tilko GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Luthe seit 25.2.2025 | Prokura |
Simon Merkel seit 25.2.2025 | Prokura |
Daniel Florian Faller seit 25.2.2025 | Prokura |
Steven Baumgärtner seit 24.2.2006 | Geschäftsführer |
Roman Sascha Christian Weiss seit 24.2.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
cyber-Wear Heidelberg GmbHMannheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der cyber-Wear Heidelberg GmbH, Mannheim1. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die cyber-Wear Heidelberg GmbH beschäftigt sich mit allen Fragen rund um Werbemittel, Merchandising und Corporate Fashion. Das Unternehmen ist seit 29 Jahren in diesem Bereich tätig. Es begleitet national und international agierende Unternehmen umfassend als Full-Service Marketing Agentur sowie als Groß- und Einzelhandel mit Textilien. Dies beinhaltet vor dem Hintergrund der obigen Fragestellung die Beratung, das Design, die Produktentwicklung, die Beschaffung, die Vermarktung und die Logistik für die konzerneigenen Werbemittel bzw. haptischen Werbeträger. In Kooperation mit dem Kunden werden jeweils ein für ihn passendes Produktportfolio und dessen Logistik individuell entwickelt sowie interne Beschaffungsprozesse und wo nötig externe Zugänge zu diesen konzipiert und umgesetzt. Dabei legt das Unternehmen Wert auf einen hohen Qualitätsanspruch, ausgeprägten Service und intensives Know-How, um den Kunden schnell, flexibel und bedarfsgerecht zu betreuen. Die cyber-Wear Heidelberg GmbH ist Bestandteil der Cybergroup International GmbH und greift auf deren globales Netzwerk mit Standorten und Partnern in Europa, den USA, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Asien zu. Darüber hinaus kann sie durch ihr langjähriges Bestehen am Markt aus einem großen und qualitativ hochwertigen Pool an Herstellern, Lieferanten, Importeuren und Spediteuren schöpfen. 1.1.1. Kundenstamm Hinsichtlich des Kundenportfolios konzentriert sich das Unternehmen auf international agierende Konzerne. Zusätzlich gehören auch große deutsche Mittelständler zum Kundenstamm. Eine Spezialisierung auf bestimmte Branchen wird bewusst vermieden. Die cyber-Wear Heidelberg GmbH legt großen Wert auf stabile und langfristige Kundenbeziehungen, die sie durch ein hohes Service Level unterstützt. 1.1.2. Beschaffung Im Rahmen der Beschaffung spielen stabile und langjährige Partnerschaften mit Lieferanten und Händlern ebenfalls eine große Rolle für das Unternehmen. Die cyber-Wear Heidelberg GmbH hat dabei einen hohen Anspruch an die Themen Qualität und Service, die sie sowohl vor Beginn der Zusammenarbeit als auch während der gesamten Laufzeit in regelmäßigen Abständen auf den Prüfstand stellt. Um Abhängigkeiten durch Monopolstellungen zu vermeiden, achtet das Unternehmen darauf, stets mit mehreren Anbietern für unterschiedlichste Produkte und Artikel zu kooperieren. 1.2. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung spiegeln sich bei der cyber-Wear Heidelberg GmbH in der strategischen Aufgabenstellung der Abteilung "Design" wider. Ziel sind dabei Trendanalyse sowie Entwicklung und Design innovativer Werbemittel, um den Kunden optimal am Markt zu platzieren. Die entsprechenden Aufwendungen sind in den Personalaufwendungen enthalten und haben eine untergeordnete Bedeutung. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Laut Untersuchungen des Gesamtverbands der Werbemittel-Wirtschaft e.V. (GWW) betrugen im Jahr 2019 die Ausgaben für Werbemittel in Deutschland ca. 3,65 Mrd. Euro. Bedingt durch Corona ist der Wert im Jahr 2021 auf 2,65 Mrd. Euro zurückgegangen und hat sich im Jahr 2022 leicht erholt. Im Jahr 2023 konnte der Umsatz in der Werbemittelindustrie im Vergleich zum Vorjahr auf ca. 3,36 Mrd. Euro gesteigert werden. 