Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 69402
Eingetragen
15.1.2013
Branche
Verwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für DritteVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und WohnungenErbringung von haushaltsbezogenen Dienstleistungen
Gegenstand
Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Bewirtschaftung von Immobilien, insbesondere Energiedienstleistungen, Telekommunikationsdienstleistungen, Verbrauchserfassungstechnik sowie haushalts- und mieternahe Dienstleistungen, z.B. Pflege- und Betreuungsservices, etc..

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Peter Heine
seit 21.12.2022
Prokura
Volker Zaksek
seit 20.7.2022
Prokura
Hans-Jörg Schmidt
seit 11.1.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
WSG Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft mit beschränkter Haftung
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

WSG Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft mit beschränkter Haftung
Germany
500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

WSG Dienstleister GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.066.709,50 1.255.856,19
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 50.954,28 102.980,70
II. Sachanlagen 1.015.755,22 1.152.875,49
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 306.580,61 312.100,13
2. technische Anlagen und Maschinen 512.624,24 586.978,88
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 196.550,37 253.796,48
B. Umlaufvermögen 4.968.763,36 4.239.101,14
I. Vorräte 1.131.813,52 1.097.798,00
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 8.736,89 12.316,04
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.123.076,63 1.085.481,96
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.004.260,92 1.088.453,57
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 854.883,60 937.857,70
2. sonstige Vermögensgegenstände 149.377,32 150.595,87
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.832.688,92 2.052.849,57
C. Rechnungsabgrenzungsposten 36.420,63 33.089,90
Summe Aktiva 6.071.893,49 5.528.047,23

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 500.000,00 500.000,00
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 500.000,00 500.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
B. Rückstellungen 870.754,00 877.804,00
1. sonstige Rückstellungen 870.754,00 877.804,00
C. Verbindlichkeiten 4.658.947,83 4.093.809,90
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 82.799,33 40.475,18
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.480.221,53 1.288.559,71
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.635.265,45 2.081.042,25
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 206.516,41 505.316,93
5. sonstige Verbindlichkeiten 254.145,11 178.415,83
D. Rechnungsabgrenzungsposten 42.191,66 56.433,33
Summe Passiva 6.071.893,49 5.528.047,23

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Betriebsergebnis 205.174,04 303.028,32
a) Rohergebnis 4.858.106,24 4.860.506,95
Gesamtleistung 5.017.979,33 5.030.420,37
Umsatzerlöse 5.035.235,76 5.036.380,60
Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -17.256,43 -5.960,23
sonstige betriebliche Erträge 118.464,04 120.053,38
Materialaufwand 278.337,13 289.966,80
Aufwendungen für bezogene Leistungen 278.337,13 289.966,80
b) Personalaufwand 3.090.951,94 3.074.061,01
Löhne und Gehälter 2.525.902,48 2.536.209,35
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 565.049,46 537.851,66
soziale Abgaben 507.889,95 478.130,48
davon Aufwendungen für Altersversorgung 57.159,51 59.721,18
nicht zuordenbar 57.159,51 59.721,18
c) Abschreibungen 219.728,48 237.920,98
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 219.728,48 237.920,98
d) sonstige betriebliche Aufwendungen 1.342.251,78 1.245.496,64
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis -22.934,09 -28.827,46
a) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14,77 83,74
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 22.948,86 28.911,20
3. Ergebnis nach Steuern 182.239,95 274.200,86
4. sonstige Steuern 11.360,31 18.884,21
5. Verlust- bzw. Gewinnabführung (Tochter) -170.879,64 -255.316,65
a) aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 170.879,64 255.316,65
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der WSG Dienstleister GmbH, Düsseldorf, eingetragen im Handelsregister B des Amtsgerichts Düsseldorf unter HRB 69402, wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den aktuellen handelsrechtlichen Bestimmungen (§§ 266, 275 HGB).

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Bei der WSG Dienstleister GmbH handelt es sich um eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind unverändert folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt worden:

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die Immateriellen Vermögensgegenstände werden mit Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Die von dem Gesellschafter entgeltlich erworbenen Lizenzen werden linear über die verbleibende Restnutzungsdauer abgeschrieben. Die neu entgeltlich erworbenen Lizenzen werden linear über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben.

Sachanlagen

Der Ansatz des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten. Anschaffungskostenminderungen werden abgesetzt. Es kommt die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Die Abschreibungssätze richten sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer bei den Gebäuden beläuft sich auf 33 ⅓ Jahre.

