Landhandel Knaup GmbHLiquidiert

39326 Wolmirstedt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Paderborn HRB 7562
Eingetragen
17.1.2005
Branche
Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und FuttermittelnGroßhandel mit landwirtschaftlichen Maschinen und GerätenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Grundstoffen, lebenden Tieren, textilen Rohstoffen und Halbwaren
Gegenstand
Handel mit Waren jeglicher Art, insbesondere mit landwirtschaftlichen Produkten, Betriebsmitteln und Futtermitteln, sowie Erbringung von Dienstleistungen.

Historie

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Management

NameRolle
René Schwarz
seit 4.3.2022
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Landhandel Knaup GmbH

Borchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019

LANDHANDEL KNAUP GMBH

A. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Der Agrarhandel in Deutschland war im Geschäftsjahr 2019 weiterhin gekennzeichnet von Konzentrationen und Verdrängungswettbewerb. Durch die schnelle Folge von Fusionen und Übernahmen veränderte sich die Struktur im Agrarhandel hin zu größeren Unternehmen. Durch die Forderungen des Einzelhandels nach Produkten ohne genveränderte Organismen stieg der Druck auf den Agrarhandel, die Molkereien und die Landwirtschaftlichen Erzeuger.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Landhandel Knaup GmbH ist im Bereich Handel mit landwirtschaftlichen Produkten tätig. Schwerpunkte der Geschäftstätigkeit ist der Handel mit Futtermitteln, Getreide, Betriebsmitteln und Rohstoffen. Daneben werden Frachtleistungen ausgeführt.

Die deutsche Getreideernte 2019 war gegenüber dem Vorjahr um 18 % ertragreicher, jedoch immer noch mit minus 3 % im "6-Jahresdurchschnitt" unterdurchschnittlich. Diese Umsatzentwicklung spiegelt sich auch in dem Umsatzergebnis in dem Bereich Getriede der Landhandel Knaup GmbH wieder. Die Marktentwicklung im Bereich Betriebsmittel wurde stark durch ein sich änderndes Maktumfeld geprägt und hierdurch geschwächt, dennoch war es der Landhandel Knaup GmbH möglich, den Umsatz signifikant zu steigern.

Der Futtermittelumsatz konnte leicht gesteigert werden.

Geschäftsergebnis

Die Landhandel Knaup GmbH erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2019 ein Jahresergebnis von Euro -186.063,63. Der Rohertrag betrug TEUR 6.710.

Wesentliche Einflussgrößen waren:

- die Steigerung des Rohertrages bei Futtermittel/ Kalk

- die Steigerung des Rohertrages bei Betriebsmitteln

- der Antstieg des Personalaufwandes

- die Erhöhung der Frachtaufwendungen

Analyse und Erläuterung von finanziellen Leistungsindikatoren

Die in 2017 gebildete Kapitalrücklage von Euro 2.000.000,00 wurde in 2018 um Euro 700.000,00 und in 2019 um Euro 506.000,00 erhöht.

Das Eigenkapital beträgt TEUR 2.100 und entspricht damit 25,8 % der Bilanzsumme.

Beschaffung / Materialwirtschaft

Die Versorgung mit Futtermitteln und Getreide ist gesichert, da die Lieferanten die Waren bei Bedarf auf dem Weltmarkt beschaffen.

Durch ein modernes, elektronisch gesteuertes Lagersystem wurde den ständig steigenden Qualitätsanforderungen innerhalb der EU Rechnung getragen. Weiterhin ist die Investition in einen modernen Fuhrpark und gute Handelsprodukte unerlässlich.

Die Anforderungen an die Erzeugung von Lebensmittel ohne Gentechnik wird durch den eine Zertifizierung nach dem Standard VLOG sichergestellt.

Intern sichert die Berichtsfirma die Erfüllung dieser Anforderungen durch ein QM-System nach DIN EN ISO 9001 : 2008 und Quality Control for foreign Suppliers of Feed Ingredients GMP-Nr. B2 sowie Strassentransport Tierfutter GMP-Nr. 4.1 ab. Die Anforderungen der Nachhaltigkeitsverordnungen werden durch ein System abgesichert das nach dem REDCERT EU Standard zertifiziert ist.

Es wird allen Anforderungen der Lebensmittelhygieneverordnung und dem Futtermittelgesetz im Bereich Getreide und Futtermitteln Rechnung getragen.

Investitionen

Da der größte Teil des Anlagevermögens, die Läger, Umschlagsanlagen und der Fuhrpark gemietet ist, sind von der Landhandel Knaup GmbH keine wesentlichen Investitionen vorzunehmen. Ersatzfahrzeuge werden aufgrund der günstigeren Finanzierung durch die Gesellschaft bei den Herstellern geleast.

Finanzierungsmaßnahmen

Die Vorräte und Kundenforderungen werden überwiegend durch Darlehen der Banken und Gesellschafter finanziert. Der Gesellschaft stehen ausreichende Finanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Personal- und Sozialbereich

Das Personal wird ständig durch Schulungen gefördert und kann somit den steigenden Qualitätsanforderungen gerecht werden. Die Produktivität soll bei steigender Beschäftigungszahl erhöht werden. Gegenüber dem Vorjahr ist der Personalbestand leicht gestiegen.

Umweltschutz

Im Geschäftsjahr wurden im LKW - Fuhrpark nur Fahrzeuge mit der neuesten EURO 6d und adblue Technologie neu angemietet bzw. geleast. Zum Jahresende wurde der Strombezug auf Öko-Strom umgestellt.

B. DARSTELLUNG DER LAGE

Ertragslage

Der Rohertrag verbesserte sich um TEUR 146 auf TEUR 6.710.

Die sonstigen betriebliche Aufwendungen konnten um TEUR 455 reduziert werden und die Zinsaufwendungen durch günstige Finanzierungen um TEUR 20. Der Personalaufwand erhöhte sich um TEUR 233. Kostensteigerungen waren bei Abschreibungen zu verzeichnen.

In der Summe konnte durch die Steigerung des Rohertrags und der gesunkenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen eine erhebliche Ergebnisverbesserung erzielt werden.

Finanzlage

Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist gut. Der Finanzbedarf für die Vorräte und Lieferforderungen wurde durch Kredite der Banken und Gesellschafter gedeckt.

Im Berichtsjahr wurde ein Cash Flow in Höhe von TEUR -60 erwirtschaftet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen konnten um TEUR 1.033, der Warenbestand um TEUR 331 gesenkt werden.

Durch die Erhöhung der Gesellschafterdarlehen konnten die Bankenkredite nahezu vollständig zurückgezahlt werden.

Vermögenslage

Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt.

Die Bilanzsumme beträgt TEUR 8.127, hierbei macht das Anlagevermögen mit TEUR 641 7,9 %, die Vorräte mit TEUR 1.874 23,1 % und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 4.058 49,9 % aus.

Das Eigenkapital beträgt TEUR 2.100 und hat einen Anteil von 25,8 % an der Bilanzsumme.

Zur Stärkung des Eigenkapitals wurde die Rücklage um TEUR 506 erhöht.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen wurden im Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 619 reduziert.

C. RISIKO UND PROGNOSEBERICHT

Risikobericht

Wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale liegen ebenso wie rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale nicht vor.

Risiken aus Forderungsverlusten werden durch die Absicherung mittels Kreditversicherung weitestgehend beseitigt.

Risiken aus den stark volatilen Rohstoffmärkten werden zum Teil an den Warenterminbörsen abgesichert.

Der Vertriebsbereich wurde weiter ausgebaut um das Geschäft mit den Betriebsmitteln zu vergrößern.

Insgesamt ist dadurch mit steigenden Umsätzen zu rechnen.

Prognosebericht

Durch die stark schwankenden Getreidemärkte ist der Verlauf des folgenden Getreidewirtschaftsjahres nur sehr schwer einzuschätzen. Um dieses Risiko auszuschließen, haben bereits zum jetzigen Zeitpunkt viele Kunden der Berichtsfirma ihre Futtermittel auf Termin vorgekauft. Es wird mit steigenden Umsatzzahlen im Futtermittelbereich für die Folgejahre gerechnet. Durch die Partnerschaft mit der BayWa und Verstärkung im Vertrieb erwarten wir auch eine entsprechende Umsatzsteigerung und Ertragssteigerung im Betriebsmittelbereich.

