

Organe

Geschäftsführung

Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Gesellschaft war bis zum 31. Dezember 2023 Herr Günter F. Schulz, Kronshagen. Neuer alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer ab dem 1. Januar 2024 ist Herr Mark Carija, Achterwehr.

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Verweis auf die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2023
Anzahl
2022
Anzahl
Kaufmännischer Bereich 30 29
Gewerblicher Bereich 19 23
Geringfügig Beschäftigte 3 1
52 53

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB haben nicht bestanden.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3 HGB bestehen grundsätzlich aus einem Pachtvertrag (Laufzeit bis zum 31. Dezember 2033) in Höhe von TEUR 133 p.a.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres ereignet haben und wesentlichen Einfluss auf die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft haben, sind nicht zu benennen.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag von EUR -472.386,33 mit dem Gewinnvortrag von EUR 765.306,41 zu verrechnen und auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Kiel, 9. Januar 2025

gez. Mark Carija, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 07.03.2025 festgestellt.

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