Colas Rail Grundstücksgesellschaft mbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Philipps seit 10.1.2025 | Prokura |
Cyprien Theodore Paul Cès seit 10.1.2025 | Prokura |
Jens Pschribülla seit 10.1.2025 | Geschäftsführer |
Jens Schlosser seit 27.4.2011 | Prokura |
Torsten Hasler seit 14.6.2007 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Colas Rail, une Aktiengesellschaft (société par actions simplifiée à associé unique) organized under the laws of France | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hasselmann GmbHWerra-Suhl-TalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hasselmann GmbH, Werra-Suhl-Tal Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Gesellschaft - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hasselmann GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, 28. August 2024 Forvis
Mazars GmbH & Co. KG
gez. Dr. Christian Back, Wirtschaftsprüfer gez. Johannes Thomas, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023Hasselmann GmbH Planung und Ausführung im Tiefbau, Ingenieurbau, Werra-Suhl-TalAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft wurde im Jahr 2022 auf den 31. Dezember umgestellt. Die Gesellschaft hatte daher ein Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis zum 31. Dezember 2022. Eine Vergleichbarkeit der Vorjahresbeträge ist wegen dem Rumpfgeschäftsjahr nur begrenzt gegeben. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer liegt bei drei Jahren. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern liegen zwischen drei und vierzehn Jahren. Bei beweglichen Gegenständen des Anlagevermögens mit geringem Wert mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen 250,00 EUR und 1.000,00 EUR wurden in einem Sammelposten aktiviert und handelsrechtlich in Anlehnung an die steuerrechtlichen Vorschriften mit 20% im Geschäftsjahr abgeschrieben. Die Ausleihungen wurden mit dem Nennwert bilanziert. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten (durchschnittlich gewichtete Einkaufspreise) bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag bewertet. Im Vorratsvermögen werden erhaltene Anzahlungen auf Aufträge (erhaltene Abschlagszahlungen) aktivisch von den entsprechenden Herstellungskosten der teilfertigen Aufträge (unfertige Leistungen) abgesetzt. Die erhaltenen Abschlagszahlungen sind mit ihrem Einzahlungswert angesetzt. Die in Ausführung befindlichen Aufträge (unfertige Leistungen) wurden mit den Material- und Lohneinzelkosten sowie entsprechenden Material- und Fertigungsgemeinkostenzuschlägen bewertet. Auf die Einbeziehung von Fremdkapitalzinsen und Verwaltungskosten wurde verzichtet. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet, das heißt, der verlustfreien Bewertung wird in den Fällen Rechnung getragen, in denen die Verkaufspreise die Herstellungskosten nicht decken. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die zugesagten Leistungen aus Altersvorsorgeverpflichtungen ergeben sich ausschließlich aus den Leistungen der jeweiligen der Pensionszusage zu Grunde liegenden Rückdeckungsversicherungen. Daher werden die Erfüllungsbeträge nach § 253 HGB ebenfalls in Höhe des Zeitwertes angesetzt. Die sich aus diesem Sachverhalt ergebende Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB erfolgte in Höhe von 137.374,00 EUR. Die entsprechenden Aufwendungen und Erträge in Höhe von jeweils 32.330,00 EUR wurden ebenfalls saldiert. Rückstellungen aus Wertkontenmodellen wurden mit 249.480,96 EUR an die Mitarbeiter verpfändeten Guthaben in von Höhe 323.743,07 EUR verrechnet. Die Steuerrückstellungen beinhalten das Vorjahr betreffende, noch nicht veranlagten Steuern. Die Bewertung erfolgte mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Ab dem aktuellen Geschäftsjahr besteht eine ertragsteuerliche Organschaft. Das alleinige Mutterunternehmen Colas Rail Deutschland GmbH ist Organträgerin. Gemäß des Ergebnisabführungsvertrages vom 21. September 2023 wird der Gewinn in voller Höhe an die Organträgerin abgeführt