PEC Project Engineers & Consultants GmbH

Uhlandstraße 14, 70182 Stuttgart, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 760508
Eingetragen
10.12.2008
Branche
UnternehmensberatungErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Gegenstand
Die Beratung von Unternehmen in den Bereichen Projekt- und Informationsmanagement sowie bei allgemeinen Managementaufgaben und alle damit verbunden Geschäfte und Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dominik Dolfen
seit 14.9.2018
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

15 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 15 angezeigt

Düsseldorf
8.000 €
32.00%
Aachen
8.000 €
32.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PEC Project Engineers & Consultants GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der PEC Project Engineers & Consultants GmbH, Stuttgart

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Gegenstand des Unternehmens ist die Beratung von Unternehmen in den Bereichen Projekt- und Informationsmanagement sowie bei allgemeinen Managementaufgaben und alle damit verbundenen Geschäfte und Tätigkeiten.

Wir erbringen unsere Dienstleistungen schwerpunktmäßig im Inland über unsere Zweigniederlassungen (Punkt IV.) Die Leistungen für den amerikanischen Markt erbringt unsere Tochtergesellschaft PEC project engineers & consultants Corp.

2. Forschung und Entwicklung

Augenmerk gilt der Weiterentwicklung und Optimierung von "klassischen" Methoden des Projekt- und Prozessmanagements sowie der Übertragbarkeit von agilen Methoden (z.B. aus der Software-Entwicklung) auf Anwendungsfälle in der Automobilindustrie.

Die Entwicklungstätigkeit erfolgt im Rahmen von Pilotprojekten, die zum Teil mit unseren Kunden durchgeführt werden und nach Abschluss in eine Review und "Lessons learned" Phase überführt werden.

Wir sind nach ISO 9001:2015 zertifiziert.

Darüber hinaus gab es im Jahr 2021 für das Unternehmen eine Umweltmanagement Zertifizierung nach ISO 14001:2015.

Zudem ist der Standort Wolfsburg TISAX zertifiziert.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Berichtsjahr besser als zu Jahresbeginn erwartet und wuchs mit 2,7% zwar etwas langsamer als im Vorjahr (3%), jedoch nur leicht unter dem langfristigen Trend. Die wachstumsdämpfenden Effekte einer markanten und synchronen Straffung der Geldpolitik vieler Notenbanken wurden dabei durch positive Impulse vonseiten der Fiskalpolitik und niedrigere Energie- und Rohstoffpreise abgemildert. Allerdings gab es deutliche Unterschiede zwischen und teils auch innerhalb der einzelnen Regionen. Die unerwartete Widerstandskraft der US-Wirtschaft in Anbetracht der massiven geldpolitischen Straffung war der Hauptgrund für diese positive Entwicklung, aber auch einige große Schwellenländer wie Indien oder Brasilien konnten die Erwartungen übertreffen. Dagegen zeigten sich die Volkswirtschaften Europas und Chinas eher schwach. In diesem Umfeld verlangsamte sich auch der Welthandel und schrumpfte im Vergleich zum Vorjahr um rund 2%. Die US-Wirtschaft trotzte im Berichtsjahr erfolgreich den Rezessionsrisiken. Obwohl die US-Zentralbank Fed ihren Leitzins im Jahresverlauf um weitere 100 Basispunkte auf 5,5% anhob, blieb das Wachstum robust. Vor allem der private Konsum expandierte dynamisch, unterstützt durch großzügige Fiskalprogramme und Ersparnisse aus Pandemiezeiten. Außerdem ging die Inflationsrate weiter zurück und lag mit durchschnittlich 4,1% deutlich unter dem Vorjahr, wenn auch nach wie vor über dem Zielwert der Fed. Zusammen mit kräftigen Lohnzuwächsen unterstützte diese Entwicklung die verfügbaren Einkommen. Im Gesamtjahr beschleunigte sich das Wachstum der US-Wirtschaft dank der robusten Inlandsnachfrage folglich auf 2,5%. In der Eurozone entwickelte sich die Wirtschaft deutlich verhaltener, obwohl die enormen Belastungen durch hohe Energiepreise gegenüber dem Vorjahr spürbar nachließen. Trotzdem blieb der Industriesektor massiv unter Druck und schrumpfte im Gesamtjahr deutlich. Der private Konsum stagnierte über weite Strecken angesichts weiterhin hoher, wenn auch rückläufiger Inflationsraten und steigender Zinsen. Die Inflation in der Eurozone lag im Jahresdurchschnitt mit 5,4% nach wie vor deutlich über dem Notenbankziel von rund 2 %, sodass auch die Europäische Zentralbank an ihrem Kurs der geldpolitischen Straffung festhielt; der Leitzins stieg im Jahresverlauf um weitere 200 Basispunkte auf 4,5%. Nachdem die Wirtschaft der Eurozone im ersten Halbjahr, auch dank Aufholeffekten nach der Pandemie und nachlassender Lieferkettenstörungen, noch ein kleines Wachstum verzeichnen konnte, ging die Wirtschaftsleistung in der zweiten Jahreshälfte wieder leicht zurück. Im Gesamtjahr ergab sich damit lediglich ein Plus von 0,5%. Die chinesische Wirtschaft startete nach dem Ende der »Null-COVID«-Maßnahmen mit einer kräftigen Erholung ins Jahr, konnte diese Dynamik allerdings nicht aufrechterhalten. Vor allem die ausgeprägte Schwäche im Immobiliensektor und die damit verbundene Vertrauenskrise bei den Verbrauchern dämpften die Erholung. Dank staatlicher Stützungsmaßnahmen und geldpolitischer Lockerung wurde das ausgerufene Wachstumsziel mit 5,2% dennoch erreicht. Anders als in den USA und Europa sah sich die chinesische Wirtschaft eher mit leicht deflationären Tendenzen konfrontiert, und die Verbraucherpreise legten im Gesamtjahr um nur 0,2% zu.

