DAMBACH Print + Service GmbH

Obere Hardt 11, 76467 Bietigheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 520319
Vorher
DAMBACH Print & Service GmbH
Eingetragen
1.10.1976
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenVerlegen von Zeitungen
Gegenstand
Die Gesellschaft kann im In- und Ausland Zweigniederlassungen und Vertretungen errichten und sich an anderen Unternehmungen gleicher oder ähnlicher Art beteiligen, solche Unternehmungen erwerben und verwalten oder sonst alle Maßnahmen und Geschäfte vornehmen, die der Erreichung und Förderung des Gesellschaftszwecks dienlich sein können. Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von drucktechnischen Erzeugnissen, insbesondere Siebdruck für die Werbung und Displays.

Historie

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Management

NameRolle
Heinz-Peter Bachmann
seit 25.2.2010
Geschäftsführer
Wolfgang Schuster
seit 21.7.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Pascal Bachmann
Drosselweg 6, 33813 Oerlinghausen
1.023.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

DAMBACH Print & Service GmbH

Gaggenau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008

Lagebericht für das Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2008

I. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Dambach Print + Service GmbH (DPS) ist ein Dienstleistungsunternehmen der grafischen Industrie. Hierzu nutzen wir unsere Kompetenz im Sieb-, UV/Offset- und Digitaldruck. Im Bedarfsfall werden die Produkte weiterverarbeitet oder veredelt, bzw. konfektioniert. Die Stärke von DPS liegt in der Umsetzung komplexer, schneller und flexibler Kundenanforderungen.

Das Jahr 2008 war geprägt von einer weiter rückläufigen Marktentwicklung und deutlichen Marktänderungen. Vorwiegend der Marktwandel vom Siebdruck hin zum UV-Offset und Digitaldruck sowie fallende Preise hatten einen deutlichen Umsatzeinbruch zur Folge. Der Umsatz im Jahr 2008 lag bei 15,4 Mio. EUR (Vorjahr 18,5 Mio. EUR).

Hauptursächlich ist der Umsatzrückgang im Produktionskernbereich des Siebdrucks zu verzeichnen. Hier besitzt DPS, im Gegenzug zum Offsetdruck, Investitionsbedarf.

Die Folge des technologischen Nachteils ist der Verlust an Aufträgen und somit Umsatz im großformatigen mehrfarbigen Siebdruckbereich.

Mit externer Hilfe haben wir unsere Ablaufprozesse und Kosteneinsparpotenziale überprüft und verbessert. Unter anderem wurden die Belegschaft und das Mietpersonal weiter reduziert. Des Weiteren wurde mit der Belegschaft ein Sanierungsbeitrag für 2008 durch Verzicht von Urlaubs- und Weihnachtsgeld vereinbart.

Zusätzlich wird eine organisatorische und technologische Neuausrichtung der DPS in neuen Produktionsräumlichkeiten angestrebt. Unsere Planung geht deshalb in 2009 nochmals von einem Verlust aus. Um diese Phase zu begleiten, haben die Gesellschafter Eigenkapital sowie eigenkapitalähnliche Mittel bereitgestellt.

Mit der Neuausrichtung der DPS sollen bestehende Kundenbeziehungen weiter ausgebaut, dem Trend zu kürzeren Abwicklungszyklen begegnet und neue Kunden gewonnen werden.

II. Ertragslage

Aufgrund der unter I. dargestellten Entwicklung wurde nur ein EBITDA von T€ 128 (Vorjahr minus T€ 317,3) erreicht. Der Jahresfehlbetrag von T€ 680,3 (Vorjahr minus T€ 1.274,4 vor Ergebnisausgleich) resultiert aus dem negativen Betriebsergebnis von T€ 901,8 dem Zinsaufwand und einem außerordentlichen Ertrag durch die Freistellung von Pensionsverpflichtungen.

III. Finanz- und Liquiditätslage

Dank straffem Finanzmanagement war die Liquiditätssituation stets unter Kontrolle. Entsprechend erfolgte eine tägliche Überprüfung des Finanzstatus. Im Rahmen der Optimierung der Liquiditätslage wurden alle offenen Kundenforderungen regelmäßig mit den verantwortlichen Projektleitern besprochen.

Die Finanzierung der DPS erfolgte im Rahmen des Gesellschafterwechsels durch eine Kapitalerhöhung und die Ablösung der Bankverbindlichkeiten. Der bestehende "Sicherheiten Poolvertrag" wurde aufgehoben.

Maßgebliche Zins- und Währungsrisiken bestehen nicht, so dass auch keine derivaten Finanzinstrumente genutzt werden.

