Locomotion Service GmbH
Selbe AdresseVermietung von Schienenfahrzeugen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Paul Dr. Wimmer seit 6.10.2023 | Geschäftsführer |
Stephanie Dr. Nagorny seit 6.9.2023 | Geschäftsführer |
Torsten Dr. Zurmühl seit 6.9.2023 | Geschäftsführer |
Daniel Dr. Plaul seit 6.9.2023 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AGROLAB Umwelt GmbHKielJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die AGROLAB Umwelt GmbH erstellt chemische und physikalische Analysen in den Bereichen Umwelt, Trink- und Grundwasser, Klärschlamm und Abwasser. Die Gesellschaft ist durch teilweise Übertragung des Vermögens als Gesamtheit der AGROLAB Umwelt GmbH mit Sitz in Sarstedt - Teilbetrieb Kiel - auf Grund des Spaltungsplans vom 02.08.2023 und des Zustimmungsbeschlusses vom selben Tage entstanden. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das reale BIP in Deutschland fiel 2023 um 0,3 %. Die relevanten Analytikmärkte entwickelten sich für die AGROLAB Umwelt GmbH in 2023 wieder etwas positiver. Ein Wachstumstreiber ist u. a. die gute Marktentwicklung in den Bereichen Umweltanalytik und Trinkwasser. 2. Geschäftsverlauf und Lage Die Bilanzsumme lag im Geschäftsjahr bei 11,4 Mio. Euro. Die größten Posten waren hierbei die Sachanlagen auf der Aktivseite und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf der Passivseite. Im Geschäftsjahr 2023 lag der Umsatz von bei 22,5 Mio. Euro. Der wesentliche Umsatz wurde im Umwelt- und Trinkwasserbereich realisiert. Der Schwerpunkt lag dabei in Deutschland. Das Auslandsgeschäft war stabil. Das EBITDA betrug 3,8 Mio. Euro. Der Materialaufwand lag bei 6,1 Mio. Euro. Bezogen auf die Betriebsleistung betrug die Quote 27,92 %. Der Personalaufwand der Gesellschaft war im Jahr 2023 7,8 Mio. Euro hoch. Die Abschreibungen betrugen 2,1 Mio. EUR und erreichen damit einen Abschreibungsanteil am Umsatz von 9,2 %. Der Abschreibungsanteil ist als gering einzustufen, auch wenn die Investitionsquote im Jahr 2023 mit 454,2 % sehr hoch war. Für die Nutzung aller technischen Möglichkeiten werden auch im Jahr 2024 erneute Investitionen stattfinden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen 4,83 Mio. Euro. Vor dem Hintergrund der vorhandenen Kosteneffizienz konnte ein Jahresüberschuss in Höhe von 990. TEUR erreicht werden. Die Umsatzrentabilität lag bei 4,41 %. Die geringe Umsatzrentabilität ist vor allem auf die geringe Marge zurückzuführen. Im Geschäftsjahr 2023 betrug der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 1,33 Mio. Euro. Für Investitionstätigkeiten wurden 9,34 Mio. Euro verwendet. Der Bestand an liquiden Mittel betrug 347 TEUR zum Jahresende. Die Liquiditätslage ist als gesichert anzusehen. Die eigene Liquidität kann durch interne Darlehen innerhalb der Gruppe kurzfristig erhöht werden, so dass genügend Spielraum für Akquisitionen bleibt. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere Unternehmenssteuerung diverse Kennzahlen wie Umsatzrendite und Cashflow heran. Zentrale Kenngröße für die Umsatzrendite ist u. a. das EBITDA im Verhältnis zum Rohertrag. Die AGROLAB Umwelt GmbH konnte ein EBITDA in Höhe von 3,8 Mio. Euro und ein Jahresergebnis von 0,99 Mio. Euro erwirtschaften. Die freie Liquidität liegt zum Ende des Jahres 2023 bei 347 TEUR. Diese Größe wird auf Wochenbasis zentral nachgehalten und ist die Basis für unterjährige, zentrale Liquiditätsforecasts der AGROLAB Umwelt GmbH. IV. Prognosebericht Die AGROLAB Umwelt GmbH versucht weiter, ihre Marktpräsenz zu verdichten und Marktanteile in einem leicht wachsenden Markt zu erlangen. Unter den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in 2024 gehen wir derzeit von einem leichten Umsatzwachstum aus. Das Jahresergebnis 2024 versucht die Gesellschaft dabei zu stabilisieren. V. Risiko- und Chancenbericht a. Inflation Im Jahr 2024 sehen wir weltweit leicht abnehmende Inflationsraten. Für Unternehmen im Analytikbereich bedeutet dies jedoch weiterhin Kosten auf hohem Niveau für Personal, Infrastruktur und Betriebsmittel. b. Wirtschaftswachstum Ein verlangsamtes Wirtschaftswachstum oder eine Rezession stellt ein weiteres Risiko dar. Im Zuge einer globalen Rezession, die durch geopolitische Spannungen und strukturelle Schwächen in einigen Volkswirtschaften ausgelöst wird, könnte die Nachfrage nach analytischen Dienstleistungen zurückgehen. Unternehmen im Analytikbereich müssen flexibel bleiben und ihre Dienstleistungen an die veränderten Marktbedingungen anpassen, um weiterhin relevant zu bleiben. c. Arbeitsmarktbedingungen Die Arbeitsmarktsituation im Jahr 2024 ist durch Fachkräftemangel, insbesondere im Bereich der technischen Fach und Führungskräfte, geprägt. Engpässe auf dem Arbeitsmarkt können zu höheren Gehältern und erhöhter Fluktuation führen, was wiederum die Stabilität und Effizienz der Unternehmen beeinträchtigt. Um diesen Risiken zu begegnen, investiert AGROLAB in die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter und schafft Arbeitsbedingungen, um Talente zu gewinnen und zu halten. d. Technologische Veränderungen Technologische Veränderungen stellen sowohl Chancen als auch Risiken dar. Unternehmen im Analytikbereich müssen kontinuierlich in neue Technologien investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Dies erfordert jedoch erhebliche finanzielle Mittel und kann mit dem Risiko verbunden sein, dass neue Technologien schneller als erwartet veralten oder nicht die erwarteten Vorteile bringen. Gerade im Bereich der Technologien hält AROLAB ein hohes Investitionsniveau aufrecht. Die AGROLAB GROUP begegnet einer möglichen Krisensituation mit einer finanziell soliden Basis. a. Finanzwirtschaftliche Risiken Ausfallrisiken für die AGROLAB LUFA GmbH resultieren hauptsächlich aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Diesem Risiko wird dur ch ein straffes Forderungsmanagement begegnet. Soweit erforderlich wird das Ausfallrisiko durch die Bildung entsprechender Wertberichtigungen antizipiert. Das Ausfallrisiko bei liquiden Mitteln ist faktisch nicht gegeben, weil diese bei Banken gehalten werden, denen die international tätigen Agenturen eine hohe Bonität bescheinigen. Investitionen in spekulative Wertpapiere und Fremdwährungen werden nicht getätigt. Eine signifikante Konzentration von Ausfallrisiken besteht nicht, weil sich die Risiken auf eine große Anzahl von Vertragspartnern und Kunden verteilt. Ein Zinsänderungsrisiko bei langfristigen Finanzierungen besteht nicht, da die Konditionen fixiert sind. Im Bereich der kurzfristigen Finanzierung wird die Entwicklung des Marktes ständig beobachtet, um gegebenenfalls Maßnahmen zur Sicherstellung marktkonformer Finanzierungskonditionen vornehmen zu können. Sicherungsgeschäfte im Zusammenhang mit Finanzinstrumenten werden derzeit nicht eingesetzt. Währungsrisiken bestehen im Moment kaum, da Geschäfte mit Kunden außerhalb des europäischen Währungsverbundes nur in untergeordnetem Maße getätigt werden. Die beauftragte Analytik aus Polen wird in Zloty abgerechnet. In dieser Position besteht ein entsprechendes Währungsrisiko. Da die polnischen Umsätze im Vergleich zum Gesamtumsatz jedoch gering sind, ist das Risiko für die AGROLAB LUFA GmbH entsprechend klein. b. Rechtsangelegenheiten: Es liegen derzeit keine Rechtsstreitigkeiten oder sonstige anhängige Rechtsangelegenheiten vor. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Durch zeitnahe, monatliche Controlling-Reports kann die Finanzsituation der AGROLAB Umwelt GmbH gut verfolgt werden.
Kiel, den 18.07.2024 Dr. Paul Wimmer Dr. Stephanie Nagorny Dr. Torsten Zurmühl Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Der Jahresabschluss der AGROLAB Umwelt GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beachtet. Die auf den Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden stetig angewandt. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Der Bestand wurde zum 31.12.2021 durch Inventur ermittelt. Von der Erleichterung nach § 240 Abs. 3 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die Ermittlung der teilfertigen Arbeiten erfolgte mittels einer Formel. Grundlage dafür ist der Jahresumsatz, die durchschnittlichen Probendurchlaufzeiten und ein Gewinnabschlag. Dieses Ergebnis spiegelt die Verhältnisse am Bilanzstichtag wieder. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Es wurde eine Pauschalwertberichtigung mit 1% auf die Nettoforderungen vorgenommen. Zweifelhafte Forderungen wurden mit 80% auf die Nettoforderungen wertberichtigt. Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält Guthaben bei Kreditinstituten die auf fremde Währung lauten. Sie wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig war. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die kumulierte Abschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf: Euro 78.131,77
Angaben zu Forderungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten TEuro 145,7 gegen verbundene Unternehmen. Latente Steuern Der sich nach der Steuerbilanz ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz. Die latenten Steuern beruhen auf nachfolgenden Differenzen: In der Handelsbilanz wurde das Anlagevermögen aufgrund der nur steuerrechtlich zulässigen degressiven Abschreibung und der Sofortabschreibung für Computer Hard- und Software höher angesetzt. Die Gesamtdifferenz daraus, die sich in den Folgejahren wieder ausgleichen wird, führt zu passiven latenten Steuern und beträgt Euro 118.858,00. Auf Grund der durchgeführte steuerlichen Außenprüfung wurde die Nutzungsdauer für bestimmter Mietereinbauten länger angesetzt. Die Gesamtdifferenz daraus, die sich in den Folgejahren wieder ausgleichen wird, führt zu aktiven latenten Steuern und beträgt Euro 714.579,00. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 31,57 %. Die passiven latenten Steuern wurden mit den aktiven latenten Steuer saldiert. Es verbleiben zum 31.12.2023 aktive latente Steuern in Höhe von Euro 188.070,00. Ausschüttungssperre Die Ausschüttungssperre beträgt Euro 225.593,00 und beruht auf den aktiven latenten Steuern. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) Gegenüber dem Gesellschafter bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Angaben und Erläuterungen zu den Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEuro 765,2 enthalten • 93,23 TEuro gegenüber verbundenen Unternehmen • 0 TEuro gegenüber Gesellschaftern Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEuro 137,8 enthalten : • 69,90 TEuro aus Steuern • 6,82 TEuro im Rahmen der sozialen Sicherheit Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Nach § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe nach § 285 Satz. 1 Nr. 9 HGB. Konzernzugehörigkeit Die AGROLAB Umwelt GmbH wurde in den Konzernabschluss der AGROLAB Gesellschaft für Dienstleistung in Landwirtschaft und Umwelt mbH einbezogen. Die AGROLAB Gesellschaft für Dienstleistung in Landwirtschaft und Umwelt mbH stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf. Der offen gelegte Konzernabschluss ist im Unternehmensregister einsehbar. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre. Unterschrift der Geschäftsführung
Kiel, den 18.07.2024 Dr. Paul Wimmer Dr. Stephanie Nagorny Dr. Torsten Zurmühl Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26.08.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn Bezug auf die Offenlegung des vorstehenen Jahresabschlusses wurden von den größenabhängigen Erleichterungen des § 327 HGB Gebrauch gemacht. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht hat die RINGTREUHAND Welter GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Landshut, unter dem 31. Juli 2024 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die AGROLAB Umwelt GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AGROLAB Umwelt GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AGROLAB Umwelt GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Landshut, den 31. Juli 2024 RINGTREUHAND
Welter GmbH
J. Welter, Wirtschaftsprüfer |
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