Meier Prozesstechnik GmbH
Vennweg 8, 46395 Bocholt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carsten Meier seit 5.10.2020 | Geschäftsführer |
Michaela Meier-Schrom seit 8.10.2015 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Meier Prozesstechnik GmbHBocholtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2022Meier Prozesstechnik GmbHGrundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die Meier Prozesstechnik GmbH hat über 45 Jahre internationale Erfahrung im Anlagenbau. Als Partner der Elektroindustrie ermöglichen wir die jeweils optimale Technologie zur Imprägnierung elektrischer Bauteile verfahrenstechnisch umzusetzen. Die in den unterschiedlichsten Systemen verarbeiteten Leiter und Isolationen elektrischer Maschinen im Niederspannungs- wie auch Hochspannungsbereich erfordern spezifische Anlagenkonzepte. Unsere Anlagenkonzepte umfassen die Verfahrenstechniken für die Verarbeitung eingesetzter Imprägniermittel, egal welchen Herstellers. Unsere Anlagen arbeiten mit Prozessen unter Vakuum, Vakuumdruck, atmosphärisch, mit Strom-Wärme, induktiv oder über Widerstandserwärmung, die jeweils für die Trocknung und Aushärtung des Imprägniermediums notwendig sind. Millionenfach leisten rotierende elektrische Maschinen und Transformatoren, bearbeitet in über 1.000 von uns gebauten Anlagen, zuverlässig ihre Arbeit. Forschung und Entwicklung Im weltweiten Wettbewerb sind Maschinen- und Anlagenbauer nur erfolgreich, wenn sie ihre Produkte kontinuierlich weiterentwickeln. Unsere Forschung und Entwicklung ist in zwei Bereiche aufgeteilt. So sind zum einen unsere Technika sehr wertvoll, um gemeinsam mit Kunden neue Prozesse für ihre zukünftigen Anlagen zu entwickeln. Zum anderen entwickeln wir zur Verbesserung unserer Anlagen eigene Komponenten. Im letzten Jahr wurde z.B. für den Transformatorentrocknungsbereich ein Messverfahren entwickelt, welches die Restfeuchte während des Prozesses misst. Wirtschaftliche Lage / Leistungsindikatoren Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. a) Ertragslage Die Gesamtleistung, bestehend aus Umsatzerlösen und Bestandveränderung, ist im Berichtsjahr um 38,77 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Aufgrund von fehlenden Materialien konnten jedoch weniger Kundenaufträge als geplant abgeschlossen werden. Diese haben sich auf das Jahr 2023 verschoben. Der Wareneinsatz stieg von 5.927 T€ auf 11.478 T€. Die Steigerung steht in Zusammenhang mit der guten Auftragslage und den langen Durchlaufzeiten unserer Anlagen. Durch die Organisation der Auftragsabwicklung mit Subunternehmen sind wir für Auftragsschwankungen gut gerüstet. Im letzten Jahr haben wir aufgrund einer guten Auftragslage vermehrt auf den Einsatz von Subunternehmern setzten müssen. Da der Auftragsbestand nochmals stark angestiegen ist, wird sich dieser Trend für die nächsten Jahre durchsetzen. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Investitionen wurden im Wesentlichen in die Betriebsausstattung getätigt. Ausschüttungen wurden im Berichtsjahr und im Vorjahr nicht vorgenommen, der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit ist daher vernachlässigbar. c) Vermögenslage Bei der Analyse der Vermögenslage ist zu berücksichtigen, dass unser betrieblich genutztes Anlagevermögen überwiegend angemietet ist. Das in unserem Eigentum stehende Sachanlagevermögen ist weitgehend konstant geblieben. Die Eigenkapitalquote liegt per Bilanzstichtag bei 89,4% und ist gegenüber dem Vorjahr nochmals gestiegen. d) Gesamtaussage zur Lage der Gesellschaft Wir können für 2022 auf ein zufriedenstellendes Jahr zurückblicken. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist mehr als stabil, weshalb wir gut gerüstet ins neue Jahr starten. Prognosebericht Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens als positiv. Unsere Auftragseingänge sind im letzten Jahr überproportional stark angestiegen. Die Aufstellung des Unternehmens, mehrere Produktbereiche anzubieten hat sich auch in den Krisenjahren als erfolgreich herausgestellt. Vor allem der Bereich der E-Mobilität wächst weiter, wovon wir aktuell stark profitieren. Eine große Herausforderung wird die Abwicklung der Aufträge sein. Wir haben seit zwei Jahren große Probleme, Elektroartikel oder andere Waren rechtzeitig zu erhalten. Dies bedeutet ein erhöhten Mehraufwand für den Einkauf sowie der Projektleitung. Viele Kunden haben Verständnis, sodass gemeinsame Lösungen für verspätete Liefertermine gefunden werden können. Bereits im letzten Jahr haben wir damit begonnen, unseren Personalstamm aufzustocken. Aufgrund des großen Fachkräftemangels ist uns das nicht in allen Bereichen ausreichend geglückt. Deshalb setzten wir in diesem Jahr verstärkt auf das Thema Arbeitgebermarketing. Dazu wurde eine Person eingestellt, die diesen Bereich hauptsächlich betreut. Für das Wirtschaftsjahr 2022 rechnen wir mit einer Gesamtleistung von 20 Mio. EUR und einem gleichbleibenden Gewinn. Unsere in Vorjahren abgegebenen Prognosen sind überwiegend eingetreten. Die Ertragsprognosen wurden teilweise deutlich übertroffen. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht a) branchenspezifische Risiken Ein Risiko der exportorientierten Branche sind die weltweit immer mehr werdenden Spannungen. Falls es zu einem Konflikt zwischen China und Taiwan kommen sollte, wäre unsere Branche noch stärker von Materiallieferengpässen betroffen. Teilweise wäre es nicht möglich, diese zu ersetzten oder Alternativen zu finden, sodass eine Abwicklung des vorhandenen Auftragsbestandes kaum möglich wäre. Sofern möglich, werden kritische Bestellungen bei Auftragserteilung getätigt. Unser Lager füllt sich nachweislich. Die Preissteigerungen sind ebenfalls ein gewisses Risiko, da sich im Projektgeschäft viele Aufträge über längere Zeit strecken und immer wieder Material geordert wird. Kalkulierte Preise können somit teilweise nicht eingehalten werden. Durch Anpassungen unserer Konzepte und Erhöhung unserer Kapazitäten im Einkauf erhoffen wir uns einen zumindest positiven Effekt, die Preissteigerungen im Rahmen zu halten. b) Ertragsorientierte Risiken Unser Hauptumsatz wird im Projektgeschäft realisiert, was spezifische Risiken mit sich bringt. Die Fertigungslaufzeiten bei Großaufträgen können dabei leicht bei mehr als einem Jahr liegen. Neben den eigenen im Haus liegenden technischen Risiken begleitet uns der Kunde als weiteres Risiko. Wir sind dabei stets darauf angewiesen, dass er unsere Leistung zu den vereinbarten Terminen abnimmt und seine Bonität weiter ausreichend ist um die Projekte zu finanzieren. Außerdem lastet ein Großteil unserer Kapazitäten auf den Schultern von externen Partnern. Sofern dort Kapazitätsengpässe oder Ausfälle auftreten, hätte dies zur Folge, dass eigene Terminketten in Gefahr geraten. Auch hier begegnen wir dem Risiko mit einer breiten Aufstellung im Lieferantenbereich. Darüber hinaus steht bei der Auswahl von Partnern zunächst die Qualität und Zuverlässigkeit im Vordergrund. c) Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Risiken derzeit nicht erkennbar. Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich beeinflussen könnten, bestanden zum Bilanzstichtag nicht. d) Risiken aus dem Konzernverbund Als Gesellschaft der Aloys Meier Gruppe bestehen potenzielle Risiken. So können bspw. wirtschaftliche Schwierigkeiten oder Rechtstreitigkeiten bei Schwestergesellschaften auf die übrigen Gruppenunternehmen durchschlagen und damit indirekt auch uns betreffen. Wir begegnen diesem Risiko durch zunehmenden Einfluss auf die Strategie und das Risikomanagement der (Familien-)Gruppe. 2. Chancenbericht Chancen sehen wir in der Nutzung unserer Erfahrungen und unseres Know-hows. Das Projektgeschäft verlangt schon immer hohe Flexibilität und Anpassung an veränderten Rahmenbedingungen. Deshalb sehen wir uns für die nächste Zeit auch gut gewappnet. Gesamtaussage Die letzten Jahre haben die Unternehmen vor immer neuen Herausforderungen gestellt. Langfristige Pläne und Entwicklungen lassen sich aktuell weiter schlecht vorhersagen. Wir setzten weiter auf eine hohe Flexibilität, gutes Personal und Teamwork. Aus unserer Sicht können wir gemeinsam die immer wieder neu auftretenden Problemstellungen lösen und so langfristig am Markt bestehen. Weiterhin werden wir uns darauf konzentrieren, technisch zuverlässige Anlagen herzustellen und unseren Kunden Problemlösungen anzubieten. Falls gewünscht, bieten wir unseren Kunden Dienstleistungen der Imprägnierungen in unseren Technika oder die Vermietung von Anlagen an, um deren Budgets zu entlasten. Wichtig ist die Kommunikation mit dem Kunden, um gemeinsam mit ihm Lösungen in der schweren Zeit zu finden und so die Kundenbeziehung langfristig weiter zu stabilisieren. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut aufgestellt. Bestandsgefährdende Risiken, sowie Risiken mit wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind derzeit nicht erkennbar. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Im Bereich der Forderungen besteht der Kundenstamm im Wesentlichen aus Großkonzernen und Unternehmen mit öffentlichen Trägern. Dem Ausfallrisiko begegnen wir durch Zahlungssicherungsinstrumente wie Akkreditive. Darüber hinaus werden in den überwiegenden Fällen Anzahlungen schon bei Projektstart mit unseren Kunden vereinbart. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt, sofern möglich unter Ausnutzung von Skontokonditionen. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.
