Herstellung von Prüfmaschinen
netcom GmbH
Im Kettelfeld 16, 53619 Rheinbreitbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Nowotny seit 25.3.2014 | Prokura |
Sirop Cakmakci seit 16.9.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Talin Cakmakci | 50.00% |
| 50.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
netcom GmbHRheinbreitbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023netcom GmbH, RheinbreitbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Gliederung I. Geschäftsmodell und Rahmenbedingungen II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Lage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren 5. Gesamtaussage III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten VI. Bericht über Zweigniederlassungen I. Geschäftsmodell und Rahmenbedingungen Die netcom GmbH bietet ihren Kunden ein umfangreiches Portfolio an Tarifen und Produkten, insbesondere im Smartphone Segment mit den dazu gehörigen Sprach- und Datendiensten. Als klassisches Großhandelsunternehmen agiert netcom deutschlandweit als Schnittstelle zwischen den Netzbetreibern und dem Handel. Hierbei vermarktet sie insbesondere Dienstleistungen der Mobilfunknetzbetreiber Telefonica o2, Vodafone, Telekom und dem Telekommunikationsanbieter 1&1 Drillisch. Ergänzend zu diesen Dienstleistungen werden auch die Smartphones und Tablets der namhaften Hersteller vermarktet. Zu unseren Kunden zählen Betreiber von Mobilfunk Konzeptstores sowie freie Mobilfunkfachhändler. Die Geschäftsentwicklung des Unternehmens ist gekoppelt an die Branchentrends, die Neuentwicklungen der Hersteller und die aktuelle Marktbearbeitung der Netzbetreiber. Eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung unterhält das Unternehmen nicht. Dennoch beobachtet netcom engmaschig die Brachen- und Markttrends, um die daraus resultierenden Bedürfnisse individuell abzuleiten. II. Wirtschaftsbericht 1.) Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Gesamtleistung der deutschen Wirtschaft ist im Jahr 2023 etwas zurückgegangen. Gemäß der Mitteilung des statistischen Bundesamtes sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,3 Prozent gegenüber dem Jahr 2022. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen, Bürokratie sowie Fachkräftemangel weisen die Konjunkturdaten einen Abwärtstrend. Auch die Inflationsrate stieg im Jahr 2023 laut dem statistischen Bundesamt um 5,9 %. Allgemeine Trends auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt Die Zahl der mit Glasfaser versorgten bzw. unmittelbar erreichbaren Endkundinnen und Endkunden hat sich im Jahr 2023 um 37 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 17,9 Mio. erhöht. Zugleich stieg die Verbreitung bereits aktiver Glasfaseranschlüsse auf 4,3 Mio. und übertraf somit den Vorjahreswert deutlich. Das mobile Datenvolumen steigt weiter steil an und lag im Jahr 2023 mit 9.118 Mio. GB um 36,0 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Kundennachfrage nach mehr Bandbreite und Geschwindigkeit im Telekommunikationsmarkt ist unverändert hoch. Sowohl bei Festnetzbasierten Anschlüssen als auch im Bereich mobiler Dienste. So stiegen nach Informationen der Bundesnetzagentur im Mobilfunkbereich die LTE-Teilnehmer im Jahr 2023 um 13,7 Mio auf 88,2 Mio. Dies entspricht einem Anstieg um 18,4%, im Vorjahr betrug der Anstieg 4,6 %. Somit bleibt der Telekommunikationsmarkt auch 2023 dynamisch. 2.) Geschäftsverlauf Die Auswirkungen aufgrund des Krieges und der Inflation führten auch im Jahr 2023 zu Veränderungen in unserem Geschäftsmodell. So stieg der Durchschnittspreis eines Smartphones auf EUR 889,00. Dies entspricht einer Erhöhung gegenüber dem Vorjahr von 42,0 %. Die Ursache hierfür liegt im fast ausschließlichen Verkauf von Smartphones im Höchstpreissegment. Die Kundenfrequenz konnte sowohl im Neuvertragsgeschäft als auch im Bestandsvertragsgeschäft weiter ausgebaut werden. Wie bereits im Vorjahr wurden auch im Jahr 2023 mehr Vertragsverlängerungen erzielt als Neuverträge abgeschlossen. Unser Geschäftsverlauf spiegelt daher im Wesentlichen die allgemeine Marktentwicklung wider. Durch unsere online basierte Händlerlösung zur Kundenansprache und Kommunikation konnte der Umsatz weiter gesteigert werden. Auf der Basis von 2022 wurde für 2023 mit einem höheren Rohergebnis sowie einen um 5,0 % höherem Jahresüberschuss gerechnet. Auf Grund der gestiegenen Umsätze wurde wie erwartet ein höheres Rohergebnis in Höhe von 5,7 % erwirtschaftet. 