Energie- und Rohstoffpreise

Die Preise für Öl und Gas gingen im Vergleich zu den Rekordniveaus des Vorjahres deutlich zurück, waren aber nach wie vor sehr volatil. Der Ölpreis fiel zum Jahresende unter die Marke von 80 USD je Barrel und lag damit fast 9% unter dem Niveau am Vorjahresende, im Jahresdurchschnitt lag der Preis rund 17% unter dem Vorjahr. Auch der europäische Gaspreis gab spürbar nach. Zum Jahresende lag der Preis mit rund 32 € fast 60% niedriger als zum Jahresende 2022, blieb damit aber weiterhin über den Niveaus vor der Pandemie. Auch die Preise für industrielle Rohstoffe gaben im Jahresverlauf tendenziell nach und lagen zuletzt knapp 3% niedriger als am Vorjahresende.

Automobilmärkte

Die oben beschriebenen Rahmenbedingungen prägten auch die Entwicklung des weltweiten Automobilmarkts im zurückliegenden Jahr. Allerdings konnten sich die Absatzmärkte ein Stück weit von der gesamtwirtschaftlichen Verlangsamung abkoppeln. Denn vor allem die Normalisierung der weltweiten Automobilproduktion sowie die teilweise noch vorhandenen Auftragspolster aus Pandemiezeiten förderten die Absatzentwicklung im letzten Jahr. Dagegen zeichnete sich vielerorts im Jahresverlauf eine schwächer werdende Marktnachfrage von Kundenseite ab. Insgesamt bewegte sich der weltweite Pkw-Markt in diesem Umfeld deutlich über dem Vorjahresniveau. Dieser weltweite Anstieg wurde von einer breiten regionalen Basis getragen. Der europäische Markt erholte sich spürbar und verzeichnete im Vergleich zum geringen Vorjahresvolumen ein deutliches Wachstum von 14%. Der US-amerikanische Markt für Pkw und als leichte Nutzfahrzeuge zugelassene SUVs sowie Vans lag mit einem Anstieg von 12% ebenfalls deutlich über dem Vorjahresniveau. Ein leichter Zuwachs von rund 6% war im chinesischen Markt zu verzeichnen. Die genannten Einflussfaktoren prägten auch die Entwicklung wichtiger Transporter-Absatzmärkte. In Europa verzeichneten sowohl das kombinierte Marktsegment der mittelgroßen und großen Transporter als auch das Segment der kleinen Transporter einen deutlichen Marktanstieg. Der US-amerikanische Markt für große Transporter bewegte sich ebenfalls deutlich über dem Vorjahresniveau. Auch in China übertrafen die Verkaufszahlen im Segment der mittelgroßen Transporter das Vorjahresniveau deutlich. Dort war das Wachstum aber vor allem durch die Markteinführung neuer Fahrzeugmodelle relevanter Wettbewerber bestimmt.

Geschäftsverlauf

Im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 konnte PEC eine Vielzahl neuer Projekte begleiten und sich in den automobilen Wandel (siehe III. Prognosebericht) einbringen. Wir haben uns personell und fachlich im Team entsprechend verstärken und ausrichten können.

Das Unternehmen erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 ein Betriebsergebnis (inkl. sonstiger Steuern gerechnet) in Höhe von 2.114 T€ (Vorjahr 2.272T€) und lag damit 158 T€ unter dem Vorjahr.

Die Personalaufwendungen stiegen um 1.752 T€ gegenüber dem Vorjahr auf T€ 18.195 an. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich auf 2.473 T€. Die Abschreibungen sind um 113 T€ gesunken.

Das Jahresergebnis war mit 1.502 T€ um 60 T€ niedriger als im Vorjahr. Prozentual hat sich das Jahresergebnis um 0,8 %-Punkte auf 6,5 % der Gesamtleistung verschlechtert.

2. Lage

a) Ertragslage

Bei einem Jahresüberschuss von T€ 1.502 (Vorjahr T€ 1.562) hat sich die operative Ertragslage der Gesellschaft leicht verschlechtert. Die Umsatzerlöse erhöhten sich entsprechend unserer Prognose um T€ 2.204 auf T€ 23.087. Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen war im Berichtsjahr eine Reduzierung, um T€ 163 zu verbuchen. Die Personalaufwendungen sind um T€ 1.752 gestiegen. Insbesondere lag dies an dem Anstieg der Mitarbeiteranzahl und entsprechender Bonuszahlungen. Ebenfalls ist der Materialaufwand um T€ 207 und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um T€ 349 gestiegen. Bei Letzteren wirkten sich insbesondere höhere Werbe-, Reise- und Fahrzeugkosten negativ aus. Das Betriebsergebnis reduzierte sich insgesamt um T€ 155 gegenüber dem Vorjahr.

Unter Berücksichtigung der Ertragsteuer Aufwendungen i.H.v. T€ 639 konnte schließlich der genannte Jahresüberschuss von T€ 1.502 ausgewiesen werden.

b) Finanzlage

Bei einem Jahresüberschuss von T€ 1.501 erzielte die Gesellschaft einen Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 2.141. Aus der üblicherweise geschäftszweigbedingten geringen Investitionstätigkeit ergab sich im Berichtsjahr ein Abfluss von T€ 85. Dieser Abfluss resultierte im Wesentlichen aus der Auszahlung für Investitionen in das Finanzanlagevermögen, als auch in das Sachanlagevermögen. Ein Saldo aus der Finanzierungstätigkeit ergab sich aufgrund der Tilgung und Zinslast des KFW-Darlehens. Der Finanzmittelfonds erhöhte sich insgesamt um T€ 652 und belief sich zum Bilanzstichtag auf T€ 1.943. Er besteht ausschließlich aus den liquiden Mitteln.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich gegenüber dem Vorjahr leicht verändert dar. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 48,6 % auf 59,9 %. Die Bilanzsumme verminderte sich leicht um T€ 222. Wesentliche Veränderungen auf der Aktivseite waren der Rückgang Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, der Anstieg der Forderungen im Verbundbereich, als auch der Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände. Die liquiden Mittel sind dabei um T€ 651 gestiegen. Auf der Passivseite sind neben der Erhöhung des Eigenkapitals i.H.v. T€ 1.502 auch die Tilgung von Kreditverbindlichkeiten i.H.v. T€ 1.334 nennenswert.