Im Personalbereich wird eine Aufstockung des Personalbestandes im Vertrieb und Fuhrpark erfolgen.

Durch eingeleitete Maßnahmen erwarten wir für 2020 ein deutlich verbessertes Ergebnis.

Die Hebel liegen in einer deutlichen Ertragssteigerung und weiteren Kostensenkungsmaßnahmen im Bereich Fuhrpark und sonstige Kosten.

 

Borchen, 10. Februar 2020

Landhandel Knaup GmbH

Philipp Knaup

Bilanz

Aktiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen 640.866,07 529.830,08
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 39.273,00 12.402,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 39.273,00 12.402,00
II. Sachanlagen 575.778,48 491.863,49
1. technische Anlagen und Maschinen 15.921,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 470.974,00 372.377,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 88.883,48 119.486,49
III. Finanzanlagen 25.814,59 25.564,59
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.564,59 25.564,59
2. Beteiligungen 250,00 0,00
B. Umlaufvermögen 7.298.707,61 9.132.450,31
I. Vorräte 1.874.840,23 2.205.906,73
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.534.490,43 6.094.293,45
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 414.746,15 656.901,60
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 18.354,62 18.201,04
3. sonstige Vermögensgegenstände 4.101.389,66 5.419.190,81
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 889.376,95 832.250,13
C. Rechnungsabgrenzungsposten 187.704,20 135.746,43
Bilanzsumme, Summe Aktiva 8.127.277,88 9.798.026,82

Passiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital 2.099.999,06 1.780.062,69
I. gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Kapitalrücklage 3.206.000,00 2.700.000,00
III. Bilanzverlust 1.356.000,94 1.169.937,31
B. Rückstellungen 288.500,00 233.600,00
C. Verbindlichkeiten 5.738.778,82 7.784.364,13
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 501,56 3.704.736,60
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.071.334,93 41.992,26
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.010.087,34 1.730.968,67
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.656.854,99 2.306.666,60
Bilanzsumme, Summe Passiva 8.127.277,88 9.798.026,82

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1. Rohergebnis 7.008.961,48 6.703.656,08
2. Personalaufwand 2.420.404,91 2.186.810,64
a) Löhne und Gehälter 1.969.615,67 1.782.760,35
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 450.789,24 404.050,29
3. Abschreibungen 125.838,63 88.700,14
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 125.838,63 88.700,14
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.690.007,03 4.976.765,58
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 133.701,25 154.797,80
davon aus Abzinsung 49,60 50,71
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 66.199,79 85.503,06
7. Ergebnis nach Steuern -159.787,63 -479.325,54
8. sonstige Steuern 26.276,00 26.146,58
9. Jahresfehlbetrag 186.063,63 505.472,12

Ergebnisverwendung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
9. Jahresfehlbetrag 186.063,63 505.472,12
10. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 1.169.937,31 664.465,19
11. Bilanzverlust 1.356.000,94 1.169.937,31

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

LANDHANDEL KNAUP GMBH, BORCHEN

1. Allgemeine Angaben

Die Landhandel Knaup GmbH hat ihren Sitz in Borchen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Paderborn unter HRB 7562 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß § 242 ff, 264 ff HGB aufgestellt. Die Landhandel Knaup GmbH, Borchen, erfüllt die Merkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft.

Der Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff HGB).

Es wurden folgende Ausweisänderungen vorgenommen: Die gegenüber dem Minderheitsgesellschafter bestehenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden unter der Position "Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht" ausgewiesen. Die sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber dem Minderheitsgesellschafter werden unter der Position "Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht" ausgewiesen. Die Vorjahreswerte wurden jeweils entsprechend angepasst.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren beibehalten.

