Tranquil Immune GmbH
Selbe AdresseForschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Steffen Alexander Schmidt seit 18.12.2017 | Geschäftsführer |
Peter Schreier seit 18.12.2017 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Solarparc GmbHBonnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Lagebericht 2014SOLARPARC GMBHI. ALLGEMEINES HAUPTVERSAMMLUNG STIMMT GEWINNVERWENDUNG ZU Auf der Hauptversammlung der damaligen Solarparc Aktiengesellschaft am 3. Juni 2014 hat die Alleinaktionärin SolarWorld AG sämtlichen Tagesordnungspunkten zugestimmt. Der handelsrechtliche Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2013 in Höhe von 3.448 T€ wurde entsprechend des Beschlusses über die Gewinnverwendung auf neue Rechnung vorgetragen. Die Alleinaktionärin war mit allen 6 Mio. Aktien und somit dem gesamten Grundkapital vertreten. UMWANDLUNG IN GESELLSCHAFT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG (GMBH), STAMM- KAPITAL, EIGENTÜMERSTRUKTUR Mit Eintragung im Handelsregister am 24. Juni 2014 wurde die Solarparc Aktiengesellschaft in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgewandelt. Die Gesellschaft trägt nunmehr den Namen Solarparc GmbH. Es gilt der Gesellschaftsvertrag vom 3. Juni 2014. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 6.000.000,00 (in Worten: sechs Millionen) EURO. Das Stammkapital ist eingeteilt in 6.000.000,00 (in Worten: sechs Millionen) Geschäftsanteile im Wert von je 1,00 EURO. Sämtliche Geschäftsanteile werden von der SolarWorld AG gehalten. II. KONZERNSTRUKTUR UND GESCHÄFTSTÄTIGKEIT RECHTLICHE KONZERNSTRUKTUR SOLARPARC TEILKONZERN Die Solarparc GmbH, Bonn, ist das Mutterunternehmen des Solarparc Teilkonzerns innerhalb der SolarWorld Gruppe und trägt die Verantwortung für das strategische und operative Geschäft des Solarparc Teilkonzerns. Für die übrigen Beteiligungen der zum Konsolidierungskreis des Teilkonzerns zählenden Unternehmen verweisen wir auf die Beteiligungsübersicht im Anhang. GESCHÄFTSFELDER UND ORGANISATIONSSTRUKTUR Das Geschäft der Solarparc GmbH umfasste bis zur Neuausrichtung der Gesellschaft zu Beginn des Geschäftsjahres 2015 die Planung, den Bau, die Vermarktung von Anlagen zur regenerativen Stromerzeugung sowie die technische Betriebsführung und kaufmännische Geschäftsführung. Nach der Veräußerung der regenerativen Kraftwerke wurde in der Regel die technische Betriebsführung oder auch kaufmännische Geschäftsführung für die Anlagen übernommen. Auf diese Dienstleistungen wird sich die Solarparc GmbH in den folgenden Jahren konzentrieren. In geringem Umfang betreibt die Solarparc GmbH weiterhin eigene Photovoltaikanlagen. Eine Segmentierung der Geschäftsbereiche wird in Zukunft unterbleiben. Dieses Geschäftsmodell mit der Fokussierung auf das kontinuierliche Geschäft der Betriebsführung mit stetigen, planbaren Einnahmen und Erträgen soll in den Folgejahren weiter ausgebaut werden. Die Solarparc GmbH sieht sich mit ihren Kernkompetenzen im Bereich der Betriebsführung für die Aufgaben und Chancen der Zukunft gut positioniert. SEGMENT BETRIEBSFÜHRUNG Im Segment Betriebsführung werden die beiden Geschäftsbereiche klassische Stromerzeugung aus eigenen Kraftwerken sowie technische und kaufmännische Betriebsführung zusammengefasst. Dieses Segment wird in Zukunft die alleinigen Geschäftsbereiche der umstrukturierten Solarparc GmbH bilden. Im Geschäftsbereich der klassischen Stromerzeugung produzieren die eigenen regenerativen Kraftwerke kontinuierlich CO2-freien Strom und speisen ihn gegen Erlöse nach dem Erneuerbare- Energien-Gesetz (EEG) in das Stromnetz ein. Mit konsequenter Optimierung ihrer Prozesse sorgt die Betriebsführung für stetig hohe Erträge. Im Geschäftsbereich der Betriebsführung übernimmt die Solarparc GmbH zudem die technische und kaufmännische Betriebsführung von regenerativen Kraftwerken als Dienstleistung für Kunden. Gegen Ende des Berichtsjahres hat die Solarparc GmbH Teile ihres Photovoltaikportfolios mitsamt der zugehörigen Tochterunternehmen veräußert und zeitgleich die langfristige technische und kaufmännische Betriebsführung für diese Anlagen übernommen. Damit hat sich das Stromerzeugungsportfolio der Solarparc GmbH verkleinert. Die Stromerzeugung spielt somit im Segment Betriebsführung für die Umsatz- und Ertragslage nur noch eine untergeordnete Rolle, während die Umsätze und Erträge aus der technischen und kaufmännischen Betriebsführung stetig an Bedeutung gewinnen. SEGMENT GROSSANLAGENGESCHÄFT Im Segment Grossanlagengeschäft konzipierte und realisierte die Solarparc GmbH bis zur Neuausrichtung der Gesellschaft regenerative Kraftwerke, die an institutionelle und private Investoren veräußert wurden. Im Geschäftsjahr 2015 wird dieses Segment durch Umstrukturierung innerhalb des SolarWorld-Konzern an die SolarWorld AG übergeben. Noch in der Solarparc GmbH begonnene Projekte werden gemeinsam mit den dann in SolarWorld AG tätigen ehemaligen Mitarbeitern/innen der Solarparc GmbH umgesetzt. Künftige Projekte werden somit vollständig aus der SolarWorld AG heraus abgewickelt und die über lange Jahre aufgebaute Kompetenz dieses Segments wird nun eine Kompetenz der SolarWorld AG. WESENTLICHE STANDORTE Die Solarparc GmbH und sämtliche Gesellschaften des Solarparc Teilkonzerns haben ihren Sitz in Bonn. Dort arbeiten auch die Geschäftsführung und das Gros der Mitarbeiter. Die eigenen Solarkraftwerke befinden sich an den Produktionsstandorten der SolarWorld AG in Freiberg/Sachsen. Ende September 2014 hat die Solarparc GmbH einen Solarpark mit einer Nennleistung von 1,7 MWp in Bayern mitsamt den zugehörigen Tochtergesellschaften veräußert. Sämtliche Solarparks der von der Solarparc GmbH initiierten Fonds befinden sich ebenfalls im Süden Deutschlands an exzellenten Standorten mit hohem Einstrahlungspotenzial. Im europäischen Ausland ist die Solarparc GmbH an den Vermarktungserfolgen zweier Solarparks in der spanischen Autonomen Gemeinschaft Extremadura beteiligt. Über die Mitarbeiter der technischen Betriebsführung erbringt die Solarparc GmbH derzeit deutschlandweit Dienstleistungen. WICHTIGE PRODUKTE UND DIENSTLEISTUNGEN Die Solarparc GmbH fokussiert sich künftig auf das Produkt der Betriebsführung und der in diesem Bereich angebotenen Dienstleistungen für Investoren aus dem nationalen und internationalen Großanlagengeschäft. Der nachhaltig erzeugte Strom aus den unternehmenseigenen Photovoltaikanlagen wird nicht selber vermarktet, sondern entweder nach dem EEG in das öffentliche Stromnetz eingespeist oder im Rahmen des Marktprämienmodells zu über den EEG-Tarifen liegenden Preisen mit Hilfe eines an der Strombörse in Leipzig zugelassenen Stromhändlers verkauft. WESENTLICHE ABSATZMÄRKTE UND WETTBEWERBSPOSITION In der kaufmännischen und technischen Betriebsführung von Photovoltaikparks zählt die Solarparc GmbH mit einem Portfolio von über 170 MWp (Stand 31.12.2014) in Deutschland zu den Marktführern. Die Planungen sehen neben einer Ausweitung der Betriebsführung auf nationaler Ebene auch mittelfristig den Markteintritt in westeuropäischen Ländern vor. BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMEN, UMSATZSTEUERLICHE ORGANSCHAFT MIT DER SOLARWORLD AG UND ERGEBNISABFÜHRUNGSVERTRAG Die Solarparc GmbH war im gesamten vergangenen Geschäftsjahr ein direktes Tochterunternehmen der SolarWorld AG und wurde durch diese beherrscht. Die Beteiligung der SolarWorld AG an der Solarparc GmbH lag das gesamte Jahr über unverändert bei 100,00 %. Die Solarparc GmbH war somit während des gesamten Jahres eine gegenüber der SolarWorld AG abhängige Gesellschaft im Sinne von § 17 AktG. Im Jahr 2014 ist die Solarparc GmbH mit der SolarWorld AG eine umsatzsteuerliche Organschaft eingegangen. Diese soll auch für die Folgejahre aufrechterhalten werden. Die Planungen der Muttergesellschaft SolarWorld AG und der Geschäftsführung der Solarparc GmbH sehen vor, dass die Solarparc GmbH auf der Hauptversammlung der SolarWorld AG im Mai 2015 über einen Ergebnisabführungsvertrag mit der Solarparc GmbH beschließen lässt. Sollte die Hauptversammlung der SolarWorld AG dies beschließen, so wird die Solarparc GmbH nach Umsetzung der vertraglichen Regelungen und der Eintragung des Ergebnisabführungsvertrags in das Handelsregister in der Folge mindestens für 5 Jahre ihre Ergebnisse an die SolarWorld AG abführen. III. DER MARKT KONJUNKTURELLESUMFELD Im Laufe des Jahres 2014 haben die geopolitischen Konflikte zwischen der Ukraine und Russland die Weltwirtschaft gebremst. Nach einer leichten Schwächephase hat die weltweite Konjunktur allerdings zum Jahresende wieder an Fahrt gewonnen. Grund dafür waren die gesunkenen Ölpreise und die weiterhin sehr expansive Geldpolitik, die zu einer Belebung des privaten Konsums und der Investitionen geführt hat. Insgesamt stieg die Auslastung der weltweiten Produktionskapazitäten und der Welthandel legte um knapp 3,5 Prozent zu. In den USA, der wichtigsten Absatzregion des SolarWorld-Konzerns, hat die kontinuierliche Besserung des Arbeitsmarkts die Wirtschaft angekurbelt. Die immer besseren Absatzaussichten bewegten die Unternehmen dazu, mehr zu investieren. Im Euroraum gewann die Konjunktur allmählich an Dynamik, sodass diese Region im Laufe des Jahres die Rezession überwinden konnte. So expandierte die Wirtschaftsleistung im Euroraum 2014 um 0,8 (2013: -0,4) Prozent. Die Wirtschaft in Deutschland setzte ihren Wachstumskurs fort und zeigte sich sehr robust. Dies war vor allem auf die gestiegene Kaufkraft aufgrund höherer Löhne und sinkender Energiepreise zurückzuführen. DER SOLARSTROMMARKT Weltweite Nachfrage nach Solarprodukten steigt. 2014 hat der internationale Solarstrommarkt deutlich an Fahrt gewonnen. Marktexperten rechnen für das Gesamtjahr 2014 mit einer globalen Nachfrage zwischen 47 und 50 GW - dies entspricht einem Anstieg von 15 bis 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2013: 40 GW). Dieses Nachfragewachstum schuf die Grundlage für eine bessere Nutzung der verfügbaren Kapazitäten, sodass sich das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage im Vergleich zu den Vorjahren normalisierte und eine erste Erholung von der Industriekrise einsetzte. In den USA griffen die eingeleiteten Maßnahmen zur Wiederherstellung eines fairen Wettbewerbs und wirkten sich leicht stabilisierend auf das Preisniveau aus. In Europa blieben die Preise 2014 weiter unter Druck. US-Marktwachstum weiterhin expansiv. 