Synocura Healthcare GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von pharmazeutischen Erzeugnissen, medizinischen Artikeln, Krankenhaus-, Dental- und Altenpflegebedarf
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hellen de Kloet seit 26.4.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Alkaloida Chemical Company ZRT | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sun Pharmaceuticals Germany GmbHLeverkusenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Bilanz zum 31. März 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis 31. März 2024
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024I. Allgemeine Angaben Die Sun Pharmaceuticals Germany GmbH hat ihren Sitz in Leverkusen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Köln (Reg. Nr. HRB 85786). Der Jahresabschluss zum 31. März 2024 wurde unter Beachtung der für mittelgroße Kapitalgesellschaften i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) in Verbindung mit den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt. Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagenspiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Bei der Aufstellung des Anhangs hat die Gesellschaft von den Erleichterungen des § 288 HGB Gebrauch gemacht. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen oder zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die linearen Abschreibungen wurden nach der betriebsgewöhnlichen (steuerlichen) Nutzungsdauer berechnet. Bei Zugängen wird zeitanteilig abgeschrieben. Die Vorräte sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert bewertet. Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, der sonstigen Vermögensgegenstände sowie der flüssigen Mittel erfolgt zum Nennwert. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist. 2. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (T€ 49) sind zugleich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten die folgenden Posten:
Die ausstehenden Rechnungen beinhalten insbesondere noch ausstehende Abrechnungen aus Rabattverträgen mit diversen Krankenkassen (T€ 16.874). Die Höhe der insoweit gebildeten Rückstellung wird im Wesentlichen auf Basis der an den pharmazeutischen Großhandel verkauften Mengen der in die Rabattverträge einbezogenen Produkte geschätzt. 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 1.403) beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1.151. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse (§ 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG) umfassen ausschließlich Erlöse aus dem Verkauf von Produkten. Die sonstigen betrieblichen Erträge (T€ 809) beinhalten als wesentliche Posten Erträge aus der Umlage von Kosten an Konzerngesellschaften (T€ 553) und Kursgewinne (T€ 152) sowie Erstattungen von Versicherungen (T€ 52). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
V. Sonstige Angaben 1. Abschlussprüferhonorar Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar entfällt auf Abschlussprüfungsleistungen sowie Prüfungen von Quartalsabschlüssen und beläuft sich auf T€ 31. 2. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 6 Angestellte. 3. Geschäftsführung Als Geschäftsführerin war im Geschäftsjahr bestellt: Hellen de Kloet, Apothekerin, Bennebroek, Niederlande Die Gesellschaft macht von der Erleichterung nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Mitglieder des Beirates waren:
4. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023/2024 sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten, die den vorliegenden Jahresabschluss beeinflussen. Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine sowie die Auseinandersetzungen im Nahen Osten haben derzeit keine direkten Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft. Allerdings können zukünftig aufgrund der weltweiten Verflechtungen der Lieferketten im Konzern negative Effekte nicht ausgeschlossen werden. 5. Ergebnisverwendung Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 850 auf neue Rechnung vorzutragen. 6. Angaben zur Konzernzugehörigkeit Sun Pharmaceuticals Germany GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Alkaloida Chemical Company ZRT, Tiszavasväri/Ungarn, und gehört zum Konzern der Sun Pharmaceutical Industrie Ltd., Mumbai, Indien, die einen Konzernabschluss aufstellt. Der Konzernabschluss der Sun Pharmaceutical Industries Limited kann unter https://sunpharma.com/investors-annual-reports-presentations eingesehen werden.
