Stammdaten

Register
Amtsgericht Wittlich HRB 45934
Eingetragen
11.3.2022
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Der Vertrieb von neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen, Kraftfahrzeugzubehör und -ersatzteilen, der Betrieb von Kraftfahrzeugwerkstätten sowie die Ausübung aller mit einem Kraftfahrzeugbetrieb zusammenhängenden Geschäfte und Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Erilda Metaj
seit 2.12.2025
Geschäftsführer
Jens Niedereichholz
seit 25.6.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert11.11% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Mercedes-Benz Automobil AGCHE
11.11%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Merbag Holding GmbH
Germany
821.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Merbag Trier GmbH

Trier

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

Bestätigungsvermerk

Rechnungslegung

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Allgemeine Auftragsbedingungen

Hinweis:

Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt.

Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung im elektronischen Bundesanzeiger verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. die diesbezüglich erteilte Bescheinigung bestimmt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Merbag Trier GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Merbag Trier GmbH, Trier - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Merbag Trier GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Saarbrücken, 13. Juni 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jörg Vogelgesang, Wirtschaftsprüfer

Michael Müller, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 40.801,00 64.790,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,50 0,50
40.801,50 64.791,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.841.599,00 8.555.784,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 866.776,63 996.281,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.687.647,50 1.854.322,43
4. Vorführfahrzeuge 3.835.305,64 8.508.299,49
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.020.665,05 335.738,20
15.251.993,82 20.250.425,12
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 5.150,00 5.150,00
2. Genossenschaftsanteile 1.500,00 4.500,00
6.650,00 9.650,00
15.299.445,32 20.324.866,12
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 112.550,01 136.394,24
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 286.640,79 288.535,96
3. Waren 9.133.067,79 10.634.353,05
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.532.258,59 11.059.283,25
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.345.747,09 4.762.584,92
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 21.404,52 134.679,00
3. Forderungen gegen Gesellschafter 2.650.000,00 0,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 4.859.280,05 4.567.835,24
10.876.431,66 9.465.099,16
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.529.433,52 ... 726.477,08
21.938.123,77 21.250.859,49
C. Rechnungsabgrenzungsposten 36.923,72 35.643,86
37.274.492,81 41.611.369,47

Passiva

31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 821.000,00 821.000,00
II. Kapitalrücklage 4.094.128,49 4.094.128,49
III. Gewinnvortrag 790.646,40 0,00
IV. Jahresüberschuss 0,00 790.646,40
5.705.774,89 5.705.774,89
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 16.270.289,00 16.398.404,00
2. Steuerrückstellungen 503.402,45 992.296,52
3. Sonstige Rückstellungen 864.411,62 1.521.977,82
17.638.103,07 18.912.678,34
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.541.677,50 2.756.532,50
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 531.786,06 665.917,84
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.479.895,81 5.740.165,17
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 617.400,75 2.689,52
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 4.519.880,59 3.332.472,40
6. Sonstige Verbindlichkeiten 3.239.974,14 4.495.138,81
davon aus Steuern EUR 180.217,07 (Vj. EUR 276.913,06)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 42.315,46 (Vj. EUR 78.288,66)
13.930.614,85 16.992.916,24
37.274.492,81 41.611.369,47

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 99.378.856,68 99.212.740,77
2. Verminderung/ Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -1.895,17 288.535,96
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 313.306,55 270.666,88
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.792.480,68 735.392,07
101.482.748,74 100.507.335,68
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -60.159.757,79 -60.810.470,95
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -3.115.444,32 -3.032.629,75
-63.275.202,11 -63.843.100,70
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -17.022.954,54 -17.717.740,62
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.229.966,69 -4.023.786,33
davon für Altersversorgung EUR 115.943,36 (Vj. EUR 1.127.208,94)
-20.252.921,23 -21.741.526,95
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.855.247,59 -3.638.666,30
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -10.401.327,94 -9.166.886,29
-96.784.698,87 -98.390.180,24
9. Erträge aus Beteiligungen 5.079,15 7.047,53
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (Vj. EUR 0,00)
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 174.374,87 1.998,01
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 44.103,60 (Vj. EUR 1.338,00)
11. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 -7.902,20
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -502.463,85 -382.312,10
davon an verbundene Unternehmen EUR 128.275,70 (Vj. EUR 61.435,00)
davon Aufwendungen aus der Abzinsung EUR 295.142,00 (Vj. EUR 285.222,00)
-323.009,83 -381.168,76
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -88.038,52 -753.530,88
14. Ergebnis nach Steuern 4.287.001,52 982.455,80
15. Sonstige Steuern -36.270,20 -191.809,40
16. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn -4.250.731,32 0,00
17. Jahresüberschuss 0,00 790.646,40

Anhang für 2023

A. Allgemeine Angaben

I. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss der Merbag Trier GmbH wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten gem. § 267 Abs. 4 Satz 2 HGB die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke an dieser Stelle gemacht.

Mit der Merbag Holding GmbH wurde am 16.11.2023 ein Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Die Gesellschafterversammlung hat am 16.11.2023 zugestimmt. Die HR-Eintragung erfolgte am 18.12.2023.

II. Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma Merbag Trier GmbH mit Sitz in Trier im Handelsregister des Amtsgerichts Wittlich unter der HRB 45934 eingetragen.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen.

Sämtliche Anlagegüter werden nach der linearen Methode abgeschrieben. Die Vorführwagen, die innerhalb des Sachanlagevermögens ausgewiesen sind, werden degressiv mit 21 % abgeschrieben. Zur linearen Methode wird in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt, übergegangen. Die Nutzungsdauer der Sachanlagen liegt zwischen 3 und 20 Jahren, die Gebäude werden über 50 Jahre abgeschrieben.

Vermögensgegenstände des beweglichen Sachanlagevermögens mit Anschaffungskosten über EUR 250 bis EUR 800 netto werden im Jahr des Zugangs sofort in voller Höhe abgeschrieben und im Anlagespiegel als Abgang gezeigt. Vermögensgegenstände des beweglichen Sachanlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu EUR 250 werden im Jahr des Zugangs sofort als Aufwand verbucht.

