Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 24011
Vorher
Marmor 212. V V GmbH
Eingetragen
20.8.2007
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von nichtelektrischen HaushaltsgerätenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Herstellung und der Vertrieb von Produkten für das Hotel- und Gaststättengewerbe.

Historie

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Management

NameRolle
Boris Steinhagen
seit 14.1.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

E. M. Group Holding AG

Wertingen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019

GRUNDLAGEN DES KONZERNS

KONZERNSTRUKTUR

Die EM Group ist eine international agierende Handels- und Dienstleistungsgruppe im Versandhandel für Gastronomie- und Hotelbedarf. Ziel der Unternehmensgruppe ist die optimale, vollumfängliche Beratung und Ausstattung von Hotellerie und Gastronomie im europäischen Sektor.

Die E. M. Group Holding AG ist mit eigenen Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, Österreich, der Schweiz, Spanien, Schweden, Norwegen, Italien sowie Belgien und den Niederlanden tätig. Märkte, in welchen keine Niederlassung unterhalten wird, werden professionell und systematisch durch eine eigene Exportgesellschaft betreut.

Um ein konzerneinheitliches Handeln zu gewährleisten, übernimmt die E. M. Group Holding AG als Muttergesellschaft zentral für ihre Tochtergesellschaften Beratungs- und Dienstleistungen in den Bereichen Rechnungswesen, Controlling, Personalwesen, Interne Revision, Unterstützung im Rahmen des Risikomanagements, Datenschutz und IT-Sicherheit, Zentraleinkauf sowie Versicherungen und Markenrecht.

Das Portfolio des Konzerns setzt sich im Wesentlichen aus folgenden Geschäftsbereichen zusammen:

- Mit den Marken VEGA, Hotelwäsche Erwin Müller, Erwin M., Pulsiva und Jobline als klassische Vertriebsgesellschaften wird der Hotel- und Gastronomiebereich in ganz Europa vollumfänglich sowohl mit einem klassischen wie auch innovativen Produktsortiment beliefert.

- Die Poggemeier GmbH ergänzt dieses Portfolio durch Planungs- und Ausstattungsleistungen von Küchen für die Systemgastronomie sowohl im stationären Großhandel als auch durch eine deutschlandweit tätige Außendienstorganisation.

- Die Marke Lusini - www.lusini.de - stellt einen führenden elektronischen B2B-Marktplatz für die Gastronomie, Hotellerie und das Catering dar. Durch die Bündelung von Sortimenten, Dienstleistungen und Angeboten einer Vielzahl von namhaften Herstellern wird dem Kunden ein attraktives Programm zur Verfügung gestellt. Über die Lusini wird auch der B2C Bereich abgewickelt.

- Die MIMCO GmbH agiert als zentrale, einheitliche Einkaufsgesellschaft der EM Group mit zentralem Warenlager. Diese garantiert die optimale Lieferbereitschaft der Unternehmensgruppe.

- Als konzerneigener Dienstleister in den Bereichen Logistik, Customerservice, Marketing und IT rundet die Erwin Müller Mail Order Solutions GmbH die Tätigkeit der Unternehmensgruppe ab.

KONZERNSTRATEGIE

Die EM Group als international tätiges Unternehmen baut ihren Erfolg auf den Säulen Kompetenz, Prozesseffizienz, Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit, Wachstum und Unabhängigkeit auf.

Den Grundstein bildet der Business Plan des Unternehmens, der die wichtigsten strategischen Ziele vereint und die Bestandteile Finanzen, Kunden, Prozesse und Ressourcen umfasst.

Die Vision "Jeder fühlt sich bei seinem Gastgeber wirklich wohl.

Für die Mitarbeiter sind wir die berufliche Heimat - ein Ort, an dem mit Lust, Freude und Professionalität gearbeitet wird." steht hierbei im Fokus des unternehmerischen Handelns.

Die Unternehmensziele sind klar beschrieben und kommuniziert. Die konzerneinheitliche Vision, Strategie und Wertevorstellungen stellen den Weg dar, wie diese Ziele erreicht werden. Die Strategie der EM Group zielt auf ein langfristiges profitables Wachstum und Unabhängigkeit. Diese Strategie wird in Projekten und Maßnahmen kontinuierlich umgesetzt.

Neben der konsequenten Diversifikationsstrategie - vermehrt durch Customizing - investierte die Gruppe im Berichtsjahr weiterhin in die Bereiche IT und ECommerce sowie in die weltweite Vermarktung. Auch im Geschäftsjahr 2019 wurden weitere beachtliche Investitionen in das ERP-System und vor allem die Shop-Plattformen zur ständigen Weiterentwicklung und Optimierung getätigt. Die Digitalisierung stellt somit ein zentrales strategisches Handlungsfeld ihm Rahmen der Zielerreichung der Gruppe dar.

Ein weiterer Baustein für die nachhaltige Wachstumssteigerung ist durch den europaweiten Ausbau der Vertriebsmannschaft implementiert worden. In Kombination mit den digitalen Plattformen stellt der branchenführende Vor-Ort-Beratungsservice einen weiteren Mehrwert für die individuelle Beratung unserer anspruchsvollen Kunden dar.

Durch die Zentralisierung sämtlicher Einkaufstätigkeiten der Unternehmensgruppe in der MIMCO GmbH konnten auch in 2019 wieder deutliche nachhaltige Synergieeffekte erzielt werden.

Es wurde auf den Kompetenzaufbau von Mitarbeitern ebenso viel Wert gelegt, wie auf die Implementierung und Optimierung von Systemen, die die einzelnen Prozesse effizienter machen. Ziel ist es, durch den Einsatz eines BI-Tools, alle Prozesse auch zukünftig erfolgreich transparent zu managen und zu steuern.

WIRTSCHAFTLICHES UMFELD

GESAMTWIRTSCHAFTLICHES UMFELD

Die konjunkturelle Entwicklung der Weltwirtschaft zeigte sich im Jahr 2019 weiterhin mit wenig Dynamik und das Wirtschaftswachstum hat sich im Vergleich zum Jahr 2018 nennenswert verlangsamt. Bestehende Konflikte vor 2019 wie der Handelskonflikt mit den USA oder der Brexit konnten in 2019 nicht beendet werden. Auch die zunehmenden hohen Schuldenquoten tragen nicht zu einer globalen Finanzstabilität bei.

In den USA wurde im Gesamtjahr 2019 ein BIP-Wachstum von 2,3 % (Vorjahr 2,9 %) erreicht. Die Industrie entwickelte sich hierbei wohl aufgrund der erheblich gestiegenen Unsicherheit verhalten. Treiber des Wachstums waren der private Konsum und der Wohnungsbau. Das Wirtschaftswachstum ist über die Jahre robust, die Wachstumsraten sind jedoch rückläufig. Von einem starken Anstieg des Defizits im Bundeshaushalt wird auch in 2020 gerechnet.

Die Wirtschaft in China ist 2019 gegenüber dem Vorjahr um ca. 6,2 % gewachsen (Vorjahr 6,6 %). Somit zeigt sich ein abschwächendes Wachstum. Gründe hierfür sind u.a. das Bestreben der Regierung, den starken Anstieg der Unternehmensverschuldung zu begrenzen, sowie der Handelskonflikt mit den USA.

Auch im Euroraum hat die Wirtschaft einen deutlichen Gang zurückgeschaltet. Der Verlauf der konjunkturellen Entwicklung ist maßgeblich auf geringere Impulse aus dem internationalen Umfeld und in der Folge auf eine zunehmend schwächelnde Industrie zurückzuführen. Ein weiterer Grund ist der andauernde Handelsstreit zwischen den USA und China, der einen konjunkturellen Aufschwung behindert hat. Nur die Abwertung des Euro von ca. 2 % hat zu einer kleinen gegenteiligen Bewegung geführt. Dies spiegelt auch die Entwicklung des realen Bruttoinlandsproduktes für das Jahr 2019 wieder. Das Wachstum lag im laufenden Jahr bei 1,2 % (VJ 1,8 %). Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase und der leicht expansiven Finanzpolitik wird die Konjunktur unterstützt.

