Stammdaten

Register
Amtsgericht Coesfeld HRB 1996
Eingetragen
14.4.1992
Branche
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Lagerhaltung und der Handel mit Stahl und Stahlrohren sowie die Anarbeitung von Stahl und Stahlrohren . Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Geschäfte zu tätigen, die dem Gesellschaftszweck dienlich sind sowie andere Unternehmen zu erwerben oder sich an ihnen zu beteiligen bzw. ihre Geschäftsführung zu übernehmen und Zweigniederlassungen im In- und Ausland zu errichten .

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marcel Scheffner
seit 27.9.2023
Prokura
Dieter Riegelein
seit 29.12.2021
Geschäftsführer
Prokura
Paolo Bianco
seit 24.9.2004
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DeuRohr Handels GmbH

Billerbeck

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.894,00 5.747,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.533.063,38 2.651.793,38
2. Technische Anlagen und Maschinen 870.127,00 920.039,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 95.467,00 113.893,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 193.664,59 2.925,28
3.700.215,97 3.694.397,66
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Waren 18.570.243,82 20.539.745,37
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.069.595,04 2.281.406,49
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.258,74 28.990,05
3. Sonstige Vermögensgegenstände 585.686,72 10.172,29
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 52.982,21 41.587,42
21.284.766,53 22.901.901,62
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.441,83 4.345,83
24.987.424,33 26.600.645,11

Passiva

Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 8.000.000,00 8.000.000,00
II. Kapitalrücklage 89.314,75 89.314,75
III. Gewinn-/Verlustvortrag 1.437.310,41 ./. 3.571.093,08
IV. Jahresüberschuss 1.487.687,13 5.008.403,49
11.014.312,29 9.526.625,16
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 188.338,21 1.044.445,91
2. Sonstige Rückstellungen 454.360,55 350.177,58
642.698,76 1.394.623,49
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2,78 6.877.160,85
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 2,78 (Vj. € 6.877.160,85)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.016.496,83 4.642.243,52
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 4.016.496,83 (Vj. € 4.642.243,52)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.838.098,56 3.573.701,41
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 8.838.098,56 (Vj. € 3.573.701,41)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 475.815,11 586.290,68
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 475.815,11 (Vj. € 586.290,68)
- davon aus Steuern: € 362.116,02 (Vj. € 484.475,85)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 2.911,73 (Vj. € 1.875,69)
13.330.413,28 15.679.396,46
24.987.424,33 26.600.645,11

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1. - 31.12.2023
1.1. - 31.12.2022
1. Umsatzerlöse 50.612.275,22 49.419.958,08
2. Sonstige betriebliche Erträge 78.359,47 58.380,99
- davon aus Währungsumrechnung: € 0,00 (Vj. € 0,00)
50.690.634,69 49.478.339,07
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren 41.214.856,70 37.001.000,31
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 231.930,79 170.773,99
- Rohergebnis 9.243.847,20 12.306.564,77
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.652.246,63 2.391.089,75
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 562.765,62 468.464,87
- davon für Altersversorgung: € 18.019,48 (Vj. € 19.455,48)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 260.885,95 267.399,09
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.374.879,89 3.175.172,95
- Betriebsergebnis 2.393.069,11 6.004.438,11
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 287.989,20 77.930,66
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 597.954,33 713.449,00
9. Ergebnis nach Steuern 1.507.125,58 5.213.058,45
10. Sonstige Steuern 19.438,45 204.654,96
11. Jahresüberschuss 1.487.687,13 5.008.403,49

Anhang

A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss

Die DeuRohr Handels GmbH mit Sitz in Billerbeck (Amtsgericht Coesfeld, HRB 1996) ist zum Stichtag eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 264 ff. HGB) sowie des § 42 GmbHG erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Von den ihr eingeräumten Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs gem. § 288 HGB macht die Gesellschaft teilweise Gebrauch. Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung des Jahresabschlusses, entspricht der des Vorjahres.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

In den Bilanzierungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen eingetreten. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind sowohl an den handels- als auch an den steuerrechtlichen Vorschriften ausgerichtet worden.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 werden in voller Höhe abgeschrieben, entsprechend dem Wahlrecht gem. § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG.