2014 setzte der USSolarmarkt sein dynamisches Wachstum fort und war einer der wichtigsten Treiber der globalen Nachfrage nach Solartechnik. GTM Research erwartet 2014 einen Anstieg der neu installierten Leistung um 37 Prozent auf 6,5 (2013: 4,8) GW. Knapp 50 Prozent des US-Solarmarktes entfielen auf die Bereiche Haushalt ("residential") und Gewerbe ("commercial"), die eine besonders hohe Dynamik aufwiesen. Vor allem das Haushaltssegment wuchs überproportional aufgrund neuer Finanzierungsmöglichkeiten. Das Gros der Nachfrage im US-Solarmarkt ist nach wie vor auf das Marktsegment Großprojekte ("utilities") zurückzuführen, das 2014 mehr als 50 Prozent der neu installierten Leistung ausmachte. Die Solarstromerzeugung ist mittlerweile wirtschaftlich so attraktiv, dass die jeweiligen Grundversorger auch in solchen Regionen, die keinen Mindestanteil von Solarstrom am Strom-Mix gesetzlich vorschreiben, Solarprojekte in Auftrag geben. Dadurch möchten sie sich gegen zukünftige Schwankungen des Erdgaspreises absichern. Europäische Solarmärkte weiter unter Druck. In Europa hat sich Großbritannien als wichtigster solarer Absatzmarkt 2014 etabliert. Dort hat sich die Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt - Bloomberg schätzt für das Jahr 2014 eine neu installierte Leistung von rund 2,5 (2013: 1,0) GW. Auch Frankreich zeigte 2014 eine hohe Dynamik: Der französische Solarmarkt wuchs um rund 60 Prozent auf 1 (2013: 0,6) GW. Die positive Entwicklung dieser Märkte reichte allerdings nicht aus, um die sinkende Nachfrage in Deutschland und Italien vollständig zu kompensieren, sodass das Marktvolumen des europäischen Solarmarkts um rund 20 Prozent auf insgesamt 8,2 (2013: 10,2) GW zurückging. Im Berichtszeitraum verunsicherte eine weitere Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) den deutschen Markt erheblich. Seit Inkrafttreten am 1. August 2014 wird der selbstverbrauchte Solarstrom mit 30 Prozent der EEG-Umlage belastet - die Umlage betrug im Geschäftsjahr 6,25 Cent/kWh. Solaranlagen mit einer Leistung unter 10 kW oder Anlagen, die pro Jahr weniger als 10.000 kWh produzieren, sind von der Umlage befreit. Durch diese Bagatellgrenze bleibt der Eigenstromverbrauch für private Haushalte attraktiv, jedoch lösten die Gesetzesänderungen eine Kaufzurückhaltung bei Privatkunden aus. Für den gesamten deutschen Markt erwartet Bloomberg einen Rückgang des Zubaus um 43 Prozent auf 1,9 (2013: 3,3) GW. Der italienische Solarmarkt war 2014 zwar rückläufig, vollzog aber eine interessante Wandlung zu einem Modell, das zukünftig auch in anderen Märkten an Bedeutung gewinnen dürfte. Nachdem das Anreizprogramm "Conto Energia V" im Jahr 2013 ausgelaufen ist, bietet das neue System des Net Billings keine zusätzliche Einspeisevergütung für Solarstrom mehr. Stattdessen setzt es die Netzparität von Solarstrom voraus und sieht vor, dass verbrauchter Netzstrom und eingespeister Solarstrom auf der Stromrechnung miteinander verrechnet werden. Nach einer Anfangsphase der Unsicherheit wird das neue Modell mittlerweile verstärkt angenommen. So haben sich in der zweiten Jahreshälfte immer mehr Kunden in Italien für den Kauf einer Solaranlage entschieden. Für das Jahr 2014 rechnet Bloomberg mit einer neu installierten Leistung zwischen 0,4 und 0,6 (2013: 2,0) GW. Asiatische Märkte an der Spitze. Mit einer neu installierten Leistung von jeweils 10,3 (2013: 7,1) GW und 13 (2013: 12,9) GW rückten Japan und China zur Spitze des internationalen Solarmarkts auf. Trotz hoher Nachfrage ist der chinesische Markt für den SolarWorld-Konzern nicht interessant, da er sich gegenüber ausländischen Produzenten komplett abschottet. Im Gegensatz dazu bot Japan mit einem Anteil von rund 70 Prozent an Dachanlagen und einem hohen Fokus auf Qualität und Langlebigkeit der Solarstromlösungen SolarWorld gute Voraussetzungen, um ihre Präsenz im asiatischen Markt zu entfalten und am dortigen Wachstum zu partizipieren. IV. GESCHÄFTSVERLAUF / WESENTLICHE EREIGNISSE IM JAHR 2014 STROMERZEUGUNG Die Kapazitäten in der technischen Betriebsführung haben sich seit Ende des Geschäftsjahres 2013 weiter leicht erhöht. Demnach betreute die Solarparc GmbH in der Betriebsführung unverändert Windkraftanlagen mit einer Leistung von knapp 60 MW sowie Solarkraftwerke und andere erneuerbare Kraftwerke mit rund 170 (Vorjahr: rund 165) MWp. Aus dem Eigenbestand wurden Solaranlagen mit einer Leistung in Höhe von 2,3 MWp, darunter auch die Beteiligungen an den Solarparc Nr. 1 - Nr. 17 GmbHs in Oberötzdorf/Bayern mit 1,7 MWp und der zugehörigen Infrastruktur GbR (Solarparc GbR), veräußert. Somit hält die Solarparc GmbH noch Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von 0,4 MWp im Eigenbestand. Die 17 Einzelanlagen in Oberötzdorf/Bayern als auch die übrigen veräußerten Anlagen produzierten noch bis Ende September auf Rechnung des Solarparc Teilkonzerns CO2 neutralen Strom. Nach der Veräußerung stehen die Erträge nunmehr ab Oktober dem neuen Eigentümer zu. Die Erträge des bayerischen Solarparks bis Ende September gehen nicht in den Jahresabschluss der Solarparc GmbH ein. Somit spielen die Erträge aus der Stromerzeugung nur noch eine geringfügige Rolle. GROSSANLAGENGESCHÄFT Im Berichtszeitraum wurde der Verkauf des im Jahr 2012 errichteten und EEG-konform, d.h. tarifsichernd in Betrieb genommenen und bereits 2013 an einen institutionellen Investoren veräußerten Solarparks in Pütnitz (21,3 MWp) umsatz- und erfolgswirksam. Zudem wurde der gegen Ende 2013 fertiggestellte Solarpark in Sollstedt (2,4 MWp) im September 2014 ebenfalls an einen institutionellen Investor veräußert. Mit diesen beiden Projekten wurden die Beteiligungen an den zugehörigen Projektgesellschaften veräußert. Zudem wurde im Berichtszeitraum der Bau des Solarparks in Nordhausen begonnen und im September 2014 tarifsichernd abgeschlossen. Bis Januar/Februar 2015 erfolgten Restarbeiten und der Netzanschluss mit der Aufnahme der Stromproduktion. Weiterhin wurde mit dem Bau einer kleineren Photovoltaik-Aufdachanlage auf den Produktionsstätten der SolarWorld Industries Thüringen GmbH in Arnstadt (175 kWp) begonnen. Sowohl der Park in Nordhausen als auch die Aufdachanlage in Arnstadt sollen in der ersten Jahreshälfte des Geschäftsjahres 2015 mitsamt den Projektgesellschaften veräußert werden. Die Solarparks in Spanien, an deren Verkaufserfolg die Solarparc GmbH partizipieren würde, haben im geplanten Rahmen Strom produziert, der in das Stromnetz eingespeist und vergütet wurde. Gespräche mit potenziellen Investoren über einen Erwerb sind über den Berichtszeitraum hinaus fortgesetzt worden. Von Seiten der Investoren besteht unverändert eine hohe Nachfrage nach Solarparks aus dem Hause Solarparc GmbH / SolarWorld AG. GESAMTAUSSAGE ZUM GESCHÄFTSVERLAUF DURCH DIE UNTERNEHMENSLEITUNG Der Bau und der Verkauf des Solarparks in Sollstedt, die erfolgswirksame Erfassung des bereits in 2013 erfolgten Verkaufs des Solarparks in Pütnitz, der Bau der Projekte Nordhausen und Arnstadt sowie die Veräußerung von Teilen der eigenen Bestandsanlagen und das stetige Geschäft der technischen Betriebsführung prägten die Geschäftsentwicklung und das Ergebnis der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2014 maßgeblich. Der Umsatz und die Ertragslage der Gesellschaft sind fortgesetzt solide. V. ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE ANMERKUNG ZUR BERICHTSWEISE Der Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2014 ist nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB aufgestellt worden. ERTRAGSLAGE DER SOLARPARC GMBH ERGEBNISENTWICKLUNG Der Bau und der Verkauf des Solarparks in Sollstedt, die erfolgswirksame Erfassung des bereits in 2013 erfolgten Verkaufs des Solarparks in Pütnitz, der Bau der Projekte Nordhausen und Arnstadt sowie die Veräußerung von Teilen der eigenen Bestandsanlagen und das stetige Geschäft der technischen Betriebsführung prägten das Ergebnis der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2014 maßgeblich. Mit dem Ausweis der Ergebniseffekte aus den Verkäufen des Solarparks in Nordhausen und der Aufdachanlage in Arnstadt rechnet die Gesellschaft im ersten Halbjahr 2015. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr von 5,49 Mio. € auf 1,40 Mio. €. Das Ergebnis nach Steuern sank von 3,45 Mio. € auf 1,06 Mio. €. UMSATZENTWICKLUNG Der Umsatz des Geschäftsjahres 2014 sank im Vergleich zum Vorjahr von 11,35 Mio. € auf 8,34 Mio. €. In den Umsatzerlösen des Berichtsjahres sind in Folge des mit wirtschaftlicher Wirkung zum 30. September 2014 erfolgten Verkaufs eines großen Teils der Photovoltaikanlagen nur die Erträge aus dem Stromverkauf der ersten drei Quartale des Geschäftsjahres ausgewiesen, während im Geschäftsjahr 2013 Erlöse eines ganzes Geschäftsjahres enthalten sind. Die Umsatzerlöse des Berichtsjahres wurden maßgeblich durch die Erfolgsauswirkung der Verkäufe der Projekte Pütnitz und Sollstedt bestimmt. Aus der regenerativen Stromerzeugung durch Photovoltaikanlagen wurden im Geschäftsjahr 2014 Umsatzerlöse in Höhe von 0,39 (Vorjahr: 0,47) Mio. € erwirtschaftet. Aus Verkäufen von Photovoltaikprojekten wurden in 2014 Umsatzerlöse in Höhe von 5,07 (Vorjahr: 8,69) Mio. € erzielt. Der Umsatzbeitrag aus der Betriebsführung lag in 2014 bei 2,88 (Vorjahr: 2,19) Mio. €. ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen von 1,05 Mio. € auf 1,62 Mio. €. Hintergrund für die hohen sonstigen betrieblichen Erträge des Berichtsjahres war unter anderem der Verkauf der Photovoltaikanlagen aus dem Bestand und der Beteiligungen an den Solarparc Nr. 1-17 GmbHs (0,71 Mio. €). Die sonstigen betriebliche Erträge des Geschäftsjahres 2014 stammen aus periodenfremden Erträgen (0,31 Mio. €),) aus Weiterberechnungen (0,43 Mio. €), aus der Auflösung von Rückstellungen (0,09 Mio. €) und aus übrigen sonstigen betrieblichen Erträgen (0,08 Mio.€). MATERIALAUFWAND/BESTANDSVERÄNDERUNG In den Materialaufwendungen sowie in den Bestandsveränderungen werden die Aufwendungen aus der Projektierung und dem späteren Verkauf der Projekte abgebildet. Der Materialaufwand verringerte sich gegenüber dem Vorjahr von 2,30 Mio. € auf 0,90 Mio. €. Die Bestandsveränderungen betrugen -2,56 (Vorjahr: 0,01) Mio. €. Die hohen negativen Bestandsveränderungen sind im Wesentlichen auf den erfolgswirksamen Ausweis des Verkaufs der Projekte Pütnitz und Sollstedt zurückzuführen. PERSONALAUFWAND Der Personalaufwand erhöhte sich von 2,32 Mio. € auf 2,67 Mio. €. Zum Bilanzstichtag waren inklusive der beiden Geschäftsführer 44 (Vorjahr: 33) Mitarbeiter/innen beschäftigt. Zum 1. April 2014 wurden von der SolarWorld AG 13 Mitarbeiter/innen aus dem Großprojekteteam übernommen. Die vorstehenden Angaben verstehen sich ohne Praktikanten/innen, Werksstudenten/innen und Auszubildenden und inklusive der Mitarbeiter/innen in Mutterschutz oder Familienzeit. ABSCHREIBUNGEN Die Abschreibungen sanken von 0,24 Mio. € auf 0,19 Mio. €. SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen leicht von 2,10 Mio. € auf 2,18 Mio. €. FINANZERGEBNIS Das Finanzergebnis als Saldo aus den Finanzerträgen mit den Finanzaufwendungen veränderte sich von 0,04 Mio. € auf - 0,04 Mio. €. ERTRAGSTEUERN Entsprechend des geringeren Vorsteuerergebnisses verringerten sich die Ertragsteuern inklusive geringer sonstiger Steuern von 2,04 Mio. € auf -0,34 Mio. €. FINANZLAGE DER SOLARPARC GMBH FINANZIERUNGSANALYSE Bei den für den Verkauf an Investoren bestimmten Photovoltaikprojekten stehen der Solarparc GmbH neben den aus eigenen Mitteln möglichen Zwischenfinanzierungen die kurzfristigen Zwischenfinanzierungen von Modulen und teilweise von Materiallieferungen der Muttergesellschaft SolarWorld AG zur Verfügung. Gegebenenfalls können, unter Gewährung gewisser Anteile der Projektmarge an Investoren, zudem bei Großprojekten kurzfristige Zwischenfinanzierungen von Endinvestoren oder auf Projektzwischenfinanzierungen spezialisierten Investoren eingeworben werden. Ziel ist es, die erforderliche Kapitalbindung möglichst kurz und gering zu halten. Im Geschäftsjahr wurden aufgrund der finanziellen Restrukturierung der SolarWorld AG und deren Folgen von der Solarparc GmbH keine Darlehensmitteln zur kurzfristigen Zwischenfinanzierung von im Projektierungs- oder Baustatus befindlichen PV-Großprojekten bei der SolarWorld AG oder Externen aufgenommen. Das Eigenkapital der Solarparc GmbH hat sich gegenüber dem 31. Dezember 2013 durch das positive Ergebnis des Geschäftsjahrs 2014 von 48,76 Mio. € auf 49,82 Mio. € erhöht. Eine Dividende wurde wie im Vorjahr nicht ausgeschüttet. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich im Wesentlichen aufgrund des positiven Jahresergebnisses sowie der Bilanzverkürzung durch den Verkauf der Photovoltaik-Bestandsanlagen und der Beteiligungen an den Solarparc Nr. 1-17 GmbHs Ende des Geschäftsjahres 2014 gegenüber dem 31. Dezember 2013 von 81,1 Prozent auf 94,9 Prozent. Die Summe der Verbindlichkeiten samt Rückstellungen verringerte sich von 11,35 Mio. auf € 2,69 Mio. €. Die Verringerung beruht im Wesentlichen auf geringeren Steuerrückstellungen in Höhe von 1,87 (Vorjahr: 6,28) Mio. €, keinen erhaltenen Anzahlungen (Vorjahr: 4,16 Mio. €) und geringeren sonstigen Rückstellungen in Höhe von 0,36 (Vorjahr: 0,72) Mio. €. Die Steuerrückstellungen zum 31. Dezember 2014 in Höhe von 1,87 Mio. € (Vorjahr: 6,28 Mio. €) erklären sich im Wesentlichen durch die Ertragsteuerrückstellungen für noch ausstehende Steuerzahlungen aus den positiven Jahresergebnissen der Geschäftsjahre 2013 und 2014. INVESTITIONSANALYSE Im vergangenen Geschäftsjahr wurde der Bau des Solarparks in Sollstedt (2,4 MWp) abgeschlossen sowie der Bau des Solarparks in Nordhausen (1,3 MWp) begonnen und ebenfalls im Wesentlichen abgeschlossen. Der Solarpark in Sollstedt wurde mitsamt der Projektgesellschaft planmäßig in 2014 veräußert. Der Park in Nordhausen konnte bereits im September 2014 EEG-konform bzw. tarifsichernd in Betrieb genommen werden. Bis zur tatsächlichen Aufnahme der Stromproduktion stehen noch einige wesentliche Projektierungsleistungen und bautechnische Arbeiten aus. Die Veräußerung ist für die erste Jahreshälfte des kommenden Geschäftsjahres geplant. Beim Solarpark in Pütnitz (21,3 MWp) wurden noch einige wenige aber wesentliche restliche Projektierungsleistungen in 2014 abschließend erbracht. Entsprechend konnte die in 2013 erfolgte Veräußerung des Parks in 2014 erfolgswirksam abgebildet werden. LIQUIDITÄTSANALYSE Die flüssigen Mittel der Gesellschaft erhöhten sich gegenüber dem 31. Dezember 2013 zum Ende des Geschäftsjahres 2014 von 45,15 Mio. € auf 47,34 Mio. €. Der Anstieg der liquiden Mittel trotz der laufenden Kosten und weiterer Ausgaben für die Projektentwicklung des Solarparks in Nordhausen erklärt sich durch die planmäßige Vereinnahmung von Bareinbehalten aus dem Verkauf des Windportfolios (2012) und dem Verkauf des Projekts Mahlwinkel (2013) sowie aus Einzahlungen aus dem Verkauf des Projektes Sollstedt und dem Verkauf des PV Bestandsportfolios samt der Beteiligungen an den Solarparc Nr. 1-17 GmbHs. Über liquide Mittel in Höhe von gegenüber dem Vorjahr unverändert 0,15 Mio. € kann die Gesellschaft nicht oder nur in eingeschränktem Umfang verfügen. Es handelt sich um in voller Höhe bar zu hinterlegende Bankbürgschaften für Rückbau-, Gewährleistungs-, Vertragserfüllungs- und Anzahlungsbürgschaften. Die Solarparc GmbH ist im zurückliegenden Geschäftsjahr dem Konzern-Cash-Pool der Konzernmutter SolarWorld AG beigetreten. Derzeit wird von dem Cash-Pooling nur in geringem Umfange in Höhe von 0,23 Mio. € Gebrauch gemacht. Die Solarparc GmbH war zu jeder Zeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen uneingeschränkt und fristgerecht nachzukommen. VERMÖGENSLAGE DER SOLARPARC GMBH NICHT BILANZIERTES VERMÖGEN Die Gesellschaft verfügte zum Stichtag über kein Vermögen, das nicht Gegenstand der vorliegenden Bilanz ist. BEDEUTUNG AUSSERBILANZIELLER FINANZIERUNGSINSTRUMENTE FÜR DIE VERMÖGENSLAGE Die Gesellschaft hat im Berichtszeitraum keine außerbilanziellen Finanzierungsinstrumente eingesetzt. BEDEUTUNG AUSSERBILANZIELLER VERPFLICHTUNGEN FÜR DIE VERMÖGENSLAGE Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus langfristigen Pacht-, Grünpflege- und Wartungsverträgen für Photovoltaik- und Windkraftanlagen in Höhe von ca. 6,57 (Vorjahr: 6,80) Mio. €. Der leichte Rückgang ist im Wesentlichen auf gegenüber dem vorigen Bilanzstichtag ein Jahr kürzer laufende Verträge zurückzuführen. Diesen Aufwendungen stehen künftige, die Aufwendungen deutlich übersteigende Umsätze der technischen Betriebsführung entgegen. Weitere langfristige finanzielle Verpflichtungen bestanden zum Bilanzstichtag nicht. VERMÖGENSSTRUKTURANALYSE Die Bilanzsumme hat sich per 31. Dezember 2014 im Vergleich zum vorherigen Bilanzstichtag (31. Dezember 2013) von 60,11 Mio. € auf 52,51 Mio. € verringert. Die Einzahlungen aus der Abnahme von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Einzahlungen aus Ausleihungen und Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die Einzahlungen aus Projektverkäufen sind geringer ausgefallen als die Auszahlungen für die Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Steuerverbindlichkeiten sowie der zum Bilanzstichtag entfallenen Position "erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen". Das langfristige Vermögen verringerte sich im Wesentlichen aufgrund des Verkaufs von im eigenen Bestand gehaltenen Photovoltaikanlagen und den Beteiligungen an den Solarparc Nr. 1-17 GmbHs sowie der Vereinnahmung von Ausleihungen an verbundene Unternehmen von 4,68 Mio. € auf 0,80 Mio. €. Das kurzfristige Vermögen verringerte sich aufgrund der Einzahlungen aus der Abnahme der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände und des geringeren Volumens der in Arbeit befindlichen Aufträge von 55,38 Mio. € auf 51,64 Mio. €. Rechnungsabgrenzungsposten mit in Summe 0,06 (Vorjahr: 0,05) Mio. € spielen nur eine untergeordnete Rolle. VI. NACHTRAGSBERICHT Am 22. Januar 2015 hat die Geschäftsführung der Solarparc GmbH den Mitarbeitern offiziell die Neuausrichtung der Solarparc GmbH vorgestellt. Mit Wirkung zum 1. März 2015 wird sich die Solarparc GmbH allein auf das Segment der Betriebsführung konzentrieren. Lediglich die Mitarbeiter/innen der kaufmännischen und technischen Betriebsführung werden Mitarbeiter/innen der Solarparc GmbH bleiben. Der wesentliche Teil der nicht mehr zum Geschäftsbereich der Solarparc GmbH gehörenden Belegschaft wird in ähnlicher Funktion in die SolarWorld AG oder in neu in der SolarWorld AG gegründete Bereiche wechseln. Die Solarparc GmbH ist zum 15. Juli 2014 als Garantiegeber (Debtor), Sicherheitengeber (Guarantor) und innerkonzernlicher Kreditgeber (Intra-Group Lender) den Kreditverträgen der SolarWorld AG mit deren Gläubigern über ein Volumen von in Summe nominal 476,6 Mio. € aus der Umstrukturierung beigetreten. Zum 31. Dezember 2014 betragen die Verbindlichkeiten der SolarWorld AG hieraus EUR 407,4 Mio. Im Zuge dieses Beitritts wird die Solarparc GmbH der Verpfändung aller wesentlichen Vermögensgegenstände und Barmittelbestände noch im ersten Quartal 2015 zustimmen. Bestimmte Veränderungen in den Garantien, Sicherheiten und innerkonzernlichen Kreditbeziehungen benötigen somit zukünftig die Zustimmung sowohl der Muttergesellschaft als auch der Gläubiger. Mit Erfüllung sämtlich geforderter Nebenbedingungen ist der Beitritt im Februar 2015 wirksam geworden. Weitere signifikante Ereignisse im Geschäft der Solarparc GmbH haben sich seit Ende des Berichtszeitraums nicht ergeben. GESAMTAUSSAGE DES VORSTANDS ZUR WIRTSCHAFTLICHEN LAGE ZUM BERICHTSZEITPUNKT Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft wird von der Geschäftsführung unter Berücksichtigung der sich aus dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 ergebenden und zuvor dargestellten Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage sowie unter Einbeziehung des seit dem Bilanzstichtag laufenden operativen Geschäfts zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts als positiv beurteilt. VII. RISIKEN-/ CHANCENBERICHT RISIKOBERICHT Durch die Eingliederung in den SolarWorld-Konzern können sich die Risiken sowohl auf Ebene der Muttergesellschaft auch auf die Solarparc GmbH auswirken. Die Internationalisierung des Projektgeschäfts der Solarparc GmbH auch außerhalb Europas birgt allgemeine, politische, strukturelle und spezifische Risiken, welche je nach Region, Land, Markt und Projekt deutlich über die Risiken des ursprünglichen Stammmarktes Deutschland hinausgehen oder stark vom klassischen Risikoprofil eines deutschen Projektes abweichen. Durch umfangreiche und tiefgehende rechtliche, steuerliche, projektbezogene Beratung und Prüfung, die Erarbeitung und Durchführung von klaren Markteintrittsstrategien sowie durch die enge Zusammenarbeit mit lokalen Partnern wird diesen Risiken begegnet. RISIKO- UND CHANCENMANAGEMENTSYSTEM Unser Risiko- und Chancenmanagement ist in die bestehenden Steuerungs- und Controllingprozesse eingebettet. Die enge Verzahnung der einzelnen Geschäftsbereiche, die flache Organisationsstruktur, die ein direktes Reporting an die Geschäftsführung der Solarparc GmbH und den Konzernvorstand der SolarWorld AG impliziert, sowie das geschulte Risikobewusstsein unserer Mitarbeiter sorgen für ein frühzeitiges Erkennen potenzieller Risiken im operativen Geschäft. Analog dazu erfassen und bewerten wir auch die Chancen im fortlaufenden Prozess und leiten seitens der Geschäftsführung - wenn unternehmerisch sinnvoll - geeignete Maßnahmen ein. Risiken, die den Fortbestand der Solarparc GmbH gefährden könnten, werden auf Vorstandsebene stetig analysiert und bewertet. In Abwägung mit der strategischen Weiterentwicklung der Gesellschaft und zur Wahrnehmung auftretender Chancen werden Risiken teils bewusst und kontrolliert eingegangen, gezielt abgesichert oder auch entsprechend vermieden. Konzerninterne Genehmigungsverfahren und Richtlinien machen Entscheidungswege für das Management transparent und wirken der Gefahr unerkannt bleibender Risiken entgegen. Verbleibende Risiken werden teilweise durch den Abschluss entsprechender Versicherungen eingegrenzt oder vollständig ausgeschlossen. Die Solarparc GmbH ist wie alle voll konsolidierten Konzernunternehmen der SolarWorld-Gruppe in das Chancen- und Risikomanagementsystem des SolarWorld-Konzerns eingebunden. Dabei tragen vor allem die Führungskräfte der ersten und zweiten Führungsebene dezentral die Verantwortung für die Identifikation und Überwachung von Risiken. Unterstützt werden sie dabei durch lokale Risikomanager, die ein monatliches Chancen- und Risikomanagement- Reporting an das Konzerncontrolling erstellen. Dieses Reporting wird unter Berücksichtigung von Wesentlichkeitsgrenzen bezüglich der Auswirkungen von Chancen und Risiken erstellt. Wenn die potenzielle Auswirkung als sehr wesentlich angesehen wird, erfolgt die Meldung unverzüglich und direkt an den