Die konjunkturelle Entwicklung der deutschen Wirtschaft war in den Vorjahren - noch hin bis in das Jahr 2018 - durch eine Hochkonjunktur geprägt. Bereits im Vorjahr geriet die Produktion allerdings spürbar ins Stocken. Diese Entwicklung hat sich im Berichtsjahr fortgesetzt. Die deutsche Wirtschaft befindet sich nun an der Schwelle zur Rezession. Besonders der Handelsstreit zwischen den USA und China, geopolitische Konflikte und eine insgesamt schwächere Weltkonjunktur haben diese Entwicklung mitbeeinflusst und die deutsche Wirtschaft geschwächt. Insgesamt hat sich das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2019 nur noch um 0,6 % (VJ 1,4 %) erhöht. Dies bedeutet, dass Deutschland im Vergleich mit vielen anderen Ländern deutlich stärker vom Abschwung betroffen ist. In diesem Zusammenhang zu erwähnen ist, dass die Fallhöhe aufgrund der Hochkonjunktur der letzten Jahre deutlich ausgeprägter ist. Positiv haben sich dagegen der Konsum der privaten Haushalte, die andauernden Investitionen in Bauvorhaben und die Staatsausgaben z.B. für soziale Sachleistungen, ausgewirkt. Für die Zukunft ist zu erwarten, dass - bedingt durch eine weltweit hohe politische Unsicherheit (Handelskonflikte) sowie den Auswirkungen der COVID-19 Pandemie - die Produktion in Deutschland weiterhin belastet wird.

Eine genaue Prognose ist aufgrund der derzeitigen Situation mit der Corona Krankheit COVID-19 für die Weltwirtschaft, der Wirtschaft im Euroraum und der deutschen Wirtschaft kaum möglich.

BRANCHENSPEZIFISCHES UMFELD

Der gesamte deutsche Einzelhandel verzeichnete im Jahr 2019 Umsätze in Höhe von Mrd. € 543,6. Dies entspricht einer Erhöhung von 3,2 % gegenüber dem Vorjahr (Mrd. € 526,8). Auch für 2020 wurde vor der Corona Krise mit einem Anstieg der Umsätze gerechnet (auf Mrd. € 557,2).

Der deutsche Online- und Versandhandel mit Waren und Dienstleistungen hat für das Jahr 2019 einen Netto-Umsatz von Mrd. € 74,4 erreicht. Dies entspricht einem Wachstum gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 9,2 %. Als überragender Wachstumstreiber zeigte sich hierbei weiterhin der E-Commerce gegenüber den Bestellungen per Telefon oder Brief. Auch zukünftig ist hier von einem deutlichen Wachstum auszugehen.

Ob Food Truck, Drei-Sterne Restaurant, Hostel oder Grandhotel, das Gastgewerbe ist eine höchst vielfältige Branche mit großer Anziehungs- und Wirtschaftskraft. Das beweisen die Daten der letzten Jahre. Mit einem Netto-Jahresumsatz von Mrd. € 93,6 ist das Gastgewerbe ein beachtlicher Wirtschaftsfaktor in Deutschland. Erzielt wird dieser Gesamtumsatz in den Bereichen Beherbergungsgewerbe (Mrd. € 33), Gaststättengewerbe (Mrd. € 50,7) und von Caterern und Erbringern sonstiger Verpflegungsleistungen (Mrd. € 9,9).

Diese Marktentwicklung bietet für die EM Group auch weiterhin große Chancen die Unternehmensziele zu erreichen und die Geschäftstätigkeit zu optimieren.

GESCHÄFTSVERLAUF

ENTWICKLUNG DES KONZERNS

Die Digitalisierung stellt eine wichtige Säule für erfolgreiches Unternehmertum dar. Um auch zukünftig den gestiegenen Herausforderungen des gesamtwirtschaftlichen Umfeldes gerecht zu werden und die Basis für weiteres Wachstum zu schaffen, hat die EM Group auch im Jahr 2019 weitere Modernisierungen und Erweiterungen an der kompletten IT-Infrastruktur - insbesondere im Bereich der Shop-Plattformen - vorgenommen.

Durch die in den Vorjahren abgeschlossene Systemumstellung der Warenwirtschaft konnten auch im Geschäftsjahr europaweit deutliche Synergieeffekte erzeugt werden. Des Weiteren ist es gelungen durch die Weiterentwicklung der Shops - hinsichtlich einer benutzerfreundlichen Bedienbarkeit und der Verbesserung von technischen Aspekten - die Sichtbarkeit und Konversion weiter zu erhöhen.

Ein weiterer Baustein für die nachhaltige Wachstumssteigerung wurde bereits im Vorjahr durch das Customizing geschaffen. Die Veredelung der Produkte und der Ausbau der europaweit tätigen Vertriebsmannschaft mit einem branchenführenden Vor-Ort-Beratungsservice schaffen echte Kundenbegeisterung- und Bindung.

Im Ergebnis wirkten sich die oben genannten Faktoren positiv auf Umsatz und Kundenzufriedenheit aus. Der Konzern konnte den Umsatz um 2,0 % auf T€ 151.483 im Vergleich zum Vorjahr steigern. Das Ergebnis vor Steuern und Gewinnabführung liegt im Berichtsjahr bei T€ 621.

VERMÖGENS- UND FINANZLAGE

Die Bilanzsumme liegt bei T€ 60.683 (VJ: T€ 61.390). Hiervon entfallen 17,5 % (VJ 21 %) auf das Anlagevermögen. Die Investitionen in das Anlagevermögen betrugen im Berichtsjahr T€ 2.040; davon entfielen im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände über 91% auf laufende IT-Großprojekte (in erster Linie Weiterentwicklung ERP-System und Shop). Der Rest repräsentiert im Wesentlichen Ersatzinvestitionen.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit reicht aus, um die Investitionen vollständig zu finanzieren.

Das Anlagevermögen des Konzerns ist vollständig (127,5 %, VJ 122,2 %) durch das Eigenkapital gedeckt. Das Umlaufvermögen beinhaltet als wesentlichste Position den Warenbestand in Höhe von T€ 32.200 (VJ T€ 33.806).

Das Eigenkapital beträgt T€ 13.574 (VJ T€ 15.759) und verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 2.185 im Wesentlichen durch den Jahresfehlbetrag von T€ 2.170 (siehe hierzu untenstehende Kommentierung, sowie den Eigenkapitalspiegel). Die Eigenkapitalquote beträgt nun 22,4 % (VJ 25,7 %).

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 1.439 sank deutlich gegenüber dem Vorjahr (T€ 3.110). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich um T€ 2.745 und betragen zum Bilanzstichtag T€ 17.335 (VJ T€ 14.590). Alle langfristigen Darlehen konnten planmäßig getilgt werden. Im Rahmen einer Neuaufnahme wurden T€ 4.620 dem langfristigen Bereich zugeführt. Der Konzern verfügt über ausreichende Kreditlinien zur kurzfristigen Beschaffung finanzieller Mittel, den Zahlungsverpflichtungen konnte jederzeit nachgekommen werden. Durch die Vergabe konzerninterner Darlehen kann die Finanzierungssituation des Konzerns hinsichtlich Zinssatz und zu gebenden Sicherheiten optimiert werden. Ergänzt wird dies durch ein Cash-Pooling innerhalb der Gruppe.

Die wirtschaftliche Lage des Konzerns stellt sich zum Bilanzstichtag stabil dar.

ERTRAGSLAGE

Die Umsatzerlöse der Gruppe stiegen im Berichtsjahr um 2,0 % auf T€ 151.483 (VJ T€ 148.559). Haupteffekte des Umsatzanstiegs waren - wie oben bereits erwähnt - die Systemoptimierungen und der somit optimierte Ressourceneinsatz in die Strategieumsetzung, Märkte und Kunden.

Gegensätzlich zum Umsatzanstieg entwickelte sich der Rohertrag des Konzerns negativ auf T€ 84.164 (VJ T€ 89.869). Der Materialaufwand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 7.621 auf T€ 68.985. Dieser negative Effekt resultiert im Vorjahresvergleich einerseits aus der ungünstigeren Entwicklung des EUR - USD Wechselkurses, andererseits aus dem erhöhten Abverkauf von Lagerbeständen (Lagerbereinigungsprojekt) und eines Wasserschadens im Lager.

Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr - bedingt durch den weiteren Kompetenzaufbau und der Personalinvestitionen in den Außendienst - angestiegen auf T€ 31.279 (VJ T€ 29.018).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit T€ 47.536 im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen (T€ 47.261).

Die Abschreibungen verringerten sich leicht gegenüber dem Vorjahr um T€ 127 auf T€ 4.287.

Das Ergebnis vor Steuern und vor der Berücksichtigung des Teilgewinnabführungsvertrags bei der E. M. Group Holding AG lag im Berichtsjahr bei T€ 621 und somit deutlich unter Vorjahresniveau (VJ T€ 8.708). Das sehr positive Vorjahresergebnis war vor allem auf den Einmaleffekt der neuen Bewertungslogik im Vorratsbereich zurückzuführen.

Nach Abzug der Ertragsteuern (T€ 806) und sonstigen Steuern (T€ 39) sowie der Berücksichtigung des bestehenden Teilgewinnabführungsvertrag (T€ 1.946) endet das Geschäftsjahr mit einem Konzernjahresfehlbetrag in Höhe von T€ 2.170 (VJ Konzernjahresüberschuss T€ 1.810).

