Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 85976
Vorher
Peter Jensen Betriebsgesellschaft mbH
Eingetragen
9.1.2003
Branche
Großhandel mit AnstrichmittelnGroßhandel mit Werkzeugen und KleineisenwarenGroßhandel mit Sanitärkeramik
Gegenstand
Der Groß- und Einzelhandel mit Haustechnik und Armaturen. Gleichfalls gehört die Verwaltung eigener und fremder Immobilien zum Unternehmensgegenstand.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Carsten Nickel
seit 15.1.2021
Geschäftsführer
Marcus Colberg
seit 15.1.2021
Geschäftsführer
Marc Henning
seit 15.1.2021
Geschäftsführer
Bernhard Tackmann
seit 29.10.2013
Geschäftsführer
Peter Henry Jensen
seit 9.1.2003
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
P**** H**** J*****
1.96%
W***** B***** J*****
1.96%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.000.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%
100.00%
Welcker GmbHAufgelöst
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Peter Jensen GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

Peter Jensen GmbH, Hamburg

1. Grundlage des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

Die Peter Jensen GmbH ist ein seit 111 Jahren bestehendes Handelshaus für den Großhandel mit Sanitärprodukten (Bädern) und Heizungen sowie Rohrleitungen und Installationsmaterial bis hin zu Schwerarmaturen für die Industrie. Aus der Historie heraus wird weiterhin mit Material für den klassischen Ofenbau und Schornsteinen gehandelt. Ein weiteres Standbein ist der Verkauf und die Montage von Einbauküchen. In diesem Bereich wird auch Einzelhandel betrieben.

Das Vertriebsgebiet ist die Metropolregion Hamburg sowie Norddeutschland von Sylt bis Usedom und von Flensburg bis in den Harz.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die konjunkturelle Entwicklung in unserer Branche ging im Jahr 2023 leicht zurück. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist für das Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Jahr 2022. Hohe Preise, die politischen Unsicherheiten in Bezug auf die Gesetzgebungen zum Klimaschutz sowie das krisengeprägte Umfeld haben die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschlands stagnieren lassen.

Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein Umsatz von TEUR 328.443 (Vorjahr TEUR 307.462) erzielt werden. Dies entspricht einer Erhöhung gegenüber dem Vorjahr von 6,8%.

Der Rohgewinn ist um 0,7 % von TEUR 94.103 im Vorjahr auf TEUR 94.724 gestiegen. Der Materialaufwand ist im Verhältnis zum Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 1,8 %-Punkte gestiegen.

2.2 Investitionen

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von TEUR 4.503 durchgeführt.

Die Investitionen betrafen im Einzelnen:

- Software TEUR 4
- Anzahlungen Software TEUR 1.488
- Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung TEUR 1.011
- Einzahlung in die Kapitalrücklage der Peter Jensen Wohnungsbau GmbH TEUR 4.000

Da uns Sachinvestitionen im Wesentlichen pachtweise von unserer Muttergesellschaft zur Verfügung gestellt werden, beschränken sich unsere Investitionen in Sachanlagen auf die Einrichtungen der Ausstellungen und auf die IT-Hard- und Software. Per 31.12.2023 wurden für die Ablösung des Warenwirtschaftssystems sowie zusätzlich ein Lagerverwaltungssystem und ein Tourenmanagementsystem bereits Anzahlungen in Höhe von TEUR 4.508 getätigt. Mit weiteren Kosten bis zu der Inbetriebnahme zum Jahreswechsel 2024/2025 gehen wir von ca. TEUR 2.000 aus.

Die Abschreibungen des Geschäftsjahrs 2023 betrugen TEUR 1.791 (Vorjahr: TEUR 1.721) wovon TEUR 530 (Vorjahr: TEUR 530) auf die Geschäfts- oder Firmenwerte entfallen.

2.3 Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Die getätigten Investitionen wurden aus dem laufenden Geschäft finanziert.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden zum 31. Dezember 2023 wie auch im Vorjahr keine.

2.4 Personal- und Sozialbereich

Zum Ende des Geschäftsjahrs 2023 beschäftigten wir 810 Mitarbeiter im Sinne des § 285 Nr. 7 HGB.

Verletzungen im Bereich des Gesundheits- und Arbeitsschutzes, wie z.B. Arbeitsunfälle haben sich im Geschäftsjahr 2023 nicht in nennenswertem Umfang ereignet.