Die Fristigkeitsvermerke zu den Forderungen (§ 268 Abs. 4 HGB) wurden zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit in den Anhang aufgenommen. Die Fristigkeitsvermerke zu den Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 Nr. 1 und 2 HGB) sind ebenfalls im Anhang dargestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen und die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert waren ebenso wie Wertaufholungen für in Vorjahren vorgenommene Teilwertabschreibungen nicht vorzunehmen.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von Euro 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Die Vorräte werden zu Durchschnittsanschaffungskosten angesetzt. Soweit nötig wurden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Allen risikobehafteten Forderungen wurde durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos sowie für spezielle Risiken wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet, die aktivisch abgesetzt wurde.

Die Kassenbestände und Guthabenbei Kreditinstituten werden zum Nominalwert erfasst.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden zeitanteilig ermittelt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie wurden aufgrund von Einzelberechnungen bzw. Erfahrungswerten dotiert. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechendem Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Zur Absicherung gegen steigende Einkaufspreise bzw. sinkende Verkaufspreise werden von dem Unternehmen Warentermingeschäfte zu Sicherungszwecken eingesetzt.

Derivative Finanzinstrumente werden grundsätzlich imparitätisch bewertet, d.h. für negative Marktwerte werden Rückstellungen gebildet, positive Marktwerte werden nicht angesetzt.

Die zum Bilanzstichtag bestehenden Warentermingeschäfte haben einen positiven Marktwert.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Nachfolgend werden die in der Bilanz zusammengefassten Posten gesondert erläutert:

Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres sind im folgenden Anlagegitter dargestellt.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2019
Euro
Zugänge
Euro
davon FK-Zinsen
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2019
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 195.274,10 40.022,28 0,00 13.151,28 0,00 222.145,10
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 195.274,10 40.022,28 0,00 13.151,28 0,00 222.145,10
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 0,00 16.470,00 0,00 0,00 0,00 16.470,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 822.841,12 168.884,84 0,00 59.113,66 61.169,24 993.781,54
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 119.486,49 30.566,23 0,00 0,00 -61.169,24 88.883,48
Summe Sachanlagen 942.327,61 215.921,07 0,00 59.113,66 0,00 1.099.135,02
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.564,59 0,00 0,00 0,00 0,00 25.564,59
Beteiligungen 0,00 250,00 0,00 0,00 0,00 250,00
Summe Finanzanlagen 25.564,59 250,00 0,00 0,00 0,00 25.814,59
Summe Anlagevermögen 1.163.166,30 256.193,35 0,00 72.264,94 0,00 1.347.094,71
kumulierte Abschreibungen 01.01.2019
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2019
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 182.872,10 0,00 0,00 0,00 0,00 182.872,10
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 182.872,10 0,00 0,00 0,00 0,00 182.872,10
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 0,00 549,00 0,00 0,00 0,00 549,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 450.464,12 112.138,35 0,00 39.794,93 0,00 522.807,54
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 450.464,12 112.687,35 0,00 39.794,93 0,00 523.356,54
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 633.336,22 112.687,35 0,00 39.794,93 0,00 706.228,64
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.2019
Euro
Buchwert 31.12.2018
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 39.273,00 12.402,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 39.273,00 12.402,00
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 0,00 15.921,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 470.974,00 372.377,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 88.883,48 119.486,49
Summe Sachanlagen 0,00 575.778,48 491.863,49
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 25.564,59 25.564,59
Beteiligungen 0,00 250,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 25.814,59 25.564,59
Summe Anlagevermögen 0,00 640.866,07 529.830,08

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von Euro 414.746,15 (31.12.2018: Euro 656.901,60). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von Euro 36.552,53 (31.12.2018: Euro 4.603,45) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 37.132,85 (31.12.2018: Euro 4.603,45) enthalten.

Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, bestehen in Höhe von Euro 18.354,62 (31.12.2018: Euro 18.201,04). Die Forderungen stellen Forderungen gegen Gesellschafter und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen dar.

Eigenkapital

Das Eigenkapital setzt sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:

Euro
Gezeichnetes Kapital 250.000,00
Kapitalrücklage 3.206.000,00
Verlustvortrag -1.169.937,31
Jahresfehlbetrag -186.063,63
2.099.999,06

Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital beträgt Euro 250.000,00.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Resturlaub, Berufsgenossenschaftsbeiträge, ausstehende Mitarbeiterprämien sowie für Jahresabschluss- und Prüfungskosten gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Die Zusammensetzung der Fristigkeit der einzelnen Posten wird im Verbindlichkeitenspiegel (Anlage III, Seite 6) im Einzelnen dargestellt.