Die EM Group konnte im Jahr 2019 durch den zielgerichteten Einsatz von Ressourcen den Umsatz des Vorjahres überschreiten. Trotz weiterhin hoher Investitionen in IT-Systeme und in den strategischen Aufbau eines Außendienstteams im Konzernkreis konnte ein positives Ergebnis vor Steuern erzielt werden. Die im Vorjahr getroffene Prognose mit einer leichten Steigerung der Umsatzerlöse bei einem stark reduzierten Ergebnis vor Steuern und Gewinnabführung ist somit eingetreten.

CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

RISIKOMANAGEMENTSYSTEM

In der Unternehmensgruppe findet ein kontinuierlicher strategischer und operativer Planungsprozess statt. Der Erreichungsgrad der hierbei definierten strategischen und operativen Ziele wird durch ein funktionierendes Controlling-System sichergestellt. So wird die Wirtschaftlichkeit, Leistungsfähigkeit und Effizienz der Unternehmensgruppe permanent überwacht. Das Unternehmen hat zur Steuerung von Risiken ein aktives Risk-Management implementiert und eine Risk Map auf Unternehmens- und Konzernebene etabliert. In dieser werden Risiken identifiziert, bewertet und entsprechende Maßnahmen abgeleitet.

Alle entscheidungsrelevanten Informationen werden durch ein breitgefächertes Berichtswesen den Entscheidungsträgern der Unternehmensgruppe zur Verfügung gestellt. Alle Unternehmen der Unternehmensgruppe sind in das Berichts-, Überwachungs- und Kontrollsystem einbezogen.

Im Rahmen des Konzern Risikokataloges sind alle wesentlichen Risiken hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und des Schadensausmaßes aufgeführt. Sämtliche potentiellen Risiken werden aktiv gemanagt. So werden Fehleinschätzungen von Märkten und neuen Geschäftsfeldern laufend überwacht und Risiken frühzeitig durch Einleitung geeigneter Schritte, wie Restrukturierungsmaßnahmen, minimiert.

CHANCEN UND RISIKEN

RISIKEN

Die Unternehmensgruppe hat weder auf dem Absatz- noch auf dem Beschaffungsmarkt signifikante Abhängigkeitsrisiken. Die Abnehmer- bzw. Kundenstruktur ist breit gestreut. Auf dem Beschaffungsmarkt werden die Vorteile des sich bietenden Weltmarktes konsequent genutzt. Aus der Struktur der Lieferanten und Kunden ergeben sich keine nennenswerten Abhängigkeiten. Der Ausfall eines der größten Lieferanten oder Kunden würde somit zu keinen signifikanten Umsatz- und Ertragseinbußen führen. Durch ein breites Lieferantenspektrum können einzelne Produkte sehr schnell zu anderen Lieferanten verlagert werden. Von den wichtigsten Artikeln wird zudem ein Sicherheitsbestand bevorratet, wodurch der Lieferantenwechsel größtenteils überbrückt werden kann. Erhebliche Beschaffungsrisiken sind daher derzeit nicht erkennbar.

Bereits seit vielen Jahren wurde ein strategisches Lieferanten- und Beschaffungsmanagement aufgesetzt. Dieses wird konsequent und fortlaufend weiterentwickelt. Der US-Dollar blieb auch in 2019 relativ stabil und hat das Ergebnis somit nicht belastet.

Durch konsequentes Analysieren und Beobachten des Rohstoffmarktes und daraus abgeleiteter Maßnahmen konnte die Einkaufspolitik der Unternehmensgruppe weiter verbessert werden.

Ein Risiko entsteht für die Unternehmensgruppe in mehrerlei Hinsicht aus der sogenannten Corona-Krise.

Kurzfristig musste auf die verzögerten Warenlieferungen aus Fernost reagiert werden, wo die Gesundheitskrise schon zum Jahresbeginn 2020 zu Verzögerungen im Handelsverkehr führte. Die Auswirkungen auf die Lieferfähigkeit konnten durch die langfristige Disposition und Lagerhaltung jedoch geringgehalten werden.

Ab ca. Mitte März 2020 kam die Krise auch in allen Absatzmärkten der Gruppe an. Die behördlichen Restriktionen bzw. der Lock-Down haben die Kernzielgruppen Hotellerie, Gastronomie und Catering direkt betroffen, was unmittelbar zu massiven Umsatzeinbußen bis zu -80 % führte. Die Umsatzeinbrüche haben sich im weiteren Verlauf des Jahres 2020 wieder reduziert und liegen im Mai/Juni in etwa bei 30 % unter den vergleichbaren Vorjahreswerten.

SONSTIGE RISIKEN

Ebenso sind für weitere Risiken, wie die durch negative Konjunkturentwicklung unabhängig von der aktuellen Corona-Krise, dem Ausfall von Führungskräften und dem Missbrauch von sensiblen und schutzwürdigen Daten entsprechende Programme und Projekte seitens des Managements aufgesetzt, um auch hier frühzeitig entgegenwirken zu können.

Aktiv gemanagt und systematisch unterstützt werden ebenso sämtliche Risiken von Liquiditäts- und auch Forderungsausfallrisiken. Konsequente Prozessorientierung im Rahmen von Bonitätsprüfung, Mahnerfolgsüberwachung und aktives Liquiditätsmanagement sorgen für ständige Transparenz und führen zur Absicherung aber auch zu laufender Optimierung dieser Risikobereiche.

Dem Management ist es in der Corona Krise durch sofortiges Handeln gelungen den Betrieb aufrecht zu erhalten und durch drastische Einsparmaßnahmen auch die Zahlungsfähigkeit sicherzustellen. Darüber hinaus sind entsprechende Kontokorrentlinien bei unterschiedlichen Banken vorhanden bzw. nicht in Anspruch genommen. Gleichzeitig werden aktuell unterschiedliche Optionen zur langfristigen Fremdkapitalstruktur und Liquiditätssicherung geprüft.

Die letzten Entwicklungen schon während des Lockdowns und seit in Kraft treten der Lockerungen der Corona bedingten Restriktionen in den Absatzmärkten zeigen eindeutig die Stärken der Unternehmensgruppe.

GESAMTRISIKO AUS DER CORONASITUATION

In der Gesamtbeurteilung der Risikosituation der Unternehmensgruppe lässt sich auf Grundlage der heute bekannten Informationen feststellen, dass aus der Corona-Krise ein Risiko entstanden ist bzw. entstehen kann, welches die Entwicklung der EM Group gefährden kann und welches aktiv gemanagt werden muss. Das Management hat entsprechende Maßnahmen ergriffen und geht insoweit davon aus, dass aus der Entwicklungsbeeinträchtigung kein bestandsgefährdendes Risiko für die EM Group entsteht.

CHANCEN

Schnelle Reaktion aus Kostensicht, organisatorisch und auch im Marketingmix. Ein Geschäftsmodell, dass es den Kunden ermöglicht jederzeit digital oder persönlich über nahezu alle Vertriebswege und Kanäle Kontakt aufzunehmen und eine individuelle Lösung zu bekommen, welche bei Bedarf weit über das reine Produkt hinausgeht, gepaart mit einer extrem hohen Warenverfügbarkeit führen dazu, dass die Umsatzentwicklung in der Krise sich äußerst positiv darstellt.

Diese Entwicklung zeigt die enorme Chance, welche die Unternehmensgruppe, das Geschäftsmodell jetzt und in der Zukunft hat den Marktanteil zu erhöhen und weiter zu wachsen und bestätigt, dass die EM Group ihre fokussierte Wachstumsstrategie kombiniert mit den weiteren Säulen der Unternehmensstrategie Kompetenz, Prozesseffizienz, Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit sowie Unabhängigkeit auch in den kommenden Geschäftsjahren weiterverfolgen wird.

Darüber hinaus ergeben sich durch Maßnahmen, die trotz der Krise vorangetrieben werden, Chancen für die zukünftige Entwicklung. Dies betrifft beispielsweise den weiteren Ausbau des Außendienstes, die Etablierung eines B2C-Geschäfts zur Vergrößerung der Zielgruppe und der damit verbundenen Erhöhung des Umsatzpotentials sowie die weitere Individualisierung des Angebots.

UNTERNEHMERISCHE VERANTWORTUNG

MITARBEITER

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für die EM Group einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren. Ihre vielfältigen Kompetenzen, ihre Erfahrungen, ihre Leistungsfähigkeit und ihr Engagement fördern die weitere Entwicklung der Unternehmensgruppe.

Die Gruppe beschäftigte im Durchschnitt 758 Mitarbeiter (Vorjahr: 726), davon 463 Mitarbeiter in Vollzeit, 295 Mitarbeiter in Teilzeit. Außerdem wurden 36 Auszubildende beschäftigt.