3.) Wirtschaftliche Lage a. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 279 höheres Rohergebnis in Höhe von TEUR 4.260 (Vj. TEUR 3.981) erzielt. Das gestiegene Rohergebnis ist verbunden mit dem gegenüber dem Vorjahr erhöhten Gesamtumsätzen (TEUR 9.508). Im Vorjahr erreichten wir mit TEUR 33.797 fast wieder das Umsatzniveau aus dem Jahr 2019 (TEUR 34.934) vor der Corona Pandemie. Erst im Jahr 2023 konnten die erschwerenden Einschränkungen aus der Pandemie, sowie der allgemeinen Kaufzurückhaltung, überwunden werden. Die Umsatzrendite betrug im Vorjahr 2,3 % und ist im laufenden Geschäftsjahr auf 2,4 % gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 37,0 gestiegen. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Versicherungsentschädigungen aus Paketverlusten, sowie dem Anstieg der Veräußerung von Shop-Ausstattungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um insgesamt TEUR 145,8 gesunken. Dies liegt insbesondere an den verminderten Aufwendungen aus Shop Ausstattung, Rechts- und Beratungskosten sowie Fortbildungskosten. Der Personalaufwand ist im Berichtsjahr um TEUR 180,0 und damit gegenüber dem Vorjahr um 9,26 % gestiegen. Das hohe Umsatzvolumen bringt eine Erweiterung des Personalbestandes mit sich. Korrespondierend zu den Umsatzerlösen hat sich der Materialaufwand gegenüber dem Vorjahr um TEUR 9.241,1 erhöht. Das Finanzergebnis ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 14,3 gestiegen. Dies resultiert insbesondere daraus, dass keine Abschreibung der Wertpapiere erfolgte. Das Geschäftsjahr konnte mit einem Ergebnis vor Ertragsteuern von TEUR 1.056, (Vj. TEUR 776) abgeschlossen werden. Nach Ertragsteuern wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 726,7 (Vj. TEUR 520,8) ausgewiesen. Die Auftragslage ist unverändert positiv zu bewerten. b. Finanzlage Unsere Finanzlage ist als stark zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und im Gegenzug auch die Forderungen innerhalb der Ziele zu vereinnahmen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.605 gestiegen. Auch die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich um TEUR 356,7. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen weiterhin keine. Es handelt sich hier um eine stichtagsbezogene Momentaufnahme. Kurz nach dem Bilanzstichtag wurden wesentliche Verbindlichkeiten gezahlt. Wir ermitteln unseren Cash-Flow nach DRS 21. Der Finanzmittelbestand, namentlich die Bankguthaben, betrug am Bilanzstichtag TEUR 4.125 (Vj. TEUR 3.194). Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen daraus, dass der Gewinn des Vorjahres, sowie der laufende Gewinn den Bestand erhöht haben. Der Forderungsbestand zum Bilanzstichtag ist gegenüber dem Vorjahr um 1.811,3 gestiegen und wurde weitestgehend in den Folgemonaten beglichen. Die Liquidität der Gesellschaft ist als gut zu bezeichnen. Der periodische Zahlungsmittelüberschuss der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt für das aktuelle Wirtschaftsjahr TEUR 1.183 für das vorangegangene Wirtschaftsjahr betrug er TEUR 1.732. Das liegt insbesondere an dem Aufbau der Umsätze. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Investitionen ins Anlagevermögen von TEUR 226,8 getätigt. Es wurden alle Investitionen ohne den Abschluss von Bankkrediten realisiert. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen zum Bilanzstichtag TEUR 107 Diese resultieren aus einem Mietverhältnis und zwei Leasingverträgen. Im Vorjahr betrugen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen noch EUR 90.424,00. c. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.750,4 erhöht. Dabei hat sich das Anlagevermögen um TEUR 136,7 unter Berücksichtigung der verrechneten Abschreibungen erhöht. Dies ist bedingt durch die im Vergleich zu den Zugängen niedrigere Abschreibung im Geschäftsjahr. Das Vorratsvermögen hat sich um TEUR 165,4 erhöht. Der Warenbestand ist per 31.12.2023 weiterhin auf einem durchschnittlichen Niveau. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich um TEUR 1.862,5 erhöht. Der Bestand der liquiden Mittel hat sich um TEUR 931,0 erhöht. Ursächlich dafür sind die unter 'Finanzlage' bereits beschriebenen Sachverhalte. Die Eigenkapitalquote verringerte sich von 48,2 % auf 43,8 %. Ursächlich dafür ist der Anstieg der Bilanzsumme. Das Eigenkapital der netcom GmbH betrug zum 31.12.2023 TEUR 5.773. Es stand somit ein um TEUR 726,7 höheres Eigenkapital im Vergleich zum Vorjahr zur Verfügung. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Jahresüberschuss 2023. Die Verbindlichkeiten erhöhten sich um TEUR 1.616 und die Rückstellungen um TEUR 132,2. 4.) Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Absatzziele, Plan-/Ist-Vergleich, Umsatzrendite und den Cashflow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir aus dem Ergebnis vor Ertragsteuern im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden, wobei unsere Prognosen hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschaft im Wesentlichen zutreffend waren. 5.) Gesamtaussage Trotz der gesamtwirtschaftlichen schwierigen Lage konnte im Jahr 2023 ein positives Ergebnis erzielt werden, da die Telekommunikations-Branche nach wie vor von großer Bedeutung ist. Aus diesem Grund konnte im Jahr 2023 erneut ein höheres Jahresergebnis gegenüber dem Vorjahr erzielt werden. III. Prognosebericht Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu forcieren, werden wir auch weiterhin unsere eigenen Ressourcen ausdehnen und stärken. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Unabhängig davon gehen wir davon aus, dass unser Unternehmen weiterhin seine Marktstellung behaupten wird und über ausreichende Flexibilität und Finanzstärke verfügt, um eventuell erforderliche Marktanpassungen zu vollziehen. Die Energiekrise und die starke Inflation werden auch uns vor starke Herausforderungen stellen. Aufgrund unserer intensiven Personal/Ressourcenausdehnung gehen wir für 2024 dennoch von einer Umsatzsteigerung in Höhe von 20% aus. Resultierend aus der Umsatz- und Absatzsteigerung rechnen wir für 2024 mit einem höheren Rohertrag von 7,5% und einer Steigerung des Jahresüberschusses von 15,0% trotz der Erweiterung des Teams mit entsprechenden Investitionen für Ausstattungen. Wir werden auch weiter in die Modernisierung unserer Geschäftsprozesse und in die Entwicklung des Personals investieren, um den stetig steigenden Ansprüchen unserer Geschäftspartner und Kunden zu entsprechen. Auch unter Berücksichtigung der getroffenen Markt- und Konjunkturprognosen wird eine positive Unternehmensentwicklung erwartet. IV. Chancen- und Risikobericht Sollten sich die weltweiten Turbulenzen aufgrund der Kriege oder auch die nationale Inflation weiter verschärfen könnte sich die Konjunktur weiter abschwächen. Dies kann die die wirtschaftliche Situation unserer Geschäftspartner und Kunden und dadurch auch die Nachfrage nach unseren Produkten und Leistungen negativ beeinflussen. Ferner können Katastrophen, aber auch eine anhaltende Energiekrise mit deren Auswirkungen zu Problemen bei der Warenbeschaffung führen. Dem Risiko des Hardwarepreisverfalls wird durch Kontrollen und regelmäßigen Bestandsprüfungen gegengesteuert. Dem Risiko Forderungsausfall wird durch ein straffes Debitorenmanagement entgegengewirkt. Hierzu gibt es ergänzend eine Kreditversicherung, um den Ausfall der Forderungen abzusichern. Ferner stellen denkbare Systemausfälle für den betrieblichen Ablauf ein erhöhtes Risiko dar. Daher existieren für solche Systemausfälle Notfallpläne, die eine schnelle Wiederherstellung der