III. Prognosebericht

Die Prämissen zu den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und zur Entwicklung der Automobilmärkte sind weiterhin von außergewöhnlicher Unsicherheit geprägt. Neben unerwarteten makroökonomischen Entwicklungen können insbesondere aus geopolitischen und handelspolitischen Ereignissen Unsicherheiten für die Weltwirtschaft und die Geschäftsentwicklung der PEC GmbH entstehen. Hierzu zählt unter anderem der aktuelle Nahostkonflikt, der Russland-Ukraine-Krieg und weitere mögliche regionale Krisen. Darüber hinaus sind vor allem eine Verschärfung der Spannungen zwischen den USA und China sowie eine weitere Eintrübung der politischen Beziehungen zwischen der Europäischen Union und China als Unsicherheitsfaktoren zu nennen.

Neuerliche Störungen der Lieferketten und insbesondere Verfügbarkeitsengpässe kritischer Komponenten bleiben wesentliche Risikofaktoren bei unseren Kunden. Auch stark steigende Energie- und Rohstoffpreise, höher als erwartet ausfallende Inflationsraten und Zinsen, mögliche Verwerfungen an den Finanzmärkten sowie eine noch ausgeprägtere Abschwächung des Wirtschaftswachstums einzelner Regionen können Einfluss auf die Entwicklung der Weltwirtschaft und der Automobilmärkte haben.

All diese Faktoren werden die weltweite Nachfrage belasten, weshalb wir nur ein moderates Wachstum für die Weltwirtschaft im Jahr 2024 erwarten.

Die Automobilbranche befindet sich allerdings weiterhin in einem tiefgreifenden Wandel, den wir aktiv mitgestalten wollen. Die neuen Anforderungen der Elektromobilität, Digitalisierung und einer CO 2 -neutralen Fahrzeugherstellung bieten uns viele neue und spannende Themenfelder, die wir fachmännisch betreuen können. Die Aufwände unserer Kunden im Automobilsektor in Richtung Entwicklung eigener Betriebssysteme zum Beispiel führt zu einer Vielzahl neuer Projekte, die seitens der PEC begleitet werden. Außerdem gibt es schon jetzt einen immensen Bedarf in der Planung und Steuerung von Entwicklungsprojekten in HV-Batterieumfeld, um die Anforderungen an Reichweite und Lebensdauer in der e-Mobilität zu erfüllen.

Wir erwarten nach derzeitigen Erkenntnissen für 2024 eine moderate Umsatzsteigerung von etwa 10,00 % und damit einhergehend ein entsprechend verbessertes Ergebnis.

IV. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen bestehen derzeit in Düsseldorf, Friedrichshafen, München und in Wolfsburg. Im Jahr 2023 wurde eine weitere Zweigniederlassung in Bremen gegründet, um Mitarbeiter bei neuen Kunden gezielt einsetzen zu können.

V. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Ertragsorientierte Risiken

Ein wesentliches Risiko für den weiteren Verlauf ist der Ukraine-Russland Krieg oder, im schlimmsten Falle, die Ausweitung auf weitere Länder. Darüber hinaus hat sich der Wettbewerb in der Dienstleistungsbranche in den letzten Jahren noch weiter verstärkt. Es ist abzusehen, dass Lieferketten nachhaltig verzögert und gestört sind. Als Risiko ist auch die Versorgungskrise zu bewerten. Gerade in der Transport- und Logistik Berufsbranche war die Auftragssituation in der jüngsten Vergangenheit gering, was dazu geführt hat, dass viele Mitarbeiter*innen den Berufszweig gewechselt haben. Dies hatte zur Folge, dass Teile verzögert oder gar nicht geliefert und somit nicht verbaut werden konnten. Dies brachte für viele unserer Kunden einen geringeren Umsatz mit sich und im Umkehrschluss weniger Budget für Subunternehmen. Erschwerend kommt hinzu, dass durch den hohen Anstieg der Inflationsrate die Personalkosten zwangsläufig angehoben werden müssen.

Dennoch zeichnet sich bislang in 2024 wieder eine verstärkte Nachfrage ab. Auch werden geplante Umstrukturierungen seitens unserer Kunden neue Themenbereiche eröffnen, in denen wir uns positionieren können.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Durch die stabile Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation stehen der Gesellschaft ausreichende Mittel zur Verfügung, so dass Liquiditätsrisiken auch in Zeiten der Krise nicht bestehen. Zur Absicherung hatte die Gesellschaft in 2020 zusätzlich einen KfW-Kredit zur Absicherung der Zahlungsfähigkeit aufgenommen, welche größtenteils in kurzzeitig verfügbaren Anlagestrategien investiert wurde.