Der digitale Wandel, die fortschreitende Internationalisierung, die demographische und gesellschaftliche Entwicklung sowie der spürbare Fachkräftemangel sind Anforderungen an ein erfolgreiches Personalmanagement. Ein wesentliches Ziel der konzernweiten Personalstrategie ist daher, die Entfaltung der vorhandenen Mitarbeiterpotenziale durch richtige Rahmenbedingungen und konkrete Angebote zu ermöglichen und zu fördern.

AUSBLICK

Nachdem die Zahlungsfähigkeit in der Corona Krise durch die getroffenen Einsparmaßnahmen und die zur Verfügung stehenden Betriebsmittellinien auch über 2020 hinaus gesichert ist gilt es den langfristigen Liquiditätsbedarf jetzt langfristig zu finanzieren, die Linien wieder frei zu machen. Dafür will die Unternehmensgruppe in Abstimmung mit den Hausbanken die Fördermitteldarlehen nutzen.

Neben der langfristigen Ausrichtung der Fremdkapitalstruktur zur nachhaltigen Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit ist eine weitere Aufgabe die Organisation und die Personalkosten an den geringeren Umsatz der Unternehmensgruppe anzupassen. Hierfür wird unter anderem die Möglichkeit der Kurzarbeit genutzt.

Außerdem stellt sich das Management auf unterschiedliche Szenarien ein, bereitet jeweils passende Maßnahmen vor um zum einen kurzfristig auf eine mögliche zweite Corona-Welle, zum anderen auch auf längerfristige wirtschaftliche Konsequenzen der Gesundheitskrise vorbereitet zu sein und angemessen und schnell reagieren zu können und damit den Fortbestand des Unternehmens zu sichern.

Um der weiteren Digitalisierung der Gesellschaft und Geschäftswelt gerecht zu werden sind auch im kommenden Geschäftsjahr gezielte Investitionen in digitale Lösungen im Fokus der Tätigkeiten der EM Group. Ein breiter Ausbau der Kundenbasis - zwischenzeitlich auch des Endkundensegments - unterstützt durch eine Vertriebsmannschaft, die Öffnung der Unternehmensgruppe für externe Partner und die weitere Optimierung der internen Vernetzung bilden die relevanten Maßnahmen für das Prognosejahr und die weiteren Geschäftsjahre.

Alle Initiativen und Maßnahmen orientieren sich in den nächsten Geschäftsjahren konsequent an den Kundenbedürfnissen und folgen der Mission: "Jeder Gastgeber erschafft mit uns als Partner unkomplizierte Orte mit ansprechendem Ambiente.

Wir unterstützen ihn dabei, die Qualität seiner Angebote und seines Service dauerhaft zu optimieren und die Wirtschaftlichkeit sicherzustellen."

Die EM Group konnte in 2019 durch den zielgerichteten Einsatz von Ressourcen auf die Unternehmensstrategie den Umsatz des Vorjahres wieder überschreiten. Trotz weiterhin hoher Investitionen in die strategische Weiterentwicklung, in Digitalisierung und in den Aufbau eines Außendienstteams im Konzernkreis konnte ein positives Ergebnis vor Steuern erzielt werden.

Basis für die Entwicklung im kommenden Jahr bleiben die strategische Ausrichtung der Diversifikation, die erfolgreiche Schärfung des Profils der EM Group sowie die laufende Optimierung der Prozesse.

Der Grundstein hierfür ist auch die Investition in kompetente Mitarbeiter und Führungskräfte sowie effizienzsteigernde Systeme. Durch Festigung der Marken im Hinblick auf Wahrnehmung und Bekanntheit unter dem Dach der EM Group, wird eine Basis auch für zukünftigen Erfolg nach der Corona-Krise geschaffen.

Nach dem Lock-Down sind mittlerweile einige Lockerungen bei Hotellerie und Gastronomie umgesetzt worden. Der Betrieb ist durch mit höherem Aufwand verbundene Hygienemaßnahmen und beschränkte Zusatzleistungen jedoch weiterhin nur mit geringeren Kapazitäten möglich. Die weitere Entwicklung ist hier schwer einschätzbar.

Vor diesem Hintergrund haben wir unsere ursprüngliche Planung angepasst und gehen grundsätzlich davon aus, dass sich der Umsatz für das verbleibende Geschäftsjahr (ab Juni 2020) konservativ mit 40 % unter dem ursprünglichen Budget bewegt. Daraus ergibt sich ein erwarteter Umsatz von ca. Mio. € 96 im Vergleich zu ursprünglich geplanten Mio. € 164.

Unter Berücksichtigung der Kosteneinsparungs- und sonstigen Restrukturierungmaßnahmen erwarten wir deshalb ein negatives Ergebnis vor Steuern von ca. Mio. € - 12 im Vergleich zu einem zunächst geplanten positiven Ergebnis vor Steuern von ca. Mio. € 3 €.

Allerdings zeichnet sich bereits bis Juni eine Entwicklung ab, die besser ist als das angenommene Szenario. Deshalb gehen wir davon aus, dass der oben beschriebene Worst Case voraussichtlich nicht in dieser Form eintreten wird.

Unabhängig davon zeigt unsere Liquiditätsplanung, dass selbst bei Eintreten des Worst Case die bestehenden Kontokorrentlinien bei den diversen Banken ausreichen werden, um den Liquiditätsbedarf abzudecken.

Vor diesem Hintergrund gehen wir davon aus, dass die Fortführung der EM Group bzw. der einzelnen Gesellschaften der Gruppe auch in dieser durch die Corona-Pandemie verursachten schwierigen Phase sichergesellt ist.

 

Wertingen, den 01. Juli 2020

gez. Erwin Müller jun.

gez. Siegfried Horn

gez. Boris Steinhagen

KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2019

AKTIVA

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 10.643.597,03 12.896.719,11
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.526.586,56 6.312.495,66
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.411.541,79 6.134.886,31
2. Geleistete Anzahlungen 115.044,77 177.609,35
II. Sachanlagen 4.535.810,47 5.003.023,45
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 35.334,98 81.779,04
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.077.389,39 3.637.472,59
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.403.836,10 1.283.771,82
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 19.250,00 0,00
III. Finanzanlagen 1.581.200,00 1.581.200,00
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 700,00 700,00
2. Sonstige Ausleihungen 1.580.500,00 1.580.500,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 49.023.620,68 47.765.330,05
I. Vorräte 32.200.037,38 33.806.058,43
1. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 92.311,75 570.407,23
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 31.997.875,43 33.235.040,06
3. Geleistete Anzahlungen 109.850,20 611,14
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 10.127.228,10 8.999.974,77
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.456.521,72 6.717.299,18
2. Sonstige Vermögensgegenstände 2.670.706,38 2.282.675,59
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 6.696.355,20 4.959.296,85
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 996.009,60 727.456,01
D. AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER VERMÖGENSVERRECHNUNG 19.655,26 0,00
60.682.882,57 61.389.505,17

PASSIVA

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. EIGENKAPITAL 13.573.305,81 15.759.288,53
I. Gezeichnetes Kapital 65.000,00 65.000,00
II. Gewinnrücklagen 86.727,50 86.727,50
1. Gesetzliche Rücklage 6.500,00 6.500,00
2. Andere Gewinnrücklagen 80.227,50 80.227,50
III. Bilanzgewinn 13.695.852,68 15.866.201,46
IV. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -274.274,37 -258.640,43
B. RÜCKSTELLUNGEN 4.318.152,30 5.652.694,32
1. Steuerrückstellungen 49.607,45 1.418.194,09
2. Sonstige Rückstellungen 4.268.544,85 4.234.500,23
C. VERBINDLICHKEITEN 42.791.424,46 39.977.522,32
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 17.335.038,64 14.589.897,59
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 118.621,86 120.239,56
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.873.446,57 7.384.997,06
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 13.574.331,50 12.858.642,37
5. Sonstige Verbindlichkeiten 4.889.985,89 5.023.745,74
60.682.882,57 61.389.505,17

KONZERNGEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019

2019
EUR
2018
EUR
1. Umsatzerlöse 151.483.087,51 148.558.629,27
2. Verminderung/Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -478.095,48 570.407,23
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.144.014,45 2.104.312,03
4. Materialaufwand -68.985.198,73 -61.364.049,63
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -67.613.507,49 -60.182.249,03
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.371.691,24 -1.181.800,60
5. Personalaufwand -31.278.859,06 -29.017.576,24
a) Löhne und Gehälter -25.919.380,08 -24.043.534,16
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -5.359.478,98 -4.974.042,08
6. Abschreibungen -4.286.718,64 -4.414.127,02
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -47.535.959,64 -47.261.066,09
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 130.878,74 26.229,86
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -571.888,04 -494.729,49
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -806.098,96 -3.230.057,30
11. Ergebnis nach Steuern -184.837,85 5.477.972,62
12. Sonstige Steuern -39.684,28 -54.939,97
13. Aufgrund eines Teilgewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn -1.945.826,65 -3.612.923,62
14. Konzernjahresfehlbetrag/-überschuss -2.170.348,78 1.810.109,03
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 15.866.201,46 14.056.092,43
16. Konzernbilanzgewinn 13.695.852,68 15.866.201,46

KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019

A. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

1. Allgemeine Angaben

Der Konzernabschluss der E. M. Group Holding AG mit Sitz in Wertingen (Amtsgericht Augsburg, HRB 22932) zum 31. Dezember 2019 wurde nach den Konzernrechnungslegungsvorschriften der §§ 290 ff. HGB aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Zur Übersichtlichkeit des Konzernabschlusses wurden die für einzelne Abschlusspositionen geforderten Zusatzangaben in den Anhang übernommen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Gesellschaft beachtet bei der Aufstellung des Konzernabschlusses hinsichtlich der Bilanzierung und Bewertung die Vorschriften des Handelsgesetzbuches.

