Thomas Schumann Capital GmbH
Selbe AdresseFondsmanagement
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Etha Paul seit 31.3.2023 | Geschäftsführer |
Henner Lehne seit 10.12.2019 | Geschäftsführer |
Peter Renner seit 31.1.2019 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IHS Global GmbHEssenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.12.2020 bis zum 30.11.2021LageberichtA. Grundlage des UnternehmensDie IHS Global GmbH ist Teil des IHS Markit Konzerns, welcher seinen Sitz in London/UK hat und an der NYSE / NASDAQ notiert ist. IHS Global ist eines der weltweit operierenden Unternehmen in der Erhebung, Analyse und Auswertung von Länder- und Brancheninformationen. Die Informationen von IHS Global bieten detaillierte Daten, Analysen und Prognosen für die wichtigsten Branchen und Märkte, die die Volkswirtschaften weltweit antreiben. Nachfolgend Industrien, in denen unsere Kunden vertreten sind: • Academic & Education • Aerospace, Defence & Security • Agriculture • Automotive • Chemical • Construction • Energy & Natural Resources • Financial Services • Government & NGOs • Insurance • Life Sciences • Manufacturing • Maritime & Trade • Retail • Technology Die IHS Markit Gruppe hat mehr als 50.000 Geschäfts- und Regierungskunden, welche 80 % der 'Fortune Global 500' darstellen und die weltweit führenden Finanzinstitute (Quelle: IHS Markit 2021 Annual Report). Die IHS Global GmbH sorgt für die Zurverfügungstellung von Informationen in den Bereichen Wirtschaft und Finanzen, von Analyse- und Beratungsdiensten sowie von strategischen Beratungsdienstleistungen. B. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Entwicklung der Gesamtwirtschaft Im Jahr 2021 wuchs das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Noch im Vorjahr ging die Wirtschaftsleistung Deutschlands nach zehn Jahren Wirtschaftswachstum in Folge erstmals wieder deutlich zurück, Grund dafür waren die Auswirkungen der Corona-Krise und der damit einhergehende Shutdown der Wirtschaft. Vor 2020 war das BIP zuletzt im Jahr 2009 zurückgegangen, als Deutschland wie die meisten anderen Länder weltweit von den Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise betroffen war. Die Projektionen für das globale BIP-Wachstum wurden für das Jahr 2021 auf 5,6 % korrigiert. Zum Vergleich liegt das BIP für die Vereinigten Staaten bei 6,5 %. Entwicklung der Branche Im Laufe des Jahres 2021 setzte der gesamte weltweite Informationssektor seinen positiven Trend fort. Das durchschnittliche organische Wachstum der vergleichbaren Unternehmen in der Branche befand sich für 2021 bei etwa 5,2 % im Durchschnitt. Dieses auch bereits in der Vergangenheit bessere Wachstum charakterisiert das Merkmal der Informationsbranche und ihr Abonnement basiertes Geschäftsmodell sowie die zunehmende Wichtigkeit von Informationen für unsere Kunden Quelle: BIP - OECD Economic Outlook Interim Report März 2022 / Report Stand 1. Dezember 2021 2. Geschäftsverlauf Die IHS Global GmbH ist ein Unternehmen, was in den Bereichen Wirtschaft und Finanzen tätig ist. Zu unseren Kunden gehören Firmen und Regierungsorgane aus aller Welt. Die IHS Markit-Konzernstrategie beruht auf einem gleichmäßigen organischen Wachstum sowie Wachstum aus Akquisitionen. Der Bedarf an kritischen Informationen und Wissen bei Unternehmen und Regierungen ist nach wie vor sehr hoch, sodass auch zukünftig mit einer positiven Geschäftsentwicklung gerechnet werden kann. Umsatzentwicklung Die gesamten Umsatzerlöse gingen auf TEUR 35.701 (Vorjahr: TEUR 35.837) zurück, das entspricht einem Rückgang um 0,38 %.
Investitionen Im Geschäftsjahr 2020/2021 hat die Gesellschaft Daten für TEUR 2.624 (Vorjahr: TEUR 2.140) neu beschafft und aktiviert. Weiterhin wurden TEUR 209 (Vorjahr: TEUR 768) in neue Sachanlagen (im Wesentlichen IT-Hardware) investiert. Finanzierung Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2020/2021 in Höhe von TEUR 10.941 hat zu einer Erhöhung des Eigenkapitals geführt. Das Eigenkapital zum 30. November 2021 beträgt TEUR 37.235 (Vorjahr: TEUR 26.294). Die Kapitalstruktur zeigt, dass ausgehend von einer respektablen Liquiditätsausstattung und einer guten Eigenkapitalquote kein Fremdfinanzierungsbedarf durch externe Finanzierungspartner besteht. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkredite. Eine Finanzierung über Kreditlinien von Banken ist nicht notwendig. Personal Die IHS Global GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr 2020/2021 im Jahresdurchschnitt 169 Mitarbeiter (Vorjahr: 185). C. ErtragslageIm Vergleich zum Vorjahr beträgt im Geschäftsjahr 2020/2021 die Betriebsleistung TEUR 36.386 (Vorjahr: TEUR 36.527). Die konzernfremden Umsatzerlöse verringern sich um TEUR 1.416 auf TEUR 2.711 im Wesentlichen aufgrund des Verkaufs eines Geschäftsbereichs sowie der Corona-Bedingten Einstellung der kostenpflichtigen Präsenzveranstaltung (Events). Das Geschäft mit den verbundenen Unternehmen ist im gleichen Zeitraum weiter um TEUR 1.280 auf TEUR 32.990 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 5 gesunken. Dies resultiert hauptsächlich aus den niedrigeren Auflösungen von Rückstellungen aus dem Vorjahr sowie dem gegenüber dem Vorjahr fehlenden Ertrag aus dem Verkauf eines Geschäftsbereichs. Der Betriebsaufwand betrug im Geschäftsjahr 2020/2021 TEUR 28.374 und hat sich im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 28.120) um TEUR 254 erhöht. Die Erhöhung ist auf die Zunahme vom Intercompany Geschäft zurückzuführen, was zu einer Erhöhung vom Materialaufwand von TEUR 695 auf TEUR 2.167. Die größten Einsparungen ergeben sich aus den Bereichen der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR -621). Größte Einzelposten sind die Reisekosten (TEUR -168), Mieten (TEUR -142), Kommunikation (TEUR -23), Abschreibungen (TEUR -23), sowie Professional Services (TEUR -127). Darüber hinaus gab es Kostensteigerungen in den Bereichen Versicherungen (TEUR +33) und Lizenzkosten (TEUR +23). Das Finanzergebnis beträgt TEUR 11.394 (Vorjahr: TEUR -4.305). Grund hierfür ist der seit dem 1. Dezember 2019 wirksame Ergebnisabführungsvertrag mit der Markit Indices GmbH, aus welchem im Geschäftsjahr Erträge aus Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 27.342 (Vorjahr: TEUR 12.547) resultieren. Der Zinsaufwand (überwiegend aus einem Ende 2018 aufgenommenen Intercompany Darlehen) hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 903 verringert auf TEUR 15.949. Der Steueraufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 5.236 auf TEUR 8.453 erhöht. Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 10.941 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag TEUR 1.145). Das schlechtere Ergebnis vom Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus der geringeren Gewinnabführung mit der Tochtergesellschaft (Markit Indices GmbH).
D. VermögenslageDie Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten ist stabil. Die Bilanzsumme verringert sich im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr um TEUR 4.972 auf TEUR 455.507. Innerhalb der Bilanz ergeben sich folgende wesentliche Veränderungen: Die immateriellen Vermögensgegenstände erhöhen sich um TEUR 530 auf TEUR 2.734. Grund für die Erhöhung sind im überwiegenden Maße höhere Einkaufs-/Aktivierungskosten für Daten. Die Sachanlagen verringern sich um TEUR 90 auf TEUR 1.257. Grund hierfür sind die verringerte Investitionstätigkeit. Immaterielle Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen wurden planmäßig abgeschrieben. Durch den Kauf der Markit Indices GmbH in 2018 sowie der F.O. Licht Zuckerwirtschaftlicher Verlag und Marktforschung GmbH in 2019 hält die Berichtsgesellschaft Anteile an verbundenen Unternehmen in den Finanzanlagen in Höhe von TEUR 419.417. Der Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen verringert sich um TEUR 1.173 auf TEUR 632. Grund hierfür ist die unterjährig schwankende Entwicklung des Consulting-Geschäfts mit Dritten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen verringern sich um TEUR 4.959 auf 30.494, welche aus der Verringerung der Cash-Pooling Forderung resultieren. Das Eigenkapital ist im Berichtsjahr gestiegen. Es wird vorgeschlagen, das Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres (TEUR 10.941) auf neue Rechnung vorzutragen. Insgesamt ergibt sich ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 37.235 (Vorjahr: TEUR 26.294). Die Eigenkapitalquote im Geschäftsjahr 2010/2021 liegt nun bei 8,2 % (Vorjahr: 5,7 %). Die Rückstellungen betragen TEUR 12.460 (Vorjahr: TEUR 12.989). Diese enthalten im Wesentlichen Rückstellungen aus Steuern TEUR 5.816, für Aktienvergütungen TEUR 2.018, für Provisionen und Boni TEUR 2.012, für nicht genommenen Urlaub TEUR 763 sowie für Abfindungen TEUR 213. Die Verbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. E. FinanzlageIm Vergleich zum Vorjahr ist der Finanzmittelbestand von TEUR 1 gleich geblieben. Aufgrund der Cash-Pooling-Teilnahme bei der IHS Markit Gruppe wird der Großteil des "Cash" als Forderung gegen verbundene Unternehmen dargestellt. Die Cash-Pool-Forderung beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 3.151 und hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 14.357 verringert. Als zweiter Effekt kommt der Ergebnisabführungsvertrag hinzu, der für das abgelaufene Geschäftsjahr zu einer Forderung in Höhe von TEUR 27.342 führt. Des Weiteren verringern sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 186 auf TEUR 82. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind aufgrund der in 2018 aufgenommenen Darlehen weiter auf hohem Niveau, sinken jedoch im Jahresvergleich um TEUR 14.962. Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von grundsätzlich weniger als einem Jahr. Ausgenommen hiervon sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, aus dem vorgenannten Darlehen, mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. Der Rückgang der Verbindlichkeiten aus verbundenen Unternehmen ist auch auf Tilgung von Darlehen zurückzuführen. Im Geschäftsjahr 2021 ist im Vergleich zu 2020 weniger Kapital im Working Capital gebunden. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände liegen um TEUR 5.346 unter dem Vorjahr. Es werden Leasingverträge als außerbilanzielle Finanzierungsquellen vornehmlich zur Finanzierung von Gebäudemieten und zur Finanzierung des Fuhrparks genutzt. Finanzielle Leistungsindikatoren Der Umsatz im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 35.701 verringerte sich nur leicht im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 35.837) um 0,38 %. Der Großteil der Umsatzerlöse 92 % wird im Bereich Intercompany erzielt. Der Jahresüberschuss im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 10.941 stieg im Vergleich zum Vorjahr (TEUR -1.145) stark an. Die Veränderung ist durch die Erhöhung der Erträge aus Gewinnabführung von TEUR 12.547 im Vorjahr auf TEUR 27.342 entstanden. Gesamtaussage Insgesamt hat sich das Geschäftsjahr so entwickelt wie wir es im Lagebericht für das Vorjahr prognostiziert haben. Die Betriebsleistung ist gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,39 % gesunken und der Betriebsaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um 0,91 % erhöht, sodass trotz der Coronavirus Situation ein positives Betriebsergebnis erzielt werden konnte. Die Zinsaufwendungen für die in 2018 aufgenommenen Darlehen sowie der Ergebnisabführungsvertrag mit der Markit Indices GmbH haben insgesamt eine positive Auswirkung auf das Ergebnis. Es konnte in Summe ein positives Ergebnis in Höhe von TEUR 10.941 TEUR erwirtschaftet werden. F. Chancen-, Risiko- und PrognoseberichtRisikobericht einschließlich Risikomanagement und -methoden Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, existieren nicht. Da es weltweit keinen vergleichbaren Wettbewerber gibt, der eine ähnlich breite und tiefe Produktpalette wie IHS Markit anbietet, beschränkt sich der Wettbewerb auf jeweils lokale Wettbewerber der einzelnen Sparten. Mit der Breite der angebotenen Leistungen und deren Qualität sind wir gegen etwaige Wettbewerber gut gerüstet. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Durch die bereits in Vorjahren stattgefundene Auslagerung unserer Vertrags- und Kundenbeziehungen an unsere Schweizer Schwestergesellschaft minimieren wir sowohl das Ausfall- und Liquiditätsrisiko als auch die Zahlungsstromschwankungen. Eine laufende Forderungsüberwachung ist von daher nur im geringen Maß notwendig. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten. Eine Finanzierung über Kreditlinien von Banken ist nicht notwendig, da die IHS Markit Gruppe bei Bedarf Darlehen über den Intercompany-Bereich gewährt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Das in 2020 / 2021 allseits präsente Coronavirus (SARS-CoV-2) hat große Teile der Volkswirtschaft weiterhin fest im Griff. Eine Besserung ist mit fortschreitender Verfügbarkeit von Impfstoffen zu erwarten, welche bis zum Sommer allen Bürgern in Deutschland angeboten werden sollen. Auch für unsere Gesellschaft können sich daraus nach wie vor Risiken ableiten, die jedoch heute in Bezug auf Umsatz und/oder Jahresergebnis für 2021 nicht konkret bewertet werden können. Chancenbericht Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin in Zukunft das Neugeschäft durch Verstärkung unseres Vertriebs forcieren. Des Weiteren werden unsere Produkte kontinuierlich weiterentwickelt und sollen einem breiteren Kundenportfolio präsentiert werden. Aufgrund einer Verschlankung der Gesellschaftsstrukturen und einer Vereinheitlichung der IT-Systeme in der IHS Markit Gruppe wurden alle Kundenverträge aus dem Bereich "Subscription" der IHS Global GmbH auf die IHS Global SA (Schweiz) übertragen. Diese Veränderung vereinfacht seitdem Vertragsabschlüsse und den gesamten Vertragsprozess mit der IHS Markit Gruppe. Durch die Teilnahme an dem Cash-Pooling der IHS Markit Gruppe wird die konzernweite Liquiditätssteuerung der jeweiligen Konzerneinheiten optimiert. Dabei können die Konzerngesellschaften einerseits mit ausreichend Liquidität versorgt werden, während gleichzeitig die Kosten der Liquiditätssteuerung verbessert werden können. Zukünftige Entwicklung der Gesellschaft Die in den vergangenen Geschäftsjahren eingeleiteten organisatorischen Maßnahmen haben zu einer positiven Veränderung der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft geführt. Wir werden in Zukunft weiter daran arbeiten, dass wir unsere Ergebnisse auch in einem weiterhin komplexen wirtschaftlichen Umfeld verbessern können. Die IHS Global GmbH ist durch ihre Wettbewerbsstärke für eine positive Unternehmensentwicklung solide aufgestellt. Es wird eine insgesamt konservative Risikopolitik verfolgt. Die Gesellschaft erwartet für das Geschäftsjahr 2021/2022 einen leichten Umsatzrückgang von ca. 5 % gegenüber dem Vorjahr. Die Ursachen sind zum einen die Corona-Pandemie, aufgrund derer unser Consultinggeschäft nicht in der Form durchgeführt werden kann, wie es in Vorjahren üblich war sowie niedrigere Umsätze im Intercompany-Bereich. Insgesamt geht die Gesellschaft aber wieder von einem deutlich positiven Ergebnis aus, da letztjährige Einmaleffekte aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der Markit Indices GmbH nicht mehr gegeben sind, welcher zum 31. Mai 2022 endet. Für 2021/2022 wird erwartet, dass die wirtschaftlichen Voraussetzungen wieder vergleichbar mit denen vor der Pandemie sind, um ein vergleichbares Ergebnis wie das 2018/2019er Ergebnis zu erreichen. Es handelt sich hierbei um Aussagen über zukünftige Ereignisse und Entwicklungen sowie Angaben und Einschätzungen der Gesellschaft. Aufgrund von Marktschwankungen, der Entwicklung der Wettbewerbssituation sowie sonstigen Veränderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen können die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den erwarteten abweichen.
Essen, den 30. März 2023 IHS Global GmbH Die Geschäftsführung Peter Renner Etha Paul Henner Lehne BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2020 bis zum 30. November 2021 der IHS Global GmbH, Essen, ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit haben wir die nach den gesetzlichen Vorschriften anzubringenden Vermerke, die wahlweise in Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Gesellschaft macht von den Erleichterungsvorschriften nach § 288 Abs. 2 HGB teilweise Gebrauch. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Unser Geschäftsjahr beginnt am 1. Dezember und endet am 30. November des Folgejahres. Die Gesellschaft ist beim Handelsregister des Amtsgerichts Essen unter der Nummer HRB 11037 registriert. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBei der Aufstellung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie die Ansatz- und Bewertungsvorschriften vom HGB beachtet und eingehalten. Vermögensgegenstände und Schulden werden zum Abschlussstichtag grundsätzlich einzeln bewertet. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss anzuwendenden Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig oder unverändert angewendet. Die Bilanzierung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, entsprechenden die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, werden berücksichtigt. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind. Es waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Das Anlagevermögen ist mit Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Das Anlagevermögen wurde, soweit abnutzbar, linear auf der Grundlage amtlicher Abschreibungstabellen über die zulässigen Nutzungsdauern abgeschrieben. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer der erworbenen Software und Datenrechte für 2 Jahre vorgenommen. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen. Im Falle einer voraussichtlich dauernden Wertminderung wird eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen. Bestehen die Gründe für die außerplanmäßige Abschreibung nicht mehr, erfolgt eine Zuschreibung. Die Sachanlagen werden über einen Zeitraum von 3 bis 13 Jahren abgeschrieben. Geringwertige bewegliche Anlagegegenstände mit Anschaffungskosten von über EUR 150 bis EUR 410 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. In der Darstellung der Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens wurden die Zugänge bei den geringwertigen Anlagegegenständen im Zugangsjahr als Abgang ausgewiesen. Geringwertige bewegliche Anlagegegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als EUR 410 bis EUR 1.000 in einem Sammelposten aktiviert und über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter von mehr als EUR 410 und weniger als EUR 800, die seit dem 1. Januar 2020 angeschafft werden, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang ausgewiesen. Die Anteile an verbundenen Unternehmen im Bereich der Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder, bei Vorliegen von voraussichtlich dauernder Wertminderung, zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Bestehen die Gründe für eine dauernde Wertminderung nicht mehr, erfolgt eine Zuschreibung. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden in Höhe ihrer Anschaffungskosten bzw. Nennwerte angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert berücksichtigt. Der niedrigere beizulegende Wert wird durch die geschätzte Höhe des mit Wahrscheinlichkeit zufließenden Geldbetrags bestimmt. Uneinbringliche Forderungen werden in voller Höhe ausgebucht. Das allgemeine Kredit- und Ausfallrisiko auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % abgedeckt. Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zum Nennwert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen gem. § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung der Posten erfolgt entsprechend der wirtschaftlichen Zurechnung zum Geschäftsjahr. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gebildet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden soweit erforderlich bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags (in Höhe der allgemeinen Inflationsrate) berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen gemäß § 250 Abs. 2 HGB Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung der Posten erfolgt entsprechend der wirtschaftlichen Zurechnung zum Geschäftsjahr. Vermögensgegenstände und Schulden in Fremdwährung werden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die Folgebewertung der Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung mit einer Restlaufzeit kleiner einem Jahr erfolgt zum Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt die Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs unter Beachtung des Imparitätsprinzips, indem unrealisierte Verluste ausgewiesen werden unrealisierte Gewinne jedoch nicht. 3. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens zeigt das Anlagengitter (Anlage zum Anhang). Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 5.306) sowie sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 30.494 (Vorjahr: TEUR 30.147). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 0) Forderungen gegen den Gesellschafter. Das gezeichnete Kapital beträgt laut Gesellschaftsvertrag TEUR 51. Die sonstigen Rückstellungen enthalten unter anderem Rückstellungen für Urlaub in Höhe von TEUR 763, für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 276, für ausstehende Bonuszahlungen TEUR 1.476 sowie für Verkaufsboni von TEUR 536. Seit dem Geschäftsjahr 2014 haben die Mitarbeiter die Möglichkeit Bonuszahlungen in Form von Aktien an der IHS Markit Ltd., London/UK, zu erhalten. Für diese bereits im Geschäftsjahr zugesagten Aktienpakete wurden die zu erwartenden Kosten in Höhe von TEUR 2.018 zurückgestellt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind wie im Vorjahr sämtlich innerhalb eines Jahres fällig. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 13.083 (Vorjahr TEUR 363) sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 392.093 (Vorjahr TEUR 419.774). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr von TEUR 13.083 (Vorjahr: TEUR 1.836) und eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr von TEUR 392.092 (Vorjahr: TEUR 418.301), wovon ein Betrag von TEUR 392.092 (Vorjahr: TEUR 418.301) eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren hat. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren liegen in Form eines Darlehens der Muttergesellschaft mit einer Gesamthöhe von TEUR 392.092 vor. Dieses ist am 29. Oktober 2028 zurückzuzahlen. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 449 (Vorjahr TEUR 699) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr und TEUR 5 (Vorjahr TEUR 32) mit Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungIn den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 22 (Vorjahr TEUR 214) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 8 (Vorjahr TEUR 277). Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 15.947 (Vorjahr: TEUR 16.851). 5. Sonstige AngabenGeschäftsführung Herr Peter Renner, Kaufmann, Frankfurt am Main (DE) Herr Taber James Johnson, Kaufmann, Karben (DE), bis 29.03.2023 Herr Henner Lehne, Kaufmann, Köln (DE) Frau Etha Paul, Bad Homburg v. g. Höhe (DE), ab 29.03.2023 Unter Anwendung der Schutzklausel nach § 286 Abs.4 HGB werden die Gesamtbezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9a) HGB nicht angegeben. Mitarbeiterzahl Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 169 Angestellte beschäftigt. Diese setzen sich wie folgt zusammen:
Beteiligungen Die IHS Global GmbH ist zum Bilanzstichtag 30. November 2021 an folgenden Unternehmen beteiligt:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen i. S. v. § 285 Nr. 3a HGB bestehen aus Dauerschuldverhältnissen in Höhe von TEUR 4.091 und betreffen Miet- und Leasingverträge. Einbeziehung in den Konzernabschluss Die IHS Global GmbH wird in den Konzernabschluss der IHS Markit Ltd., London, UK, einbezogen. Dies stellt den größten und kleinsten Konsolidierungskreis dar. Der Konzernabschluss ist einsehbar unter folgender Adresse: www.ihsmarkit.com (Investor Relations). Der Konzernabschluss der IHS Markit Ltd., London, hat befreiende Wirkung für die IHS Global GmbH gemäß § 291 Abs. 2 HGB. ErgebnisverwendungsvorschlagEs wird vorgeschlagen, das Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres (TEUR 10.941) auf neue Rechnung vorzutragen. Abschlussprüferhonorar Das für das Geschäftsjahr vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 28 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres Es liegen keine besonderen Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres vor.
Essen, den 30. März 2023 IHS Global GmbH Die Geschäftsführung Peter Renner Etha Paul Henner Lehne Anlagenspiegel
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die IHS Global GmbH, Essen PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der IHS Global GmbH, Essen - bestehend aus der Bilanz zum 30. November 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2020 bis zum 30. November 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IHS Global GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2020 bis zum 30. November 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. November 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2020 bis zum 30. November 2021 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, 30. März 2023 BDO
AG
Fritz, Wirtschaftsprüfer Schmidt, Wirtschaftsprüfer ErgebnisverwendungsbeschlussDie Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 6. Juli 2023, ebenfalls wurde am 6. Juli 2023 beschlossen, das Jahresergebnis 2021 der Gesellschaft auf neue Rechnung vorzutragen. |
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