Die Bewertung der Warenvorräte erfolgt auf Grundlage der einfachen Durchschnittsmethode. Die Bewertung entspricht den Grundsätzen der §§ 255 Abs. 1 und 2 und 253 Abs. 4 HGB. Für sogenannte Kurzlängen wurden Wertberichtigungen wegen mangelnder Verwertbarkeit vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit ihrem Nennwert abzüglich etwaiger Wertberichtigungen bilanziert. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Als gezeichnetes Kapital wird das Kapital ausgewiesen, auf das die Haftung der Gesellschafter für die Verbindlichkeiten der Kapitalgesellschaft gegenüber den Gläubigern beschränkt ist.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften; sie wurden in Höhe der zu erwartenden Inanspruchnahme ausgewiesen.

Die übrigen Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt.

Anschaffungskosten
U: Umbuchung U: Umbuchung
Stand Z: Zugang A: Abgang
1.1.2023
2023
2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 41.888,86 Z: 7.735,00 A: 5.413,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 5.052.774,84 0,00 A: 89.313,06
U: 12.450,88
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.065.860,88 Z: 30.807,93 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 993.146,60 Z: 24.977,14 A: 20.632,43
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.925,28 Z: 203.190,19 U: 12.450,88
U: 12.450,88 U: 12.450,88
8.114.707,60 Z: 258.975,26 A: 109.945,49
U: 12.450,88 U: 12.450,88
8.156.596,46 Z: 266.710,26 A: 115.359,19
Abschreibungen
Stand 31.12.2023
Stand 1.1.2023
Zugang 2023
Abgang 2023
Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 44.210,16 36.141,86 5.587,00 5.412,70 36.316,16
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 4.963.461,78 2.400.981,46 118.729,00 89.312,06 2.430.398,40
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.109.119,69 1.145.821,88 93.170,81 0,00 1.238.992,69
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 997.491,31 879.253,60 43.399,14 20.628,43 902.024,31
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 193.664,59 0,00 0,00 0,00 0,00
8.263.737,37 4.426.056,94 255.298,95 109.940,49 4.571.415,40
8.307.947,53 4.462.198,80 260.885,95 115.353,19 4.607.731,56
Restbuchwert 31.12.2023
Restbuchwert 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.894,00 5.747,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 2.533.063,38 2.651.793,38
2. Technische Anlagen und Maschinen 870.127,00 920.039,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 95.467,00 113.893,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 193.664,59 2.925,28
3.692.321,97 3.688.650,66
3.700.215,97 3.694.397,66

Angaben zu den Restlaufzeiten und Sicherheiten der Verbindlichkeiten nach § 285 Nr. 1 und 2 HGB.

Restlaufzeit
Gesamt
bis zu 1 Jahr
1 - 5 Jahre
mehr als 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2,78 2,78 0,00 0,00
(Vorjahr:) (6.877.160,85) (6.877.160,85) (0,00) (0,00)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.016.496,83 4.016.496,83 0,00 0,00
(Vorjahr:) (4.642.243,52) (4.642.243,52) (0,00) (0,00)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.838.098,56 8.838.098,56 0,00 0,00
(Vorjahr:) (3.573.701,41) (3.573.701,41) (0,00) (0,00)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 475.815,11 475.815,11 0,00 0,00
(Vorjahr:) (586.290,68) (586.290,68) (0,00) (0,00)
13.330.413,28 13.330.413,28 0,00 0,00
(Vorjahr:) (15.679.396,46) (15.679.396,46) (0,00) (0,00)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind besichert durch eine Raumsicherungsübereignung des Vorratsvermögens.

Die finanziellen Verpflichtungen im Sinne von § 285 Nr. 3 a HGB aus abgeschlossenen Miet- und Leasingverträgen betragen ca. T€ 184,1 für 2024.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten in Höhe von € 8.831.583,72. Davon bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von € 7.536.279,83 aus der in 2023 geschlossenen Cash-Pooling Vereinbarung.

D. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie im Vorjahr nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

E. Sonstige Angaben

Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer stellt sich wie folgt dar:

2023 2022
Angestellte 29 28
Gewerbliche Arbeitnehmer inkl. Aushilfen 26 24
55 52

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Zu alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführern sind zum Abschlussstichtag bestellt:

- Herr Paolo Bianco, Italien,

- Herr Dieter Riegelein, Düsseldorf.

Die größenabhängigen Erleichterungen gem. § 288 HGB für die Aufstellung des Anhangs werden in Anspruch genommen.

 

Billerbeck, 5. April 2024

DeuRohr Handels GmbH

Paolo Bianco

Dieter Riegelein

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Die DeuRohr Handels GmbH mit Sitz in Billerbeck, Kreis Coesfeld, ist ein lagerhaltender Großhandel für Stahlrohre, spezialisiert auf Lagerhaltung, Vertrieb und Anarbeitung von nahtlosen und geschweißten Stahlrohren und Hohlprofilen.

Als Mitglied der international tätigen, privatgeführten Bianco Group ist DeuRohr für die Belieferung von Kunden im deutschen, niederländischen und dänischen Markt zuständig.

Neben dem Hauptsitz und dem Zentrallager in Billerbeck betreibt DeuRohr ein Umschlagslager in Cleebronn, Kraichgau, sowie Vertriebsbüros in Düsseldorf, Haar bei München und Pleidelsheim bei Ludwigsburg.

2. Wirtschaftsbericht/Marktentwicklung

a. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch gestiegene Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort.

b. Branchenentwicklung Stahl-Großhandel

Das Jahr 2023 verlief schleppend. In den ersten drei Quartalen wurde der Absatz der Vorjahresperiode jeweils um 5 bis 6% verfehlt. Insgesamt geht damit das Jahr als das schlechteste seit dem Krisenjahr 2009 in die Geschichte ein.

In den ersten Wochen des Jahres 2023 legten die Lagerbestände leicht zu und blieben dann lange Zeit konstant auf niedrigem Niveau. Ende Dezember beliefen sich die Bestände auf sehr niedrigen 1,85 Mio. Tonnen. Das war der niedrigste Lagerbestand seit Einführung der Stahlhandelsstatistik für die vereinigte Bundesrepublik vor über 30 Jahren.

Die Verkaufspreise für Stahl stiegen bis Mai 2023 leicht an, in den Monaten Juli bis Oktober gaben die Preise bei allen Produkten wieder nach. Die Situation war insgesamt für alle Marktteilnehmer sehr herausfordernd.

3. Geschäftsverlauf, Finanz- und Ertragslage

Das Geschäftsjahr 2023 stand stark unter dem Einfluss geringer Nachfrage und fragiler Supply Chains.

Insbesondere die geringe Nachfrage führte ab Ende des II. Quartals bei den Herstellern zu sinkenden Wiederbeschaffungspreisen. Ein gleichzeitiger Nachfragerückgang bei unseren Kunden führte ebenso zu deutlich sinkenden Verkaufspreisen.

Durch gezielte Neukunden-Akquisitionen und den Ausbau der bestehenden Kundenbeziehungen konnte der Absatz dennoch um ca. 7 % gesteigert werden.

Diese Absatzsteigerung und ein angepasstes Produkt-Mix führten zu einer Umsatzsteigerung auf ca. 50,6 Mio. Euro.

Dabei entwickelte sich der Produktbereich geschweißte Stahlbauhohlprofile etwas besser als der Bereich der nahtlosen, dickwandigen Stahlrohre.

Die Safeguard Überschreitung für chinesische Rohrimporte in die EU führte zu erheblichen Problemen innerhalb der Supply Chain und zu deutlichen Verzögerungen bei den Wareneingängen.

Der Warenbestand gemessen in Tonnage lag im Durchschnitt des Jahres über Vorjahresniveau.

Insbesondere im II. Halbjahr des Jahres führten deutlich gefallene Verkaufspreise zu erheblichen Windfall Losses.

Die Anzahl der Mitarbeiter blieb im Jahresdurchschnitt mit 55 Mitarbeiter und somit leicht über dem Niveau des Vorjahres.

Das neu installierte Verkaufsteam Nord II entwickelte sich positiv und besser als geplant.

Um für weiteres Wachstum gerüstet zu sein wurde eine Investition in die vorhandene Infrastruktur (Fahrwege) geplant und begonnen. Die Fertigstellung dieser Investition ist für das II. Quartal 2024 vorgesehen.

Trotz gefallener Verkaufspreise und der dadurch generierten Windfall Losses konnte durch eine positive Mengenentwicklung und eine höhere Anzahl kaufender Kunden ein positives Geschäftsergebnis erzielt werden.

Der Jahresüberschuss beträgt 1,5 Mio. Euro nach 5,0 Mio. Euro in 2022 und 2,0 Mio. Euro in 2021. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Earnings Before Interests, Taxes, Depreciation and Amortization: EBITDA) des Vorjahres von 6.1 Mio. Euro konnte mit 2,6 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2022 nicht erreicht werden.

Die Geschäftsführung betrachtet das Geschäftsergebnis 2023 unter den gegebenen Voraussetzungen als sehr zufriedenstellend.

Die Finanzlage der Gesellschaft ist weiterhin ein konstanter Faktor. Aufgrund der guten Kapitalstruktur ist die Gesellschaft finanziell unabhängig und auf langfristige Fremdmittel nicht angewiesen. Im Forderungsbereich waren keine Ausfälle zu verzeichnen und die Verbindlichkeiten konnten innerhalb der Zahlungsziele problemlos bedient werden.

4. Vermögenslage

Die um 1,6 Mio. Euro auf 24,9 Mio. Euro gesunkene Bilanzsumme entfällt mit 21,3 Mio. Euro bzw. 85,1 % (Vorjahr: 86,1%) im Wesentlichen auf Umlaufvermögen.

Die Vorräte sind im Berichtsjahr um 1,9 Mio. Euro auf 18,6 Mio. Euro gesunken und betragen 74,3 % (Vj.: 77,2 %) der Bilanzsumme. Die sonstigen Vermögensgengenstände in Höhe von 0,6 Mio. Euro resultieren im Wesentlichen aus Steuererstattungsansprüchen.

Das Anlagevermögen befindet sich mit 3,7 Mio. Euro leicht über dem Vorjahresniveau und beträgt 14,9 % (Vj.: 13,9 %) der Bilanzsumme

Die Eigenkapitalquote liegt gut bei 44,1 % der Bilanzsumme gegenüber 35,8 % zum Bilanzstichtag des Vorjahres.

5. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Gesellschaft verwendet für die interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Handelsspanne und Umsatzrendite. Die Umsatzrendite errechnet sich durch das Verhältnis des Jahresüberschusses zu den Umsatzerlösen. Die Handelsspanne durch das Verhältnis Rohertrag zu den Umsatzerlösen.

Der Rohertrag liegt bei rd. 18 % (Vj.: 24,8 %) der Umsatzerlöse und ist trotz gestiegener Umsatzerlöse infolge gestiegener Einstandskosten absolut um 3,1 Mio. Euro auf 9,2 Mio. Euro zurückgegangen. Die Umsatzrendite ist im Geschäftsjahr 2023 im Vorjahresvergleich von 10,2 % auf 2,9 % gesunken werden.

6. Prognose für 2024

Die Unsicherheiten ausgelöst durch den Ukraine Krieg und den zusätzlichen Konflikt in Nahost bestehen weiterhin.

Die Bundesregierung erwartet in Ihrem Jahreswirtschaftsbericht nur eine minimale Zunahme des Bruttoinlandsprodukts um 0,1 %.

Die Schließung der Vallourec Produktionsstandorte in Düsseldorf - Rath und Mülheim werden auch im Laufe des Jahres 2024 zu deutlichen Verschiebungen bei den Produktionskapazitäten auf der Herstellerseite führen. Die vollständigen Auswirkungen dieser Schließungen sind aktuell sehr schwer zu prognostizieren.

Die Verkaufspreise stehen weiterhin unter Druck. Die Nachfrage ist sehr niedrig und einige unserer Kunden treten in die Kurzarbeit ein. Eine valide Prognose ist schwierig, aber bei einem prognostiziertem BIP von 0,1 % müssen wir zumindest für das I. Halbjahr mit weiterhin sinkenden Verkaufspreisen rechnen.

Die Investition in eine neue Infrastruktur (Fahrstraße) wird im Mai 2024 abgeschlossen. Weitere Investitionen in eine neue, erweiterte Energieversorgung (neue Trafostation) sind geplant und stehen kurz vor der Vergabe. Diese Investition ist die Grundlage für eine Erweiterung unserer Lagerkapazitäten.

Zur Erweiterung der Lagerkapazitäten wurde eine Arbeitsgruppe installiert, die sämtliche technische Alternativen prüft und eine Wirtschaftlichkeitsrechnung durchführen wird.

Eine zuverlässige Prognose fällt unter den gegebenen Parametern schwer, die Geschäftsführung rechnet aber mit einem leicht positiven Geschäftsergebnis.

7. Chancen und Risiken

Trotz des aktuell schwierigen Marktumfelds wird das Unternehmen weiterhin am Aus- und Umbau seiner Vertriebsaktivitäten arbeiten. Durch gezielte Kundenanalyse wird das Kundenportfolio permanent optimiert. Dies wird durch den Wegfall eines Großkunden, der künftig direkt bei den Herstellern kauft, deutlich wichtiger.

Die Kapazitäten am Standort Billerbeck sind weitestgehend ausgelastet. Weitere Absatzsteigerungen können nur bei erweiterten Lagerkapazitäten generiert werden.

Das Geschäftsjahr 2024 steht unverändert unter dem Thema Prozess-Optimierung. Sämtliche Prozesse werden geprüft und im Bedarfsfall verändert.

Problematisch ist unverändert auch die Lage bei unseren Logistikpartnern. Zwar haben sich die Energiepreise reduziert, aber der Fahrermangel bleibt eine der großen Herausforderungen.

Die Supply-Chains auf der Beschaffungsseite sind noch immer unter Druck. Durch die Schließung der Standorte bei Vallourec Deutschland wird eine erhebliche Lücke in der Marktversorgung entstehen. Diese Mengen müssen von den verbleibenden Produzenten übernommen werden. Die Anti-Dumping und Safeguard Regelungen erschweren diesen Prozess.

Durch die Funktion des zentralen Einkaufs in der Unternehmensgruppe ist sichergestellt, dass notwendige Informationen von der Beschaffungsseite zeitnah kommuniziert werden. Chancen und Risiken für den Markt lassen sich durch die Bündelung von Informationen in diesem Bereich besonders schnell erkennen.

Durch die Zugehörigkeit zur Bianco-Group ist die Versorgung der DeuRohr Handels GmbH mit Material weitestgehend sichergestellt.

Durch ein umfangreiches Kontrollsystem ist die Voraussetzung geschaffen, auf Veränderungen im Absatz und auf der Beschaffungsseite sehr zeitnah reagieren zu können.

Dem Fachkräfte-Mangel begegnen wir mit verstärkter Mitarbeitersuche und permanenter Entwicklungsförderung (Aus- und Weiterbildung) der bestehenden Belegschaft.

Forderungsausfall-Risiken werden im Unternehmen durch umfangreiche Bonitätsprüfungen, Warenkreditversicherungen und konsequente Überwachung interner Limits begrenzt.

Die Geschäftsführung sieht keine bestandsgefährdenden Risiken.

Die positive Entwicklung wird durch eine zukunftsorientierte und unterstützende Politik der Gesellschafter/Eigentümer vollumfänglich unterstützt.

 

Billerbeck, 5. April 2024

DeuRohr Handels GmbH

Paolo Bianco

Dieter Riegelein

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und Lagebericht 2023 wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die DeuRohr Handels GmbH, Billerbeck

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DeuRohr Handels GmbH, Billerbeck, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DeuRohr Handels GmbH, Billerbeck, für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Münster, 18. April 2024

Dr. Merschmeier + Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Jäger, Wirtschaftsprüfer

Scheiper, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 27. Juni 2024 festgestellt.

Die Gesellschafterversammlung beschloss den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

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