Innerhalb der Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten am Bilanzstichtag angesetzt.

Die Bestände der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden nach der LIFO Methode bewertet.

Unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten berücksichtigt werden. Die Waren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch Bildung von Einzelwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge in Höhe von 1 % (Vj. 1 %) berücksichtigt. Forderungen aus durchlaufenden Posten in Höhe von TEUR 2.081 (Vj. TEUR 1.968) sind unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen.

Die flüssigen Mittel und das Eigenkapital sind zum Nennwert angesetzt.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sogenannten "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC- Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,83 % (Vj. 1,78 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18.11.2009 verwendet.

Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,75 % (Vj. 2,75 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 2,00% für Anwärter und 2,25% für Rentenempfänger (Vj. 2,00 %) berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die für 2022 erstmals gebildeten Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen sind nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sogenannten "Projected- Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) bewertet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet. Für die Ab- bzw. Aufzinsung wurde ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz von 1,75 % (Vj. 1,44 %) (Restlaufzeit von 15 Jahren) zugrunde gelegt. Gehaltssteigerungen sind mit 2,75 % (Vj. 2,75 %) eingerechnet.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen von 30,3 % (Vj. 30,3 %) im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Zum Bilanzstichtag ergibt sich hauptsächlich aus den Rückstellungen für Pensionen und Jubiläen insgesamt ein Aktivüberhang.

B. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Eine außerplanmäßige Abschreibung erfolgte i.H.v. TEUR 237 innerhalb der Sachanlagen. Grund war ein Brandschaden am Standort Wittlich am 10.07.2023 und die dadurch zerstörten Vermögensgegenstände.

Angaben zum Anteilsbesitz

Die Merbag Trier GmbH hält Anteile an der TECHNO-EINKAUF GmbH, Norderstedt in Höhe von 0,69 % am Stammkapital von TEUR 742. Es liegt der Jahresabschluss der TECHNO-EINKAUF GmbH, Norderstedt zum 31.12.2022 mit einem Eigenkapital von TEUR 84.225 (Vj. TEUR 81.893) und einem Jahresüberschuss von TEUR 6.062 (Vj. TEUR 4.286) vor.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2023 davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit über 1 Jahr
TEUR TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.346 3.277 69
Forderungen gegen verbundenen Unternehmen 21 21 0
Forderungen gegenüber Gesellschaftern 2.650 0 2.650
Sonstige Vermögensgegenstände 4.859 2.942 1.917
10.876 6.240 4.636
31.12.2022 davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit über 1 Jahr
TEUR TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.762 4.567 195
Forderungen gegen verbundenen Unternehmen 135 135 0
Forderungen gegenüber Gesellschaftern 0 0 0
Sonstige Vermögensgegenstände 4.568 2.186 2.382
9.465 6.888 2.577

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 21 (Vj. TEUR 135) aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und darüber hinaus bestehen in Höhe von TEUR 2.650 aus Ausleihungen an Gesellschafter.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt TEUR 239 (Vj. TEUR 1.083).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaub, Gewährleistungen, Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen, ausstehende Rechnungen und Prozessrisiken (TEUR 360; Vj. TEUR 703) sowie den Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen (TEUR 504; Vj. TEUR 545) gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherungen der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

davon Restlaufzeit
31.12.2023 bis 1 Jahr 1-5 Jahre > 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.542 1.542 0 0
Erhaltene Anzahlungen 532 532 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.479 3.479 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 617 617 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 4.520 4.520 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 3.240 3.240 0 0
13.930 13.930 0 0
davon Restlaufzeit
31.12.2022 bis 1 Jahr 1-5 Jahre > 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.757 2.757 0 0
Erhaltene Anzahlungen 666 666 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.740 5.740 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3 3 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.332 332 3.000 0
Sonstige Verbindlichkeiten 4.495 4.495 0 0
16.993 13.993 3.000 0

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 1.542 durch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 617 (Vj. TEUR 3) resultieren mit TEUR 2 aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. TEUR 615 betreffen Konzernverrechnungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (TEUR 4.520) resultieren hauptsächlich aus der Verpflichtung des Gewinnabführungsvertrags in Höhe von TEUR 4.251. Das gewährte Darlehen von TEUR 3.000 aus dem Vorjahr wurde komplett getilgt.

C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Umsatzerlöse 2023 2022
TEUR TEUR
Warenerlöse 72.797 74.279
Erlöse Werkstattleistungen 13.693 13.427
Provisionserlöse 8.692 7.305
sonstige Erlöse 4.197 4.202
99.379 99.213

Sämtliche Umsatzerlöse wurden im Inland erzielt.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind vor allem Versicherungsentschädigungen von TEUR 884 enthalten. Es handelt sich hierbei um Erstattungen der Versicherung abzüglich des Selbstbehalts für den durch den Brand am Standort in Wittlich verursachten Schaden.

Außergewöhnliche Aufwendungen

Außergewöhnliche Aufwendung sind durch die außerplanmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen (TEUR 237) sowie Aufwendungen für Reparatur und Ersatzbeschaffung (TEUR 751) aufgrund des o.g. Brandschadens entstanden.

D. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen vor allem Rückkaufverpflichtungen, Miet- und Pachtverpflichtungen sowie Verpflichtungen aus Dienstleistungsverträgen.

Merbag Trier GmbH; sonstige finanzielle Verpflichtungen 2023

Gesamtbetrag bis zu einem Jahr zwischen 1-5 Jahren nach 5 Jahren
TEUR TEUR TEUR TEUR
Mieten- und Pacht Immobilien 28.814 2.288 8.777 17.749
Rückkaufverpflichtung Mercedes-Benz Leasing 52.623 15.714 36.537 372
Mietleasing Kfz 3 3 0 0
Dienstleistungsverträge, Hard- und Software 152 113 39 0
81.593 18.118 45.353 18.121

Geschäftsführung

Dieter Wolf (Geschäftsführer operativer Bereich)
Peter Faust (Geschäftsführer Dienstleistungszentrum) (bis 30.04.2023)
Robert Eiden (Geschäftsführer Dienstleistungszentrum) (ab 01.05.2023)

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird unter Inanspruchnahme von § 285 Nr. 9 HGB i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter gem. § 285 Nr. 7 HGB beträgt:

218 Angestellte (indirekte Mitarbeiter) und

94 gewerbliche Arbeitnehmer (direkte Mitarbeiter)

312 Summe

Diese Summe schließt die Geschäftsführer sowie Auszubildenden nicht mit ein.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der Merbag Trier GmbH wird in den Konzernabschluss der Merbag Holding AG, Baar/Schweiz einbezogen, welche einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis der Unternehmen erstellt.

Der Jahresabschluss der Merbag Trier GmbH wird in den Konzernabschluss der Merbag Holding GmbH, Trier einbezogen. Dieser wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

Ergebnisverwendung

Gemäß Gewinnabführungsvertrag wird der gesamte Jahresüberschuss an die Merbag Holding GmbH abgeführt.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt

für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 70 (davon für Vorjahre TEUR 18),
für Steuerberatungsleistungen TEUR 41,
für sonstige Leistungen TEUR 5.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

 

Trier, den 13. Juni 2024

Dieter Wolf, Geschäftsführer

Robert Eiden, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 711.594,86 0,00 318.090,85 393.504,01
2. Geschäfts- oder Firmenwert 80.000,00 0,00 0,00 80.000,00
791.594,86 0,00 318.090,85 473.504,01
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.036.409,76 0,00 338.904,72 16.697.505,04
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.892.976,23 114.428,20 547.131,97 2.460.272,46
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.744.507,49 456.925,38 1.912.310,57 7.289.122,30
4. Vorführfahrzeuge 9.061.155,02 8.022.895,33 12.830.582,57 4.253.467,78
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 335.738,20 1.035.222,92 350.296,07 1.020.665,05
38.070.786,70 9.629.471,83 15.979.225,90 31.721.032,63
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 5.150,00 0,00 0,00 5.150,00
2. Genossenschaftsanteile 4.500,00 0,00 3.000,00 1.500,00
9.650,00 0,00 3.000,00 6.650,00
38.872.031,56 9.629.471,83 16.300.316,75 32.201.186,64
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 646.804,36 23.533,00 317.634,35 352.703,01
2. Geschäfts- oder Firmenwert 79.999,50 0,00 0,00 79.999,50
726.803,86 23.533,00 317.634,35 432.702,51
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.480.625,76 682.782,00 307.501,72 8.855.906,04
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.896.695,23 176.568,07 479.767,47 1.593.495,83
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.890.185,06 561.255,45 1.849.965,71 5.601.474,80
4. Vorführfahrzeuge 552.855,53 1.396.551,20 1.531.244,59 418.162,14
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 14.557,87 14.557,87 0,00
17.820.361,58 2.831.714,59 4.183.037,36 16.469.038,81
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
18.547.165,44 2.855.247,59 4.500.671,71 16.901.741,32
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 40.801,00 65
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,50 0
40.801,50 65
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.841.599,00 8.556
2. Technische Anlagen und Maschinen 866.776,63 996
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.687.647,50 1.854
4. Vorführfahrzeuge 3.835.305,64 8.508
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.020.665,05 336
15.251.993,82 20.250
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 5.150,00 5
2. Genossenschaftsanteile 1.500,00 5
6.650,00 10
15.299.445,32 20.325

Lagebericht 2023

A. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

I. Grundlagen

Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die Merbag Trier GmbH (kurz "Merbag") ist ein regional ansässiger Autohändler. Neben dem Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen und Vorführfahrzeugen, vermittelt die Merbag Trier GmbH als Agent Neufahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und smart. Darüber hinaus werden Reparaturen an Kraftfahrzeugen durchgeführt und Ersatzteile der vorgenannten Marken verkauft. Das Angebot in den Bereichen Fahrzeugvermietung sowie Versicherungsvermittlung rundet das Produktportfolio ab.

Die Merbag Trier GmbH mit Hauptsitz in Trier besaß am Bilanzstichtag Niederlassungen in Trier, Trier-Euren, Merzig, Wittlich, Daun und Bitburg. Zum 30. Juni 2023 wurde die Niederlassung in Gerolstein geschlossen; die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in den restlichen Niederlassungen eingesetzt. Das Unternehmen beschäftigte im Jahr 2023 durchschnittlich 218 indirekte sowie 94 direkte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Merbag legt großen Wert auf die Nachwuchsförderung; im Jahresdurchschnitt waren insgesamt 77 Auszubildende und Praktikanten beschäftigt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Verglichen mit 2023 geht die OECD insgesamt von einer Abschwächung des weltweiten Wirtschaftswachstums aus. Der Weltwirtschaft prognostiziert sie in diesem Jahr einen Zuwachs von 2,9 %, etwas mehr als die Organisation im Herbst annahm. Das steht vor allem in Zusammenhang mit angespannten Finanzbedingungen, die sich auf den Immobilien- und Kreditmärkten niederschlagen.

Die Bundesregierung erwartet für das Jahr 2024 einen minimalen Zuwachs des preisbereinigten BIP. Zwar lassen belastende Faktoren wie hohe Verbraucherpreissteigerungen und daraus folgende Kaufkraftverluste nach; geopolitische Krisen sowie geldpolitische Straffungen belasten aber die erwartete Erholung. Der Anstieg der Verbraucherpreise dürfte sich auf 2,8 % verringern.

(Quelle:https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2024/02/20240221- jahreswirtschaftsbericht-2024.html)

Im Dezember 2023 ist die Inflationsrate allerdings, nach sieben Monaten mit Rückgängen, wieder leicht angestiegen - auf 3,7 %. Grund für den Anstieg ist das Auslaufen von Subventionen der Bundesregierung angesichts hoher Energiepreise. So wurde im Dezember 2022 eine Abschlagszahlung für Gas und Fernwärme übernommen. In 2024 hat sich die Preissituation bei Energie entspannt und der Preisanstieg bei Lebensmitteln hat sich deutlich verlangsamt, so dass die Inflationsrate im Februar bei 2,5 % lag.

(https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Preise/Verbraucherpreisindex/_inhalt.html)

2. Branchenumfeld

Der Umsatz im deutschen Kraftfahrzeuggewerbe über alle drei Geschäftsbereiche (Neuwagen, Gebrauchtwagen und Service) ist im vergangenen Jahr um 11,9 % auf 207,3 Mrd. Euro gewachsen. Laut ZDK (Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe)-Präsident Arne Joswig lag das beim Fahrzeugverkauf an höheren Stückzahlen, verbunden mit höheren Preisen.

Die Aussichten für das Autojahr 2024 sind, bezogen auf die E-Mobilität, laut der Befragung wenig optimistisch. So schätzen 91 % der befragten Autohäuser die zu erwartende Lage bei den privaten Auftragseingängen für batterieelektrische Fahrzeuge als "sehr schlecht" (55 %) oder "schlecht" (36 %) ein. Bei gewerblichen Kunden liegt dieser Wert mit 83 % etwas niedriger (jeweils 41 % sagen "sehr schlecht" und 42 % "schlecht").

Im Geschäftsfeld Service und Reparatur war im Jahr 2023 ein Umsatzsprung von 17,7 % auf rund 33,8 Mrd. Euro im Vergleich zu 2022 zu verzeichnen. Die Gründe waren der weiter gewachsene Fahrzeugbestand, die höhere Zahl der Wartungen mit gestiegenen Kosten (plus 8,5 % pro Wartung) sowie die um 15,3 % höheren Kosten pro Unfallreparatur.

(https://www.kfzgewerbe.de/kfz-gewerbe-umsatz-waechst-auf-2073-mrd-euro)

In Deutschland sind im abgelaufenen Jahr 2023 signifikant mehr Neuwagen zugelassen worden. Die Pkw-Neuzulassungen stiegen im Gesamtjahr um 7,3 % auf 2,84 Millionen, wie das Kraftfahrt- Bundesamt (KBA) in Flensburg mitteilte. Vor allem die Zahl der gewerblichen Neuzulassungen legte kräftig zu, während etwas weniger private Autos neu zugelassen wurden als 2022. Der Anteil der gewerblichen Neuzulassungen lag bei 67,1 %.

(https://www.kba.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Fahrzeugzulassungen/2024/pm01_2024_n_12_23_p m_komplett.html)

Der deutsche Pkw-Markt dürfte in 2024 schrumpfen. Der Branchenverband VDA geht in seiner veröffentlichten Prognose aus Januar von 2,8 Millionen Neuzulassungen aus, was einem Nachlassen um 1 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Bei den E-Auto-Neuzulassungen sehen die Experten ein Rückgang von 14 % auf 451.000 Fahrzeuge, die Zahl der Plug-in-Hybride soll hingegen um 5 % auf 185.000 Fahrzeuge steigen.

In Europa (plus 4 %) und den USA (plus 2 %) wird ein Wachstum der Märkte prognostiziert. Dieses ist aufgrund des schwachen Vorjahresniveaus etwas stärker als dasjenige des chinesischen Marktes, der um lediglich 1 % zulegt. Für den globalen Pkw-Markt erwartet der VDA einen Anstieg um 2 % auf das Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019.

(https://www.autohaus.de/nachrichten/autohersteller/vda-prognose-2024-deutscher-automarkt-aufschrumpfkurs-3476989)

Der Verband der Automobilindustrie rechnet mit einem Einbruch von 14 % bei den Neuzulassungen bei E-Autos. Als Grund für die Schwäche der Elektromobilität werden die hohe Inflation, der Wegfall der Kaufprämie durch die Bundesregierung und die noch immer mangelhafte Wettbewerbsfähigkeit der Fahrzeuge angeführt. So existieren derzeit zu wenig günstige Elektromodelle im niedrigeren Fahrzeugsegment.

Mercedes-Benz wird auch nach 2030 noch Fahrzeuge mit Verbrennermotor anbieten, um so auf die Kundenwünsche einzugehen. Dies betonte der Vorstandsvorsitzende Ola Källenius in einem Interview mit "Die Zeit".

Die Mercedes-Benz Group sieht speziell für ihr Geschäftsfeld Mercedes-Benz Cars die vollständige Elektrifizierung ihrer Produktpalette als den wichtigsten Hebel, um die bilanzielle CO 2 -Neutralität (keine CO 2 -Emissionen zu verursachen bzw. entstehende CO 2 -Emissionen durch zertifizierte Ausgleichsprojekte zu kompensieren) der gesamten Neufahrzeugflotte über alle Wertschöpfungsstufen hinweg bis 2039 zu erreichen.

So kündigt die Mercedes-Benz Group im Januar 2023 umfangreiche Pläne zum Aufbau eines eigenen globalen Schnellladenetzwerks an, um so neue Standards für ein schnelles, bequemes und zuverlässiges Laden anzustreben. Unter anderem wurde bei der Mercedes-Benz Niederlassung in Mannheim der erste deutsche Ladepark in Betrieb genommen.

(https://group.mercedes-benz.com/dokumente/investoren/berichte/geschaeftsberichte/mercedesbenz/mercedes-benz-geschaeftsbericht-2023-inkl-zusammengefasster-lagebericht-mbg-ag.pdf)

Seit dem 31. Mai 2023 hat Mercedes-Benz sein Vertriebssystem in Deutschland auf ein echtes Agenturmodell (Modell D) umgestellt. Das Agenturmodell ist eine Form des Direktvertriebs, bei dem sowohl private und gewerbliche Kunden von einer vollen Preis- und Kostentransparenz profitieren.

Ab September 2024 ist die Stufe II dieses Vertriebssystems VDZ (Vertrieb der Zukunft) geplant. Damit soll die Zusammenarbeit im Bereich Disposition und Zahlungsverkehr zwischen Händler und Hersteller intensiviert werden.

3. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf der Merbag Trier GmbH war im Geschäftsjahr 2023 in Bezug auf den Umsatz analog zum Vorjahr. Insgesamt war im Geschäftsjahr eine Kaufzurückhaltung bei Neufahrzeugen spürbar, was auf die Teuerung und hohe Zinsen zurückzuführen ist. Weiter wurde festgestellt, dass es beispielsweise in der Bau- und Logistikbranche einen Aufschub von Investitionen in Neufahrzeuge gab.

Mitte des Jahres wurde der Standort Gerolstein geschlossen. Die dort beschäftigten Mitarbeitenden konnten in anderen Filialen im Unternehmen weiterbeschäftigt werden.

Im Juli wurden die Ereignisse von dem Brand am Standort Wittlich überschattet. Betroffen waren vor allem die Verkaufsräume und Sozialräume sowie das komplette Ersatzteillager. Der Werkstattbetrieb konnte eingeschränkt aufrechterhalten werden. Der Geschäftsbetrieb wurde wenige Wochen später in Büro-Containern wieder aufgenommen. Der Standort wird partiell neu aufgebaut. In diesem Zusammenhang erfolgt eine umfassende Modernisierung, um so für die Zukunft gerüstet zu sein. Die Neueröffnung ist im Laufe des Jahres 2025 geplant.

Gegenüber dem Vorjahr konnte der Jahresüberschuss von TEUR 791 um TEUR 3.460 auf TEUR 4.251 gesteigert werden. Der Jahresüberschuss wird gemäß dem Gewinnabführungsvertrag vom 16. November 2023 an die Organträgerin abgeführt.

I. Ertragslage

Der wesentliche finanzielle Leistungsindikator nach dem gesteuert wird, ist die interne Ergebnisrechnung in Zusammenhang mit den in den einzelnen Geschäftsfeldern geplanten Budgetzahlen.

Verkaufseinheiten

2023 2022
Einheiten Anteil in % Einheiten Anteil in %
PKW neu MB + smart 1.005 33 955 34
PKW gebraucht 1.007 33 926 33
Transporter neu MB 367 12 388 14
Transporter gebraucht 381 13 325 11
Lastwagen neu 248 8 230 8
Lastwagen gebraucht 1 0 6 0
3.009 100 2.830 100
Veränderung
Einheiten in %
PKW neu MB + smart 50 5.2
PKW gebraucht 81 8,7
Transporter neu MB -21 -5,4
Transporter gebraucht 56 17,2
Lastwagen neu 18 7,8
Lastwagen gebraucht -5 -83,3
179 6,3

Die Entwicklung der Einheiten im Verkauf zeigt einen klaren Anstieg im Bereich der Gebrauchtfahrzeuge. Bei den Pkw konnte eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 8,7 % und bei den Transportern sogar um 17,2 % verzeichnet werden. Im Neuwagenbereich konnte bei den Pkws ein Plus von 5,2 %, bei den Lastwagen ein Plus von 7,8 % und bei den Transportern ein Minus von 5,4 % erreicht werden.

In der vorstehenden Tabelle sind auch die Neufahrzeuge enthalten, welche als Agent für den Hersteller vermittelt wurden. Für diese Einheiten wird in den Umsatzerlösen nur die Provision, nicht aber der Kaufpreis der Fahrzeuge ausgewiesen, so dass kein direkter Vergleich zwischen den Einheiten und den Umsatzerlösen hergestellt werden kann.

Umsatzstruktur

2023 2022 Veränderung
TEUR Anteil in % TEUR Anteil in % TEUR in %
Fahrzeugverkäufe (Handel) 53.900 54,3 55.358 58.4 -1.458 -2,6
Erlöse Ersatzteile u. Zubehör 18.304 18,4 18.227 17,4 77 0,4
Werkstattleistungen 13.693 13,8 13.427 12.8 266 2
Provisionserlöse als Agent 8.692 8,7 7.305 7,3 1.387 19
Erlöse aus Fahrzeugvermietungen 2.789 2,8 2.763 2,2 26 0,9
Sonstige Erlöse 2.001 2.0 2.133 1,9 -132 -6,2
99.379 100 99.213 100 166 0,2

Die Umsätze konnten im Geschäftsjahr 2023 um 0,2 % auf TEUR 99.379 (Vj. TEUR 99.213) leicht gesteigert werden. Die Umsatzerlöse sind wesentlich durch den Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen mit TEUR 40.946 (Vj. TEUR 37.699) geprägt. Die Erlöse aus verkauften Vorführfahrzeugen betrug im Berichtsjahr TEUR 12.954 (Vj. TEUR 17.660). Der Verkauf von Ersatzteilen und Zubehör in Höhe von TEUR 18.304 ist ähnlich hoch wie im Vorjahr (TEUR 18.227). Auch die Werkstattleistungen sind mit TEUR 13.693 (Vj. TEUR 13.427) konstant zum Vorjahr. Den prozentual größten Sprung nahmen die Provisionserlöse ein, die hauptsächlich bei dem Vermittlungsgeschäft im Neufahrzeugbereich (+19 %) zugelegt haben. Die Vermietung von Fahrzeugen war mit TEUR 2.789 ähnlich dem Vorjahr. Hier setzt die Merbag Trier GmbH neben der Vermietung von Nutzfahrzeugen (CharterWay) auch auf die Vermietung von Mercedes-Fahrzeugen (MBRent). Die Sonstigen Erlöse enthalten hauptsächlich Erträge aus Überführungen für Neufahrzeuge (TEUR 593), weiterberechnete Fremdleistungen (TEUR 584) und Erlöse aus Garantieversicherungen (TEUR 514).

In Deutschland verzeichnete die Marke smart im Jahr 2023 mit +42,9 % das stärkste Plus bei den Neuzulassungszahlen. Der Marktanteil beträgt 0,6 %. Ebenfalls zweistellig waren die Zugewinne bei Mercedes (+13,7 %) mit einem Anteil an Neuzulassungen von 9,8 %.

(https://www.kba.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Fahrzeugzulassungen/2024/pm01_2024_n_12_23_pm_komplett.html
#:~:text=Insgesamt%20bescherten%203.476.546%20neu,6%20Prozent%20
gegen%C3%B Cber%20dem%20Vorjahreszeitraum.)

Die Mercedes C-Klasse war im Jahr 2023 die erfolgreichste Modellreihe von Mercedes-Benz. Mit rund 44.300 Neuzulassungen stieg die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um fast 11.000 Fahrzeuge.