Leverkusen, den 7. Mai 2024 Sun Pharmaceuticals Germany GmbH Leverkusen Hellen de Kloet Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 1. April 2023 bis 31. März 2024
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. APRIL 2023 BIS ZUM 31. MÄRZ 2024Grundlagen des Unternehmens Die Sun Pharmaceuticals Germany GmbH vertreibt im Wesentlichen generische Arzneimittel-Produkte der indischen Sun Pharmaceutical Industries Limited mit Sitz in Mumbai. Die Sun Pharmaceutical Industries Limited ist das größte Pharmaunternehmen in Indien und zählt zu den Top 5 der größten Produzenten von Generika weltweit. Die Gesellschaft bewegt sich mit ihrem Produktportfolio im Bereich des deutschen Gesundheitsmarktes mit Schwerpunkt Generika im Pharmamarkt. Hauptabnehmer sind Großhändler, Krankenhaus- und öffentliche Apotheken. Des Weiteren nehmen Vertriebswege über das Business-to-business Geschäft und zusätzlich über Distributoren in den skandinavischen Ländern einen bedeutsamen Stellenwert für die Sun Pharmaceuticals Germany GmbH ein. Wirtschaftsbericht Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf Der Generikamarkt in Deutschland Im betrachteten Zeitraum vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 beläuft sich der Gesamtumsatz des rezeptpflichtigen Generikamarktes auf über 7,43 Mrd. € (Quelle: Insight Health, NPI MAT 03.2024). Dies bedeutet ein Umsatzplus von ca. 3 % im Vergleich zum vorangegangenen Zeitraum. Beim Absatzvolumen ist ein Plus von ca. 0,3 % zu verzeichnen (Quelle: Insight Health, NPI MAT 03.2024). Rabattverträge sind weiterhin im deutschen Pharmamarkt im generikafähigen Segment (Generika, Altoriginale mit abgelaufenem Patent) als feste Größe etabliert. Der Anteil rabattvertragsgeregelter generischer Präparate an den ärztlichen Verschreibungen lag im Zeitraum 04/2023-03/2024 bei ca. 75 % (Quelle: Insight Health NVI-KT, MAT 03.2024). Der Preiswettbewerb bleibt intensiv. Darüber hinaus wird sich die zusätzliche Senkung des Festbetrags einzelner, teilweise bedeutender Produkte und die weiter bestehende Möglichkeit zur Zuzahlungsbefreiung auch weiterhin auf die Profitabilität auswirken. Die Top 25 Generikahersteller in Deutschland im Bereich der verschreibungspflichtigen Arzneimittel und die Sun Pharmaceuticals Germany GmbH stellen sich für den Betrachtungszeitraum 04/2023-03/2024 wie folgt dar:
* ) ApU = Abgabepreis pharmazeutischer
Unternehmer Quelle: InsightHealth NPI MAT 03.2024
Der deutsche verschreibungspflichtige Generikamarkt wurde dabei wie in den vergangenen Jahren im Wesentlichen von den Top 3 Firmengruppen bestimmt - Sandoz (1A/Hexal), Stada (Stadapharm/Aliud) und Teva (Teva/Ratiopharm/ABZ) - welche gemeinsam einen Marktanteil von ca. 30 % des Umsatzes auf sich vereinigten (Quelle: Insight Health, NPI MAT 03.2024). Diese Konzerne verstehen es in besonderem Maße, anhand ihres breiten und tiefen Portfolios und mit einer strategischen Angebotspolitik einen Großteil der Rabattvertragsausschreibungen der Krankenkassen für sich zu entscheiden. Mit einem Bruttoumsatzerlös (hier zu verstehen als Umsatzerlöse zu Herstellerabgabepreisen vor Abzug von Rabatten und sonstigen Erlösschmälerungen) von 24,8 Mio. € im niedergelassenen Bereich befindet sich die Sun Pharmaceuticals Germany GmbH auf Rang 54 der umsatzstärksten generischen Unternehmen in Deutschland des Betrachtungszeitraumes 04/2023-03/2024. Inklusive des im Patent befindlichen