Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
OHL Technologies GmbHLiquidiert
Blumenröder Straße 3A, 65549 Limburg an der Lahn, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Kienböck seit 19.3.2008 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 27.43% | |
| 26.43% |
Ungelöste Beteiligungen (4)
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
OHL Technologies GmbHLimburg an der LahnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008Lagebericht1. Wirtschaftsbericht Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Der weltweit ständig wachsende Bedarf an Energie und der Erneuerungsbedarf wird im Bereich Anlagen-und Apparatebau langfristig für einen guten Markt sorgen. Daran wird auch die momentane Wirtschaftskrise und der Rückgang des Energieverbrauches nichts ändern. Der zunehmende Druck auf die Erzeuger, den CO² Ausstoß zu minimieren, wird zur vorzeitigen Stilllegung alter Anlagen mit schlechtem Wirkungsgrad führen. Der Anteil an erneuerbaren Energien im Erzeugungsmix wird weltweit ansteigen und einen Investitionsschub auslösen. Mit dem ersten Engineeringauftrag für das 50 MW Solarkraftwerk Andasol 3 haben wir uns in diesem Markt positioniert. Wir liefern das Engineering für den Öl- und Wasser-Dampfkreislauf und werden uns auf die nächsten Leistungsstufen (125 MW bzw. 280 MW) vorbereiten. Das von OHL angestrebte Umsatzwachstum auf> 20 Mio. € p.a. in den nächsten 5 Jahren, ist aus den Märkten Energie, Neubau und Reparaturen, Abwärmenutzung und Trocknung zu realisieren. OHL ist in der Lage, mit der thermodynamischen Auslegung, der Konstruktion, sowie der Fertigung alles aus einer Hand liefern zu können. Die Zahl der Wettbewerber hat inzwischen besonders bei Produkten mit geringem Anspruch an die thermodynamischen Auslegungen zugenommen. Mit finanzieller Unterstützung (Projektfinanzierung) ist dieses angedachte Ziel durchaus realistisch. Produktionsbereich Die Auslastung der Produktionskapazitäten zeigte in 2008 eine Vollauslastung. Die Auslastung für 2009 ist zurzeit durch Verschiebung einiger Projektvergaben noch nicht sichergestellt. Durch unser erfahrenes Personal und mit Einstellung von neuen Facharbeitskräften, wird dazu beigetragen, dass wir auch in Zukunft von unseren Kunden durchweg positive Bewertungen bezüglich Qualität der Fertigung bekommen werden. Beschaffungsbereich Die auch im Jahr 2008 bestehenden Liquiditätsprobleme haben bei der Materialbeschaffung zu Terminverzögerungen, sowie zu nicht planbaren Preiserhöhungen, bei unseren Lieferanten geführt. Die inzwischen eingetretene schlechtere Auslastung auf Seiten unserer Lieferanten hat zu einer Entlastung der Preise bei bestehenden Aufträgen geführt und wird auch in unsere Angebote eingepflegt. Investitions- und Finanzierungsbereich Die durchgeführten Investitionen lagen über Plan. Damit konnten Teile des Investitionsstaus aufgelöst werden. Wir werden die Investitionen im Rahmen unserer liquiden Mittel weiterführen. Es ist uns gelungen, einen höheren Avalrahmen zu erlangen. Das Bürgschaftsvolumen ist auf 9,9 Mio. € angestiegen. Aufträge, die über die Laufzeit Cash negativ sind, werden von uns nicht mehr angenommen. Wir werden uns weiterhin bemühen, für unsere Aufträge Projektfinanzierungen zu beschaffen, um nicht wie in der Vergangenheit Lieferantengesteuert zu sein, sondern zum Tagesgeschäft überzugehen und evtl. auch unsere Materiallieferanten mit Skonto bezahlen zu können. Personal- und Sozialbereich Im Durchschnitt waren 69 Mitarbeiter beschäftigt. Zusätzlich bestehen 7 Ausbildungsverhältnisse. In der Zukunft werden wir auf hohe Qualifikation in den Bereichen Konstruktion und Vertrieb unseren Fokus setzen. Für das Geschäftsjahr 2009 werden wir unseren bestehenden Mitarbeiterstamm in der Fertigung qualifizieren, um für die Kundenanforderungen des ständig wachsenden Energie-Marktes gerüstet zu sein. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens Die Vermögenslage hat sich gegenüber dem Vorjahr wesentlich verbessert. Die Gesellschafter haben uns im Jahr 2008, wie auch schon in den vergangenen Jahren, Überbrückungsdarlehen gewährt. Die Ertragslage ist durch die Langfristfertigung insoweit beeinflusst, als ein Umsatz aus einem Auftrag erst bei Fertigstellung bewirkt wird, was im Mehrjahresvergleich zu deutlichen Schwankungen bei den Umsatzerlösen führen kann. Die Gesellschaft weist für das Geschäftsjahr 2008 einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 629,4 (Vorjahr: T€ -1.712,5) aus. Für das Jahr 2009 plant die Gesellschaft einen Jahresüberschuss in Höhe von rd. T€ 733,0 Bei der Bilanzierung wurden alle erkennbaren Risiken auf Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung durch Rückstellungen berücksichtigt. Gesellschaftsrechtliche Änderungen Mit Wirkung zum 07.03.2008 hat der Hauptgesellschafter Gebrüder Schoeller - Beteiligungsverwaltungs-GmbH Anteile in Höhe von 49% an Herrn Dipl.