RheinEnergie Trading GmbH

Parkgürtel 24, 50823 Köln, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 63846
Eingetragen
27.8.2008
Branche
ElektrizitätshandelWärme- und KältehandelTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Gegenstand
der Handel mit Energie und energienahen Produkten sowie mit darauf bezogenen Finanzinstrumenten, sofern diese Tätigkeiten nach dem Kreditwesengesetz erlaubnisfrei sind, mit dem Ziel, die regionale Energieversorgung zu stärken;

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Babette Bruckbauer
seit 12.4.2010
Geschäftsführer
Arndt Robbe
seit 2.11.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
10.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

RheinEnergie Trading GmbH

Köln

Jahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG, TKG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Inhalt

1. Geschäftsmodell

1.1 Geschäftszweck

1.2 Gesellschaftsstruktur und Steuerungssysteme

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen

2.2 Entwicklung auf den Energiemärkten

2.3 Umsatz- und Absatzentwicklung der Gesellschaft

2.4 Wesentliche Ereignisse des Geschäftsjahres

3. Risiko- und Chancenbericht

4. Ausblick und Prognose

5. Öffentliche Zwecksetzung bzw. Zweckerreichung

6. Angabe zur Rechnungslegung nach EnWG

1. Geschäftsmodell

Die RheinEnergie Trading GmbH, Köln, wurde als 100%-Tochter der RheinEnergie AG mit Gesellschaftsvertrag vom 15. August 2008 gegründet und am 27. August 2008 in das Handelsregister des Amtsgerichts Köln eingetragen. Der Sitz des Unternehmens ist Köln, Zweigniederlassungen führt das Unternehmen nicht. Mit der Gründung dieser Gesellschaft hat die RheinEnergie AG die Energiebeschaffung sowie den Energiehandel als zentrale Bereiche der Wertschöpfungskette in der RheinEnergie Trading GmbH rechtlich verselbstständigt. Die Beschaffungs- und Handelsaktivitäten bleiben trotz dieser rechtlichen Verselbstständigung sehr eng mit der RheinEnergie AG verbunden. Neben diversen Dienstleistungsverträgen gehört hierzu insbesondere auch, dass die RheinEnergie AG und die RheinEnergie Trading GmbH einen Ergebnisabführungsvertrag sowie einen Beherrschungsvertrag abgeschlossen haben.

Die RheinEnergie Trading GmbH wird in den Konzernabschluss der Stadtwerke Köln GmbH einbezogen.

Die Gesellschaft ist mit einem Eigenkapital von 10,0 Mio. € ausgestattet.

1.1 Geschäftszweck

Das Konzept der RheinEnergie Trading GmbH sieht eine durch Kooperationsverträge geregelte Zusammenarbeit mit ihren einzelnen Partnerunternehmen vor. Zu den Partnern gehören neben der RheinEnergie AG, die AggerEnergie GmbH, die BELKAW GmbH, die evd energieversorgung dormagen gmbh, die EVL Energieversorgung Leverkusen GmbH & Co. KG, die GVG Rhein-Erft GmbH sowie die Stadtwerke Leichlingen GmbH.

Grundlage der Tätigkeit der Gesellschaft ist die Bewirtschaftung und Optimierung eines gemeinsamen Beschaffungsportfolios für Strom, Gas, CO2 -Zertifikate und energienahe Produkte sowie die Erbringung von Dienstleistungen und sonstigen Leistungen in Verbindung mit Lieferungen an dritte Unternehmen, sofern diese Tätigkeiten nach den einschlägigen Gesetzen erlaubnisfrei sind. Daneben übernimmt die RheinEnergie Trading GmbH die Handelsaktivitäten im Strom-, Gas- und Zertifikatebereich sowie dienstleistend die Vermarktung von Erzeugungskapazitäten der Partner.

Ziel dieser Bündelung ist es, unter den Randbedingungen der Energiewende die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der Partner durch die Generierung von Portfolioeffekten und eine Professionalisierung der Abwicklung zur Stärkung der regionalen Energieversorgung zu erreichen.

Nach dem Grundsatz der gemeinsamen Bewirtschaftung partizipieren alle Partner an den Portfolioeffekten aus der gemeinsamen Bewirtschaftung. Darüber hinaus erbringt die RheinEnergie Trading GmbH diverse weitere entgeltliche Dienstleistungen für die Partnerunternehmen und Dritte.

1.2 Gesellschaftsstruktur und Steuerungssysteme

Die Geschäftsführung der Gesellschaft bedient sich eines umfassenden Überwachungs- und Steuerungssystems, um die geschäftspolitischen Unternehmensstrategien, -risiken und -ergebnisse an ein Risikokomitee zu berichten. Das Risikokomitee berät und beschließt auf Grundlage einer Geschäftsordnung die organisatorischen und unternehmerischen Rahmenbedingungen, an denen die Prozesse der Geschäftsbereiche der Gesellschaft ausgerichtet werden. Die Beschlussfassungen des Risikokomitees werden regelmäßig mindestens quartalsweise getroffen.

Über wesentliche Rahmenbedingungen und Entwicklungen der Gesellschaft unterrichtet die Geschäftsführung die Gesellschafterversammlung und den beratenden Beirat der Gesellschaft.

Die operativen Rahmenbedingungen sowie das interne Kontrollsystem der Gesellschaft werden regelmäßig und in Abstimmung mit der Geschäftsführung durch eine von der Konzernmutter gestellte Interne Revision überprüft.

Die Geschäftsorganisation der Gesellschaft spiegelt das Prinzip der Funktionstrennung und gliedert sich in die Bereiche Portfoliomanagement, Handel und Marktanalyse, Bilanzkreismanagement, Risikocontrolling sowie Abwicklung in Back-Office und Rechnungswesen. Daneben verfügt die Gesellschaft über ein eigenes IT-Anforderungsmanagement sowie Zugang zu dienstleistend durch den Gesellschafter erbrachten IT-Dienstleistungen, die essenziell für die Abwicklung eines Handelsgeschäfts sind.

Die Gesellschaft setzt für die Umsetzung des Geschäftszwecks in einem immer stärker umkämpften und sich im Wandel befindlichen Markt in den genannten Bereichen hoch qualifizierte Mitarbeiterinnen[1] und Mitarbeiter ein. Diese speziell ausgebildeten Mitarbeiter werden durch den Gesellschafter gestellt. Auf diesem Wege sind zum Stichtag 66 Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit in den einzelnen Geschäftsbereichen tätig. Den Mitarbeitern werden regelmäßig die für die Geschäftstätigkeit relevanten und autorisierten Prozesse, Strategien, Berechtigungskonzepte und Limitstrukturen sowie geltende Regularien zur Kenntnis gebracht.

Für die Entwicklung der Gesellschaft ist es existentiell wichtig, kompetente und engagierte Mitarbeiter zu beschäftigen, die Marktstrukturen und -entwicklungen durchdringen und beherrschen, um Potenziale in Form von wettbewerbsfähigen Produkten und zu deren Implementierung notwendige Prozesse ergebnisrelevant umzusetzen.

Die Gesellschaft erfüllt ihren Geschäftszweck über Zugänge zu allen relevanten Handelsplätzen in Deutschland und Europa, sowohl auf bilateraler Ebene, über Broker, als auch an Börsen. Das Engagement richtet sich dabei an den durch die Partner und Kunden nachgefragten Produkten aus. Dabei unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu einer Vielzahl von Energieversorgungs- und -handelsunternehmen sowie zu Nachfragern der angebotenen Produkte aus der Industrie.

Als finanzielle Leistungsindikatoren nutzt die Gesellschaft die jeweiligen Umsatzvolumina sowie Rohertragsmargen für Strom und Gas, letztere im Sinne des Deltas von spezifischem Umsatz zum spezifischen Bezug je MWh.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen [2]

Das Bruttoinlandsprodukt lag im Jahr 2023 um 0,3 % (kalenderbereinigt 0,1 %) niedriger als im Vorjahr und setzte die langsame Erholung des Vorjahrs vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Gründe waren die weiterhin hohen Preise, steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland.

Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insbesondere aufgrund der sehr viel niedrigeren Produktion im Bereich Energieversorgung um 2,0 % zurück. Gleichzeitig sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Mrd. €. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt errechnet sich eine Defizitquote von 2,0 %.

Laut der letzten Prognose von Eurostat ist die Wirtschaft des Euro-Währungsgebiets 2023 nur um 0,6 % gestiegen. Der nach wie vor hohen, wenn auch rückläufigen Inflation, der Verschärfung der Geldpolitik sowie der schwachen Auslandsnachfrage musste die europäische Wirtschaft einen höheren Tribut zollen als erwartet. Die Unsicherheit und Abwärtsrisiken für die Wirtschaftsaussichten hatten in den letzten Monaten aufgrund des anhaltenden Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine und des Konflikts im Nahen Osten zugenommen, wobei die wirtschaftlichen Entwicklungen bei den wichtigsten Handelspartnern der EU, insbesondere China, ebenfalls Risiken mit sich brachten.

Der Energieverbrauch 2023 fiel in Deutschland nach vorläufigen Zahlen gegenüber dem Vorjahr auf ein historisches Tief von 368,2 Mio. t Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Den größten Einfluss auf den Rückgang hatte die zurückgehende wirtschaftliche Leistung in Deutschland, insbesondere der energieintensiven Industriezweige. Den einzigen verbrauchssteigernden Effekt bedingte 2023 die demographische Entwicklung.

Aufgrund der weiteren Verringerung von Erzeugungskapazitäten im Zuge des schrittweisen Kohle- und Atomausstiegs, der gestiegenen Stromproduktion aus Windenergieanlagen sowie erhöhter Stromimporte aus dem benachbarten Ausland gingen die Anteile der fossilen Energieträger am nationalen Energiemix gegenüber dem Vorjahr weiter zurück. Der Anteil des Mineralöls und Erdgases am gesamten Primärenergieverbrauch stieg zwar leicht auf 35,9 % bzw. 24,5 %. Stein- und Braunkohle fielen dagegen deutlich auf knapp 17,0 % des Verbrauchs. Bei der Kernenergie fiel der Anteil der Stromproduktion durch den Streckbetrieb der letzten drei Kernkraftwerke und deren endgültige Stilllegung zum 15. April 2023 auf nur noch 0,7 %. Die Erneuerbaren steigerten ihren Beitrag im Vergleich zum Vorjahr vor allem dank der deutlich höheren Stromproduktion der Windenergieanlagen an Land um rund 5,0 %.

Die energiebedingten CO2 -Emissionen fielen infolge des gesunkenen Gesamtverbrauchs insbesondere bei den fossilen Energieträgern um gut 10,0 %. Dies entspricht einer Reduktion in der Größenordnung von 66 Mio. t.

Die EEG-Umlage wurde zum 01. Januar 2023 gesetzlich abgeschafft. Die Finanzierung der Förderung erneuerbarer Energien erfolgt seither durch den Bundeshaushalt. Der EEG-Finanzierungsbedarf für das Jahr 2024 in Höhe von 10,6 Mrd. € wurde gemäß § 3 Abs. 12 EEV am 25. Oktober 2023 von den vier deutschen Übertragungsnetzbetreibern 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW ermittelt.

2.2 Entwicklung auf den Energiemärkten

Rohöl der Sorte Brent handelte im Jahresverlauf recht volatil in einer Spanne von 71 bis 97 $ pro Barrel ($/bbl). Sorgen um die nachhaltige konjunkturelle Erholung der rohstoffintensiven Wirtschaftsmächte China und USA setzen die Preise unter Druck. Preisunterstützend waren dagegen die freiwilligen Kürzungen Saudi-Arabiens und Russlands zusätzlich zu dem Beschluss einer Drosselung der Ölförderung durch die OPEC. Trotz des erhöhten geopolitischen Risikos im Nahen Osten zum Ende des Jahres lag der Preis schlussendlich nahe der 80 $/bbl-Marke.

Der europäische Kohlemarkt war von einer fundamentalen bearishen Marktlage geprägt. Der Frontjahreskontrakt begann das Jahr bei rund 180 $ pro t, um im weiteren Verlauf bis auf 90 $/t zu fallen und es bei rund 98 $/t zu beenden. Während die deutsche Steinkohleverstromung um rund die Hälfte einbrach, blieb auch die resteuropäische und asiatische Nachfrage beschränkt. Die europäischen Kohlebestände waren auskömmlich und lagen über das Jahr nahe am Fünfjahresdurchschnitt.

Nachdem eine Gasmangellage im vergangenen Winter verhindert werden konnte, befand sich der europäische Energiemarkt 2023 in einer wesentlich stabileren Lage als im Vorjahr. Die weggefallenen russischen Liefermengen wurden durch Einsparungen, LNG-Importe und die Vertiefung der Importe von Pipeline-Gas aus den Niederlanden, Belgien und insbesondere Norwegen kompensiert. Auch die gesetzlichen Mindestvorgaben für die europäischen und insbesondere deutschen Gasspeicherstände waren jeweils bereits vor Ablauf ihrer Frist übererfüllt. So halbierte sich der Preis für das Frontjahr im Vergleich zum Jahresbeginn auf rund 40 € pro MWh.

Der Emissionsmarkt handelte volatil und ohne klaren Trend innerhalb der Grenzen zwischen 70 und 100 € je t CO2 -Äquivalent. Während die restriktiveren Parameter im Europäischen Emissionshandelssystem (EU ETS) für Unterstützung sorgten, führte der konjunkturbedingte Rückgang der Industrieemissionen und ein verstärkter Coal-to-Gas Switch aufgrund rückläufiger Gaspreise zu einer verringerten Nachfrage.

Das Kalenderjahr Strom Grundlast fiel von einem Niveau von rund 200 €/MWh am Jahresanfang im weiteren Verlauf in einen mehrmonatigen Seitwärtstrendkanal zwischen 115 und 165 €, welcher zum Jahresende bis unter 100 €/MWh aufgelöst wurde. Trotz des ersten Winters ohne deutsche Kernenergieerzeugung war das deutsche Stromsystem in der Lage, mit den wetterbedingten Risiken umzugehen. Einerseits verbesserte - neben einem deutlichen Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland - die zum Vorjahr gestiegen KKW- und Wasserkraftverfügbarkeit in Frankreich die Angebotssituation deutlich, anderseits reduzierte das Preisniveau der Strom- und Gaskosten oberhalb der Vorkrisenjahre den Strombedarf der energieintensiven Industrien.

2.3 Umsatz- und Absatzentwicklung der Gesellschaft

Umsätze und Aufwände sowie die Rohertragsmarge entwickelten sich für die Sparten Strom und Gas wie im Folgenden dargestellt.

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Strom
2023 Plan 2023 2022
Umsatz TWh 23,61 35,00 29,16
Mio. € 4.353,20 6.687,00 3.629,96
Materialaufwand TWh 23,61 35,00 29,16
Mio. € 4.273,08 6.673,75 3.610,10
Rohertragsmarge €/MWh 3,39 0,38 0,68
Gas
2023 Plan 2023 2022
Umsatz TWh 48,17 65,00 63,19
Mio. € 2.988,34 6.303,89 3.499,28
Materialaufwand TWh 48,17 65,00 63,19
Mio. € 2.921,07 6.292,97 3.489,49
Rohertragsmarge €/MWh 1,40 0,17 0,15
Gesamt
2023 Plan 2023 2022
Umsatz TWh 71,78 100,00 92,35
Mio. € 7.341,53 12.990,89 7.129,24
Materialaufwand TWh 71,78 100,00 92,35
Mio. € 7.194,15 12.966,72 7.099,59
Rohertragsmarge €/MWh 2,05 0,24 0,32

Für den Strombereich ergibt sich im Berichtsjahr 2023 zum Vorjahr 2022 im Gesamtportfolio bei einem durchschnittlich höheren Preisniveau eine Mengenreduzierung (-19,0%), die höhere Rohertragsmarge wird hierbei vornehmlich durch Mengeneffekte[3] beeinflusst. Im Ergebnis steigt die durchschnittliche Strommarge im Jahr 2023 deutlich gegenüber dem Geschäftsjahr 2022.

Gegenüber dem PLAN 2023 ergeben sich im IST 2023 im Gesamtportfolio Strom, wie im Vergleich IST 2023 zu IST 2022, ebenfalls Mengenreduzierungen (-32,5%). Bei einem hierbei durchschnittlich niedrigeren Preisniveau ggü. den Planungen resultiert eine höhere Rohertragsmarge aus negativen Mengeneffekten, die durch positive Preiseffekte überkompensiert werden. Damit erhöht sich die durchschnittliche Strommarge im IST 2023 im Vergleich zum PLAN 2023.

Im Gasbereich stellt sich bei gleichen Konstellationen wie im Strombereich, d.h. steigende Preise bei gleichzeitiger Mengenreduzierung (-23,8%) im Berichtsjahr 2023 zu Vorjahr 2022, allerdings ein negativer Mengeneffekt einem deutlich positiven Preiseffekt gegenüber, welcher den entsprechenden Mengeneffekt überkompensiert. Im Ergebnis führt dies zu einer deutlichen Erhöhung der durchschnittlichen Gasmarge im Berichtsjahr 2023.