Arzneimittels Odomzo ergibt sich ein gesamter Bruttoumsatz im niedergelassenen Bereich von über 36 Mio. € in Deutschland. Im Krankenhausgeschäft beläuft sich der Umsatz der Sun Pharmaceuticals Germany GmbH auf 7,3 Mio. €. Auch in diesem Geschäftsjahr führten zahlreiche gesetzliche Krankenkassen Ausschreibungen von Rabattverträgen durch, an denen sich die Sun Pharmaceuticals Germany GmbH erfolgreich beteiligte. Im Berichtszeitraum sind darüber hinaus mehrere Rabattverträge aus Ausschreibungen des Vorjahres mit verschiedenen Krankenkassen in Kraft getreten, bei denen die Sun Pharmaceuticals Germany GmbH den Zuschlag erhalten hatte. Im Zeitraum 04/2023-03/2024 startete die Sun Pharmaceuticals Germany GmbH mit neuen Rabattverträgen für fünf Moleküle bei den Krankenkassen und Krankenkassen-Dachverbänden AOK, Ersatzkassen (BARMER, DAK, TK, KKH, hkk, HEK) und GWQ. Im Hinblick auf das Krankenhausgeschäft beteiligt sich die Sun Pharmaceuticals Germany GmbH mit derzeit 17 Molekülen an Ausschreibungen der Einkaufsgemeinschaften. Im Zeitraum 04/2023-03/2024 starteten dabei die Verträge zu elf gewonnenen Ausschreibungen für zwölf Moleküle. Zusätzlich laufen Liefervereinbarungen zu 16 Produkten mit fünf Spezialapotheken und Einkaufsgemeinschaften. Zum Ausbau des Portfolios führte die Sun Pharmaceuticals Germany GmbH Arzneimittel für zwei Moleküle im Geschäftsjahr 04/2023-03/2024 ein. Die Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr (Jahresüberschuss 0,9 Mio. €) wird von der Geschäftsleitung als positiv beurteilt. Der Generikamarkt in den skandinavischen Ländern Im betrachteten Zeitraum vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 beläuft sich der Umsatz der Sun Pharmaceuticals Germany GmbH in den skandinavischen Ländern (Schweden, Norwegen, Finnland und Dänemark) auf 17,3 Mio. € (Vorjahr: 16,3 Mio. €). In Schweden beteiligte sich die Sun Pharmaceuticals Germany GmbH erfolgreich an den monatlichen, nationalen Ausschreibungen für die generischen Arzneimittel. Das Unternehmen hat außerdem Verträge aus den Ausschreibungen mit allen schwedischen Krankenhausregionen, die im Betrachtungszeitraum 04/2023-03/2024 beliefert wurden. Der Umsatz der Sun Pharmaceuticals Germany GmbH im schwedischen Markt bezifferte sich auf 80,1 Mio. SEK (7,3 Mio. €). In Norwegen erfolgte der Vertrieb über die wichtigsten Apothekenketten. Im Krankenhausgeschäft beteiligte sich das Unternehmen erfolgreich an den Ausschreibungen der fünf wichtigsten Krankenhausregionen in Norwegen. Der Umsatz der Sun Pharmaceuticals Germany GmbH im norwegischen Markt betrug 22,2 Mio. NOK (2,1 Mio. €). In Finnland wurden die Arzneimittel unter anderem über ein Auslizensierungsgeschäft mit einem Industriekunden vertrieben. Im Krankenhausgeschäft hat das Unternehmen mehrere Verträge mit allen fünf Krankenhausregionen, die eine Laufzeit von zwei bis drei Jahren haben. Der Umsatz der Sun Pharmaceuticals Germany GmbH im finnischen Markt belief sich auf 6,3 Mio. €. In Dänemark schloss das Unternehmen mehrere zentrale Krankenhausverträge für die Arzneimittel ab, die den gesamten dänischen Krankenhausmarkt abdecken. Der Umsatz der Sun Pharmaceuticals Germany GmbH im dänischen Markt betrug 12,0 Mio. DKK (1,6 Mio. €). Der Geschäftsbereich "Branded Produkte" Im Geschäftsjahr 2018/2019 wurde der Geschäftsbereich der Produkte, die unter einem geschützten Markennamen vertrieben werden (Branded Produkte), neu erschlossen. Branded Produkte zeichnen sich durch ein tendenziell eher kleines Mengenvolumen bei deutlich höheren Verkaufspreisen im Vergleich zu generischen Produkten aus. Dieser Geschäftsbereich umfasst derzeit ein Produkt mit dem Markennamen Odomzo®, welches im onkologischen Therapiebereich angesiedelt ist. Der mit diesem Produkt erzielte Umsatz betrug im Geschäftsjahr 11,9 Mio. € (Vorjahr: 8,6 Mio. €). ERTRAGSLAGE Wachstumstreiber für das Geschäft der Sun Pharmaceuticals Germany GmbH in Deutschland ist wie in den Vorjahren die Ausweitung der erfolgreichen Teilnahme an Ausschreibungen, der Verträge mit den Einkaufsgemeinschaften und des Businessto-business Geschäfts mit Industriekunden. Des Weiteren nimmt der Bereich "Branded Produkte" ein immer höheres Gewicht im Produktportfolio ein. Im skandinavischen Geschäft erfolgt das weitere Wachstum über die Teilnahme an Ausschreibungen in Schweden, die Ausweitung des Business-to-Business Geschäfts und der Verträge mit den einzelnen Krankenhausregionen. Die Umsatzerlöse stiegen um 17,5 % auf 47,7 Mio. €. Die zu Beginn des Geschäftsjahres erstellte Prognose (45,0 Mio. €) wurde um 6 % übertroffen. Die Rohertragsmarge war mit 15,5 % (Vorjahr: 14,6 %) leicht verbessert dank der höheren Gewichtung des margenstärkeren Geschäfts mit Branded Produkten. Die Personalkostenquote liegt in diesem Jahr bei 1,6 % (Vorjahr: 1,1 %) im Zuge einer Ausweitung des Personalbestandes. Es wird erwartet, dass diese Quote im neuen Geschäftsjahr annähernd stabil bleiben wird. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen weisen insgesamt einen Anstieg von 1,0 Mio. € (+17,8 %) auf, einhergehend mit dem entsprechenden Anstieg des Geschäftsvolumens. Das Betriebsergebnis beträgt wie im Vorjahr 1,0 Mio. €. Die Umsatzrendite beziffert sich auf 2,1 % (Vorjahr: 2,4 %) Das deutlich positive Zinsniveau am Kapitalmarkt macht eine Anlage der liquiden Mittel am Geldmarkt lukrativ. Entsprechend konnte das Finanzergebnis deutlich verbessert werden. Nach Abzug von Ertragssteuern beträgt der Jahresüberschuss 0,9 Mio. €. FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE Die Finanzlage der Gesellschaft ist als sehr stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Das kurz- bis mittelfristige Vermögen ist um 7,3 Mio. € höher als im Vorjahr und beläuft sich nun auf 99,7 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 99,1 %). Der Wert des Vorratsvermögens beträgt 11,1 Mio. € bei einer Bilanzsumme von € 21,9 Mio. Der Anstieg der Vorräte um 4,7 Mio. € ist auf Bevorratungseffekte im Tendergeschäft zurückzuführen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt um 2,6 Mio. € auf 8,7 Mio. € angestiegen. Die liquiden Mittel haben sich stichtagsbedingt um 0,7 Mio. € erhöht. Im Zuge des ausgeweiteten Rabattgeschäfts sind die sonstigen Rückstellungen um 8,2 Mio. € auf 17,8 Mio. € gestiegen. Der im Rabattgeschäft zusätzlich generierte Cashflow wurde zum Abbau der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen verwendet. Die sonstigen Verbindlichkeiten (im Wesentlichen aus Steuern) sind stichtagsbedingt um 0,5 Mio. € angestiegen. Insgesamt hat sich die Bilanzsumme um 7,3 Mio. € erhöht. Der im Berichtsjahr erzielte Jahresüberschuss führte zu einem deutlich positiven Eigenkapital nach einem im Vorjahr noch ausgewiesenen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag (0,1 Mio. €). Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Nettoumsatz und Betriebsergebnis (EBIT) sowie EBIT in % vom Umsatz heran. Bei Nettoumsätzen von 47,7 Mio. € und einem Betriebsergebnis von 1,0 Mio. € ergibt sich ein EBIT zum Umsatz von 2,1 %. Budgetiert waren Nettoumsätze von 45,0 Mio. € und ein EBIT zum Umsatz von 1,5-3,0 %. Prognosebericht Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung der Sun Pharmaceuticals Germany GmbH weiterhin positiv. Die Pharmabranche bietet ein großes Wachstumspotential im Bereich Generika, insbesondere im Hinblick auf den Abschluss weiterer Rabattverträge, wenn Service, Preis und Qualität streng an den Kundenforderungen ausgerichtet werden. Demgemäß werden absatzsteigernde Effekte durch die erfolgreiche Beteiligung an neuen Ausschreibungen und Produkteinführungen in den kommenden Jahren erwartet. Darunter werden sowohl die Verlängerung bestehender Vertragspartnerschaften, als auch der Abschluss von Verträgen über zusätzliche Substanzen mit allen großen deutschen gesetzlichen Krankenkassen, Krankenkassen-Dachverbänden und Einkaufsgemeinschaften sowie den ausschreibenden Stellen und Krankenhausregionen in den skandinavischen Ländern erwartet. Durch bereits bezuschlagte Moleküle, deren Vertragsstart im kommenden Geschäftsjahr liegt, können die derzeitigen Absatzzahlen gesichert werden. Beispielsweise starten im Oktober 2024 Rabattverträge im Einpartnermodell für ein Molekül mit den AOK Kassen. Auch im deutschen Krankenhausgeschäft sind wir durch zahlreiche laufende Verträge mit verschiedenen Einkaufsgemeinschaften weiterhin gut aufgestellt. Im Zeitraum 04/2023-03/2024 konnte die Zusammenarbeit mit den größten Einkaufsgemeinschaften weiter ausgebaut werden. Besonders wichtig ist hier, dass die Lieferfähigkeit der Produkte dank eines professionellen Warenwirtschaftssystems sichergestellt ist und die Bestände einen kontinuierlichen Überprüfungsprozess durchlaufen. Für das angelaufene neue Geschäftsjahr werden Neueinführungen von verschiedenen Molekülen auf dem deutschen und skandinavischen Markt geplant. Dazu zählen insbesondere Erweiterungen bzw. Ergänzungen des bestehenden Portfolios, welche sowohl die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen als auch positive Effekte auf den Reingewinn haben werden. Im Geschäftsbereich "Branded Produkte" schreitet die Erschließung der skandinavischen Märkte mit dem Produkt Odomzo® planmäßig voran. Die Planung für 2024/2025 sieht gegenüber dem Vorjahr eine Umsatzsteigerung (Warenumsätze) von circa 8 % vor. Der erwartete Zielkorridor für das EBIT zum Umsatz ist 1,5-3,0 %. Risikobericht Generell birgt das Rabattvertragsgeschäft, in welchem die Sun Pharmaceuticals Germany GmbH aktiv ist, gewisse Risiken. Hierunter fallen teils nicht unerhebliche Vertragsstrafen im Falle von Lieferunfähigkeit bzw. Abschreibungskosten, welche durch Lagerüberreichweiten bei Produkten mit vergleichsweise niedrigem Umschlagsvolumen entstehen können. Letztere werden begünstigt durch die gesetzliche Verpflichtung von sechs Monaten Lagerhaltung für Arzneimittel in Rabattverträgen. Dies kann zu einem erhöhten Abwertungsbedarf führen. Um diese Risiken zu minimieren und eine kontinuierliche und bedarfsgerechte Versorgung mit Produkten sicherzustellen, werden interne Prozesse entsprechend kontinuierlich optimiert. Zur weiteren Minimierung der geschäftlichen Risiken auf der Beschaffungsseite werden die Bezugsquellen zusätzlich nach Möglichkeit