-Ing. Martin Kienböck abgetreten. 2. Voraussichtliche Entwicklung, Darstellung der Risiken und Chancen Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Risiken Nach der Prognose verschiedener Wirtschaftsinstitute wird die Konjunktur der speziellen Zielmärkte der OT, nämlich der Kraftwerksbereich- wie auch der Recycling-Sektor weiter stark bleiben. Der Anteil erneuerbarer Energie wird in den nächsten Jahren stark ansteigen. Im Bereich Wärmetechnik wird es durch eine mögliche Verlängerung der Energiegewinnung aus Kernenergie und die Überalterung bestehender Anlagen vermehrt Investitionen für Ersatzteilkomponenten im Kraftwerkssegment geben und durch Kundenzufriedenheit haben wir bereits mehrere Anfragen für Großkomponenten. Aus dem Neugeschäft für Kernkraftwerke werden wir uns nach Abwicklung des Auftrags Areva Ol3 zurückziehen. Im Bereich Vakuumtechnik hilft uns die Wachstumsrate von mehr als 15% für PET Verbrauch, der weltweit unsere Kunden dazu bringt PET-Müll durch unsere Vakuum-Taumeltrockner zu recyceln. Für das Jahr 2009 hat sich OT folgende Ziele gesetzt: 1. Stärkung unserer Ingenieurtätigkeiten und Qualifizierung unserer Fertigungsmitarbeiter und den verbundenen Bereichen, Schweißtechnik und Qualitätssicherung 2. Festigung und Ausbau der guten Marktposition im Bereich Wärmetechnik 3. Festigung und Ausbau der guten Marktposition im Bereich Vakuumtechnik 4. Besorgung von Wachstumsfinanzierung 5. Verbesserung der Kundenzufriedenheit Insgesamt ist die Gesellschaft mit ihrem Produktprogramm im Markt gut positioniert und verfügt über gute Marktchancen und Wachstum.
Limburg, im Februar 2009 gez. Martin Kienböck BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2008OHL Technologies GmbH, Limburg an der LahnA. Angaben zum Jahresabschluss I. Allgemein Der Jahresabschluss der Ohl Technologies GmbH, Limburg an der Lahn, zum 31. Dezember 2008 wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Soweit für Pflichtangaben ein Wahlrecht besteht, diese in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang aufgeführt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich beibehalten. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt im Rahmen der Grundsätze ordnungsgemäßer Bilanzierung allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Aufwendungen für die Erweiterung des Geschäftsbetriebs wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und ab dem Jahr ihrer Entstehung mit einem Drittel pro rata temporis abgesetzt. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Leistungsbedingter Werteverzehr wird durch planmäßige Abschreibungen pro rata temporis erfasst, die auf der Grundlage steuerlich anerkannter Sätze unter Zugrundelegung der linearen Methode ermittelt werden. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten € 150,00 nicht übersteigen, hat die Gesellschaft die Bewertungsfreiheit gemäß § 6 Abs. 2 EStG durch Sofortabzug in Anspruch genommen. Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, deren Anschaffungskosten € 150,00, aber nicht € 1.000,00 übersteigen, wurde auch in der Handelsbilanz ein Sammelposten gemäß § 6 Abs. 2a EStG (Poolabschreibung) gebildet, der jährlich in Höhe eines Fünftels aufgelöst wird. Von den Bewertungsgrundsätzen des § 252 Abs. 1 HGB wird dabei wegen nachrangiger Bedeutung der hierbei betroffenen Vermögensgegenstände abgewichen. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesene Beteiligung an der OHL Patentverwertungs GmbH & Co. KG wurde aktiviert mit dem Wert der hierfür im Wege der Sacheinlage hingegebenen Patente. Die Bewertung der Patente erfolgte unter Ertragswertgesichtspunkten. Im Berichtsjahr wurde aufgrund einer korrigierten Einschätzung der Ertragsaussichten eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von € 280.000,20 vorgenommen. Die übrigen Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte sind bewertet zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten; der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde beachtet. Bei den langfristigen Fertigungsaufträgen wurden die Sondereinzelkosten der Fertigung und des Vertriebs in die Herstellungskosten einbezogen. Die Erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden im Geschäftsjahr von den Vorräten offen abgesetzt. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Abwertungen angesetzt; dem Ausfall-, Kredit- und Zinsrisiko wurde in Form einer 1 %-igen Pauschalabwertung Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Kapitalrücklage weist andere Zuzahlungen von Gesellschaftern im Sinne des § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in das Eigenkapital aus. Der Wertansatz der sonstigen Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken auf Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag bewertet. III. Erläuterung zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesamten Zugänge, Abgänge, Abschreibungen des Geschäftsjahres sowie die kumulierten Abschreibungen je einzelnen Posten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. 2. Forderungen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von T€ 71 (Vorjahr T€ 69) und sind unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. 3. Verbindlichkeiten Für die Verbindlichkeiten bestehen im üblichen Umfang branchenübliche bzw. Kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten zeigt der nachfolgende Verbindlichkeitenspiegel:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind besichert durch eine Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (€ 1.621.514,36) sowie Raumsicherungsübertragung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (€ 1.071.569,09). In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bzw. gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von T€ 124,8 bzw. T€ 570,2 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten. IV. Außerordentlicher Ertrag
VI. Außerordentlicher Aufwand
B. Sonstige Angaben I. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen im folgenden Umfang:
Aus dem am 21. September 2007 abgeschlossenen Mietvertrag mit der SMR 1 Verwaltungs GmbH über das Betriebsgelände Blumenröder Str. 3 a, 65549 Limburg/Lahn auf die Dauer von 15 Jahren sind vom 1. April 2008 bis zum Ende der Vertragslaufzeit rd. € 7,2 Mio. Mietzahlungen zu leisten. Außerdem ist OHL aufgrund dieses Vertrages verpflichtet, den in den nächsten 15 Jahren notwendigen Instandhaltungsbedarf zu tragen. Ein am 9. März 2007 erstelltes Gutachten der Watts Consultancy Spain SL prognostiziert in den nächsten sieben Jahren einen Instandhaltungsbedarf von rd. T€ 650,0. II. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer: Herr Dipl.-Ing. Martin Kienböck (ab 1. März 2008), Herr Dipl.-Ing. (BA) Ingo Cürten (ab 1. Januar 2009), Herr Lambert Gerhardy (bis 12. März 2008) Herr Kienböck vertritt die Gesellschaft einzeln und ist befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Herr Cürten vertritt die Gesellschaft zusammen mit Herrn Kienböck oder einem Prokuristen gemeinschaftlich. Herr Gerhardy hat die Gesellschaft einzeln vertreten. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. III. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt 2008 wurden gemäß § 267 Abs. 5 HGB (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) 69 (Vorjahr: 88) Arbeitnehmer beschäftigt. Des Weiteren wurden 7 (Vorjahr: 12) Auszubildende beschäftigt. Davon entfallen auf:
IV. Beteiligungsbesitz
Zum Aufstellungszeitpunkt dieses Anhangs haben für die OHL Patentverwaltungs GmbH und OHL Patentverwertungs GmbH & Co.KG noch keine Jahresabschlüsse zum 31. Dezember 2008 vorgelegen.
Limburg an der Lahn, 30. Januar 2009 gez. Martin Kienbück , Geschäftsführer gez. Ingo Cürten, Geschäftsführer Anlagespiegel
BerichtsprüfungBestätigungs-/Versagungsvermerk/BescheinigungstextIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der OHL Technologies GmbH, Limburg a. d. Lahn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort ist ausgeführt, dass auch im Jahr 2008 Liquiditätsprobleme für die Gesellschaft bestanden haben. Voraussetzung für den Fortbestand der Gesellschaft ist, dass die Liquidität jederzeit gesichert bleibt und die zukünftige Liquiditäts- und Ertragslage stabilisiert wird. Weiterhin weisen wir darauf hin, dass die Werthaltigkeit der unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Beteiligung an der OHL Patentverwertungs GmbH & Co. KG von der Werthaltigkeit der im Wege der Sacheinlage eingebrachten Patente abhängig ist. Der Wert der Patente wurde unter Zugrundelegung eines Ertragswertverfahrens ermittelt. Bei dieser Ermittlung wurde eine bestimmte Anzahl von lizenzierten Anlagen zu Grunde gelegt. Inwieweit die geplante Lizenzierungsmenge erreicht werden kann, können wir nicht abschließend beurteilen, insbesondere vor dem Hintergrund, dass bis zum Prüfungszeitpunkt nur vier Anlagen verkauft und noch keine Anlage lizenziert wurde." Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450). Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus. Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Abschlusses und/oder Lageberichtes in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.
Limburg a. d. Lahn, 18. Februar 2009 MNT
Revision und Treuhand GmbH
gez. Egon Herz, Wirtschaftsprüfer gez. Andreas Offermann, Wirtschaftsprüfer |
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