Das IST 2023 weist gegenüber dem PLAN 2023 im Gesamtportfolio Gas bei niedrigeren Preisen eine Mengenreduzierung auf (-25,9%), positive Mengeneffekte als auch positive Preiseffekte führen zu einer ggü. dem Planwert höheren Rohertragsmarge.

Trotz einer weiterhin angespannten Marktlage und zeitweise anhaltend höherer Preisvolatilität auf den Energiemärkten konnte die Gesellschaft im Jahr 2023 für die Partnerunternehmen erneut nennenswerte positive Beiträge erwirtschaften, die im Strom- sowie im Gasgeschäft über den ursprünglichen Planungen lagen. Die Ergebnisverbesserung für die Partnerunternehmen gegenüber der Planung ergibt sich neben der erfolgreichen Portfoliooptimierung unter anderem aus sonstigen betrieblichen Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen. Nach Rückvergütung der Beiträge an Kooperationspartner beläuft sich das Ergebnis vor Ergebnisabführung auf 0,2 Mio. €.

Die Vermögens- und Kapitalstruktur spiegelt die Handelstätigkeit der Gesellschaft wider. Die Vermögensseite ist im Wesentlichen gekennzeichnet durch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten und Kapitalbindung aus den verauslagten Barsicherheiten. Neben dem Nominalkapital von 10,0 Mio. € stehen dieser Kapitalbindung auf der Passivseite insbesondere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten gegenüber. Die Finanzlage der Gesellschaft ist in erster Linie durch die Veränderungen der Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, sowie der erhaltenen bzw. gezahlten Variation Margins geprägt. Aufgrund der Marktpreissituation haben sich diese gegenüber dem Vorjahr deutlich reduziert und in 2023 besteht eine Forderung aus Variation Margins. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Finanzmittelbestand um 324,8 Mio. € auf -24,4 Mio. €. Die Liquidität der RheinEnergie Trading GmbH ist durch Einbeziehung in das Cashmanagement der Stadtwerke Köln GmbH jederzeit gewährleistet gewesen. Die Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt in der Lage, ihren jeweiligen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Im Berichtsjahr wird eine Bilanzsumme von 973,6 Mio. € ausgewiesen (Vorjahr 1.791,4 Mio. €).

Die Gesellschaft setzt keine eigenen nicht-finanziellen Leistungsindikatoren ein. Kennzahlen, wie z.B. Mitarbeiteranzahl, Mitarbeiterbildung, etc. werden über die Muttergesellschaft gesteuert.

Insgesamt verfügt die RheinEnergie Trading GmbH über eine gute Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

2.4 Wesentliche Ereignisse des Geschäftsjahres

Nach einem sehr turbulenten Krisenjahr 2022 hat sich die Lage auf den Commoditymärkten in 2023 merklich beruhigt. Es ist ein Abschmelzen der hohen Preisniveaus in Verbindung mit einem Rückgang der extremen Volatilitäten zu beobachten. Gleichwohl reagieren die Märkte nach wie vor nervös auf unerwartete Ereignisse.

Dieses herausfordernde Marktumfeld bietet neben Risiken auch Chancen, die die RET aufgrund eines stabilen und erfahrenen Portfolio- und Risikomanagements sowie einer etablierten und gefestigten IT-Landschaft erfolgreich nutzen konnte. Hervorzuheben ist als Basis der erfolgreichen Portfoliobewirtschaftung u.a. die Weiterentwicklung des algorithmischen Handels, um Marktvolatilitäten erlössteigernd ausnutzen zu können. Die Fortführung der permanenten Produkt- und Portfoliodiversifikation hat parallel eine risikominimierende Wirkung.

Neben der Präsenz auf den klassischen Commoditymärkten nutzt die RET auch Erlösmöglichkeiten auf den Regelenergiemärkten. So wurde das in 2022 neu eingeführte Leitsystem zur Vermarktung von Sekundärregelleistung in 2023 in einen stabilen, reibungslosen Produktivbetrieb überführt und liefert damit einen wesentlichen Ergebnisbeitrag für die RheinEnergie-Gruppe.

Gerade durch die ambitionierten Ausbauziele von Erneuerbaren Energien gewinnt Flexibilität zunehmend an Bedeutung und Wert. Daher werden Anfang 2024 auch Batteriespeicher in das Virtuelle Kraftwerk integriert und durch die RET sukzessive in allen relevanten Märkten wirtschaftlich optimiert. Ausgehend von diesem Pilotprojekt sollen die gewonnenen Erfahrungen zukünftig zur weiteren Bewirtschaftung von Flexibilitäten genutzt werden.

Regulatorisch ist abzuwarten, welche Konsequenzen und Aufgaben aus einer Änderung des Strommarktdesigns auf die Marktteilnehmer und die RET zukommen. Eine mögliche Entkopplung des Strommarktes vom Gasmarkt durch Auflösung des Merit-Order-Systems wird umfassende Anpassungen der etablierten Prozesse erfordern.

Die RET wird alle Marktänderungen wie gewohnt in verschiedenen Gremien begleiten und verlässlich und zeitnah umsetzen.

Den sich aus dem regulatorischen Umfeld des Energiemarkts ergebenden Fragenstellungen und Anforderungen begegnet die RheinEnergie Trading GmbH durch eine aktive Mitarbeit in verschiedenen Arbeitsgruppen der Branchenverbände. Dabei greift die RheinEnergie Trading GmbH auch auf die Unterstützung der Muttergesellschaft und des Stadtwerkekonzerns zurück.

Ein jährlich wiederkehrender Themenschwerpunkt ist die Analyse und Umsetzung neuer Gesetzesvorgaben und Regulierungsregime sowie zusätzlicher Anforderungen aus dem Gesetz über das Aufspüren von Gewinnen aus schweren Straftaten (GwG), der Verordnung über die Integrität und Transparenz des Energiegroßhandelsmarkts (REMIT), aus Regulierungsvorgaben der European Market Infrastructure Regulation (EMIR), der Market Abuse Regulation (MAR) und der Markets in Financial Instruments Directive (MiFID II) in interne Prozesse und IT. Im Geschäftsjahr 2023 betraf dies insbesondere die Analyse der Anforderungen nach EMIR Refit Level 2 sowie die interne Risikoanalyse und daraus abgeleiteter Folgeprozesse nach dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG).

Die IT-Sicherheit stellt im aktuellen Marktumfeld ebenfalls eine besondere Herausforderung dar und wird fortlaufend evaluiert, simuliert und optimiert, um im Notfall die wesentlichen Funktionen fortlaufend aufrecht erhalten zu können.

3. Risiko- und Chancenbericht

Aus der Umsetzung des Geschäftszwecks ergeben sich für die Gesellschaft die für einen Handelsbereich typischen Chancen und Risiken. Aufgabe des Risikomanagements ist es, Risiken frühzeitig zu erkennen und systematisch zu erfassen, zu bewerten und Maßnahmen zu ihrer Steuerung zwecks Vermeidung bzw. Minimierung zu ergreifen. Durch Limitsysteme, die für die einzelnen Bewirtschaftungs- und Handelspositionen entwickelt wurden, werden diese Risiken mengen- bzw. wertmäßig limitiert. Regelmäßige tägliche Überwachungen der Risikoauslastungen der jeweiligen Positionen erlauben eine jederzeitige Risikosteuerung der gesamten Bewirtschaftungsposition. In diese Risikoüberwachung und -steuerung fließen auch preisindizierte Positionen und deren Absicherungspositionen ein. Den Limitkonzepten werden die jeweiligen Qualitäten, Märkte und Laufzeiten der Grundgeschäfte einer Hedgingstrategie zugrunde gelegt. Um den jeweiligen Absicherungsumfang zu bestimmen, werden die aktuellen Beschaffungs- und Absatzpositionen fortlaufend ausgewertet und die offene, abzusichernde Deltaposition je Risikokategorie mit einem Abgleich zu den internen Risikorichtlinien bestimmt.

Die zugrundeliegenden Limitsysteme sowie die Risikobewertungs- und -steuerungsmethoden werden durch das Risikokomitee der Gesellschaft genehmigt. Anpassungen und Erweiterungen unterliegen einem festgelegten Freigabeprozess. Dem Limitsystem liegt eine Risikotragfähigkeitsanalyse zugrunde. Aus dieser werden die Limite der einzelnen Risikoarten sowie der Bewirtschaftungs- und Handelsstrategien abgeleitet.

Die eingesetzten Risikobewertungs- und -steuerungsmechanismen werden regelmäßig mindestens jährlich überprüft und angepasst. Bei Aufnahme neuer Geschäftsfelder ist ein definierter Entwicklungsprozess zu durchlaufen, der alle operativen Prozessabläufe und die Risikomanagementprozesse definiert. Es sind alle wesentlichen Chancen und Risiken abzubilden und regelmäßig zu berichten. Gegenüber dem Vorjahr haben sich in 2023 aus der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft keine wesentlichen neuen Risikoarten ableiten lassen. Neue Produktentwicklungen und Prozesse wurden in 2023 gemäß dem Freigabeprozess operativ implementiert.

Das Risikomanagementsystem wird in einem Risikohandbuch dokumentiert, welches neben den Analyse- und Bewertungsverfahren sowie Risikokennziffern und Limiten die Hedgingkonzepte, Bewirtschaftungsstrategien und Zuständigkeiten regelt.

Die durch die Bewirtschaftung entstehenden Positionen umfassen Spot- und Termingeschäfte sowie finanzielle Absicherungen auf Preisänderungsrisiken dieser Positionen. Die Geschäfte werden an Börsen und auf dem OTC-Markt abgeschlossen. Aus diesen Geschäftstypen entstehen verschiedene Risikoarten.

a) Operationelle Risiken

Operationelle Risiken werden allgemein definiert als die Gefahr des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder als Folge von externen Ereignissen. Diese Definition schließt Rechtsrisiken ein, beinhaltet aber nicht strategische Risiken oder Reputationsrisiken.

Zur Begrenzung operationeller Risiken nutzt die RheinEnergie Trading GmbH, wie nachfolgend beschrieben, verschiedene Mechanismen. Die RET verfügt neben dem Risikohandbuch über Betriebs- und Notfallanweisungen. Die Mitarbeiter werden regelmäßig zu bestehenden und neuen Risiken geschult. Neue Prozesse oder Produkte werden gemäß der definierten Prüfungen und Freigaberegeln eingeführt. Über Dienstleistungsverträge mit der Muttergesellschaft werden infrastrukturell bedingte Risiken konzernintern überwacht und minimiert. Rechtlichen Risiken begegnet die Gesellschaft durch ein eigenes Vertragsmanagement. Der Rechnungslegungsprozess wird durch ein definiertes Vier-Augen-Prinzip sichergestellt.

Zur Abwicklung der Handelsgeschäfte verfügt das Unternehmen über ein standardisiertes Handelssystem, das den speziellen Anforderungen des Energiehandels gerecht wird. Das System wird durch die Interne Revision und einen Wirtschaftsprüfer sowohl inhaltlich wie auch unter Sicherheitsaspekten, in allen Erweiterungen regelmäßig geprüft.

Um dem Ausbau der Digitalisierung und Vernetzung der Prozesse Rechnung zu tragen, wurde die Gesellschaft in das zentrale Informationssicherheitsmanagementsystem der Muttergesellschaft zur Umsetzung der Anforderungen des IT-Sicherheitsgesetzes integriert.

b) Marktpreisrisiken

Zu den Marktpreisrisiken zählen Zinsänderungsrisiken, Währungsrisiken und Volatilitätsrisiken. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die RheinEnergie Trading GmbH keine Positionen in Fremdwährungen kontrahiert.

Aufgrund von Preisschwankungen entstehen Chancen und Risiken, die als Volatilitätsrisiko bezeichnet werden. Die RheinEnergie Trading GmbH bewertet, limitiert und überwacht das Marktpreisrisiko mit Hilfe des Value-at-Risk-Ansatzes (VaR). Der VAR gibt den wertmäßigen Verlust einer Risikoposition an, der bei einem definierten Konfidenzniveau innerhalb eines definierten Zeitraums nicht überschritten wird. Sowohl Limits für die maximale offene Position als auch für den Wert des VARs sind für die jeweiligen Risikoklassen in den Richtlinien fixiert. Der Gesamt-VAR lag im Jahr 2023 durchschnittlich bei 0,8 Mio. € (Vorjahr 14,5 Mio. €). Zum Dezember 2023 betrug der Wert 0,3 Mio. € (Vorjahr 1,3 Mio. €).

c) Mengenrisiken

Mengenrisiken entstehen durch den Abschluss von Liefer- bzw. Abnahmeverpflichtungen, insbesondere dann, wenn die aus den Verträgen resultierenden Mengen nicht back-to-back eingedeckt werden.

Grundsätzlich kann es zu einer möglichen Abweichung zwischen der gelieferten physischen Energiemenge und der geplanten bzw. prognostizierten und ggf. gehedgten Menge kommen. Gründe für eine Abweichung liegen vornehmlich in dem klima- bzw. konjunkturbedingt schwankenden Energieverbrauch, den es zu prognostizieren gilt. Die Prognosegüte wird durch die Gesellschaft regelmäßig überwacht und optimiert.

d) Ausfallrisiken

Geschäftspartner der Gesellschaft werden anhand intern und extern verfügbarer Ratings regelmäßig fortlaufend überwacht und limitiert. Kreditrisiken als Summe aus Zahlungsausfallrisiken und Wiedereindeckungsrisiken getätigter Geschäftsabschlüsse werden täglich überwacht und gesteuert. Zur Absicherung dieser Positionen liegen der RheinEnergie Trading GmbH Bürgschaften von Muttergesellschaften einzelner Handelspartner vor, umgekehrt hat auch die RheinEnergie Trading GmbH in einigen Fällen Sicherheiten zur Verfügung gestellt. In solchen Fällen werden auch die Aussteller von Bürgschaften in die Bonitätsüberwachung einbezogen.

e) Liquiditätsrisiken

Das Unternehmen muss jederzeit in der Lage sein, fristgerecht eigene Verbindlichkeiten gegenüber seinen Handels-/Geschäftspartnern zu erfüllen. Zu diesem Zweck erstellt die Gesellschaft regelmäßig Liquiditätspläne. Durch die Einbeziehung der Gesellschaft in die Konzernverrechnung ist die jederzeitige Zahlungsfähigkeit der RheinEnergie Trading GmbH gewährleistet gewesen.

Das Unternehmen setzt Finanzinstrumente zur Absicherung von Mengen- und Marktpreisrisiken ein. Hierunter sind physische Terminpositionen auf Energie und Emissionszertifikate, welche auch an Börsen kontrahiert werden, zu verstehen aber auch Preisabsicherungen indizierter Positionen in Form von Swaps. Der Einsatz der Finanzinstrumente unterliegt ebenfalls den beschriebenen Risikorichtlinien. Ineffektivitäten in Bewertungseinheiten werden durch Drohverlustrückstellungen in der Bilanz erfasst.

Des Weiteren unterliegt die Gesellschaft den sich verändernden regulatorischen Anforderungen an die Energiewirtschaft, die fortlaufend überwacht und durch die Gesellschaft implementiert werden.

Aufgrund der Diversifikation der Beschaffungs- und Absatzpositionen und der Einbindung in das Liquiditätsmanagement des Konzerns, stellen die unter b) dargestellten Marktpreisrisiken in einem normalen Marktumfeld das größte Risikopotenzial für die Gesellschaft dar.

Das Eingehen und der Umgang mit diesen Risiken werden über Limit- und Reportingkonzepte eindeutig definiert. Die entstehenden Einzelrisiken des Beschaffungs- und Handelsgeschäfts der Gesellschaft dürfen ein definiertes Konzept aus Limitklassen und ein übergeordnetes Globallimit nicht überschreiten. Die Bewirtschaftungskonzepte sehen vor, alle Absatz- und Beschaffungspositionen sowie Absicherungen auf diese Positionen je bewirtschafteter Commodity und Geschäftszweck in Portfolien (Hedge und Isolierte Optimierung) zu bewirtschaften und zu Bewertungseinheiten zusammenzufassen, welche entsprechend den internen Richtlinien festgelegten Bewirtschaftungs- und Hedgingstrategien unterliegen.

Gegenüber 2022 hatte sich Jahr 2023 die Liquiditätssituation aufgrund niedrigerer Preisvolatilitäten wieder merklich entspannt. Die stringenten Planungs- und Abstimmprozesse mit dem Konzern Cash-Pool wurden aufgrund weiterhin nervöser Märkte fortlaufend optimiert, um jederzeit auf Markteffekte reagieren zu können. Kreditlinien wurden dementsprechend erhöht, um speziell die Marginanforderungen abdecken zu können.