Systemumgebung gewährleisten. Hierzu erfolgt unter anderem eine Regeldatensicherung. Dem Wettbewerb am Markt und den zunehmenden Anforderungen in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Chancen bestehen hier sowohl innerhalb der Kernkompetenz der Netzvermarktung als auch in der Ausdehnung des Produktsortiments. Möglicherweise sind im Zuge der Geschäftsausdehnung auch außerordentliche Investitionskosten erforderlich. Diese können bei Bedarf im eigenen Finanzhaushalt kurzfristig entschieden und umgesetzt werden. Der Verlauf des Jahres 2023 ist unter Berücksichtigung der allgemeinen wirtschaftlichen Gesamtsituation durchaus zufriedenstellend. Durch Ressourcenaufbau und mehr Vertriebs- und Qualitätsunterstützungen sind wir in der Lage Umsatzwachstum zu ermöglichen. Die Erwartung in den Folgejahren liegt darin, dieses Ergebnis zu bestätigen und weiter auszubauen. Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Marktumfeld, steigenden Rohstoffpreisen und dem stagnierenden Preisniveau. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Der Bereich der Telekommunikation hat spezifische Umweltauswirkungen. Die Kurzlebigkeit der Geräte, die schnellen Produktzyklen, sowie der stetig steigende Energieverbrauch des Internets stehen nicht im Einklang mit den heutigen Klimazielen. Standardrisiken sind durch Versicherungen abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken bestehen derzeit nach unserer Einschätzung nicht. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Wir tragen eventuell bestehenden Ausfallrisiken bei den Forderungen durch entsprechende Wertberichtigungen Rechnung. Die Ausfälle von Forderungen des laufenden Geschäftsjahres, liegen in einem geringen und vertretbaren Rahmen. Ergänzend sichert eine Kreditversicherung die Ausfälle von Forderungen ab. Die Finanzinstrumente der Passivseite umfassen die Verbindlichkeiten. Diese werden fristgerecht zumeist unter Ausnutzung von Skonto beglichen. Die Gesellschaft finanziert sich überwiegend mittels Eigenmittel und Lieferantenkrediten. Gesamtaussage zu den Chancen und Risiken Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Beschaffungspreisen und dem stagnierenden Preisniveau. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Risikomanagementziele und -methoden In jährlichen Planungsrunden werden alle Geschäftsaktivitäten auf Chancen und Risiken hin untersucht und bewertet. Daraus werden wiederum Ziele abgeleitet, deren Erfüllungsgrad monatlich durch das unternehmenseigene Controlling- und Berichtssystem kontrolliert wird. Sollte es zu Abweichungen oder Veränderungen der Markt- oder Wettbewerbslage kommen, werden diese durch das Kontrollsystem sofort erfasst und analysiert - und zudem die Entscheidungsträger im Unternehmen umgehend darüber unterrichtet. Dieses Vorgehen erlaubt es, negative Entwicklungen zeitnah zu erkennen und sofortige Gegenmaßnahmen zu ergreifen. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Rheinbreitbach, den 28.10.2024 Serop Cakmakci, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der netcom GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Währungsumrechnung erfolgt, soweit erforderlich, nach § 256a HGB. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Anlagevermögen Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten - Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Umlaufvermögen Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennbetrag angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die flüssigen Mittel wurden in Höhe ihres Nennwertes angesetzt. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten In Höhe der geleisteten Zahlungen, die Aufwand für das folgende Jahr darstellen, wurde ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden mit ihrem nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelten Erfüllungsbetrag angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten In Höhe der Einnahmen des Geschäftsjahres, die Erträge für das folgende Jahr darstellen, wurde ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt Euro 23.500,00 (Vorjahr: Euro 23.500,00). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen im Folgejahr abziehbare Vorsteuer in Höhe von Euro 439.928,72 (Vorjahr: Euro 392.616,37), sowie Forderungen aus Versicherungserstattungen in Höhe von Euro 40.439,00 (Vorjahr: Euro 40.439,00) enthalten. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Hierunter werden transitorische Posten ausgewiesen, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Bei dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um bereits im Geschäftsjahr bezahlte Miete, sowie Versicherungsbeiträge und Zahlungen für die EDV-Wartung des Folgejahres. Eigenkapital Im Bilanzgewinn sind Gewinnvorträge in Höhe von Euro 5.021.140,65 (Vorjahr: Euro 4.500.303,63) enthalten. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für zu erwartende Provisionskürzungen (TEuro 83.6) und mögliche Gewährleistungsverpflichtungen (TEuro 10,7), für offene Provisionen (TEuro 232,8), für Jahresabschlusskosten (TEuro 31,7) für Tantiemen (TEuro 67,0) und Rückstellungen für Urlaub (TEuro 63,0). Verbindlichkeiten
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen teilweise branchenübliche Eigentumsvorbehalte. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Der Passive Rechnungsabgrenzungsposten wurde für Provisionseinnahmen vor dem Bilanzstichtag gebildet, soweit sie Erträge für das folgende Kalenderjahr darstellen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Zuschreibungen auf Wertpapiere des Anlagevermögens in Höhe von Euro 10.365,79 (Vorjahr: Euro 0,00) enthalten. Periodenfremde Erträge in Form der Auflösung von Wertberichtigungen und der Auflösung von Rückstellungen sind in Höhe von Euro 4.512,33 bzw. Euro 305,00 (Vorjahr: Euro 0,00 bzw. Euro 602,50) angefallen. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern folgende Ergebnisver- wendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 726.747,91, dieser wird auf neue Rechnung vorgetragen. Sonstige Angaben Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt: Geschäftsführer: Herr Serop Cakmakci ausgeübter Beruf: Geschäftsführer Bezüglich der Angaben nach § 285 Nr. 9a und 9b HGB wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 76.650,00 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus einem Mietverhältnis, sowie EUR 30.568,00 aus 3 Leasingverträgen. Das Anmieten der vorgenannten Wirtschaftsgüter, insbesondere der Immobilien, verringert die Kapitalbindung und verbessert die Eigenkapitalquote, führt aber während der Vertragslaufzeit auch zur Bindung an die gemieteten Wirtschaftsgüter. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB bestehen nicht. Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG und § 285 Nr. 9c HGB Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Es handelt sich im Geschäftsjahr um Forderungen gegen die Geschäftsführung. Die Forderung wird mit 2,50 % p.a. verzinst. Sie wurde auf unbestimmte Zeit gewährt und kann jederzeit zur Rückzahlung eingefordert werden. Arbeitnehmer
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Hinsichtlich der weiteren Entwicklung verweisen wir auf die Ausführungen im den Abschnitt III Prognosebericht und Abschnitt IV Chancen- und Risikobericht des Lageberichts. Anlagespiegel
sonstige Berichtsbestandteile
Rheinbreitbach, den 28.10.2024 gez. Serop Cakmakci Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 17.01.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die netcom GmbH, Rheinbreitbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der netcom GmbH, Rheinbreitbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der netcom GmbH, Rheinbreitbach für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses sere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 7. Januar 2025 HANSA
REVISION Schubert & Coll. GmbH
Dipl.-Kfm. Christian Feit, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. Michael Klein, Wirtschaftsprüfer |
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