und damit sind die ertragssteuerlichen Verpflichtungen ab dem 1. Januar 2023 grundsätzlich bei der Colas Rail Deutschland GmbH anzusetzen. Insofern ist ein Ansatz latenter Steuern und Steuerrückstellungen in der Organgesellschaft nicht erforderlich. Die bereits geleisteten Vorauszahlungen für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer für das Jahr 2023 wurden als sonstige Vermögengegenstände ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die langfristige Rückstellung für Rekultivierung wird aufgrund der Ausgleichswirkung zwischen Inflation und dem Zinssatz nach § 253 Abs. 2 HGB mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt, der damit dem erforderlichen Erfüllungsbetrag entspricht. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss wurden die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind aus dem beigefügten Brutto-Anlagenspiegel zu entnehmen, der als Anlage zum Anhang beigefügt ist. Die Restlaufzeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegt generell unter einem Jahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten Gewährleistungseinbehalte, welche dem kurzfristigen Bereich zugeordnet werden, obwohl längere Laufzeiten durchaus möglich sind. Die Restlaufzeit der Forderungen gegen verbundene Unternehmen liegt unter einem Jahr. Darin enthalten sind Forderungen aus dem Cashpooling in Höhe von 7.000.000,00 EUR (Vorjahr 10.000.000,00 EUR). Die restlichen Forderungen in Höhe von 106.587,06 EUR (Vorjahr 88.826,94 EUR) resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit Laufzeiten länger als einem Jahr (Kautionen) und betragen 45.265,00 EUR (Vorjahr 31.815,00 EUR). Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt 51.129,19 EUR. Bei Aufstellung der Bilanz wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 13.019.627,37 EUR einbezogen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen in Höhe von 2.412.637,59 EUR sind die nachfolgenden, nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 10.972.353,80 EUR (Vorjahr 615.643,70 EUR) resultieren mit 1.076.387,21 EUR aus Lieferungen und Leistungen und mit 9.895.966,59 EUR aus der organschaftlichen Ergebnisabführung. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen umfassen Gewährleistungseinbehalte, welche dem kurzfristigen Bereich zugeordnet werden, obwohl längere Laufzeiten durchaus möglich sind. Abgaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse in Höhe von 74.682.376,98 EUR wurden vollständig durch Bauleistungen im Inland erzielt. Sonstige Angaben Sonstige Leasingverpflichtungen Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen von insgesamt 1.747.909,61 EUR, davon haben 224.664,00 EUR eine Fristigkeit von über fünf Jahren. Im folgenden Geschäftsjahr sind 476.217,88 EUR zu zahlen. Die Leasingverpflichtungen resultieren weitgehend aus dem Leasing für (Baustellen-) Fahrzeuge und Ausrüstung. Gegenüber einem verbundenen Unternehmen besteht eine Verpflichtung aus einem Mietverhältnis in Höhe von 125.400,00 EUR. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Oliver Schietrumpf, Diplom-Bauingenieur (FH): Geschäftsführer Technik und Herr Oliver Philipps, Diplom-Kaufmann: Geschäftsführer Verwaltung, Finanzen Vergütungen der Geschäftsführer Die Angabe zu den Bezügen der Geschäftsführung wird unter Berufung auf § 286 Absatz 4 HGB unterlassen. Konzernzugehörigkeit Das Mutterunternehmen des kleinsten Konsolidierungskreises der Gesellschaft ist die Colas Rail SAS mit Sitz in Courbevoie/Frankreich. Das Mutterunternehmen des größten Konsolidierungskreises der Gesellschaft ist die Bouygues SA mit Sitz in Paris/Frankreich. Der Konzernabschluss der Bouygues SA wird in Frankreich bei dem zuständigen Handelsregister in Paris unter der Register-Nummer 572 015 246 veröffentlicht. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung mit finanzieller Auswirkung auf den Jahresabschluss eingetreten. Abschlussprüferleistungen Die Kosten für den Abschlussprüfer belaufen sich im Berichtsjahr auf 42.000,00 EUR.
Werra-Suhl-Tal, den 30. Juni 2024 Oliver Schietrumpf, Geschäftsführer Oliver Philipps, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Hinweise Eine allgemeine Vergleichbarkeit mit den Beträgen aus dem Geschäftsjahr 2022 ist nur begrenzt gegeben, da es sich im Jahr 2022 um ein Rumpfgeschäftsjahr handelt (1. Februar 2022 - 31. Dezember 2022). Mit Wirksamkeit zum 1. Januar 2023 bestehen zwischen der Gesellschaft und der Colas Rail Deutschland GmbH ein Ergebnisabführungsvertrag sowie eine ertragsteuerliche Organschaft. Organträgerin ist die Colas Rail Deutschland GmbH. Die Gesellschaft weist daher im Geschäftsjahr weder einen Jahresüberschuss noch Ertragssteueraufwendungen aus. I. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der wirtschaftlichen Lage Die Hasselmann GmbH ist nach wie vor im Bahnbau bundesweit fast ausschließlich für öffentlichrechtliche Auftraggeber tätig und sieht sich als etablierten Nischenanbieter, der seine Bereiche ständig weiterentwickelt. Die gute Positionierung im Marktumfeld bestätigt die bisherige Geschäftspolitik des Unternehmens. Der kommunale und gewerbliche Tiefbau ist im Auftragsportfolio mittlerweile nur noch von untergeordneter Bedeutung. Neben dem Hauptsitz in Werra-Suhl-Tal besteht seit 2011 eine Betriebsstätte in Plauen. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V. (HDB) und der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e. V. (ZDB) veröffentlichte folgende Daten für das Bauhauptgewerbe (Stand 02/2024): Die deutsche Baubranche verzeichnete für 2023 einen Umsatzrekord von 162,6 Mrd. EUR (+ nominal 1,3%). Durchschnittlich waren im letzten Jahr im Baugewerbe 927.780 Personen tätig (Vorjahr: 926.660 Personen). Laut Hochrechnungen des Statistischen Bundesamtes sind die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im Jahr 2023 um 4,4% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Mit einem Volumen von 102,3 Mrd. EUR lag der Auftragseingang aufgrund der stark gestiegenen Baupreise nominal 3,3% über dem Vorjahresniveau (Quelle: www.destatis.de). Die Hasselmann GmbH kann im abgelaufenen Geschäftsjahr auf ein sehr gutes Geschäftsjahr und ein sehr gutes Jahresergebnis vor Ergebnisabführung zurückblicken. Die Gesamtleistung des Geschäftsjahres (Umsatzerlöse und Veränderung des Bestandes an unfertigen Leistungen) lag bei 61.441 TEUR (Vorjahr 45.900 TEUR). Die prognostizierte Gesamtleistung von 49.149 TEUR konnte deutlich übertroffen werden (+12.292 TEUR), da die Prognose auf Grund des anhaltenden Ukraine-Krieges nach wie vor sehr vorsichtig vorgenommen wurde. Darüber hinaus wurde in der 2. Jahreshälfte eine erhöhte Bauleistung realisiert, die bei der Prognose der Gesamtleistung so nicht vorhersehbar war. Bedingt durch die erhöhte Gesamtleistung sind sowohl die geplanten bezogenen Leistungen in Höhe von 12.905 TEUR um 4.552 TEUR als auch die geplanten Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von 7.073 TEUR um 2.860 TEUR deutlich überschritten worden. Daraus resultierend liegt der erzielte Rohertrag in Höhe von 34.052 TEUR um 4.880 TEUR wesentlich über dem geplanten Rohertrag von 29.172 TEUR. Die Aufwendungen für bezogenen Leistungen im Verhältnis zur Gesamtleistung erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr auf 28,4% (+1,0%), während die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit 16,1% auf Vorjahresniveau liegen. Trotz der gestiegenen Gesamtleistung ergibt sich eine leichte Reduzierung der Rohmarge von rd. 56,4% auf 55,4% im Berichtsjahr. Die Personalkostenquote liegt im Berichtsjahr bei 24,9% (Vorjahr: 27,4%) und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit 13,1% leicht über dem Vorjahr (12,2%). Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung beträgt 9.896 TEUR (Vorjahr: 4.538 TEUR). Aufgrund der oben beschriebenen Faktoren liegt der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung deutlich über der Prognose des Vorjahres (3,9 Mio. EUR). Die Umsatzrentabilität vor Ergebnisabführung (bezogen auf die Gesamtleistung) beträgt im Geschäftsjahr 16,1% (Vorjahr: 9,9%) und hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert. Ein Grund dafür ist die steuerliche Organschaft mit der Colas Rail Deutschland GmbH. Das Unternehmen konnte im Berichtszeitraum Auftragseingänge von 56,9 Mio. EUR (Vorjahr: 37,6 Mio. EUR) verzeichnen, so dass diese zusammen mit den Auftragsbeständen des Vorjahres eine sehr gute Kapazitätsauslastung für das Geschäftsjahr 2023 ergaben. Der Auftragsbestand zum Bilanzstichtag für das Folgegeschäftsjahr 2024 beträgt 26,5 Mio. EUR (Vorjahr: 34,3 Mio. EUR). Für das Jahr 2024 müssen folglich noch Aufträge mit einem Volumen von ca. 22 Mio. EUR akquiriert werden, um die geplante Bauleistung zu erreichen (siehe hierzu Punkt IV. Prognosebericht). Der Wettbewerb wird nach wie vor fast ausschließlich über den Preis ausgetragen. Gerade bei öffentlichen Ausschreibungen, durch die die Hasselmann GmbH über 95% ihrer Aufträge generiert, erhält oftmals der Anbieter mit dem geringsten Preis den Zuschlag. Im Sachanlagevermögen wurden insgesamt Zugänge von 1,6 Mio. EUR (Vorjahr: 1,5 Mio. EUR) aktiviert. Die Investitionen betrafen hauptsächlich Baumaschinen, Bürocontainer und Werkzeuge. Im Wirtschaftsjahr wurden Leasingverträge für einen Kettenbagger und mehrere PKW abgeschlossen. II. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Vermögenslage Das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände sind gegenüber dem Vorjahr um 280 TEUR auf 5.425 TEUR leicht zurückgegangen. Die vorgenommenen Investitionen haben die Abschreibungen des Anlagevermögens somit fast kompensiert. Das Umlaufvermögen ist im Berichtsjahr um 7.891 TEUR gestiegen. Während die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 2.156 TEUR gestiegen sind, sind die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 2.982 TEUR zurückgegangen. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 7.107 TEUR sind Forderungen in Höhe von 7.000 TEUR aus dem Cashpooling enthalten. Der Kassen- und Bankbestand hat sich im Berichtszeitraum auf 9.025 TEUR (+6.110 TEUR) erhöht. Die erhaltenen Abschlagszahlungen (insgesamt 36.223 TEUR, Vorjahr: 53.753 TEUR) beinhalten Abschlagszahlungen für bereits erbrachte Bauleistungen, die in entsprechender Höhe von den unfertigen Bauleistungen (37.401 TEUR) im Jahresabschluss offen aktivisch abgesetzt wurden. Die Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen sind von 616 TEUR auf 10.972 TEUR gestiegen. Dies steht im Zusammenhang mit der in 2023 eingeführten Ergebnisabführung an die Colas Rail Deutschland GmbH. Finanzlage und Kapitalstruktur Zum Bilanzstichtag beträgt die Eigenkapitalquote 42,4% (Vorjahr: 55,9%). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 6,5% (Vorberichtszeitraum: 5,4%) der Bilanzsumme. Die sonstigen Rückstellungen haben sich um 508 TEUR reduziert. Die Finanzlage und Kapitalstruktur ist insgesamt solide und die Kapitalflussrechnung zeigt, dass die Kapitaldienstfähigkeit gegeben ist:
Der Finanzmittelfonds zum 31. Dezember 2023 beinhaltet kurzfristig verfügbare Finanzmittel aus dem Cashpooling in Höhe von 7 Mio. EUR. Die zugesagten Kontokorrentlinien unserer Hausbanken betrugen zum Stichtag insgesamt 6.000 TEUR. Eine Inanspruchnahme ist derzeit nicht geplant. Insgesamt war die Liquidität im Geschäftsjahr 2023 gegeben und ist auch über diesen Zeitraum hinaus gesichert. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit mit 4.156 TEUR (Vorjahr 5.254 TEUR) sichert insbesondere die Finanzierung der Investitionen. Ertragslage Der Rohertrag im Geschäftsjahr beträgt 34.052 TEUR (geplant: 29.172 TEUR) und der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung 9.896 TEUR (geplant: 3.931 TEUR). Die Aufwandsposition Abschreibungen ist gegenüber den geplanten Werten um ca. 120 TEUR gestiegen. Der Personalaufwand liegt mit 243 TEUR liegt leicht unterhalb der Planwerte. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit 13,1% von der Gesamtleistung leicht über dem Vorjahr (12,2%), was vor allem durch gestiegene Kosten in den Bereichen Ersatzteile, Miete Fremdgeräte, Reisespesen und Rechts- und Beratungskosten zu begründen ist. Die Mitarbeiteranzahl ist durchschnittlich gegenüber dem Vorjahr um 5 auf 213 Mitarbeiter (inklusive Geschäftsführer und Auszubildende) gestiegen. Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung beträgt 9.896 TEUR. Die Umsatzrentabilität vor Ergebnisabführung (bezogen auf die Gesamtleistung) ist im Vergleich zum Vorjahr um 6,2%-Punkte deutlich gestiegen. Die Ertragslage ist auch im Geschäftsjahr 2023 durch eine sowohl quantitativ als auch qualitativ gute Auftragslage gekennzeichnet. Ein wichtiges Steuerungselement zur Ertragssicherung für die Hasselmann GmbH ist in diesem Zusammenhang ein monatlicher Soll-/Ist-Vergleich. Es können so frühzeitig Abweichungen in der Ist-Situation zur Plan-Situation festgestellt werden (bspw. in der Gesamtleistung oder der Kostenstruktur), um ggf. erforderliche Gegenmaßnahmen zur Sicherstellung der festgelegten Ertragsziele treffen zu können. III. Chancen- und Risikobericht Allgemeiner Chancen- und Risikobericht Grundsätzlich ist unternehmerisches Handeln immer mit Chancen und Risiken verbunden. Bei allen Geschäften, die wir eingehen, müssen die Chancen klar überwiegen. Bei bestehenden Risiken sind wir bestrebt, diese auf ein akzeptables Niveau zu begrenzen. Wir sehen unsere wesentliche Chance weiterhin darin, als Nischenanbieter im Markt aufzutreten, der sich durch flache Hierarchien und ein Team mit Kompetenz, Engagement und Flexibilität auszeichnet. Um unsere selbstgestellten Qualitäts-, Nachhaltigkeits- und Bonitätsanforderungen unseren Auftraggebern zu dokumentieren, lassen wir regelmäßig Überwachungs- und Zertifizierungsaudits und Ratings durchführen. Aufgrund der in den kommenden Jahren erforderlichen Investitionen durch die Deutsche Bahn AG und der Ausrichtung und Entwicklung unseres Unternehmens sehen wir weiterhin die Chance, unsere Umsatz- und Ertragsziele auf dem bereits erreichten hohen Niveau zu stabilisieren. Aus unserer Sicht sind die aktuell offenen Finanzierungsfragen für die Eisenbahninfrastruktur sowie die damit verbundene Vorbereitung und Planung von Bauprojekten seitens der Deutschen Bahn AG als Risiken zu bewerten. Hintergrund ist, dass nach der BVerfG-Entscheidung zum Klima- und Transformationsfonds der Bundeshaushalt und die Mittelbereitstellung für die Schieneninfrastruktur für den Zeitraum 2024-2027 angepasst werden mussten. Der zusätzliche Finanzmittelbedarf für die Schiene in Höhe von rund 45 Mrd. Euro bis 2027 ist noch nicht vollständig gedeckt. Aktuell stehen rund 28 Mrd. Euro von 2024 bis 2027 zur Verfügung. An den geplanten Projekten zum Ausbau und der Modernisierung der Eisenbahninfrastruktur halten das Bundesministerium für Digitales und Verkehr gemeinsam mit der Deutschen Bahn AG jedoch weiterhin fest. Wir gehen davon aus, dass die zeitliche Vergabe der zusätzlichen Finanzmittel neu strukturiert wird und die offenen Finanzierungfragen kurzfristig geklärt werden, so dass die Risiken als gering eingeschätzt werden können. Neben dem Marktrisiko besteht ein wesentliches Risiko darin, dass in einem stärker werdenden Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte und trotz unterschiedlichster Bemühungen die Akquisition neuer Arbeitnehmer gerade im gewerblichen Bereich weiterhin schwierig bleibt. Eine gute Ausbildungsquote soll den Nachwuchs im gewerblichen Bereich sicherstellen. Dementsprechend erfolgten im Berichtszeitraum zwei Neuanstellungen von Auszubildenden und einer Studentin für ein duales Studium im Bereich Bauingenieurwesen. Unser Ziel ist es, junge Ingenieure frühzeitig an das Unternehmen zu binden. Eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit, Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung und Aktionen, wie beispielsweise Mitarbeiter werben Mitarbeiter und die Teilnahme an Ausbildungsmessen, sollen dazu beitragen, dass der Bedarf an Fachkräften innerhalb des Konzernverbundes zusätzlich bedient werden kann. Trotz der erhöhten Anstrengungen sehen wir uns aufgrund der beschriebenen Maßnahmen aktuell noch in der Lage, die Risiken des Fachkräftemangels minimieren zu können. Die politische und wirtschaftliche Situation in Europa vor dem Hintergrund des Ukrainekrieges und die Störung der Lieferketten sowie die damit verbundenen Auswirkungen auf die Bautätigkeiten im Infrastrukturbereich sind spürbar, aber immer noch zu bewältigen. Der seit Anfang des Jahres 2021 anhaltende deutliche Preisanstieg setzte sich nicht so stark fort, sondern die Dynamik konnte im Jahr 2023 abgemildert werden. Insbesondere war dies im Bereich Baumaterialien zu beobachten. Andere Bereiche wie Kraftstoffe, Stahl und Energiekosten liegen weiterhin auf einem hohen Niveau. Vereinzelt kommt es auch nach wie vor zu Lieferverzögerungen von Baumaterialien und Fahrzeugen. Obwohl die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gestiegen sind, werden die Auswirkungen für die Hasselmann GmbH derzeit als noch nicht besonders stark eingeschätzt. Wie sich die Situation weiterentwickelt, kann derzeit nicht abschließend beurteilt werden. Es kann aber insgesamt zu Kostenrisiken und zu Problemen in der Einhaltung von Vertragsfristen kommen. Spezieller Risikobericht Der Ausbau und die Verbesserung des bestehenden Managementinformationssystems ist ständiges Ziel des Unternehmens. Ein monatliches Reporting ist fester Bestandteil der Unternehmensstrategie und beinhaltet die Analyse der Ist-Situation und die Feststellung von Abweichungen zur Planung. Dadurch sollen Risiken vermieden, zumindest aber frühzeitig erkannt werden, um evtl. Gefahren für das Unternehmen abzuwenden, die bspw. durch Verlustbaustellen oder auch durch Abrechnungsrückstände entstehen können. Durch regelmäßige Plan-/Ist-Abweichungen können wir schnell auf sich ändernde Bedingungen reagieren und sehen derzeit keinen Handlungsbedarf, darüber hinaus eine erhöhte Risikovorsorge zu betreiben. Des Weiteren werden in regelmäßigen Abständen Geschäftsleiter- und Bauleitersitzungen durchgeführt, in denen die jeweilige aktuelle betriebs- und bauwirtschaftliche Situation des Unternehmens analysiert wird. Im Rahmen des Qualitätsmanagements wurde im Jahr 2016 eine umfassende Risikoidentifizierung und -analyse durchgeführt. Es wurden alle erkannten Risiken bewertet und Eskalationsstufen und dazugehörige Maßnahmen festgelegt. Seither erfolgt eine jährliche Überprüfung der Risikobewertungen und der Maßnahmen zur Risikominimierung. Das Risiko von verlustbehafteten Aufträgen ist bereits im Jahresabschluss berücksichtigt. Darüber hinaus bestehen derzeit keine weiteren Risiken. Die Liquiditätslage ist weiterhin gut und Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen mit Skonto gezahlt. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Das Risiko, dass Zahlungen nicht oder nur verspätet eingehen, schätzen wir derzeit als ein Risiko von untergeordneter Bedeutung ein. Die Gesamtsumme der Marktrisiken und der innerbetrieblichen Risiken stellt nach unserer Überzeugung in keiner Form eine Gefährdung für den Fortbestand des Unternehmens dar. IV. Prognosebericht Für das Kalenderjahr 2024 erwartet der ZDB und der HDB einen Umsatz von ca. 157 Mrd. EUR im Bauhauptgewerbe. Dies entspricht einem nominalen Rückgang von 3% gegenüber 2023. Der ZDB und HDB geht davon aus, dass der Beschäftigungsstand im Jahr 2024 nicht gehalten wird. Für 2024 rechnet der ZDB mit einem Rückgang bei der Beschäftigtenzahl von bis zu 30.000 auf ca. 900.000 Beschäftigte. Hierbei werden insbesondere altersbedingt ausscheidende Mitarbeiter nicht ersetzt. Der allgemein prognostizierte Rückgang im Baugewerbe bezieht sich vor allem auf den Wohnungsbau und ist daher von untergeordneter Bedeutung für die Hasselmann GmbH, die überwiegend im Bahnbau tätig ist. Der verabschiedete Haushaltsentwurf für 2024 sieht finanzielle Mittel für Investitionen in die Schienenwege in Höhe von 16,3 Mrd. EUR (Vorjahr: 9,1 Mrd. EUR) im Jahr 2024 vor (Quelle: Bundesministerium der Finanzen). Die Hasselmann GmbH erwartet trotz der angespannten wirtschaftlichen und politischen Lage in Europa und offenen Mittelbereitstellung für die Schieneninfrastruktur für das kommende Geschäftsjahr eine weiterhin positive Entwicklung des Unternehmens, insbesondere vor dem Hintergrund des aktuellen Auftragsbestandes der Hasselmann GmbH. Der Auftragsbestand der Hasselmann GmbH per 31. Dezember 2023 weist ein Volumen von 50,6 Mio. EUR auf. Auf das laufende Geschäftsjahr 2024 entfallen davon ca. 26,5 Mio. EUR. Darüber hinaus wurden im Jahr 2024 bereits weitere Aufträge akquiriert, so dass die prognostizierte Gesamtleistung realisierbar erscheint. Wichtige Einflussfaktoren auf die Unternehmensprognose sind die bereits vorliegenden Auftragspositionen, die Einschätzung der Preisentwicklung einzelner Kostenpositionen und die Einschätzung der Marktentwicklung im Bereich Bahnbau, aus der sich dann die Steuerungskennziffern (Gesamtleistung und Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung) ableiten. Für das Geschäftsjahr 2024 prognostizieren wir eine Gesamtleistung von ca. 49,8 Mio. EUR bei einem Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung von 3,8 Mio. EUR mit geplanten erhöhten Konzernumlagen für die Hasselmann GmbH. In der betriebswirtschaftlichen Planung für das laufende Geschäftsjahr sind bereits Kostensteigerungen im Rohstoff- und Lohnbereich sowie im Materialaufwand berücksichtigt. Über das Geschäftsjahr 2024 hinaus sind die zukünftigen Entwicklungen nach wie vor schwierig vorherzusagen. Sofern die Mittelbereitstellung für die Schieneninfrastruktur positiv geklärt wird und die Auswirkungen der Inflation weiter abgemildert werden können, gehen wir von einer gleichbleibenden wirtschaftlichen soliden Situation innerhalb der Konzerngruppe aus.
Werra-Suhl-Tal, den 30. Juni 2024 Oliver Schietrumpf, Geschäftsführer Oliver Philipps, Geschäftsführer Der Jahresabschluss 2023 wurde mit dem Beschluss vom 29. Oktober 2024 festgestellt. |
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