ecotainable GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wilfried Dr. Hadrys seit 16.3.2015 | Prokura |
Jürgen Jüttermann seit 19.1.2015 | Geschäftsführer |
Thomas Dr. Kimpel seit 25.1.2013 | Prokura |
Klaus Engelbertz seit 4.12.2012 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
RWE Eurotest GmbHAufgelöst | 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RWE Netzservice GmbHSiegenJahresabschluss zum 31. Dezember 2014 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014Lagebericht1. GrundlagenDie RWE Netzservice GmbH (RWE NS), Siegen, erfüllt die Bedingungen einer großen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 3 und 4 HGB. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Siegen unter HRB 9945 eingetragen. Die Geschäftstätigkeit der RWE NS besteht in der Errichtung, der Wartung, der Instandhaltung und der Betriebsführung von Netzanlagen und sonstigen Transport-, Speicherungs- und Verteilungssystemen für Energie (insbesondere Strom und Gas), Energieträger, Wärme und Wasser, sonstiger wasserwirtschaftlicher Anlagen (einschließlich Abwasserbeseitigung) und Anlagen der Informationsübertragung sowie die Erbringung und Vermarktung von Dienstleistungen auf diesen Gebieten. RWE NS als Teil der RWE Deutschland-Gruppe Die RWE NS ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der RWE Deutschland AG (RWE D AG), Essen. Das Unternehmen ist dem Segment Vertrieb und Verteilnetze Deutschland des RWE Konzerns zugeordnet. Es besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der RWE D AG. Die RWE NS ist in den von der RWE AG, Essen, aufgestellten Konzernabschluss einbezogen. 2. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die globale Wirtschaftsleistung stieg 2014 nach ersten Schätzungen um ca. 2,5% über das Vorjahresniveau an. Dem gegenüber dürfte sich im vergangenen Jahr das Bruttoinlandsprodukt in der Eurozone, insbesondere aufgrund der notwendigen Maßnahmen zur Konsolidierung der privaten und staatlichen Haushalte, voraussichtlich nur um knapp 1% erhöht haben. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland, der größten Volkswirtschaft des Währungsgebiets, wird wahrscheinlich im Jahresvergleich um leicht über 1% gestiegen sein. Dabei hatte insbesondere der private Konsum einen positiven Einfluss. Energiepolitische Rahmenbedingungen Verschiedene Netzstudien der Deutsche Energie-Agentur (dena) und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) sowie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) zusammen mit weiteren Partnern verdeutlichen, dass die Energiewende einen erheblichen Netzausbau erfordert. So sind nicht nur die Übertragungsnetze in erheblichem Umfang zu verstärken, sondern insbesondere die Verteilnetze. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde sehr deutlich, dass der Netzausbau in den Verteilnetzen, einschließlich des 110-kV-Netzes, eine wesentliche Grundlage zur Umsetzung der Energiewende darstellt. Gesamtleistung Die RWE NS ist insbesondere in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern tätig. Für Konzernunternehmen und Drittkunden bietet die RWE NS ein umfangreiches Programm von Dienstleistungen an. Dazu gehören unter anderem technische Betriebsführungen von Stadtwerks- und Industrienetzen, Bau und Betrieb von Straßenbeleuchtungsanlagen im Auftrag von Kommunen, Vermietung von Transformatorenstationen, Bau von kundeneigenen Mittelspannungsanlagen sowie Dienstleistungen für Wasser- und Telekommunikationsnetze. Für das Geschäftsjahr 2014 beträgt die Gesamtleistung der RWE NS 251,9 Mio. € (Vorjahr 260,1 Mio. €). Mitarbeiter Zum Bilanzstichtag waren wie im Vorjahr 5 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (ausgedrückt in Vollzeitstellen) bei der RWE NS angestellt. Wie im Vorjahr waren weitere 46 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (ausgedrückt in Vollzeitstellen) über einen Personalgestellungsvertrag mit der Westnetz GmbH bei der RWE NS beschäftigt. Tätigkeitsabschluss gemäß § 6b Abs. 7 EnWG Die RWE NS erbringt energiewirtschaftliche Dienstleistungen und ist aufgrund der Vorschriften des Energiewirtschaftsgesetzes verpflichtet, jeweils getrennte Konten zu führen. Die RWE NS erbringt ausschließlich Tätigkeiten außerhalb der Elektrizitäts- und Gasverteilung. Leistungsindikatoren Zur Steuerung der Unternehmensaktivität nutzt die RWE Netzservice GmbH verschiedene Kennzahlen. Als finanzielle Leistungsindikatoren dienen insbesondere das Betriebliche Ergebnis nach IFRS. Als nicht finanzieller Leistungsindikator dient der LTIF-Wert (Lost Time Incident Frequency: Zahl der Unfälle mit mindestens einem Ausfalltag je einer Million geleisteter Arbeitsstunden). Ergebnisentwicklung und Ertragslage Die RWE NS erzielte im Geschäftsjahr 2014 Umsatzerlöse von insgesamt 250,8 Mio. € (Vorjahr 245,2 Mio. €). Die sonstigen betrieblichen Erträge sind vor allem durch Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen geprägt und beliefen sich auf 10,4 Mio. € (Vorjahr 29,4 Mio. €). Der zur Realisierung des Umsatzvolumens erforderliche Materialaufwand beinhaltet vor allem Material und bezogene Fremdleistungen sowie Aufwendungen für Personalgestellung von der Westnetz GmbH. Die Aufwendungen für bezogenen Leistungen konnten von 246,0 Mio. € auf 227,8 Mio. € reduziert werden. Der Personalaufwand für die eigenen Mitarbeiter besteht vor allem aus direktem Personalaufwand und der Zuführung zur Pensionsrückstellung. Auf Grund der geänderten Rahmendaten entfiel im abgelaufenen Geschäftsjahr der Zuführungsaufwand zur Pensionsrückstellung. Vor allem daraus resultierte der um 0,8 Mio. € reduzierte Personalaufwand. Der sonstige betriebliche Aufwand ist grundsätzlich durch Aufwendungen für Marketing und konzerninterne Dienstleistungen der RWE Service GmbH, Dortmund, der RWE IT GmbH, Essen, sowie der RWE Gastronomie GmbH, Essen, geprägt. Das abgelaufene Geschäftsjahr war vor allem durch die Dotierung einer Rückstellung für Risikoübernahmen gekennzeichnet. Aus diesem Sondersachverhalt ergibt sich eine Erhöhung um 18,7 Mio. €. Das handelsrechtliche Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beläuft sich auf 4,7 Mio. € (Vorjahr 40,2 Mio. €). Das zur Steuerung der Unternehmensaktivität herangezogene Betriebliche Ergebnis nach IFRS beträgt 10,6 Mio. € (Vorjahr 41,6 Mio. €). Auch gegenüber dem Budget 2014 ergab sich eine deutliche Verschlechterung auf Grund der beschriebenen Sondersachverhalte. Im Vergleich zum handelsrechtlichen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit enthält das Betriebliche Ergebnis nach IFRS kein Zinsergebnis in Höhe von -5,8 Mio. € (Vorjahr -1,3 Mio. €) und unterscheidet sich darüber hinaus durch Bewertungs- und Ausweisdifferenzen von insgesamt -0,1 Mio. € (Vorjahr -0,1 Mio. €). In der Abführung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag an den Organträger kommen Bewertungsunterschiede im Bereich der sonstigen Rückstellungen zum Ausdruck. Entwicklung der Vermögens - und Finanzlage Im Berichtsjahr wurde eine Bilanzsumme von 73,8 Mio. € (Vorjahr 65,2 Mio. €) ausgewiesen. Die Aktivseite ist durch das Umlaufvermögen geprägt. Der Anteil des Umlaufvermögens an der Bilanzsumme beträgt 98,7% (Vorjahr 98,5%). Im Umlaufvermögen sind vor allem die Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit 39,4 Mio. € (Vorjahr 39,0 Mio. €) und die unfertigen Aufträge mit 15,8 Mio. € (Vorjahr 14,9 Mio. €) zu nennen. Die Passiva bestehen im Wesentlichen aus den Verbindlichkeiten in Höhe von 37,6 Mio. € (Vorjahr 44,9 Mio. €). Die Gesellschaft ist seit dem 01. Januar 2004 über die RWE D AG in das Cash-Management-System der RWE AG eingebunden. Die Liquiditätsversorgung war somit kontinuierlich gewährleistet. Die Liquidität beträgt -19,0 Mio. € (Vorjahr 15,5 Mio. €). Diese wird als Finanzverbindlichkeit (Vorjahr Finanzforderung) ausgewiesen. Der Cash Flow der RWE NS weist zum 31.12.2014 einen Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von -9,8 Mio. € (Vorjahr -84,9 Mio. €) und einen Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit einschließlich Veränderung Finanzforderungen und Ausleihungen in Höhe von 9,8 Mio. € (Vorjahr 84,9 Mio. €) aus. Auf Grund der Einbeziehung in das Cash-Management der RWE AG sind die Veränderung der liquiden Mittel von untergeordneter Bedeutung. Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz hat für die RWE Deutschland AG oberste Priorität. Sämtliche Aspekte der Arbeitssicherheit sowie des Gesundheitsschutzes werden in einem jährlich erscheinenden Bericht der hierfür zuständigen Unternehmensbeauftragten dargestellt. Bei der Konzeption konkreter Maßnahmen legen wir Wert auf präventive Ansätze der Vermeidung von Unfällen und Gesundheitsschäden. Ziel dieser Vorgehensweise ist es, das Arbeits- und Gesundheitsmanagement als Führungsaufgabe sowie als essentiellen Bestandteil unserer Unternehmenskultur stetig weiterzuentwickeln. Das Managementsystem der RWE Deutschland ist von der Berufsgenossenschaft zertifiziert. Niedrige Unfall- und hohe Gesundheitskennzahlen sind ein Indiz für das sichere und gesundheitsgerechte Verhalten, abgestimmte Arbeitsabläufe sowie für gut ausgebildete und geschulte Mitarbeiter. In 2014 hat sich kein Unfall ereignet, d.h. die Kennzahl LTIF = 0. 3. NachtragsberichtEs existieren keine weiteren als im Kapitel "Prognose-, Chancen- und Risikobericht" festgestellten Sachverhalte. 4. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtChancen- und Risikobericht Jedes unternehmerische Handeln birgt neben Chancen auch Risiken. Ziel der RWE NS ist es, Chancen erfolgsorientiert zu nutzen und möglichst frühzeitig Informationen über Risiken und die daraus resultierenden Auswirkungen zu gewinnen, um mit geeigneten Maßnahmen gegensteuern zu können. Die RWE NS stellt in einem regelmäßigen Reporting und in Prognoserechnungen sowie in darüber hinausgehenden Analysen ein umfassendes Bild der aktuellen wirtschaftlichen Situation sowie der zukünftigen Entwicklung bereit. Das interne Kontrollsystem wurde weiter ausgebaut, um zusätzliche, teilweise automatisierte Kontrollen der ordnungsmäßigen Abarbeitung kaufmännischer Aufgaben zu ermöglichen. Die RWE NS ist in das ganzheitlich organisierte Risikomanagementsystem der RWE AG integriert. Das bewährte Risikomanagementsystem der RWE NS ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensführung. Damit ist die Identifikation, Bewertung und Begrenzung von Risiken kontinuierlich gewährleistet. Die identifizierten Risiken werden regelmäßig hinsichtlich ihrer möglichen Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet und nach Risikokategorien zugeordnet. Somit unterliegen die Risiken der kontinuierlichen Überwachung. Die Risikobewertung erfolgt für das aktuelle Geschäftsjahr und für alle Planungsjahre. Die Risiken werden dadurch eingeschränkt, dass die Basis der eigener Angebotslegung grundsätzlich die Angebote konzernzugehöriger Vorlieferanten sind. Während des Geschäftsjahres 2014 bestanden keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken. Derartige Risiken sind auch für das folgende Geschäftsjahr derzeit nicht erkennbar. Chancen für Wachstum sieht die RWE NS hauptsächlich in den Marktveränderungen infolge der Energiewende. Risiken bestehen vor allem darin, dass langfristige Verträge möglicherweise nicht verlängert werden. Darüber hinaus ergeben sich Risiken in Bezug auf die Fortentwicklung der politischen Rahmenbedingungen. Prognosebericht Nach ersten Prognosen wird die globale Wirtschaftsleistung 2015 voraussichtlich um etwa 3 % steigen. Im Euro-Raum werden die notwendigen Maßnahmen zur Konsolidierung der privaten und staatlichen Haushalte das Wachstum wahrscheinlich weiter gedämpft halten. Das Bruttoinlandsprodukt der Eurozone könnte somit um rund 1 % steigen. Vergleichbar dazu scheinen die Perspektiven für die deutsche Volkswirtschaft zu sein: Nach einem Wachstum von rund 1 % im vergangenen Jahr hält der Sachverständigenrat auch für 2015 einen Anstieg der Wirtschaftsleistung von 1 % für möglich. Stimulierende Impulse werden insbesondere durch die robuste Beschäftigungssituation und die gestiegenen verfügbaren Einkommen erwartet. Im nicht-regulierten Geschäft der RWE Netzservice liegt der Fokus langfristig auf Wachstum und einer nachhaltige Steigerung des Unternehmensergebnisses. Eine aktive Mitgestaltung der Energiewende ist über die Erweiterung des Produktportfolios geplant, um die steigenden Kundenbedürfnisse zu bedienen, die entsprechend der immer komplexer werdenden Anforderungen an die Marktteilnehmer zunehmend wachsen. Inwiefern dies gelingen wird, hängt auch maßgeblich von den politischen Rahmenbedingungen ab. Das Ergebnis der RWE Netzservice GmbH ist in 2014 stark durch Sonderfaktoren geprägt, die so in 2015 nicht auftreten werden. Daher wird ein deutlicher Anstieg des Betrieblichen Ergebnisses nach IFRS von rund 60% erwartet. Für 2015 wurden bereits nennenswerte Aufträge im Bereich Kraftwerks- und Windparkanschlüsse sowie im Glasfasernetzbau generiert. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine GrundlagenGegenstand der RWE Netzservice GmbH (vormals RWE Westfalen-Weser-Ems Netzservice GmbH) mit Sitz in Siegen ist der Bau, die Wartung, die Instandhaltung und das Betreiben von Netzanlagen und sonstigen Transport-, Speicherungs- und Verteilungssystemen für Energie (insbesondere Strom und Gas), Energieträger, Wärme und Wasser, sonstiger wasserwirtschaftlicher Anlagen (einschließlich Abwasserbeseitigung) und Anlagen der Informationsübertragung sowie die Erbringung und Vermarktung von Dienstleistungen auf diesen Gebieten. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften, des GmbH-Gesetzes und des Energiewirtschaftsgesetzes aufgestellt. Zur Klarheit der Darstellung sind in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Es besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der RWE Netzservice GmbH und der RWE Deutschland AG. Des Weiteren hat die RWE Netzservice GmbH mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Januar 2005 mit der ESK GmbH und der RWE Eurotest GmbH, vormals RWE EUROtest Gesellschaft für Prüfung-Engineering-Consulting mbH, jeweils einen Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. Alleinige Gesellschafterin der RWE Netzservice GmbH ist die RWE Deutschland AG mit Sitz in Essen. Die Gesellschaft wird über die RWE Deutschland AG in den Konzernabschluss der RWE AG einbezogen, der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt wird; dieser ist im Bundesanzeiger elektronisch abrufbar. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenAktiva Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Abwertungen werden bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung vorgenommen. Ausleihungen sind grundsätzlich zum Nominalwert oder zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert bilanziert. Die unter den Vorräte n ausgewiesenen unfertigen Leistungen werden mit den Herstellungskosten bewertet, die neben den Material-, Fertigungs- und Sonderkosten der Fertigung angemessene Teile der notwendigen Material-, Fertigungsgemeinkosten, angemessene Teile allgemeiner Verwaltungskosten, angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung enthalten. Fremdkapitalzinsen werden nicht als Teil der Herstellungskosten aktiviert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet; alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden geleistete Zahlungen abgegrenzt, soweit sie auf Folgejahre entfallen. Aufgrund einer bestehenden steuerlichen Organschaft mit der RWE AG werden aktive latente Steuern nicht bei der Organgesellschaft ausgewiesen. Passiva Das Eigenkapital ist zum Nennwert bewertet. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck - die eine generationenabhängige Lebenserwartung berücksichtigen - nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit-Methode) gebildet. Sie werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 S. 2 HGB); der Zinssatz im Dezember beträgt 4,53 % (Vorjahr 4,88 %). Im Rahmen weiterer Rechnungsannahmen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,35 % und Rentensteigerungen von jährlich 1,60 % unterstellt. Dabei wurde grundsätzlich das Rentenversicherungs-Altersanpassungsgesetz vom 20. April 2007 berücksichtigt. Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Die Rückstellungen sind der Höhe nach mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Die langfristigen Rückstellungen sind mit dem von der Deutschen Bundesbank im November 2014 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst worden. Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden empfangene Zahlungen abgegrenzt, soweit sie auf Folgejahre entfallen. Der Wertansatz der Eventualverbindlichkeiten entspricht dem am Bilanzstichtag bestehenden Haftungsumfang. Aufgrund einer bestehenden steuerlichen Organschaft mit der RWE AG werden passive latente Steuern nicht bei der Organgesellschaft ausgewiesen. WährungsumrechnungGeschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung bewertet. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Devisenkassakurs umgerechnet. Ansonsten werden Verluste bei Forderungen, Verbindlichkeiten und Devisenbeständen aus Kursänderungen zum Bilanzstichtag ergebniswirksam berücksichtigt. Erläuterungen zur Bilanz(1) Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten und deren Entwicklung im Geschäftsjahr 2014 sind auf Seite 22 dargestellt. Im Folgenden ist die Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 285 Nr. 11 HGB dargestellt.
Die Angaben zum Eigenkapital sowie zum Ergebnis beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2013. Des Weiteren enthalten die Finanzanlagen Ausleihungen an Mitarbeiter (Wohnungsbaudarlehen). (2) Vorräte
Die Vorräte beinhalten noch nicht abrechenbare Leistungen. (3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen 19,4 Mio. € (Vorjahr 22,2 Mio. €) auf Lieferungen und Leistungen, 20,0 Mio. € (Vorjahr 1,3 Mio. €) auf Ergebnisabführung und Steuerumlage sowie im Vorjahr 15,5 Mio. € auf Finanzforderungen. Gegen die Gesellschafterin bestehen 11,0 Mio. € Forderungen aus Lieferung und Leistung, 19,0 Mio. € Forderungen aus Ergebnisabführung und Steuerumlage sowie im Vorjahr 15,5 Mio. € Finanzforderungen. (4) Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel betreffen in voller Höhe Bankguthaben. (5) Eigenkapital Das gezeichnete Kapital in Höhe von 25,0 Tsd. € ist voll eingezahlt und wird zu 100 % von der RWE Deutschland AG gehalten. (6) Rückstellungen
Für Pensionszusagen aus der RWE-Versorgungsordnung 2003 sowie aus den übernommenen Versorgungswerken der Thyssengas GmbH und der Westfälischen Ferngas AG wird eine Rückstellung in Höhe von 7,7 Mio. € bilanziert. Bei der RWE-Versorgungsordnung 2003 handelt es sich um eine beitragsorientierte betriebliche Altersversorgung. Darüber hinaus gibt es für die leitenden Angestellten die Möglichkeit der Entgeltumwandlung im Rahmen der Deferred Compensation-Regelung. Die entsprechende Rückstellung beläuft sich auf 0,3 Mio. € und wurde mit dem Deckungsvermögen von 0,3 Mio. € saldiert. Daher ist der Bilanzausweis 0 €. Für das Deckungsvermögen entsprechen die Anschaffungskosten dem beizulegenden Zeitwert. Bei der Berechnung des Versicherungswertes wird die Projected Unit Credit-Methode angewendet. Die Erträge aus dem Deckungsvermögen (9,2 Tsd. €) wurden mit den Zinszuführungen (9,2 Tsd. €) gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB zu Null saldiert. In den sonstigen Rückstellungen werden insbesondere Verpflichtungen aus Risikoübernahmen von einem verbundenen Unternehmen sowie Verpflichtungen aus dem Personalbereich abgebildet. (7) Verbindlichkeiten
*RLZ - Restlaufzeit **Betrag geringer Höhe Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten 31,5 Mio. € (Vorjahr 13,2 Mio. €) Finanzschulden, 1,0 Mio. € (Vorjahr 16,9 Mio. €) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie im Vorjahr 8,1 Mio. € Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung und Steuerumlage. Gegenüber der Gesellschafterin bestehen 31,0 Mio. € (Vorjahr 12,0 Mio. €) Finanzschulden und im Vorjahr 8,1 Mio. € Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung und Steuerumlage sowie im Vorjahr 2,0 Mio. € Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. (8) Aus der Bilanz nicht ersichtliche sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus diversen Verträgen mit der RWE Deutschland AG und mit anderen verbundenen Unternehmen, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Leistungserstellung der Gesellschaft stehen. Die Belastung aus diesen Verträgen beläuft sich auf rund 6,4 Mio. €. (9) Außerbilanzielle Geschäfte Es liegen keine außerbilanziellen Geschäfte gemäß § 285 Nr. 3 HGB, die für die Beurteilung der Finanzlage notwendig sind, vor. (10) Haftungsverhältnisse Im Zusammenhang mit der Abspaltung von dem Netz zuzuordnenden Rentnern und ehemaligen Mitarbeitern mit unverfallbaren Versorgungsansprüchen auf die Westnetz GmbH haftet die Gesellschaft gemäß § 133 UmwG als Gesamtschuldner für die Verpflichtungen, die vor dem wirksam werden der Abspaltung begründet worden sind. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(11) Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse beinhalten die Dienstleistungen für den Bau, den Betrieb und die Instandhaltung von Strom- und Gasnetzen sowie Erdgasspeichern vorwiegend in Deutschland. (12) Sonstige betriebliche Erträge
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 10,1 Mio. € enthalten, die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen betreffen. Es gibt keine Erträge aus Währungsumrechnungen. (13) Materialaufwand
Zu den wesentlichen Aufwendungen für bezogene Leistungen zählen die Beschaffung von Material und Dienstleistungen sowie die Aufwendungen für Personalgestellung und Ausstattungsüberlassung auf Grund der bestehenden Dienstleistungsvereinbarungen mit verbundenen Unternehmen. (14) Personalaufwand
Der Aufwand für Löhne und Gehälter beinhaltet im Wesentlichen die laufenden Aufwendungen des Geschäftsjahres. (15) Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
Die Angabe der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt erfolgt in Vollzeitstellen. Diese entsprechen Mitarbeitern gemäß dem jeweiligen prozentualen Beschäftigungsgrad. (16) Sonstige betriebliche Aufwendungen
*Betrag geringer Höhe Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Übrigen Aufwendungen für Marketing sowie allgemeine Verwaltungskosten. Es gibt keine Aufwendungen aus Währungsumrechnung. (17) Ergebnis Finanzanlagen
*Betrag geringer Höhe Die Erträge entfallen vor allem auf die Gewinnabführungsverträge mit der ESK GmbH und der RWE Eurotest GmbH. (18) Zinsergebnis
(19) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag An den Organträger wurden Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von 7,4 Mio. € (Vorjahr 6,5 Mio. €) abgeführt. In der Abführung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag kommen Bewertungsunterschiede im Bereich der sonstigen Rückstellungen zum Ausdruck. (20) Angaben zu Geschäften größeren Umfangs nach § 6b Abs. 2 EnWG Im Geschäftsjahr wurden folgende Geschäfte größeren Umfangs, die aus dem Rahmen der gewöhnlichen Energieversorgungstätigkeit herausfallen und für die Beurteilung der Vermögens- und Ertragslage des Unternehmens nicht von untergeordneter Bedeutung sind, mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen getätigt. Dabei handelt es sich um Leistungen im Zusammenhang mit dem Bau, dem Betrieb und der Instandhaltung von Strom- und Gasnetzen sowie Erdgasspeichern, die sich auf 227,9 Mio. € belaufen. (21) Sonstige Angaben Im Zusammenhang mit betrieblichen Pensionszusagen aus Entgeltumwandlungen wurden Forderungen aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von 0,3 Mio. € verpfändet. Die Bezüge der Geschäftsführung werden nach § 286 Abs. 4 HGB nicht offen gelegt. Die Pensionsrückstellung für ehemalige Geschäftsführer beträgt 4.349.603,00 €. Es besteht ein zinsloses Darlehen nach § 285 Abs. 9c HGB. Unter Berücksichtigung der Tilgung im abgelaufenen Geschäftsjahr in Höhe von 1.152,00 € ergibt sich zum Stichtag eine Restschuld in Höhe von 9.560,00 €. Auf die Angabe der Honorare des Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 HGB wird verzichtet, weil diese Angabe im Konzernabschluss des einbeziehenden Mutterunternehmens enthalten ist. Geschäftsführung:
Siegen, 20. Februar 2015 RWE Netzservice GmbH Die Geschäftsführung Jüttermann Engelbertz Entwicklung des AnlagevermögensRWE Netzservice GmbH
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der RWE Netzservice GmbH, Siegen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Nach § 6b Abs. 5 EnWG umfasste die Prüfung auch die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht sowie über die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschlusses unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht sowie für die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer, die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind, hat zu keinen Einwendungen geführt.
Essen, den 23. Februar 2015 PricewaterhouseCoopers
Ralph Welter, Wirtschaftsprüfer ppa. Christoph Drewes, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 wurde am 23. Februar 2015 festgestellt. |
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