Technische Anlagen und Maschinen werden über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 8 bzw. 20 Jahren abgeschrieben.

Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Betriebs- und Geschäftsausstattung richtet sich nach der AfA-Tabelle für die allgemein verwendbaren Anlagegüter (AfA-Tabelle "AV").
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen € 250,00 und € 1.000,00 werden im Jahr des Zugangs nach § 6 Abs. 2a EStG in einem Sammelposten eingestellt und linear über fünf Jahre abgeschrieben.

Die von dem Gesellschafter entgeltlich erworbenen Sachanlagen werden linear über die verbleibende Restnutzungsdauer abgeschrieben.

Vorräte

Als unfertige Leistungen werden die noch nicht mit den Kunden abgerechneten Leistungen aus Wärmelieferung ausgewiesen.

Das Heizmaterial wird zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.

Forderungen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Individuelle Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihren Nominalbeträgen angesetzt.

Sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen werden entsprechend § 249 Abs. 1 HGB für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen sind bei der Bewertung berücksichtigt worden.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind jeweils im Einzelnen mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Ausgewiesen werden im Voraus erhaltene Aufwendungszuschüsse für Wärmelieferung.

C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

 I. Bilanz

1. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderung gegenüber der Gesellschafterin WSG Wohnungs- und Siedlungs- GmbH, Düsseldorf, aus dem Cash-Pooling mit T€ 838 (Vorjahr: T€ 909) und aus Lieferungen und Leistungen mit T€ 17 (Vorjahr: T€ 28).

2. In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Darlehen von T€ 13 (Vorjahr: T€ 15) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.

3. In der Position "Sonstige Vermögensgegenstände" sind keine Beträge enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen.

4. Die Verbindlichkeiten von T€ 4.659 (Vorjahr: T€ 4.094) haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

5. Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin WSG Wohnungs- und Siedlungs- GmbH, Düsseldorf, aus Lieferungen und Leistungen mit T€ 36 (Vorjahr: T€ 233) und aus dem Ergebnisübernahmevertrag mit T€ 171 (Vorjahr: T€ 255).

6. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern mit T€ 88 (Vorjahr: T€ 80) enthalten.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

Es sind keine wesentlichen und/oder periodenfremden Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung angefallen.

Zinsergebnis

Die Position "Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen" beinhaltet mit T€ 11 Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen (Vorjahr: T€ 13).

Ergebnisabführung

Aufgrund des Ergebnisübernahmevertrages zwischen der WSG Wohnungs- und Siedlungs-GmbH und der WSG Dienstleister GmbH vom 22. Januar 2013 wird der Jahresüberschuss von T€ 171 an die WSG Wohnungs- und Siedlungs-GmbH abgeführt.

D. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:

Mietvertrag 617 T€ (2024-2027)
Leasing - Firmenfahrzeuge  59 T€ (2024-2026)
Leasing - Betriebsausstattung 137 T€ (2024-2028)

Haftungsverhältnisse

Es bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne der §§ 251 und 268 Abs. 7 HGB.

Beschäftigte Arbeitnehmer

Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:

  Voll-
beschäftigte
Teilzeit-
beschäftigte
Kaufmännische Mitarbeiter 24 3
Technische Mitarbeiter 5 1
Geringfügig Beschäftigte - 1
  29 5

Außerdem wurden durchschnittlich zwei Auszubildende beschäftigt.

Altersversorgung

Für die Angestellten besteht eine zusätzliche Altersversorgung bei der VBLU. Der derzeitige Umlagesatz beträgt 6,9 %. Das VBLU-pflichtige Arbeitsentgelt betrug im Geschäftsjahr T€ 1.220. Es wird erwartet, dass die derzeitigen Beiträge zukünftig steigen werden.

Mitglieder der Geschäftsführung

Hans-Jörg Schmidt, Meerbusch

 

Düsseldorf, den 08. Mai 2024

Bestätigungsvermerk

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der WSG Dienstleister GmbH, Düsseldorf, unter dem Datum vom 08. Mai 2024 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die WSG Dienstleister GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der WSG Dienstleister GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild derVermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems derGesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schlusskommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls dieseAngaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Düsseldorf, 08. Mai 2024

DOMUS Steuerberatungs-AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Daniel Ranker              Ralf Meier

Wirtschaftsprüfer              Wirtschaftsprüfer

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