IV. Vermögenslage

Die Vermögenslage entwickelte sich wie nachfolgend dargestellt:

Die Bilanzsumme stieg auf T€ 8.496,9 (Vorjahr T€ 6.319,9), was insbesondere aus der Einzahlung in die Kapitalrücklage resultiert.

Die Entwicklung der Bilanzpositionen wird im Folgenden erklärt:

Das Anlagevermögen konnte auf T€ 1.927,8 (Vorjahr T€ 2.436) reduziert werden, da keine Großinvestitionen getätigt wurden. Zur Absicherung unserer Lieferfähigkeit wurde in Software und Digitaldrucktechnik sowie in Transportmittel und EDV-Ausstattung investiert.

Das Umlaufvermögen beläuft sich auf T€ 6.542,1 (Vorjahr T€ 3.883,5). Neben der Kapitalerhöhung und dem Freistellungsanspruch aus den Pensionsverpflichtungen hat sich der Bestandsaufbau im Bereich der Vorräte ausgewirkt.

Das Eigenkapital ist aufgrund der Einzahlung in die Kapitalrücklage (T€ 2.000) sowie des Jahresfehlbetrags (T€ 680,3) um T€ 1.319,7 gestiegen. Der Ergebnisabführungsvertrag mit der Dambach-Werke GmbH bestand im Geschäftsjahr 2008 nicht mehr.

Die Rückstellungen belaufen sich auf insgesamt T€ 1.055,6 (Vorjahr T€ 1.040,4). Der Anstieg begründet sich im Wesentlichen durch die getroffenen Umstrukturierungen und Pensionen.

Die Verbindlichkeiten sind auf T€ 5.065,9 (Vorjahr T€ 4.250,8) gestiegen. Hauptposten ist die bestehende Verbindlichkeit gegenüber dem Gesellschafter, Heinz-Peter Bachmann, Schloß-Holte/Stukenbrock. Die zuvor bestehenden Bankverbindlichkeiten wurden im Wesentlichen abgelöst.

V. Risikomanagement

Zur frühzeitigen Erkennung möglicher Risiken verfügt die Gesellschaft über ein umfangreiches Berichtssystem, welches durch regelmäßige bereichsübergreifende Besprechungen über alle Hierarchieebenen hinweg ergänzt wird. Risiken werden so frühzeitig erkannt und kommuniziert. Anschließend werden unterschiedliche Lösungsansätze diskutiert, der beste Weg festgelegt und bei enger Begleitung durch die Geschäftsführung umgesetzt.

Im Rahmen einer zeitnahen, unterjährigen Berichterstattung informierte das Controlling die Geschäftsführung in Form einer monatlichen Reportage sowie bei Bedarf durch sofortige Kontaktaufnahmen über die Abweichungen des eingetretenen vom prognostizierten Verlauf des Unternehmens.

Durch das Finanzmanagement bei DPS wird die Liquiditätssituation täglich überprüft und regelmäßige Prognosen der zukünftigen Einzahlungen erarbeitet. Dank straffem Debitorenmanagement bewegen sich Forderungsausfälle auf äußerst niedrigem Niveau.

Die Marktlage und Marktanforderungen werden laufend durch den Vertrieb in Abstimmung mit der Geschäftsführung analysiert. Dadurch können zeitnah entsprechende Maßnahmen eingeleitet und durchgeführt werden.

Der IT Bereich war im Geschäftsjahr 2008 noch bei Dambach Werke angesiedelt. Risiken sowie die laufenden technischen Neuerungen im Bereich IT werden mit der Geschäftsführung der DPS besprochen und umgesetzt.

Weitere mögliche Risiken in den Bereichen Umwelt, Personal, Arbeitssicherheit usw. werden bei Bedarf in den regelmäßigen Besprechungen mit der Geschäftsführung diskutiert.

VI. Chancen / Risikobericht

Nachhaltige Chancen werden in der möglichen Investition in eine neue Siebdruckmaschine, den in Prüfung befindlichen Umzug der Produktion sowie die Auswirkungen der in 2007 geänderten Vertriebsorganisation gesehen.

Bezüglich der Ertragslage wird auf o.g. Punkte I., II. und III. verwiesen.

Gemäß der Liquiditätsplanung für 2009 zeichnet sich ein zusätzlicher Liquiditätsspitzenbedarf durch die Standortverlagerung ab, der durch die vorhandenen Barmittel abgedeckt werden kann.

Besondere Risiken der künftigen Entwicklung der Gesellschaft sind zur Zeit nicht bekannt.

 

Bietigheim, Baden, 21. Oktober 2009

Dambach Print + Service GmbH

G. Hofmann, Geschäftsführer

Aktivseite

31.12.2008 31.12.2008 31.12.2007
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 84.727,00 37.949,59
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 84.727,00 37.949,59
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 316,00 360,02
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.686.210,00 2.226.314,95
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 156.559,00 171.418,15
Summe Sachanlagen 1.843.085,00 2.398.093,12
Summe Anlagevermögen 1.927.812,00 2.436.042,71
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 775.007,95 669.090,80
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.077.087,92 977.237,67
Summe Vorräte 1.852.095,87 1.646.328,47
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.256.990,90 2.207.329,28
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 18.856,86
3. Sonstige Vermögensgegenstände 490.986,13 10.948,76
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in EUR : -2.169.427,80 (0,00)
Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.747.977,03 2.237.134,90
III. Schecks, Kassenbestand, Bundesbank- und Postgiroguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten 2.942.088,59 96,44
Summe Umlaufvermögen 6.542.161,49 3.883.559,81
C. Aktive Rechnungsabgrenzung 0,00 395,49
SUMME AKTIVA 8.469.973,49 6.319.998,01

Passivseite

31.12.2008 31.12.2008 31.12.2007
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.022.583,76 1.022.583,76
II. Kapitalrücklage 2.000.000,00 0,00
III. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 6.166,30 6.166,30
IV. Jahresfehlbetrag -680.302,69 0,00
Summe Eigenkapital 2.348.447,37 1.028.750,06
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 388.697,00 382.290,00
2. Sonstige Rückstellungen 666.902,90 658.134,00
Summe Rückstellungen 1.055.599,90 1.040.424,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 116.983,66 2.709.917,41
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in EUR : 116.983,66 (0,00)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 55.884,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 698.020,79 449.042,38
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 102.118,84
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 4.092.218,42 0,00
6. Sonstige Verbindlichkeiten 158.703,35 933.861,32
- davon aus Steuern in EUR : 84.557,32 (58.855,27)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit in EUR : 31.418,60 (0,00)
Summe Verbindlichkeiten 5.065.926,22 4.250.823,95
SUMME PASSIVA 8.469.973,49 6.319.998,01

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2008

2008 2008 2007
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 15.417.051,57 18.499.737,49
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen oder unfertigen Erzeugnissen 99.850,25 -44.498,60
3. Sonstige betriebliche Erträge 122.424,84 97.711,20
Summe betriebliche Erträge 15.639.326,66 18.552.950,09
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -6.429.872,08 -8.034.391,18
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.967.554,46 -2.368.364,78
Summe Materialaufwand -8.397.426,54 -10.402.755,96
ROHERGEBNIS 7.241.900,12 8.150.194,13
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.378.502,14 -4.298.245,71
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -677.192,18 -865.595,00
- davon für Altersversorgung in EUR : -31.431,68 (-40.084,19)
Summe Personalaufwand -4.055.694,32 -5.163.840,71
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -684.775,22 -647.210,95
Summe Abschreibungen -684.775,22 -647.210,95
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.403.231,46 -3.298.382,03
Summe betriebliche Aufwendungen (außer Materialaufwand) -8.143.701,00 -9.109.433,69
Betriebsergebnis -901.800,88 -959.239,56
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18.436,71 137.280,53
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -142.194,23 -447.143,43
Finanzergebnis -123.757,52 -309.862,90
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.025.558,40 -1.269.102,46
11. Außerordentliche Erträge 345.938,00 0,00
12. Außerordentliches Ergebnis 345.938,00 0,00
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 826,92 0,00
14. Sonstige Steuern -1.509,21 -5.314,93
15. Erträge aus Verlustübernahme 0,00 1.274.417,39
16. Jahresfehlbetrag -680.302,69 0,00

Grundlagen der Rechnungslegung

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und denen des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Bestimmungen des HGB gem. §§ 266, 275 HGB gegliedert. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung

Die Wertansätze in der Bilanz der Dambach Print + Service GmbH 31.12.2007 wurden unverändert als Bilanzvorträge in neue Rechung übernommen.

Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer angesetzt.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden entsprechend den steuerlichen Vorschriften vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 150,00 Euro wurden sofort abgeschrieben.

Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als 150,00 Euro bis 1.000,00 Euro wurden als Sammelposten Geringwertige Wirtschaftsgüter erfasst und entsprechend der gesetzlichen Vorschrift des § 6 Abs. 2a EStG auf 5 Jahre abgeschrieben.

Die Vorräte sind nach den folgenden Grundsätzen aktiviert worden:

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten setzen sich aus den Einzelkosten sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten zusammen. Das Wahlrecht nach § 255 Abs. 3 HGB, nach dem Zinsen für Fremdkapital als Herstellungskosten gelten, wurde ausgeübt. Zinsen für Fremdkapital sind in Höhe von T€ 16,8 (Vorjahr T€ 16,5) in den Herstellungskosten der fertigen und unfertigen Erzeugnisse und Leistungen enthalten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferung und Leistungen sind Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung, berücksichtigt.

Der Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennwert angesetzt.

Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen beinhalten sämtliche, nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken.

Die Pensionsrückstellung beruht auf versicherungsmathematischen Berechnungen entsprechend den steuerlichen Regelungen.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert.

Grundlagen der Währungsumrechung

Im vorliegenden Jahresabschluss sind Währungsforderungen zum Tageskurs am Bilanzstichtag oder zu einem niedrigeren Kurs angesetzt. Währungsverbindlichkeiten sind zum Tageskurs am Bilanzstichtag bzw. einem höheren Kurs bewertet.

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem nachfolgend dargestellten Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (§ 268 Abs. 2 Satz 3 HGB).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr Vorjahr davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen € 1.256.990,90 € 0,00 € 2.207.329,28 € 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände € 490.986,13 € 4.421,14 € 10.948,76 € 4.239,83

Stammkapital

Das Stammkapital beträgt € 1.022.583,76 (nachrichtlich DM 2.000.000,00).

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

01.01.2008 Verbrauch/ Auflösung Zuführung 31.12.2008
Urlaubsansprüche 106.743,00 106.743,00 91.552,00 91.552,00
Personalrestrukturierung 206.290,00 206.290,00 50.000,00 50.000,00
Flexi-Zeit 77.201,00 77.201,00 35.504,00 35.504,00
Berufsgenossenschaft 46.000,00 46.000,00 0,00 0,00
Urlaubs- und Weihnachtsgeld zzgl. Zinsen 0,00 0,00 44.800,00 44.800,00
Boni 2008 0,00 0,00 146.136,65 146.136,65
Provisionen 2008 0,00 0,00 14.307,25 14.307,25
Rückbau Halle Dambach 0,00 0,00 25.000,00 25.000,00
Konventionalstrafe Gebäude Dambach-Werke 0,00 0,00 90.000,00 90.000,00
Ausstehende Kosten Projekte 6.900,00 6.900,00 0,00 0,00
Reparaturen 30.000,00 30.000,00 0,00 0,00
Halle Westermann 61.000,00 61.000,00 0,00 0,00
534.134,00 534.134,00 497.299,90 497.299,90

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Bilanzjahr davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegen-über Kreditinstituten € 116.983,66 € 28.823,83 € 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen € 698.020,79 € 698.020,79 € 0,00
Verbindlichkeiten gegen-über Gesellschafter € 4.092.218,42 € 0,00 3.492.218,42
Sonstige Verbindlichkeiten € 158.700,35 € 158.700,35 € 0,00

 

Vorjahr davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegen-über Kreditinstituten € 2.709.917,41 € 2.709.917,41 € 0,00
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen € 55.884,00 € 55.884,00 € 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen € 449.042,38 € 449.042,38 € 0,00
Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen € 102.118,84 € 102.118,84 € 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten € 933.861,32 € 802.647,56 € 0,00

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB haben zum Bilanzstichtag nicht bestanden.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden die folgenden finanziellen Verpflichtungen:

Bestellobligo € 286.395,00
Leasing- / Mietkaufraten € 290.138,00

Sonstige Angaben

Personalstand

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 99: Mitarbeiter beschäftigt.

Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte unverändert bei: Gert Hoffmann, Neustadt

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

 

Bietigheim, den 21. Oktober 2009

Gert Hofmann

Anlagenentwicklung vom 01. Januar 2008 bis 31. Dezember 2008

Bil. Pos. Fibu-Kto Anlagen-Nr. Bezeichnung AK/HK-Datum AK/HK Beg. Wj AK/HK Ende Wj
ND %-Satz
1230 Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 236.335,49
296.298,46
1280 Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 141.500,47
141.500,47
1290 Technische Anlagen und Maschinen 5.187.882,65
5.120.651,72
1300 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.354.145,32
1.166.438,99
Gesamtsumme 6.919.863,93
6.724.889,64
Bil. Pos. Zugang Abgang Umbuchung Zuschreibung
1230 80.970,00 21.007,03
1280
1290 56.900,00 124.130,93
1300 45.339,51 233.045,84
183.209,51 378.183,80
Bil. Pos. Abschr. Kum. Abschr. Wj RBW Ende Wj RBW Vj
1230 211.571,46 84.727,00
34.192,59 37.949,59
1280 141.184,47 316,00
44,02 360,02
1290 3.434.441,72 1.686.210,00
597.004,95 2.226.314,95
1300 1.009.879,99 156.559,00
53.533,66 171.418,15
4.797.077,64 1.927.812,00
684.775,22 2.436.042,71

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Dambach Print + Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2008 bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften (und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag) liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Gelsenkirchen, den 10. Dezember 2009

Dipl.-Kfm. Norbert Uhländer, vereidigter Buchprüfer

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