80 % dieses Aufwands werden durch Kleinst- und Kleinunternehmen produziert, die Werbemittel als Hauptinstrument für ihre Werbung einsetzen. Nahezu die Hälfte aller deutschen Unternehmen setzt Werbemittel ein. Bei Mittel- und Großunternehmen liegt der Wert sogar bei ca. 80 %. Die Unternehmen verfolgen damit das Ziel, ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen und das Unternehmensimage positiv zu beeinflussen. Da der Kunde den eingesetzten Artikel immer wieder benutzt, wird der Werbeeffekt als nachhaltig eingeschätzt. Werbemittel kommen hauptsächlich auf Veranstaltungen, Messen und bei Kundenbesuchen zum Einsatz. Zwei Drittel der Mittel- und Großunternehmen geben an, dass interne Compliance-Regeln die Gesamthöhe der Ausgaben sowie die Art der eingesetzten Artikel beeinflussen. Als Geschenke besitzen sie nur noch eine untergeordnete Bedeutung. In 70 % der Fälle handelt es sich bei den eingesetzten Werbemitteln um Streuartikel (Wert <= 10,- EUR). Auch das Thema Nachhaltigkeit ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Werbemittelindustrie. Sowohl der Gesetzgeber als auch Kunden fordern transparente Dokumentationen und Zertifikate hinsichtlich eines verantwortungsbewussten Umgangs mit Ressourcen und Mitarbeitern in der gesamten Supply Chain. Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz und der Green Deal der EU zwingen die Branche verstärkt auf Nachhaltigkeit zu setzen. Quelle: Marktmonitor 2024, GWW e.V. Der Markt für Werbemittel ist geprägt von einer hohen Anzahl kleiner Liefer- und Handelsunternehmen mit wenigen Mitarbeitern sowie einem Umsatz von wenigen zehntausend Euro bis zu 9 Mio. Euro. Eine Kombination der Wahrnehmung von verschiedenen Aufgaben der Supply Chain (Beratung, Import, Handel etc.) ist dabei keine Seltenheit. Die cyber-Wear Heidelberg GmbH als Full-Service-Anbieter vergleicht sich in diesem Markt mit den Werbemittel-Agenturen und ordnet sich aufgrund ihres Umsatzes als Marktführer ein. 2.2. Geschäftsverlauf und Lage Das Geschäftsjahr 2023 der cyber-Wear Heidelberg GmbH wird als erfolgreich bewertet. Insgesamt lässt sich die Lage des Unternehmens als gut bezeichnen. Diese Einschätzung bedingt sich durch die guten Entwicklungen in den nachfolgend beschriebenen Themen. Als Kennzahlen werden insbesondere der Umsatz, der Jahresüberschuss, der Personalaufwand und die Entwicklung des Lagerbestandes im prozentualen Verhältnis genutzt. 2.2.1. Ertrag (Kennzahlen aus dem Jahresabschluss 2023) Der Rohertrag der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 Mio. EUR auf 16,1 Mio. EUR gestiegen. Das Unternehmen konnte durch die Gewinnung neuer Kunden sowie die Erweiterung bestehender Kundenverträge seine Umsatzerlöse auch im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter steigern. Der Materialaufwand ist im Geschäftsjahr 2023 um 14 % gestiegen. Dies ist insbesondere durch die Erhöhung der Einkaufspreise begründet, welche weitestgehend an die Kunden weitergegeben werden konnten. Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr von 2,97 Mio. EUR auf 3,48 Mio. EUR gestiegen. Der Hintergrund dieser Entwicklung bedingt sich durch das Erweitern von Personalkapazitäten und das gestiegene Großkundengeschäft, sowie den Aufbau für Personalkapazitäten für weitere Großkunden im Jahr 2024. Ebenso durch Lohnerhöhungen und Anpassungen durch Inflationsausgleich. Die Abschreibungen sind im Geschäftsjahr von 0,444 Mio. EUR auf 0,279 Mio. EUR gesunken. Dies ist insbesondere durch die Abgänge des Fuhrparks begründet. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen zeigen im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 0,561 Mio. EUR auf 8,304 Mio. Der Anstieg ist im Wesentlichen durch die Erhöhung von Verkaufsprovisionen begründet. Weitere wichtige Bestandteile der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Raumkosten mit 0,454 Mio. EUR (2022: 0,436 Mio. EUR), Werbe- und Reisekosten mit 0,246 Mio. EUR (2022: 0,127 Mio. EUR) und Reparatur und Instandhaltung mit 0,286 Mio. EUR (2022: 0,278 Mio. EUR). 2.2.2. Finanzen (Kennzahlen aus dem Jahresabschluss 2023) Die Finanzlage der cyber-Wear Heidelberg GmbH ist als stabil und gut zu bezeichnen. Der Bestand an Guthaben bei Kreditinstituten beträgt 0,660 Mio. EUR (2022: 1,175 Mio. EUR). Sie spiegelt sich in den ausnahmslos guten Bewertungen von Creditreform, Bürgel sowie Dun & Bradstreet wider. Investiert wurde im Jahr 2023 kaum, da der Fokus auf der Bestandsoptimierung und der Anschaffung einer neuen Verpackungsmaschine lag, welche erst in 2024 angeschafft wird. 2.2.3. Vermögen (Kennzahlen aus dem Jahresabschluss 2023) Als Folge der oben dargestellten Entwicklungen konnte die Vermögenslage des Unternehmens im Jahr 2023 leicht gesteigert werden. Die Eigenkapitalquote stieg, aufgrund des gestiegenen Umsatzes und des dadurch leicht gestiegenen Ergebnisses, weiter auf 55 % (2022: 40 %). Die Bilanzsumme stieg auf 19,772 Mio. EUR (2022: 19,159 Mio. EUR). Im Bereich der Aktiva spielt das Sachanlagevermögen mit 2,027 Mio. EUR eine ausgeglichene Rolle, da es die Betriebs- und Gebäudeausstattung sowie die automatisierten Lagersysteme des Unternehmens repräsentiert. Anders verhält es sich mit den Vorräten im Umlaufvermögen, die mit 9,607 Mio. EUR (2022: 9,336 Mio. EUR) den größten Anteil der Bilanzsumme ausmachen. Bei den Forderungen in Höhe von 7,238 Mio. EUR (2022: 6,151 Mio. EUR) handelt es nahezu vollständig um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Sie werden durchschnittlich nach zwei Monaten getilgt. Lediglich eine Forderung mit dem Betrag von 0,510 Mio. EUR ist gegenüber verbundenen Unternehmen. Zweifelhafte Forderungen bestehen aktuell keine, was die hohe Werthaltigkeit der Forderungen verdeutlicht. Der Anstieg resultiert aus höheren Umsätzen und dem typischerweise starken Endjahresgeschäft. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2,726 Mio. EUR (2022: 6,231 Mio. EUR) haben ebenso eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und waren zeitnah nach Abschluss des Geschäftsjahres beglichen. Der Rückgang erklärt sich maßgeblich aus mehr Skontozahlungen als im Vorjahr und dem Auslaufen von längeren Zahlungsfristen aus Bestandsübernahmen in den Jahren 2020 und 2021. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten liegen bei 1,725 Mio. EUR. (2022: 2,348 Mio. EUR). 2.2.4. Personal- und Sozialbereich Für die cyber-Wear Heidelberg GmbH arbeiteten zum Jahresende 77 Mitarbeiter am Hauptsitz Mannheim und in Wipperfürth. Der Durchschnitt über das Gesamtjahr liegt bei 72 Mitarbeitern. 2.2.5. Umwelt Das Umweltmanagement der cyber-Wear Heidelberg GmbH ist nach der DIN ISO 14001 zertifiziert. Das Unternehmen legt diese Norm als Grundlage für eine umweltgerechte Dienst- und Serviceleistung. Über diese Norm wird sie sich innerbetrieblich ständig verbessern und ein Umweltmanagementsystem ist integriert. Nachhaltigkeit spielt für das Unternehmen eine große Rolle. Die cyber-Wear Heidelberg GmbH ist davon überzeugt, dass ein Unternehmen langfristig nur dann erfolgreich sein kann, wenn es einen hohen Anspruch hinsichtlich sozialer, ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit besitzt und lebt. Aus diesem Grund ist das Unternehmen nach DIN ISO 9001:2015 und nach DIN ISO 14001 zertifiziert und Mitglied des UN Global Compact (seit 2007). Des Weiteren ist das Unternehmen EcoVadis zertifiziert. Neben der Einhaltung dieser Standards im Rahmen der eigenen Tätigkeiten achtet das Unternehmen auch bei seinen Lieferanten auf eine entsprechende Handlungsweise. Die Kunden der cyber-Wear Heidelberg GmbH schätzen und fordern diese Einstellung, da sie in vielen Fällen im Rahmen ihrer Supply Chain dokumentiert werden muss. Aus diesem Grund wird für den Versand in vielen Fällen auf das Umweltschutzprogramm GoGreen von DHL zurückgegriffen. Weiterhin veröffentlich die cyber-Wear Heidelberg einen jährlichen SUSTAINABILITY REPORT. 2.3. Finanzielle Leistungsindikatoren Aufgrund der strukturellen Veränderungen und der Veränderung der Gesellschafter haben wir beschlossen die Leistungskennzahlen anzupassen. Als wesentliche finanzielle Kennzahlen werden künftig Umsatz, Jahresüberschussund Lagerbestand herangezogen, um die Leistung der cyber-Wear GmbH zu ermitteln. Auch sie zeigen die positive Entwicklung des Unternehmens im Jahr 2023. Der Umsatz konnte um 12 % zu 2022, auf nun 48,451 Mio. EUR, gesteigert werden, was unseren Planungen entsprach. Der Jahresüberschuss konnte im Jahr 2023 gegenüber 2022 um ca. 15 % gesteigert werden. Der Lagerbestand ist auf 8,992 Mio. EUR gesunken (2022 = 9,216 Mio. EUR). 3. Prognosebericht Sowohl der GWW als auch das PSI gehen in ihren Prognosen davon aus, dass das potenzielle Umsatzvolumen für Werbemittel in Deutschland leicht ansteigt. Die cyber-Wear Heidelberg GmbH möchte trotz dieses langsam wachsenden Wertes ihren Umsatz mittelfristig um etwa 10% pro Jahr steigern. Dieses Ziel beruht dabei auf der Annahme, auf Kosten der Wettbewerber wachsen zu können. Die cyber-Wear Heidelberg GmbH geht davon aus, dass sich ihre Zielkunden bei der Auswahl ihrer Lieferanten von Einzelanbietern verschiedener Bausteine der Supply Chain abkehren werden und in Zukunft die Zusammenarbeit mit Full-Service-Anbietern suchen. Neben den internen Kostenvorteilen des Outsourcings können die Kunden somit den gestiegenen Anforderungen an die Dokumentation in den Themen Nachhaltigkeit, Compliance, etc. besser gerecht werden. Insbesondere der verantwortungsvolle Umgang mit den drei Säulen der Nachhaltigkeit "people, planet, profit" wird sich als ein wichtiger Wettbewerbsvorteil etablieren. Nur Unternehmen, die diesen Ansatz verfolgen, werden langfristig erfolgreich sein und bleiben. Aufgrund der Trennung von diversen kleineren und margenschwachen Kunden im Jahr 2023 erwarten wir mittelfristig einen Umsatzanstieg von 5-10 % in 2024, da diese durch die gewonnenen Neukunden überkompensiert werden sollten. Ebenso erwarten wir im Jahr 2025 einen Anstieg um weitere 10% durch Neukunden, ein Umsatzverlust durch Trennung von Kunden ist durch die langlaufenden Verträge nicht zu erkennen. Für 2024 gehen wir aufgrund der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Lage und der Trennung von kleinen und margenschwachen Kunden von einem gleichbleibenden Umsatz im Jahr 2024 aus. Ein eklatanter Umsatzrückgang bei Bestandskunden ist aufgrund der laufenden Verträge für 2024 und 2025 nicht zu erwarten, lediglich das Volumen der einzelnen Kunden schwankt zyklusbedingt. Für 2024 gehen wir aktuell von einem Rückgang des Jahresüberschusses auf das Niveau von 2022 aus, da die aktuelle Entwicklung der Gesamtwirtschaft, sowie die geplanten strukturellen Anpassungen im Vertrieb und Innendienst sich im Jahr 2024 bemerkbar machen werden. Für 2025 und die Folgejahre planen wir durch die strukturellen Anpassungen und steigenden Umsätzen ein Niveau von 2023 und besser.Für 2025 sehen wir das Niveau von 2023 wieder und sollten sowohl durch Neukunden, welche durch die strukturellen Änderungen einfacher implementiert werden können, sowie Prozessanpassungen auch bei den Kosten wieder auf dem Niveau von 2023 liegen. Wir erwarten für 2024 einen Lagebestand auf dem Niveau von 2023, da es in den letzten 18 Monaten bereits gelungen ist, die Lagerbestände und Bestellmengen zu optimieren und Überkapazitäten bei 2 Kunden abzubauen. Interne Prozesse stehen kontinuierlich auf dem Prüfstand, um bestehende Mitarbeiter- und Lagerkapazitäten noch effizienter zu nutzen. Sollten die bestehenden Personalkapazitäten nicht ausreichen, werden sie verantwortungsvoll ausgebaut. Insgesamt rechnet die cyber-Wear Heidelberg GmbH mit prozentualen stabilen Personalkosten von ca. 7,5 % des Umsatzes oder deren Reduktion durch weitere Automatisierungen. Durch weitere Investitionen sind Automatisierung und IT-Projekte wie AutoStore, StoroJet (automatische Lagersysteme) und der Verpackungsmaschine sowie KI elementare Bestandteile zur optimalen Nutzung unserer Lagerkapazität. Die aktuelle Lagerauslastungen ohne weitergehende Optimierungen liegt bei ca 70 % beim Lagerbestand, diese Zahl beruht auf der Anzahl der freien Stellplätze im Palettenregal sowie in Storojet und an freien Boxen im AutoStore. Durch die Anschaffung der Verpackungsmaschine im Jahr 2024 steigt die Kapazität im Verpackungsbereich um ca. 100 % und wird sich ebenfalls auf den Aktionsbereich auswirken, da deutlich weniger manuell verpackt werden muss und dies zu erheblichen Zeiteinsparungen und Volumenvergrößerungen führen kann. 4. Chancen- und Risikobericht 4.1. Risikobericht Da es im Unternehmen keine nennenswerten Finanzierungstätigkeiten gibt, bestehen in diesem Bereich keine Risiken. Wechselkursrisiken bestehen für die cyber-Wear Heidelberg GmbH aktuell nicht. Aufgrund der Überschaubarkeit der Beträge und Zeiträume haben die Schwankungen nur einen marginalen Einfluss auf das Unternehmensergebnis. Auch Instrumente zur Absicherung des Kurses werden aktuell nicht genutzt. Hinsichtlich des Themas Zinsen bestehen ebenfalls keine Risiken. Die Gesellschaft ist auf der Kundenseite von keinem Abnehmer allein abhängig. Dies liegt darin begründet, dass jeder Umsatzanteil bei Verlust des jeweiligen Kunden durch Akquise neuer Kunden in einem überschaubaren Zeitraum kompensiert werden kann. Die cyber-Wear Heidelberg GmbH analysiert die Zusammenstellung des Umsatzes hinsichtlich Länder, Branchen und Unternehmen, um auch in Zukunft Abhängigkeiten jeglicher Art zu vermeiden. Insbesondere die Abhängigkeit von einem Großkonzern oder einer Branche soll verhindert werden. Auch das Risiko des Forderungsausfalls wird durch das Risikomanagement (FB 610 Risikomanagement) adressiert. Auch lieferanten- und produzentenseitig ist die cyber-Wear Heidelberg GmbH von keinem Unternehmen abhängig. Für alle Produkte legt das Unternehmen einen sehr großen Wert auf Diversifizierung der Zusammenarbeit. Auf diese Weise vermeidet es Engpässe in der Herstellung seiner Produkte. Zudem kann der Ausfall von Lieferanten und Produzenten zeitnah kompensiert werden. Eine gute Verhandlungsposition bezogen auf Preise und Konditionen bleibt gewahrt. Sollte sich ein Partner in der Supply Chain als ungeeignet erweisen (Qualität, Compliance, Nachhaltigkeit etc.), so kann er jederzeit ersetzt werden. Entsprechende Punkte sind auch für diesen Punkt in das Risikomanagement des Unternehmens integriert (FB 610 Risikomanagement). In wirtschaftlich schwierigen Zeiten werden Kunden weniger Geld für Marketing ausgeben. Daher besteht für die Branche der Werbemittel zwangsläufig das Risiko, dass Einbrüche der Gesamtkonjunktur