Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 756437
Vorher
Kaizhong Sideo Vogt GmbHKaizhong Vogt GmbH
Eingetragen
14.4.2016
Branche
Großhandel mit WerkzeugmaschinenGroßhandel mit TextilienGroßhandel mit industriellen Textil-, Näh- und Strickmaschinen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Der Vertrieb von Bedarfsgegenständen für die lndustrie sowie der internationale Handel mit Waren aller Art, abgesehen von genehmigungspflichtigen, gefährlichen oder verbotenen Gegenständen, insbesondere mit Maschinenteilen und Maschinenausrüstung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Erwin Oesterle
seit 7.8.2024
Geschäftsführer
Xin Guan
seit 20.9.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
KAIZHONG COMMUTATOR LIMITEDHKG
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
KAIZHONG COMMUTATOR LIMITED
HKG
25.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kaizhong Vogt GmbH

Reutlingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 87,81 1.181,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.158.286,91 1.528.398,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 412.971,51 326.072,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 135.040,75 142.556,39
1.706.299,17 1.997.026,39
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 11.337.806,12 11.469.928,42
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.532.717,05 7.284.005,35
III. Flüssige Mittel 879.436,21 3.256.790,10
C. Rechnungsabgrenzungsposten 57.760,10 77.574,55
22.514.106,46 24.086.505,81

Passiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 3.000.000,00 3.000.000,00
III. Gewinnvortrag -689.071,48 -224.248,32
IV. Jahresfehlbetrag -1.206.749,60 -464.823,16
1.129.178,92 2.335.928,52
B. Rückstellungen 3.160.506,92 3.525.478,62
C. Verbindlichkeiten 18.224.420,62 18.225.098,67
- davon gegenüber Kreditinstituten EUR 222.899,50 (i. V. EUR 280.425,21)
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 16.254.093,06 (i. V. EUR 16.836.800,46)
22.514.106,46 24.086.505,81

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 9.737.573,72 11.199.039,58
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.871.611,59 -5.181.729,26
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -1.037.917,45 -989.525,35
-6.909.529,04 -6.171.254,61
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -658.612,94 -604.866,96
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.299.474,56 -4.803.456,43
-1.130.042,82 -380.538,42
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.948,28 1.579,05
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -80.188,06 -83.686,79
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.148,00 0,00
-75.091,78 -82.107,74
8. Ergebnis nach Steuern -1.205.134,60 -462.646,16
9. Sonstige Steuern -1.615,00 -2.177,00
10. Jahresfehlbetrag -1.206.749,60 -464.823,16

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.172.993,73 0,00 0,00 0,00 1.172.993,73
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 3.745.601,69 201.050,00 52.200,00 609.133,57 3.389.718,12
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.206.460,10 260.938,91 25.672,59 27.989,45 1.465.082,15
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 142.556,39 111.238,95 -77.872,59 40.882,00 135.040,75
5.094.618,18 573.227,86 0,00 678.005,02 4.989.841,02
6.267.611,91 573.227,86 0,00 678.005,02 6.162.834,75
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Zuschreibungen Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.171.812,73 1.093,19 0,00 0,00 1.172.905,92
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.217.203,69 457.807,76 0,00 443.580,24 2.231.431,21
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 880.388,10 199.711,99 0,00 27.989,45 1.052.110,64
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3.097.591,79 657.519,75 0,00 471.569,69 3.283.541,85
4.269.404,52 658.612,94 0,00 471.569,69 4.456.447,77
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 87,81 1.181,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.158.286,91 1.528.398,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 412.971,51 326.072,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 135.040,75 142.556,39
1.706.299,17 1.997.026,39
1.706.386,98 1.998.207,39

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den ergänzenden Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

B. Rechnungslegungsgrundsätze

Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der Kaizhong Vogt GmbH, Reutlingen (Amtsgericht Stuttgart, HRB 756437), die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden. Für Angaben im Anhang wurden Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bzw. fünf Jahren vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen drei und 20 Jahren.

Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode abgeschrieben. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 250,00 werden analog § 6 Abs. 2a EStG sofort abgeschrieben und werden am Geschäftsjahresende als Abgang gebucht.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungskosten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden.

Grundlage für die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten bilden die aus dem betrieblichen Rechnungswesen übernommenen Stückkosten der letzten nachkalkulierten Fertigungsaufträge, die auf der Basis der geplanten Normalbeschäftigung in Form eines gewichteten Durchschnittswerts ermittelt worden sind. Die Stückkosten enthalten Materialeinzel- und gemeinkosten, Fertigungseinzel- und gemeinkosten. Die Material- und Fertigungsgemeinkosten werden über Zuschlagskalkulationen ermittelt. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die unfertigen Erzeugnisse enthalten darüber hinaus auch Bestände, die retrograd - in Form eines Abschlags für den durchschnittlichen Unternehmensgewinn - und in Abhängigkeit des Fortschrittsgrads bewertet werden. Zur Berücksichtigung unzureichender Gängigkeit bzw. fehlender Verwertbarkeit wurden zum Bilanzstichtag Abschläge vorgenommen, deren Höhe sich nach der letzten Lagerbewegung richtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet.

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Für die in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Rückstellungen für drohende Verluste im Auftragsbestand wurde für die Ermittlung auf der jeweiligen Produktebene der negative Deckungsbeitrag unter Berücksichtigung der zu erwartenden Absatzzahlen des Folgejahres berücksichtigt. Für darüberhinausgehende Produktlaufzeiten wird davon ausgegangen, dass Kosteneinsparungen aufgrund Produktivitätsverbesserungen und/oder Teilepreiserhöhungen erzielt werden können.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.

C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 1.637.901,93 (i.V. 1.584.213,18). Diese betreffen in Höhe von EUR 1.100.000,00 (i.V. EUR 0,00) Gesellschafter.

3. Flüssige Mittel

Der Posten enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten.

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten weisen folgende Restlaufzeiten auf

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr 60.161,09 57.525,00
Restlaufzeit 1-5 Jahre 162.738,41 222.899,50
Restlaufzeit über 5 Jahre 0,00 0,00
222.899,50 280.424,50

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung der finanzierten Vermögensgegenstände abgesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen weisen folgende Restlaufzeiten auf:

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr 13.761.236,00 13.907.233,01
Restlaufzeit 1-5 Jahre 2.492.857,06 2.907.143,00
Restlaufzeit über 5 Jahre 0,00 0,00
16.254.093,06 16.814.366,01

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten vollumfänglich Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Die übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

1. Rohergebnis

Im Rohergebnis sind außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 535 (i.V. in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen TEUR 822) enthalten.

Durch die Angliederung an das Berichtswesen des verbundenen Unternehmens smk Systeme metall Kunststoff gmbh & co. kg, Filderstadt gab es im Geschäftsjahr 2023 folgende Ausweisänderungen im Vergleich zu den Vorjahren:

2023 2022
TEUR TEUR
Leiharbeiter
Ausweis in 2023: Rohergebnis 155.247,59
Ausweis in 2022: sonstige betriebliche Aufwendungen 412.774,88
Kosten Qualitätssicherung
Ausweis in 2023: Rohergebnis 211.816,02
Ausweis in 2022: sonstige betriebliche Aufwendungen 1.128.140,47
Kosten für Gas
Ausweis in 2023: Rohergebnis 51.053,45
Ausweis in 2022: sonstige betriebliche Aufwendungen 64.567,55
Kosten für Strom
Ausweis in 2023: Rohergebnis 244.100,08
Ausweis in 2022: sonstige betriebliche Aufwendungen 296.235,63
Kosten für Wasser
Ausweis in 2023: Rohergebnis 13.623,89
Ausweis in 2022: sonstige betriebliche Aufwendungen 10.881,92

Die Vorjahreswerte der Gewinn- und Verlustrechnung wurden nicht an die Ausweisänderung des Geschäftsjahres 2023 angepasst.

2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen mit TEUR 69 (i.V. TEUR 77) verbundene Unternehmen.

D. Sonstige Angaben

1. Personal

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:

2023 Anzahl 2022 Anzahl
Angestellte 39 39
Gewerbliche Arbeitnehmer 44 45
83 84
Auszubildende 6 6
89 90

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe vo- TEUR 1.474 (i.V. TEUR 1.877). Davon betreffen TEUR 214 (i.V. TEUR 180) verbundene Unternehmen. Darüber hinaus bestehen wie im Vorjahr zum Bilanzstichtag keine Obligos aus Sachanlageinvestitionen.

3. Mutterunternehmen

Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die KAIZHONG COMMUTATOR LIMITED, Hongkong/ China.

4. Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Shenzhen Kaizhong Precision Technology Co., Ltd., Shenzhen/China, einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Shenzhen Kaizhong Precision Technology Co., Ltd., erhältlich.

5. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer sind:

Daniel Guan, Shenzhen City/China

Bo (Barry) Liang, Shenzhen City/China (bis 23. August 2023)

Thomas Bächner, Reutlingen/Deutschland (ab 23. August 2023)

Die Gesellschaft nimmt die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch.

6. Honorar des Abschlussprüfers

Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars nach § 285 Nr. 17 HGB wurde gemäß § 288 Abs. 2 Satz 3 HGB verzichtet.

 

Reutlingen, 14. Februar 2024

Kaizhong Vogt GmbH

Daniel Guan, Geschäftsführer

Thomas Bächner, Geschäftsführer-

Angabe gemäß § 328 HGB:

Der Jahresabschluss der Kaizhong Vogt GmbH, Reutlingen, für das Geschäftsjahr 2023 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 05. Juni 2024 festgestellt worden.

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft konnte in den ersten neun Monaten 2023 nur sehr moderat expandieren, auch wenn sich einige wichtige konjunkturelle Rahmenbedingungen gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert haben. Die Probleme in den Lieferketten haben nachgelassen und die Energiepreise sind seit Ihren Höchstständen im Jahr 2022 wieder etwas gesunken. Die Inflation verlangsamte sich zuletzt auch dank gesunkener Rohstoffpreise, allerdings blieb der zugrunde liegende Preisauftrieb weiter hoch. Im dritten Quartal 2023 lag die Teuerungsrate in der Eurozone mit 5,0 % noch klar über dem von der Europäische Zentralbank angestrebten 2-Prozent Ziel.

Darüber hinaus beeinträchtigten die Auswirkungen geopolitischer Ereignisse wie insbesondere der fortlaufenden Ukraine-Krieg weiter die wirtschaftlichen Aktivitäten in einigen Regionen.

Die Auswirkungen des Nahostkonflikts sind hier bisher nicht berücksichtigt worden und werden voraussichtlich weitreichende Folgen im Jahr 2024 haben.

In Deutschland ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im 3. Quartal 2023 gegenüber dem 2. Quartal 2023 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,1 % gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, bestätigt sich damit das Ergebnis der Schnellmeldung vom 30. Oktober 2023. "Nach der schwachen Entwicklung in der ersten Jahreshälfte ist die deutsche Wirtschaft mit einem leichten Rückgang in das zweite Halbjahr 2023 gestartet", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. In den ersten beiden Quartalen des Jahres stagnierte die Wirtschaftsleistung nahezu (1. Quartal: 0,0 %, 2. Quartal: +0,1 %).

Bruttoinlandsprodukt, preisbereinigt, (saison- und kalenderbereinigte Werte nach X13) Veränderung gegenüber dem Vorjahr in Prozent:

2022 2023
Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3
1,0 -0,1 0,4 -0,4 0,0 0,1 -0,1

Bruttoinlandsprodukt im Vorjahresvergleich gesunken

Im Vorjahresvergleich war das BIP im 3. Quartal 2023 preisbereinigt um 0,8 % niedriger als im 3. Quartal 2022. Preis- und kalenderbereinigt war der Rückgang geringer (-0,4 %), da ein Arbeitstag weniger zur Verfügung stand als im Vorjahreszeitraum.

Automärkte-Entwicklung, insbesondere bei der Mercedes-Benz Cars

Der Umsatz von Mercedes-Benz Cars sank im dritten Quartal um 3,8 % aufgrund des Absatzrückgangs und verringerte so das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern auf EUR 3,3 Mrd. (Q3 2022: EUR 4,0 Mrd.).

Die gute Preisgestaltung konnte leicht rückläufige Volumina und den veränderten Modellmix teilweise ausgleichen. Der Gesamtabsatz von Mercedes-Benz Cars erreichte in den ersten neun Monaten des Jahres 1.529.800 Einheiten (+2 %) und lag im dritten Quartal bei 510.600 Einheiten (-4 %). Beeinflusst wurde der Absatz durch den Modellwechsel der E-Klasse und einer eingeschränkten Verfügbarkeit insbesondere des GLC, bedingt durch Engpässe bei einem Lieferanten. Mercedes-Benz verteidigt weiterhin seine Führungsposition im Segment der Top-End-Fahrzeuge, in dem die S-Klasse einen Marktanteil von über 50 % in China erzielt.

Die Verkäufe batterieelektrischer Mercedes-AMG Modelle stiegen im dritten Quartal um 51 %. Mercedes-Benz baute den Markt für elektrische Top-End-Fahrzeuge mit dem EQS SUV weiter aus. Dieser verzeichnete einen Absatzanstieg um 162 % mit einem starken Wachstum in allen Regionen. In den USA liegt der EQS in den ersten neun Monaten vor seinen Top-End-Wettbewerbern. Im Core-Segment lag der Absatz im dritten Quartal bei 290.200 Einheiten (-1 %). Im Entry-Segment waren es 150.500 Einheiten (-5 %), da die A- und B-Klasse in der Mitte ihres Lebenszyklus ein Upgrade erhalten haben.