2.5 Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahrs

Trotz der gestiegenen Umsätze, die zum Teil auch durch gestiegene Preise resultieren, leiden wir unter hohen Einkaufspreisen und Lieferengpässen. Insgesamt zeigt sich unser Gewerbe vergleichsweise robust.

Im Gegenzug ist unser Heizungsgeschäft durch das von der Bundesregierung aufgelegte Klimapaket auch in diesem Jahr (allerdings nur bis August) weiterhin gestiegen. Jedoch ist die Gewinnmarge bei Heizungen deutlich geringer als beim Badverkauf, mit der Folge, dass sich unser Deckungsbeitrag bezogen auf den Umsatz auf einem niedrigen Niveau nur leicht verbessern konnte.

2.6 Finanzlage

Bei einer um TEUR 9.550 gestiegenen Bilanzsumme hat sich die Eigenkapitalquote auf 75,6 % (Vorjahr: 71,0 %) erhöht. Absolut hat sich das Eigenkapital um TEUR 14.053 erhöht. Dies entspricht einer Steigerung von 13,4%.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist von TEUR 8.743 um TEUR 18.604 auf TEUR -9.861 gesunken. Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets unter Ausnutzung von Skontobeträgen durch prompte Zahlung erfüllt.

2.7 Vermögenslage

31.12.2023
TEUR
% 31.12.2022
TEUR
% Veränderung
TEUR
%
Vermögen
Immaterielle- / Sachanlagen 10.074 6,4 9.101 6,2 973 10,7
Finanzanlagen 16.219 10,3 12.220 8,3 -1 -0,0
Langfristige Forderungen 177 0,1 30 0,0 147 >100
Vorräte 45.780 29,1 38.574 26,1 7.206 18,7
Kurzfristige Forderungen 83.138 52,9 69.731 47,2 17.407 25,0
Flüssige Mittel 352 0,2 17.547 11,9 -17.195 -98,0
Übrige Aktiva 1.403 0,9 389 0,3 1.014 >100
157.143 100,0 147.592 100,0 9.551 6,5
31.12.2023
TEUR
% 31.12.2022
TEUR
% Veränderung
TEUR
%
Kapital
Eigenkapital 118.809 75,6 104.756 71,0 14.053 13,4
Langfristige Verbindlichkeiten 13.751 8,8 14.141 9,6 -396 -2,8
Kurzfristige Verbindlichkeiten 24.583 15,6 28.695 19,4 -4.106 -14,3
Übrige Passiva 0 0,0 0 0,0 0 0,0
157.143 100,0 147.593 100,0 9.551 6,5

Aufgrund des strengen Niederstwertprinzips und der Regelung zur verlustfreien Bewertung sind sämtliche erkennbaren Verluste durch entsprechende Abwertungen und Rückstellungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden.

2.8 Ertragslage

Geschäftsjahr
TEUR
Vorjahr
TEUR
Veränderung
TEUR
Umsatz 328.443 307.462 20.981
Betriebsergebnis 21.104 23.995 -2.891
Ertragsteuern 6.826 7.043 -217
Jahresergebnis 14.052 15.629 -1.577

Die Gesamtleistung hat sich bezogen auf das Vorjahr um 6,8 % erhöht. Das Betriebsergebnis lag mit TEUR 21.104 (Vorjahr: TEUR 23.995) unter dem Vorjahresniveau. Das Jahresergebnis sank auf TEUR 14.052 (Vorjahr: TEUR 15.629). An die Peter Jensen Stiftung wurde ein Betrag in Höhe von TEUR 1.572 (Vorjahr 1.629 TEUR) gespendet.

Die wirtschaftliche Entwicklung, insbesondere das schlechtere Betriebsergebnis, hat unsere Prognose des Lageberichtes 2022 bestätigt.

2.9. Finanzielle und Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Deckungsbeitragsentwicklung (DB 2) und dem Betriebsergebnis.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz und DB pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cashflow heran. Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt TEUR 375 p.a. (Vorjahr: TEUR 367). Die Umsatzrendite beträgt 4,30 % (Vorjahr 5,10 %). Dies bestätigt unsere Prognose für 2022.

