Degener
Verlag GmbH
Hannover
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
I. Grundlagen des Unternehmens und
Geschäftsmodell
Im Geschäftsjahr 2023 war die Degener Verlag
GmbH in der Planung, Entwicklung und dem Vertrieb von Lehr-
und Lernmedien für Fahrschulen sowie gewerbliche
Ausbildungsstätten tätig. Zudem handelte die
Gesellschaft mit Ausstattungsgütern für
Fahrschulen.
II. Wirtschaftsbericht einschließlich der
Aussagen zu den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen,
zum Geschäftsverlauf und zu den finanziellen
Leistungsindikatoren
a) Wirtschaftsbericht und Ertragslage
Im Jahr 2023 war die Marktsituation in Deutschland
durch eine hohe Inflation, steigende Zinsen und eine
insgesamt sinkende Weltkonjunktur geprägt.
Trotz der gesamtwirtschaftlichen Situation konnten
wir unseren Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um
7,3% zum Vorjahr steigern.
Das Geschäftsergebnis wird maßgeblich
durch den Verkauf von Lehr- und Lernmedien für die
Führerscheinausbildung und die Ausbildung sowie
Weiterbildung von Berufskraftfahrern beeinflusst.
Zusätzlich tragen Verkäufe von
Fahrschulausstattungen, wie Präsentations-medien und
insbesondere Fahrsimulatoren, zum Ergebnis bei.
Der Materialaufwand ist im Geschäftsjahr 2023 um
2,4% gestiegen.
b) Vermögens- und Finanzlage sowie
Liquidität
Die Finanz- und Liquiditätslage des Unternehmens
ist weiterhin stabil. Aus Vorjahren bestehende
Darlehensverpflichtungen wurden weiter im hohen Umfang
zurückgeführt. Die erforderliche Liquidität
konnte durch den freien Cashflow im Rahmen der
Innenfinanzierung und durch kurzfristige
Fremdfinanzierungsmöglichkeiten bereitgestellt werden.
Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen
Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir
stabil.
III. Prognosebericht
1. Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung
Die Gesellschaft plant, ihr Sortiment weiterhin
gezielt auf die relevanten Zielgruppen auszurichten und
auszubauen. Dies beinhaltet Investitionen in die
Entwicklung neuer Lehr-und Lernmedien für Fahrschulen
und die Berufskraftfahreraus- und Weiterbildung, mit einem
starken Fokus auf Digitalisierung.
Unter der Annahme, dass sich die
gesamtwirtschaftliche Lage nicht wesentlich ändert,
erwartet die Gesellschaft im kommenden Geschäftsjahr
stabile Ausbildungszahlen und eine positive
geschäftliche Entwicklung. Es wird ein leichter Ausbau
des Marktanteils und ein positives Geschäftsergebnis
für 2024 erwartet.
2. Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung
Für 2024 können wir angesichts der
unsicheren gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und
Konjunkturaussichten in Deutschland spezielle Risiken nicht
ausschließen, schätzen jedoch die Risiken in
Bezug auf Umsatz und Ertrag als gering ein. Dank unserer
stabilen Liquiditäts-und Eigenkapitalsituation sind
keine Liquiditätsrisiken erkennbar.
Unsere Analyse- und Controllinginstrumente werden
konsequent eingesetzt und liefern uns frühzeitig
Hinweise auf mögliche Risiken und Chancen, sodass wir
rechtzeitig geeignete Maßnahmen ergreifen
können.
Hannover, den 04. Juli
2024
gez.
Dr. Max-Georg Bücher, Geschäftsführer
gez.
Michael Hühn, Geschäftsführer
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
5.776.975,91 |
5.880.348,26 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
516.720,01 |
469.649,27 |
| II.
Sachanlagen |
4.693.074,14 |
4.853.236,36 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
4.291.395,52 |
4.420.098,95 |
| 2.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
401.678,62 |
433.137,41 |
| III.
Finanzanlagen |
567.181,76 |
557.462,63 |
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
42.500,00 |
42.500,00 |
| 2.
Beteiligungen |
107.500,00 |
107.500,00 |
| 3.
Sonstige Finanzanlagen |
417.181,76 |
407.462,63 |
| B.
Umlaufvermögen |
4.144.627,40 |
3.777.663,27 |
| I.
Vorräte |
1.821.053,03 |
1.674.257,97 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
978.027,59 |
828.796,73 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
1.345.546,78 |
1.274.608,57 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
22.187,22 |
25.407,59 |
| Aktiva |
9.943.790,53 |
9.683.419,12 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
3.336.526,27 |
3.085.689,62 |
| I.
ausgegebenes Kapital |
360.000,00 |
360.000,00 |
| 1.