den eigenen Umsatz reduzieren. Ein Abwenden dieser Entwicklung gestaltet sich als schwierig. Anders sieht es mit Einbrüchen der wirtschaftlichen Entwicklung bestimmter Länder, Branchen oder Unternehmen aus. Auch diese beeinflussen den Umsatz eines Unternehmens der Werbemittelbranche. Aufgrund der bereits beschriebenen großen Vielfalt im Kundenportfolio - sowohl bezogen auf Länder als auch auf Branchen - hat die cyber-Wear Heidelberg GmbH dieses Risiko bereits minimiert. Eine ständige Marktbeobachtung soll zudem ein rechtzeitiges Erkennen gewährleisten. Sollte das Unternehmen zu der Einschätzung gelangen, vom wirtschaftlichen Einbruch direkt betroffen zu sein, werden Maßnahmen zur Akquise in neuen Bereichen gestartet, wie dies auch im Jahr 2022 vorgenommen wurde. Weitere mögliche Risiken ergeben sich im Zusammenhang mit den Mitarbeitern. Sie äußern sich in Unfällen, falschen Abläufen, etc. Auch in diesem Punkt sind sie entsprechend im Risikomanagement adressiert. Um die Risiken abzuwenden, werden Abläufe dokumentiert und Mitarbeiter darin geschult. Auch die Gewährleistung einer Vertretungsregelung für jegliche Themen ist beinhaltet, um Wissenslücken bei Krankheit, Kündigung, usw. zu vermeiden. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund der geringen Mitarbeiteranzahl eine wichtige Aufgabe. 4.2. Chancenbericht Die strategische Ausrichtung der cyber-Wear Heidelberg GmbH als international agierender Full-Service Anbieter stellt eine enorme Chance für das Unternehmen dar, bestehende Marktanteile von Einzelanbietern zu übernehmen. Insbesondere die Zielkunden (Konzerne, große Mittelständler) präferieren im Zuge des Outsourcings Zulieferer, die verschiedene Schritte der Supply Chain komplett übernehmen können. Unterstützt wird dieser Trend von der Tatsache, dass insbesondere diese Kunden gesteigerte Anforderungen an die Dokumentation im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit und Compliance haben. Je kleiner die Anbieter und je fragmentierter die Supply Chain, desto unübersichtlicher und schwieriger beizubringen wird für sie die Zusammenstellung von Dokumenten. Ein Full-Service-Anbieter bringt ihnen daher auch in diesem Punkt einen deutlichen Mehrwert. Als Tochterunternehmen der Cybergroup International kann die cyber-Wear Heidelberg GmbH in Zukunft auch von Chancen der Schwestergesellschaften profitieren. Diese können sich durch Übernahme von Kunden und Prozessen manifestieren, und zu einer Umverteilung von Fixkosten führen. 4.3. Gesamtaussage Das Thema "Risikomanagement" ist bei der cyber-Wear Heidelberg GmbH durch die DIN ISO 9001:2015 adressiert und implementiert. Eine Intensivierung der Dokumentation hinsichtlich Definition, Prävention, Festlegung von Tools und Verantwortlichkeiten sowie Überwachungsmechanismen ist für das Jahr 2024 aufgrund der gesteigerten Anforderungen im Rahmen der Zertifizierung geplant und zu Großteilen bereits umgesetzt. Ebenso im Fokus der Verantwortlichen liegt dabei die Schulung der Mitarbeiter, damit der proaktive Umgang mit Risiken im Alltag gewährleistet werden kann. Somit sind alle Voraussetzungen geschaffen, um Risiken präventiv zu begegnen bzw. ihre Folgen zu minimieren. Zudem ergeben sich durch die strategische Ausrichtung der cyber-Wear Heidelberg GmbH als Full- Service Anbieter mit intensivem Fokus auf Nachhaltigkeit und Compliance diverse Chancen, die eigenen Marktanteile zu Lasten von Einzelanbietern zu erhöhen. 5. Bericht über Zweigniederlassungen Die cyber-Wear Heidelberg GmbH hat neben dem Hauptsitz in Mannheim eine vollintegrierte Zweigniederlassung in Wipperfürth. Eine separate Betrachtung nach Standorten wird nicht vorgenommen.
Mannheim, den 21.04.2024 Roman Weiss Steven Baumgärtner BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Die cyber-Wear Heidelberg GmbH mit Sitz in 68229 Mannheim ist im Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim unter HRB 336623 eingetragen. Der Jahresabschluss der cyber-Wear Heidelberg GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen mit folgenden Ausnahmen den Vorjahresgrundsätzen: In der Bilanz wurden die Postenbezeichnungen von "Waren und fertige Erzeugnisse" in "Waren" sowie von "Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks" in "Flüssige Mittel" geändert. Im Geschäftsjahr wurden die Aufwendungen aus der Bestandsveränderung, unter entsprechender Korrektur der Vorjahresangabe, als Materialaufwand ausgewiesen werden. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen werden wie folgt angesetzt und bewertet: • Beteiligungen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Marktpreise am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Geleistete Anzahlungen werden ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1% gebildet. Der Posten enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verpflichtungen gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ergibt sich aus dem beigefügten Anlagespiegel, der integraler Bestandteil des Anhangs ist. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von EUR 10.360,34 (i.V. EUR 0,00) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von EUR 500.000,00 (i.V. EUR 0,00) eine Darlehensforderung gegenüber der Gesellschafterin. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von EUR 0,00 (i.V. EUR 5.064,63) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von EUR 0,00 (i. V.: EUR 725.115,16). Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis, besteht betreffen in voller Höhe Darlehensverbindlichkeiten. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen in Höhe von EUR 888.552,34 (i. V. EUR 156.555,92) Steuern und in Höhe von EUR 3.833,43 (i.V. 3.655,22) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Im Vorjahr hatten die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 1.207.098,83 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von EUR 1.141.397,14 von mehr als einem Jahr. Im Vorjahr hatten die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 735.475,50 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von EUR 599,48 von mehr als einem Jahr. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 15.566,01 (i. V. EUR 38.111,69) enthalten. Personalaufwand Im Posten ,,soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung'' sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 25.676,50 (i. V. EUR 21.403,80) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 23.795,00 (i. V. EUR 51.824,76). Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen in Höhe von TEUR 2.988. Im Geschäftsjahr wurde an die CGH Beteiligungen GmbH ein zinsloses Darlehen in Höhe von EUR 500.000,00 gewährt. Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 70 Mitarbeiter wovon zwei leitende Angestellte waren. Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Geschäfte des Unternehmens -unverändert- durch folgende Personen geführt:
Gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Geschäftsführerbezüge. Von den Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten (§ 285 Nr. 33 HGB). Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss mit dem Gewinnvortrag zu verrechnen und auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschriften der Geschäftsführung
Mannheim, den 21. April 2024 Roman Weiss, Geschäftsführer Steven Baumgärtner, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.07.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die cyber-Wear Heidelberg GmbH, Mannheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der cyber-Wear Heidelberg GmbH, Mannheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der cyber-Wear Heidelberg GmbH, Mannheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Karlsruhe 16. Juli 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Oliver Striebel, Wirtschaftsprüfer Katrin Wolfrum, Wirtschaftsprüferin |
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