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2019 Euro kleiner 1 J.
Euro
1 bis 5 J.
Euro
größer 5 J.
Euro
gegenüber Kreditinstituten 501,56 501,56 0,00 0,00
(Vorjahr) (3.704.736,60)
gegenüber verbundenen Unternehmen 2.071.334,93 2.071.334,93 0,00 0,00
(Vorjahr) (41.992,26) (41.992,26)
davon gegen Gesellschaftern 2.059.453,66
(Vorjahr) (40.516,06) (40.516,06)
gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.010.087,34 2.010.087,34
(Vorjahr) (1.730.968,67) (1.730.968,67)
sonstige Verbindlichkeiten 1.656.854,99 1.656.854,99 0,00 0,00
(Vorjahr) (2.306.666,60) (2.306.666,60)
- davon aus Steuern 43.232,36
(Vorjahr) (16.693,36
- davon im Rahmen der Sozialen Sicherheit 2.738,57
(Vorjahr) (8.616,90)
Summe 5.738.778,82 5.738.778,82 0,00
(7.784.364,13) (7.784.364,13)

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus Verkaufsförderungen (TEUR 83) ausgewiesen.

In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von Euro 6.174,84 (2018: Euro 7.829,64) enthalten.

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge betragen TEUR 138. Darunter sind Zinserträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 12 enthalten.

5. Sonstige Angaben

Zusammensetzung der Organe und Aufwendungen für die Organe

Die Geschäftsführung besteht aus

Philipp Knaup, Borchen

Peter May, Retzstadt (bis 25. Februar 2019)

Die Geschäftsführer waren gemeinschaftlich vertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, ist dieser alleinvertretungsberechtigt.

Die Gesamtbezüge der Geschäftsleitung werden unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben.

Arbeitnehmerschaft

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2019 81 Arbeitnehmer. Die Arbeitnehmer entfielen auf folgende Gruppen:

Angestellte 27
Gewerblich Tätige 54
Gesamt 81

Unter den Finanzanlagen sind Anteile an verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Die Anteile betreffen die LHD Landhandel Drebkau Import- und Export GmbH mit Sitz in Drebkau. Das Stammkapital beläuft sich auf DM 50.000,00. Zum 31.12.2019 wird ein Eigenkapital in Höhe von Euro 111.672,78 sowie ein Jahresüberschuss in Höhe von Euro 38.274,72 ausgewiesen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen diverse Leasingverträge über Kraftfahrzeuge und Geschäftsausstattung sowie Miet- und Pachtverpflichtungen für Büro-, Lager- und Silogebäude. Die Verpflichtungen belaufen sich insgesamt auf TEUR 6.996,2.

Konzernzugehörigkeit

Die BayWa Aktiengesellschaft mit Sitz in München (Amtsgericht München HRB 4921) ist Mutterunternehmen der Landhandel Knaup GmbH. Sie erstellt einen Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen nach den Vorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, sowie unter Berücksichtigung des § 315a Abs. 1 HGB. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Vorgänge nach dem Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben.

 

Borchen, 10. Februar 2020

Landhandel Knaup GmbH

Philipp Knaup

sonstige Berichtsbestandteile

 

Borchen, 10. Februar 2020

Landhandel Knaup GmbH

Philipp Knaup

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 02.05.2020 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

5. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und Schlussbemerkung

Nach dem Ergebnis unserer Prüfung haben wir am 12. Februar 2020 dem als Anlagen I bis III beigefügten Jahresabschluss der Landhandel Knaup GmbH, Borchen, zum 31. Dezember 2019 und dem als Anlage IV beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt, der von uns an dieser Stelle wiedergegeben wird:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Landhandel Knaup GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Landhandel Knaup GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Landhandel Knaup GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.).

 

Arnsberg, 12. Februar 2020

WWP Weckerle Wilms Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

M. Frohwein, Wirtschaftsprüfer

F. Wilms, Wirtschaftsprüfer

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