Konzernvorstand der SolarWorld AG. In der Solarparc GmbH berichten die Abteilungsleiter monatlich oder über Sofortmeldungen an den lokalen Risikomanager der Solarparc GmbH. Der lokale Risikomanager steht in ständiger Abstimmung mit der Geschäftsführung der Solarparc GmbH. Die lokalen Berichte werden dem Konzernvorstand der SolarWorld AG vom Konzerncontrolling der SolarWorld AG konsolidiert zur Verfügung gestellt. Der Konzernvorstand der SolarWorld AG wird zudem kontinuierlich über aktuelle Markttrends informiert und erhält regelmäßig Wettbewerberanalysen. In den Konzernvorstandssitzungen der SolarWorld AG werden unter Berücksichtigung dieser Markt- und Wettbewerberinformationen - wesentliche Chancen und Risiken diskutiert, Entwicklungen überprüft und einzuleitende Maßnahmen beraten. Die Solarparc GmbH verwendete in 2014 keine Finanzinstrumente für Sicherungsgeschäfte. RATING DES UNTERNEHMENS Die Solarparc GmbH unterliegt keinem offiziellen externen Rating nach marktüblichen Standards. EINZELRISIKEN UMFELD- UND BRANCHENRISIKEN Der Erfolg regenerativer Stromerzeugung und damit auch der solaren ist zum Großteil an nationale Programme zur Förderung erneuerbarer Energien geknüpft. In Deutschland wird die Vergütung regenerativen Stroms durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt. Diese Tarife werden mit Inbetriebnahme der Anlage über 20 Jahre gewährt. Für das solare Großanlagengeschäft in Deutschland sind Änderungen des EEGs mit Risiken verbunden. Die Solarparc GmbH reagiert auf dieses Risiko mit der Prüfung von Optionen zur Verwirklichung von Solarprojekten auf der Freifläche in Deutschland auch außerhalb der EEGVergütung über Power-Purchase-Agreements. Ferner gewinnen größere Aufdachanlagen mit höheren EEG-Vergütungen als bei Freiflächenanlagen wieder an Bedeutung. Auf die Risiken von Änderungen technischer Vorschriften im EEG und anderer technischer Vorschriften oder Verordnungen antwortet die Gesellschaft mit technischen Umrüstungen und gegebenenfalls mit dem Ausbau der technischen Betriebsführung. So ist die Solarparc GmbH vorbereitet, um auf die unterschiedlichsten technischen Bedingungen flexibel zu reagieren. Der abnehmenden Rentabilität von Projekten in Deutschland begegnet die Gesellschaft mit der Vorbereitung des Markteintritts in ausländische Schwerpunktmärkte, wie z.B. Japan, Türkei, der EMEA Region und ausgewählten Staaten in Südamerika, sowie der Wahrnehmung opportunistischer Projektchancen auf Märkten außerhalb dieser Schwerpunktmärkte. Zudem beteiligt sich die Gesellschaft an dem Ausbau des US-amerikanischen Projektgeschäfts. Die Solarparc GmbH baut ihre Solarparks ausschließlich mit den Qualitätsmodulen der SolarWorld AG. Die Bezugspreise für die Module aus der Herstellung der SolarWorld AG liegen häufig über den Verkaufspreisen der chinesischen Konkurrenz, die ihre Module teilweise zu deutlich unter deren Produktionskosten liegenden Preisen und in großer Stückzahl auf den Weltmarkt bringen. Die höheren Preise auf Modulseite bergen das Risiko, dass die Solarparc GmbH über eine höhere Gesamtkostenstruktur auf Projektebene mit Konkurrenten im Bieterverfahren um Projekte bzw. Projektrechte partiell nicht mithalten kann. Diesem Risiko konnte durch höhere Verkaufspreise für die Solarparks an Endinvestoren und eine hohe Ausführungsqualität teilweise begegnet werden. Durch die innerkonzernliche Umgliederung des Projektgeschäfts aus der Solarparc GmbH in die SolarWorld AG verlagern sich die mit dem Großprojektgeschäft verbundenen Risiken ebenfalls in die SolarWorld AG. UNTERNEHMENSSTRATEGISCHE RISIKEN Die Solarmärkte, die noch von Einspeisetarifen abhängen, bergen das Risiko kräftiger Tarifsenkungen. Mit dem integrierten Geschäftsmodell kann die Solarparc GmbH zusätzlich die strategischen Risiken kontrollieren und streuen. Die Betriebsführung als Dienstleistung und der stetige Ausbau dieser Dienstleistung für Dritte trägt dazu bei, die Ertragssituation der Gesellschaft zu stabilisieren. Grundsätzlich beobachtet die Solarparc GmbH die Veränderungen der gesetzlichen und politischen Rahmenbedingungen in den Zielmärkten intensiv. Um den Risiken von negativen Auswirkungen von Veränderungen in einzelnen Zielmärkten auf den Unternehmenserfolg entgegenzuwirken, hat die Solarparc GmbH ihren Fokus bewusst auf mehrere ausgewählte ausländische Märkte zwecks Risikodiversifizierung erweitert. Das Know-how als langjähriger unabhängiger Betriebsführer für Photovoltaik- und Windkraftanlagen kommt der Solarparc GmbH bei der Akquise neuer Betriebsführungsverträge zu Gute. Durch die innerkonzernliche Umgliederung des Projektgeschäfts aus der Solarparc GmbH in die SolarWorld AG verlagern sich die mit dem Großprojektgeschäft verbundenen Risiken ebenfalls in die SolarWorld AG. LEISTUNGSWIRTSCHAFTLICHE RISIKEN Im Rahmen der Projektplanung besteht das Risiko, dass Vorhaben nicht über den Planungsstatus hinaus gelangen und damit entgegen der ursprünglichen Absicht nicht realisiert werden. Aufgrund der langjährigen Erfahrung und Kompetenz der Solarparc GmbH kann diese die Realisierbarkeit der eigenen Projekte sachgerecht einschätzen, was in der Vergangenheit durch eine hohe Umsetzungsquote bewiesen werden konnte. Die guten Beziehungen zu den Lieferanten, eine sorgfältige Projektplanung, die sorgfältige Projektprüfung auch durch namhafte externe Berater sowie die Einbeziehung erfahrener lokaler und gut vernetzter Partner wirken einer Verzögerung der Realisation, der Aufnahme der Energieproduktion und Vermarktung zum Teil entgegen. Im Rahmen der Projektierung und anschließenden Veräußerung schlüsselfertig realisierter regenerativer Kraftwerke an Investoren begegnet die Solarparc GmbH dem Risiko der etwaigen Nichtabnahme entwickelter Solarprojekte mit der frühzeitigen Sicherung des Eigen- und Fremdkapitals oder auch zwischenzeitlichen Übernahme in den Eigenbestand. Sollte die Solarparc GmbH auch weiterhin über einen wesentlichen Teil ihrer derzeitigen Liquidität frei verfügen können, ermöglichen es die vorhandenen eigenen Mittel einzelne Projekte selbst zu finanzieren und wirtschaftlich zunächst in eigener Verantwortung zu betreiben. Als namhafter Errichter und Betreiber von großen Solarparks in Deutschland verfügt die Solarparc GmbH über eine anerkannte Position und wird von Investoren, Lieferanten und Verpächtern als verlässlicher und kompetenter Partner wahrgenommen. Durch die innerkonzernliche Umgliederung des Projektgeschäfts aus der Solarparc GmbH in die SolarWorld AG verlagern sich die mit dem Großprojektgeschäft verbundenen Risiken ebenfalls in die SolarWorld AG. Für die noch in der Solarparc GmbH zu realisierenden laufenden Projekte und die bereits realisierten Projekte verbleiben die Risiken in der Solarparc GmbH. TECHNISCHE RISIKEN Die Solarparc GmbH kann dem Risiko von Stillstands- bzw. Ausfallzeiten der eigenen Solarkraftwerke insofern bereits sehr zeitnah begegnen, als ihr die Betriebsführung und Überwachung der Solaranlagen selbst obliegt. Um dem Diebstahlrisiko in eigenen Solarparks vorzubeugen, setzt die Solarparc GmbH neben extern beauftragten Wachdiensten auch auf intelligente Videoüberwachungssysteme. Um bei möglichen Ausfällen einzelner Komponenten von Solarparks den Betrieb zügig wieder aufnehmen zu können, hält die Solarparc GmbH ein Lager mit entsprechenden Produkten vor. Ergänzend dazu sind sämtliche Anlagen gegen das Risiko etwaiger Betriebsunterbrechungen versichert. Die technischen Risiken der fest installierten Solarstromanlagen sind überschaubar und auf wenige Komponenten beschränkt, da kaum bewegliche Teile gebraucht werden. Demzufolge ist das technische Risiko bei nachgeführten Solaranlagen höher. Diese Anlagen verfügen über Windgeschwindigkeitsmesser, so dass sich die Modultische der Nachführeinheiten ab einer gewissen Windgeschwindigkeit in eine horizontale Ausgangslage stellen. Die Angriffsfläche für Sturm und Orkanböen wird dadurch möglichst gering gehalten. Die Komponenten der Nachführtechnik sind leicht austauschbar und verursachen im Schadensfall nur geringe Kosten. Für den unwahrscheinlichen Fall einer eintretenden Leistungsminderung der Module kann sich die Solarparc GmbH auf langfristige Garantien der SolarWorld AG stützen. Gegen sonstige Schäden an den Anlagen ist auch hier ein entsprechender Versicherungsschutz vorhanden. Gegen Risiken aus der Betriebsführung von Wind- und Solarkraftwerken Dritter, hier seien beispielhaft fehlerhafte Wartungen oder Reparaturen und daraus entstehende Schäden und Folgeschäden genannt, hat sich die Solarparc GmbH in ausreichendem Maße versichert. Teilweise erfolgsabhängige Betriebsführungsverträge bergen für die Solarparc GmbH das Risiko, bei technischen Problemen an den Solar- und Windparks geringere Einnahmen und damit geringere Erträge aus der technischen Betriebsführung zu erzielen. Das Einnahmen- und Ertragsrisiko ist durch sogenannte Floor-Regelungen in den technischen Betriebsführungsverträgen begrenzt. Durch die innerkonzernliche Umgliederung des Projektgeschäfts aus der Solarparc GmbH in die SolarWorld AG verlagern sich die mit dem Großprojektgeschäft verbundenen Risiken ebenfalls in die SolarWorld AG. Für die noch in der Solarparc GmbH zu realisierenden laufenden Projekte und die bereits realisierten Projekte verbleiben die Risiken in der Solarparc GmbH. PERSONALRISIKEN Dem Risiko eines Engpasses an qualifizierten Fachkräften wirkt die Solarparc GmbH mit kurzfristig eingeleiteten Personalbeschaffungsmaßnahmen entgegen. Dies wird durch die transparente und flache Organisationsstruktur vereinfacht. Stellvertretungen werden durch überschaubare Strukturen, starke Teamorientierung in einzelnen Projekten und ein hohes Maß an Eigenverantwortung der Mitarbeiter oder kurz- bis mittelfristige Vertretungen mit Zeitverträgen schnell realisiert. Regelmäßige Mitarbeitergespräche unterstützen die offene Feedback-Kultur zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern und leisten einen Beitrag zur Personalentwicklung und zur Mitarbeiterbindung. Im gegenseitigen Einvernehmen von Unternehmensführung und Mitarbeitern liegen die Kündigungsfristen fast aller Mitarbeiter mit unbefristeten Arbeitsverträgen bei mindestens 3 Monaten. Durch die innerkonzernliche Übertragung von Teilen des Personals aus der Solarparc GmbH in die SolarWorld AG verlagern sich die Personalrisiken ebenfalls teilweise in die SolarWorld AG. INFORMATIONSTECHNISCHE RISIKEN Das Risiko von Störungen in den Informationssystemen, welche zu Produktivitätseinbußen führen könnten, wird durch moderne IT-Infrastruktur weitgehend minimiert. Verschlüsselte Verbindungen der Mitarbeiter zum internen Netzwerk schützen die Unternehmensdaten gegen unberechtigte Zugriffe. Eine mehrstufige Firewall-Technik sichert das IT-System zudem gegen unbefugte Zugriffe von außen ab. Die Verfügbarkeit und Sicherheit der Daten wird durch eine permanente Spiegelung garantiert, der Schutz gegen Viren wird durch aktuelle Systeme und durch mehrere unterschiedliche Virenscanner sichergestellt. FINANZWIRTSCHAFTLICHE RISIKEN UND LIQUIDITÄTSRISIKEN Erhöhte Investitionstätigkeiten bergen Liquiditätsrisiken. Diese kann die Solarparc GmbH derzeit durch ihre eigene Liquidität reduzieren. Etwaige Ausschüttungen an die Muttergesellschaft SolarWorld AG würden diesen Spielraum entsprechend verringern. Gegebenenfalls müsste die Solarparc GmbH im Falle deutlich verminderter Liquidität versuchen, bereits im Vorfeld externe Zwischenfinanzierungen in Anspruch zu nehmen oder rentable aber liquiditätsintensive Projektopportunitäten auslassen. Zusätzlich werden die von der Solarparc GmbH durchgeführten Projekte jeweils einzeln finanziert. Wie bei Projektfinanzierungen üblich, ist bei jedem Projekt an erster Stelle dessen Qualität und das Länderrisiko für die Finanzierungskonditionen ausschlaggebend. In gewissen Märkten besteht zudem die Möglichkeit, auf Exportfinanzierungen deutscher und amerikanischer ECAs sowie Förderbanken zurückzugreifen und damit die Finanzierungskonditionen langfristiger Projektfinanzierungen zu verbessern. Durch die innerkonzernliche Umgliederung des Projektgeschäfts aus der Solarparc GmbH in die SolarWorld AG verlagern sich die mit dem Großprojektgeschäft verbundenen Risiken ebenfalls in die SolarWorld AG. Über die künftige Teilnahme am Konzern-Cash-Pool der Konzernmutter SolarWorld AG ergeben sich die üblichen Risiken eines Cash-Pools. Die Geschäftsführung erachtet die Rückforderungsansprüche und die Höhe der Minimum-Liquidität aus dem zugrundeliegenden Vertrag für ausreichend. PREISÄNDERUNGS- UND WECHSELKURSRISIKEN Die Gesellschaft benutzt derzeit keine weiteren Finanzinstrumente, aus denen sich besondere Risiken ergeben könnten. Preisänderungsrisiken ergeben sich auch aus - neben den von Dritten bezogenen Waren und Dienstleistungen - Wechselkursschwankungen bei Lieferungen und Projektverkäufen in Nicht-Euro-Länder. Die langjährige Zusammenarbeit mit den Partnern und Lieferanten lassen unvorhergesehene Preisschwankungen als unwahrscheinlich erscheinen. Bei Geschäftsaktivitäten in Ländern außerhalb der Eurozone, wird die Gesellschaft, wenn sinnvoll und notwendig, etwaige Wechselkursrisiken entsprechend absichern. ZINSÄNDERUNGSRISIKEN Steigende Zinsen beeinflussen die Rentabilität von darlehensfinanzierten Solarprojekten in erheblichem Ausmaße. Sollten sich die Zinsen innerhalb und außerhalb des Euroraums wesentlich erhöhen, so würden bei einem unveränderten Kosten- und Preisniveau gewisse Zielmärkte der Solarparc GmbH für neue Solarprojekte unattraktiv. BETRIEBSFÜHRUNG FONDSGESELLSCHAFTEN Eine Fehlkalkulation in der Ertragsberechnung der Fondsprojekte würde das Risiko einer erfolgsabhängigen bedingt nicht kostendeckenden Vergütung für die kaufmännische und technische Betriebsführung der von uns initiierten Fonds mit sich bringen. Um dieses Risiko zu minimieren, wurden die Ertragskalkulationen sehr konservativ durchgeführt und mit zusätzlichen Sicherheitsabschlägen versehen, sowie externe Berater und Gutachter hinzugezogen. So wurden die in den Verkaufsprospekten angekündigten Ertragszahlen der in 2005 platzierten Sonnenfonds in den vergangenen Geschäftsjahren im Mittel jeweils deutlich übertroffen, woran die Solarparc GmbH durch teilweise erfolgsabhängige Betriebsführungsentgelte beteiligt war. Die in den Jahren 2010 bis 2013 auch für den Fonds Solarparc Deutschland I GmbH & Co. KG gesammelten Leistungsdaten bestätigen die solide Planung durch im Mittel höhere Erträge und zum Teil deutlich niedrigere als geplante Aufwendungen. RECHTLICHE RISIKEN Die Solarparc GmbH flankiert die Gestaltung ihrer Geschäftsprozesse und ihrer Entscheidungen mit einer umfassenden rechtlichen Beratung durch externe Rechtsexperten, um möglichen rechtlichen Risiken im Vorfeld zu begegnen, die aus den vielfältigen, unter anderem auch steuerlichen, wettbewerbs-, patent-, kartell- und umweltrechtlichen Regelungen und Gesetzen entstehen können. Zur Absicherung der juristischen Geschäftsthemen unterstützt die Solarparc GmbH zudem ein Rechtsanwalt im Solarparc Team. Risiken aus Rechtsstreitigkeiten und weitere rechtliche Risiken bestehen nicht. GEWÄHRLEISTUNGS- UND HAFTUNGSRISIKEN Die Solarparc GmbH hat das Prospekthaftungsrisiko für die von ihr initiierten Solarfonds minimiert, indem sie Wirtschaftsprüfungsgesellschaften als Prospektgutachter beteiligt hat. Zusätzlich wurden die Prospekte von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zur Veröffentlichung genehmigt. Damit entsprechen die Inhalte der Prospekte den gesetzlichen Vorgaben. Etwaige Ansprüche gegen die Solarparc GmbH aufgrund der von ihr zum Vertrieb der Fonds erstellten Prospekte können nur mit sehr geringer Wahrscheinlichkeit geltend gemacht werden. Für die von der Solarparc GmbH projektierten Solarparks bzw. veräußerten Projektgesellschaften wurden vertragliche Gewährleistungsvereinbarungen getroffen. Sollte die Solarparc GmbH hieraus in Anspruch genommen werden, können Risiken erwachsen. Zur Risikominimierung wurden und werden in den Projektentwicklungs- und/oder Anteilskaufverträgen, soweit möglich, Haftungshöchstgrenzen vereinbart. Sämtlichen Risiken versucht die Solarparc GmbH durch eine sorgfältige Überwachung während der gesamten Entwicklungszeit des jeweiligen Solarparks bis hin zur Inbetriebnahme entgegenzuwirken. Sämtliche Phasen während der Planung bzw. Errichtung eines Solarparks und der Gewährleistungszeit werden ausführlich schriftlich und durch Bildmaterial dokumentiert. Diesen bewährten Service bietet die Solarparc GmbH auch ihren Investoren im Rahmen der Betriebsführung an. Durch die innerkonzernliche Umgliederung des Projektgeschäfts aus der Solarparc GmbH in die SolarWorld AG verlagern sich die mit dem Großprojektgeschäft verbundenen Risiken ebenfalls in die SolarWorld AG. Für die noch in der Solarparc GmbH zu realisierenden laufenden Projekte und die bereits realisierten Projekte verbleiben die Risiken in der Solarparc GmbH. Zum Jahresende 2012 hat die Solarparc GmbH ihre gesamten Windaktivitäten an einen institutionellen Investor veräußert. Aufgrund der gewählten Veräußerungsstruktur, bei welcher die Windaktivitäten der Solarparc GmbH zunächst auf ein für diesen Zweck neu gegründetes Tochterunternehmen ausgegliedert und die Anteile an diesem Tochterunternehmen dann im Anschluss veräußert wurden, bestehen bei der Solarparc GmbH Risiken aus einer fünf Jahre währenden Nachhaftungsperiode aus der partiellen Gesamtrechtsnachfolge. Diese fünfjährige Nachhaftung, beginnend am 19. Dezember 2012 und endend am 18. Dezember 2017, gilt für sämtliche Verpflichtungen aus allen im Rahmen der partiellen Gesamtrechtsnachfolge von der Solarparc GmbH auf das Unternehmen ehemals Solarparc Wind AG & Co. KG und nunmehr Bernardo Wind GmbH & Co. KG (nachfolgend: Bernardo KG) übertragenen Verträgen. Dies sind unter anderem Verpflichtungen aus Kreditverträgen, Pachtverträgen, Wartungsverträgen, Versicherungsverträgen, etc. Die Risiken, dass die Solarparc GmbH im Rahmen der Nachhaftung in Anspruch genommen wird, werden von der Gesellschaft als gering eingestuft. Die Muttergesellschaft der als Käufer des Windportfolios aufgetretenen Gesellschaft ist eine luxemburgische Fondsgesellschaft mit einem langfristigen Anlagehorizont. Die mittelbare Muttergesellschaft der Bernardo KG, die Real Rendite AI S.A. (SICAV-SIF), Luxemburg, hat gegenüber der Solarparc GmbH eine harte Patronatserklärung über sämtliche Zahlungsverpflichtungen der Solarparc Wind GmbH & Co. KG abgegeben. Ferner bestehen Risiken aus Gewährleistungen und Garantien im Rahmen des Projektverkaufsvertrags des Windportfolios. Die Haftung aus diesen Gewährleistungen und Garantien ist auf insgesamt maximal 10 Mio. € begrenzt. Gegenüber der Bernardo KG bestehen aus diesem Vertrag Garantien, für deren Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit die Solarparc GmbH bis maximal 5 Mio. € für maximal 5 Jahre, bis 28. Dezember 2017, haftet. Zur Sicherung der Garantieansprüche wurde zeitgleich mit der Kaufpreiszahlung an die Solarparc GmbH gegen Ende des Kalenderjahres 2012 ein Teilbetrag des Kaufpreises, und zwar 1.697.449,69 €, vom Käufer auf ein Treuhandkonto eines Notars eingezahlt. Dieser Sicherungsbetrag wurde für die Dauer von 12 Monaten, also bis zum 28. Dezember 2013, verwahrt. Da bis zu diesem Stichtag aus diesem Betrag keine Gewährleistungsansprüche bedient oder geltend gemacht wurden, hat der Notar den vollen Betrag mit Valuta 30. Dezember 2013 an die Solarparc GmbH ausgezahlt. Für Schäden oder sonstige nachteilige Rechtsfolgen für den Käufer aufgrund von z.B. Betriebseinschränkungen und/oder dem Widerruf von Genehmigungen und/oder der Nichtbeachtung von Haustürwiderrufgeschäften stellt der Verkäufer den Käufer bis hin zu einem Betrag von 10 Mio. € frei. Dieser Betrag unterliegt ebenfalls der summenmäßigen Beschränkung auf 10 Mio. €. Die Risiken, dass die Solarparc GmbH im Rahmen der Gewährleistungen und Garantien in Anspruch genommen wird, hält die Geschäftsführung der Gesellschaft aufgrund der langen reibungsfreien bisherigen Betriebsdauer des Windportfolios für gering. Bis zur Einigung der Parteien über die korrekte steuerliche Veranlagung des Gewinnes aus der Aufdeckung der stillen Reserven des Windportfolios im Rahmen des Ausgliederungs- und Veräußerungsprozesses in der Solarparc GmbH oder der Bernardo KG wurde vom Notar ein zweiter Sicherungsbetrag in Höhe von 1.926.714,88 € ebenfalls auf einem Treuhandkonto verwahrt. Dieser Betrag konnte nach rascher Einigung mit dem Investor noch in der ersten Jahreshälfte des Geschäftsjahres 2014 vereinnahmt werden. WEITERE RISIKEN DURCH EINBINDUNG IN DIE SOLARWORLD-GRUPPE Die Solarparc GmbH ist ein einhundertprozentiges, vollkonsolidiertes Tochterunternehmen der SolarWorld-Gruppe. Risikofelder der SolarWorld AG, insbesondere die im Abschluss der SolarWorld AG genannten Risiken, wie die Risiken aus der gesamtwirtschaftlichen Situation, den politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen, alternativen Solarstromtechnologien, dem Wettbewerb, der Beschaffungssituation, der strategischen Ausrichtung, den Ausfallrisiken, den Absatzmengen, der Preis- und Kostenentwicklung, dem Großanlagengeschäft, der Personalverfügbarkeit, dem IT-Umfeld, sonstigen finanzwirtschaftlichen Faktoren, rechtlichen Sachverhalten, Gewährleistung und Haftung, Umwelt- und sonstigen Faktoren und insbesondere aus der angespannten Liquiditäts- und Refinanzierungslage des SolarWorld-Konzerns können geringfügige bis bestandsgefährdende Einflüsse auf die Solarparc GmbH haben. Insbesondere der Beitritt der Solarparc GmbH als Garantiegeber zu den Kreditverträgen der SolarWorld AG birgt weitere Risiken für die Solarparc GmbH aus den Garantiebeziehungen heraus von den Gläubigern der SolarWorld AG in Anspruch genommen zu werden. GESAMTAUSSAGE ZUR RISIKOSITUATION DER GESELLSCHAFT Der Geschäftsführung der Solarparc GmbH sind zurzeit keine den Fortbestand unserer Gesellschaft gefährdenden Risiken bekannt. Hierzu trägt insbesondere die Fokussierung auf die Betriebsführung mit geringen Risiken bei. Wesentliche Risiken oder strategische Entscheidungen auf Ebene der Muttergesellschaft SolarWorld AG können grundsätzlich einen Einfluss auch auf den Fortbestand der Solarparc GmbH