(https://de.statista.com/statistik/daten/studie/239404/umfrage/zulassungen-der-bekanntestenmercedesmodelle/
#:~:text=Pkw%2DNeuzulassungen%20der%20Marke%20Mercedes%20in%20Deutschland%20nac h%20Modell%20bis%202023&text=Die%20Mercedes%20C%2DKlasse%20war,Vorjahr%20um%20
fast%201 1.000%20Fahrzeuge.)

Mercedes-Benz Vans setzte im Jahr 2023 weltweit 447.800 Fahrzeuge ab. Die Merbag Trier GmbH, verkaufte 367 Einheiten im Berichtsjahr.

Daimler Truck konnte im Jahr 2023 sein Absatzvolumen weltweit auf 526.053 Einheiten (2022: 520.291 Einheiten) steigern. Durch die Merbag Trier GmbH wurden 248 Einheiten verkauft.

Aufwandsstruktur

2023 2022 Veränderung
TEUR Anteil in % TEUR Anteil in % TEUR in %
Aufw. für bezogene Waren 60.160 59,6 60.810 61,6 -650 -1,1
Aufw. für bezogene Leistungen 3.115 3,1 3.033 3,1 82 2,7
Personalaufwand 20.253 20.0 21.742 22,1 -1.489 -6.8
Abschreibungen 2.855 2,8 3.639 3,7 -784 -21,5
Sonstige betr. Aufwendungen 10.401 10,3 9.167 9,3 1.234 13,5
Aufwendungen aus Gewinnabführung 4.251 4,2 0 0,0 4.251
Steuern (ohne Ertragsteuern) 36 0,0 192 0,2 -156 -81,3
101.071 100,0 98.583 100,0 2.488 2,5

Die Aufwendungen für bezogene Waren enthalten neben den Ersatz- und Zubehörteilen auch die Einkäufe von Vorführ- und Gebrauchtfahrzeugen. Diese haben sich gegenüber dem Vorjahr um 1,1 % von TEUR 60.810 auf TEUR 60.160 verringert, was sich nicht unbedingt in einer gesunkenen Anzahl an Verkaufseinheiten widerspiegelt, da darin auch die im Agenturgeschäft verkauften Einheiten enthalten sind, denen kein Einkauf gegenübersteht.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 3.115 sind ähnlich dem Vorjahr und enthalten vor allem Mietaufwendungen von CharterWay-Fahrzeugen (TEUR 2.075) und Aufwendungen für den Einkauf von Garantieversicherungen (TEUR 813).

Der Rückgang bei den Personalaufwendungen hängt insbesondere mit den Veränderungen der Rückstellungen zusammen. So reduzierte sich die im Vorjahr erstmalig gebildete Rückstellung für Jubiläumszuwendungen im Rahmen der Neuberechnung durch den externen Gutachter um TEUR 40 und die Neuberechnung der Pensionsrückstellungen führte - u.a. in Zusammenhang mit den angestiegenen Diskontierungszinssätzen - zu einer Auflösung in Höhe von TEUR 128.

Im Berichtsjahr haben sich die Abschreibungen um TEUR 783 verringert. Das hängt mit auslaufenden Abschreibungen und geringeren Abschreibungen im Bereich der Vorführfahrzeuge (-TEUR 826), die unterjährig abverkauft werden, zusammen. Aufgrund des Brandschadens am Standort Wittlich kam es zu außerplanmäßigen Abschreibungen von TEUR 237 an zerstörtem Anlagevermögen.

Wesentliche Punkte für die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 1.234 waren erstmalige Verrechnungen der Mercedes-Benz Automobile AG, Schlieren, Schweiz von TEUR 616 für IT-, Controlling- und Supportdienstleistungen und die Aufwendungen aus dem Brandschaden Wittlich von TEUR 751.

Aufgrund des Gewinnabführungsvertrages wird erstmalig der Jahresüberschuss 2023 von TEUR 4.251 an die Muttergesellschaft abgeführt.

II. Finanzlage

Die Liquiditätslage der Merbag Trier GmbH wird weiterhin als gut eingeschätzt.

Die Merbag Trier GmbH finanziert Investitionen in der Regel aus dem Cashflow oder aus konzerninternen Darlehen. Das Gesamtinvestitionsvolumen in Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf TEUR 9.629 (Vj. TEUR 18.761). Der Rückgang ist vor allem auf geringere Investitionen bei den Vorführfahrzeugen zurückzuführen, was in Zusammenhang mit dem neuen Agenturmodell (Modell D) steht.

Der überwiegende Teil der Investitionen wurde mit TEUR 8.023 (Vj. TEUR 17.395) im Segment Vorführfahrzeuge getätigt. Diese sind unter dem Posten Sachanlagen als andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung ausgewiesen. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Modernisierung des Standorts Bitburg. Dieser war zum Stichtag mit TEUR 358 als Anlagen im Bau ausgewiesen. Die neu gestalteten Räumlichkeiten konnten im März 2024 eingeweiht werden. Weiterhin wurden umfangreiche Mittel in den Ausbau der Ladeinfrastruktur investiert (TEUR 534). Im laufenden Geschäftsjahr wurden Abschreibungen in Höhe von TEUR 2.855 (Vj. TEUR 3.639) geltend gemacht, wovon TEUR 1.397 (Vj. TEUR 2.223) auf Vorführwagen entfallen.

Das Umlaufvermögen beinhaltet unter dem Posten der Vorräte vor allem Gebrauchtfahrzeuge (TEUR 7.032) sowie Ersatzteile und Zubehör (TEUR 1.893). Der Merbag Holding GmbH wurde im Berichtsjahr erstmals ein unbefristetes Darlehen gewährt, welches sich zum Jahresende auf TEUR 2.650 beläuft. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbezogen auf TEUR 3.346 (Vj. TEUR 4.763) reduziert.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten haben sich um TEUR 62 von TEUR 13.993 auf TEUR 13.931 reduziert. Diese beinhalten die kurzfristige Finanzierung von Gebrauchtwagen, insbesondere die "Jungen Sterne" bei der Mercedes-Benz Bank, welche mit einer Kontokorrentlinie von TEUR 3.500 ausgestattet ist. Die freie Kontokorrentlinie beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 1.958. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind von TEUR 5.740 auf TEUR 3.480 zurück gegangen. Das Darlehen gegenüber der Muttergesellschaft Merbag Holding GmbH wurde vollständig getilgt. Das Durchgangskonto für Mercedes-Benz Neuwagen in Höhe von TEUR 1.425 (Vj. TEUR 2.009) ist unter den Sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Die langfristigen Rückstellungen, es handelt sich hier um eine Pensionsrückstellung und Jubiläumsrückstellung, haben sich im Zuge angestiegener Diskontierungszinssätze in Höhe von TEUR 168 gegenüber dem Vorjahr von TEUR 16.943 auf TEUR 16.775 verringert. Das Versorgungswerk wurde im Jahre 2005 geschlossen, so dass hier für die Zukunft mit abnehmenden Rückstellungen zu rechnen ist.

Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets - i. d. R. unter Realisierung von Skontoerträgen - durch schnelle Zahlung erfüllt. Die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben.

III. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Berichtsjahr von TEUR 41.611 um TEUR 4.337 auf TEUR 37.274 verringert, was einer Abnahme von 10,4 % entspricht.

Auf der Aktivseite ergibt sich der Rückgang vor allem aus dem geringeren Bestand an Vorführwagen innerhalb des Sachanlagevermögens sowie aus einem geringeren Warenbestand in Form von Gebrauchtfahrzeugen sowie Ersatzteilen und Zubehör am Bilanzstichtag.

Das Eigenkapital zum Bilanzstichtag betrug TEUR 5.706 (Vj. TEUR 5.706). Der Jahresüberschuss wird aufgrund des neuen Gewinnabführungsvertrages an die Merbag Holding GmbH abgeführt. Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund der geringeren Bilanzsumme von 13,7 % um 1,6 %-Punkte auf 15,3 % erhöht.

Als langfristige Rückstellungen werden die Pensionsrückstellungen und Jubiläumsrückstellungen ausgewiesen. Bei den langfristigen Verbindlichkeiten wurde das Darlehen gegenüber der Merbag Holding vollständig zurückgezahlt.

Vermögen 2023 2022 Veränderung
TEUR Anteil in % TEUR Anteil in % TEUR in %
Anlagevermögen 15.299 41,0 20.325 48,8 -5.026 -24,7
Vorräte 9.532 25,6 11.059 26,6 -1.527 -13,8
Kurzfristige Forderungen 8.226 22,1 9.465 22,7 -1.239 -13,1
langfristige Forderungen 2.650 7,1 0 0,0 2.650
Flüssige Mittel 1.529 4,1 726 1,7 803 110,6
Übrige Aktiva 38 0.1 36 0,1 2 5,6
37.274 100 41.611 100,0 -4.337 -10,4
Kapital 2023 2022 Veränderung
TEUR Anteil in % TEUR % TEUR in %
Eigenkapital 5.706 15,3 5.706 13,7 0,0 0,0
langfristige Rückstellungen 16.775 45,0 16.943 40,7 -168,0 -1,0
kurzfristige Rückstellungen 863 2,3 1.970 4,7 -1.107,0 -56,2
langfristige Verbindlichkeiten 0 0,0 3.000 7,2 -3.000,0 -100,0
kurzfristige Verbindlichkeiten 13.930 37,4 13.992 33,6 -62,0 -0,4
37.274 100,0 41.611 100,0 -4.337,0 -10,4

B. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

I. Chancen- und Risikobericht

1. Risikomanagement

Das betriebsinterne Kontrollsystem ermöglicht zu jeder Zeit einen Soll-Ist-Vergleich. Die permanente Optimierung der internen Planungs- und Berichtsprozesse gewährleistet eine umfassende und schnelle Identifizierung von laufenden Chancen und Risiken sowie eine effektive Kontrolle der Umsetzung strategischer Ziele.

Risiken und Chancen für die wirtschaftliche Entwicklung auf den Märkten der Automobilindustrie sind maßgeblich durch die konjunkturelle Lage der Weltwirtschaft beeinflusst.

Die weltweiten konjunkturellen Risiken werden durch die Präsenz des Autohauses im lokalen deutschen Markt begrenzt. Damit ist die Entwicklung des Betriebes stark von der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland abhängig.

Seit Jahresbeginn bietet Mercedes-Benz vorteilhafte Marketingprogramme im Bereich Leasing und Finanzierung und versucht somit die Nachfrage zu beleben.

Gleichzeitig bleiben als Unsicherheitsfaktor beispielsweise der Fachkräftemangel und die langfristige Energiesicherheit, die strukturelle Herausforderungen mit sich bringen.

2. Risiko- und Chancenkategorien

a. Markt- und Wettbewerbsrisiken

Die hohen Inflationsraten können die Konsumkonjunktur durch eine sinkende Kaufkraft und erheblich gestiegene Finanzierungskosten belasten. Daher können negative Auswirkungen auf unsere Kunden nicht ausgeschlossen werden.

Die Merbag Trier GmbH ist als Automobilhandelsunternehmen auf die Akzeptanz der Fahrzeugmodelle durch die Kunden angewiesen. Entscheidend ist daher auch die Modellpolitik von Mercedes-Benz sowie die Lieferfähigkeit bezüglich einzelner Baureihen.

Die Einführung neuer Produkte der Wettbewerber, eine aggressive Preispolitik sowie eine schlechtere Preisdurchsetzung, unter anderem bei Elektrofahrzeugen, können einen steigenden Wettbewerbs- und Preisdruck nach sich ziehen und sich negativ auf die Ertragslage auswirken. Auch der Wegfall oder die Reduktion staatlicher Förderungen für elektrifizierte Fahrzeuge kann deren Preisgestaltung negativ beeinflussen. Gleichermaßen entstehen aber auch Chancen bei positiver Konjunkturentwicklung und neuen staatlichen Förderungen.

b. Gewährleistungsrisiken im Zusammenhang mit dem Verkauf von Gebrauchtwagen

Die gesetzliche Gewährleistung trägt die Merbag Trier GmbH. Sofern erforderlich wird eine bilanzielle Vorsorge in Form von Rückstellungen getroffen.

c. Restwertrisiken von Fahrzeugen

Im Zusammenhang mit Leasingverträgen entstehen darüber hinaus Risiken und Chancen aus der Entwicklung der Gebrauchtwagenmärkte. Diese ergeben sich, wenn der Vermarktungswert eines Leasingfahrzeugs am Ende der Vertragslaufzeit von der ursprünglich bei Vertragsabschluss auf Basis von bestimmten Annahmen kalkulierten und der Leasingrate unterstellten Restwertprognose abweicht. In gleichem Maß ergeben sich aber auch Chancen bei einer positiven Preisentwicklung.

d. Auslastung der Werkstätten

Grundsätzlich können sich aus einer Unterauslastung der Werkstätten, z. B. im Zusammenhang mit der Elektromobilität, negative Auswirkungen auf die Ertragslage der Gesellschaft ergeben. Einer Unterauslastung kann in einem gewissen Rahmen durch Aktionsangebote oder sonstige Maßnahmen (Kurzarbeitergeld, Personalanpassungen) entgegengewirkt werden.

3. Gesamtbetrachtung der Risiko- und Chancensituation

Das Gesamtbild der Risiko- und Chancensituation der Gesellschaft setzt sich aus den dargestellten Einzelrisiken und -chancen aller Risiko- und Chancenkategorien zusammen.

Neben den beschriebenen Risiken kann es unvorhersehbare Ereignisse geben, die sich negativ auf die Geschäftstätigkeit und somit auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Merbag Trier GmbH auswirken können.

Risiken, die allein oder in Kombination mit anderen Risiken den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind weder zum Bilanzstichtag noch zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses erkennbar.

Wie bereits unter A. II. 2. erwähnt, wurde am 31. Mai 2023 in Deutschland das Agenturmodell "Vertrieb der Zukunft" für Mercedes-Benz Pkws und Vans eingeführt. Dabei handelt es sich um eine spezifische Form des Direktvertriebs. Ebenso werden die neuen Pkws der Marke smart im Agenturmodell angeboten. Wie sich das neue Vertriebskonzept durchsetzt und welche Vor- und Nachteile es mit sich bringt, wird sich zukünftig zeigen.

4. Hinweisgebersystem

Das Hinweisgebersystem der Merbag bietet die Möglichkeit, Hinweise auf Gesetzesverstöße zu melden und bildet ein wichtiges Element der transparenten und vertrauensbasierten Unternehmenskultur.

II. Prognosebericht

Die deutsche Wirtschaft ist weiterhin merklich angeschlagen. Die Konjunkturprognose von führenden Wirtschaftsforschungsinstituten wurde deutlich gesenkt. Für das laufende Jahr wird mit einem Mini-Wachstum von 0,1 % gerechnet. Im Herbst 2023 wurde noch von einem Plus des Bruttoinlandsprodukts von 1,3 % ausgegangen. Die Prognose für 2025 erwartet nahezu unverändert ein Plus von 1,4 %.

Viele Unternehmen zeigen derzeit eine abwartende Haltung. Positive Auswirkungen werden durch das Zulegen der Reallöhne von Arbeitnehmern im laufenden und kommenden Jahr erwartet. Somit wäre der private Konsum ein wichtiger Treiber für die Konjunktur.

(https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/wirtschaft-konjunktur-deutschland-wachstum-prognose- 1.6494020)

Mercedes-Benz sieht 2024 als Übergangsjahr und wird voraussichtlich in den Jahren 2025 und 2026 zahlreiche Baureihen erneuern. So sollen beispielsweise ab 2026 alle neu entwickelten Vans ausschließlich elektrisch sein.

Anfang 2024 gab Mercedes-Benz bekannt, sich von konzerneigenen Niederlassungen zu trennen. Dieser grundlegende Wandel soll über mehrere Jahre gehen und pro Niederlassung individuell erfolgen.

(https://www.kfz-betrieb.vogel.de/mercedes-benz-verkauf-niederlassungen-kosteneinsparung-a-c876d52bc73df9296942290c01545cce/)

Merbag baut derzeit an allen Standorten die Ladeinfrastruktur aus, um auch so den zukünftigen Ansprüchen gerecht zu werden. Weiterhin wird in nächster Zeit ein moderner Hochvoltarbeitsplatz errichtet werden, um entsprechende Arbeiten noch effizienter ausführen zu können.

Merbag konzentriert sich nach wie vor auf die Marken Mercedes-Benz und smart. Um weiterhin kundenorientierte Lösungen zu bieten sowie Organisations- und Kostenstrukturen zu optimieren, werden die neuen Marketing- und Vertriebsstrategien weiter umgesetzt und Geschäftsprozesse entsprechend digitalisiert. In 2023 wurde eine hochmoderne Felgenreparaturstraße in Betrieb genommen. Weiter haben in 2023 die Umbaumaßnahmen am Standort Bitburg und Merzig begonnen. Am Standort Bitburg hat eine umfangreiche Modernisierung stattgefunden. Der Showroom hat ein offenes Raumkonzept mit entsprechender Wohlfühlatmosphäre und der Beratungsprozess erhält durch die Medienfläche und mobilen Endgeräte zusätzliche Qualität und Flexibilität.

In den ersten beiden Monaten 2024 hat die Merbag Trier GmbH 269 Kaufverträge für Neufahrzeuge abgeschlossen, was einer Steigerung von 75 Verträgen gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Bei den Gebrauchtfahrzeugen wurden 279 (Vorjahr: 239) Verträge in den ersten beiden Monaten abgeschossen.

Gesamthaft erwartet Merbag für 2024 eine leichte Steigerung sowohl des Umsatzes als auch des Ergebnisses vor Steuern im Vergleich zum Jahr 2023.

 

Trier, den 13. Juni 2024

Dieter Wolf, Geschäftsführer

Robert Eiden, Geschäftsführer

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Wir, die EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden.

Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde.

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