Dem gegenüber liegen Chancenpotenziale im Zugewinn weiterer Kooperationspartner oder Dienstleistungskunden und der vorausschauenden Entwicklung marktgängiger und auf künftige Kundenanforderungen zugeschnittener Produkte, welche zusätzliche Portfolioeffekte und Ertragspotenziale beitragen. Desweiteren wird die IT-Landschaft stetig an neue Marktentwicklungen angepasst, um die hierbei notwendigen Abwicklungsprozesse gesichert und effizient bereitstellen zu können. Der Energiemarkt sowie politische Entscheidungen werden dafür durchgehend intensiv beobachtet, um einem breiten Kundenstamm möglichst zeitnah passend zugeschnittene innovative Produkte und Dienstleistungen anbieten zu können. Der Auf- und Ausbau dieser Potenziale und der Aufbau hierfür notwendiger Kompetenzen ist ein Schwerpunkt in der unterjährigen Arbeit der Gesellschaft.

Alle operativen Prozesse des Handels, der Risikosteuerung und der Abwicklung sind im Risikohandbuch und in Handlungsanweisungen für die jeweiligen Aktivitäten detailliert festgehalten. Dabei werden alle erkennbaren Risiken in Bezug auf Handelspartnerüberwachung und Kreditrisikosteuerung, Liquiditätssteuerung sowie Marktpreisrisiken aus Witterungseffekten, volatilen Preisentwicklungen und illiquiden Marktphasen abgedeckt. Dazu bedient sich das Risikomanagement der Gesellschaft branchenüblicher und angemessener Risikomodelle, deren Effizienz durch Back-Testing und durch Prüfungen der Internen Revision regelmäßig bzgl. ihrer Anwendbarkeit überprüft wird. Dabei sind turnusmäßig und bei Bedarf ad hoc alle geschäftsrelevanten Prozesse zu beleuchten. Diese Prüfungen erstreckten sich im relevanten Zeitraum vor allem auf die Regelungen zum Internen Kontrollsystem. Mit der Implementierung solcher Systeme werden nicht nur originäre unternehmerische Anforderungen erfüllt, sondern auch den gesetzlich kodifizierten Vorgaben Rechnung getragen.

Die dargestellten Risikoarten gewichtet die Gesellschaft in die Klassifizierungen gering, mittel und hoch ein. In der aktuellen Geschäftssituation ergibt sich hieraus folgende Einschätzung:

Unter Berücksichtigung der gegebenen Risikogegensteuerungs- und -minimierungsmaßnahmen sind für die Geschäftsführung keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden. Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2023, trotz der ggü. 2022 zwar entspannteren aber weiterhin volatilen Marktsituation, jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen und hatte gleichfalls keine Zahlungsausfälle von Geschäftspartnern zu berücksichtigen.

Die RheinEnergie Trading GmbH übernimmt mit ihrem Geschäftsumfang lediglich die über die geltenden Regelwerke und Limitsysteme definierten Chancen- und Risikopotenziale. Darüberhinausgehende Dienstleistungsangebote, die gegenüber der Muttergesellschaft und deren Beteiligungsunternehmen angeboten werden, bilden diese Gesellschaften jeweils über eigene Risikosteuerungssysteme ab.

Der Umfang des Eintretens der aufgeführten Risiken wird durch die beschriebenen Regelungen und Limitkonzepte auf ein Maß reduziert, das der Risikotragfähigkeit der Gesellschaft entspricht und bestandsgefährdende Risiken ausschließt.

Aus der aktuell weiter angespannten geopolitischen Situation erwachsende Risiken beeinflussen über zwischenzeitlich höhere Preisvolatilitäten auch im laufenden Jahr den Energiegroßhandelsmarkt und damit die Risikoeinschätzung der RET. Wir sehen allerdings wieder niedrigere Risiken in den einzelnen Risikokategorien. Diese werden fortlaufend beobachtet und die Handlungsoptionen unter Einbeziehung der relevanten Gremien regelmäßig angepasst.

4. Ausblick und Prognose

Die folgenden Marktprognosen basieren auf aktuellen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, energiepolitischen Parametern sowie klimatischen Annahmen.

Die Unsicherheiten und Abwärtsrisiken für die Wirtschaftsaussichten und infolgedessen die Energienachfrage haben aufgrund des anhaltenden Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine und des neuentfachten Konflikts im Nahen Osten zugenommen. Bislang blieben deren Auswirkungen auf die Energiemärkte verhalten, doch besteht die Gefahr von Unterbrechungen der Energieversorgung, die sich erheblich auf die Erzeugungspreise, die weltweite Produktion und das Preisniveau insgesamt auswirken könnten.

Beim Öl stehen die strategischen Drosselungsbeschlüsse der OPEC+ und die sich abzeichnende Erholung der weltweiten Nachfrage einem Anstieg der Ölförderung, insbesondere durch die US-amerikanischen Schieferölproduzenten, entgegen. Die Lage bleibt jedoch unsicher und wird von verschiedenen globalen Faktoren, wie insbesondere dem Nahostkonflikt, beeinflusst.

Die hohen Speicherfüllstände zu Beginn des Jahres, die gute LNG-Versorgung und die weiterhin schwache europäische Nachfrage sorgen für eine weitere Entspannung auf den Gasmärkten. Geopolitische Spannungen, Verzögerungen bei LNG-Projekten und ungünstige Witterungsbedingungen im kommenden Winter könnten jedoch erneut zu Spannungen am Markt und einer erhöhten Volatilität führen.

Während der Kohleverbrauch in Asien weiter zunehmen wird, sinkt die Nachfrage in Europa und den USA mit der Beruhigung der Gasmärkte weiter. Die insgesamt schwächere Weltwirtschaft, erhöhte Kohlevorräte in China und verbesserte Produktionsbedingungen in Australien und Indonesien induzieren ein Preisniveau unter dem des Vorjahres.

Die Preise am Emissionsmarkt werden weiterhin durch die reduzierte Obergrenze des ETS sowie den Eintritt neuer Marktteilnehmer aus dem maritimen Sektor und internationaler Unternehmen, die ihr CBAM-Exposure über CO2 -Zertifikate zu steuern versuchen, gestützt. Die schleppende Erholung der emissionsintensiven Industriezweige und der anhaltende Coal-to-Gas-Switch in der Verstromung dämpfen dagegen die Nachfrage deutlich, während die vorgezogenen Auktionsmengen im Rahmen des RepowerEU-Programms die Jahre 2024 und 2025 belasten.

Der zukünftige deutsche Strompreis wird weiterhin im Wesentlichen von den Entwicklungen auf den Emissions- und Brennstoffmärkten bestimmt, hängt aber insbesondere auch von der Struktur und Verfügbarkeit des westeuropäischen und deutschen Kraftwerkparks ab. Letzterer kann aufgrund des Ersatzkraftwerksbereitstellungsgesetzes noch bis Ende März 2024 auf Kohle- und Ölkraftwerke aus der Netz- und Versorgungsreserve zurückgreifen. Trotz des weiteren Zubaus erneuerbarer Kraftwerkskapazitäten ist aufgrund des avisierten deutlichen Rückgangs der fossilen steuerbaren Leistung mit einem weiteren Anstieg der wetterbedingten Volatilität zu rechnen.

Sich neu ergebende finanz- und energiemarktregulatorische Anforderungen wird die Gesellschaft im Jahr 2024 fortlaufend evaluieren und relevante Anforderungen an die internen Prozesse umsetzen.

Unter diesen Rahmenbedingungen strebt die RheinEnergie Trading GmbH auch in den nächsten Jahren an, die Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft weiter zu steigern. Dazu gehört, dass das bestehende Dienstleistungsportfolio im Jahr 2024 weiter ausgebaut und zusätzliche externe Kunden gewonnen werden sollen.

Die Planung der finanziellen Leistungsindikatoren der RheinEnergie Trading GmbH für das Jahr 2024 geht davon aus, dass aus Absatzmengen in Höhe von 33,0 TWh im Strom- und 63,0 TWh im Gasbereich jeweils ein Umsatzvolumen von 5,2 Mrd. € (Strom) und von 4,0 Mrd. € (Gas) sowie ein positiver Optimierungseffekt für die Partnerunternehmen erzielt werden. Die Rohertragsmargen werden für Strom auf einen Wert von 1,3 €/MWh und für Gas auf 0,5 €/MWh geplant.

Dieser Lagebericht sowie die weiteren Bestandteile des Geschäftsberichts enthalten Aussagen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der RheinEnergie Trading GmbH beziehen. Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar, die auf Basis aller zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen werden. Eine verlässliche Prognose kann aus heutiger Sicht aufgrund von Ungewissheiten hinsichtlich der wirtschaftlichen, regulatorischen, technischen und wettbewerbsbezogenen Entwicklung jedoch nicht abgegeben werden.

5. Öffentliche Zwecksetzung und Zweckerreichung (Berichterstattung gem. § 108 Abs. 3 Nr. 2 GO NRW)

Von der RheinEnergie Trading GmbH wurde auch im Geschäftsjahr 2023 die öffentliche Zwecksetzung durch einen optimierten und gesicherten Strom- und Erdgasbezug für die Kunden erfüllt.

6. Angabe zur Rechnungslegung nach EnWG

Die RheinEnergie Trading GmbH gilt aufgrund der Zugehörigkeit zur RheinEnergie AG als vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen entsprechend § 3 Nr. 38 EnWG und hat aus diesem Grund die Vorschriften nach § 6b EnWG beachtet. Sie übt dabei andere Tätigkeiten innerhalb des Stromsektors, andere Tätigkeiten innerhalb des Gassektors, sowie in geringem Umfang die Tätigkeit Stromverteilung aus, in der energiespezifische Dienstleistungen zugeordnet sind, für die entsprechend § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten geführt werden. Für die Tätigkeit Stromverteilung wird darüber hinaus ein Tätigkeitsabschluss erstellt.

1 Im Folgenden wird aus Gründen der Lesbarkeit allgemein von den Mitarbeitern gesprochen.
2 Statistisches Bundesamt, Meldung vom 15. Januar 2024, Eurostat, Veröffentlichungskalender März 2024 - offizielle Zahlen für 2023, Europäische Kommission Herbstprognose 2023, Pressemitteilung vom 15. November 2023, Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen, Bericht vom 14. Dezember 2023, Pressemitteilung der Übertragungsnetzbetreiber zur Veröffentlichung des EEG-Finanzierungsbedarf 2024 vom 25. Oktober 2023, Konzept der Übertragungsnetzbetreiber zur Ermittlung des EEG-Finanzierungsbedarfs nach EEV vom 14. Oktober 2022
3 Mengeneffekte werden als Differenz der Mengenkomponente zweier Betrachtungszeitpunkte im Verhältnis zu einer fixen Preiskomponente definiert. D.h., für die Ermittlung der wertmäßigen Mengenkomponente wird der Planpreis bzw. der Vorjahrespreis für die Bewertung der Mengenveränderung im Berichtsjahr herangezogen.

 

Köln, den 22. März 2024

Die Geschäftsführung

Babette Bruckbauer

Arndt Robbe

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

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Textziffer im Anhang 31.12.2023
31.12.2022
A. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (3)
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 170.123.044,72 224.876.999,30
2. sonstige Vermögensgegenstände 803.333.066,84 1.566.351.246,37
973.456.111,56 1.791.228.245,67
II. Guthaben bei Kreditinstituten 35.634,67 24.453,03
B. Rechnungsabgrenzungsposten (4) 118.562,65 133.569,73
973.610.308,88 1.791.386.268,43

Passiva

Textziffer im Anhang 31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital (5) 10.000.000,00 10.000.000,00
B. Rückstellungen (6)
sonstige Rückstellungen 20.616.641,76 23.459.965,05
C. Verbindlichkeiten (7)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 24.352.473,51 349.175.597,06
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 297.833.579,75 341.187.940,70
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 542.371.269,23 165.940.407,43
4. sonstige Verbindlichkeiten 68.557.161,60 884.865.549,65
933.114.484,09 1.741.169.494,84
D. Rechnungsabgrenzungsposten (8) 9.879.183,03 16.756.808,54
973.610.308,88 1.791.386.268,43

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

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Textziffer im Anhang 2023
2022
1. Umsatzerlöse (9) 7.341.533.854,57 7.129.241.367,35
2. sonstige betriebliche Erträge (10) 5.771.984,39 1.299.573,98
3. Materialaufwand (11)
Aufwendungen für bezogene Waren -7.194.149.678,81 -7.099.555.815,63
4. sonstige betriebliche Aufwendungen (12) -143.199.758,24 -27.150.630,01
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge (13) 8.747.758,30 7.387.977,02
davon an verbundene Unternehmen 0,00 € (Vj. 1.421.235,68 €)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (14) -18.554.160,21 -11.072.472,71
davon an verbundene Unternehmen 16.788.719,75 € (Vj. 1.964.542,13 €)
davon aus der Abzinsung von Rückstellungen 29.122,98 € (Vj. 0,00 €)
7. Ergebnis nach Steuern 150.000,00 150.000,00
8. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne (15) -150.000,00 -150.000,00
9. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Amtsgericht Köln, HR B 63 846

(1) Angaben zur Form und Darstellung

Der Jahresabschluss der RheinEnergie Trading GmbH, HRB 63846 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung ist das Gesamtkostenverfahren gewählt.

(2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen bewertet. Alle erkennbaren Risiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Flüssige Mittel sind zum Nennbetrag angesetzt.

Bei den sonstigen Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken, ungewisse Verbindlichkeiten sowie drohende Verluste aus schwebenden Geschäften angemessen und nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung berücksichtigt. Gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB werden Rückstellungen mit einer voraussichtlichen Restlaufzeit von mehr als einem Jahr vom Zeitpunkt der voraussichtlichen Inanspruchnahme auf den Bilanzstichtag abgezinst.

Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind zum Erfüllungsbetrag passiviert.

Gleich geartete schwebende Geschäfte, Transaktionen und Finanzinstrumente werden zu Bewertungseinheiten nach § 254 HGB zusammengefasst. Die Gleichartigkeit wird anhand der Kriterien Commodity, Geschäftszweck und Kalenderjahr definiert. Für die Bewertung der Kontrakte werden die Terminmarktnotierungen der einzelnen Commodities zum Stichtag zugrunde gelegt.

Erläuterungen zur Bilanz

(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen in erster Linie Forderungen gegen Dritte bezogen auf Strom, Erdgas und Zertifikate.

Wesentlicher Bestandteil der sonstigen Vermögensgegenstände sind die Nettopositionen aus Initial Margins in Höhe von 268,6 Mio. € (Vorjahr 1.266,2 Mio. €) sowie Emissionszertifikate in Höhe von 345,3 Mio. € (Vorjahr 268,5 Mio. €) und geleistete Variation Margins in Höhe von 155,0 Mio. € (Vorjahr 0,4 Mio. €).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit kleiner einem Jahr.

Ein Anteil in Höhe 46,4 Mio. € (Vorjahr 55,3 Mio. €) der sonstigen Vermögensgegenstände hat eine Restlaufzeit größer einem Jahr. Von den sonstigen Vermögensgegenständen entstehen rechtlich nach dem Bilanzstichtag 0,9 Mio. € (Vorjahr 0,2 Mio. €).

(4) Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten betrifft bereits geleistete Zahlungen von Rechnungen für den Leistungszeitraum 2024.

(5) Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital in Höhe von 10,0 Mio. € ist zum Nennwert angesetzt und voll eingezahlt.

Alleinige Gesellschafterin ist die RheinEnergie AG, Köln.

(6) Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen für Leistungen Dritter, Vergütungsansprüche von Kunden sowie drohende Verluste aus schwebenden Geschäften.

Die Positionen der Rückstellungen aus drohenden Verlusten schwebender Geschäfte werden anhand der stichtagsbezogenen Marktpreise der relevanten Märkte (Börsen, Marktgebiete) berechnet. Dabei werden Cross-Commodity Komponenten in der Berechnung berücksichtigt, indem offene bzw. gehedgte preisindizierte Positionen der einzelnen Bewertungseinheiten für die jeweiligen Preisbestandteile kalkuliert und bewertet werden.

Alle Drohverlustrückstellungen in Höhe von 2,8 Mio. € (Vorjahr 4,6 Mio. €) haben eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

(7) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Unter Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden Verbindlichkeiten gegen die Stadtwerke Köln GmbH und den Konzernverbund zugehöriger Gesellschaften ausgewiesen und betreffen im Wesentlichen Lieferungen und Leistungen. Ein Betrag in Höhe von 0,2 Mio. € (Vorjahr 0,2 Mio. €) ist gegenüber dem Gesellschafter RheinEnergie AG ausgewiesen. Dieser hat wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Wesentlicher Bestandteil der sonstigen Verbindlichkeiten sind Kaskadierungen in Höhe von 68,6 Mio. € (im Vorjahr 194,8 Mio. €).

(8) Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen erhaltene Zahlungen aus RECS-Zertifikaten für Folgejahre.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(9) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von 7.341,5 Mio. € (Vorjahr 7.129,2 Mio. €) resultieren aus Verkaufspositionen an die Partner der RheinEnergie Trading GmbH sowie an Dritte.

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in Tsd. € 2023 2022
Umsatzerlöse Strom 3.964.983 3.387.320
Umsatzerlöse Gas 2.987.716 3.498.536
Umsatzerlöse CO2 386.013 240.195
Umsatzerlöse Sonstige 2.822 3.190
Gesamtsumme 7.341.534 7.129.241

Von den Umsatzerlösen sind 0,5 Mio. € (im Vorjahr 1,4 Mio. €) periodenfremd.

Die Umsatzerlöse werden ausschließlich in Deutschland erzielt.

(10) sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Von den sonstigen betrieblichen Erträgen sind 4,8 Mio. € (im Vorjahr 1,2 Mio. €) periodenfremd.

(11) Materialaufwand

Der Materialaufwand zeigt den Aufwand aus Bezugspositionen einschließlich Nebenkosten.

(12) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Vergütungen an Partnerunternehmen, Entgelte für Dienstleistungen der RheinEnergie AG sowie Rechts- und Beratungskosten.

Für das Honorar des Abschlussprüfers 2023, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Köln, sind Aufwendungen in Höhe von 69,3 Tsd. € entstanden. Diese umfassen Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von 60,5 Tsd. € und sonstige Leistungen in Höhe von 8,8 Tsd. €.

Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind 71,0 Tsd. € (Vorjahr 22,0 Tsd. €) periodenfremd.

(13) Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die Position beinhaltet Zinserträge der Clearingbank ABN AMRO sowie Erträge aus der konzerninternen Finanzierung.

(14) Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Position beinhaltet Zinsaufwendungen der Clearingbank ABN AMRO sowie Aufwendungen aus der konzerninternen Finanzierung.

(15) Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne

Die Position enthält die Ergebnisabführung an den Gesellschafter RheinEnergie AG aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages.

Ergänzende Angaben

(16) Bewertungseinheiten und derivative Finanzinstrumente des Energiehandels- und Eigenhandelsportfolios

Die Bewirtschaftungskonzepte sehen vor, alle Absatz- und Beschaffungspositionen sowie Absicherungen auf diese Positionen je bewirtschafteter Commodity und Geschäftszweck in Portfolien (Hedge und Isolierte Optimierung) zu bündeln und zu Bewertungseinheiten zusammenzufassen, welche entsprechend interner Richtlinien festgelegten Bewirtschaftungs- und Hedgingstrategien unterliegen. Die Bewertungseinheiten werden bilanziell nach der Einfrierungsmethode abgebildet. In Form von Macro-Hedges (Absicherung von mehreren Risikoarten mit einem Sicherungsinstrument bzw. -geschäft) werden die aus Marktpreisschwankungen resultierenden Preisänderungsrisiken aus Strom, Gas und Emissionszertifikaten gesichert.

Innerhalb einer Bewertungseinheit werden Mengen- und Preisrisiken bewirtschaftet und abgesichert. Die Bewirtschaftung der Portfolien erfolgt sowohl mit liquiden Börsen-, Spot- und Futuresprodukten als auch mit OTC-Spot- und Forwardkontrakten.

Zur preislichen Absicherung von indizierten Beschaffungs- und Absatzkontrakten werden derivative Finanzinstrumente in Form von Termingeschäften, inklusive Futures und Swaps, eingesetzt.

Grundsätzlich sind verschiedene Produkte zur Absicherung der indizierten Basispositionen einsetzbar. Diese beziehen sich auf Kohle- und CO2 -Indizierungen in festgelegten Qualitäten und sind in internen Hedgingkonzepten verankert. Swaps werden für Kohlepositionen eingesetzt. Die Absicherung von Preisrisiken aus CO2 -Positionen erfolgt durch Termin- und Spotgeschäfte, welche die Preisbildung des Basisgeschäfts im relevanten Zeitraum nachbilden. Währungsabsicherungen waren für den betrachteten Zeitraum aufgrund der eingesetzten Sicherungsstrategien nicht notwendig. Die Absicherungsgeschäfte werden über externe Anbieter getätigt. Die aus Handels- bzw. Beschaffungspositionen resultierenden Risiken gleichen sich innerhalb des durch die Risikorichtlinien vorgegebenen Zeitrahmens, der sich an der Liquidität der Märkte und den freigegebenen Strategien orientiert, bis Ende 2025 nahezu vollständig aus.

Im Rahmen interner Risikorichtlinien ist ein möglichst hohes Maß an Absicherung gegenüber Preis- und Mengenschwankungen maßgeblich, wobei die Referenzen von Grund- und Sicherungsgeschäften gemäß der Hedgingkonzeption identisch sind bzw. im Falle weniger liquider Märkte hoch korrelieren, um einen möglichst hohen Effektivitätsgrad der Absicherung zu gewährleisten.

Der beizulegende Zeitwert der derivativen Finanzinstrumente entspricht grundsätzlich dem Marktwert der Instrumente, soweit dieser verlässlich feststellbar ist. Dieser Wert wird abgeleitet aus Börsennotierungen bzw. den Notierungen der dem Produkt zugrundeliegenden Marktgebiete. Liegt ein verlässlich feststellbarer Marktwert aufgrund geringer Liquidität des Produktes nicht vor, wird der beizulegende Zeitwert aus dem Marktwert gleichartiger Finanzinstrumente abgeleitet oder mithilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden bestimmt. Bei der Anwendung der Bewertungsmethoden werden insbesondere die Terminkurse, Marktpreise für Produkte sowie Volatilitäten der Vergangenheit und ähnliche Parameter berücksichtigt.

Die RheinEnergie Trading GmbH ist im Energiehandelsgeschäft (Portfoliokategorie Hedge Strom bzw. Gas) den Risiken aus Preisschwankungen an den Rohstoffmärkten ausgesetzt. Die Portfoliokategorie Hedge (Strom bzw. Gas) dient der strukturierten Bewirtschaftung der Kundenbestellungen. Die Beschaffung kann im Rahmen definierter Grenzen flexibel nach Eingang der Kundenbestellungen erfolgen und somit durch Nutzung der zeitlichen Flexibilität sowie Bündelung mehrerer Bestellungen eine preisliche Optimierung in der Beschaffungsstrategie herbeiführen. Diese Risiken werden unter Berücksichtigung von natürlichen Absicherungseffekten aus bestehenden Vertriebs-, Beschaffungs-, Speicher- und Transportverträgen sowie durch entsprechende Sicherungsgeschäfte aktiv begrenzt. Die Risiken des Hedge-Portfolios sind grundsätzlich dem Marktpreisrisiko der jeweiligen Commodity ausgesetzt und werden mit Mengen- und Value-at-Risk-Limits gesteuert.

Im Rahmen der Energiehandelsaktivitäten verfügt die RheinEnergie Trading GmbH zudem über Eigenhandelsportfolien mit Kauf- und Verkaufsgeschäften. Sie dienen der Generierung von Gewinnen aus Marktaktivitäten. Die Portfoliokategorie wird durch ein angemessenes und funktionsfähiges Risikomanagement gesteuert, welches unter Einhaltung vorgegebener Regeln (z. B. Mengen- und Value at Risk-Limits) die Wirksamkeit der Grund- und Sicherungsgeschäfte anhand von Berechnungen belegt.

Die Bewertung wird portfoliobasiert und nach Lieferjahren getrennt vorgenommen. Im Fall von Lieferjahren mit einem negativen Ergebnis aus der Portfoliobewertung werden entsprechende Rückstellungen für drohende Verluste passiviert. Ist der Saldo der jeweiligen Jahresscheibe positiv, so bleibt dieser unberücksichtigt. Zum Bewertungsstichtag ergeben sich aus den für die Jahre 2024-2028 gebildeten Bewertungseinheiten Drohverluste (unabgezinst) in Höhe von 3,0 Mio. €, die auf die Lieferjahre 2026 bis 2028 entfallen.

Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Positionen, die einem Preisänderungsrisiko ausgesetzt waren:

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Hedge Isolierte Optimierung
Strom Kauf (MWh)* 21.190.189 106.032
Strom Verkauf (MWh)* 21.910.589 106.032
Absicherung Kohle (t) 623.657 -
Underlying Kohle (t) 623.657 -
CO2 Kauf (t) 4.861.848 0
CO2 Verkauf (t) 4.861.987 0
Herkunftsnachweise Kauf (MWh) 7.772.285 -
Herkunftsnachweise Verkauf (MWh) 7.786.658 -
Gas Kauf (MWh) 51.744.637 438.240
Gas Verkauf (MWh) 51.727.674 438.240
VER Kauf (t) 0
VER Verkauf (t) 0

Die Höhe der mit Bewertungseinheiten abgesicherten Risiken beträgt 1.820,0 Mio. € (Vorjahr 4.347,4 Mio. €). In diesem Umfang werden zum Abschlussstichtag negative Wert- und Zahlungsstromänderungen vermieden.

Finanzielle Verpflichtungen:

Es bestehen Bezugsverträge für Strom, Erdgas, Zertifikate und Dienstleistungen. Daraus resultieren sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 4.583,6 Mio. €. Ein Betrag in Höhe von 1.547,9 Mio. € besteht davon gegen verbundene Unternehmen. Keine Position hat eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

Weitere aus der Bilanz nicht ersichtliche Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen, die über laufende vertragliche Beziehungen aus der Beschaffung und dem Vertrieb hinausgehen und für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung wären, bestehen nicht.

(17) Beziehungen zu verbundenen Unternehmen und nahestehenden Personen

Die RheinEnergie Trading GmbH, Köln, ist ein Tochterunternehmen der RheinEnergie AG, Köln. Sie wird in den Konzernabschluss der Stadtwerke Köln GmbH, Köln (veröffentlicht im Unternehmensregister) einbezogen. Zwischen der RheinEnergie AG und der RheinEnergie Trading GmbH bestehen ein Ergebnisabführungsvertrag sowie ein Beherrschungsvertrag.

(18) Angaben gemäß § 6b Abs. 2 EnWG

Von der RheinEnergie AG wurden im Geschäftsjahr 2023 insgesamt 12,8 Mio. € (im Vorjahr 12,0 Mio. €) an Dienstleistungen (im Wesentlichen Personal und IT-Leistungen) in Anspruch genommen.

(19) Angaben gemäß § 6b Abs. 3 Satz 7 EnWG

Die Buchungen werden grundsätzlich direkt den Tätigkeiten zugeordnet. Ist dies nicht möglich oder mit einem unangemessenen Aufwand verbunden, erfolgte eine Zuordnung mittels angemessener Schlüssel.

(20) Veröffentlichung

Der Jahresabschluss 2023 wird gemäß den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Unternehmensregister elektronisch veröffentlicht.

(21) Mitglieder der Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 sind:

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Babette Bruckbauer Leiterin Risikomanagement und Rechnungswesen Trading bei der RheinEnergie AG
Arndt Robbe Leiter Energiewirtschaft bei der RheinEnergie AG

(22) Gesellschafter

Der alleinige Gesellschafter der RheinEnergie Trading GmbH ist die RheinEnergie AG, Parkgürtel 24, 50823 Köln.

(23) Mitglieder des Beirats

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Stephan Segbers Vertriebsvorstand der RheinEnergie AG Vorsitzender seit 01.11.2023
Achim Südmeier Vertriebsvorstand der RheinEnergie AG Vorsitzender, bis 31.10.2023
Andreas Mathes Betriebsratsvorsitzender RheinEnergie AG stellvertretender Vorsitzender
Andreas Feicht Vorstandsvorsitzender RheinEnergie AG
Sven Hepek Betriebsratsmitglied RheinEnergie AG, Mitarbeiter der Rheinenergie AG im Bereich Zentrale Aufgaben Beteiligungscontrolling
Birgit Lichtenstein Finanzvorständin RheinEnergie AG
Stefanie Mägdefrau stellvertretende Betriebsratsvorsitzende RheinEnergie AG

(25) Mitarbeiter

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 keine Mitarbeiter beschäftigt. Die Geschäfte werden mit der RheinEnergie AG, Köln im Rahmen eines gemeinsamen Betriebs besorgt.

 

Köln, den 22. März 2024

Die Geschäftsführung

Babette Bruckbauer

Arndt Robbe

Tätigkeitsabschluss

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

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Elektrizitätsverteilung 31.12.2023
Elektrizitätsverteilung 31.12.2022
A. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 389.036,00 379.152,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 0,00 0,00
389.036,00 379.152,00
II. Guthaben bei Kreditinstituten 0,00 0,00
B. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00
389.036,00 379.152,00

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital 0,00 0,00
B. Rückstellungen 4.000,00 1.000,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Gewinnabführung 54.193,00 43.117,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 330.843,00 335.035,00
5. sonstige Verbindlichkeiten 0,00 0,00
385.036,00 378.152,00
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00
389.036,00 379.152,00

Wir erklären, dass für die Tätigkeit Elektrizitätsverteilung kein Kapitalausgleichsposten vorliegt.

Im Jahresabschluss ist eine Verbindlichkeit aus der Gewinnabführung von T € 150 enthalten.

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

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Elektrizitätsverteilung 2023
Elektrizitätsverteilung 2022
1. Umsatzerlöse 389.036,00 379.152,00
2. sonstige betriebliche Erträge 0,00 0,00
3. Materialaufwand -330.843,00 -335.035,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -4.000,00 -1.000,00
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 0,00
7. Ergebnis nach Steuern 54.193,00 43.117,00
8. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne -54.193,00 -43.117,00
9. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Angaben zu dem Tätigkeitsabschluss gemäß § 6b Abs. 3 EnWG zum 31.12.2023

Die RheinEnergie Trading GmbH unterliegt als Energieversorgungsunternehmen den Vorschriften des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG).

Der Tätigkeitsabschluss der RheinEnergie Trading GmbH ist nach den Vorschriften des § 6b Abs. 3 EnWG und den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt.

Die RheinEnergie Trading GmbH übt folgende Tätigkeiten des § 6b Abs. 3 EnWG aus:

Elektrizitätsverteilung / energiespezifische Dienstleistungen

andere Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors

andere Tätigkeiten innerhalb des Gassektors

Definition der zu veröffentlichenden Unternehmenstätigkeiten:

Elektrizitätsverteilung/energiespezifische Dienstleistungen

Der Elektrizitätsverteilung werden Bilanzkreismanagementdienstleistungen und Dienstleistungen im Rahmen von Redispatch 2.0 zugeordnet, welche die RheinEnergie Trading GmbH als energiespezifische Dienstleistung für die Rheinische Netzgesellschaft mbH erbringt.

Bilanz

Die Aktiva und Passiva werden über eine direkte Zuordnung den Tätigkeiten zugeordnet.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Alle Forderungen hinsichtlich der Tätigkeit Energiespezifische Dienstleistungen sind innerhalb eines Jahres fällig und sind ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Eigenkapital

Da eine Direktzuordnung der Aktiva und Verbindlichkeiten erfolgte, weist die Tätigkeit Energiespezifische Dienstleistungen kein Eigenkapital aus. Das Eigenkapital wird als Residualgröße ausgewiesen.

Verbindlichkeiten und sonstige Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten aus Energiespezifischen Dienstleistungen haben Laufzeiten von bis zu einem Jahr und sind ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Ein Betrag in Höhe von 54,2 TSD Euro (VJ. 43,2 TSD Euro) ist gegenüber dem Gesellschafter RheinEnergie AG ausgewiesen.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Alle Erträge und Aufwendungen werden grundsätzlich direkt dem Tätigkeitsbereich zugeordnet.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse bestehen für die energiespezifischen Dienstleistungen nicht.

 

Köln, den 22. März 2024

Die Geschäftsführung

Babette Bruckbauer

Arndt Robbe

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die RheinEnergie Trading GmbH, Köln

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der RheinEnergie Trading GmbH, Köln‌, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RheinEnergie Trading GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023‌ geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften‌‌ und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB‌‌ erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB‌‌ unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung‌‌‌ durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter‌‌ für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften‌‌ in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB‌‌ unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung‌ durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen

Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG‌

Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG‌ zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir den Tätigkeitsabschluss für die Tätigkeit Elektrizitätsverteilung nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG‌ - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie den als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung des Tätigkeitsabschlusses - geprüft.

Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG‌ zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Tätigkeitsabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG‌.

Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und des Tätigkeitsabschlusses in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist nachfolgend weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätsmanagementstandard: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG‌ zu dienen.

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG‌ zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung des Tätigkeitsabschlusses nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG‌.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.

Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Tätigkeitsabschluss entspricht der im Abschnitt „Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht‍“ hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht.

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,

ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG‌ zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben und

ob die Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG‌ entsprechen.

Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG‌ beinhaltet.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG‌ zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG‌ sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

Unsere Verantwortung für die Prüfung des Tätigkeitsabschlusses entspricht der im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts‍“ hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.

 

Köln, den 22. April 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hillesheim, Wirtschaftsprüfer

Nocker, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 24.06.2024 festgestellt.

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