Die gesetzlich geforderte Einheitlichkeit der Bilanzierung und Bewertung wurde beachtet. Abweichungen zu den jeweiligen Einzelabschlüssen wurden durch Überleitungsrechnungen in der sogenannten HB II berücksichtigt. Dabei wurden einheitlich die Rechnungslegungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften beachtet.

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Soweit die Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden planmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Abschreibungen werden grundsätzlich auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach linearer Methode vorgenommen.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Sofern zum Abschlussstichtag bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens von einer voraussichtlich dauernden Wertminderung auszugehen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren Wert vorgenommen.

Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten bewertet. Das strenge Niederstwertprinzip gemäß § 253 Abs. 4 HGB wurde beachtet, Handelswarenbestände wurden durch Gängigkeitsabschläge mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Alle unterwegs befindlichen Waren, die auf Grund der vereinbarten Lieferbedingungen bereits Eigentum des Konzerns zum Stichtag sind, werden dem Umlaufvermögen des Konzerns unter der Position Waren zugeordnet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Für erkennbare Einzelrisiken wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen Rechnung getragen. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet.

Die übrigen Posten des Umlaufvermögens sind zum Nennwert bilanziert.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Beträge, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Rückstellungen werden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Einnahmen, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Für die Ermittlung latenter Steuern auf Grund von temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen und ihren steuerlichen Wertansätzen oder auf Grund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive latente Steuern auf Einzelabschlussebene werden entsprechend dem Wahlrecht nicht bilanziert. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

3. Währungsumrechnung

Jahresabschlüsse, welche nicht in der Währung der Muttergesellschaft aufgestellt sind, werden nach § 308a HGB auf die Währung der Muttergesellschaft umgerechnet.

4. Angaben zum Konsolidierungskreis und -stichtag

Die E. M. Group Holding AG war im Berichtsjahr unmittelbar und mittelbar an folgenden Tochtergesellschaften beteiligt:

Name und Sitz der Konzernunternehmen Anteil
in %
E.M. Group International GmbH, Wertingen 100,0
EDV-Lösungen Martin Klöck GmbH, Wertingen 100,0
EM Admin A GmbH, Wertingen 100,0
EM Beteiligungs-Holding GmbH, Enns, Österreich 100,0
EM Group France SARL, Straßburg, Frankreich 100,0
EM Group Italia S.r.l., Bozen, Italien 100,0
EM Group Nederland B.V., Geleen, Niederlande 100,0
EM Group Österreich GmbH & Co. KG, Enns, Österreich 100,0
EM Group Österreich GmbH, Enns, Österreich 99,8
EM Group Schweiz GmbH, Wertingen 100,0
EM Sales GmbH & Co. KG, Wertingen 100,0
Erwin Müller Beteiligungs GmbH, Wertingen 100,0
Erwin Müller Group Iberica Suministros de Hosteleria S.L., Barcelona, Spanien 100,0
Erwin Müller Group Scandinavia AB, Malmö, Schweden 100,0
Erwin Müller Mail Order Solutions GmbH, Wertingen 100,0
Hotelwäsche Erwin Müller GmbH, Wertingen 100,0
MIMCO GmbH, Wertingen 100,0
Poggemeier GmbH, Bielefeld 100,0
EM Group Trading (Shanghai) Co., Ltd., Shanghai, China 100,0
VEGA GmbH, Wertingen 100,0
Pulsiva GmbH, Nürnberg 100,0

Sämtliche Tochterunternehmen wurden nach der Methode der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen.

Betreffend die Anteile nicht beherrschender Gesellschafter an der EM Group Österreich GmbH, Enns, Österreich, wurde wegen Geringfügigkeit auf deren Ausweis verzichtet.

Der Konzernabschluss wurde entsprechend § 299 Abs. 1 HGB auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens E. M. Group Holding AG aufgestellt. Die Aufstellung der Jahresabschlüsse der in den Konzern einbezogenen Tochterunternehmen erfolgte ebenfalls zu diesem Stichtag.

5. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte gemäß § 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB nach der sogenannten Buchwertmethode, soweit die Erstkonsolidierungen vor dem 1. Januar 2010 erfolgten. Die Verrechnung des Beteiligungsbuchwertes mit dem darauf entfallenden Anteil des Eigenkapitals der Tochterunternehmung wurde grundsätzlich zu Wertverhältnissen zum 01. Januar 1999 vorgenommen. Dabei wurde aus Vereinfachungsgründen unterstellt, dass die zum 31. Dezember 1999 gültigen Beteiligungsverhältnisse bereits zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung maßgebend waren. Betreffend die E. M. Group Holding AG wurde auf die Wertverhältnisse zum 01. Januar 2006 abgestellt.

Die Beteiligung an der EDV-Lösungen Martin Klöck GmbH sowie die atypisch stille Beteiligung an der EDV-Lösungen Martin Klöck GmbH werden im Rahmen der Vollkonsolidierung zu Verhältnissen zum 01. Januar 2003 in den Konzernabschluss einbezogen.

Die Beteiligung an der Erwin Müller Mail Order Solutions GmbH wird im Rahmen der Vollkonsolidierung zu Verhältnissen zum 10.11.2010 im Rahmen der Neubewertungsmethode in den Konzernabschluss einbezogen. Der Erwerb der restlichen 15 % an der Erwin Müller Mail Order Solutions GmbH wird zu Verhältnissen zum 31. Dezember 2013 einbezogen, der Minderheitenanteil wurde mit dem Bilanzgewinn verrechnet.

Hinsichtlich der Anteile Erwin Müller Group Iberica Suministros de Hosteleria S.L. erfolgte die Einbeziehung im Rahmen der Vollkonsolidierung zu Wertverhältnissen zum 23. November 2004. Die Anteile der Erwin Müller Group Scandinavia AB wurden im Rahmen der Vollkonsolidierung zu Wertverhältnissen zum 31. Dezember 2006 einbezogen.

Die Erwin Müller Beteiligungs GmbH wurde zu Wertverhältnissen am 01. August 2007 erfasst.

Die EM Admin A GmbH, die Pulsiva GmbH, die VEGA GmbH, die Hotelwäsche Erwin Müller GmbH, die EM Group International GmbH, die EM Group Italia S.r.l und die EM Group Nederland B.V. wurden zu Wertverhältnissen am 31. Dezember 2007 erfasst.

Die Poggemeier GmbH wurde beim Erwerb von 55 % zu Wertverhältnissen am 01. Januar 2013 erfasst. Der Erwerb der Minderheitenanteile in Höhe von 45 % zum 1. Oktober 2015 wurde nach DRS 23 als Kapitalvorgang durch ergebnisneutrale Verrechnung des Unterschiedsbetrags mit dem Bilanzgewinn abgebildet.

Die MIMCO GmbH wurde zu Wertverhältnissen am 29. November 2013 erfasst.

Die EM Group Trading (Shanghai) Co., Ltd. wurde zu Wertverhältnissen am 13. Juli 2018 erfasst.

Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden gemäß § 303 Abs. 1 HGB im Rahmen der Schuldenkonsolidierung eliminiert.

Im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung wurden gemäß § 305 Abs. 1 HGB die notwendigen Verrechnungen vorgenommen. Von einer Eliminierung der Zwischenergebnisse wurde gemäß § 304 Abs. 2 HGB abgesehen, da diese für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens- , Finanz- und Ertragslage des Konzerns nur von untergeordneter Bedeutung sind.

B. Erläuterungen und Angaben zu den einzelnen Posten des Konzernabschlusses

I. Konzernbilanz zum 31. Dezember 2019

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Positionen ist in einem Anlagenspiegel dargestellt.

Die historischen Anschaffungskosten und die kumulierten Abschreibungen sind zu historischen Konzernwerten angesetzt.