Bei den Nichtfinanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

a) Lieferantenbeziehungen

Aufgrund der Tatsache, dass sich unser Einkaufsvolumen auf ca. 70 % des Umsatzes beläuft, messen wir den Beziehungen zu unseren Lieferanten eine große Bedeutung bei. In enger Zusammenarbeit mit unserem Einkaufsverband, der GSH Gesellschaft für Sanitär- und Heizungsfachbedarf GmbH & Co. KG bzw. der HBG Haustechnik GmbH & Co. KG führen wir jährlich Gespräche mit unseren Lieferanten, bewerten diese und entwickeln auf dieser Basis die Zusammenarbeit zwischen uns und unseren Lieferanten weiter. Dabei achten wir darauf, dass unsere Beziehungen zu den Lieferanten so gestaltet sind, dass mögliche Risiken für unser Haus im Wesentlichen ausgeschlossen bleiben.

b) Gesellschaftliche Verantwortung

Als familiengeführtes mittelständisches Unternehmen mit einer über hundertjährigen Tradition fühlten wir uns schon immer zu gesellschaftlichem Engagement verpflichtet. Dies wurde im Jahre 2014 mit der Gründung der gemeinnützigen Peter Jensen Stiftung, welche unsere Gesellschaft mit jährlich 7% des Gewinns vor Steuern finanziell unterstützt, gebündelt.

Zweck der Stiftung ist die Förderung der Erziehung sowie der Volks- und Berufsbildung, der Kinder- und Jugendhilfe, mildtätiger Zwecke und des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten steuerbegünstigter Zwecke.

2.10. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist in Ordnung. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

3. Erklärung zur Unternehmensführung

Organe der Gesellschaft sind aus familiären Gründen bisher mit männlichen Personen besetzt. Wir haben eine schlanke Organisation, die nur Führungskräfte einer Ebene unterhalb der Organe hat. Innerhalb dieser Führungskräfteebene beträgt der Frauenanteil 27 % (Vorjahr 31 %). Diesen Anteil wollen wir möglichst ausbauen.

4. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

4.1 Prognosebericht

Sofern unser Lagebericht in die Zukunft gerichtete Annahmen und Einschätzungen enthält, bestehen grundsätzliche Unsicherheiten von Prognosen in Bezug auf die tatsächlichen Ergebnisse.

Die gesamtwirtschaftliche Situation, beeinflusst durch die politischen unübersichtlichen Entscheidungen, welche Verbraucher veranlasst, Investitionsentscheidungen bis zu einer klaren gesetzlichen Grundlage in Bezug auf das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG), gehen wir aufgrund der von uns ermittelten Planzahlen für das Jahr 2024 von einem guten, jedoch schlechteren Betriebsergebnis gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr aus. Wir arbeiten weiter an der Verbesserung unserer Kennzahlen zur Umsatzrendite sowie einem wie bisher positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, wobei dieses auf dem Cash-Pooling mit der Konzernobergesellschaft basiert.

4.2. Risiko- und Chancenbericht

Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen.

Langfristig Grund zur Sorge macht weiterhin der Fachkräftemangel im Handwerk. Neue Technologien können die negative Entwicklung leicht mindern, jedoch nicht stoppen.

Auch bestehen Risiken durch den steigenden Internethandel bzw. Multichannelvertrieb durch Hersteller.

Bestandsgefährdende Risiken lassen sich derzeit jedoch nicht erkennen.

Gegen Elementarrisiken sind entsprechende Versicherungen abgeschlossen. Außergewöhnliche Risiken, die unsere Prognose und damit unsere Marktstellung beeinträchtigen könnten, bestehen nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht.

Außergewöhnliche Chancen sind derzeit nicht erkennbar.

 

Hamburg, 28. Juni 2024

Die Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 26.293.456,48 21.321.610,51
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.716.600,41 4.846.264,25
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 147.809,00 235.101,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.060.342,00 1.590.512,00
3. geleistete Anzahlungen 4.508.449,41 3.020.651,25
II. Sachanlagen 4.357.819,71 4.255.009,90
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.357.819,71 4.250.017,90
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 4.992,00
III. Finanzanlagen 16.219.036,36 12.220.336,36
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.100.000,00 100.000,00
2. Beteiligungen 12.119.036,36 12.120.336,36
B. Umlaufvermögen 129.446.652,07 125.881.445,16
I. Vorräte 45.779.544,00 38.574.267,34
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0,00 70.334,34
2. fertige Erzeugnisse und Waren 45.779.544,00 38.503.933,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 83.314.873,02 69.760.447,19
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 25.416.548,87 27.953.560,96
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 35.347.126,39 23.826.303,22
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.520.828,80 1.492.418,94
4. sonstige Vermögensgegenstände 21.030.368,96 16.488.164,07
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 352.235,05 17.546.730,63
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.402.704,64 389.524,06
Bilanzsumme, Summe Aktiva 157.142.813,19 147.592.579,73