Sowohl auf der Absatzseite als auch auf der Einkaufsseite werden fast keine Fremdwährungsgeschäfte getätigt, so dass keine potenziellen Währungsrisiken bestehen, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft negativ beeinflussen können.

Die weiterhin bestehenden Sanktionen gegenüber Russland haben kaum spürbare Auswirkungen auf unseren Kundenstamm.

Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Wir verfügen über einen solventen Kundenstamm. Zu Forderungsausfällen ist es bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht in nennenswertem Umfang gekommen. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit der Kundschaft. Darüber hinaus wird versucht die Anzahl an Kunden stetig zu erweitern und neue Branchen zu erschließen.

Verbindlichkeiten werden regelmäßig innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeder Art. Liquiditätsplanungen erfolgen aufgrund eines rollierenden Liquiditätsplans, der permanent angepasst wird und aufgrund dessen Geldmitteldispositionen gesteuert werden.

2. Chancenbericht

Wie bereits im Prognosebericht erwähnt, bewirkt der Personalabbau bei unseren Kunden im Zuge der Corona-Pandemie einen starken Bedarf an qualifizierten externen Beratern, die Erfahrungen in den neuen Antriebstechnologien (e-Mobilität, Wasserstoff) haben. Das wird für die PEC GmbH die größte Chance auf Steigerung der Umsätze sein. Als weitere Chance sehen wir, dass Themen, die aufgrund des Lieferverzuges pausiert wurden in Kürze wieder aufgenommen werden müssen. Auch für die weiterhin notwendigen Weiterentwicklungen von Verbrennungsmotoren in Richtung EU7 verfügen unsere Kunden in der Regel nicht mehr über die benötigten Kapazitäten, so dass auch dieser Bereich für die PEC in den kommenden Jahren ein großes Wachstumspotential bietet.

3. Gesamteinschätzung

Unsere Vertriebsaktivitäten zeigen weiterhin Erfolge und lassen uns trotz der weiterhin unsicheren Situation positiv in die Zukunft blicken. Zudem versprechen wir uns weiterhin durch die Neugestaltung des Partnermodells und der Umstrukturierung des Organisationsmodells die Synergien besser zu nutzen und agiler und innovativer an Themengebiete heranzutreten.

Es gibt Risiken, aber keine solchen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten.

 

Stuttgart, den 27.03.2024

Unterschrift der Geschäftsführung

Ingo Lipa

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 7.050.139,16 7.050.028,70
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8.434,70 3.150,00
II. Sachanlagen 720.474,54 761.398,54
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 571.854,54 581.255,54
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 148.620,00 180.143,00
III. Finanzanlagen 6.321.229,92 6.285.480,16
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 89.193,35 89.193,35
2. Sonstige Finanzanlagen 6.232.036,57 6.196.286,81
B. Umlaufvermögen 7.047.714,09 7.277.622,31
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.104.871,20 5.986.159,44
1. Forderungen gegen Gesellschafter 60.327,66 43.798,80
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 23.728,90
3. sonstige Vermögensgegenstände 5.020.814,64 5.942.360,64
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.942.842,89 1.291.462,87
C. Rechnungsabgrenzungsposten 105.407,57 98.208,54
Summe Aktiva 14.203.260,82 14.425.859,55

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 8.509.845,92 7.008.464,40
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 6.983.464,40 5.422.404,95
III. Jahresüberschuss 1.501.381,52 1.561.059,45
B. Rückstellungen 676.678,92 1.216.241,15
C. Verbindlichkeiten 5.016.735,98 6.201.154,00
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.333.333,38 4.666.666,70
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.333.336,00 1.333.336,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.999.997,38 3.333.330,70
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 9.855,93 10.051,46
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 9.855,93 10.051,46
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.911,53 38.371,07
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 31.459,54
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 6.911,53 6.911,53
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.666.635,14 1.486.064,77
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.251.187,79 988.053,73
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 415.447,35 498.011,04
Summe Passiva 14.203.260,82 14.425.859,55

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 22.878.046,33 21.044.390,17
2. Personalaufwand 18.195.410,47 16.443.283,43
a) Löhne und Gehälter 15.427.663,62 13.933.305,35
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.767.746,85 2.509.978,08
davon für Altersversorgung 122.199,30 120.836,88
3. Abschreibungen 85.350,00 198.398,16
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 85.350,00 198.398,16
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.473.441,05 2.123.759,53
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 769,22 3.366,88
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 98.907,54 35.310,48
davon aus verbundenen Unternehmen 53,46
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.173,86 1.918,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 73.612,26 89.692,16
davon an verbundene Unternehmen 41,10 273,64
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 23.940,00 27.380,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 638.884,54 658.284,68
9. Ergebnis nach Steuern 1.512.429,41 1.568.200,69
10. sonstige Steuern 11.047,89 7.141,24
11. Jahresüberschuss 1.501.381,52 1.561.059,45

Anhang zum 31. Dezember 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: PEC Project Engineers & Consultants GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Stuttgart
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Stuttgart
Register-Nr.: 760508

Übrige allgemeine Angaben

Die PEC GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 GmbH.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Soweit Angaben unterlassen werden, (§286 HGB), wird hierauf an entsprechender Stelle hingewiesen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

- Wertpapiere des Anlagevermögens zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Liquide Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt, Rechnungsabgrenzungsposten mit den Aufwendungen, welche auf Folgeperioden entfallen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt, Schätzverfahren kommen nicht zur Anwendung.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden sofort abgeschrieben und im Jahr des Zugangs als Abgang ausgewiesen.

Angaben zu Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf € 3.390.000,00 (Vorjahr: € 3.390.000,00). Im Jahr 2021 erfolgte im Rahmen eines Mitarbeiterbeteiligungsmodells eine Neugestaltung der Gesellschaftsverhältnisse. Im Rahmen der Anteilsübernahmen wurden den Gesellschaftern Darlehen gewährt. Die Darlehen sind bis zum 31. Dezember 2026 tilgungsfrei und sind dann bis zum 31. Dezember 2031 zurückzuführen. Zinssatz für das Darlehen ist der Referenzzins zum 31.12. eines jeden Jahres zzgl. 50 Basispunkte, jedoch mindestens 1 % und maximal 1,5 %.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt € 40.296,58 (Vorjahr: € 32.579,30) und betrifft die Sonstigen Vermögensgegenstände.

Angaben zu Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderung geht auf ein Verrechnungskonto zurück.

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf € 60.327,66 (Vorjahr: € 43.798,80) und betrifft die Sonstigen Vermögensgegenstände.

Sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden größere Beträge für noch nicht vereinnahmte Forderungen gegenüber Krankenkassen, Personal und Ämtern ausgewiesen.

Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter.

Als antizipative Posten (§268 Abs. 4 S.2) sind Körperschaftsteuerguthaben in Höhe von € 22.471,41 und Ansprüche auf Gewerbesteuerrückerstattungen mit € 6.779,00 enthalten.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Hierunter fällt die Rückstellung für Personalkosten i.H.v. € 508.074,44. Hinzu kommt die Urlaubsrückstellung i.H.v. € 112.265,20, für Aufbewahrungspflichten i.H.v. € 3.000,00, eine Rückstellung für noch nicht eingegangene Nebenkosten-Abrechnungen i.H.v. € 5.000,00, als auch die Rückstellung für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses i.H.v. € 27.500,00. Ebenfalls findet sich hier die Rückstellung des Umsatz Bonus von Kunden i.H.v. € 20.839,28.

Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen

In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Aufgrund der Aufnahme eines KFW-Darlehens ergeben sich im Berichtsjahr Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bis 1 Jahr i.H.v. € 1.333.336,00, Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit zwischen 1 - 5 Jahren in Höhe von € 1.999.997,38 € und Verbindlichkeiten größer 5 Jahre i.H.v. € 0,00.

Zudem hat die PEC GmbH eine Kautions-Verbindlichkeit gegenüber verbundene Unternehmen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr i.H.v. € 6.911,53.

Hinzu kommt bei den sonstigen Verbindlichkeiten die Abfindungs-Verbindlichkeit an den ehemaligen Gesellschafter-Geschäftsführer und an einen ehemaligen Mitarbeiter mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr i.H.v. € 415.447,35.

Alle übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit unter einem Jahr. Sicherheiten wurden hierfür nicht gewährt.

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf € 9.855,93 (Vorjahr: € 10.051,46).

Angaben zu in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltenen Beträgen

Es sind enthalten, Verbindlichkeiten aus Lohnsteuern in Höhe von € 362.095,70 (Vj.: € 306.160,76), Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer in Höhe von € 192.518,11 (Vj.: € 350.001,76), festgesetzt Ertragsteuern € 301.798,51 (Vj.: € 0,00) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von € 32.573,74 (Vj.: € 25.537,79).

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung besonderer Aufwendungen und Erträge

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von € 29.966,12 und periodenfremde Erträge in Höhe von € 12.616,56 enthalten. Die Erträge aus der Währungsumrechnung belaufen sich auf € 1.318,79, die Aufwendungen heraus belaufen sich auf € 0,00 Die Aufwendungen wurden im Posten sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst, die Erträge in den sonstigen betrieblichen Erträgen.

In den Zinsaufwendungen enthalten sind Aufzinsungsaufwendungen in Höhe von € 23.940,00 (Vj.: € 27.380,00).

Sonstige Angaben

Unter die sonstigen finanziellen Verpflichtungen fallen insbesondere die Aufwendungen für die Mietzahlungen von Büroflächen und Apartments mit einer Jahreskaltmiete für das Geschäftsjahr 2024 i.H.v. € 334.128,12. Hinzu kommen die Leasinggebühren für die betriebsnotwendigen PKW's mit einer Jahressumme für 2024 i.H.v. € 331.525,60.

Anteilsbesitz

Die PEC GmbH hält darüber hinaus folgende Anteile an Tochterunternehmen:

PEC Business Solutions GmbH:

Die PEC GmbH ist zu 100,00 % an diesem Tochterunternehmen beteiligt. Die PEC Business & Solutions GmbH, Düsseldorf weist unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses 2023 i.H.v. € 552,73 und dem Gewinnvortrag i.H.v. € 961,13 ein Eigenkapital zum 31.12.2023 von insgesamt € 26.513,86 aus.

PEC PROJECT ENGINEERS & CONSULTANTS CORP., Farmington/USA:

Die PEC GmbH ist am gezeichneten Kapital des amerikanischen Tochterunternehmens i.H.v. USD 5.000,00 mit 100,00 % beteiligt. Zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung der PEC Project Engineers & Consultants GmbH war der Jahresabschluss 2023 der PEC project engineers & consultants Corp. noch nicht finalisiert. Die PEC Corp. weist unter Berücksichtigung der Kapitalrücklage i.H.v. 70.000,00 USD, des Jahresüberschusses 2022 i.H.v. USD 220.660,91 und dem Gewinnvortrag vor Verwendung i.H.v. USD 326.697,94 ein Eigenkapital zum 31.12.2022 von insgesamt USD 622.358,85 aus.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2023 wurden 226 Arbeitnehmer beschäftigt (Vorjahr 219). Hiervon waren 212 vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter, 8 teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter und 6 Aushilfen.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Stefan Koch ausgeübter Beruf: Dipl.-Ing. Dipl.-Wirt.Ing
Weiterer Geschäftsführer: Ingo Lipa ausgeübter Beruf: Dipl.-Ing.

Vergütungen der Geschäftsführer

Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden € 684.882,68 gewährt. In diesen Bezügen sind die Gehälter, geldwerte Vorteile, Tantiemen und Beiträge zur Altersversorgung berücksichtigt.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Der Jahresüberschuss beträgt € 1.501.381,52.

Auf neue Rechnung werden € 1.501.381,52 vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Stuttgart, den 28.03.2024

sonstige Berichtsbestandteile

 

Stuttgart, den 27.03.2024

Unterschrift Geschäftsführung

Stefan Koch

Ingo Lipa

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 27.03.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die PEC Project Engineers & Consultants GmbH, Stuttgart

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der PEC Project Engineers & Consultants GmbH, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.20232 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PEC Project Engineers & Consultants GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben.

Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.

Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Aachen, den 6. Mai 2024

S & P Wirtschaftsprüfer GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Rolf Thesing, Wirtschaftsprüfer

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