Allerdings müssen diese offiziellen Berichte differenziert bewertet werden. Die aktuelle EVA2-Plattform wurde im Jahr 2022 auf den Markt gebracht und zeigt selbstverständlich einen normativen Zuwachs im Jahr 2023. Im Vergleich zu den prognostizierten und angefragten Mengen bei den Lieferanten liegt die Zahl bei lediglich 20 % der Planung, somit deutlich unter den Erwartungen von Mercedes-Benz. Die aktuelle Elektroplattform hat bisher noch nicht den gewünschten Kundenkreis gefunden und liegt deutlich unter den Erwartungen. Als Maßnahme wurde im Dezember 2023 beschlossen, verschiedene Varianten komplett einzustellen und einige Modellpflege-Planungen zu streichen, um schneller vollständig neue Autos auf den Markt zu bringen. Die Hoffnungsträger-SUVs der EVA2-Plattform zeigen ebenfalls erhebliche Schwierigkeiten, Kunden zu gewinnen, wobei Preis- und Designstrategien die Hauptgründe sind.

Situation in der Luftfahrtindustrie

Die vom Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) vorgelegten aktuellen Halbjahreszahlen zeigen, dass die Passagierzahlen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres in Deutschland um 28 % gegenüber dem Vorjahr zugelegt haben. Die deutsche Luftverkehrswirtschaft erwartet von August 2023 bis Februar 2024 einen Anstieg der Passagierzahlen um 10 bis 15 % im Vergleich zu den jeweiligen Vorjahresmonaten. Das derzeit geplante Sitzplatzangebot erreicht in der Spitze bis zu 88 % des Niveaus von 2019.

Konsequenz für die Kaizhong Vogt GmbH

Der Umsatz der Kaizhong Vogt GmbH hängt maßgeblich von der Mercedes-Benz AG (OEM), ZF (Tier 1) und der SFS Intec AG (Tier 1 in der Luftfahrtindustrie) ab. Die Hauptgründe für die Unterschreitung der Umsatzplanziele der Kaizhong Vogt GmbH im Jahr 2023 um etwa 12 % (Total Output EUR 53,451 Mio. gegenüber EUR 60,718 Mio.) und insbesondere im Stanzbereich um etwa -27 % (Total Output EUR 18,105 Mio. gegenüber EUR 24,834 Mio.) sind:

Die Themen des vorherigen Jahres, der Strukturwandel und der Technologieumschwung in der E-Mobilität belasten immer noch die wirtschaftliche Entwicklung. Beide Themen gewinnen sogar noch an Wichtigkeit bei der Kaizhong Vogt GmbH, um in Zukunft gut vorbereitet zu sein.

Die Geschäfte der Kaizhong Vogt GmbH betreffen mit ca. 90 % den "Automobil Zulieferer"- Bereich und sind somit direkt von der Entwicklung der Automobilindustrie und allgemein der Metall- und Elektroindustrie geprägt. Insbesondere wurde die Lage der Kaizhong Vogt GmbH von folgenden wesentlichen Themen beeinflusst:

Im Jahr 2023 stellt die Mercedes Benz AG als Hauptkunde mehr als 60 % des Umsatzanteils der Kaizhong Vogt GmbH dar. Jährlich werden Verhandlungen über die allgemeinen Material- und Energiepreise durchgeführt, was sich als äußerst herausfordernd erweist. Die anstehende Materialpreiserhöhung im Jahr 2024 wird im ersten Quartal 2024 umgesetzt. Gleichzeitig ist eine neue Preisverhandlung für das Projekt EVA 2 ebenfalls im ersten Quartal 2024 geplant.

Die Gesamtumsätze unseres Unternehmens im Jahr 2023 liegen deutlich unter Plan (-27 % im Bereich Stanzen, Stand Dezember 2023). Mit 90 % unserer Kunden im deutschen Automobilsektor spüren wir deutlich den aktuellen Wandel in diesem Sektor.

Geschäftsverlauf - Wesentliche Ereignisse

Das Jahr 2023 wurde von den folgenden Hauptfaktoren geprägt:

Die Geschäftsführung wurde durch Thomas Bächner verstärkt. Herr Bächner, der ebenfalls Geschäftsführer der Schwestergesellschaft smk systeme metall kunststoff GmbH & Co. KG (SMK) in Filderstadt ist, hat die Leitung gemeinsam mit Daniel Guan übernommen und damit Herrn Barry Liang abgelöst. Aufgrund seiner umfangreichen Erfahrung trägt er nun die gesamte Verantwortung für die Produktion, um die erforderlichen Maßnahmen umzusetzen.

Zu Beginn des Jahres wurde eine abgetrennte Business-Unit "Trade Goods" für die Abwicklung und Weiterentwicklung des Handelswarengeschäfts gegründet. Diese Sparte konzentriert sich ausschließlich auf den Bereich E-Mobilität im Konzern. Im Jahr 2023 werden beide Geschäftsfelder unter der legalen Einheit Kaizhong Vogt GmbH geführt. Eine Trennung in zwei eigenstände Gesellschaften wurde bisher noch nicht beschlossen.

Anfang 2023 traf der dramatische Rückgang der Abrufe von Mercedes den Standort Reutlingen schwer. Bereits ab Februar 2023 wurden umfassende Entscheidungen getroffen und umgesetzt. Alle Leiharbeiter wurden entlassen und alle Stellen wurden auf den Prüfstand gestellt, um die Kostenstruktur im Personalbereich schnell anpassen zu können. Parallel dazu wurden Preisverhandlungen mit allen Kunden gestartet und mit höchster Priorität geführt. Neben den Materialkosten wurden auch alle anderen Kosten neu kalkuliert und an die Kunden weitergegeben.

Noch ausstehend ist die Preisanpassung für das Projekt EVA 2 mit Mercedes. Der ursprünglich geplante Umsatz von EUR 8 Mio. pro Jahr wurde aufgrund einer Reduzierung um 80 % auf lediglich EUR 1,6 Mio. angepasst. Aufgrund der geringeren Menge wurden alle Teile neu kalkuliert und Mercedes angeboten. Der aktuelle Stand ist, dass Mercedes dem Verhandeln der Preise für 2023 zugestimmt hat und die Auszahlung wird ab 2024 erfolgen. Dieses Thema wird im ersten Quartal 2024 den Schwerpunkt bilden, wobei ein fehlender Betrag von TEUR 600 für 2023 berücksichtigt wurde.

Mit allen anderen Kunden werden ebenfalls neue Preisverhandlungen geführt und auch für das Jahr 2024 werden die Preise neu kalkuliert und verhandelt.

2023 wurden alle Kunden aktiv bearbeitet (zwar mit immer noch weniger Besuchen, aber mit vermehrten telefonischen Kontakten und Online-Meetings). Das Ergebnis davon ist eine Steigerung der Anzahl an Anfragen mit einem Volumen von ca. EUR 109 Mio. Jahresumsatz (insgesamt Projekt-Umsatz EUR 863 Mio.). Allerdings hat sich der Vergabe-Termin von dem Hauptprojekt MBEAM (Mercedes) Northvolt bis nach 2024 verschoben.

Ende 2023 wurde beschlossen und umgesetzt, die Härterei-Abteilung zu schließen. Nach einer umfassenden Analyse wurde festgestellt, dass zukünftig kein signifikantes Steigerungspotenzial in diesem Bereich zu erwarten ist und durch das Outsourcing zusätzlich Kosteneinsparungen realisiert werden können (Energie-, Wartungs- und Instandsetzungskosten).

Daher haben wir entschieden, die Produktion zu einem erfahrenen Partner in der Region zu verlagern. Die betroffenen Kunden wurden informiert und Maßnahmen wurden ergriffen, um eine sichere Fortführung des Prozesses zu gewährleisten.

Diese Entscheidung bringt den zusätzlichen Vorteil mit sich, dass wir im Einklang mit den neuen Umweltauflagen einen Schritt näher an unser Ziel der CO 2 -Neutralität rücken.

Die neu akquirierten Umsätze liegen 2023 bei ca. EUR 4,67 Mio. Jahresumsatz (2022: EUR 2,7 Mio. Jahresumsatz).

Somit liegt die Auftragsgewinnungsquote bei mehr als 4,28 % (2021 bei 2,11 % 2021 bei 4,5 %, 2020 bei 23 %, 2019 bei 7,8 %, 2018 bei 7,2 %, 2017 bei 1,8 %). Diese Werte werden in den KPIs (Key Performance Index) monatlich überwacht. In der Branche liegt diese Quote bei ca. 10 % (in "normalen" Zeiten).

Die relevanten Energiekosten (vor allem Strom) haben sich sehr dynamisch entwickelt, und wir konnten durch die noch gültigen Verträge (abgeschlossen in 09/2021) den Einfluss auf unseren Standort stabil halten.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Gesamtleistung beträgt im Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 TEUR 53.739 (i.V. TEUR 48.481). In diesem Geschäftsjahr wurde ein negatives Ergebnis in Höhe von TEUR -1.206,7 (i.V. TEUR -464,8) erzielt.

Die Eigenkapitalquote der Kaizhong Vogt GmbH bleibt stabil, jedoch nicht innerhalb des vorgesehenen Korridors. Am 31. Dezember 2023 entsprach das Eigenkapital einem Anteil von 5,0 % (31. Dezember 2022: 9,7 %) an der Bilanzsumme und stellt nach wie vor eine bedeutende, wenn auch noch zu geringe Basis in der Finanzierung dar. Die Eigenkapitalquote liegt deutlich unterhalb der vom Management festgelegten Bandbreite von 40 % bis 50 %.

Das Anlagevermögen sowie Teile des Umlaufvermögens sind durch Eigenkapital sowie langfristiges Fremdkapital abgedeckt.

B. Ausblick

Für den Geschäftsbereich Stanzen (Vogt Umformtechnik GmbH) ist für das Geschäftsjahr 2024 wird eine EBIT-Quote in Relation zum Umsatz von -1,5 % (TEUR -321,6) bei einer Betriebsleistung (total output) von EUR 21,2 Mio. erwartet.

Für den Geschäftsbereich der Handelsware (Hi-Tx GmbH) ist eine EBIT-Quote in Relation zum Umsatz von 1,1 % (TEUR 492,8) bei einer Betriebsleistung (total output) von EUR 43,4 Mio. geplant.

Der Hauptanteil des Stanzgeschäfts resultiert aus den Vertriebsaktivitäten im Bereich der Elektromobilität. Im Jahr 2024 zeigt das Projekt EVA 2 keine signifikante Steigerung in Bezug auf die Stückzahlen; die Erhöhung ist auf gestiegene Preise zurückzuführen. Die neu gewonnenen Projekte bei ZF werden gegen Ende 2024 und zu Beginn des Jahres 2025 in Serie gehen.

Die Trennung der Geschäftsbereiche erfolgt, um die Märkte effektiver bedienen zu können und eine klare Abgrenzung zwischen beiden Geschäftsbereichen zu gewährleisten.

Im Stanzbereich liegt der Management-Fokus für das Jahr 2024 auf der Stabilisierung unserer Produktion und der gleichzeitigen Reduzierung der laufenden Kosten. Die klaren Zielsetzungen des Vorstands aus China konzentrieren sich auf ein nachhaltiges und gesundes Wachstum.

Des Weiteren wird die Optimierung unserer Prozesse das Jahr 2024 nachhaltig prägen. Dafür wurden verschiedene Jahresinitiativen als Einzelprojekte gestartet, die nahezu alle Fachbereiche abdecken.

(1)

Die Optimierung des Logistikbereichs, sowohl intern als auch extern, steht stets im Mittelpunkt. Dieser fortlaufende Prozess hat höchste Priorität, um den Herausforderungen neuer Projekte erfolgreich zu begegnen. Durch diese neu ausgerichteten Maßnahmen wird eine erhebliche Steigerung der Produktivität und eine deutliche Reduzierung von Sondertransportkosten erwartet.

(2)

Ein weiterer zentraler Punkt ist die strategische Weiterentwicklung des Standorts in Reutlingen. Es wird ausgeprägt an Maßnahmen gearbeitet, um die Fertigungskapazität zu optimieren und die Produktivität zu erhöhen.

(3)

Ein laufendes Thema ist die Lieferantenentwicklung: Optimierung des Einkaufs und intensive Zusammenarbeit mit den Lieferanten. Der Fokus liegt hierbei auf regelmäßigen Preisverhandlungen. Das Hauptziel ist, das fixierte Ziel der Muttergesellschaft von 5 % Rendite (net profit) zeitnah zu erreichen.

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Die Haupt-Optimierung für 2024 liegt in der neu gegründeten Schweißabteilung. Hier werden alle Prozesse erneut bewertet und mit Optimierungsmaßnahmen ergänzt. Eine monatliche Überwachung durch KPI-Werte ist ins Leben gerufen worden.

Das Handelsgeschäft hat bereits dieses Jahr (2023) einen Jahresüberschuss erwirtschaftet; vor allem durch eine deutlich verbesserte Organisation und das dafür neu aufgestellte Management. Diese Neuausrichtung wird auch in den Folgejahren kontinuierlich weiterentwickelt.

Weitere Optimierungen, wie die Reduktion von Logistikkosten, Optimierung der Zollabwicklung sowie Vermeidung von zusätzlichen Qualitätskosten stehen an erster Stelle. Personell ist die Gesellschaft nun nahezu vollständig ausgestattet, sodass sich der Fix-Kosten-Block nur marginal erhöhen wird, trotz deutlich steigendem Umsatz.

C. Chancen und Risiken

Risikomanagement

Die Kaizhong Vogt GmbH verfügt über ein effizientes Risikomanagementsystem zur frühzeitigen Identifikation potenzieller Risiken. Durch eine fortlaufende Markt-, Kunden- und Lieferantenbeobachtung sowie ein detailliertes internes Berichtswesen, das KPI-System und Controlling, kontinuierliche Auftragsbestandsüberwachung und Liquiditätsplanung umfasst, gewährleisten wir eine zeitnahe Risikoreaktion und die gezielte Nutzung von Marktchancen. Unser Risikomanagement wurde gemäß den aktuellen Anforderungen der International Automotive Task Force (IATF) angepasst und entspricht somit den aktuellen Standards.

Im Bereich Batterietechnik sind wir aktiv am Vergabeverfahren für Kunden wie Mercedes-Benz AG, ZF AG und Northvolt beteiligt. Dabei setzen wir verschiedene Technologien ein, darunter Metall- und Kunststoff-Umspritzung, und haben bereits erfolgreich Prototypen für unsere Kunden präsentiert. Unsere bereits vorhandene Entwicklungserfahrung sowie die Expertise der Muttergesellschaft im Kunststoffbereich ermöglichen es uns, verstärkt neue Produkte wie umspritzte Kunststoffteile zu gewinnen und kurzfristig die Produktion in Deutschland zu etablieren. Im Jahr 2023 konnten wir den Kunden Northvolt AB gewinnen und haben bereits Vorserien-Teile geliefert; für das Jahr 2024 erwarten wir die erstmalige Serienvergabe.

Darüber hinaus setzen wir weiterhin auf die kontinuierliche Optimierung unserer Produktivität und die Weiterentwicklung unserer Stanzbiege-Technologie. Dies ermöglicht uns, unser einzigartiges Merkmal - die Bearbeitung von Federstahl mit Stanzbiegewerkzeugen und Wärmebehandlung - erfolgreich im Markt zu etablieren.

Ein weltwirtschaftliches Risiko besteht nach wie vor in der potenziellen Entstehung neuer Konflikte, die das globale Handelssystem beeinträchtigen könnten. Insbesondere die Entwicklungen in Asien, speziell im Verhältnis zwischen China und Taiwan, bleiben, wie bereits im Lagebericht vermerkt, von Bedeutung. Damit sind auch die finanziellen Auswirkungen der verschiedenen Krisen unsicher.

Die Weltwirtschaftsaussichten haben sich in den ersten neun Monaten des Jahres 2023 erheblich verschlechtert. Laut dem Internationalen Währungsfonds, der im Oktober 2023 seine Analyse veröffentlichte, sind vor allem vier Schlüsselfaktoren für diese Entwicklung verantwortlich: die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine, die Folgen des Nahostkonflikts, der anhaltende und zunehmende Inflationsdruck sowie die Konjunkturabschwächung in China. In seinem aktuellen Weltwirtschaftsausblick hat der Fonds erneut seine Prognose für das globale Wirtschaftswachstum gesenkt, nach mehreren vorherigen Anpassungen nach unten.

Die aktuelle Schätzung für das globale Wachstum im Jahr 2023 liegt nun bei 3,0 %, und 2,9 % im nächsten Jahr (von 3,5 % im Jahr 2022) wobei nicht ausgeschlossen wird, dass diese Rate noch weiter sinken könnte.

Besonders deutlich zeigt sich die konjunkturelle Verlangsamung in der Eurozone und speziell in Deutschland, das besonders stark unter der durch den Ukraine-Krieg ausgelösten Energiekrise leidet. Es wird erwartet, dass die Herausforderungen im Bereich der Energieversorgung anhalten werden. Zudem ist davon auszugehen, dass die Inflation, die in den meisten Volkswirtschaften deutlich über den angestrebten Werten liegt, sowie anhaltende Störungen in den Lieferketten weiterhin erhebliche wirtschaftliche und geldpolitische Herausforderungen mit sich bringen werden.

Datenschutzmanagement:

Datenschutz ist nicht nur ein unverzichtbarer Bestandteil moderner Unternehmensführung, sondern hat sich darüber hinaus zu einem wahren Qualitätsmerkmal entwickelt. Die Implementierung eines rechtskonformen Datenschutzmanagements wurde durch die Beauftragung eines externen Unternehmens, der Tercenum AG, realisiert. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen wird kontinuierlich durch die Geschäftsführung und den externen Datenschutzbeauftragten im Rahmen einer monatlichen Überwachung überprüft.

Ein zentraler Schwerpunkt liegt dabei auf der Analyse und Optimierung der Arbeitsabläufe unter Berücksichtigung von Datenschutzaspekten. Mithilfe integrierter Checklisten werden Unternehmensprozesse durchleuchtet und bewertet, um daraus Potenziale zur Verbesserung des Datenschutzes und der Datensicherheit abzuleiten.

D. Zusammenfassung

Aufgrund des dramatischen Rückgangs der Kundennachfrage, insbesondere im Bereich Mercedes, sowie der Beeinträchtigung der Materialversorgung und der dadurch erhöhten Transportkosten und Materialquoten konnte die Budgetplanung für 2023 nicht realisiert werden. Dies führt am Standort zu einer Verschiebung des geplanten Wachstums um mindestens 2 bis 3 Jahre nach hinten. Die erworbenen Projekte werden voraussichtlich nicht die erwarteten Volumina erreichen, weshalb schnell mit neuen Projekten kompensiert werden muss. Hierbei ist es von entscheidender Bedeutung, ein Gleichgewicht zwischen Investitionen in die Organisation für die Zukunft und aktuellen Ergebnissen zu finden.

Die Jahre 2024 und 2025 werden für den Stanzbereich voraussichtlich weiterhin herausfordernd sein, bis neue Projekte umgesetzt werden. In dieser Phase ist es unerlässlich, dass sich die Organisation und der Betrieb auf die Bewältigung dieser neuen Anforderungen vorbereiten.

Eine zentrale Optimierungsrichtung liegt nach wie vor im Bereich des Neuwerkzeugbaus. Aufgrund der verstärkten Vergabe von Projekten im Großpaket durch unsere Kunden, entstehen simultan viele Neuwerkzeuge. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, die unterschiedlichen Prozesse weiter zu standardisieren und gleichzeitig eine zuverlässige Lieferantenstruktur zu etablieren. Zusätzlich dazu sollte die Flexibilisierung der Fachkräfte in diesem Bereich weiter intensiviert werden.

Die zweite Schwerpunktsetzung betrifft die Produktion. Durch eine verbesserte Produktionsüberwachung sind die tatsächlichen Abweichungen von den Sollvorgaben nun deutlicher und detaillierter erkennbar. Nun gilt es, konkrete Maßnahmen zur Optimierung umzusetzen, um die geplante Leistungsfähigkeit zu erreichen. Diese Aufgabe hat im Jahr 2024 oberste Priorität.

Die dritte Optimierungsrichtung fokussiert sich auf unsere Logistikabteilung, sowohl im externen als auch im internen Kontext. In diesem Sinne werden externe Analysen durchgeführt, um ein Projekt mit klaren Meilensteinen zu initiieren.

Die Vertriebsaktivitäten haben die angestrebten Ziele in diesem Jahr nicht erreicht. Hierauf muss ein verstärkter Fokus gelegt werden. Im laufenden Jahr werden die Preise erneut angepasst, da dies unvermeidlich ist.

Die neuen IATF- und Datenschutz-Anforderungen werden implementiert, fordern aber Investitionen in Anlagen, aber auch in Personal, um dieser Forderung der Automobilindustrie weltweit gerecht zu werden.

Die neue Ausrichtung in dem Bereich der E-Mobility wird an diesem Standort schon vorangetrieben und die Möglichkeiten der Kapazitätsausweitung sind schon in Prüfung, um diesem wichtigen Trend zu folgen.

Die Vorbereitungen für die Einführung eines neuen ERP-Systems müssen noch in diesem Jahr geplant werden, um eine Umsetzung im Jahr 2025 zu gewährleisten. Darüber hinaus ist die Integration der TISAX-Anforderungen vorgesehen, nachdem ein erfolgreicher Start in den anderen Schwesterfirmen verzeichnet wurde.

Wir versichern, diesen Bericht nach bestem Wissen und gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Berichterstattung erstellt zu haben sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Standortes beschrieben zu haben.

 

Reutlingen, 14. Februar 2024

Kaizhong Vogt GmbH

Daniel Guan, Geschäftsführer

Thomas Bächner, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Für Zwecke der Offenlegung wird der Jahresabschluss im Rahmen der Offenlegungserleichterungen nach §§ 326 ff. HGB gekürzt wiedergegeben. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht:

"An die Kaizhong Vogt GmbH, Reutlingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Kaizhong Vogt GmbH, Reutlingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kaizhong Vogt GmbH, Reutlingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Reutlingen, 21. Februar 2024

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Cornelius Pietrzik, Wirtschaftsprüfer

Matthias Reiber, Wirtschaftsprüfer

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