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 118.808.548,52 104.756.204,74
I. gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 6.239.209,56 6.239.209,56
davon eingefordertes Nachschusskapital 24.914,00 24.914,00
III. Gewinnrücklagen 24.914,00 24.914,00
1. andere Gewinnrücklagen 24.914,00 24.914,00
IV. Gewinnvortrag 97.492.081,19 81.862.235,01
V. Jahresüberschuss 14.052.343,77 15.629.846,17
B. Rückstellungen 8.140.893,40 8.397.539,35
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 75.710,00 79.878,00
2. Steuerrückstellungen 655.603,00 1.250.662,00
3. sonstige Rückstellungen 7.409.580,40 7.066.999,35
C. Verbindlichkeiten 30.193.371,27 34.438.835,64
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 423.255,71 708.407,11
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.802.497,11 10.729.333,92
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 13.603.625,20 14.000.000,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 6.363.993,25 9.001.094,61
Bilanzsumme, Summe Passiva 157.142.813,19 147.592.579,73

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 328.443.295,74 307.462.209,38
2. sonstige betriebliche Erträge 931.697,37 684.002,85
a) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 209.471,86 0,00
b) Erträge aus der Herabsetzung / Auflösung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen 144.996,00 0,00
c) Zahlungseingänge auf in früheren Perioden abgeschriebene Forderungen 90.958,84 88.106,37
d) andere sonstige betriebliche Erträge 486.270,67 595.686,40
3. Materialaufwand 233.719.227,57 213.359.133,30
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 231.085.514,34 210.792.082,81
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.633.713,23 2.567.050,49
4. Personalaufwand 47.762.131,23 44.594.156,33
a) Löhne und Gehälter 39.983.417,26 37.337.446,36
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 7.778.713,97 7.256.709,97
5. Abschreibungen 1.790.893,54 1.720.798,11
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.790.893,54 1.720.798,11
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 26.738.307,05 26.888.849,66
a) Miet- und Pachtaufwendungen für unbewegliche Wirtschaftsgüter 15.513.289,19 14.973.442,53
b) Aufwand für Fremdreparaturen und Instandhaltung 1.893.204,10 2.107.259,90
c) Versicherungsprämien, Gebühren und Beiträge 535.368,68 641.481,09
d) Aufwendungen für den Fuhrpark 3.044.307,22 3.296.324,50
e) sonstige Aufwendungen für Personal 400.065,43 242.617,47
f) Verluste aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens 1.134,00 1.149,00
g) andere sonstige betriebliche Aufwendungen 5.635.884,86 6.014.818,09
7. Erträge aus Beteiligungen 1.252.326,35 1.218.791,58
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 685.754,70 259.155,69
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 165.703,91 139.637,14
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 6.826.592,40 7.043.163,49
11. Ergebnis nach Steuern 14.310.218,46 15.878.421,47
12. sonstige Steuern 257.874,69 248.575,30
Jahresüberschuss 14.052.343,77 15.629.846,17

Anhang 2023

Peter Jensen GmbH, Hamburg

Allgemeine Hinweise

Das Unternehmen ist unter der Firma Peter Jensen GmbH mit Sitz in Hamburg im Handelsregister von Amtsgericht Hamburg unter der Handelsregisternummer HRB 85976 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir - soweit erforderlich - die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz im Anhang gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen für den Geschäfts- oder Firmenwert werden gem. § 253 Abs. 3 Sätze 3 und 4 HGB auf einen Zeitraum von 10 Jahren verteilt, da die Nutzungsdauer nicht verlässlich bestimmt werden konnte.

Soweit dies aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderungen erforderlich ist, werden für die immateriellen Vermögensgegenstände außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Liegt der sich danach ergebende Buchwert über dem beizulegenden Wert, werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Für Bad- und Küchenausstellungen wurden Festwerte gebildet.

Bei den Finanzanlagen werden

• Anteilsrechte

zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt, soweit es sich um eine dauerhafte Wertminderung handelt.

