SWS Campus Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Schreiner seit 9.7.2009 | Vorstandsmitglied |
Lothar Fesl seit 9.7.2009 | Vorstandsmitglied |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ACP IT Solutions AGHauzenbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Allgemeines Die ACP IT Solutions AG hat ihren Sitz in Hauzenberg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Passau (HRB 7676). Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023/2024 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes sowie den ergänzenden Vorschriften der Satzung aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Im Jahresabschluss wurden die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vollständig beibehalten. 3. Einzelne Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Als Nutzungsdauer werden überwiegend drei Jahre zugrunde gelegt, der Kundenstamm wurde über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben. Die Einschätzung der Nutzungsdauer des Kundenstamms basierte auf der voraussichtlichen Bestandsdauer des erworbenen Standortes sowie dem erwarteten Verhalten der Wettbewerber im entsprechenden Absatzgebiet. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, regelmäßig zwischen zwei und fünf Jahren, der Gegenstände nach der linearen Methode vorgenommen. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Darüber hinaus wurden bei Waren Bewertungsabschläge für mangelnde Gängigkeit vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Für bestehende Ausfallrisiken werden angemessene Wertberichtigungen gebildet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt und wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, wurden als aktive Rechnungsabgrenzung berücksichtigt. Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Bewertung der Rückstellungen für Jubiläen erfolgt nach einem Pauschalwertverfahren. Die Rückstellung für Jubiläen wurde pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Die Bewertung zum 31. März 2024 erfolgte mit einem Rechnungszinsfuß von 1,80 % p.a. Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Die Verbindlichkeiten in fremder Währung sind zum Bilanzstichtag mit den amtlichen Devisenkassamittelkursen umgerechnet. Einnahmen, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, wurden als passive Rechnungsabgrenzung berücksichtigt. II. Bilanzerläuterungen 1. Anlagevermögen Eine von den gesamten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen in Höhe von TEUR 10.539 (i. Vj. TEUR 7.714) eine Restlaufzeit von unter einem Jahr, in Höhe von TEUR 42 (i. Vj. TEUR 42) eine Restlaufzeit von über einem Jahr auf. Es bestehen Cash-Pooling Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 7.206 (i Vj. TEUR 3.264), vermindert um die Gewinnabführung 2023/2024 in Höhe von TEUR 3.898 (i. Vj. TEUR 1.900). Die Forderungen gegen Gesellschafter sind mitzugehörig zu den Forderungen gegen verbundene Unternehmen. 3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet vorausbezahlte Aufwendungen des folgenden Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 743 (i. Vj. TEUR 884). 4. Eigenkapital Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 50.000,00 und ist eingeteilt in 50.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien. Die gesetzliche Verpflichtung (§ 150 Abs. 2 AktG) zur Bildung von Gewinnrücklagen in Höhe von 10 % des Grundkapitals ist erfüllt. Der Bilanzgewinn zum 31. März 2023 in Höhe von EUR 1.607.970,09 wurde gemäß Beschluss vom 8. November 2023 auf neue Rechnung vorgetragen. 5. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Prämien und Provisionen für Mitarbeiter in Höhe von TEUR 1.945 (i. Vj. TEUR 1.061), Ansprüche aus nicht genommenen Urlaubstagen in Höhe von TEUR 310 (i. Vj. TEUR 325), Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen TEUR 302 (i. Vj. TEUR 206), Rückstellungen für Vorstands- und Managementprämien TEUR 241 (i. Vj. TEUR 170), Rückstellungen für Jahresabschlusserstellung und -prüfung TEUR 48 (i. Vj. TEUR 34) sowie für sonstige Verpflichtungen in Höhe von TEUR 170 (i. Vj. TEUR 132) 6. Verbindlichkeiten
7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
8. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag nicht. III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Sonstige betriebliche Erträge Die periodenfremden Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens betragen TEUR 3 (i. Vj. TEUR 5). Die Erträge aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 81 (i. Vj. TEUR 168). 2. Abschreibungen Der Posten enthält ausschließlich planmäßige Abschreibungen. 3. Sonstige betrieblichen Aufwendungen Die periodenfremden Aufwendungen aus dem Buchverlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens betragen TEUR 4 (i. Vj. TEUR 5). Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 215 (i. Vj. TEUR 251). 4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den Zinserträgen sind Zinsen aus Cash-Pool von der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 92 (i. Vj. TEUR 21) enthalten. 5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsaufwendungen enthalten keine Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen oder an Gesellschafter. IV. Sonstige Angaben 1. Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)