haben. CHANCEN CHANCEN AUS DER ENTWICKLUNG DER RAHMENBEDINGUNGEN WACHSENDER ENERGIEBEDARF, SAUBERE ENERGIE UND HOHE AKZEPTANZ Vor dem Hintergrund des zunehmenden Energieverbrauchs der Entwicklungs- und Schwellenländer wird der weltweite Energiebedarf langfristig weiter steigen. Die steigende Energienachfrage entfällt zu einem Großteil auf Länder mit hoher Sonneneinstrahlung in denen bereits heute bei derzeitigen Energiepreisen die Stromproduktion aus Photovoltaik ohne Zuschüsse konkurrenzfähig ist. Diese Entwicklung eröffnet neue Chancen für die Vermarktung von Strom aus Solarenergie. Für größere Investitionen in Solarparks müssen allerdings neben den politischen auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein ausgewogenes Chance-Risikoprofil bieten. Die Photovoltaik genießt weltweit unter nahezu allen Interessenträgern, sollten diese nicht gerade aus der alten, fossilen Energiewirtschaft stammen, aufgrund ihrer emissionslosen, sauberen, frei zugänglichen, einfach zu wartenden, sehr gut skalierbaren, nahezu überall verfügbaren und universell einsetzbaren Stromerzeugungstechnologie, eine sehr hohe Akzeptanz. Immer weitere Investorengruppen erschließen sich weltweit den Bereich der erneuerbaren Energien und insbesondere auch der Photovoltaik - hier wiederum das Segment der großen Multi-MWp-Solarparks - als zusätzliches langfristiges Investitionsfeld und erhöhen die weltweite Nachfrage nach diesen Produkten. Auch im künftig auf die technische und kaufmännische Betriebsführung fokussierten Geschäftsmodell der Solarparc GmbH rechnet die Gesellschaft damit, über zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten von dieser Entwicklung profitieren zu können. HERAUSFORDERUNG KLIMAWANDEL Der sehr hohe internationale Bedarf an klimafreundlichen Technologien für die Stromerzeugung eröffnet uns für die Zukunft enorme Marktchancen, die über den von uns erwarteten Zuwächsen liegen könnten. Von dieser Nachfrage kann die Solarparc GmbH mit der Betriebsführung bereits errichteter und neu hinzukommender Großkraftwerke über die Bereitstellung ihrer Dienstleistungen profitieren. Das gilt insbesondere im Verbund mit dem SolarWorld-Konzern. ZEITNAHE WETTBEWERBSFÄHIGKEIT Die Kosten der Energie aus Photovoltaik werden weiter kontinuierlich sinken. Weltweiter Wettbewerb und technologische Fortschritte sind dafür die treibenden Faktoren. Dagegen werden die fossilen Energieträger nach übereinstimmender Prognose verschiedener Analysten stetig teurer. Die Preisschere zwischen konventionellem und regenerativ erzeugtem Strom wird sich Mitte bis Ende dieses Jahrzehnts geschlossen haben. Markt und Nachfrage werden dadurch voraussichtlich einen enormen Schub erhalten, der für unser Geschäft weitere Expansionschancen bietet. STARKES WACHSTUM WELTWEIT, MODERATES WACHSTUM IN EUROPA Es wird weltweit mit einem starken Wachstum der Photovoltaikinstallationen und der Geschäftsmöglichkeiten über die nächsten Jahre gerechnet. In Europa wird das Wachstum moderater ausfallen - aber insbesondere mit der Ausrichtung der Betriebsführung auch auf westeuropäische Märkte bieten sich der Gesellschaft weitere Wachstumspotentiale. UNTERNEHMENSSTRATEGISCHE CHANCEN Das nunmehr auf die Betriebsführung konzentrierte und künftig wenig kapitalintensive Geschäftsmodell der Solarparc GmbH gepaart mit der guten finanziellen Ausstattung bietet die Chance, im Bereich der technischen und kaufmännischen Betriebsführung kurz- und mittelfristig wachsen zu können. Durch die Integration der Solarparc GmbH in die Strukturen der SolarWorld-Gruppe wird die Solarparc GmbH mit den gebündelten Kompetenzen noch internationaler. Durch die Fokussierung auf die in der Betriebsführung gewonnene Kompetenz ist die Solarparc GmbH als Dienstleister und Teil des SolarWorld-Konzerns besonders für qualitätsorientierte Betreiber von regenerativen Kraftwerken attraktiv. LEISTUNGSWIRTSCHAFTLICHE CHANCEN Durch unsere langjährige Tätigkeit als Projektierungs- und Betriebsführungsunternehmen haben wir uns ein breites Netzwerk an Partnern aufgebaut. Die Positionierung innerhalb des global breit aufgestellten SolarWorld-Konzerns ermöglicht uns, verstärkt Chancen aus der Internationalisierung wahrzunehmen. Auf der Absatzseite pflegen wir intensive Kontakte zu Investoren und Betreibern. Diese engmaschigen Netzwerke bieten uns die Chance, zusätzliches Geschäftspotenzial zu erschließen. Bei der Beschaffung haben wir die Möglichkeit, auf Qualitätsware der SolarWorld AG zurückzugreifen. Dies eröffnet uns die Chance, bei entsprechender Nachfrage auch international schnell und sicher solare Qualitätskraftwerke betreiben zu können. VIII. PROGNOSEBERICHT DER ZUKÜNFTIGE MARKT 2015 KONJUNKTURELLES UMFELD In den kommenden beiden Jahren soll die Wirtschaftsleistung der fortgeschrittenen Volkswirtschaften stetig zulegen. Die anhaltend expansive Geldpolitik sowie der günstige Ölpreis werden eine positive konjunkturelle Entwicklung unterstützen und den privaten Konsum ankurbeln. Insgesamt soll die Weltkonjunktur 2015 um 3,7 (2014: 3,4) Prozent und 2016 um 3,9 Prozent wachsen. In den folgenden Jahren wird das Gewicht der USA als Absatzregion des SolarWorld-Konzerns noch weiter steigen. Konjunkturell sind die Aussichten in dieser Region ebenfalls positiv. Der private Konsum dürfte dem Institut für Weltwirtschaft (IfW) zufolge weiter anziehen, getrieben insbesondere durch bessere Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt und günstigere Finanzierungskonditionen. 2015 soll die US-Wirtschaft um 3,2 (2014: 2,2) Prozent und 2016 um 3,5 Prozent wachsen. Auch die Wirtschaft im Euroraum dürfte weiter expandieren: 2015 um 1,2 Prozent und 2016 um 1,5 Prozent. In Deutschland wird der private Verbrauch voraussichtlich weiter steigen. Angesichts günstiger Finanzierungsmöglichkeiten dürften die besseren Absatzchancen zu einer Erhöhung der Investitionstätigkeit führen. Insgesamt soll laut IfW die deutsche Wirtschaft 2015 um 1,7 (2014: 1,5) Prozent und 2016 um 1,9 Prozent wachsen. DER ZUKÜNFTIGE SOLARSTROMMARKT Für das Jahr 2015 erwarten Marktexperten von Bloomberg einen Anstieg der globalen Solarnachfrage um rund 20 Prozent auf 53 (2014: 45) GW. Optimistischere Szenarien gehen sogar von einem Zuwachs auf 64 GW aus. Die stärksten Wachstumsimpulse werden voraussichtlich aus den USA, Großbritannien, Japan und China kommen. Nach wie vor ist die erwartete Entwicklung im Solarmarkt in hohem Maß von regulatorischen Änderungen in den verschiedenen Märkten abhängig, sodass je nach Gesetzeslage die Nachfrage in einzelnen Regionen stark schwanken kann. Insgesamt aber stehen die Zeichen des globalen Solarmarkts für das Jahr 2015 auf Wachstum. US-Markt entfaltet sich weiter. 2015 soll der US-Solarmarkt Bloomberg zufolge um mindestens 30 Prozent wachsen und Solarsysteme mit einer Gesamtleistung zwischen 8,9 und 9,9 GW neu installieren. Die Segmente für Großprojekte ("utilities") und Haushalte ("residential") dürften am stärksten zum Nachfragewachstum beitragen. Die regionale Verteilung der Nachfrage auf die einzelnen US-Bundesstaaten dürfte ausgeglichener ausfallen. Gleichwohl wird Kalifornien voraussichtlich wie auch in der Vergangenheit der wichtigste Wachstumsmotor für die USSolarindustrie bleiben (2014: 42 Prozent des US-Marktes). Der europäische Markt stabilisiert sich. Für das Jahr 2015 erwarten Marktexperten erstmals seit 2011 wieder einen Anstieg der europäischen Nachfrage nach Solarprodukten. Insgesamt soll der europäische Markt 2015 um rund 27 Prozent auf 10,4 (2014: 8,2) GW steigen. Wichtige Märkte wie Deutschland und Italien werden 2015 ihren Wendepunkt erreichen. Im Geschäftsjahr 2014 sind dort jeweils neue Anreizsysteme für Solarstrom verabschiedet worden. Sowohl Installateure als auch Kunden konnten seitdem erste Erfahrungen damit gewinnen und sich an die neuen Modelle gewöhnen. Nach einem anfänglichen Nachfragerückgang dürften diese Märkte 2015 wieder wachsen. So prognostiziert Bloomberg für den deutschen Markt im Jahr 2015 eine Nachfrage zwischen 2,1 und 2,6 (2014: 1,9) GW und für Italien ein Marktvolumen zwischen 0,5 und 0,7 (2014: 0,4) GW. Großbritannien und Frankreich dürften ihren Wachstumstrend fortsetzen und ihre Position als etablierte Solarmärkte behalten. Die Nachfrage in Großbritannien dürfte 2015 auf 2,7 bis 3,4 (2014: 2,5) GW steigen, während Frankreich mit einer neu installierten Leistung von rund 1,1 (2014: 1,0) GW voraussichtlich stabil bleiben wird. Starker Zubau in Asien erwartet. Experten zufolge werden China und Japan 2015 die größten Solarmärkte weltweit bleiben. In China dürfte der Zubau 2015 zwischen 13 und 15 (2014: 13) GW liegen. In Japan diskutiert das Wirtschaftsministerium derzeit über eine Anpassung der Einspeisevergütungen, dennoch rechnen Marktexperten für das Jahr 2015 mit einem erneuten Marktwachstum auf 11,4 bis 13,2 (2014: 10,3) GW. Andere Regionen wie Lateinamerika und Australien werden 2015 als Solarmärkte an Bedeutung gewinnen. In Lateinamerika entwickeln sich insbesondere Mexiko, Brasilien und Chile zu attraktiven Absatzmärkten, wenngleich sie noch im Anfangsstadium sind. In diesen Ländern wollen die Regierungen von der hohen Sonneneinstrahlung profitieren und ihre Abhängigkeit von anderen Energieträgern reduzieren. Dazu wurden im Laufe 2014 verschiedene Anreizsysteme implementiert, die ab 2015 greifen sollten. GTM Research rechnet für diese Region mit einer Nachfrage von rund 2,3 (0,8) GW im Jahr 2015. ZUKÜNFTIGE AUSRICHTUNG DER GESELLSCHAFT In den kommenden Geschäftsjahren wird sich die Gesellschaft auf das Geschäft der kaufmännischen und technischen Betriebsführung von regenerativen Kraftwerken konzentrieren. Die Planungen sehen vor, in diesem Bereich wie in den vergangenen Jahren weiter zu wachsen und die Umsätze und Erträge weiter zu steigern. ZUKÜNFTIGE ABSATZMÄRKTE UND PRODUKTE Im Verbund mit den Konzerngesellschaften der SolarWorld AG wird auch im Geschäft der Betriebsführung die Internationalisierung weiter vorangetrieben. Die Gesellschaft strebt neben dem Wachstum im deutschen Markt auch die Expansion in europäische Länder an. ZUKÜNFTIGER GESCHÄFTSVERLAUF 2015 Im Geschäftsjahr 2015 plant die Gesellschaft den rentablen Verkauf der Projekte Nordhausen und Arnstadt. Außer den Erlösen aus diesen Geschäften werden aufgrund der Neuausrichtung der Gesellschaft keine weiteren wesentlichen Projekterlöse erzielt werden. Mit dem Ausbau der technischen Betriebsführung in Deutschland und im europäischen Ausland wird die Gesellschaft ihr neues Kerngeschäft weiter ausbauen. ERWARTETE ERTRAGSLAGE IM UNTERNEHMEN 2015 Der geplante Verkauf des Projekts Nordhausen wird letztmalige Erträge aus dem Projektgeschäft generieren. Die Betriebsführung wird ihre positiven Beiträge voraussichtlich weiter ausbauen können. Die Erträge aus der Stromerzeugung werden aufgrund der Veräußerung auch von Teilen der Photovoltaik- Bestandsanlagen nur noch eine untergeordnete Rolle spielen. Mit dem geplanten Abschluss des Ergebnisabführungsvertrags mit der SolarWorld AG wird die Solarparc GmbH künftige Ergebnisse ab dem Geschäftsjahr 2015 an die SolarWorld AG abführen. ERWARTETE FINANZLAGE IM UNTERNEHMEN 2015 Aufgrund der soliden Finanzierung und Liquiditätslage der Gesellschaft wird bei einem weiteren geographischen Ausbau des neuen Geschäftsmodells mit einer weiterhin stabilen Finanzlage des Einzelunternehmens gerechnet. Seit 2014 nimmt die Solarparc GmbH am Konzern-Cash-Pool der Konzernmutter SolarWorld AG teil. Derzeit wird von dem Cash-Pooling nur in geringem Umfange in Höhe von 229 T€ Gebrauch gemacht. In 2015 ist geplant, den hauptsächlichen Teil der Liquidität der Gesellschaft in den Cash-Pool zu überführen. Der Gesellschaft verbleibt ein stets ausreichendes Polster an Mindestliquidität. Größere Auszahlungen können über ein enges Liquiditätsmanagement mit ausreichendem Vorlauf über Auszahlungen aus dem Cash-Pool an die Gesellschaft stets bestritten werden. ABWEICHUNGEN ZUR VORJAHRESPROGNOSE Der Bereich Großprojekte sollte auch im Jahr 2014 stark wachsen. Aufgrund der von der Gesellschafterin vorangetriebenen unterjährigen Umorientierung weg vom ganzheitlichen Projektgeschäft hin zu großvolumigen Liefergeschäften in Projekte war kein großes Wachstum des Neugeschäfts im Ausland möglich. GESAMTAUSSAGE DER GESCHÄFTSFÜHRUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2015 Die Fokussierung auf die technische Betriebsführung und die Verkleinerung der Gesellschaft wird bei deutlich geringeren Risiken und Aufwendungen auch geringere Umsätze und Erträge zur Folge haben. Insgesamt wird grundsätzlich mit einer Fortsetzung des erfolgreichen Geschäftsverlaufs der Gesellschaft gerechnet. Ein negativer Geschäftsverlauf auf Ebene des SolarWorld-Gesamtkonzerns bzw. der SolarWorld AG kann aufgrund des einhundertprozentigen Gesellschafterverhältnisses einen signifikant negativen Einfluss auf den Geschäftsverlauf der Gesellschaft haben.
Bonn, den 16. März 2015 Solarparc GmbH Die Geschäftsführung Dr.-Ing. E. h. Frank Asbeck Philipp Koecke BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis zum 31. Dezember 2014Solarparc GmbH, Bonn1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2014 ist nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB aufgestellt worden. Für die Gliederung der Bilanz wurde § 266 Abs. 2 und 3 HGB angewendet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Die Anhangangaben zu Geldbeträgen des Berichtsjahres und die entsprechenden Vorjahreswerte werden im Fließtext in TEUR ausgewiesen. Die tabellarischen Angaben zu Beträgen des Berichtsjahres und die entsprechenden Vorjahreswerte erfolgen in EUR. Mit Eintragung im Handelsregister am 24. Juni 2014 wurde die Solarparc Aktiengesellschaft in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgewandelt. Die Gesellschaft führt den Namen Solarparc GmbH. Es gilt der Gesellschaftsvertrag vom 3. Juni 2014. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden die nachstehend aufgeführten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten und Sachanlagen zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit sie der Abnutzung unterliegen, umplanmäßige Abschreibungen vermindert. Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte lineare Abschreibungen. Die Herstellungskosten umfassen alle direkt dem Herstellungsprozess zurechenbaren Kosten sowie angemessene Teile der notwendigen Material und Fertigungsgemeinkosten. Die Nutzungsdauer für Photovoltaikanlagen beträgt unverändert 20 Jahre. Betriebs- und Geschäftsausstattung wird über 3 bis 23 Jahre abgeschrieben. Wartungs- und Reparaturkosten werden als Aufwand erfasst. Erneuerungs- und Erhaltungsaufwendungen, die zu einem künftigen Nutzenzufluss eines Vermögenswertes führen, werden aktiviert. Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden zu Anschaffungskosten, die Ausleihungen an verbundene Unternehmen, soweit vorhanden, zum Nennwert angesetzt. Vorräte wurden vorbehaltlich vorzunehmender Abschreibungen zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen, die im Zusammenhang mit den zur Veräußerung vorgesehenen Photovoltaikprojekten stehen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Posten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag und Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Forderungen oder Verbindlichkeiten in fremder Währung bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von insgesamt TEUR 750 (Vorjahr: TEUR 2.608) resultierten im Wesentlichen aus Einbehalten auf die Projektentwicklungsentgelte der Projekte in Barth und Pütnitz mit in Summe TEUR 427 (Vorjahr: TEUR 427). Mit TEUR 134 sind Forderungen gegen die Käuferin des im September 2014 veräußerten Photovoltaik-Portfolio ausgewiesen. Weitere sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 189 (Vorjahr: TEUR 102) waren der technischen Betriebsführung oder der Stromerzeugung zuzurechnen. Im Berichtszeitraum waren, wie im Vorjahr, keine weiteren Einzelwertberichtigungen oder Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen erforderlich. Weitere Einzahlungen auf bereits ausgebuchte oder wertgeminderte Forderungen sind nicht erfolgt. Die sonstigen Vermögensgegenstände umfassen insbesondere das Verwertungsrecht der beiden Solarparks in Extremadura mit aktivierten Kosten in Höhe von (gegenüber dem Vorjahr unverändert) TEUR 1.619. Aufgrund der nach wie vor bestehenden Veräußerungsabsicht wurde das Verwertungsrecht unverändert im Umlaufvermögen unter den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Mit Beginn des Geschäftsjahres 2011 wurden die laufenden Kosten aus der Bestellung einer Bürgschaft zur Wahrung des Verwertungsrechts in Höhe von jährlich TEUR 128 nicht mehr aktiviert, sondern als laufender Finanzierungsaufwand dieses Verwertungsrechts gewürdigt. Zudem bestehen übrige sonstige Vermögensgegenstände von in Summe TEUR 72 (Vorjahr: TEUR 359) aus Umsatzsteuerforderungen, Verrechnungskonten mit ehemaligen Tochtergesellschaften und diversen restlichen sonstigen Vermögensgegenständen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen TEUR 506 (Vorjahr: TEUR 2.042). Ein Teil in Höhe von TEUR 108 (Vorjahr: TEUR 1.539) dieser Forderungen resultiert aus Verrechnungskonten mit zur kurzfristigen Veräußerung bestimmten Tochtergesellschaften. Weitere Forderungen in Höhe von TEUR 398 (Vorjahr: TEUR 3) bestehen gegenüber dem Mutterunternehmen SolarWorld AG aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 169 (Vorjahr: TEUR 3) und aus in den Cash-Pool der SolarWorld AG eingezahlten liquiden Mitteln in Höhe von TEUR 229 (Vorjahr: TEUR 0). Die Guthaben bei Kreditinstituten waren zum Bilanzstichtag jeweils bei verschiedenen Banken überwiegend kurzfristig als Termin- und Tagesgelder angelegt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 310 (Vorjahr: TEUR 9). Im Wesentlichen bestehen diese mit TEUR 306 (Vorjahr: TEUR 6) gegenüber der SolarWorld AG und resultieren im Berichtsjahr aus der Lieferung und Bereitstellung von Modulen und Dienstleistungen. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen die Solarparc GmbH in einem Beteiligungsverhältnis steht, bestehen im Berichtsjahr wie im Vorjahr nicht. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 40 (Vorjahr: TEUR 116) setzen sich wie im Vorjahr im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Verrechnungskonten mit ehemaligen Projektgesellschaften sowie im Rahmen der technischen und kaufmännischen Betriebsführung betreuten Gesellschaften als auch aus Steuern und Abgaben zusammen. 3. Anlagevermögen Anlagenspiegel gemäß § 268 Abs. 2 HGB
4. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz a) Vorräte bzw. unfertige Leistungen Der Bilanzansatz für die Vorräte in Höhe von TEUR 1.051 (Vorjahr: TEUR 3.602) besteht mit TEUR 1.040 (Vorjahr: TEUR 3.599) zum Großteil aus Aufwendungen für im Bau befindliche Photovoltaikprojekte. b) Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Liquide Mittel in Höhe von gegenüber dem Vorjahr unverändert EUR 0,15 Mio. sind verfügungsbeschränkt. Es handelt sich um in voller Höhe bar zu hinterlegende Bankbürgschaften für Rückbau-, Gewährleistungs-, Vertragserfüllungs- und Anzahlungsbürgschaften. Die Gesellschaft ist im zurückliegenden Geschäftsjahr dem Konzern-Cash-Pool der Konzernmutter SolarWorld AG beigetreten. Zum Bilanzstichtag wurde von dem Cash-Pooling nur in geringem Umfange in Höhe von EUR 0,23 Mio. Gebrauch gemacht. c) Aktive Rechnungsabgrenzung Der Bilanzposten beinhaltet vorausgezahlte Wartungs-, Versicherungs- sowie Kfz-Steuerbeiträge in Höhe von TEUR 61 (Vorjahr: TEUR 48). d) Latente Steuern In Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 1) bestehen im Berichtsjahr weiter passive latente Steuern. Diese resultieren aus der Abzinsung der Rückstellung zur Aufbewahrung der Geschäftsunterlagen. Dem Steuersatz für die Berechnung der latenten Steuern lagen wie im Vorjahr der Körperschaftsteuersatz inklusive Solidaritätszuschlag in Höhe von 15,8 % sowie der Gewerbesteuersatz in Höhe von 15,3 % und somit in Summe ein Wert von 31,1 % zu Grunde. e) Stammkapital Mit Eintragung im Handelsregister am 24. Juni 2014 wurde die Solarparc Aktiengesellschaft in eine GmbH umgewandelt. Die Gesellschaft trägt nunmehr den Namen Solarparc GmbH. Es gilt der Gesellschaftsvertrag vom 3. Juni 2014. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 6.000.000,00 (in Worten: sechs Millionen) EURO. Auf das Stammkapital hat die SolarWorld AG (Amtsgericht Bonn, HRB 8319) eine Stammeinlage in voller Höhe übernommen, welche dadurch erbracht wurde, dass die Solarparc Aktiengesellschaft (Amtsgericht Bonn, HRB 9347) formwechselnd gemäß den §§ 190 ff. Umwandlungsgesetz in die Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) umgewandelt wurde. Das Grundkapital der Aktiengesellschaft stellt nach der Umwandlung das Stammkapital der GmbH dar. Das Stammkapital ist eingeteilt in 6.000.000,00 (in Worten: sechs Millionen) Geschäftsanteile im Wert von je 1,00 EURO. Sämtliche Geschäftsanteile werden von der SolarWorld AG gehalten. f) Bilanzgewinn und Gewinnrücklagen Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 3. Juni 2014 wurde der Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2013 in Höhe von TEUR 3.448 insgesamt auf neue Rechnung vorgetragen. In Höhe von TEUR 175 wurden in 2010 handelsrechtliche Anpassungen aufgrund der unterschiedlichen steuerlichen und handelsrechtlichen Wertansätze im Bereich der Rückbaurückstellung für Windkraftanlagen, als Auswirkung der Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes, gemäß eines Wahlrechtes erfolgsneutral über Gewinnrücklagen abgebildet. Diese Rücklage hat die Gesellschaft im zurückliegenden Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2014 aufgrund der Veräußerung der Windkraftanlagen innerhalb der Bilanzposition Gewinnrücklagen von den Rücklagen gemäß Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz in die anderen Gewinnrücklagen umgegliedert. Im Bilanz-Ausweis Gewinnrücklagen ergeben sich daher keine Veränderungen. Weitere TEUR 2 wurden auch in 2010 der Gewinnrücklage, ebenfalls aufgrund der durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz notwendig gewordenen Anpassung im Bereich der Rückstellung für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen, zugeführt. Diese Gewinnrücklage bleibt in der Rücklage gemäß Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz bestehen. g) Sonstige Rückstellungen Die Zusammensetzung der sonstigen Rückstellungen ergibt sich aus dem nachfolgenden Rückstellungsspiegel:
Die sonstigen Rückstellungen enthalten in der Position der ausstehenden Rechnungen Rückstellungen in nicht unerheblichem Umfange. Eine weitere Aufgliederung der in dieser Position enthaltenen Beträge kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden:
h) Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten der Gesellschaft ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
i) Sicherheiten für Verbindlichkeiten Den Gesellschaftsgläubigern wurden, von den üblichen Eigentumsvorbehalten abgesehen, keine Sicherheiten (Pfandrechte o. ä.) gewährt. j) Darlehen an Muttergesellschaft SolarWorld AG Am 18. Februar 2014 hat die Gesellschaft mit der SolarWorld AG einen kurzfristigen Darlehensvertrag über TEUR 10.000 geschlossen. Der Betrag wurde am 21. Februar 2014 in voller Höhe an die SolarWorld AG ausbezahlt. Zum 14. März 2014 wurde dieser Betrag ebenfalls in voller Höhe zurückgezahlt. Zum Bilanzstichtag bestehen wie im Vorjahr keine Darlehen an die SolarWorld AG. 5. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung a) Umsatzerlöse Die Zusammensetzung der Umsatzerlöse ergibt sich aus der nachfolgenden Aufstellung. Es handelt sich ausschließlich um inländische Umsätze:
b) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft in Höhe von TEUR 1.402 (Vorjahr: TEUR 5.490) wird im Umfang von TEUR 337 (Vorjahr: TEUR 2.038) durch Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belastet. Ein außerordentliches Ergebnis und eine darauf entfallende Steuerbelastung durch Steuern vom Einkommen und vom Ertrag lagen wie im Vorjahr nicht vor. 6. Sonstige Angaben a) Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer/innen Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr inklusive der Mitglieder der Geschäftsführung durchschnittlich 42 (Vorjahr: 32) Arbeitnehmer /innen, davon 9 (Vorjahr: 7) Teilzeitbeschäftigt e. Im April 2014 sind 13 Arbeitnehmer/innen der Großprojekteabteilung der SolarWorld AG in die damalige Solarparc Aktiengesellschaft gewechselt. Die Unternehmenszugehörigkeit dieser Arbeitnehmer/innen ist mit 9 Monaten anteilig in die Berechnung der im Jahresdurchschnitt beschäftigen Arbeitnehmer/innen eingeflossen. In dieser Zahl sind Arbeitnehmer/innen in Mutterschutz und Familienzeit enthalten. Nicht enthalten sind hingegen Praktikanten/innen, Aushilfen, Werksstudenten/innen und Auszubildende. b) Haftungsverhältnisse Zum Jahresende 2012 hat die Gesellschaft ihre gesamten Windaktivitäten, einschließlich der Windparc Rheinland GmbH, an einen institutionellen Investor veräußert. Aufgrund der gewählten Veräußerungsstruktur, bei welcher die Windaktivitäten der Solarparc GmbH zunächst auf ein für diesen Zweck neu gegründetes Tochterunternehmen ausgegliedert und die Anteile an diesem Tochterunternehmen dann im Anschluss veräußert wurden, bestehen bei der Solarparc GmbH Risiken aus einer fünf Jahre währenden gesetzlichen Nachhaftungsperiode. Diese Nachhaftung, gilt für sämtliche Verbindlichkeiten, welche Ende 2012 aus der Solarparc GmbH ausgegliedert wurden. Dies sind unter anderem Verpflichtungen aus Kreditverträgen, Pachtverträgen, Wartungsverträgen, Versicherungsverträge, etc. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Gesellschaft im Rahmen der Nachhaftung in Anspruch genommen wird, wird von der Geschäftsführung als gering eingestuft. Ferner bestehen Risiken aus Gewährleistungen und Garantien im Rahmen des Projektverkaufsvertrags des Windportfolios. Die jeweilig vereinbarten Haftungshöchstbeträge variieren und belaufen sich maximal auf den tatsächlich gezahlten Kaufpreis in Höhe von TEUR 35.876. Die Gesellschaft bewertet das Risiko, aus dem Projektverkaufsvertrag in Anspruch genommen zu werden, aufgrund der langen reibungsfreien bisherigen Betriebsdauer des Windportfolios als sehr gering. c) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus langfristigen Pachtverträgen, Grünpflegeverträgen und Wartungsverträgen für Photovoltaik- und Windkraftanlagen in Höhe von ca. TEUR 6.572 (Vorjahr: TEUR 6.803). Zudem bestehen in geringem Umfange sonstige finanzielle Verpflichtungen aus PKW-Leasingverträgen in Höhe von TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 24). Weitere langfristige finanzielle Verpflichtungen bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Die Angaben erfolgen undiskontiert und nicht indexiert. d) Angaben zu Organmitgliedern Als Geschäftsführer der Gesellschaft waren zum Stichtag bestellt: • Herr Dr.-Ing. E.h. Frank Asbeck, • Herr Philipp Koecke. Bis zum 31. September 2014 bestand die Geschäftsführung der Gesellschaft aus den nachfolgenden Mitgliedern, die wiederum bis zur Umwandlung der Solarparc Aktiengesellschaft in eine GmbH als Vorstände der Gesellschaft bestellt waren: • Herr Dr.-Ing. E.h. Frank Asbeck, • Herr Dr. Peer Günzel. Herr Dr.-Ing. E.h. Frank Asbeck, war des Weiteren für das zurückliegende Geschäftsjahr 2014 Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG, Bonn, und Mitglied der Geschäftsführung der SolarWorld Africa (Pty). Zudem war er Mitglied des Executive Boards der Qatar Solar Technologies Q.S.C. Ltd. Herr Philipp Koecke wurde zum 1. Oktober 2014 zum zweiten Geschäftsführer bestellt und war des Weiteren für das zurückliegende Geschäftsjahr 2014 Finanzvorstand der SolarWorld AG, Bonn. Zum 30. September 2014 hat der ehemalige Geschäftsführer Herr Dr. Günzel auf eigenen Wunsch das Unternehmen verlassen. Sein Vertrag wurde in beidseitigem Einvernehmen aufgehoben. Bis zur Umwandlung der Solarparc Aktiengesellschaft in die Solarparc GmbH gehörten dem Aufsichtsrat folgende Personen an: • Herr Dr. Claus Recktenwald (Vorsitzender), Rechtsanwalt/Partner der Rechtsanwaltssozietät Schmitz Knoth Rechtsanwälte, Bonn • Herr Dr. Georg Gansen, Rechtsanwalt und Syndikus bei der Deutsche Post AG, Bonn • Frau Dr. Kristin Neumann, Betriebswirtin und Finanzvorstand Central Europe der Thomas Cook Group plc, London, sowie Mitglied des Vorstands der Thomas Cook AG Der Aufsichtsratsvorsitzende Herr Dr. Claus Recktenwald war des Weiteren für das zurückliegende Geschäftsjahr 2014 Aufsichtsratsvorsitzender im Aufsichtsrat der SolarWorld AG, Bonn, Mitglied des Aufsichtsrates der VEMAG Verlags- und Medien Aktiengesellschaft, Köln, und Beiratsmitglied bei der Grünenthal GmbH und der Grünenthal GmbH & Co. KG, Aachen. Herr Dr. Claus Recktenwald ist zum 30. Mai 2014 aus dem Aufsichtsrat der SolarWorld AG ausgeschieden. Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Herr Dr. Georg Gansen war des Weiteren für das zurückliegende Geschäftsjahr 2014 stellvertretender Vorsitzender und nach Abberufung von Herrn Dr. Claus Recktenwald ab dem 30. Mai 2014 Vorsitzender im Aufsichtsrat der SolarWorld AG, Bonn. Die Aufsichtsrätin Frau Dr. Kristin Neumann ist zudem Mitglied in sechs weiteren Aufsichtsräten oder vergleichbaren Gremien des Thomas Cook Konzerns. e) Bezüge tätiger und früherer Organmitglieder Die Geschäftsführung (zuvor: Vorstand) besteht zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr aus zwei Mitgliedern. Den beiden zum Bilanzstichtag aktiven Geschäftsführern und dem zum 30. September 2014 ausgeschiedenen Geschäftsführungsmitglied Herrn Dr. Günzel stehen für das zurückliegende Geschäftsjahr Vergütungen von in Summe TEUR 342 (Vorjahr: TEUR 466) zu. Der Betrag setzt sich im Berichtszeitraum aus fixen und variablen sowie bezogen auf das neue Geschäftsführungsmitglied Herrn Philipp Koecke zeitanteiligen Bestandteilen zusammen. Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten für das anteilige Geschäftsjahr 2014 bis zu ihrer Abberufung Vergütungen in Höhe von insgesamt TEUR 42 (Vorjahr: TEUR 74) zuzüglich Umsatzsteuer. Darin sind Sitzungsgelder in Höhe von insgesamt TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 6) enthalten. f) Angaben zu Konzernzugehörigkeit Die Beteiligung der SolarWorld AG, Bonn, betrug zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr 100 Prozent. Demnach war die Solarparc GmbH zum Bilanzstichtag unverändert ein unmittelbares Tochterunternehmen der SolarWorld AG, Bonn. Die Solarparc GmbH wird in den Konzernabschluss der SolarWorld AG, Bonn einbezogen. Die Gesellschaft ist gemäß § 291 Abs. 1 HGB aufgrund der Einbeziehung in den Konzernabschluss der SolarWorld AG, Bonn, von der Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses befreit. Der Abschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. g) Angaben zu Finanzanlagen und Beteiligungen Die Gesellschaft besitzt jeweils 100 Prozent der Anteile an den nachfolgend aufgeführten Gesellschaften. Die Ergebnisse dieser Gesellschaften zum Abschluss des Geschäftsjahres 2014 stellen sich wie folgt dar:
Mit schuldrechtlichem Vertrag vom 25. September 2014 wurden die Solarparc Nr. 1-17 GmbHs und die Solarparc GbR an einen privaten Investor veräußert. Mit Vertrag vom 22. September 2014 wurde die Solarparc Projekt IV GmbH an einen institutionellen Investor veräußert. h) Offenlegung Die Einreichung zur Offenlegung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2013 der damaligen Solarparc Aktiengesellschaft erfolgte fristgerecht am 22. Dezember 2014 unter HRB 20871 (Vorjahr: HRB 9347) im Bundesanzeiger. Die Offenlegung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2014 der Solarparc GmbH erfolgt nach Feststellung des Jahresabschlusses durch die Gesellschafterin. i) Angaben über das Honorar des Abschlussprüfers (§ 285 Nr. 17 HGB) Das von dem Abschlussprüfer BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar ist in der entsprechenden Anhangsangabe im Konzernabschluss enthalten.
Bonn, den 16. März 2015 Solarparc GmbH Die Geschäftsführung gez. Dr.-Ing. E.h. Frank Asbeck gez. Philipp Koecke sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 08.05.2015 festgestellt. Bestätigungsvermerk DES ABSCHLUSSPRÜFERSWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Solarparc GmbH, Bonn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis zum 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bonn, 16. März 2015 BDO
AG
gez. Lubitz, Wirtschaftsprüfer gez. Ahrend, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
24 nahegelegene Organisationen
Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen
Tätigkeiten von Werbeagenturen
Ambulante Pflegedienste
Personenbeförderung mit Fahrzeug mit Fahrer auf Abruf
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Großhandel mit Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Großhandel mit Milch, Milcherzeugnissen, Eiern, Speiseölen und Nahrungsfetten
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit Milch, Milcherzeugnissen, Eiern, Speiseölen und Nahrungsfetten
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Ambulante Pflegedienste
Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Herstellung von elektrischem Installationsmaterial
Verlegen von Büchern
Tätigkeiten von Werbeagenturen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen