Peter Jensen Wohnungsbau GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carsten Nickel seit 15.1.2021 | Geschäftsführer |
Marcus Colberg seit 15.1.2021 | Geschäftsführer |
Marc Henning seit 15.1.2021 | Geschäftsführer |
Bernhard Tackmann seit 29.10.2013 | Geschäftsführer |
Peter Henry Jensen seit 9.1.2003 | Geschäftsführer |
Walter Betram Jensen seit 9.1.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
P**** H**** J***** | 1.96% |
W***** B***** J***** | 1.96% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
Peter Jensen Sylt GmbHAufgelöst | 100.00% |
Welcker GmbHAufgelöst | 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Peter Jensen GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Peter Jensen GmbH, Hamburg1. Grundlage des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Die Peter Jensen GmbH ist ein seit 111 Jahren bestehendes Handelshaus für den Großhandel mit Sanitärprodukten (Bädern) und Heizungen sowie Rohrleitungen und Installationsmaterial bis hin zu Schwerarmaturen für die Industrie. Aus der Historie heraus wird weiterhin mit Material für den klassischen Ofenbau und Schornsteinen gehandelt. Ein weiteres Standbein ist der Verkauf und die Montage von Einbauküchen. In diesem Bereich wird auch Einzelhandel betrieben. Das Vertriebsgebiet ist die Metropolregion Hamburg sowie Norddeutschland von Sylt bis Usedom und von Flensburg bis in den Harz. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Umsatz- und Auftragsentwicklung Die konjunkturelle Entwicklung in unserer Branche ging im Jahr 2023 leicht zurück. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist für das Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Jahr 2022. Hohe Preise, die politischen Unsicherheiten in Bezug auf die Gesetzgebungen zum Klimaschutz sowie das krisengeprägte Umfeld haben die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschlands stagnieren lassen. Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein Umsatz von TEUR 328.443 (Vorjahr TEUR 307.462) erzielt werden. Dies entspricht einer Erhöhung gegenüber dem Vorjahr von 6,8%. Der Rohgewinn ist um 0,7 % von TEUR 94.103 im Vorjahr auf TEUR 94.724 gestiegen. Der Materialaufwand ist im Verhältnis zum Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 1,8 %-Punkte gestiegen. 2.2 Investitionen Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von TEUR 4.503 durchgeführt. Die Investitionen betrafen im Einzelnen:
Da uns Sachinvestitionen im Wesentlichen pachtweise von unserer Muttergesellschaft zur Verfügung gestellt werden, beschränken sich unsere Investitionen in Sachanlagen auf die Einrichtungen der Ausstellungen und auf die IT-Hard- und Software. Per 31.12.2023 wurden für die Ablösung des Warenwirtschaftssystems sowie zusätzlich ein Lagerverwaltungssystem und ein Tourenmanagementsystem bereits Anzahlungen in Höhe von TEUR 4.508 getätigt. Mit weiteren Kosten bis zu der Inbetriebnahme zum Jahreswechsel 2024/2025 gehen wir von ca. TEUR 2.000 aus. Die Abschreibungen des Geschäftsjahrs 2023 betrugen TEUR 1.791 (Vorjahr: TEUR 1.721) wovon TEUR 530 (Vorjahr: TEUR 530) auf die Geschäfts- oder Firmenwerte entfallen. 2.3 Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Die getätigten Investitionen wurden aus dem laufenden Geschäft finanziert. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden zum 31. Dezember 2023 wie auch im Vorjahr keine. 2.4 Personal- und Sozialbereich Zum Ende des Geschäftsjahrs 2023 beschäftigten wir 810 Mitarbeiter im Sinne des § 285 Nr. 7 HGB. Verletzungen im Bereich des Gesundheits- und Arbeitsschutzes, wie z.B. Arbeitsunfälle haben sich im Geschäftsjahr 2023 nicht in nennenswertem Umfang ereignet. 2.5 Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahrs Trotz der gestiegenen Umsätze, die zum Teil auch durch gestiegene Preise resultieren, leiden wir unter hohen Einkaufspreisen und Lieferengpässen. Insgesamt zeigt sich unser Gewerbe vergleichsweise robust. Im Gegenzug ist unser Heizungsgeschäft durch das von der Bundesregierung aufgelegte Klimapaket auch in diesem Jahr (allerdings nur bis August) weiterhin gestiegen. Jedoch ist die Gewinnmarge bei Heizungen deutlich geringer als beim Badverkauf, mit der Folge, dass sich unser Deckungsbeitrag bezogen auf den Umsatz auf einem niedrigen Niveau nur leicht verbessern konnte. 2.6 Finanzlage Bei einer um TEUR 9.550 gestiegenen Bilanzsumme hat sich die Eigenkapitalquote auf 75,6 % (Vorjahr: 71,0 %) erhöht. Absolut hat sich das Eigenkapital um TEUR 14.053 erhöht. Dies entspricht einer Steigerung von 13,4%. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist von TEUR 8.743 um TEUR 18.604 auf TEUR -9.861 gesunken. Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets unter Ausnutzung von Skontobeträgen durch prompte Zahlung erfüllt. 2.7 Vermögenslage
Aufgrund des strengen Niederstwertprinzips und der Regelung zur verlustfreien Bewertung sind sämtliche erkennbaren Verluste durch entsprechende Abwertungen und Rückstellungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden. 2.8 Ertragslage
Die Gesamtleistung hat sich bezogen auf das Vorjahr um 6,8 % erhöht. Das Betriebsergebnis lag mit TEUR 21.104 (Vorjahr: TEUR 23.995) unter dem Vorjahresniveau. Das Jahresergebnis sank auf TEUR 14.052 (Vorjahr: TEUR 15.629). An die Peter Jensen Stiftung wurde ein Betrag in Höhe von TEUR 1.572 (Vorjahr 1.629 TEUR) gespendet. Die wirtschaftliche Entwicklung, insbesondere das schlechtere Betriebsergebnis, hat unsere Prognose des Lageberichtes 2022 bestätigt. 2.9. Finanzielle und Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Deckungsbeitragsentwicklung (DB 2) und dem Betriebsergebnis. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz und DB pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cashflow heran. Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt TEUR 375 p.a. (Vorjahr: TEUR 367). Die Umsatzrendite beträgt 4,30 % (Vorjahr 5,10 %). Dies bestätigt unsere Prognose für 2022. Bei den Nichtfinanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: a) Lieferantenbeziehungen Aufgrund der Tatsache, dass sich unser Einkaufsvolumen auf ca. 70 % des Umsatzes beläuft, messen wir den Beziehungen zu unseren Lieferanten eine große Bedeutung bei. In enger Zusammenarbeit mit unserem Einkaufsverband, der GSH Gesellschaft für Sanitär- und Heizungsfachbedarf GmbH & Co. KG bzw. der HBG Haustechnik GmbH & Co. KG führen wir jährlich Gespräche mit unseren Lieferanten, bewerten diese und entwickeln auf dieser Basis die Zusammenarbeit zwischen uns und unseren Lieferanten weiter. Dabei achten wir darauf, dass unsere Beziehungen zu den Lieferanten so gestaltet sind, dass mögliche Risiken für unser Haus im Wesentlichen ausgeschlossen bleiben. b) Gesellschaftliche Verantwortung Als familiengeführtes mittelständisches Unternehmen mit einer über hundertjährigen Tradition fühlten wir uns schon immer zu gesellschaftlichem Engagement verpflichtet. Dies wurde im Jahre 2014 mit der Gründung der gemeinnützigen Peter Jensen Stiftung, welche unsere Gesellschaft mit jährlich 7% des Gewinns vor Steuern finanziell unterstützt, gebündelt. Zweck der Stiftung ist die Förderung der Erziehung sowie der Volks- und Berufsbildung, der Kinder- und Jugendhilfe, mildtätiger Zwecke und des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten steuerbegünstigter Zwecke. 2.10. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist in Ordnung. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch Zahlungen Skontoabzüge realisieren. 3. Erklärung zur Unternehmensführung Organe der Gesellschaft sind aus familiären Gründen bisher mit männlichen Personen besetzt. Wir haben eine schlanke Organisation, die nur Führungskräfte einer Ebene unterhalb der Organe hat. Innerhalb dieser Führungskräfteebene beträgt der Frauenanteil 27 % (Vorjahr 31 %). Diesen Anteil wollen wir möglichst ausbauen. 4. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 4.1 Prognosebericht Sofern unser Lagebericht in die Zukunft gerichtete Annahmen und Einschätzungen enthält, bestehen grundsätzliche Unsicherheiten von Prognosen in Bezug auf die tatsächlichen Ergebnisse. Die gesamtwirtschaftliche Situation, beeinflusst durch die politischen unübersichtlichen Entscheidungen, welche Verbraucher veranlasst, Investitionsentscheidungen bis zu einer klaren gesetzlichen Grundlage in Bezug auf das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG), gehen wir aufgrund der von uns ermittelten Planzahlen für das Jahr 2024 von einem guten, jedoch schlechteren Betriebsergebnis gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr aus. Wir arbeiten weiter an der Verbesserung unserer Kennzahlen zur Umsatzrendite sowie einem wie bisher positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, wobei dieses auf dem Cash-Pooling mit der Konzernobergesellschaft basiert. 4.2. Risiko- und Chancenbericht Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen. Langfristig Grund zur Sorge macht weiterhin der Fachkräftemangel im Handwerk. Neue Technologien können die negative Entwicklung leicht mindern, jedoch nicht stoppen. Auch bestehen Risiken durch den steigenden Internethandel bzw. Multichannelvertrieb durch Hersteller. Bestandsgefährdende Risiken lassen sich derzeit jedoch nicht erkennen. Gegen Elementarrisiken sind entsprechende Versicherungen abgeschlossen. Außergewöhnliche Risiken, die unsere Prognose und damit unsere Marktstellung beeinträchtigen könnten, bestehen nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht. Außergewöhnliche Chancen sind derzeit nicht erkennbar.
Hamburg, 28. Juni 2024 Die Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang 2023Peter Jensen GmbH, HamburgAllgemeine Hinweise Das Unternehmen ist unter der Firma Peter Jensen GmbH mit Sitz in Hamburg im Handelsregister von Amtsgericht Hamburg unter der Handelsregisternummer HRB 85976 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir - soweit erforderlich - die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz im Anhang gemacht. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen für den Geschäfts- oder Firmenwert werden gem. § 253 Abs. 3 Sätze 3 und 4 HGB auf einen Zeitraum von 10 Jahren verteilt, da die Nutzungsdauer nicht verlässlich bestimmt werden konnte. Soweit dies aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderungen erforderlich ist, werden für die immateriellen Vermögensgegenstände außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Liegt der sich danach ergebende Buchwert über dem beizulegenden Wert, werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Für Bad- und Küchenausstellungen wurden Festwerte gebildet. Bei den Finanzanlagen werden • Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt, soweit es sich um eine dauerhafte Wertminderung handelt. Soweit zu den Finanzanlagen gehörende Finanzinstrumente über ihrem beizulegenden Zeitwert ausgewiesen werden, ist dies im Rahmen der Erläuterung der Finanzanlagen dargelegt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Das Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde nicht ausgeübt. Den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen liegt eine versicherungsmathematische Berechnung auf Grundlage der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Die Berechnung ermittelt die Versorgungsverpflichtungen auf Basis des Anwartschaftsbarwertverfahrens (pojected unit credit method), wobei von dem von der Deutschen Bundesbank auf Basis der durchschnittlichen Marktzinssätze der letzten zehn Jahre veröffentlichten Zinssatz für eine pauschal angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren ausgegangen wird. Die grundlegenden Annahmen der Berechnung stellen sich wie folgt dar:
Bei der Bildung von Pensionsrückstellungen wird der Zinseffekt aus der erstmaligen Abzinsung mit dem entsprechenden Aufwand aus der Bildung der Rückstellung verrechnet (Nettomethode). Änderungen des Diskontierungszinssatzes werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Die Bewertung für die Rückdeckungsansprüche erfolgte entsprechend dem hierzu ergangenen Rechnungslegungshinweis des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW RH FAB 1.021). Soweit die aus der Rückdeckung zukünftig von der Versicherung zu erwartenden Zahlungsströme zeitlich und betragsmäßig mit den Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Mitarbeitern aus den zugesagten und erdienten Pensionsverpflichtungen übereinstimmen, sind die Rückdeckungsansprüche und die Pensionsverpflichtungen entsprechend dem Rechnungslegungshinweis auf gleiche Weise zu bewerten. Hierzu wird der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung, soweit er die Pensionsverpflichtungen abdeckt, entsprechend der für die Pensionsverpflichtung angewandten Bewertungsmethode bewertet (Passivprimat der Bewertung). Die Bewertung erfolgte hierbei nach dem Deckungskapitalverfahren. Rückdeckungsansprüche, die mangels gleichlaufender Zahlungsströme nicht in diese Bewertung einzubeziehen sind, werden, da ein anderweitig beizulegender Zeitwert nicht ermittelt werden konnte, mit den fortgeführten Anschaffungskosten, wie diese sich aus den von der Versicherung mitgeteilt geschäftsplanmäßigen Deckungskapital ergeben, bewertet. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatz abgezinst, soweit die zu Grunde liegende Verpflichtung nicht verzinslich ist. Bei der Bildung von Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird der Zinseffekt aus der Abzinsung mit dem entsprechenden Aufwand aus der Bildung der Rückstellung verrechnet (Nettomethode). Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Die planmäßigen Abschreibungen für den Geschäfts- oder Firmenwert werden gem. § 253 Abs. 3 Sätze 3 und 4 HGB auf einen Zeitraum von 10 Jahren verteilt, da die Nutzungsdauer nicht verlässlich bestimmt werden konnte. Angaben zum Anteilsbesitz