2. Vorstand Dem Vorstand gehörten im laufenden Geschäftsjahr folgende Personen an:
Hinsichtlich weiterer Angaben wird von der Schutzklausel § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 3. Aufsichtsrat Dem Aufsichtsrat gehörten im laufenden Geschäftsjahr folgende Personen an:
Der Aufsichtsrat erhielt im Geschäftsjahr 2023/2024 keine Vergütung. 4. Beziehungen zu nahestehenden Personen und Unternehmen Es bestanden im Geschäftsjahr 2023/2024 Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen, die zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind. Am 17. März 2017 wurde mit der ACP Holding Deutschland GmbH ein Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Die Gesellschaft hat sich darin verpflichtet ihren ganzen Gewinn an die ACP Holding Deutschland GmbH abzuführen. Diese hat sich umgekehrt zur Verlustübernahme verpflichtet. Die Eintragung des Gewinnabführungsvertrages in das Handelsregister erfolgte am 27. März 2017. 5. Konzernzugehörigkeit Die ACP IT Solutions AG, Hauzenberg, wird in den Konzernabschluss der ACP Group AG, Wagenseilgasse 3, A-1120 Wien/Österreich, einbezogen. Der Konzernabschluss wird am Sitz des Mutterunternehmens veröffentlicht. 6. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023/2024 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. 7. Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss des laufenden Geschäftsjahres 2023/2024 beläuft sich auf EUR 3.898.381,39. Der Jahresüberschuss wurde gemäß Gewinnabführungsvertrag an die ACP Holding Deutschland GmbH, München, abgeführt.
Hauzenberg, den 30. Juni 2024 ACP IT Solutions AG Der Vorstand Christian Schreiner Lothar Fesl Entwicklung des Anlagevermögens
Protokollüber die Sitzung des Aufsichtsrats der ACP IT Solutions AG mit Sitz in HauzenbergAG Passau HRB 7676
Teilnehmer (I) Aufsichtsrat
(II) Vorstand
Herr Schiller eröffnet als Vorsitzender des Aufsichtsrats die Aufsichtsratssitzung und stellt fest, dass alle Aufsichtsratsmitglieder anwesend sind. Alle Aufsichtsratsmitglieder verzichten auf die Einhaltung der gesetzlichen und satzungsmäßigen Form- und Fristvorschriften für die Einberufung und Durchführung einer Aufsichtsratssitzung und erkennen die Beschlussfähigkeit des Aufsichtsrats an. Abgestimmt werden soll per Zuruf. Alle Aufsichtsratsmitglieder stimmen dem Vorgehen zu. Zum Protokollführer wird Herr Schiller bestimmt. Tagesordnung
Die Tagesordnung wurde wie folgt behandelt: TOP 1: Beschlussfassung über die Billigung des Jahresabschlusses zum 31.03.2024 und einhergehende Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.03.2024 gem. § 172 AktG Der vom Vorstand aufgestellte und von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG (Regensburg) mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss - bestehend aus der Bilanz zum 31.03.2024, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.04.2023 - 31.03.2024 und dem Anhang - sowie der Lagebericht des Vorstands, ebenfalls von KPMG geprüft und mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk versehen, wurden ordnungsgemäß vorgelegt. Der Aufsichtsrat hat die erhaltenen Unterlagen geprüft und diskutiert diese in der Sitzung. Das Vorstandsmitglied Herr Fesl erläutert die Dokumentation und berichtet über das Geschäftsjahr 01.04.2023 bis 31.03.2024. Es wird auf die Anlagen verwiesen. Hinsichtlich der Ergebnisverwendung verweist der Vorstand auf den mit der ACP Holding Deutschland GmbH bestehenden Ergebnisabführungsvertrag. Einstimmig, ohne Gegenstimmen und ohne Enthaltungen, wird sodann beschlossen: "Der Aufsichtsrat der ACP IT Solutions AG billigt den Jahresabschluss zum 31.03.2024 mit einer Bilanzsumme von 14.509.451,82 EUR, einem Gewinnvortrag und Bilanzgewinn in Höhe von 1.607.970,09 EUR sowie einem Jahresüberschuss in Höhe von 3.898.381,39 EUR; der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Auf Grundlage des mit der ACP Holding Deutschland GmbH bestehenden Ergebnisabführungsvertrages ist der Jahresüberschuss in voller Höhe, d.h. in Höhe von 3.898.381,39 EUR an die ACP Holding Deutschland GmbH abzuführen." TOP 2: Wünsche und Anträge Es folgen keine Wortmeldungen. Weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst. Der Vorsitzende schließt die Sitzung. Der Termin für die nächste Aufsichtsratssitzung wird im Nachgang zu dieser Sitzung abgestimmt.
Kolbermoor, 10.02.2025 Günther Schiller, Protokollführer, Aufsichtsratsvorsitzender Bilanz zum 31. März 2024AKTIVA
PASSIVA
FeststellungenDer Jahresabschluss zum 31. März 2024 ist durch Beschluss des Aufsichtsrats am 10. Februar 2025 festgestellt worden. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis 31. März 2024
LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023/24der ACP IT SOLUTIONS AGHAUZENERGInhaltsverzeichnis A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1. Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit 2. Geschäftsverlauf B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 1. Ertragslage 2. Finanzlage 3. Vermögenslage C. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage D. Risikobericht E. Chancen F. Prognosebericht A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1. Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die Geschäftstätigkeit der ACP IT Solutions AG, Hauzenberg, umfasst den Handel und Vertrieb von Hardware und Software jeder Art, deren Einrichtung, Erweiterung und Behebung von Fehlern sowie Entwicklung, Installation und Konfiguration von System- und Anwendungssoftware, die Projektbetreuung IT-bezogener Problemlösung und die damit in Zusammenhang stehenden Dienstleistungen, insbesondere Beratungsleistungen und Managed Service Leistungen. Das Wirtschaftsjahr beginnt am 1. April eines Jahres und endet am 31. März des Folgejahres. Standorte sind die Zentrale in Hauzenberg, die Niederlassung in Regensburg und die Niederlassung in Nürnberg. Die Strategie der ACP IT Solutions AG, Hauzenberg, ist der Ausbau von Marktanteilen. 2. Geschäftsverlauf Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der branchenbezogenen Rahmenbedingungen Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland hat sich verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im April auf 89,4 Punkte gestiegen, nach 87,9 Punkten im März. Dies ist der dritte Anstieg in Folge. Die Unternehmen waren zufriedener mit den laufenden Geschäften. Auch die Erwartungen hellten sich auf. Die Konjunktur stabilisiert sich, vor allem durch die Dienstleister. Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index gestiegen. Dies war auf deutlich weniger pessimistische Erwartungen zurückzuführen. Die aktuelle Lage beurteilten die Firmen hingegen schlechter. Der Auftragsbestand ging weiter zurück. Produktionssteigerungen sind nicht in Sicht. Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima merklich aufgehellt. Insbesondere die aktuelle Lage hat sich verbessert. Die Erwartungen blieben nahezu unverändert. Die Unternehmen bleiben skeptisch für die kommenden Monate. Auch im Handel ist der Index gestiegen. Die Geschäftserwartungen verbesserten sich deutlich, bleiben allerdings insgesamt pessimistisch. Mit den laufenden Geschäften zeigten sich die Händler etwas weniger zufrieden. Dies ist vor allem auf die Großhändler zurückzuführen, während sich die Lage im Einzelhandel spürbar verbessert hat. Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima das dritte Mal in Folge verbessert. Das lag an merklich weniger pessimistischen Erwartungen. Die aktuelle Lage wurde etwas schlechter beurteilt. Viele Firmen klagen über Auftragsmangel. So die Ausführungen durch Herrn Clemens Fuest (Präsident des ifo Instituts). 1
1 ifo Institut, ifo Geschäftsklimaindex
gestiegen (April 2024)