Gezeichnetes Kapital |
540.000,00 |
540.000,00 |
| 2.
eigene Anteile |
-180.000,00 |
-180.000,00 |
| II.
Gewinnrücklagen |
180.000,00 |
180.000,00 |
| III.
Gewinnvortrag |
2.545.689,62 |
2.505.628,72 |
| IV.
Jahresüberschuss |
250.836,65 |
40.060,90 |
| B.
Rückstellungen |
1.032.559,93 |
829.610,28 |
| C.
Verbindlichkeiten |
5.384.493,12 |
5.555.958,63 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
3.868.661,05 |
4.175.810,45 |
| 2.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
190.685,44 |
179.024,35 |
| 3.
sonstige Verbindlichkeiten |
1.325.146,63 |
1.201.123,83 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
145.725,00 |
165.825,00 |
| E.
Passive latente Steuern |
44.486,21 |
46.335,59 |
| Passiva |
9.943.790,53 |
9.683.419,12 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
9.828.275,93 |
8.941.791,94 |
| 2.
Personalaufwand |
5.008.414,28 |
4.620.575,95 |
| a)
Löhne und Gehälter |
4.249.568,21 |
3.936.344,97 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
758.846,07 |
684.230,98 |
| davon
für Altersversorgung |
21.208,25 |
3.502,80 |
| 3.
Abschreibungen |
391.781,43 |
364.627,32 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
391.781,43 |
364.627,32 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
3.953.305,99 |
3.490.155,56 |
| 5.
Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens |
11.246,12 |
10.102,72 |
| 6.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
9.404,53 |
4.906,33 |
| 7.
Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere
des Umlaufvermögens |
|
204.000,00 |
| davon
außerplanmäßige Abschreibungen auf
Finanzanlagen |
|
204.000,00 |
| 8.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
89.841,21 |
88.988,72 |
| 9.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
144.252,52 |
137.314,54 |
| davon
Erträge aus der Zuführung und
Auflösung von latenten Steuern |
1.849,38 |
3.380,47 |
| 10.
Ergebnis nach Steuern |
261.331,15 |
51.138,90 |
| 11.
sonstige Steuern |
10.494,50 |
11.078,00 |
| 12.
Jahresüberschuss |
250.836,65 |
40.060,90 |
Anhang
I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen
Die Degener Verlag GmbH hat ihren Sitz in Hannover.
Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts
Hannover unter HRB 4133 eingetragen.
Il. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des
Jahresabschlusses
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der
§§ 242 ff. HGB unter Beachtung der
ergänzenden Vorschiften für Kapitalgesellschaften
(§§ 264 ff. HGB) in der Fassung des
Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes aufgestellt.
Die Aufstellungserleichterungen der §§ 276
und 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. Die
Bilanz zum 31. Dezember 2023 ist entsprechend § 266
HGB gegliedert. Die Gliederung der Gewinn- und
Verlustrechnung des Geschäftsjahres 2023 erfolgt
gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem
Gesamtkostenverfahren.
Nach den Größenmerkmalen des § 267
Abs. 2 HGB ist die Gesellschaft eine mittelgroße
Kapitalgesellschaft.
III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die immateriellen Vermögensgegenstände
werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen
bzw. rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten
aktiviert und planmäßig über die
voraussichtliche Nutzungsdauer und ggf.
außerplanmäßig abgeschrieben. Der Umfang
der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB.
Das Sachanlagevermögen wird im Zeitpunkt des
Übergangs des wirtschaftlichen und rechtlichen
Eigentums mit den Anschaffungskosten abzüglich, soweit
abnutzbar, nutzungsbedingter planmäßiger und
ggf. außerplanmäßiger Abschreibungen
angesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht
§ 255 Abs. 1 HGB.
Anlagegüter mit Anschaffungs- oder
Herstellungskosten bis einschließlich EUR 800,00
werden im Zugangsjahr sofort abgeschrieben.
Abschreibungen auf Gegenstände des
Sachanlagevermögens werden entsprechend der
betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer über 3 bis 33
Jahre linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern wurden unter
Zuhilfenahme der amtlichen Tabellen ermittelt.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen und
Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten und beim
Vorliegen einer voraussichtlich dauernden Wertminderung zum
niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Die Wertpapiere des Anlagevermögens werden mit
den Anschaffungskosten bewertet. Der beizulegende Zeitwert
(Kurswert) betrug am Bilanzstichtag TEUR 407. Es lag
aufgrund der kurzfristigen Kursschwankungen keine
dauerhafte Wertminderung vor.
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder
Herstellungskosten angesetzt. Abschreibungen auf den
niederen beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn der
Börsen- oder Marktpreis niedriger war als die
ursprünglichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten.
Dem strengen Niederstwertprinzip wird durch angemessene
Wertabschläge Rechnung getragen.
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände werden grundsätzlich
mit dem Nennwert oder mit ihren Anschaffungskosten
angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften
Forderungen werden durch entsprechende
Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.
Uneinbringliche Forderungen werden auf den niedrigeren
beizulegenden Wert abgeschrieben. Dem allgemeinen Kredit-,
Zins- und Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf
die Forderungen Rechnung getragen.
Der Kassenbestand und die Guthaben bei
Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt.
Die Rückstellungen werden für alle
ungewissen Verpflichtungen gebildet. Dabei wird vorsichtig
bewertet und es werden alle erkennbaren Risiken
berücksichtigt. Die Rückstellungen werden in
Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.
Die Verbindlichkeiten sind mit dem
Erfüllungsbetrag bilanziert.
Passive latente Steuern werden entsprechend §
266 Abs. 3 HGB gesondert ausgewiesen.
IV. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und
Verlustrechnung
Der Anteilsbesitz stellt sich wie folgt dar:
|
Höhe am
|
Eigen-
|
Jahres-
|
letzter
|
|
Kapital
|
kapital
|
ergebnis
|
Jahres-
|
|
%
|
EUR
|
EUR
|
abschluss
|
Degener International
GmbH, Hannover
|
100
|
23.522,20
|
-202.391,34
|
2022
|
Degener Media GmbH,
Hannover
|
100
|
82.466,94
|
12.630,33
|
2022
|
Daneben besteht eine Beteiligung an der drivolino
GmbH, München, § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB.
Von den ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen haben TEUR 90 eine Laufzeit von mehr als einem
Jahr.
Die sonstigen Rückstellungen umfassen folgende
Positionen:
Arbeitnehmerverpflichtungen
|
TEUR
|
343
|
Provisionsverpflichtungen
|
TEUR
|
442
|
Sonstige Verpflichtungen
|
TEUR
|
111
|
|
TEUR
|
896
|
Verbindlichkeiten gegen die Gesellschafterin
bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 72. Der
Ausweis dieser Forderungen erfolgte unter dem Posten
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich
aus der folgenden Aufstellung:
Art
|
|
bis 1
|
Restlaufzeit in Jahren
2 bis 5 mehr als 5
|
gesamt
|
Kreditinstitute
|
TEUR
|
307
|
1.234
|
2.327
|
3.868
|
Lieferanten
verbundene Unternehmen/
|
TEUR
|
448
|
0
|
0
|
448
|
Beteiligungsunternehmen
|
TEUR
|
191
|
0
|
0
|
191
|
Sonstige
|
TEUR
|
877
|
0
|
0
|
877
|
|
|
1.823
|
1.234
|
2.327
|
5.384
|
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Jahr bestehen in Höhe von TEUR 1.823 und mit einer
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR
3.561. Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von
mehr als fünf Jahren betragen TEUR 2.327.
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten
Verbindlichkeiten aus Steuern und Abgaben in Höhe von
TEUR 66.
Die passiven latenten Steuern wurden gemäß
§ 266 Abs. 3 HGB mit EUR 44.486,21 angesetzt. Im
Vergleich zum Vorjahr betrug die Änderung des Saldos
EUR - 1.849,38.
Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus
Mietverträgen in Höhe von TEUR 21 p.a. sowie
Leasingverpflichtungen im Geschäftsjahr 2024 in
Höhe von TEUR 158, im Geschäftsjahr 2025 in
Höhe von TEUR 88 und im Geschäftsjahr 2026 in
Höhe von TEUR 27.
V. Weitere Angaben
1. Geschäftsführung
Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr
2023 folgende Personen:
- Herr Dr. Max-Georg Büchner,
Kaufmann
- Herr Michael Hühn, Kaufmann
Die Geschäftsführer waren
einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen
des § 181 BGB befreit.
Die Angabe zu den Gesamtbezügen der
Geschäftsführung wird gemäß § 286
Abs. 4 HGB unterlassen.
2 Anzahl der Arbeitnehmer
Die Gesellschaft beschäftigte im
Geschäftsjahr durchschnittlich 93 (Vorjahr: 92)
Angestellte und 7 (Vorjahr: 7) Auszubildende.
3. Vorgänge von besonderer Bedeutung
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem
Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in
der Gewinn- oder Verlustrechnung noch in der Bilanz
berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.
Hannover, den 04. Juli
2024
gez.
Dr. Max-Georg Bücher, Geschäftsführer
gez.
Michael Hühn, Geschäftsführer
Anlagenspiegel zum 31.12.2023
|
Anschaffungskosten
|
|
|
|
|
01.01.2023
|
Zugänge
|
Abgänge
|
31.12.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
€
1.823.748,26
|
€ 148.962,52
|
0,00
|
1.972.710,78
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
1. Grundstücke und
Gebäude
|
€
4.638.812,90
|
€ 665,16
|
0,00
|
4.639.478,06
|
2. Betriebs-und
Geschäftsausstattung
|
1.761.619,03
|
150.246,29
|
-111.905,45
|
1.799.959,87
|
|
6.400.431,93
|
150.911,45
|
-111.905,45
|
6.439.437,93
|
IIII. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
1. Anteile an verbundene
Unternehmen
|
246.500,00
|
0,00
|
0,00
|
246.500,00
|
2. Beteiligungen
|
107.500,00
|
0,00
|
0,00
|
107.500,00
|
3. Wertpapiere des
Anlagevermögens
|
407.462,63
|
€ 9.719,13
|
0,00
|
417.181,76
|
|
761.462,63
|
9.719,13
|
0,00
|
771.181,76
|
Summe Anlagenvermögen
|
8.985.642,82
|
309.593,10
|
-111.905,45
|
9.183.330,47
|
|
Abschreibungen
|
|
|
|
|
01.01.2023
|
Abschreibung lfd. Jahr
|
Abgänge lfd.Jahr
|
31.12.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
€
1.354.098,99
|
€ 101.891,78
|
0,00
|
1.455.990,77
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
1. Grundstücke und
Gebäude
|
€ 218.713,95
|
€ 129.368,59
|
0,00
|
348.082,54
|
2. Betriebs-und
Geschäftsausstattung
|
1.328.481,62
|
160.521,06
|
-90.721,43
|
1.398.281,25
|
|
1.547.195,57
|
289.889,65
|
-90.721,43
|
1.746.363,79
|
IIII. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
1. Anteile an verbundene
Unternehmen
|
204.000,00
|
0,00
|
0,00
|
204.000,00
|
2. Beteiligungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
3. Wertpapiere des
Anlagevermögens
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
204.000,00
|
0,00
|
0,00
|
204.000,00
|
Summe Anlagenvermögen
|
3.105.294,56
|
391.781,43
|
-90.721,43
|
3.406.354,56
|
|
Buchwert
|
|
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
EUR
|
EUR
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
516.720,01
|
469.649,27
|
II. Sachanlagen
|
|
|
1. Grundstücke und
Gebäude
|
4.291.395,52
|
4.420.098,95
|
2. Betriebs-und
Geschäftsausstattung
|
401.678,62
|
433.137,41
|
|
4.693.074,14
|
4.853.236,36
|
IIII. Finanzanlagen
|
|
|
1. Anteile an verbundene
Unternehmen
|
42.500,00
|
42.500,00
|
2. Beteiligungen
|
107.500,00
|
107.500,00
|
3. Wertpapiere des
Anlagevermögens
|
417.181,76
|
407.462,63
|
|
567.181,76
|
557.462,63
|
Summe Anlagenvermögen
|
5.776.975,91
|
5.880.348,26
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 19.08.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten
Jahresabschluss wurden Erleichterungen in Anspruch
genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde
am 26. Juli 2024 der folgende Bestätigungsvermerk
erteilt.
Bestätigungsvermerk des unabhängigen
Abschlussprüfers
An die Degener Verlag GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Degener Verlag GmbH
- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem
Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Degener
Verlag GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar
2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023.
· vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der künftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW
Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen
und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere
sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung
mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen)
oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschiften entspricht und die
Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschiften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDVV)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
· gewinnen wir ein Verständnis von
dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben
· beurteilen wir die Angemessenheit der
von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage der Gesellschaft
· führen wir Prüfungshandlungen
zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf
Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise
vollziehen wir dabei insbesondere die den
zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden
Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
Hannover, den 26. Juli
2024
Schneider & Partner
mit beschränkter Berufshaftung
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez.
Robert Schneider, Wirtschaftsprüfer
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