gebietstechnisch diversifiziert (Europa und Asien). Die steigenden Energie- und Rohstoffpreise resultieren in höheren Kosten in der Produktion und Distribution und wirken sich dementsprechend auf die Gesamtkosten der Produkte aus. Das Ausfallrisiko von Forderungen aus dem Verkauf von Arzneimitteln wird durch entsprechende Einzelwertberichtigungen gewürdigt. Pauschalwertberichtigungen sind aufgrund des stringenten Debitoren-Monitorings und der sich daraus ergebenden sehr geringen Ausfallquoten nicht erforderlich. Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine sowie die Auseinandersetzungen im Nahen Osten haben derzeit keine direkten Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft. Allerdings können zukünftig aufgrund der weltweiten Verflechtungen der Lieferketten im Konzern negative Effekte nicht ausgeschlossen werden. Ein akutes Liquiditätsrisiko oder ein bestandsgefährdendes Risiko für die Sun Pharmaceuticals Germany GmbH ist aktuell nicht erkennbar. Wesentliche Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen nicht. Warenlieferungen aus Ländern außerhalb des Euroraums werden in Euro abgewickelt. Das potentiell bestehende Währungsrisiko aus Warenverkäufen in den skandinavischen Ländern, die nicht in Euro abgewickelt werden, wird im erforderlichen Fall durch entsprechende Anpassungen der Einkaufspreise im Konzernverbund kompensiert. Chancenbericht Der Gesundheitsmarkt ist und bleibt ein Wachstumsmarkt. Schwerpunkte und Chancen werden in der
gesehen. Für eine kontinuierliche Teilnahme an allen wichtigen zukünftigen Ausschreibungen sehen wir uns gut gerüstet. Hierbei wird auch der Fokus auf die Durchsetzung von höheren Margen, soweit möglich, gelegt werden. Ebenso ist eine Optimierung des Portfolios im Hinblick auf eine bessere Abdeckung bei zukünftigen Ausschreibungen vorgesehen. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in dem sehr wettbewerbsintensiven Umfeld, insbesondere im Bereich der Ausschreibungen, steigenden Einkaufspreisen und dem stagnierenden teils rückläufigen Verkaufspreisniveau unter dem Einfluss ständiger gesetzlicher Regulierungsmaßnahmen. Die kriegerischen Auseinandersetzungen auf dem Gebiet der Ukraine und im Nahen Osten können potenziell Preissteigerungen bei den bezogenen Produkten zur Folge haben mit entsprechend negativem Einfluss auf die Margenentwicklung der Gesellschaft. Aufgrund der stabilen Liquiditätssituation unseres Unternehmens sehen wir keine bestandsgefährdenden Risiken.
Leverkusen, 7. Mai 2024 Die Geschäftsführung Hellen de Kloet BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Sun Pharmaceuticals Germany GmbH, Leverkusen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Sun Pharmaceuticals Germany GmbH, Leverkusen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sun Pharmaceuticals Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 8. Mai 2024 Mazars
GmbH & Co. KG
Martin Schulz-Danso, Wirtschaftsprüfer Marcus Koerner, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. März 2024Der Jahresabschluss der Sun Pharmaceuticals Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 19. Juni 2024 festgestellt.
Tiszavasvári 19th June 2024 ALKALOIDA Chemical Company ZRT vertreten durch/represented by: Katalin Szilágyi, Member of Board of directors Béla Szabad, Member of Board of directors Zeichnungsberechtigte/Authorised Signatories |
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