2. Finanzanlagen

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern zum Abschlussstichtag von einer voraussichtlich dauernden Wertminderung auszugehen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren Wert vorgenommen.

Bei den sonstigen Ausleihungen handelt es sich um ein Darlehen an den Gesellschafter.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben unverändert zum Vorjahr vollständig eine Laufzeit kleiner einem Jahr.

4. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

In dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben aktiviert, die erst nach dem Abschlussstichtag Aufwendungen darstellen.

5. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

In dem aktiven Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung sind Verpflichtungen gegen einen Mitarbeiter aus der Ansammlung eines Zeitguthabens, welches durch Rückdeckungsversicherung gesichert ist. Die Berechnung erfolgt anhand der angesammelten Zeiten mit dem Stundensatz. Der Zeitwert der Rückdeckungsversicherung beträgt € 130.321,66. Demgegenüber besteht eine Verpflichtung in Höhe von € 110.666,40.

6. Eigenkapital

Das Grundkapital in Höhe von T€ 65 ist in 65.000 nennwertlose Stückaktien eingeteilt. Es entspricht dem im Handelsregister eingetragenen Grundkapital der E. M. Group Holding AG.

Die gesetzliche Rücklage wurde entsprechend des § 150 Abs. 2 AktG gebildet. Bei den anderen Gewinnrücklagen handelt es sich um die Summe von Gewinnrücklagen aus deutschen Einzelabschlüssen, die nach Art. 67 EGHGB gebildet wurden.

7. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Risiken aus Personalkosten, Abschlusskosten, Garantierisiken, ausstehenden Rechnungen sowie Verpflichtungen aus Kundenboni.

8. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind in einem Verbindlichkeitenspiegel am Ende des Anhangs dargestellt.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter handelt es sich um sonstige Verbindlichkeiten.

Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen T€ 1.824 (VJ T€ 2.436) auf Verbindlichkeiten aus Steuern sowie T€ 155 (VJ T€ 133) auf Verbindlichkeiten für soziale Sicherheit.

9. Latente Steuern

Der Konzern machte wie im Vorjahr von dem Wahlrecht Gebrauch, den Überhang der aktiven latenten Steuern nicht zu bilanzieren.

II. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Aufgliederung nach geographischen Märkten:

2019
TEUR
2018
TEUR
Inland 79.157 79.233
Ausland 72.326 69.336
151.483 148.559

2. Sonstiger betrieblicher Aufwand und Ertrag

Der sonstige betriebliche Aufwand beinhaltet Kursverluste aus der Währungsumrechnung i.H.v. T€ 676 (VJ T€ 408), der sonstige betriebliche Ertrag Kursgewinne aus der Währungsumrechnung i.H.v. T€ 543 (VJ T€ 311).

Es sind periodenfremde Aufwendungen i.H.v. T€ 135 und Erträge i.H.v. T€ 154 angefallen.

3. Personalaufwand

Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung beinhalten Aufwand für Altersversorgung i.H.v. T€ 312 (VJ T€ 303).

4. Zinsaufwand und Zinsertrag

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung i.H.v. T€ 1 (VJ T€ 4) enthalten.

5. Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung

Im Geschäftsjahr 2019 haben sich keine Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung ergeben.

C. Sonstige Angaben

1. Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung weist für das Geschäftsjahr 2019 und für das Geschäftsjahr 2018 die Entwicklung der Zahlungsströme getrennt nach Mittelzu- und abflüssen aus der laufenden Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit aus.

Der verwendete Finanzmittelfonds setzt sich aus Kassenbeständen, Guthaben bei Kreditinstituten sowie kurzfristigen Kontokorrentlinien mit einer Laufzeit bis zu drei Monaten zusammen.

2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Konzerngesellschaften haften gesamtschuldnerisch für Darlehen der Erwin Müller Real Estate GmbH in Höhe von nominal T€ 307 (VJ T€ 922). Das Risiko einer Inanspruchnahme aus dieser Haftung wird aufgrund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens als gering eingeschätzt.

Es bestehen im Wesentlichen Verpflichtungen aus Miet- und Dienstleistungsverträgen in Höhe von T€ 5.329. Die Laufzeit der Verträge beträgt im Wesentlichen ein Jahr.

3. Zusammensetzung der Organe

Die Organe der E.M. Group Holding AG setzen sich wie folgt zusammen:

Vorstand:

Erwin Müller jun., Kaufmann (Vorsitzender)

Siegfried Horn, Dipl. Kaufmann

Boris Steinhagen, Dipl. Kaufmann

Aufsichtsrat:

Dr. Hans-Peter Berndsen, Wirtschaftsprüfer/Steuerberater (Vorsitzender)

Manuela Müller, Industriekauffrau

Erich Nagl, Kaufmann (bis 15.03.2019)

Jürgen Kohler, Geschäftsführer (ab 01.01.2019)

4. Anzahl der Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt wurden 758 Mitarbeiter im Angestelltenverhältnis beschäftigt, davon 295 Mitarbeiter in Teilzeit. Außerdem wurden durchschnittlich 36 Auszubildende beschäftigt.

5. Gesamtbezüge der Organe

Die Angaben der Gesamtbezüge der Organe wurde für das Jahr 2019 in analoger Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

6. Anwendung von Befreiungsvorschriften

Für die EM Sales GmbH & Co. KG werden die Befreiungsvorschriften gemäß § 264 b HGB in Anspruch genommen.

Für die Erwin Müller Mail Order Solutions GmbH, die Hotelwäsche Erwin Müller GmbH, Pulsiva GmbH, die E.M. Group International GmbH, die EM Group Schweiz GmbH, die VEGA GmbH, die Poggemeier GmbH und die MIMCO GmbH werden die Befreiungsvorschriften nach § 264 Abs. 3 HGB angewandt.

7. Abschlussprüferhonorar

Die für den Abschlussprüfer Rödl & Partner GmbH im Geschäftsjahr 2019 angefallenen Honorare setzen sich wie folgt zusammen:

T€
Abschlussprüfungsleistungen 89
Steuerberatungsleistungen 0
sonstige Leistungen 0

8. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt vor, das Ergebnis der E.M. Group Holding AG auf neue Rechnung vorzutragen.

9. Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Konzern-Geschäftsjahres 2019 hat sich das neuartige Corona-Virus auf der ganzen Welt ausgebreitet und auch Deutschland erreicht. Die behördlichen Restriktionen bzw. der Lock-Down haben die Kernzielgruppen Hotellerie, Gastronomie und Catering direkt betroffen, was unmittelbar zu massiven Umsatzeinbrüchen bis zu -80 % führte. Die Umsatzeinbrüche haben sich im weiteren Verlauf des Jahres 2020 wieder reduziert und liegen im Mai/ Juni in etwa bei 30 % unter den vergleichbaren Vorjahreswerten. Im Übrigen wird auf die Ausführungen im Konzernlagebericht unter Chancen und Risiken sowie Ausblick verwiesen.

 

Wertingen, den 01. Juli 2020

gez. Erwin Müller jun.

gez. Siegfried Horn

gez. Boris Steinhagen

VERBINDLICHKEITEN 31.12.2019 Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR
Restlaufzeit von einem bis zu fünf Jahren
EUR
Restlaufzeit über fünf Jahre
EUR
gesamt
EUR
Sicherung durch Pfand- und ähnliche Rechte
EUR
Art
1. Verbindlichkeiten gegnüber Kreditinstituten 2.178.788,64 12.812.500,00 2.343.750,00 17.335.038,64 12.288.250,00 Grundschuld
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 118.621,86 0,00 0,00 118.621,86
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.873.446,57 0,00 0,00 6.873.446,57
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 13.574.331,50 0,00 0,00 13.574.331,50
5. Sonstige Verbindlichkeiten 4.889.985,89 0,00 0,00 4.889.985,89
27.635.174,46 12.812.500,00 2.343.750,00 42.791.424,46 12.288.250,00
VERBINDLICHKEITEN VORJAHR Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR
Restlaufzeit von einem bis zu fünf Jahren
EUR
Restlaufzeit über fünf Jahre
EUR
gesamt
EUR
Sicherung durch Pfand- und ähnliche Rechte
EUR
Art
1. Verbindlichkeiten gegnüber Kreditinstituten 6.921.661,25 6.819.486,34 848.750,00 14.589.897,59 9.588.500,00 Grundschuld
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 120.239,56 0,00 0,00 120.239,56
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.384.997,06 0,00 0,00 7.384.997,06
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 12.858.642,37 0,00 0,00 12.858.642,37
5. Sonstige Verbindlichkeiten 5.023.745,74 0,00 0,00 5.023.745,74
32.309.285,98 6.819.486,34 848.750,00 5.023.745,74 9.588.500,00
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.1.2019
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16.336.102,81 1.281.613,21 62.564,58 292,50 17.679.988,10
Geschäfts- oder Firmenwert 2.809.058,12 0,00 0,00 0,00 2.809.058,12
2. Geleistete Anzahlungen 177.609,35 0,00 -62.564,58 0,00 115.044,77
19.322.770,28 1.281.613,21 0,00 292,50 20.604.090,99
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.865.791,35 6.528,26 0,00 0,00 5.872.319,61
2. Technische Anlagen und Maschinen 14.780.744,63 82.780,19 0,00 0,00 14.863.524,82
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.634.573,15 650.043,84 0,00 338.508,75 7.946.108,24
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 19.250,00 0,00 0,00 19.250,00
28.281.109,13 758.602,29 0,00 338.508,75 28.701.202,67
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 700,00 0,00 0,00 0,00 700,00
2. Sonstige Ausleihungen 1.580.500,00 0,00 0,00 0,00 1.580.500,00
1.581.200,00 0,00 0,00 0,00 1.581.200,00
49.185.079,41 2.040.215,50 0,00 338.801,25 50.886.493,66
Abschreibungen
Stand am 1.1.2019
EUR
Währungsumrechnungsdifferenz
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.201.216,50 0,00 3.067.522,31 292,50
Geschäfts- oder Firmenwert 2.809.058,12 0,00 0,00 0,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
13.010.274,62 0,00 3.067.522,31 292,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.784.012,31 -1.281,99 51.775,35 85,02
2. Technische Anlagen und Maschinen 11.143.272,04 2.682,90 646.118,72 572,43
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.350.801,33 3.862,24 521.302,26 325.969,21
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
23.278.085,68 5.263,15 1.219.196,33 326.626,66
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
36.288.360,30 5.263,15 4.286.718,64 326.919,16
Abschreibungen
Umbuchungen
EUR
Stand am 31.12.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 13.268.446,31
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 2.809.058,12
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
0,00 16.077.504,43
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 5.836.984,63
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 11.786.135,43
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 6.542.272,14
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
0,00 24.165.392,20
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
0,00 0,00
0,00 40.242.896,63
Buchwerte
Stand am 31.12.2019
EUR
Stand am 31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.411.541,79 6.134.886,31
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
2. Geleistete Anzahlungen 115.044,77 177.609,35
4.526.586,56 6.312.495,66
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 35.334,98 81.779,04
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.077.389,39 3.637.472,59
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.403.836,10 1.283.771,82
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 19.250,00 0,00
4.535.810,47 5.003.023,45
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 700,00 700,00
2. Sonstige Ausleihungen 1.580.500,00 1.580.500,00
1.581.200,00 1.581.200,00
10.643.597,03 12.896.719,11

KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019

2019
TEUR
2018
TEUR
Periodenergebnis -2.170 1.810
+/- sonstige zahlungswirksame Aufwendungen bzw. Erträge -21 -44
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 4.287 4.414
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 4 229
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständendes Anlagevermögens -21 0
+ Zinsaufwendungen 572 495
- Zinserträge -131 -26
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie andere Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 1.498 -5.476
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 418 3.665
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 806 3.230
-/+ Ertragsteuerzahlungen -3.803 -3.606
= Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 1.439 4.691
+/- Ein- und Auszahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 33 29
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -1.281 -1.465
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -759 -793
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 0 -1.581
+ Erhaltene Zinsen 131 26
= Cashflow aus Investitionstätigkeit -1.876 -3.784
+ Aufnahme Bankdarlehen 4.620 3.280
- Tilgung Bankdarlehen -1.920 -1.360
- Gezahlte Zinsen -572 -495
= Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 2.128 1.425
+/- Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 1.691 2.332
+/- Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 4.958 2.626
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode * 6.649 4.958

* Der Finanzmittelfonds umfasst die liquiden Mittel sowie die Inanspruchnahme der Kontokorrentlinie

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten: 6.696 4.959
Kontokorrentlinie bei Kreditinstituten: -47 -1
Finanzmittelfonds: 6.649 4.958

KONZERN-EIGENKAPITALSPIEGEL FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019

in T€ Eigenkapital des Mutterunternehmens Kapitalanteile Gezeichnetes Kapital Stammaktien Summe
Stand 31.12.2017 65 65
Währungsumrechnung 0 0
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0 0
Stand 31.12.2018 65 65
Währungsumrechnung 0 0
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0 0
Stand 31.12.2019 65 65
in T€ Stand 31.12.2017 Rücklagen Kapitalrücklage Summe 0 Eigenkapital des Mutterunternehmens Gewinnrücklagen gesetzliche Rücklagen 7 andere Gewinnrücklagen 80 Summe 87 Summe 87
Währungsumrechnung 0 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0 0 0 0 0
Stand 31.12.2018 0 7 80 87 87
Währungsumrechnung 0 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetra 0 0 0 0 0
Stand 31.12.2019 0 7 80 87 87
in T€ Eigenkapital des Mutterunternehmens Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Bilanzgewinn Konzerneigenkapital Summe
Stand 31.12.2017 -231 14.056 13.977
Währungsumrechnung -28 0 -28
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0 1.810 1.810
Stand 31.12.2018 -259 15.866 15.759
Währungsumrechnung -16 0 -16
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0 -2.170 -2.170
Stand 31.12.2019 -275 13.696 13.573

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die E. M. Group Holding AG, Wertingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der E. M. Group Holding AG, Wertingen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2019, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der E. M. Group Holding AG, Wertingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2019 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und

- vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

- holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

- beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 01. Juli 2020

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Dr. Keller, Wirtschaftsprüfer

gez. Karwath, Wirtschaftsprüfer

Der Konzernabschluss wurde am 21. Juli 2020 gebilligt.

Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses des Mutterunternehmens

Die Hauptversammlung stimmt dem Vorschlag des Vorstandes und Aufsichtsrates zu, den im Jahresabschluss der E. M. Group Holding AG zum 31. Dezember 2019 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von 3.896.654,55 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

Bericht des Aufsichtsrats

Geschäftsverlauf/-entwicklung

Die Strategie der EM Group zielt auf ein langfristiges profitables Wachstum und Unabhängigkeit. Diese Strategie wird in Projekten und Maßnahmen kontinuierlich umgesetzt.

Neben der konsequenten Diversifikationsstrategie - vermehrt durch Customizing - investierte die Gruppe im Berichtsjahr weiterhin in die Bereiche IT und ECommerce und auch in die weltweite Vermarktung. Die Digitalisierung stellt ein zentrales strategisches Handlungsfeld ihm Rahmen der Zielerreichung der Gruppe dar. Um die Basis für weiteres Wachstum zu schaffen und um den gestiegenen Herausforderungen des gesamtwirtschaftlichen Umfeldes gerecht zu werden, hat die EM Group in 2019 weitere Modernisierungen und Erweiterungen an der kompletten IT-Infrastruktur vorgenommen. Im Geschäftsjahr 2019 wurden wiederum beachtliche Investitionen in das ERP-System und die Shop-Plattformen zur ständigen Weiterentwicklung und Optimierung getätigt.

Durch die in den Vorjahren abgeschlossene Systemumstellung der Warenwirtschaft konnten im Geschäftsjahr europaweit deutliche Synergieeffekte erzeugt werden. Des Weiteren ist es gelungen durch die Weiterentwicklung der Shops - hinsichtlich einer benutzerfreundlichen Bedienbarkeit und der Verbesserung von technischen Aspekten - die Sichtbarkeit und Konversion weiter zu erhöhen.

Ein weiterer Baustein für die nachhaltige Wachstumssteigerung wurde bereits im Vorjahr durch das Customizing geschaffen. Die Veredelung der Produkte und der Ausbau der europaweit tätigen Vertriebsmannschaft mit einem branchenführenden Vor-Ort-Beratungsservice schaffen echte Kundenbegeisterung- und Bindung.

Die EM Group konnte im Jahr 2019 durch den zielgerichteten Einsatz von Ressourcen den Umsatz des Vorjahres überschreiten. Trotz weiterhin hoher Investitionen in IT-Systeme und in den strategischen Aufbau eines Außendienstteams im Konzernkreis konnte ein positives Ergebnis vor Steuern erzielt werden.

Zusammenarbeit Vorstand und Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat hat den Vorstand bei der Leitung des Mutterunternehmens und der Unternehmensgruppe beraten und überwacht. In Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für die Unternehmensgruppe war der Aufsichtsrat eingebunden.

Der Aufsichtsrat wurde durch schriftliche und in seinen Sitzungen durch schriftliche und mündliche Berichte des Vorstandes über den Gang der Geschäfte und die Lage der Unternehmensgruppe unterrichtet. Über außergewöhnliche Vorgänge wurde zusätzlich schriftlich berichtet. Darüber hinaus hat sich der Aufsichtsrat in Einzelgesprächen regelmäßig vom Vorstand informieren lassen. Der Aufsichtsrat hat wichtige einzelne Geschäftsvorfälle geprüft und über die gemäß Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung des Vorstands zur Zustimmung vorgelegten Geschäfte entschieden. In Zeiten von Corona erfolgte eine permanente Abstimmung mit den Vorstandsmitgliedern.

Bericht über die Arbeit des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat hat während des gesamten Berichtsjahres die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Der Aufsichtsrat ist im Geschäftsjahr 2019 zu zwei ordentlichen Sitzungen zusammengekommen. Die ordentliche Sitzung vom 30. Juli 2019 beinhaltete u.a. die aktuelle Geschäftslage und die Ergebnisentwicklung sowie die Erörterung und Billigung des Jahres- und Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2018.

Bei der am 12. Dezember 2019 abgehaltenen ordentlichen Sitzung ging es schwerpunktmäßig um den aktuellen Stand des Geschäftsjahres (auf Basis Oktober 2019) sowie die Unternehmensplanung 2020.

Der Aufsichtsrat war bei beiden Sitzungen vollzählig anwesend. Alle Mitglieder des Vorstands haben an den Sitzungen des Aufsichtsrats teilgenommen.

Der Aufsichtsrat verfügt über einen unabhängigen Finanzexperten. Auf die Bildung von Ausschüssen verzichtete der Aufsichtsrat auch im Geschäftsjahr 2019, da bedingt durch die Anzahl von drei bzw. vier Mitgliedern eine in gleicher Weise effiziente Arbeitsweise und Information aller Aufsichtsratsmitglieder gewährleistet ist.

Schwerpunkte der Tätigkeit des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2019 waren im Wesentlichen:

- Die Analyse und Erörterung des Jahres- und Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2019

- Die Analyse und Erörterung der laufenden Geschäftsentwicklung des Geschäftsjahres 2019

- Die Erörterung der Unternehmensplanung 2020, insbesondere der Umsatz-, Investitions-, Ergebnis- und Liquiditätsplanung, auch vor dem Hintergrund von Corona.

Diese Schwerpunkte bestimmten auch die Arbeit des Aufsichtsrats außerhalb der formellen Sitzungen.

Interessenkonflikte sind im abgelaufenen Geschäftsjahr innerhalb des Aufsichtsrats nicht aufgetreten. Nach Einschätzung des Aufsichtsrats ist eine ausreichende Anzahl der Aufsichtsratsmitglieder als unabhängig einzustufen. Der Aufsichtsrat prüft laufend die Effizienz seiner Tätigkeit und seiner Verfahrensabläufe.

Prüfung von Jahres- und Konzernabschluss

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss und der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2019 mit dem Konzernlagebericht des Vorstands haben dem Aufsichtsrat vorgelegen. Der Jahresabschluss und der Konzernabschluss einschließlich dem Konzernlagebericht sind von dem Abschlussprüfer geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden.

Den Auftrag zur Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses einschließlich des Konzernlageberichts für das Geschäftsjahr 2019 hat der Aufsichtsrat auf Grundlage seines in der Sitzung vom 30. Juli 2019 gefassten Beschlusses an den von der Hauptversammlung gewählten Abschlussprüfer der Gesellschaft, die Rödl & Partner GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Nürnberg, erteilt.

Als Schwerpunktthemen für die Abschlussprüfung 2019 hat der Aufsichtsrat festgelegt:

- Umsetzung der neuen Logik des Gängigkeitsabschlags im Vorratsbereich (systemseitig)

- Prüfung der Personalrückstellungen und der Gewährleistungsrückstellungen

- Prüfung des Prozesses Forderungsmanagement

Der Abschlussprüfer ist in seiner Prüfung insbesondere auf diese Prüfungsschwerpunkte eingegangen und hat dem Aufsichtsrat über seine Feststellungen und Empfehlungen Bericht erstattet. Der Aufsichtsrat hat sich damit kritisch auseinandergesetzt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet.

Die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers zum Konzernabschluss einschließlich Konzernlagebericht sowie zum Jahresabschluss wurden den Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig vor der Bilanzsitzung zugesandt. An der Bilanzsitzung im Juli 2020 haben Vertreter des Abschlussprüfers teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung berichtet. Der Abschlussprüfer stellte unter anderem im Rahmen seiner Prüfung fest, dass die im Konzernlagebericht von den gesetzlichen Vertretern getroffenen Aussagen die künftige Entwicklung sowie die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend widerspiegeln.

Der Aufsichtsrat hat von dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zustimmend Kenntnis genommen. Nach dem Ergebnis der vom Aufsichtsrat vorgenommenen eigenen Prüfung des Jahresabschlusses, des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts sowie des Vorschlags zur Gewinnverwendung sind Einwendungen nicht zu erheben. Der Konzernlagebericht spiegelt auch die unterjährig durch den Vorstand berichtete Entwicklung wider. Die Einschätzungen des Vorstands, insbesondere auch hinsichtlich der künftigen Entwicklung, decken sich mit denen des Aufsichtsrats.

Der Aufsichtsrat billigt daher den vom Vorstand aufgestellten und vom Abschlussprüfer geprüften sowie mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehenen Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019 und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2019. Der Jahresabschluss der E.M. Group Holding AG ist damit festgestellt.

Dem Vorschlag des Vorstands zur Ergebnisverwendung schließt sich der Aufsichtsrat an.

Der vom Vorstand gemäß § 312 AktG aufgestellte Abhängigkeitsbericht über die Beziehung der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen wurde vom Abschlussprüfer geprüft und mit folgendem Bestätigungsvermerk versehen:

"Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass

1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind,

2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war oder Nachteile ausgeglichen worden sind,

3. bei den im Bericht aufgeführten Maßnahmen keine Umstände für eine wesentlich andere Beurteilung als die durch den Vorstand sprechen."

Der Bericht des Abschlussprüfers zum Abhängigkeitsbericht und der Abhängigkeitsbericht wurden in der Sitzung vom 21. Juli 2020 eingehend mit den anwesenden Vertretern des Abschlussprüfers besprochen. Der Aufsichtsrat hat den Abhängigkeitsbericht auf Grundlage dieser Erläuterungen geprüft. Einwendungen gegen den Bericht und die darin enthaltene Schlusserklärung des Vorstands sind nicht zu erheben.

Zusammensetzung Vorstand und Aufsichtsrat

Vorstand

Herr Erwin Müller und Herr Boris Steinhagen wurden am 22. Oktober 2018 per Beschluss für 3 Jahre und 2 Monate ab dem 1. November 2018 zum Vorstand bestellt.

Der Vorstand ist wie folgt besetzt:

Erwin Müller (CEO)

Siegfried Horn

Boris Steinhagen

Aufsichtsrat

Die personelle Zusammensetzung des Aufsichtsrates hat sich in 2019 gegenüber dem Vorjahr folgendermaßen geändert:

Im Geschäftsjahr 2019 bestand der Aufsichtsrat aus vier bzw. drei Mitgliedern:

Herr Erwin Müller ist durch Amtsniederlegung zum 20. Oktober 2018 als Vorsitzender aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden, um in den Vorstand zu wechseln. Satzungsgemäß wurde die Wahl des Vorsitzenden und des Stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrates durch das Ausscheiden von Herrn Erwin Müller als Vorsitzender am 22. Oktober 2018 wiederholt. Für die verbleibende Amtszeit des Aufsichtsrats (satzungsgemäß bis zur Hauptversammlung 2022, die über die Entlastung für das vierte Geschäftsjahr nach der Wahl beschließt, das Wahljahr nicht mitgerechnet) wurde Herr Dr. Peter Berndsen zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates und Frau Manuela Müller zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Außerdem beschloss die außerordentliche Hauptversammlung vom 11. Dezember 2018 einstimmig, d. h. ohne Gegenstimmen und ohne Stimmenthaltungen, Herrn Jürgen Kohler mit Wirkung ab 1. Januar 2019 als weiteres Mitglied in den Aufsichtsrat der Gesellschaft zu wählen.

Auf eigenen Wunsch ist Erich Nagl durch Amtsniederlegung mit Wirkung zum 15.03.2019 aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Wir danken Herrn Nagl für seine wertvolle Mitarbeit in unserem Gremium, für sein hohes Engagement und Verbundenheit zur Unternehmensgruppe.

Der Aufsichtsrat ist ab 15.03.2019 wie folgt besetzt:

Herr Dr. Peter Berndsen (Vorsitzender)

Frau Manuela Müller (stellvertretende Vorsitzende)

Herr Jürgen Kohler

Dank

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr erfolgreiches Engagement für das Unternehmen.

 

Wertingen, den 21. Juli 2020

Für den Aufsichtsrat

gez. Dr. Peter Berndsen

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