Der Mangel an IT-Fachkräften droht sich weiter dramatisch zu verschärfen. In Deutschland werden im Jahr 2040 rund 663.000 IT-Fachleute fehlen, wenn die Politik nicht massiv gegensteuert. Das zeigt eine Studie des Digitalverbands Bitkom (April 2024) 2 , die heute vorgestellt wurde. Im vergangenen Jahr gab es 149.000 unbesetzte IT-Stellen in deutschen Unternehmen, fünf Jahre zuvor waren es erst 82.000. Hinzu kommen tausende offene Stellen mit IT-Schwerpunkt in Verwaltungen, Schulen oder Wissenschaftseinrichtungen. "Der sich seit Jahren verschärfende Mangel an IT-Fachkräften betrifft das ganze Land und bremst die dringend notwendige Digitalisierung. Eine immer größer werdende Fachkräftelücke in der IT bedeutet einen Verlust von Wettbewerbsfähigkeit, Wertschöpfung, Wachstum und Wohlstand. Ohne IT-Spezialistinnen und - Spezialisten verspielt Deutschland seine digitale Zukunft", sagt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst. "Die gute Nachricht ist: Wenn wir jetzt konsequent handeln, muss diese Projektion nicht Realität werden. Notwendig ist, dass in allen Bereichen gleichzeitig die richtigen Maßnahmen eingeleitet werden." Die Digitalbranche zeigt sich zum Ende des ersten Quartals wieder optimistischer. Die aktuelle Geschäftslage der IT- und Telekommunikationsunternehmen liegt mit 15,5 Punkten, 1,2 Zähler über dem Februar-Wert. Das ist der erste Anstieg im Monatsvergleich seit Juli 2023. (April 2024) 3 Die Geschäftserwartungen für den weiteren Jahresverlauf haben sich im Vergleich zum Februar noch deutlicher verbessert, von -10,2 auf -2,2 Punkte. Das zeigt der aktuelle Bitkom-ifo- Digitalindex. Der Index bildet die aktuelle Geschäftslage und die Geschäftserwartungen für die kommenden drei Monate ab und berechnet daraus das Geschäftsklima. Die Systematik entspricht jener des ifo-Index für die Gesamtwirtschaft. Der Bitkom-ifo-Digitalindex steigt im März um 4,8 Punkte auf nun 6,4 Punkte. "Trotz der weiterhin angespannten Weltlage und der gesamtwirtschaftlichen Eintrübung entwickelt sich die Bitkom-Branche stabil. Die Unternehmen der Digitalbranche können sich in einem herausfordernden Umfeld behaupten und erweisen sich als konjunkturelle Stütze der deutschen Wirtschaft", sagt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst. Im Vergleich mit der Gesamtwirtschaft ist die Digitalbranche deutlich zuversichtlicher. So weist das ifo-Institut für die Gesamtwirtschaft eine Geschäftslage von nur 0,6 Punkten aus, die Geschäftserwartungen rangieren mit -16,4 Punkten deutlich im Minus. Auch der ifo-Index für das Geschäftsklima liegt mit -8,1 Punkten weiter im negativen Bereich und deutlich unter dem Vergleichswert der Digitalbranche. Kl gilt den Deutschen als entscheidend für die Zukunft Künstliche Intelligenz wird die Wirtschaft in Zukunft prägen, und die meisten Menschen sehen in diesem wichtigen Bereich für Deutschland Nachholbedarf. Rund zwei Drittel (65 Prozent) 4 der Deutschen halten KI für die wichtigste Zukunftstechnologie, nur 29 Prozent halten das Thema für massiv überschätzt und einen Hype. Drei Viertel (77 Prozent) gehen sogar davon aus, dass KI entscheidend dafür sein wird, ob deutsche Unternehmen künftig weltweit erfolgreich sind. 56 Prozent erwarten, dass KI die Welt so grundlegend verändern wird wie etwa die Erfindung des Verbrennungsmotors oder die Elektrifizierung. Zugleich sehen derzeit nur 2 Prozent Deutschland als weltweit führende Nation beim Thema Künstliche Intelligenz.
2 Bitkom e.V., Mangel an IT-Fachkräften
droht sich dramatisch zu verschärfen (11. April 2024)
Einschätzung der Unternehmensleitung Die bedeutsamsten Steuerungskennzahlen der ACP IT Solutions AG sind Umsatz und EBIT. Die ACP IT Solutions AG hat im vergangenen Geschäftsjahr das erfolgreichste Geschäftsjahr der Firmengeschichte erzielt und die positive Entwicklung der letzten Jahre fortgesetzt und die gesteckten Ziele weit übertroffen. Rückwirkend betrachtet wurden die im Lagebericht 2022/23 für das Geschäftsjahr 2023/24 gesteckten Ziele in allen Bereichen übererfüllt. Der Umsatz lag mit TEUR 68.222 ca. 11,7 % über dem Plan von TEUR 61.064. Der EBIT mit TEUR 3.829 lag mit 112,7 % über dem Plan von TEUR 1.800. Somit konnte die positive Entwicklung der letzten Geschäftsjahre auch in 2023/24 übertroffen werden. Sowohl im Gesamtumsatz mit einem Wachstum von 16,9 %, als auch in den Bereichen Dienstleistung/Managed Service konnten wir ein Wachstum von 11,9 % und im Bereich Hard- und Software ein Wachstum von 19,3 % gegenüber Vorjahr verzeichnen. Die ersten 6 Monaten des Berichtsjahres konnten wir einen Großteil der aufgelaufenen Aufträge, auf Grund der unterbrochenen Lieferketten (Supply Chain) im Jahr davor, abwickeln. Neben einer sehr guten und konstanten Auftragsentwicklung mit einigen sehr wichtigen und strategischen Neuaufträgen, war dies auch ein Grund dafür, diese Umsatzsteigerungen zu erreichen. Trotz erhöhter Investitionen in Fachkräfte, deren Ausbildung und den damit verbundenen höheren Personalkosten, konnten wir unser gestecktes EBIT-Ziel deutlich übertreffen. Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung konnte gegenüber dem Vorjahr um 105,2 % gesteigert werden. Zu erwähnen ist die stabile und kontinuierliche Entwicklung der letzten Jahre. B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der ACP IT Solutions AG, Hauzenberg, hat sich im Geschäftsjahr 2023/24 stabil entwickelt. 1. Ertragslage Aufgrund der stabilen Auftragslage und der Akquisition neuer Kunden konnte die Gesellschaft die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023/24 um TEUR 9.849 bzw. 16,9 % auf TEUR 68.222 steigern. Wesentlichen Anteil am Umsatz hatten die Geschäftsbereiche "Network", "Software", und "Dienstleistungen/Managed Services". Dabei lagen die Umsätze im Bereich "Network" 18 % über Plan, der Bereich "Software" mit 31,4 % über Plan, der Bereich "Dienstleistungen" lag mit 1,7 % hinter Plan und der Bereich "Managed Services" lag mit 18,5 % über Plan. Der Bereich "Server" lag mit 7,1 % hinter Plan. Umsatztreiber waren insbesondere die Geschäftsbereiche "Network" mit einem Umsatzbeitrag von TEUR 14.744 bzw. 21,6 %, der Bereich "Software" mit einem Umsatzbeitrag von TEUR 21.743 bzw. 31,9 %, sowie "Dienstleistungen/Managed Service" mit einem Umsatzbeitrag von TEUR 23.416 bzw. 34,3 %. Im Vergleich dazu erhöhte sich der Materialaufwand von TEUR 38.335 im Geschäftsjahr 2022/23 auf TEUR 44.799 im Geschäftsjahr 2023/24. Bei einem Anstieg der Umsatzerlöse um 16,9 % erhöhten sich die Materialaufwendungen um 16,9 %. Die Entwicklung steht mit einem hohen Anteil an Dienstleistungs- und Managed Service Erlösen in Einklang. Trotz hohem Wettbewerbsdrucks in der Branche hat sich im Berichtsjahr eine durchschnittliche Hardware-Marge von 21,4 % (i. Vj. 17,7 %) ergeben. Die Materialaufwandsquote liegt bei 65,0 % (i. Vj. 65,7 %). Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter, inkl. Vorstände, verringerte sich von 200 im Geschäftsjahr 2022/23 auf 198 Mitarbeiter im Berichtszeitraum. Die Personalaufwendungen erhöhten sich um TEUR 1.677 bzw. 11,6 %. Wesentliche Ursachen sind der erhöhten und gestiegen Lohnkosten und der erhöhte Ausbildungsaufwand. Die Personalaufwandsquote ist mit 23,6 % im Berichtsjahr gesunken (i. Vj. 24,8 %). Die Steigerung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 3.904 im Geschäftsjahr 2022/23 auf TEUR 4.194 im Geschäftsjahr 2023/24 resultiert hauptsächlich aus den höheren Kosten für Mitarbeiterweiterbildung, Instandhaltung und Wartung EDV, Reisekosten, Personalkostenverrechnung, Werbekosten und Berufskleidung durch die Umfirmierung im Geschäftsjahr 2023/24, Rechts- und Beratungskosten und Veranstaltungen. Somit ergibt sich ein EBIT für das Geschäftsjahr 2023/24 von TEUR 3.829 im Vergleich zu TEUR 1.904 im Geschäftsjahr 2022/23. Das Ergebnis nach Steuern konnte im Geschäftsjahr 2023/24 mit TEUR 3.920, respektive TEUR 1.925 gegenüber dem Vorjahr, deutlich gesteigert werden. Aufgrund des am 17. März 2017 zwischen der ACP Holding Deutschland GmbH, München, und der ACP IT Solutions AG, Hauzenberg, geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages wird der Jahresergebnis der Gesellschaft an die ACP Holding Deutschland GmbH, München, abgeführt. Die Eintragung dieses Unternehmensvertrages ins Handelsregister erfolgte am 27. März 2017. 2. Finanzlage Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Als wichtiges Instrument dient dazu die Planung der liquiden Mittel basierend auf den zu erwartenden Zahlungseingängen und den zu erfüllenden Zahlungsverpflichtungen. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. Im Geschäftsjahr 2014/15 trat die Gesellschaft dem konzernweiten Cash-Pooling bei. Daneben ist es uns weiter gelungen, ohne Nutzung des Kontokorrentrahmens auszukommen. Eine nach der indirekten Methode ermittelte Cashflow-Rechnung, d. h. ausgehend vom Jahresüberschuss mit Korrektur um die einzelnen nicht zahlungswirksamen Geschäftsvorfälle, zeigt die Veränderung des Bestandes an liquiden Mitteln nachfolgenden Finanzierungsbereichen:
Zusammensetzung des Finanzmittelbestands
3. Vermögenslage Die Bilanzsumme der ACP IT Solutions AG, Hauzenberg, belief sich zum Bilanzstichtag 31. März 2024 auf TEUR 14.509 (i. Vj. TEUR 11.615). Im Geschäftsjahr verbuchten wir Zugänge im Anlagevermögen in Höhe von TEUR 590. Die wesentlichen Zugänge betreffen Ausstattung der Konferenzräume, Videotechnik, Beamer und E- Ladesäulen in Höhe von 219 TEUR. Neuausstattung Büroausstattung und der LAN und Security Infrastruktur in den Niederlassungen Regensburg und Nürnberg nach der neuen Firmen Security Policy in Höhe von 92 TEUR. Zusätzlich dazu 2023 bezogene neue Hardware für das RZ in München in Höhe von 75 TEUR. Der Rest ist auf die Erneuerung von weiterer Betriebs- und Geschäftsausstattung zurückzuführen. Die Abschreibung für das laufende Geschäftsjahr betrug TEUR 517 (i. Vj. TEUR 399). Das Anlagevermögen hat mit TEUR 1.360 (i. Vj. TEUR 1.291) zum 31. März 2024 einen Anteil von 9,4 % (i. Vj. 11,1 %) an der Bilanzsumme. Im Umlaufvermögen haben die Vorräte einen Anteil von 13,8 % (i. Vj. 15,7 %). Die Vorräte sind von TEUR 1.486 im Vorjahr auf TEUR 1.710 im Geschäftsjahr 2023/24 gestiegen. Grund dafür waren TEUR 727 (i. Vj. TEUR 0) an unfertigen Leistungen, die noch nicht abrechenbar waren und TEUR 984 (i. Vj. TEUR 1.486) an fertigen Erzeugnissen und Waren, wenngleich sich der Warenbestand gegenüber Vorjahr um TEUR 266 verringert hat. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Bilanzstichtag 31. März 2023, auf Grund höherer Umsätze, von TEUR 6.332 auf TEUR 7.231 per 31. März 2024 erhöht (+14,2 %). Die sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich von TEUR 60 auf TEUR 43. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Poolingforderungen in Höhe von TEUR 7.206 (i. Vj. TEUR 3.264) die mit den Verbindlichkeiten aus dem Ergebnisabführungsvertrag in Höhe von TEUR 3.898 (i. Vj. TEUR 1.900) saldiert sind. Ansonsten handelt es sich im Wesentlichen um Kautionen von TEUR 42 (i. Vj. TEUR 42). Die rechnerische Eigenkapitalquote der ACP IT Solutions AG, Hauzenberg, hat sich auf 11,5 % (i. Vj. 14,3 %) verringert. Wesentliche Posten der sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für Prämien und Provisionen (TEUR 2.186; i. Vj. TEUR 1.231). Gründe dafür sind, erhöhte Provisionsabrechnung durch erhöhte Erträge für die Accountmanager für den Zeitraum Januar - März von TEUR 558 (i. Vj. TEUR 438). Außerdem erhöhten sich die Mitarbeiterprämien auf TEUR 1.374 (i. Vj. TEUR 593). Die Rückstellungen für nicht in Anspruch genommenen Urlaub haben sich verringert (TEUR 310; i. Vj. TEUR 325). Daneben besteht eine Jubiläumsrückstellung in Höhe von TEUR 302 (i. Vj. TEUR 206). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um TEUR 1.401 bzw. 24,8 % auf TEUR 7.049 erhöht. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 130 auf TEUR 1.197 erhöht. Zum Stichtag beinhalten diese im Wesentlichen Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 579 (i. Vj. TEUR 510), Lohn- und Kirchensteuer mit TEUR 286 (i. Vj. TEUR 151), ein Darlehen TEUR 165 (i. Vj. TEUR 0) und kreditorische Debitoren in Höhe von TEUR 64 (i. Vj. TEUR 5). Die passive Rechnungsabgrenzung für Wartungsverträge haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 395 erhöht. C. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Insgesamt stellte sich das Geschäftsjahr 2023/24 in einer sehr stabilen Entwicklung dar. Sowohl im Bereich Hard- und Software und im Bereich Dienstleistungen und Managed Services konnten wir ein Wachstum verzeichnen. In fast allen Bereichen lagen wir über Plan. Eine sehr gute und konstante Auftragsentwicklung über das ganze Jahr hinweg mit einigen strategisch wichtigen Neuaufträgen, hatte im Berichtsjahr großen Einfluss auf den Geschäftsverlauf hinsichtlich des Umsatzes und des Ergebnisses. Zusätzlich positiv zum Berichtsjahr beigetragen hat, dass wir in den in den ersten 6 Monaten den Großteit der offenen Aufträge, auf Grund der unterbrochenen Lieferketten (Supply Chain) Problematik aus dem Vorjahr, abwickeln konnten. D. Risikobericht Das Risiko- bzw. Controllingmanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft wird durch das interne Controlling (Risikocontrolling und -reporting) abgedeckt. Zum internen Überwachungssystem gehören:
Die wesentlichen Risiken, denen sich die Gesellschaft ausgesetzt sieht, lassen sich wie folgt skizzieren: Preisänderungs-, Ausfall und Liquiditätsrisiken Preisänderungs- und Margenrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Auch im Hinblick auf die bestehende Wettbewerbssituation sind die Möglichkeiten Preiserhöhungen durchzusetzen, eher begrenzt. Dieser Wettbewerbssituation wird durch intensive Partnerschaft mit Hersteller und Kunden entgegengewirkt. Somit schätzen wir das Preisänderungs- und Margenrisiko als gering ein. Dienstleistungen aus den Rechenzentren des Unternehmens werden zum überwiegenden Teil nicht auf kundendedizierten Systemen erbracht, sodass keine wesentlichen kundenindividuellen Investitionen bei Ausfall einzelner Kunden nicht wiederverwertbar sind. Im Falle von dedizierten Systemen, insbesondere vor Ort, werden diese im Wesentlichen vom Kunden direkt erworben oder geleast. Aufgrund der relativ breiten Verteilung unseres Hauptgeschäfts ist für die ACP IT Solutions AG auch das Forderungsausfallrisiko im gleichen Maße gestreut und nicht von wenigen Schlüsselkunden abhängig. Vor dem Hintergrund weiterhin vorhandener konjunktureller Schwierigkeiten können in der Zukunft auch Ausfälle von offenen Forderungen nicht ausgeschlossen werden. Dem begegnet die Gesellschaft durch Absicherung von Forderungen über eine Warenkreditversicherung, um somit das Ausfallrisiko zu minimieren. Ausfällen von Lieferanten durch Insolvenz oder strategische Änderungen im Rahmen von Akquisitionen wird mit einer Zwei-Lieferanten-Strategie für alle wesentlichen Produkte begegnet. Durch eine gute Liquidität der ACP IT Solutions AG und der Möglichkeit der Darlehensaufnahme von der ACP Holding Deutschland GmbH, München, in der notwendigen Höhe, wird dem Liquiditätsrisiko ausreichend Rechnung getragen. Für das Unternehmen ist daher ein Zugang zu liquiden Mitteln im Bedarfsfall jederzeit gewährleistet. Durch die Kapitalstärke der ACP Gruppe befürchtet die Geschäftsleitung hier keine substanziellen Finanzierungsrisiken und schätzt das Liquiditätsrisiko als gering ein. Fremdwährungsrisiken bestehen aufgrund der regionalen Geschäftsausrichtung nicht oder nur in einem sehr geringen Umfang. Weitere wesentlichen Risiken Umfeld, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Abgabenerhöhungen, Margendruck und Preissteigerungen können zu einer Reduzierung der Nachfrage führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken. Durch das Ausnutzen neuer innovativer Geschäftsideen, wie z. B. die Übernahme von IT-Outsourcing durch Managed Service Lösungen bei mittelständischen Unternehmen sowie den Angeboten aus dem ACP-Rechenzentrum, wird diesem Risiko entgegengewirkt und gering eingeschätzt. Personalrisiken Die ACP IT Solutions AG, Hauzenberg, ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals. Die Nähe zu regionalen Fachhochschulen und Universitäten bieten eine zusätzliche Möglichkeit Fachpersonal frühzeitig zu rekrutieren. Bei akuten Personalmangel steht uns ebenfalls die komplette ACP Gruppe zur Verfügung, um Ressourcen zu teilen. Aktuell schätzen wir das Personalrisiko als gering ein. Sonstige Risiken Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, welche sogar den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht zu sehen. E. Chancen Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in
Durch die Folgen der Corona-Pandemie werden sich zudem weiterhin viele Unternehmen besser auf Situationen vorbereiten, welche durch derartige Krisen ausgelöst werden können. Vor allem in den Bereichen Digitalisierung, KI, Security, Kommunikation-/Videokonferenzlösungen und Datenmanagement gibt es bereits jetzt schon einen erhöhten Bedarf. Auch stellt das ortsunabhängige Arbeiten höhere Anforderungen an die Informationssicherheit von Unternehmensnetzwerken, welche entsprechende Investitionen befördert. Als Dienstleister mit entsprechender Qualifikation und Zertifizierung bestehen hier weitere Marktchancen. F. Prognosebericht Der Markt für Informationstechnologie wird voraussichtlich auch im Geschäftsjahr 2024/25 weiterhin wachsen. Bei einem verhaltenen Markt für IT-Hardware erwarten wir einen weiterhin steigenden Bedarf an Softwarelösungen, Digitalisierungslösungen, Lösung auf Basis KI, IT- Dienstleistungen und Cloud-/Managed Services. Das ortsunabhängige Arbeiten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und vermehrt die Unterstützung durch intelligente Digitalisierungs- und KI-Lösungen sind für Unternehmen weiterhin ein Kernthema. Wir planen für das Geschäftsjahr 2024/25 mit Umsatzerlösen von ca. TEUR 65.107. Beim budgetierten EBIT für das Geschäftsjahr 2024/25 wird mit TEUR 2.501 (3,8 % des Umsatzes) gerechnet. Für das Geschäftsjahr 2025/2026 rechnen wir mit einer ähnlichen Entwicklung. Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. Auch in den nachfolgenden Geschäftsjahren wird mit stabilen Geschäften auf Basis der Prognose für das Geschäftsjahr 2023/24 gerechnet.
Hauzenberg, den 30. Juni 2024 ACP IT Solutions AG Der Vorstand Christian Schreiner Lothar Fesl Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ACP IT Solutions AG, Hauzenberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ACP IT Solutions AG, Hauzenberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ACP IT Solutions AG für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Regensburg, den 25. September 2024 KPMG
Bayerische Treuhandgesellschaft
Isabel Zimmermann, Wirtschaftsprüferin Lisa Stümpfl, Wirtschaftsprüferin |
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