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungenspiegel in TEUR
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind solche gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 35.294 (Vj. TEUR 23.498) enthalten. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren zu TEUR 15 (Vj. TEUR 33) auf Lieferungen und Leistungen. Ausschüttungssperre Es besteht eine Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 HGB aus der Bewertung der Rückstellung für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen in Höhe von EUR 590,00. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Barwert der Versorgungsverpflichtungen unter Berücksichtigung des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Barwert unter Berücksichtigung des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 1. Das geschäftsplanmäßige Deckungskapital der Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen beträgt TEUR 23. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Insolvenz- und Gewährleistungsansprüche, Spendenverpflichtungen, Urlaubsansprüche und Sondervergütungen gebildet. Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhöltnis besteht, haben TEUR 13.200 (Vj. TEUR 13.600) eine Restlaufzeit von ein bis fünf Jahren. Alle übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Es bestehen ausschließlich branchenübliche Sicherheiten in Form von Eigentumsvorbehalten bzw. erweiterten Eigentumsvorbehalten. Haftungsverhätlnisse Bis zum 31. Dezember 2022 bestand im Rahmen des Konzerns eine gesamtschuldnerische Haftung für eine Gesamtkreditlinie in Höhe von TEUR 8.500 (davon für Barkredite TEUR 8.000 und für Avalkredite TEUR 500). Diese Haftung ist zum 31. Dezember 2023 ersatzlos weggefallen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen in Höhe von TEUR 14.718 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte (in TEUR):
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Umsatzerlöse Aufgliederung
Personalaufwand Der Anteil der Aufwendungen für Altersversorgung innerhalb der sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung beträgt EUR 648.175,41 (Vj. EUR 575.900,03). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Zinsaufwand in Höhe von TEUR 5 (Vj. TEUR 3) resultieren aus der Aufzinsung von Rückstellungen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen in voller Höhe auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Sonstige Angaben Aufsichtsrat Martin Jensen; Kaufmann Vorsitzender Saskia Wille; Kauffrau Eckhart Steffens; Kaufmann Geschäftsführung Peter Jensen, Kaufmann, Hamburg Walter Jensen, Kaufmann, Hamburg Bernhard Tackmann, Kaufmann, Boostedt Marc Henning, Kaufmann, Hamburg Marcus Colberg, Kaufmann, Klempau Carsten Nickel, Kaufmann, Helmstedt Zur Vertretung der Gesellschaft sind die Herren Jensen als Geschäftsführer alleine befugt. Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Herr Bernhard Tackmann, Herr Marc Henning, Herr Marcus Colberg sowie Herr Carsten Nickel sind zur Vertretung gemäß allgemeiner Vertretungsregelungen berechtigt. Gesamtbezüge des Aufsichtsrats Die Bezüge des Aufsichtsrats beliefen sich auf EUR 0,00. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der MWP Immobilienbesitz GmbH, Thumby einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger unter der Handelsregisternummer HRB 24675 des Amtsgerichts Kiel offen gelegt. Zur Erstellung eines Konzernabschlusses war die Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 nicht verpflichtet, da die MWP Immobilienbesitz GmbH, Thumby, in ihrer Eigenschaft als deutsche Konzernleitung zum 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht mit befreiender Wirkung für die Gesellschaft erstellt. Gewinnverwendung/ GewinnverwendungsvorschlagDie Gesellschaft schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 14.052.343,77 auf neue Rechnung vorzutragen.
Hamburg, den 28. Juni 2024 Geschäftsführung Anlagespiegel
Bericht des AufsichtsratsDem Aufsichtsrat lagen zur Prüfung der Prüfungsbericht für das Jahr 2023 der RN REVISION NORD GMBH & Co. KG für die Peter Jensen GmbH vor. In der Aufsichtsratssitzung am 16.09.2024 wurde der Prüfbericht im Beisein der Geschäftsführung und des Wirtschaftsprüfers besprochen. Grundsätzlich wurde festgestellt, dass der Prüfungsbericht sowie der Lagebericht die Situation der Peter Jensen GmbH aussagekräftig darstellen. Die Aussagen im Prüfungsbericht wurden zwischen Prüfer und Aufsichtsrat erörtert. Der Aufsichtsrat stimmt mit dem Bericht des Wirtschaftsprüfers überein, dass die Kontrolltätigkeit im Konzern funktionsfähig ist und rechtzeitige Entscheidungen der Geschäftsführung eine sichere Unternehmensführung ermöglicht. Im laufenden Geschäftsjahr 2023 hat der Aufsichtsrat die Geschäftsführung kontrolliert in dem der Aufsichtsratsvorsitzende sich kontinuierlich über den Geschäftsverlauf durch die Geschäftsführung berichten ließ. Weiterhin fanden Aufsichtsratssitzungen am 23.01., 15.05. und 09.10.2023 statt. Die Ergebnisse sind protokolliert und den Gesellschaftern zur Verfügung gestellt worden. Der Aufsichtsrat billigt den aufgestellten Jahresabschluss und den vorliegenden Lagebericht der Peter Jensen GmbH. Es wird empfohlen, den Jahresabschluss durch die Gesellschafter bestätigen und der Geschäftsführung Entlastung zu erteilen. Der Jahresüberschuss sollte auf neue Rechnungen vorgetragen werden. Der Aufsichtsrat empfiehlt hierzu, zeitnah eine Gesellschafterversammlung durchzufuhren. Die Gesellschafterversammlung soll auch dazu dienen, die Gesellschafterstruktur für die Zukunft sicher zu gestalten und über die Wahl des Abschlussprüfers zu entscheiden. Der gültige Prüfbericht ist durch die Geschäftsführung kurzfristig den Gesellschaftern zur Verfügung zu stellen.
Hamburg, den 16.09.2024 Martin Jensen, Aufsichtsratvorsitzender sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.09.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkZu dem Jahresabschluss zum 31.12.2023 und dem Lagebericht 2023 haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Peter Jensen GmbH, Hamburg Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht Wir haben den Jahresabschluss der Peter Jensen GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Peter Jensen GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht Entgegen § 285 Nr. 9 Buchst. a) HGB wurden im Anhang die Gesamtbezüge der Geschäftsführer nicht angegeben. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die im Lagebericht enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen • wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnisse aufweisen oder • anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Hamburg, den 26. Juli 2024 RN
REVISION NORD GMBH & Co. KG
Bulla, Wirtschaftsprüfer Widera, Wirtschaftsprüfer |
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