Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 772849
Vorher
IH Direkt plus GmbHJobFlexx Food GmbH
Eingetragen
2.2.2009
Branche
Sonstige Überlassung von ArbeitskräftenBefristete Überlassung von ArbeitskräftenVermittlung von Arbeitskräften
Gegenstand
Die Erbringung von Personaldienstleistungen im Sinne des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes, insbesondere die gewerbsmäßige Überlassung von Arbeitnehmern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Rǎzvan-Nicolae Gumǎ
seit 21.12.2021
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
BGI GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

BGI GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

IH Direkt plus GmbH

Ludwigsburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Als regional agierender Personaldienstleister im Raum Baden-Württemberg konzentrieren wir uns auf die Arbeitnehmerüberlassung für die Lebensmittel- und Futtermittelbranche. Unser Geschäftsmodell basiert auf on-site Management und EU-Rekrutierung, um kurzfristige Personalbedarfe effizient zu bedienen.

Im Jahr 2023 wurden Prozessoptimierungen in der Mitarbeiterbeschaffung implementiert, darunter der Einsatz datengestützter Recruiting-Plattformen und die Standardisierung von Auswahlverfahren. Diese Maßnahmen reduzierten die Rekrutierungszeiten und erhöhten die Qualität der Vermittlungen. Ergänzend wurde das Unterkunftsmanagement durch modernisierte Wohnangebote und strukturierte Betreuungsprozesse professionalisiert, um die Mitarbeiterbindung zu stärken.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft führt keine Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung durch.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die wirtschaftliche Erholung setzte sich fort, jedoch beeinflussten die Folgen des Ukraine-Kriegs weiterhin die Energiekosten und die Lieferkettenstabilität. Die Nachfrage nach flexiblen Personallösungen blieb hoch, getrieben von Personalfluktuation und Fachkräftemangel in der Kernbranche.

Die Rekrutierung von EU-weitem Personal gewann weiter an Bedeutung, unterstützt durch vereinfachte administrative Abläufe.

2. Geschäftsverlauf

Das Jahr 2023 verlief zweiphasig: Nach einem von Anpassungskosten geprägten ersten Halbjahr stabilisierte sich die zweite Jahreshälfte planbar. Die verbesserte Personalbeschaffung ermöglichte eine schnellere Bedarfsdeckung bei unseren Kunden, was zu einer Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr führte. Wesentliche Investitionen beschränkten sich auf notwendige Ersatzbeschaffungen, die durch liquide Mittel abgedeckt wurden.

3. Lage

Die Umsatzerlöse entwickelten sich im prognostizierten Rahmen. Prozessoptimierungen, digitalisierte Einarbeitungsprogramme und ein erweitertes Betreuungsnetzwerk für EU-Mitarbeiter, reduzierten Ausfallzeiten und steigerten die Kundenzufriedenheit. Die Liquidität blieb stabil, unterstützt durch eine präzise Cashflow-Steuerung und langfristige Kundenbindung.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Risikomanagement und regelmäßige Liquiditätsanalysen gewährleisten eine transparente Ressourcenplanung.

Unsere wirtschaftliche Lage bezeichnen wir weiterhin als stabil.

III. Prognosebericht

Für 2024 wird ein moderates Wachstum erwartet. Die etablierten Prozessverbesserungen in der Personalbeschaffung und -bindung bilden eine solide Basis, um Marktchancen zu nutzen. Bei Fortführung der aktuellen Strategie ist ein ausgeglichenes bis leicht positives Ergebnis realistisch.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Externe Faktoren, wie die anhaltenden Auswirkungen des Ukraine-Kriegs (Energiekosten, geopolitischer Druck), sowie regulatorische Unsicherheiten bleiben Risikoschwerpunkte. Durch langfristige Verträge mit solventen Partnern und ein diversifiziertes Portfolio werden potenzielle Auswirkungen minimiert.

2. Chancenbericht

Die optimierte Personalbeschaffung und die EU-weite Vernetzung positionieren das Unternehmen als effizienten Lösungsanbieter. Zudem stärkt die professionelle Unterbringung der Mitarbeiter die Reputation als verlässlicher Partner für Arbeitnehmer und Kunden.

3. Gesamtaussage

Trotz externer Herausforderungen zeigt das Unternehmen eine resiliente Performance. Strategische Investitionen in Prozesseffizienz und Mitarbeiterzufriedenheit bilden die Grundlage, um flexibel auf Marktbedürfnisse zu reagieren und Wachstumspotenziale zu erschließen.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Finanzierung basiert auf Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Ein granularer Liquiditätsplan sichert die jederzeitige Zahlungsfähigkeit.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 22.359,00 26.439,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.099,00 12.437,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 4.099,00 12.437,00
II. Sachanlagen 18.210,00 13.952,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.210,00 13.952,00
III. Finanzanlagen 50,00 50,00
B. Umlaufvermögen 4.491.204,91 3.954.348,68
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.472.478,39 3.699.148,19
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.961.823,32 2.672.657,66
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.868.918,45 2.563.647,90
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.510.655,07 1.026.490,53
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 125.181,23 125.181,23
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 18.726,52 255.200,49
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.190,86 12.174,11
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 2.281.137,97 2.907.692,54
Summe Aktiva 6.797.892,74 6.900.654,33

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 550.000,00 550.000,00
III. Verlustvortrag 2.956.128,48 2.871.009,25
IV. Jahresüberschuss 99.990,51 -611.683,29
V. nicht gedeckter Fehlbetrag 2.281.137,97 2.907.692,54
B. Rückstellungen 1.844.343,86 1.964.400,00
C. Verbindlichkeiten 4.953.548,88 4.936.254,33
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8,63
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.416.959,22 1.496.759,73
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.536.589,66 3.439.485,97
Summe Passiva 6.797.892,74 6.900.654,33

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 41.420.578,94 34.815.473,39
2. Personalaufwand 35.838.476,01 30.337.400,33
a) Löhne und Gehälter 29.871.129,75 25.279.367,59
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 5.967.346,26 5.058.032,74
davon für Altersversorgung 3.062,84 2.262,84
3. Abschreibungen 20.333,35 18.652,90
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 20.333,35 18.652,90
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.646.362,13 5.203.665,93
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 116.448,67 142.974,23
davon aus verbundenen Unternehmen 116.447,66 141.624,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8.916,03 7.114,68
davon an verbundene Unternehmen 8.080,21 3.607,68
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -77.373,88
8. Ergebnis nach Steuern 100.313,97 -608.386,22
9. sonstige Steuern 323,46 3.297,07
10. Jahresüberschuss 99.990,51 -611.683,29

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: IH Direkt plus GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Ludwigsburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Stuttgart
Register-Nr.: HRB 772849

Ansatz, Bewertung und Ausweis erfolgen gemäß den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrags.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Bei der Offenlegung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen des § 327 HGB Gebrauch gemacht.

Bei Ausweiswahlrechten zwischen der Angabe im Anhang oder in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt die Angabe bevorzugt im Anhang.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Es waren grundsätzlich handelsrechtliche Bilanzierungsgebote zu befolgen, die auch steuerrechtlich verbindlich sind. Zwingende Abweichungen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Vorschriften werden bei der Ermittlung der steuerlichen Bemessungsgrundlagen entsprechend berücksichtigt.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahrs stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahrs überein.

Die Bewertung wird - trotz der bestehenden bilanziellen Überschuldung - weiterhin unter der Annahme der Fortführung des Unternehmens vorgenommen, da die durch die Gesellschafter getroffenen Maßnahmen zur Änderung der Finanzierungsstruktur der Gesellschaft zu einer positiven Fortführungsprognose führen.

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Bilanzstichtag einzeln und vorsichtig bewertet.

Im Einzelnen werden folgende Bewertungsmethoden angewendet:

Die Bewertung der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode auf Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Geringwertige Anlagen werden nach den steuerlichen Regeln des § 6 Abs. 2 und Abs. 2a Einkommensteuergesetz abgeschrieben.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Kassenbestand und Bankguthaben sind zum Nennwert bilanziert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das Eigenkapital ist zum Nominalwert passiviert.

Die Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Angaben zur Bilanz

Anlagenspiegel

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Das Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 125.000,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 125.000,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 40.963,33 18.516,35 6.861,76
Summe Sachanlagen 40.963,33 18.516,35 6.861,76
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 50,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 50,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 166.013,33 18.516,35 6.861,76
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 125.000,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 125.000,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 52.617,92
Summe Sachanlagen 0,00 52.617,92
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 50,00
Summe Finanzanlagen 0,00 50,00
Summe Anlagevermögen 0,00 177.667,92
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 112.563,00 8.338,00 0,00 0,00 120.901,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 112.563,00 8.338,00 0,00 0,00 120.901,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 27.011,33 11.995,35 4.598,76 0,00 34.407,92
Summe Sachanlagen 27.011,33 11.995,35 4.598,76 0,00 34.407,92
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 139.574,33 20.333,35 4.598,76 0,00 155.308,92
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 4.099,00 12.437,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 4.099,00 12.437,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 18.210,00 13.952,00
Summe Sachanlagen 0,00 18.210,00 13.952,00
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 50,00 50,00
Summe Finanzanlagen 0,00 50,00 50,00
Summe Anlagevermögen 0,00 22.359,00 26.439,00

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 15 Jahre festgelegt.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 125.181,23 € (Vorjahr: 125 T€).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

T€
Kalkulatorische Poolstunden 925
Schwerbehindertenausgleichsabgabe 248
Kalkulatorische Urlaubsansprüche 533

Verbindlichkeitenspiegel

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die zusätzlichen Angaben zu den Verbindlichkeiten im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst:

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 T€ kleiner 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
größer 5 Jahre
T€
Sicherungsvermerk
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 32 32 0 0
Vorjahr: 276 276
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.417 2.417 0 0
Vorjahr: 1.497 1.497
Sonstige Verbindlichkeiten 2.504 2.504 0 0
Vorjahr: 3.164 3.164
Summe 4.953 4.953 0 0
Vorjahr: 4.937 4.937

Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:

1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen

2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen

3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten

4 = Sicherungsübereignung Anlagevermögen

5 = Sicherungsübereignung Vorräte

6 = Sicherheitsabtretung Forderungen

7 = Eigentumsvorbehalt

Mitzugehörigkeitsvermerk

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beläuft sich auf 2.416.959,22 € (Vorjahr: 1.497 T€) und betrifft in Höhe von 2.401.107,22 € (Vorjahr: 1.497 T€) Verbindlichkeiten gemäß § 42 Absatz 3 GmbHG.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

E. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Pacht- und Mietverträgen in Höhe von 24 T€.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Gewerbliche Arbeitnehmer 992
Angestellte 27
Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer gesamt 1.019

Angaben zur Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Razvan-Nicolae Guma 01.01.2023-31.12.2023 ausgeübter Beruf: Geschäftsführer

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzverlust in Höhe von 2.856.137,97 €, bestehend aus Jahresüberschuss in Höhe von 99.990,51 € und dem Verlustvortrag in Höhe von 2.956.128,48 €, auf neue Rechnung vorzutragen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Ludwigsburg, 28. März 2024

gez. Razvan-Nicolae Guma

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.08.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die

IH Direkt plus GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der IH Direkt plus GmbH, Ludwigsburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierung und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der IH Direkt plus GmbH, Ludwigsburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

1. vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Zwischen der Gesellschaft und dem Hauptkunden gibt es einen Rahmenvertrag, der 2024 ausläuft. Der Kunde ist seinen Zahlungsverpflichtungen im Prüfungszeitraum nachgekommen. Bei Wegfall des Kunden wäre der Fortbestand der Gesellschaft gefährdet.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Stuttgart, 2. August 2024

gez. Jürgen M. Liebhart, Wirtschaftsprüfer

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