Soweit zu den Finanzanlagen gehörende Finanzinstrumente über ihrem beizulegenden Zeitwert ausgewiesen werden, ist dies im Rahmen der Erläuterung der Finanzanlagen dargelegt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Das Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde nicht ausgeübt.

Den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen liegt eine versicherungsmathematische Berechnung auf Grundlage der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Die Berechnung ermittelt die Versorgungsverpflichtungen auf Basis des Anwartschaftsbarwertverfahrens (pojected unit credit method), wobei von dem von der Deutschen Bundesbank auf Basis der durchschnittlichen Marktzinssätze der letzten zehn Jahre veröffentlichten Zinssatz für eine pauschal angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren ausgegangen wird. Die grundlegenden Annahmen der Berechnung stellen sich wie folgt dar:

Zinssatz 1,82 %
Gehaltssteigerung 0,00 %
Fluktuationsrate 0,00 %
Rentensteigerung 2,00 %

Bei der Bildung von Pensionsrückstellungen wird der Zinseffekt aus der erstmaligen Abzinsung mit dem entsprechenden Aufwand aus der Bildung der Rückstellung verrechnet (Nettomethode). Änderungen des Diskontierungszinssatzes werden im Finanzergebnis ausgewiesen.

Die Bewertung für die Rückdeckungsansprüche erfolgte entsprechend dem hierzu ergangenen Rechnungslegungshinweis des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW RH FAB 1.021). Soweit die aus der Rückdeckung zukünftig von der Versicherung zu erwartenden Zahlungsströme zeitlich und betragsmäßig mit den Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Mitarbeitern aus den zugesagten und erdienten Pensionsverpflichtungen übereinstimmen, sind die Rückdeckungsansprüche und die Pensionsverpflichtungen entsprechend dem Rechnungslegungshinweis auf gleiche Weise zu bewerten. Hierzu wird der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung, soweit er die Pensionsverpflichtungen abdeckt, entsprechend der für die Pensionsverpflichtung angewandten Bewertungsmethode bewertet (Passivprimat der Bewertung). Die Bewertung erfolgte hierbei nach dem Deckungskapitalverfahren. Rückdeckungsansprüche, die mangels gleichlaufender Zahlungsströme nicht in diese Bewertung einzubeziehen sind, werden, da ein anderweitig beizulegender Zeitwert nicht ermittelt werden konnte, mit den fortgeführten Anschaffungskosten, wie diese sich aus den von der Versicherung mitgeteilt geschäftsplanmäßigen Deckungskapital ergeben, bewertet.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatz abgezinst, soweit die zu Grunde liegende Verpflichtung nicht verzinslich ist.

Bei der Bildung von Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird der Zinseffekt aus der Abzinsung mit dem entsprechenden Aufwand aus der Bildung der Rückstellung verrechnet (Nettomethode).

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Die planmäßigen Abschreibungen für den Geschäfts- oder Firmenwert werden gem. § 253 Abs. 3 Sätze 3 und 4 HGB auf einen Zeitraum von 10 Jahren verteilt, da die Nutzungsdauer nicht verlässlich bestimmt werden konnte.

Angaben zum Anteilsbesitz

Name und Sitz des Unternehmens im Anteilsbesitz Beteiligung
in %
letzter vorliegender Jahresabschluss Eigenkapital
TEUR
Ergebnis
TEUR
Peter Jensen Wohnungsbau GmbH 100,00 31.12.2023 4.100 -6

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungenspiegel in TEUR

31.12.2023 31.12.2022
Restlaufzeit gesamt Restlauf- gesamt
Art der Forderungen bis 1 Jahr über 1 Jahr zeit über 1 Jahr
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 25.417 0 25.417 0 27.954
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 35.347 0 35.347 0 23.826
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.521 0 1.521 0 1.492
4. Sonstige Vermögensgegenstände 20.853 177 21.030 30 16.488
83.138 177 83.315 30 69.760

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind solche gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 35.294 (Vj. TEUR 23.498) enthalten.

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren zu TEUR 15 (Vj. TEUR 33) auf Lieferungen und Leistungen.

Ausschüttungssperre

Es besteht eine Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 HGB aus der Bewertung der Rückstellung für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen in Höhe von EUR 590,00.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Barwert der Versorgungsverpflichtungen unter Berücksichtigung des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Barwert unter Berücksichtigung des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 1.

Das geschäftsplanmäßige Deckungskapital der Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen beträgt TEUR 23.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Insolvenz- und Gewährleistungsansprüche, Spendenverpflichtungen, Urlaubsansprüche und Sondervergütungen gebildet.

Verbindlichkeiten

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhöltnis besteht, haben TEUR 13.200 (Vj. TEUR 13.600) eine Restlaufzeit von ein bis fünf Jahren. Alle übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Es bestehen ausschließlich branchenübliche Sicherheiten in Form von Eigentumsvorbehalten bzw. erweiterten Eigentumsvorbehalten.

Haftungsverhätlnisse

Bis zum 31. Dezember 2022 bestand im Rahmen des Konzerns eine gesamtschuldnerische Haftung für eine Gesamtkreditlinie in Höhe von TEUR 8.500 (davon für Barkredite TEUR 8.000 und für Avalkredite TEUR 500). Diese Haftung ist zum 31. Dezember 2023 ersatzlos weggefallen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen in Höhe von TEUR 14.718 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte (in TEUR):

31.12.2023
Verpflichtungen gesamt
bis 1 Jahr 1 Jahr bis 5 Jahre über 5 Jahre
aus Miet- und Leasingverträgen 14.611 107 0 14.718
14.718

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Umsatzerlöse

Aufgliederung

2023
TEUR
2022
TEUR
Umsatzerlöse Handelswaren 336.709 315.094
Mieterträge 412 419
Erträge Betriebsrestaurant 75 64
Gewährte Skonti -8.753 -8.115
328.443 307.462

Personalaufwand

Der Anteil der Aufwendungen für Altersversorgung innerhalb der sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung beträgt EUR 648.175,41 (Vj. EUR 575.900,03).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Zinsaufwand in Höhe von TEUR 5 (Vj. TEUR 3) resultieren aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen in voller Höhe auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Sonstige Angaben

Aufsichtsrat

Martin Jensen; Kaufmann Vorsitzender

Saskia Wille; Kauffrau

Eckhart Steffens; Kaufmann

Geschäftsführung

Peter Jensen, Kaufmann, Hamburg

Walter Jensen, Kaufmann, Hamburg

Bernhard Tackmann, Kaufmann, Boostedt

Marc Henning, Kaufmann, Hamburg

Marcus Colberg, Kaufmann, Klempau

Carsten Nickel, Kaufmann, Helmstedt

Zur Vertretung der Gesellschaft sind die Herren Jensen als Geschäftsführer alleine befugt. Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Herr Bernhard Tackmann, Herr Marc Henning, Herr Marcus Colberg sowie Herr Carsten Nickel sind zur Vertretung gemäß allgemeiner Vertretungsregelungen berechtigt.

Gesamtbezüge des Aufsichtsrats

Die Bezüge des Aufsichtsrats beliefen sich auf EUR 0,00.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

Gewerbliche Arbeitnehmer 214
Angestellte 596
810
Auszubildende 67
877

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der MWP Immobilienbesitz GmbH, Thumby einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger unter der Handelsregisternummer HRB 24675 des Amtsgerichts Kiel offen gelegt.

Zur Erstellung eines Konzernabschlusses war die Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 nicht verpflichtet, da die MWP Immobilienbesitz GmbH, Thumby, in ihrer Eigenschaft als deutsche Konzernleitung zum 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht mit befreiender Wirkung für die Gesellschaft erstellt.

Gewinnverwendung/ Gewinnverwendungsvorschlag

Die Gesellschaft schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 14.052.343,77 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hamburg, den 28. Juni 2024

Geschäftsführung

Anlagespiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
davon FK-Zinsen
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.291.224,89 4.040,00 0,00 7.602,40 0,00 2.287.662,49
2. Geschäfts- oder Firmenwert 12.438.253,35 0,00 0,00 0,00 0,00 12.438.253,35
3. Geleistete Anzahlungen 3.020.651,25 1.487.798,16 0,00 0,00 0,00 4.508.449,41
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 17.750.129,49 1.491.838,16 0,00 7.602,40 0,00 19.234.365,25
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.640.024,17 1.011.496,54 0,00 445.716,17 293.029,13 12.498.833,67
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.992,00 0,00 0,00 0,00 -4.992,00 0,00
Summe Sachanlagen 11.645.016,17 1.011.496,54 0,00 445.716,17 288.037,13 12.498.833,67
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 100.000,00 4.000.000,00 0,00 0,00 0,00 4.100.000,00
2. Beteiligungen 12.120.336,36 0,00 0,00 1.300,00 0,00 12.119.036,36
Summe Finanzanlagen 12.220.336,36 4.000.000,00 0,00 1.300,00 0,00 16.219.036,36
Summe Anlagevermögen 41.615.482,02 6.503.334,70 0,00 454.618,57 288.037,13 47.952.235,28
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.056.123,89 91.329,00 0,00 7.599,40 0,00 2.139.853,49
2. Geschäfts- oder Firmenwert 10.847.741,35 530.170,00 0,00 0,00 0,00 11.377.911,35
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 12.903.865,24 621.499,00 0,00 7.599,40 0,00 13.517.764,84
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.390.006,27 1.169.394,54 0,00 418.386,85 0,00 8.141.013,96
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 7.390.006,27 1.169.394,54 0,00 418.386,85 0,00 8.141.013,96
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 20.293.871,51 1.790.893,54 0,00 425.986,25 0,00 21.658.778,80
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 147.809,00 235.101,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.060.342,00 1.590.512,00
3. Geleistete Anzahlungen 4.508.449,41 3.020.651,25
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 5.716.600,41 4.846.264,25
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.357.819,71 4.250.017,90
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 4.992,00
Summe Sachanlagen 4.357.819,71 4.255.009,90
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.100.000,00 100.000,00
2. Beteiligungen 12.119.036,36 12.120.336,36
Summe Finanzanlagen 16.219.036,36 12.220.336,36
Summe Anlagevermögen 26.293.456,48 21.321.610,51

Bericht des Aufsichtsrats

Dem Aufsichtsrat lagen zur Prüfung der Prüfungsbericht für das Jahr 2023 der RN REVISION NORD GMBH & Co. KG für die Peter Jensen GmbH vor. In der Aufsichtsratssitzung am 16.09.2024 wurde der Prüfbericht im Beisein der Geschäftsführung und des Wirtschaftsprüfers besprochen. Grundsätzlich wurde festgestellt, dass der Prüfungsbericht sowie der Lagebericht die Situation der Peter Jensen GmbH aussagekräftig darstellen. Die Aussagen im Prüfungsbericht wurden zwischen Prüfer und Aufsichtsrat erörtert.

Der Aufsichtsrat stimmt mit dem Bericht des Wirtschaftsprüfers überein, dass die Kontrolltätigkeit im Konzern funktionsfähig ist und rechtzeitige Entscheidungen der Geschäftsführung eine sichere Unternehmensführung ermöglicht.

Im laufenden Geschäftsjahr 2023 hat der Aufsichtsrat die Geschäftsführung kontrolliert in dem der Aufsichtsratsvorsitzende sich kontinuierlich über den Geschäftsverlauf durch die Geschäftsführung berichten ließ. Weiterhin fanden Aufsichtsratssitzungen am 23.01., 15.05. und 09.10.2023 statt. Die Ergebnisse sind protokolliert und den Gesellschaftern zur Verfügung gestellt worden.

Der Aufsichtsrat billigt den aufgestellten Jahresabschluss und den vorliegenden Lagebericht der Peter Jensen GmbH. Es wird empfohlen, den Jahresabschluss durch die Gesellschafter bestätigen und der Geschäftsführung Entlastung zu erteilen. Der Jahresüberschuss sollte auf neue Rechnungen vorgetragen werden. Der Aufsichtsrat empfiehlt hierzu, zeitnah eine Gesellschafterversammlung durchzufuhren. Die Gesellschafterversammlung soll auch dazu dienen, die Gesellschafterstruktur für die Zukunft sicher zu gestalten und über die Wahl des Abschlussprüfers zu entscheiden.

Der gültige Prüfbericht ist durch die Geschäftsführung kurzfristig den Gesellschaftern zur Verfügung zu stellen.

 

Hamburg, den 16.09.2024

Martin Jensen, Aufsichtsratvorsitzender

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Zu dem Jahresabschluss zum 31.12.2023 und dem Lagebericht 2023 haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Peter Jensen GmbH, Hamburg

Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht

Wir haben den Jahresabschluss der Peter Jensen GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Peter Jensen GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht

Entgegen § 285 Nr. 9 Buchst. a) HGB wurden im Anhang die Gesamtbezüge der Geschäftsführer nicht angegeben.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die im Lagebericht enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

• wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnisse aufweisen oder

• anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Hamburg, den 26. Juli 2024

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