Bocholt, 05.07.2023 Michaela Meier-Schrom, Geschäftsführerin Carsten Meier, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31.12.2022Meier Prozesstechnik GmbH, BocholtAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 wurde entsprechend den Vorschriften des HGB bzw. den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Angaben, die wahlweise in Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang dargestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Meier Prozesstechnik GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Gegenstände des beweglichen Sachanlagevermögens werden bei Zugang pro-rata-temporis abgeschrieben. Die Nutzungsdauern betragen bei immateriellen Vermögensgegenständen drei Jahre, bei technischen Anlagen und Maschinen 5 bis 14 Jahre und bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 18 Jahre. Computerhardware und Software wurde aufgrund des BMF-Schreiben 2021/0231247 v. 26.02.21 im Jahr der Anschaffung abgeschrieben. Selbständig nutzbare Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten nicht mehr als 800,- Euro betragen (geringwertige Wirtschaftsgüter) werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Berücksichtigung eines niedrigeren beizulegenden Wertes angesetzt. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens unter dem Wert liegt, der ihm am Abschlussstichtag beizulegen ist, wurde diesem durch außerplanmäßige Abschreibung Rechnung getragen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Fertige und unfertige Erzeugnisse wurden zu den Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken werden unter Abzug gebotener Einzelwertberichtigungen angesetzt. Für das allgemeine Ausfallrisiko, für Zinsverluste und Skontoabzüge besteht eine Pauschalwertberichtigung, die aktivisch von den Forderungen abgesetzt wird. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert in Euro aktiviert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gemäß § 250 Absatz 1 HGB Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellt, abgegrenzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages umgerechnet. Die sich aus der Währungsumrechnung ergebenden Aufwendungen wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte ist dem Anlagespiegel zu entnehmen, der als Anlage 1 beigefügt ist. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angaben und Erläuterungen zu Forderungen In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 12.105,15 enthalten. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten (Angaben ins Tsd €):
Fälligkeit der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte Sämtliche Verbindlichkeiten haben ebenso wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Rahmen von branchenüblichen Eigentumsvorbehalten abgesichert. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 46.385,74 handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von € 64.005,72 € teilen sich auf in 58.463,66 € Steuerverbindlichkeiten und 871,49 € Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: Raumsicherungsübereignung sämtlicher sich im Eigentum der Meier Prozesstechnik GmbH befindlicher beweglicher Gegenstände, die sich auf dem Gelände der Meier Prozesstechnik GmbH befinden bzw. dorthin verbracht werden, für einen Avalkreditrahmen verbundener Unternehmen. Eine Inanspruchnahme ist aufgrund der Vermögens- Finanz- und Ertragslage der verbundenen Unternehmen nicht zu erwarten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 21 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus PKW-Leasingverträgen. Seit Januar 2022 bestehen zudem finanzielle Verpflichtungen aus JobRad Leasing Verträgen in Höhe von T€ 9. Es bestehen weiterhin sonstige finanzielle Verpflichtungen für Gebäudemieten gegenüber verbundenen Unternehmen i. H. v. T€ 304 p.a. Es bestehen weitere sonstige Verpflichtungen in Form eines Betriebsmittelmietvertrags für bewegliche und immaterielle Inventargüter gegenüber verbundenen Unternehmen bis auf weiteres in Höhe von jährlich T€ 63. Es bestehen finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen aus Dienstleistungsverträgen zentraler Verwaltungstätigkeiten i.H.v. T€ 313 p.a. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Angabe zu Geschäften mit nahestehenden Unternehmen Wir haben einem nahestehenden Unternehmen ein Darlehen über 4,3 Mio. EUR gewährt. Die uns eingeräumten Sicherheiten sind nicht fremdüblich. Wir sind über die Vermögens- Finanz- und Ertragslage des Darlehensnehmers laufend informiert Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Michaela Meier-Schrom, kaufmännische Geschäftsführerin (Kauffrau) Carsten Meier, technischer Geschäftsführer (Ingenieur) Geschäftsführervergütung Von der Angabe der Geschäftsführervergütung wird nach § 286 Abs. 4 HGB abgesehen. Ergebnisverwendung Jahresüberschuss Die Geschäftsführung schlägt vor, den gesamten Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Bocholt, den 26. April 2023 gez. Michaela Meier-Schrom, Geschäftsführerin gez. Carsten Meier, Geschäftsführer
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 04.07.2023 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Meier Prozesstechnik GmbH, Bocholt Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Meier Prozesstechnik GmbH, Bocholt, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Meier Prozesstechnik GmbH, Bocholt, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Coesfeld, den 06. Juli 2023 Oliver Domning, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen